start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2944 end-page=2952 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=˜ð•ñ è¶•ñ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-sei=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2925 end-page=2943 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Klinische Untersuchungen ?ber Resorption und Ausscheidung von Wismutpr?paraten. (II. Teil) ?ber Wismut-Ausscheidungen im Speichel und die Wirkung von Pilocarpin-und Adrenalin-Injektionen auf die Zuund Abnahme der Bi-Ausscheidungen in Speichel und Harn. kn-title=‘“‰”™ƒm‹z¾âƒj”rŸ•ƒjèƒXƒ‹—ÕଓIŒ¤‹†i‘æ2•Òj‘Á‰t’†ƒj”rŸ•ƒTƒ‹ƒ‹‘“‰”—ÊâƒjuƒsƒƒJƒ‹ƒsƒ“vuƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“vƒm‘Á‰t‹yƒr”A’†”rŸ•‘“‰”—ʃj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der am Gesundheitspruf?ngsamt der staatlichen Volksversicherungsanstalt Tamashima, Okayama-ken, angestellte Verfasser hat bei Syphilis-Kranken, die von ihm Milaneuen-Injektionen erhielten, folgende Untersuchungen angestellt: 1) Uber die im Speichel ausgeschiedene Bi-Menge vor und nach Injektion von Pilocarpin hydrochl., das die Speicheldr?sen-T?tigkeit stark anregt. 2) ?ber die im Harn ausgeschiedene Bi-Menge vor und nach Injektion von Pilocarpin hydrochl. 3) ?ber die im Harn ausgeschiedene Bi-Menge vor und nach Injektion von Adrenalin. Diese Untersuchungen fanden st?ndlich statt. I) Unmittelbar vor der Injektion von Pilocarpin hydrochl., untersucht an drei Fallen, ergab sich folgendes Bild: a) Die im Harn einer Stunde ausgeschiedene Bi-Menge betrug f?r den ersten Fall 0.0821mg, den zweiten Fall 0.2246mg und den dritten Fall 0.7074mg. Das Verh?ltnis ist also 1:2.7:8.6. Durch die intramuskul?re Milaneuen-Injektion bildet sich an der Injektionsstelle ein Depot. Die Bi-Menge, die der K?rper aus diesem Depot resorbiert, entspricht, wie der Verfasser vermutet, dem oben angegebenen Verh?ltnis des im Harn ausgeschiedenen Bi. b) In den angegebenen F?llen fand sich in 1.0cc Blutserum jeweils 0.0024mg, 0.0037 mg, 0.0053mg Bi, d.h. es handelt sich um ein Verh?ltnis von 1:1.6:2.2, dem jedoch die aus dem Depot vom K?rper resorbierte Bi-Menge nicht zu entsprechen scheint. Die absolute Bi-Menge in der Blut-Zirkulation scheint konstant zu sein. Aber die relative Bi-Menge in 1.0cc Blutserum variiert; der Grund daf?r scheint die gr?ssere oder geringere Blutdicke zu sein, die von verschiedenen Ursachen (Fl?ssigkeitsaufnahme, Schwitzen u.s.w.) herr?hren kann. c) In den n?mlichen drei F?llen betrug die Bi-Menge im Speichel je 0.00053mg, 0.00066mg, 0.0007mg; d.h. wir haben ein Verh?ltnis von 1:1.2:1.3. In denselben F?llen verh?lt sich die in 1.0cc Blutserum gefundene Bi-Menge zur Menge in 1.0cc Speichel wie 4.6:1, respektive 5.7:1, und 7.5:1. II) Nach der Injektion von Pilocarpin hydrochl. zeigte sich: 1) Die Menge des ausgesonderten Speichels wurde alle 10 Minuten gemessen. Die H?chstmenge ergab sich beim 1. und 2. Fall nach den ersten 10 Min. mit 110cc respektive 115cc, im 3. Fall nach 20Min. mit 78cc. Danach sank die ausgesonderte Speichelmenge in allen F?llen auf die H?lfte, um mit der Zeit allm?hlich immer mehr abzunehmen. Nach 90Min. betrug die Gesamtmenge des ausgeschiedenen Speichels beim 1. Fall 407cc, beim 2. Fall 359cc und beim dritten Fall 347cc. Nach 120Min. betrug die Gesamtmenge beim 2. Fall 392.5cc und beim dritten Fall 408cc. Das in allen drei F?llen nahezu gleiche Kurvenbild der Speichelaussonderung wurde nicht beeinflusst von der vom K?rper resorbierten Bi-Menge. 2) ?ber die nach der Pilocarpin-Injektion im Speichel enthaltene Bi-Menge: a) Der gr?sseren vom K?rper resorbierten Bi-Menge folgt zwar auch eine gr?ssere Bi-Aussonderung im Speichel, doch stehen diese beiden in keinem direkten Verhaltnis, da die Speicheldr?sen-Schwelle ein freies Durchgehen von Bi nicht zul?sst. b) Ist die Speichelmenge gross, so ist auch die Bi-Ausscheidung entsprechend gross. Mit der Zeit nehmen beide in gleicher Weise ab. 3) 90Min. nach der Injektion betrug die gesamte im Speichel ausgeschiedene BiMenge im 1. Fall 0.2125mg; im 2. Fall 0.2695mg und im 3. Fall 0.3178mg. Sie stehen mithin im Verh?ltnis von 1:1.2:1.5. Nach 120Min. betrug die Gesamt-Bi-Menge im 2. Fall 0.2877mg und im 3. Fall 0.3577mg. Sie stehen mithin im Verhvkflfl?ltnis von 1:1.3. 