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    <Abstract>Die Messung der K&#246;rperoberfl&#228;che spielt als Abk&#252;hlungsproblem eine grosse Rolle f&#252;r Grundumsatz und Hautfunktion, doch gibt es wenige systematische Untersuchungen bei gleichen Versuchstieren mit R&#252;cksicht auf das Wachstum derselben. Als Versuchstier w&#228;hlte Verfasser die Maus, weil damit die Oberfl&#228;che von der Geburt bis zum Ende des Wachstums in kurzem Zeitraum gi&#252;ndlich gemessen werden kann. Die Oberfl&#228;chen der Versuchstiere werden folgenderweise gemessen. Mit Aethernarkose wurde das Tier abget&#246;tet und sofort das Fell vorsichtig abgezogen. Verfasser skizzierte dann den Umriss des auf einen flachen Brett in m&#246;glichst physiologischem Zustande ausgebreiteten Felles und bestimmte den Oberfl&#228;chenraum, indem er diesen Umriss, mit dem Amslerschen Planimeter Nr. 6 mass. Die Resultate dieser Untersuchungen lessen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Die K&#246;rperoberfl&#228;che hatrug 9.78qcm direkt naeh der Geburt und wurde bei beiden Geschlechtern am Ende der 16. Woche am gr&#246;ssten; n&#228;mlich im m&#228;nnlichen Falle 78.50qcm im weiblichen 76.16qcm. Das Oberfl&#228;chenwachstum war am schnellsten direkt nach der Geburt bis zum Ende der 8. Woche und wurde nachher langramer. Nach einem Alter von 16 Wochen entwickelte sich die K&#246;rperoberfl&#228;che entweder gar nicht oder neigte vielmehr dazu sich etwas zu verkleinern. Wenn man die K&#246;rperoberfl&#228;che direkt nach der Geburt als 1.0000 annimmt so war das Wachstumsverh&#228;ltnis der Korperoberfl&#228;che im Alter von 2 Wochen 2.4029 im m&#228;nnlichen Falle und 2.2392 im weiblichen; das Verh&#228;ltnis zeigte den maximalen Wert bei beiden Geschlechtern im Alter von 16 Wochen; n&#228;mlich im m&#228;nnlichen Falle 8.0255 und im weiblichen 7.7873. Darnach neigte es dazu sich etwat zu verkleinern. Die Zunahme des Wachstunisverh&#228;ltnisses war von der Geburt bis zum Alter von 8 Wochen sehr auffallend und wurde danach langsamer. 2) Das Verh&#228;ltnis der K&#246;rperoberfl&#228;che pro Gramm K&#246;rpergewicht war 8.01qcm direkt nach der Geburt und erreicbte im Alter von 16 Wochen den minimalen Wert; namlich im m&#228;nnlichen Falle 4.21qcm, im weiblichen 4.40qcm. Der Korrelationskoeffizient zwischen der K&#246;rperoberfl&#228;che und dem K&#246;rpergewicht war 0.8001 im m&#228;nnlichen Falle und 0.8183 im weiblichen, d. h. zwischen der K&#246;rperoberfl&#228;che und dem K&#246;rpergewicht besteht ein starkes direktes Korrelationsverh&#228;ltnis. 3) Hinsichtlich der Beziehung zwischen der K&#246;rperoberfl&#228;che (O) und dem K&#246;rpergewicht (G) war in der Formel O/G(2/3) = k (ein Koeffizient) der Wert des "k" 11.3549 �} 0.2074 im m&#228;nnlichen Falle, 11.6091 �} 0.2389 im weiblichen und die Deviation dabei betrug + 1.471% im m&#228;nnlichen, + 1.649% im weiblichen F&#228;lle. Eine das K&#246;rpergewicht allein benutzende Berechnungsformel der K&#246;rperoberfl&#228;che ist folgende: O = 11.3549.G(2/3) im m&#228;nnlichen und O = 11.6091.G(2/3) im weiblichen Fall. Der Berechnungsfehler dieser Formel ist �} 0.878% im m&#228;nnlichen Falle und �} 1.221% im weiblichen. 4) Hinsichtlich der Beziehung zwischen der K&#246;rperoberfl&#228;che (O) und der K&#246;rpeilange (L) war in der Formel O/L(2) = k (ein Koeffizient) der Wert des "k" 1.0411 �} 0.0346 im m&#228;nnlichen Falle, 1.1045 �} 0.0436 im weiblichen und die Deviation betrug �} 2.874% im m&#228;nnlichen, �} 3.645% im weiblichen Fall. 5) Hinsichtlich der Beziehung der K&#246;rperoberfl&#228;che, dem K&#246;rpergewicht und der K&#246;rperl&#228;nge war in der Formel O/�ãG.L = k der welt des "k" 6.2342 �} 0.1005 im m&#228;nnlichen Falle, 6.4375 �} 0.1345 im weiblichen und die Deviation betrug �}1 .338% im m&#228;nnlichen, �} 1.667% im weiblichen Fall. Eine sowohl das K&#246;rpergewicht als auch die K&#246;rperl&#228;nge benutzende Berechnungsformel ist O = 6.2342 �ãG.L im m&#228;nnlichen und O =