4) ?ber die in 1.0cc Speichel enthaltene Bi-Menge ist folgendes auszusagen: a) Ist die in 1.0cc Blutserum enthaltene Bi-Menge gross, so w?chst auch die Bi-Menge im Speichel, aber nicht im gleichen Verh?ltnis(der Grund ist wiederum die Schwelle.) b) Pilocarpin hydrochl.bewirkt eine Ver?nderung der Speicheldr?sen-Schwelle f?r die Durchl?ssigkeit von Bi. Von der 40 bis zur 110 Min . nach der Injektion ging Bi leicht durch. Seine Menge war dementsprechend gr?sser als die vor der Injektion im Speichel ausgesonderte Menge ; sie sank dagegen, nachdem der H?hepunkt (110Min.) ?berschritten war, allm?hlich unter das Niveau der vorinjektionellen Bi-Ausscheidungskurve . Ausgenommen ist der Fall, in dem der K?rper grosse Bi-Mengen aufgenommen hat ; in diesem Fall nimmt die Bi-Ausscheidungsmenge scheinbar nicht ab. c) 90 Min. nach der Injektion befand sich in 1.0cc Speichel (durchschnittlich) im 1. Fall 0.00052mg ; im 2. Fall 0.00075mg und im 3. Fall 0.00091mg Bi. Das Verh?ltnis bestimmt sich somit wie folgt : 1:1.4:1.75. Nach 120 Min. betrug diese Menge beim 2. Fall 0.00073mg und beim 3. Fall 0.00087mg. III) Nach der Injektion von Pilocarpin nimmt die Harnmenge ab, die dann auch durch Nahrungsaufnahme nicht zunimmt. Ebenso hatte die Bi-Menge im Harn nach der 1. Stunde gegen fr?her abgenommen. Nach der 2., 3. St. u.s.w. ergab sich eine gr?ssere. oder geringere, unregelm?ssige Zu oder Abnahme des Bi im Harn. Der Blutdruck war nach der Injektion bis zur 4. Stunde h?her als vorher ; er stieg st?ndig. IV) Nach der Injektion von Adrenalin mur. war die Harnmenge nach der 1. St. gleich oder etwas gr?sser als vorher. Danach zeigte die st?ndliche Messung eine unregelm?ssige, gr?ssere oder geringere Zu- oder Abnahme der Harnmenge. Nahrungsaufnahme bewirkte Zunahme des Harns. Die im Harn aufgefundene Bi-Menge war eine Stunde nach der Injektion entweder gleich oder doppelt so gross wie vorher. Von der 2. Stunde ab zeigt sich eine starke Schwankung in der Bi-Ausscheidung. Der Blutdruck stieg unmittelbar nach dieser Injektion bis zur 3. oder 4. Stunde. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SekiTensisu en-aut-sei=Seki en-aut-mei=Tensisu kn-aut-name=ΓV”Vžâ kn-aut-sei=Î kn-aut-mei=“V”Vžâ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{”畆‰È”å”AŠí‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2918 end-page=2924 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ein Beitrag zum jugeudlichen Mammakrebs (24j.) kn-title=Žá”NŠú“ûŠàƒmÇ—á’ljÁ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Sonst hatte Dr. Sawata ?ber einer Fall des Mammakrebs. eines 22 j?hrigen M?dchens in dieser Klinik im Vorigen Jahre (1939) beschrieben. Ich erfuhr neuerdings auch ein jugendliche Mammakrebs (24j.) Frau. N.N., steril. Heredit?r und Familli?r, keine karcinomat?se Belastung. Die Patientin hatte niemals nennenswerte Krankheit durchgemacht, Sie bemcrkte einen uber bohnengrosser, derber, runder Knoten in der rechten Bruste im Dezember 1939. Augeblich hatte sie weder Trauma noch Entz?ndung durchgemacht. Allm?hlich wuchs Tumor bis zu Kindfaustgross, dann besuchte sie dieser Klinik wegendes Tumors im 16/IV 1940. Status lokalis: Rechte Warzenhof verf?rbt etwas dunkelrotlich. Beim Palpation des Lokales f?hlte man einen derben, glatten Tumor, der keine Schmerzen hat, nach allen Seiten gut Verschieblich, scharf begrenzt. Es zeigte sich keine diffuse oberfl?chliche Infiltration. In der rechten Achselh?hle und Infra-Supraklavikulargrube fand mann keine Lymphdr?senausschwellung. Andere Brust war ganz frei von pathologischen Ver?nderung. Blutsenkungsgeschwindigkeit: 18 (1St.), 30 (2St.). Wa.R. (-). Man fand karzinomat?se Entartung vom Fibroadenoma im Probest?ck, so f?hrte radikale Operation aus. Glatter Verlauf, nach 2 w. ausgcheilt entlassen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YamamotoE. en-aut-sei=Yamamoto en-aut-mei=E. kn-aut-name=ŽR–{‰p‹g kn-aut-sei=ŽR–{ kn-aut-mei=‰p‹g aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{ÎŽRŠO‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2899 end-page=2917 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Klinische Beobachtungen ?ber 2 F?lle von hypophys?rem Zwergwuchs kn-title=äI‰º‚é“«˜ËŽòƒm2—á en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verf. berichtete ?ber 2 F?lle von hypophys?rem Zwergwuchs. Seine klinischen Beobachtungen lassen sich folgendermassen kurz zusammenfassen: 1) Es handelte sich in beiden F?llen um einen 19 j?hrigen Mann. Der eine begann etwa vom 7., der andere etwa vom 9. Lebensjahre ab plotzlich an Wachstumshemmungen zu leiden. 2) Alle Teile des K?rpers waren in beiden F?llen proportional gut entwickelt. Alleein die K?rperl?nge entsprach trotz eines Alters von 19 Jahren in einem Fall der Korperlange eines 9 j?hrigen, im zweiten Fall der eines 11 j?hrigen Knaben. 3) Die Genitalien, Behaarung und die sekund?ren Geschlechtsmerkmale blieben in ihrer Ausbildung in beiden F?llen ganz zur?ck. 4) In beiden F?llen wurden weder Struma noch Thymushyperplasie beobachtet. Der Augenhintergrund war normal; Hemianopsie war nicht nachweisbar. Die Sella turcica wies, obschon sie nur cinen kleinen Messungswert hatte, an Form keine Veranderungen auf. Symptome eines Hirntumors waren nicht vorhanden. 5) Die Epiphysenlinien waren in beiden F?llen noch nicht verknochert. 6) Die Psyche und Intelligenz blieben in beiden F?llen gut. 7) Der I. Fall zeigte Fr?hlich'sche Dystrophie. Im 2. Fall wurden bei der Haut myx?demat?se Ver?nderungen beobachtet, die aber durch Behandlung mittels Schilddr?senpr?paraten vollst?ndig beseitigt werden konnten. 8) Beim 2. Fall nahm der Verf. eine Zwischenhirnpr?fung vor bez?glich der Funktionen der K?rpertemperaturerh?hung und der Leukozytose, konnte aber keine erheblichen Ver?nderungen feststellen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HayasiFujiro en-aut-sei=Hayasi en-aut-mei=Fujiro kn-aut-name=—Ñ•xŽm˜Y kn-aut-sei=—Ñ kn-aut-mei=•xŽm˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{–kŽR“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2867 end-page=2898 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ein Beitrag zum Forssman'schen Antik?rper Studien ?ber die Bindungszone der Forssman'schen Hamolysereaktion kn-title=ForssmanŽR铃jƒˆƒ‹ŠeŽíŒŒ´”½œäƒm”äŠrŒ¤‹†i‘æ1•ñjForssmanŽR铃’ˆÈƒeƒZƒ‹—nŒŒ”½œäƒmŒ‹‡›æƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist noch allgemein bekannt, dass beim Hamolysinversuch die negative Reaktion in Antik?rper?berschuss auftritt wie beim Neisser-Wechsberg'sche Ph?nomen bei Bakteriolysine. Verfasser bestimmte dieses Ph?nomen aus dem Mengenverh?ltnis zwischen Schafrotezellen und Heteroh?molysin und studierte dieses Ph?nomen aus Antigen- und Antik?rperbindung und Komplementwirkungen. Er ben?tzte als Antigen frische Schafrotezellen und als Antik?rper Schafbluth?molysinen, die bei Kaninchen nach ln jektion von Nierenemulsion von Meerschweinchen gebildet wurden, zur Reaktion. 1) Wenn man das absteigend verd?nte Immunserum (Heteroh?molysin) dem absteigend verd?nnten Antigen (Rotezellen), unter konstantem Mengenverh?ltnis zwischen Rotezellen und Komplement, zusetzt und die H?molysereaktion bei 37‹C untersucht, so kann man nach 2 Stunden bei der bestimmten Verd?nnung des Antigens die deutlichste Reaktion erkennen. Diesen mit verd?nntem Immumserum am deutlichsten reagierbaren Verd?nnungsgrad des Antigens nennen wir die Bindungszone des Forssman'schen H?molysins. Und den bei der Bindungszone reagierbaren h?chsten Verd?nnungsgrad des Immunserums nennen wir den H?molysinverd?nnungstiter. Daneben sieht man bei noch verd?nnten Roteteilen eine deutliche Hemmumgsrzone im Antik?rper-(H?molysine)-?berschuss (Prozonenph?nomen). Somit spielt das Mengenverh?ltnis zwischen Antigen (unter konstantem Mengenverh?ltnis zwischen Antigen und Komplerment) und H?molysin bei H?molysereaktion eine grose Rolle. Auf Grund dieser Tatsache kann man das Vorhandensein des Hemmungsphanomens (Postzone) annehmen, welches wenigstens durch ?berschuss von Antigen verursacbt wird. Auch das Henmungszonenph?nomen, welches Neisser und Wechsberg beobachteten, kann man auf Grund derselben Tatsache erkl?ren. 2) Wenn man die H?molysereaktion nach der Ogata'schen Antik?rperverd?nnungsmethode, unter bestimmtem Mengenverh?ltnis zwischen Rotezellen und H?molysine, vornimmt, so bemerkt man, dass alle H?molysinseren in jeder Verd?nnung geeignete optimale Rotezellenkonzentration zur Reaktion behalten. Es bildet eine Reaktionslinie, wenn man diese Punkte verkn?pft, an denen auf jeder Reihe die H?molysereaktion schnellsten auftritt. 3) Bei H?molysereaktion bleibt die Bindungszone unver?ndert, wenn man auch das Komplement unter I Einheit ben?tze. 4) Durch wiederholte Injektion des minimalen Forssman'schen Antigens. bekam man auch eine h?here Bindungszone, d.h. geringe Roteemulsionen zu reagierendem Immuuserum wie bei Pr?zipitine. 5) Das H?molysin wurde mit Rote oder mit durch 10% Formalin vorbehandelter fixierter Rote digeriert und vielmals gewaschen. Diese gebundenen Antigen- und Antik?rperkomplexe wurden bei 43‹C 30 Minuten lang angestellt um diese gebundene H?molysine wieder frei zu lassen. Dabei fand Verfasser, dass die Bindungszone des Originalserums und des isolierten H?molysins ganz gleich ist. 6) Wenn man das Komplement durch Kohlens?ure zum Mittelst?ck und Endst?ck zerteilt und dieses Gemisch als Komplement zum H?molysinveasuch bei Antigen- und Antik?rperverd?nnung ben?tzt, so kann man auch keine Verschiebung der Bindungszone des H?molysins beobachten. 7) Wenn man das Forssman'sche H?molysin bei 75‹C 30 Minuten lang erw?rmt, kann man auch keine Verschiebung der Bindungszone des H?molysins bemerken und nur das Herabsinken des H?molysinverdunnungstiters beobachten. 