6.4375 �ãG.L im weiblichen Fall. Der Berechnungsfehler dieser Formel gegen&#252;ber dem
Messungswert ist �} 1.221% im m&#228;nnlichen und �} 1.588% im weiblichen Fall. 6) Zeitliche Korrelation im Wachstum des K&#246;rpergewichtes, der K&#246;rperl&#228;nge und  K&#246;rperoberfl&#228;che: das K&#246;rpergewicht, die K&#246;rperl&#228;nge und die K&#246;rperoberfl&#228;che wachsen nicht gleichzeitig und auf dieselbe Weise, sondern nacheinander in der Reihenfolge K&#246;rperl&#228;nge, K&#246;rperoberfl&#228;che und K&#246;rpergewicht.</Abstract>
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    <Abstract>Es wurde die Wirkung des Vitacamphers auf die Gerinnbarkeit des Blutes an m&#228;nnlichen Kaninchen untersucht. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Vitacampher wirkt nach subcutaner Injektion von 0.03-0.09g/kg auf die Gerinnungszeit des Blutes verk&#252;rzend, nach Injektion von 0.12g/kg aber im Gegenteil auf die Gerinnungszeit leicht verl&#228;ngernd. 2. Vitacampher, in gerinnungsf&#246;rdernden Mengen. wirkt auf den Fibrinogen-and Thrombingehalt des Blutes vermehrend und die Ver&#228;nderung der Gerinnungszeit l&#228;uft meist gleich mit dem Steigen und Fallen dieser Gerinnungskomponente. 3. In vitro wirkt F&#252;r das Blut die bestimmte Konzentration des Vitacampher auf die Gerinnbarkeit bef&#246;rdernd. Es scheint jedoch, dass die Konzentration nicht den Grad der direkten gerinnungsf&#246;rdernden Menge bei subcutaner Injektion aufweist. 4. Wenn man nun, das Vitacampher in Kombination mit einer kleineren Menge Adrenalin (gerinnungsf&#246;rdernde Menge) gleichzeitig appliziert, so wirken sie gemeinschaftlich auf die Gerinnbarkeit steigernd. Auch bei ersterem tritt die eigentliche gerinnungsbeschleunigende Wirkung ein, wenn es gleichzeitig mit einer gr&#246;sseren Menge Adrenalin (gerinnungshemmende Menge) zur Verwendung kommt. 5. Die f&#246;rdernde Einwirkung des Vitacamphers und die hemmende Wirkung des Pilocarpins stehen in irgend einer antagonischen Beziehung zur Gerinnbarkeit des Blutes. 6. Wenn man zuletzt das Vitacampher in Kombination mit einer gerinnungsf&#246;rdernden Menge (kleinere Menge) Atropin gleichzeitig appliziert, so tritt eine viel st&#228;rkere gerinnungsf&#246;rdernde Wirkung ein als die Einzelwirkung jeder der beiden Substanzen ausmacht. Bei einer gr&#246;sserien Menge Atropin (gerinnungshemmende Menge), unabh&#228;ngig von letzterem, zeigt das Vitacampher eine eigent&#252;mliche Beschleunigung auf die Gerinnbarkeit des Blutes. 7. Das Wesen der gerinnungsf&#246;rdernden Wirkung des Vitacamphers ist, von dem sympathischen Nervensystem unabh&#228;ngig, wesentlich die Folge der Vermehrung der gerinnungsf&#246;rdernden Komponenten durch den Reiz auf die Blutbildungsorgane im Organismus nach Anwendung dieser Substanzen.</Abstract>