8) Wenn man die Rotezellen und das H?molysin bei 37‹C 1 Stunde lang digeriert und dann ein Komplement hinzuf?gt, kann man auch keine Verschiebung der Bindungszone des H?molysins und kein Herabsinken des H?molysintiters bemerken. 9) Man kann die Komplementbindungsreaktion zwischen 10% formolfixierten Schafrotezellen und H?molysinen vornehmen, weil stark formalisierte Rotezellen bei der H?molysinwirkung unver?ndert bleiben. Die Bindungszone der H?molysereaktion steht auf dem hohen yerd?nnten Teil des Antigens, w?hrend die der Komplemeptbindungsreaktion auf dem schwach verd?nnten Teil steht. Diese Tatsache steht umgekehrt zum Verh?ltnis zwischen Antigen und Antik?rper bei Pr?zipitinreaktion und Komplementbindungsreaktion. 10) Wenn man statt eines konstanten Mengenverh?ltnisses zwischen Rote und Komplement ein konstantes Mengenverh?ltnis zwischen Immunserumverd?nnung und Komplementverd?nnung anwendet, so bemerkt man kein Hemmungsph?nomen und die geeignete Rotemenge (B.Z .). 11) Es gibt eine Anschauung, dass die Forssman'schen Antik?rper zur Schafrote nicht agglutiniert wirken, doch bemerkte Vertfasser in vielen F?llen eine schwache, doch deutliche H?moagglutination bei Forssman'schen Antik?rpern und bestimmte auch Titer und Bindungszone. Bei Abs?ttigung mit Forssman'schem Lipoidantigen wird das H?moagglutinin gegen Schafrotezellen oder H?hnerrotezellen vollst?ndig absorbiert. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OkuMasayuki en-aut-sei=Oku en-aut-mei=Masayuki kn-aut-name=‰œ‰ë”V kn-aut-sei=‰œ kn-aut-mei=‰ë”V aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰q¶›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2849 end-page=2866 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Untersuchungen ?ber die Schranke zwischen dem Blut und dem Kammerwasser. (I. Mitteilung) Beeinflussungen der Permeabilit?t der Blut-Kammerwasserschranke durch verschiedene Arzneimittel. kn-title=ŒŒ‰tŠá–[…臃jèƒXƒ‹›‰é„“IŒ¤‹† ‘æ1•ñ ”ŽíåZ•¨ƒm臓§‰ß«ƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Schranke zwischen dem Blut und dem Kammerwasser darf man wohl als eine Abart der Schranken zwischen den Blut-und Gewebsstoffen ansehen. Die Untersuchung dar?ber interessieren uns nicht wenig, weil man auf diese Weise die Austauschvorg?nge zwischen den Stoffen des Blutes und der Gewebe feststellen kann. Der Verf. untersuchte bei Kaninchen den Einfluss verschiedener Arzneimittel auf die Permeabilit?t der BlutKammerwasserschranke. Die Methode bestand in der Feststellung sowohl der Zeitdauer, in dem die Ehrlichsche Linie in der vorderen Kammer auftritt, als auch der Ver?nderun- gen der Gesamtstickstoffmenge. Der Verf. kam zu folgenden Ergebnissen: 1) In den F?llen der subkutanen Injektion von physiologischer Kochsalzl?sung zeigte die Ehrlichsche Linie eine nicht deutlich wahrnehmbare Tendenz, etwas sp?ter zu erscheinen als unter normalen Umst?nden. An der Gesamtstickstoffmenge wurden aber keine Ver?nderungen beobachtet. 2) In den F?llen der Einf?hrung von hypotonischer Kochsalzl?sung neigte die Ehrlichsche Linie dazu, etwas beschleunigter zu erscheinen. Die Gesamtstickstoffmenge wies keine grossen Abweichungen im Vergleich zu der Kontrolle auf. 3) Bei Injektion von hypertonischer Kochsalzl?sung wurde die Erscheinung der Ehrlichschen Linie beschleunigt. Die Gesamtstickstoffmenge nahm auch in erheblichem Masse zu. 4) Nach Einf?hrung von hypertonischer Traubenzuckerl?sung trat die Ehrlichsche Linie schneller auf. Ausserdem zeigte sich eine betr?chtliehe Zunahme der Gesamtstickstoffmenge. 5) In den F?llen der Einf?hrung von Calcium chloratum in grosser Dosis trat die Ehrlichsche Linie zwar verz?gert auf, die Gesamtstickstoffmenge aber zeigte keine Ver?nderungen. 6) Wenn man Morphinum hydrochloricum in grosser Dosis injizierte, verz?gerte sich die Erscheinung der Ehrlichsche Linie einigermassen. 7) Bei Injektion von Aminopyrin trat die Ehrlichsche Linie allerdings versp?tet auf, an der Gesamtstickstoffmenge aber zeigten sich keine erheblichen Ver?nderungen. Auch bei fortgesetzter Injektion kam die Ehrlichsche Linie sp?ter zum Vorschein; die Gesamtstickstoffmenge nahm etwas zu. Die Gesamtstickstoffmenge des zweiten Kammerwassers verringerte sich im Vergleich zur Kontrolle in bedeutendem Masse. 8) In den F?llen der Injektion von Kalium jodatum verz?gerte sich das Auftreten der Ehrlichschen Linie ebenfalls. 9) Bei Injektion von Thyroxin zeigten sich keine nennenswerten Ver?nderungen. Auf Grund dieser Feststellungen schliesst der Verf., dass die Durchl?ssigkeit der Blutgef?sse auf die Permeabilit?t der Blut-Kammerwasserschranke einen gr?ssesten Einfluss haben. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HirokawaWataru en-aut-sei=Hirokawa en-aut-mei=Wataru kn-aut-name=œAìàZ kn-aut-sei=œAì kn-aut-mei=àZ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=ŒàŠCŒR•a‰@ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2837 end-page=2848 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Wirkungen von Prontosil, Chininum hydrochloricum und Kalium cyanatum auf die Spermien der Ratten kn-title=Prontosil,uêdŽ_ƒLƒj[ƒlv‹yƒrÂŽ_‰Á—¢ƒm”’‘l¸å³ƒj›”ƒXƒ‹ì—pƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Jahre 1935 von Dr. Domagk vergestellter Mittel aus Sulfonamid "Prontosil" anerkannt allm?hlich in weiteren Kreisen, dass es als Bakterienbekampfer hervorragend wirkt und gegen eitrige Erkrankungen ?usserst wirksam ist. Auch in unserem Lande hat man seither mehrere Arzneien hergestellt, die dem Prontosil nahe stehen; die Nebenwirkungen dieser Mittel sind schon vielen Autoren genau untersucht worden. Unter denen ?ber die Wirkung gegen den Zellen unseres eigenen K?rpers z.B. Leukozyten, Spermatozoen u.s.w. muss man besondere R?cksicht nehmen. Neulich haben A. Jaubert und Charles Motz ihre Erfahrungen ver?ffentlicht und berichtet, dass sie den Tripperkranken, an denen sie das Sulfonamid-pr?parat anwandten, eine betr?chtliche Verringerung der Spermien und h?ufige Ver?nderungen der Spermienform sowie auch hemmende Wirkungen gegen die Bewegung der Spermien beobachtet haben. Daraus haben sie geschlossen, dass das Mittel auf die Spermatogenese eine giftige Wirkung aus?be, und die Bemerkung hinzugef?gt, dass beim Gebrauch dieses Mittels grosse Vorsicht und Sorgfalt erforderlich sei. Um die Frage festzustellen, ob das Prontosil wirklich auf die Spermien sch?dliche Wirkungen aus?bt, hat der Verf. bei den Ratten experimentelle Untersuchungen angestellt. Als Vergleichsmittel hat er Chininum hydrochloricum und Kalium cyanatum angewandt. Zur Untersuchung hat der Verf. an den ausgewachsenen m?nnlichen Ratten den Sch wanzteil des Nebenhodens aufgeschnitten und Sperma daraus entnommen, welche er die bereits verfertigte 0.7% ige physiologische, schwach alkalisch gemachte Kochsalzl?sung zusetzte und ruhig umr?hrte, um die gleichm?ssige Emulsion zu machen. Diese Sperma-Emulsion hat der Verf. in einer Thermoflasche in der Temperatur von 20‹C bis 25‹C aufbewahrt, die dann alle 10 Minuten unter dem Mikroskop untersucht wurde. Dabei konnte der Verf. feststellen, dass die Spermien ungef?hr 6 bis 8 Stunden noch lebhaft bewegten. Diese schwach alkalische Emulsion machte der Verf. zur Stamm, in die er dann Prontosil, Chininum hydrochloricum. oder Kalium cyanatum in verschiedener Konzentration aufl?sen liess, um Versuchsl?sungen herzustellen. In diesen Versuchsl?sungen hat der Verf. die Zeitdauer bis zum Stillstehen der Spermien mit der Hilfe eines Mikroskops gemessen. Die Ergebnisse waren wie folgt: 1) 0.1% ige L?sung mit dem Prontosil wies keinen wesentlichen Unterschied im Vergleich mit der Stamm auf. 2) 0.5% ige L?sung mit dem Prontosil wies auch keinen wesentlichen Unterschied im Vergleich mit der Stamm auf. 3) 1% ige L?sung mit dem Prontosil wies auch keinen wesentlichen Unterschied im Verglgich mit der Stamm auf. 4) 0.01% ige L?sung mit dem Chininum hydrochloricum beraubt der Spermien innerhalb 270-370 Minuten ihre Beweglichkeit. 5) 0.05% ige L?sung mit dem Chininum hydrochloricum beraubt Mer Spermien innerhalb 180-190 Minuten ihre Beweglichkeit. 6) 0.1% ige L?sung mit dem Chininum hydrochloricum beraubt der Spermien innerhalb 30-40 Minuten ihre Beweglichkeit. 7) 0.2% ige L?sung mit dem Chininum hydrochloricum beraubt der Spermien sofort ihre Beweglichkeit. 8) 0.1% ige L?sung mit dem Kalium cyanatum beraubt der Spermien innerhalb 100-150 Minuten ihre Beweglichkeit. 9) 0.5% ige L?sung mit dem Kalium cyanatum beraubt der Spermien innerhalb 10-20 Minuten ihre Beweglichkeit. 10) 1% ige L?sung mit dem Kalium cyanatum beraubt der Spermien sofort ihre Beweglichkeit. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass unter den drei Mitteln Chininum hydrochloricum den Spermien gegen?ber an Giftigkeit am st?rksten ist, Kalium cyanatum weniger stark und das Prontosil in gennanten Konzentration fast keine Giftigkeit besitzt. Vor kurzem hat Norris J. Heckel die Anzahl der Spermien bei den Kranken vor und nach der Abgabe des Sulfonamidmittels vergleichend untersucht und keinen nennenswerten Unterschied gefunden. Daraus zog er den Schluss, dass das Sulfonamidmittel keine st?rende Wirkung auf die Spermatogenese aus?bt. Sein Bericht stimmt mit dem Untersuchungsresultat des Verf.s v?llig ?berein. Es ist wohl bekannt, dass das Chinin ein starkes Protoplasmagift ist, und ?bt daher in schwacher Konzentration zellt?tende Wirkung nicht nur auf Mikroorganismen, sondern auch auf die h?heren Tiere aus. Die Wirkung ist aber je nach der Zellarten h?chst