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    <Abstract>Bei Anwendung der Hamazaki'sehen Hg-Fixation lassen sich spezifische intranucle&#228;re Granula in den verschiedenen Organgeweben der an Krebs, Sarkom oder Tuberkulose gestorbenen Menschen beobachten. Diese Granula finden sich haupts&#228;chlich im Zellkern isoliert oder einige zusammcn. Durch Anwendung der Karbol-Fuchsin-Jodmethode nach der Differenzierung mittels Barytwassers treten die Granula in der Gr&#246;sse von 0.3-6ƒÊ deutlich dunkel-violett-br&#228;unlich oder schwarz-br&#228;unlich in rundlicher oder kleinscholliger Gestalt auf. Aus den Befunden, wonach diese Granula reichlich im Zellkern anzutreffen sind und auch &#220;berg&#228;nge zu den Ketoenolgranula aufweisen, folgt zwar mit grosser Wahrscheinlichkeit, dass sie zur Kernsubstanz in inniger Beziehung stehen, jedoch sind die ihr Erscheinen hervorrufenden Faktoren noch in Dunkel geh&#252;llt. Es liegt indes die Annahme nahe, dass die vorliegenden Granula mit denen, welche vorher Hamazaki im Zellkern menschlicher Krebsgewebe and auch Takami im Gewebe der auf Vitamin-A-freie Di&#228;t gesetzten weissen M&#228;use gefunden haben, in dieselbe Kategorie einzureihen sind.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser stellte Untersuchungen &#252;ber die Wirkung des Harnstoffs auf den Uterus und Trigonum vesicae des Kaninchens an. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Der mehr als 0.5% ige Harnstoff wirkt auf die automatischen Bewegungen des Kaninchenuterus erregend. Der Angriffspunkt ist in der Muskulatur selbst zu suchen. 2. Es gibt F&#228;lle, in denen 0.5-2% des Harnstoffs ohne Wirkung sind, 2-4% desselben jedoch auf seine Bewegungen hemmend wirken. Die hemmende Wirkung beruht wahrscheinlich auf dem hypertonischen osmotischen Druck dieser Substanz. 3. Auf die automatischen Bewegungen des Trigonum vesicae des Kaninchens wirkt Harnstoff bei 0.4-0.5% vor&#252;bergehend hemmend. Die hemmende Wirkung beruht wahrscheinlich auch auf dem hypertonischen osmotischen Druck dieser Substanz. 4. Der Harnstoff bewirkt bei 1-4% am Trigonum vesicae zuerst vor&#252;bergehende Hemmung, dann Erregung. Der Angriffspunkt liegt in der Muskulatur selbst. 5. Die Substanz bewirkt am ausgeschnittenen Uterus bei 10%, am Trigonum vesicae bei mehr als 6% Tonussteigerung, f&#252;r gewisse Zeit Muskelstarre, dann Muskell&#228;hmung. 6. Bei der Muskelstarre (Maximum der Tonussteigerung) bleiben Atropin, Ergotamin, Yohimbin, Adrenalin, Barium und Acetylcholin ohne Einfluss, aber Papaverin wirkt auf den Muskel noch l&#228;hmend. 7. Auf dem Wege der Tonussteigerung jedoch wirkt Acetylcholin am Trigonum vesicae auffallender Weise, aber am Uterus kaum. 8. Die oben angegebene Muskelstarrewirkung der konzentrierten Harnstoffl&#246;sung beruht hauptsachlich auf der Wasserentziehung durch den hypertonischen osmotischen Druck des H&#228;rnstoffs. Die Zunahme der Wirkungsintensit&#228;t des Acetylcholins auf dem Wege der Tonussteigerung ist eine spezifische Wirkung des Harnstoffs und kann dadurch erkl&#228;rt werden, dass bei m&#228;ssiger Herabsetzung der Permeabilit&#228;t der Zellmembran das Konzentrationsgef&#228;lle des Potentialstoffs vergr&#246;ssert wird. Also m&#252;ssten dem Harnstoff die spezifischen Wirkungen zugesprochen werden, die Muskulatur zu entw&#228;ssern, die Durchl&#228;ssigkeit der Zellgrenzfl&#228;che zu ver&#228;ndern, bei m&#228;ssiger Herabsetzung der Permeabilit&#228;t die Wirkung der Potentialgifte zu steigern, bei st&#228;rkerer Herabsetzung derselben aber nicht nur die Wirkung der Potentialgifte, sondern auch die der anderen Giften abzuschw&#228;chen und schliesslich aufzubeben, die Druchl&#228;ssigkeit der Zellmembran jedoch. zu erhalten, die Muskulatur zu l&#228;hmen und es zu erm&#246;glichen, dass Papaverin allein in die Zelle eindringt. Diese Wirkungen sind bei Dextrose nicht zu bemerken. 9. Die Druchl&#228;ssigkeit des Harnstoffs in die Zellen des Uterus ist gr&#246;sser als die in die Zellen des Magens, Darms und des Trigonum vesicae. 10. Diese Untersuchung ergibt keinen Anhalt f&#252;t die Sympaticuswirkung des Harnstoffs auf diese Organe.</Abstract>
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    <Abstract>Einige Autoren behaupten, dass die Herzen von Mollusken Sonderstellung gegen Acetylcholin nehmen. Daher untersuchte der Verfasser &#252;ber die Wirkung von Acetylcholin auf die Aplysienherzen, deren Kontraktionen nach Engelmannscher Suspensionsmethode auf dem rotierenden Kymographion aufgezeichnet wurden. Acetylcholin verd&#252;nnte er mit dem frischen Seewasser. Die Versuchsergebnisse lassen sich wie folgt zusammen fassen: 1) Die minimale effektive Konzentrationen von Acetylcholin waren in Verd&#252;nnung ca von 1:2�~10(4) bis 1:2�~20(5). 2) Acetylcholin wirkt hemmend auf die T&#228;tigkeit der Aplysienherzen. 3) Diese Wirkung von Acetylcholin wurde durch die Vorbehandelung mit Vagostigmin gesteigert. 4) Atropin &#252;bte keinen Einfluss auf die Wirkung von Acetylcholin an Aplysienkerzen aus. 5) Adrenalin &#252;bte keinen Einfluss auf die Punktion der Aplysienkerzen aus. 6) Durch die elektrische Reizung der pr&#228;ganglion&#228;ren Fasern des N. visceralis wird die Herzfunktion bef&#246;rdert.</Abstract>
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    <Abstract>Der Vorfasser hat an der weiblichen Ratte den Einfluss des Yohimbins auf den Sexualzyklus untersucht. Die Resultate sind zusammengefasst folgende: 1. Einmalige Injektion des Yohimbinchlorhydrats in Dosen unter 0.5mg pro 100g oder t&#228;glich dreimalige, 4 Tage lange Injektion von 0.2mg &#252;bt keinen Einfluss auf den Sexualzyklus aus. 1-2 malige Injektion von 1mg in einem Tage in der ersten H&#228;lfte das Dioestrus verl&#228;ngert den Dioestrus und eine solche im Praeoestrus oder I-2 malige, 2 Tage lange Injektion kann den zyklischen Brunsterfolg der normalen geschlechtsreifen Ratte steigern. Die histologische Untersuchung der Ovarien und des Uterus zeigt, dass Yohimbin auf den Follikel und Gelbk&#246;rper, bes. den ersteren, stimulierend wirkt. 2. Yohimbin in gr&#246;sseren Dosen (1mg 3 mal t&#228;Glich 4 Tage lang oder 3mg 2 mal t&#228;glich 2 Tage lang) hemmt den zyklischen Brunsterfolg. Die histologische Untersuchung der Ovarien und des Uterus zeigt, dass es bei diesen Dosen die Ovarialfunktion sch&#228;digt. 3. Bei der Ratte, deren Ovarien in die vorderen Alugenkammern transplantiert wurden, vermag die Yohimbinwirkung, wenn auch schw&#228;cher als normal, auch manifest stattzufinden. Im Transplantat kann man die starke Blutf&#252;lle des Gelbk&#246;rpers und die. Beschleunigung des Follikelwachstums nach Yohimbin beobachten. 4. Bei der kastrierten sowie unreifen Ratte &#228;ndert sich nach Yohimbin das zytologische Bild des Scheidenabstrichs nicht. 5. Unregelm&#228;ssige seltene Oestrush&#228;ufigkeit der puberalen Ratte vermehrt sich nach Yohimbin.</Abstract>
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    <Abstract>In der vorhergehenden 3. Mitteilung berichtete der Verf. &#252;ber die Tatsache, dass bei entmilzten Syphiliskaninchen eine betr&#228;chtliche Vermehrung des gebundenen Blutzuckers eintrat, w&#228;hrend sich der freie Blutzucker verringerte. Um diese Versuchsergebnisse der vorhergehenden Mitteilung noch genauer zu best&#228;tigen, hat der Verf. bei Anwendung von Inselin und Adrenalin, welche beide auf den freien Blutzucker eine rapid ver&#228;ndernde Wirkung aus&#252;ben, die vorliegenden experimentellen Untersuchungen vorgenommen. Die Methode war die gleiche wie die der 1. Mitteilung, indem das Inselin (in der Einheit der Dosis von 0, 5 ccm pro K&#246;rperkilogramm) und das Adrenalin (in der Dosis von 0, 1 pro K&#246;rperkilogramm) auf dem R&#252;cken der Kaninchen subkutan injiziert wurden. Dabei bediente sich der Verf. derjenigen Kaninchen, bei denen die Murata'sche Reaktion stark positiv ausgefallen war. Die Ergebnisse lassen sich kurz folgendermassen zusammenfassen. 