schwankend. Die. Untersuchung des Verf.s ergab, dass das Chinin den Spermien gegen?ber in hohem Grade toxisch ist. Daher ist das Chinin als ein empf?ngnisverh?tendes Mittel sehr trefflich. Es ist sehr merkw?rdige Tatsache, dass das Kalium cyanatum, welches im allgemeinen als ein ausserordentlich sch?dliches Mittel angenommen ist, viel weniger giftig als das Chinin ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SatoNaoyasu en-aut-sei=Sato en-aut-mei=Naoyasu kn-aut-name=²“¡’¼‘× kn-aut-sei=²“¡ kn-aut-mei=’¼‘× aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2830 end-page=2836 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss des Pituitrins, der Chols?ure und des Hypophysen vorderlappenextraktes auf den Kalkgehalt des kastrierten Kaninchens kn-title=áΊۓEo‰Æ“eŒŒ’†‰EŠD—ʃj‹yƒ{ƒXuƒsƒcƒCƒgƒŠƒ“vuƒqƒˆ[ƒ‹Ž_v‹yƒräI‰º‚é“‘O—t‰zŠôŽzƒm‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Um die Beziehung zwischen dem Kalkstoffwechsel und dem innersekretorischen Hormon klar zu stellen, wurde der Einfluss des Hypophysenvorder- und Hypophysenhinterlappenhormons und der Chols?ure auf den Gehalt an Kalk im Blut untersucht. Es wurde dabei gefunden, dass der Kalkgehalt. des Blutes durch Kastration vermehrt wird und dass diese Vermehrung zwei Wochen nach der Operation ihr Maximum erreicht hat. Wenn das Pituitrin den kastrierten Kaninchen zwei Wochen nach der Operation injiziert wird, so wurde im allgemeinen eine Verminderung des Kalkgehaltes im Blut gefunden, w?hrend der Kalkgehalt im Blut durch subkutane Zufuhr von Chols?ure oder von Hypophysenvorderlappenextrakt etwas vermehrt gefunden wurde. Im allgemeinen wird der Kalkgehalt des Blutes vom normalen Kaninchen durch Blutentnahme allein vermindert und diese Verminderung tritt beim kastrierten Kaninchen zwei Wochen nach der Operation viel schw?cher auf als beim normalen Kaninchen. Der Kalkgehalt des Blutes vom normalen Kaninchen wird durch subkutane Zufuhr von Hypophysenvorderlappenextrakt betr?chtlich vermehrt. Aus den obenerw?hnten Ergebnissen scheint hervorzugehen, dass die Sekretion, des Hypophysenvorderlappenhormons durch Kastration gesteigert werden konnte und dass das Hormon im Kalkstoffwechsel gegen das Hypophysenhinterlappenhormon antagonistisch wirkt, wie sich die Chols?ure gegen das Hypophysenhinterlappenhormon verh?lt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SasakiTakasi en-aut-sei=Sasaki en-aut-mei=Takasi kn-aut-name=²X–Ø‹ª kn-aut-sei=²X–Ø kn-aut-mei=‹ª aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶‰»›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2820 end-page=2829 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die diuretische Wirkung des Theophyllin-?thylendiamins kn-title=Theophyllin-AthylendiaminƒmåZ—›{“IŒ¤‹† ‘æ1•ñ —˜”Aì—pƒjAƒCƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Resultate der Experimente sind kurz zusammengefasst wie folgt. 1. Das Theophyllin-?thylendiamin zeigt am Kaninchen nach intraven?ser Injektion eine deutliche diuretische Wirkung. 2. Eine Reihe Untersuchungen sind an Kr?ten angef?hrt. Bei den Durchblutungsversuchen aus der Nierenarterie wie aus der Nierenpfortader wurde nach Einwirkung von Theophyllin-?thylendiamin eine Vermehrung sowohl der durch die Niere str?menden Blutmenge als auch der aus dem Ureter herausfliessenden Fl?ssigkeit gefunden, indem bei Durchstr?mung aus der Nierenarterie eine viel st?rkere Vermehrung zutage trat als aus der Nierenpfortader. Auch wenn durch Herabsetzung des Durchstr?mungsdrucks die Zirkulationsmenge fast gleichtwertig gehalten wurde, wurde die Harnmenge vergr?ssert. Der Redende erkl?rte die Theophyllin-?thylendiamindiurese in der Hauptsache als Folge einer verst?rkten Durchblutung der Niere sowie einer Erleicherung der Glomerulusfiltration. Er meinte auch, dass gleichzeitig die sezernierenden Elemente der Niere selbst durch das Theophyllin-?thylendiamin zu st?rkerer T?tigkeit angeregt werden. 3. Das Theophyllin-?thylendiamin ruft eine Hydr?mie hervor, die auch zum Teil eine Ursache der Theophyllin-Athylendiamindiurese ist. Was die die Hydr?mie erregende Wirkung dieses Stoffes anbelangt, so scheint sie nicht seitens des Zentralnerven-systems, sondern seitens allgemeinen Gewebs herbeigef?hrt zu werden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FukuharaHisafumi en-aut-sei=Fukuhara en-aut-mei=Hisafumi kn-aut-name=•ŸŒ´®•¶ kn-aut-sei=•ŸŒ´ kn-aut-mei=®•¶ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2808 end-page=2819 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die unspezifischen Beeinflussungen dei.lokalen Entz?ndungsreaktion. (I. Mitteilung) kn-title=‹ÇŠ“I‰ŠÕ«”½œäƒm”ñ“ÁˆÙ«çzŠ·ƒjAƒei‘æ1•ñj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Bereich der klinischen Behandlungen nimmt heute die unspezifische Reiztherapie eine sehr wichtige Stellung ein. Bez?glich ihrer Theorie ist jedoch noch vieles in tiefem Dunkel geh?llt. Der Verf. rief dureh Anwendung von Pferdserum. an der Oberhaut von Meerschweinchen eine lokale Entz?ndungsreaktion hervor und danach f?hrte er eine unspezifische Behandlung mittels Caseosan-Injektion durch, um die Ergebnisse diesre Behandlung zu beobachten und einen erkl?renden Beitrag zu der Theorie der unspezifischen Reiztherapie zu liefern. 