1. Die Injektion von Inselin ruft bei freiem Blutzucker eine rapide Verringerung und gleichzeitig bei gebundenem Blut-zucker eine Vermehrung hervor. Diese Ver&#228;nderungen treten bei normalen Kaninchen 2 Stunden nach der Injektion am st&#228;rksten auf. Bei luetischen Kaninchen erreichen sie bei freiem Blutzucker 2 Stunden, bei gebundenem Blutzucker 5 Stunden nach der Injektion das h&#246;chste Mass. Diese ver&#228;nderten Werte kehren bei luetischen Kaninchen schneller als bei normalen zur Norm zuruck. 2. Durch die Injektion von Adrenalin wird gleichzeitig mit einer Aschen Vermehrung des freien Blutzuckers auch eine Verringerung des gebundenen Blutzuckers herbei. Diese Ver&#228;nderungen treten sowohl bei normalen als auch bei luetischen Kaninchen 2 Stunden nach der Injektion am st&#228;rksten auf. Die R&#252;ckkehr dieser ver&#228;nderten Werte zur Norm geschieht bei luetischen Kaninchen schneller als bei normalen.</Abstract>
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    <Abstract>Mittelst der Bestimmungsmethode von Kramer-Tisdall hat der Verfasser gefunden: 1) Bei der Injektion von Acetylcholin und Vagostimulin in die Beinarteria des Beinmuskels und die Zunahme des Kaliumgehaltes in dem Venenblut, aber keine Kontraktion des Muskels und keine Zunahme des Kaliumgehaltes im Blut bei der Applikation von Acetylcholin allein oder-Vagostimulin allein. 2) Deutliche Kontraktion des Beinmuskels und die Zunahme des Kaliumgehaltes in der ausfliessenden Flussigkeit bei der Durchsp&#252;lung der hinteren Extremit&#228;t durch den Zusatz von Acetylcholin in die kaliumfreie Ringereche L&#246;sung. 3) Deutlichen Anstieg des Kaliumgehaltes im Venenblut aus dem Beinmuskel bei faradischer Reizung seines motorischen Nerven. Aus oben erw&#228;hnten Tatsachen soll man vermuten, dass das Kalium bei der Reizung des Muskels frei wird und dadurch die Erregung des Muskels hervortritt. Ebenso besteht die Wirkung des Acetylcholins im Muskel darin. Kalium frei zu machen, infolgedessen die Erregung des Muskels hervorzurufen.</Abstract>
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    <Abstract>Zu den Nachtr&#228;gen und der Sicherstellung des Prolems &#252;ber die H&#246;rst&#246;rung beim Unterdruck mass der Verfasser bei 3 gesunden Menschen, die ein Trommelfell operativ ausgeschnitten waren, und einer Radlkaloperation untergezogenen Person, das H&#246;rverm&#246;gen unter dem halbatmosph&#228;rischen Druck mittelst 2 A-Audiometers. Die Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Das H&#246;rverm&#246;gen nahm bei gesunden Ohren unter dem Unterdruck ab. Dies beruht auf die Verminderung der T&#246;nenergie unter dem Unterdruck. Wenn man diese Tatsache in Betracht zog, so kann man schliessen, dass das H&#246;rverm&#246;gen unter dem halbatmospherischen Druck zunimmt. 2) Bei den operierten Ohren, bei denen die Kommunikation der Luft zwischen dem Mittelohr und der Aussenluft freilich gemacht wird, bemerkte man keine Ver&#246;nderung des H&#246;rverm&#246;gens unter dem Unterdruck. 3) Aus obigen Resultaten kann man mit Bestimmtheit sagen, dass die Besserung des H&#246;rverm&#246;gens unter dem Unterdruck auf das Vortreiben des Trommelfells aussenw&#246;rts infolge von positivem Druck im Mitterohr zur&#252;ckgef&#252;hrt ist. 4) Ausser geringl&#252;giger Abnahme des H&#246;rverm&#246;gens nur im Bereich der h&#246;heren Tonreihen des operierten Ohres unter dem normllen Druck bemerkte man keine nennenswerte Ver&#228;nderung der H&#246;rfahigkeit innerhalb des untersuchten Tonumfanges durch die Operation.</Abstract>
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