0.5cc Pferdserum, das als Antigen gew?hlt wurde, injizierte er subkutan zur Sensibilisierung; die zweite Injektion des Serums in derselben Dosis erfolgte. erst nach Verlauf von 12 Tagen. 24 Stunden nach der zweiten Injektion beobachtete er die Befunde der betr. Stelle zur Beurteilung der Starke der Entz?ndungsreaktion. F?r die Feststellung der Zusammenh?nge zwischen der Intensit?t der Entz?ndungsreaktion und der Antik?rpermenge bestimmte er die Serumpr?zipltinmenge mit Hilfe der Ogata'schen Verd?nnungspr?zipitin-Bestimmungsmethode. Die subkutane Injektion yon Caseosan wurde dann auf folgende Weise vorgenommen 1) Ein Tag vor der Re-injektion des Pferdserums wurde die Injektion in grosser Menge (0.5cc) eingef?hrt. 2) Nach der Sensibilisierung wurde die Injektion in einer geringen Dosis (0.01cc) t?glich bis zur Re-injektion des Pferdserums vorgenommen. 3) Nach der Sensibilisierung wurde bis zur Re-injektion eine grosee Dosis (0.5cc) t?glich injiziert. 4) Vor der Sensibilisierung wurde die Injektion zun?chst in der Menge von 0.01cc, dann jedesmal um 0.01cc vermehrt 10 Tage lang vorgeuommen. 5) Als Fortsetzung der obigen 4. Methode wurde nach der Sensibilisierung eine Dosis von 0.1cc bis zur Re-injektion t?glich einverleibti. Es stellte sich heraus, dass die lokale Entz?ndungsreaktion unabh?ngig von der Caseosan-Menge gesteigert wurde, falls die Injektion nach der Sensibilisierung vorgenommen werden war. Das deutet wahrscheinlich darauf hin, dass der ganze Organismus, insbesondere das reticuloendotheliale System, im Sinne der omnizellul?ren Leistungssteigerung oder Protoplasma-aktivierung an Funktionen gesteigert wurde, was die Antigen-Antik?rperbindung an der betr. Stelle erleichterte und mitunter den Grad der?berempfindlichkeit dem Pferdserum gegen?ber noch erhohte. In den F?llen jedoch, in denen das Caseosan vor der Sensibilisierung eingef?hrt wurde, zeigte die lokale entzundliche Reaktion, obschon in einem geringen Grad, eine Tenden, schw?cher zu werden. Diese Erscheinung m?sste wohl damit erkl?rt werden, dass das zur Sensibilisierung injizierte Pferdserum wegen des vor der Sensibilisierung eingef?hrten Caseosan sogleich nach der Injektion fast vollstandig gespalten wurde und dadurch seine Antigenit?t verlor. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KosakaSumizi en-aut-sei=Kosaka en-aut-mei=Sumizi kn-aut-name=¬âŸŽ¡ kn-aut-sei=¬â kn-aut-mei=ŸŽ¡ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Š`À“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2798 end-page=2807 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Wirkungen der wiederholt vorgenommenen subkutanen Adrenalininjektion auf die Darmbewegungen kn-title=uƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“v”½•¢”牺’ŽËƒm’°ŠÇ‰^“®ƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒjAƒei‘æ4•Òj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Nach eigenen Untersuchungen meinte der Verf. eine wiederholt vorgenommene subkutane Injektion von 0.1-0.3cc Adrenalin (1:1000) bei@Kreislaufsschw?che, die infolge einer akuten@Peritonitis eintrat, als eine zweckm?ssige@Behandlung best?tigt zu haben. Aber es stellte sich heraus, dass diese Behandlungsweise nicht ganz einwandfrei war, weil das Adrenalin auf@Darmbewegungen eine hemmende Wirkung aus?bt und dabei die Darmparese, die bei einer akuten@Peritonitis fast immer eintritt, beschleunigt.@Darum hat der Verf. neuerdings bei Kaninchen die Wirkungen der wiederholt vorgenommenen subkutanen Adrenalininjektion mit verschiedener Dosis auf die Darmbewegungen und den Zusammenhang der Injektion mit den Darmtoniken, wie Atonin, Vagostigmin, ColiAntivirus u. dgl. festzustellen versucht. An den Mittelbauch der Kaninchen hat der Verf. das Koiwaische Bauchfenster (8~11cm) angelegt, wodurch er unter beliebigen Bedingungen die Bewegungen des D?nnund Dickdarmes fein beobachten konnte. Die Ergebnisse der Untersuchungen lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Adrenalininjektion von pro Kilo. 0.05-0.15cc: Nach 2 bis 6 maligen Injektionen stellte sich eine deutliche Hemmung der Darmbewegungen ein, die bis zum fast vollst?ndigen Stillstand der Bewegungen voranschritt; diese hemmende Wirkung aber war nur vor?bergehend und die Darmbewegungen kehrten nach 30-50 Minuten wieder. 2) Adrenalininjektion von pro Kilo. 0.005-0.025ce: Keine nennenswerten Wirkungen auf die Darmbewegungen konnten erkannt werden, auch nicht sogar nach 20-30 maligen Injektionen. 3) F?r den Darm, der nach der Adrenalininjektion paretisch geworden war, wurde eine subkutane Injektion von 0.5cc Atonin resp. Vagostigmin vorgenommen. Nach 5-8 Minuten kehrten die Darmbewegungen rasch wieder. Dabei wurde festgestellt, dass das Atonin viel st?rker wirkt als das Vagostigmin. 4) Nach der Vornahme der intraabdominalen Einspritzung von 5.0cc Coli-Antivirus wurde eine langsame Wiederkehr der Darmbewegungen beobachtet, die sich zuerst in dem Darmbezirk zeigte, der vorher ins Coli-Antivirus eingetaucht worden war. Aus diesen Ergebnissen kann man den Schluss ziehen, dass die Adrenalintherapietrotz der vor?bergehenden Darmparese-f?r die Kreislaufsschw?che, die sich infolge einer akuten Peritonitis einstellt, im Vergleich mit den ?brigen Therapien keine nachteilige Wirkungen aufzuweisen hat; wenn man sie in Verbindung mit dcr Antivirustherapie anwendet, so kann man einen befriedigenden Erfolg erzielen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TakataJiro en-aut-sei=Takata en-aut-mei=Jiro kn-aut-name=‚“c“ñ˜Y kn-aut-sei=‚“c kn-aut-mei=“ñ˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{’ÓcŠO‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2790 end-page=2797 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=On the Influence Bagnon-Stark on Non specificity in the Syphilitical Seroreaction kn-title=Bagnon-StarkƒKꀓŌŒ´”½œä“Áƒj‘º“cŽ”½œä‹yƒrMeinickeŽ‘æ2´Ÿ”½œä(M.K.R. II).ƒm”ñ“ÁˆÙ«ƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1) The seronegative rabbitsserum in the Browning, Murata and M.K.R. II. tests is not influenced by the injection of Bagnon-Stark and this result remains unaltered even after three consecutive injection. 2) The effect of this medicament upon the nop-specificity in the Murata and the M.K.R. II. tests is observed after the first injection. The non-specificity in the Murata test disappears or shows negative tendency in 30 seconds after the injection, and the similar result is recognised in 1 hour after the injection in the M.K.R. II. test. 3) The duration of time before the disappearance of non-specificity in the two tests varies according the strength of the reaction. The weak positiveness before the experiment disappears in 3 hours after the injection in either of the two tests. But in the case of strong positiveness 10 hours is required to shows the negative tendency after the injection, and in either of the two cases the complete disappearance of non-specificity is observed in 24 hours after the infection. 4) The effect of Bagnon-Stark on the rabbit syphilis that has shown strong positiveness in the Browning, Murata and M.K.R. II. tests is wholly null and void. 5) The disappearance of non-specificity in the Murata and the M.K.R. II. tests by the injection of Bagnon-Stark is probably due to the alteration of organic metabolism as well as to the fall of temperature in the rabbit. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhmichiMineo en-aut-sei=Ohmichi en-aut-mei=Mineo kn-aut-name=‘哹•ô—Y kn-aut-sei=‘哹 kn-aut-mei=•ô—Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{”畆‰È”å”AŠí‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=52 cd-vols= no-issue=12 article-no= start-page=2783 end-page=2789 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1940 dt-pub=19401231 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Geschlechtshormone auf die Blutgerinnung kn-title=—Y«‹yƒrŽ“«u«ƒzƒ‹ƒ‚ƒ“vƒmŒŒ‰t‹ÃŒÅƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Durch Anwendung der Vorstufe der Zondeckschen Verseifungsmethode stellte der Verfasser, aus dem Harn folgende vier Extrakte, der Sexualhormon her. 1) ?ther-Extrakt und 2) ?ther-Alkohol-Extrakt aus m?nnlichen Harn3) ?ther-Extrakt und 4) ?ther-Alkohol-Extr?kt aus weiblichen Harn. Dann untersuchte der Verfasser in vitro den Einfluss der genannten Extraktc auf die, Rlutgerinnung und kam zu folgendem Schluss. 1) Der ?ther-Extrakt sowohl des m?nnlichen als auch des weiblichen Harn ?bt eine beschleunigene Wirkung auf die Blutgerinnungsgeschwindigkeit aus, und zwar der des weiblichen st?rker als der dcs mannlichen. 2) Dagegen ?ther-Alkohol-Extrakt des m?nnlichen sowie auch des weiblichen Harns hat keine solche Wirkung. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NasuMisao en-aut-sei=Nasu en-aut-mei=Misao kn-aut-name=“ß{‘€ kn-aut-sei=“ß{ kn-aut-mei=‘€ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶—›{‹³Žº END