start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1612 end-page=1616 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=è¶•ñ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-sei=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1604 end-page=1609 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Zwei F?lle von Ludowig'schen Angina kn-title=Œû�o’ê–I?�D‰Šƒm2ޡ鄗á en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es handelt sich um 2 F?lle von Ludowig'schen Angina. Es ist auffallend, dass trotz der hochgr?digen phlegmonoesen Veranderung im Mundboden Beeintrachtigungen des Allgemeine Befinden meher gering war. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OdaJuntaro en-aut-sei=Oda en-aut-mei=Juntaro kn-aut-name=�¬“c�†‘¾˜Y kn-aut-sei=�¬“c kn-aut-mei=�†‘¾˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{ލ•@ˆô�A‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1583 end-page=1604 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber 2 F?lle von aleukaemischer Lymphadenose kn-title=Aleukaemische Lymphadenoseƒm2–Užû—á en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Erster Fall: Ein 57-j?hriger heruntergekommener Kaufmann wurde am 27.11. 1936. in unsere Klinik aufgenommen. Status praesens: Statur mittelgross, Koerperbau m?ssig, Ern?hrung sehr schlecht, Haut und Schleimhaut deutlich an?misch, Lippe und Zunge mehr trocken, rechtseicht aufgetrieben, Ascitesfl?ssigkeit nicht vorhanden, Leber in der Mamillalinie 3 querfingerbreit unterhalb des Rippenbogens derb f?hlbar. Aufallendste Befunde waren Lymphdr?senanschwellungen. Submaxillare, cervicale, axillare und inguinale Lymphdr?sen waren von Taubenei- bis uber Huhnereigr?sse angeschwollen, elastisch derb, gut beweglich, nicht so druckempfindlich, sowohl mit der Haut, als auch miteinander nicht verwachsen. Wassermann negativ. Urin normal. Leukozyten 9.200, H?moglobin 22%, Erythrozyten 3, 420, 000. Das Blutbild ergibt basophile Leukozyten 2%, Eosinophile L. 0%, Stabkernige L. 1%, Segmentkernige L 43%, Lymphozyten 48%, gr?sse mononukle?re Zellen und ?bergangsform 5%. Beobachtenswert ist die sehr geringe Vermehrung in der Gesamtzahl der Leukozyten. Eine Lymphdr?se wurde aus der Achselhohle exstirpiert und histologisch untersucht und nur eine Lymphozyteninfiltration konstatiert. Die Lymphknoten waren durch Rontgentherapie sehr verkleinert worden. Der Patient verliess am 12.12. das Krankenhaus, um am 11. 1. 1937. wieder zur?ckkehren. Seit der Entlassung hatte er wieder Lymphdr?senanschwellung und hochgradige Schw?che. Exitus letalis am 2. 2. 1937. Bei der Sektion einwandfrei lymphatische, leukaemische Infiltration sowohl in den blutbildenden Organen, wie auch in fast allen anderen Geweben nachgewiesen. Die lymphatische Zellen hatten zweifellos auch das Knochenmark ergriffen, die erythroblastischen Zentren in Mitleidenschaft gezogen und hatten zu einer Blutarmut gef?hrt. 2ter Fall: Ein 23-j?hriger Bauer kam am 20. 9. 1937. in einen das Krankenhaus. Vor 5 Monaten bemerkt er am r-Seitenhals einen erbsengrossen Tumor, der sich allm?hlich vergr?ssert und vermehrt, aber beschwerdelos verlauft. Seit Monaten mit der Zeit cervicale (1-), submaxillare und inguinale Lymphdrusen. Diese waren von Taubenei-bis ?ber H?hnereigrosse angeschwollen nebeneinander, elastisch derb, nicht so druckempfindlich, mit der Unterlage fixiert, aber mit der Haut nicht verwachsen. Keine Atmungs-und Schluckbeschwerde. Appetit normal. Fieber 37-37.5�‹C. Urin normal. WaR. negativ. Blutsenkungsgeschwindigkeit 5.5 (1st), 15 (2st). Leukozyten 4.4000, Hamoglobin 90%, Erythrozyten 518, 000. Das Blutbild ergibt Lymphozyten 42%, neutrophile L. 43%, stabkernige L. 5%, Monozyten und ?bergangsform 9.5%, keine jugendlichforme Leukozyten. Eine Lymphdr?se wurde aus dem Seitenhals exstirpiert und histologisch untersucht und nur eine Lymphozyteninfiltration konstatiert. Die Untersuchung erwiess aleukaemische Lymphadenose. Nach 7 Monaten exitus letalis. Im Vordergrund der heutigen Therapie steht die Strahlentherapie, vor allem Rontgenbehandlung. Wichtig und erfolgreich ist die Arsen-Behandlung. Sie wird angewandt, wenn die Arsentherapie erfolglos und der Allgemeinzustand und das ganze Krankheitsbild einer Behandlung bed?rftig ist. Die Rontgenbestrahlung richtet sich hier vor allem gegen die peripheren Lymphdr?senpakete, aber auch gegen die Milz, selbst wenn sie nicht wesentlich vergr?ssert ist, weil oftmals erst nach der Milzbestrahlung die Leukozytenzahl zur Norm absinkt, obwohl die Lymphdr?sen vorher schon zuruckgingen. Mit 30% H.E.D. auf jedes Feld, wobei man 1 Feld pro Tag vornimmt und die Leukozytenzahl t?glich kontrolliert. Die Intensivbestrahlung, die einen plotlichen tiefen Absturz bringt, ist vollig unzweckm?ssig, wie auch jede nicht genau kontrollierte Strahlentherapie. Sie kann direkt sch?dlich seiu dadurch, dass die Leukozytenzahl schnell unter die Norm sinkt und diesem starkem Abfall rasch wieder eine Verschlimmerung und ein h?her Anstieg mit Komplikation des roten Blutbildes usw. folgt (Reizwirkung). Die Rontgenbehandlung wird wiederholt, wenn das Krankheitsbild sich wieder verschlechert. Sie hat aber dann m?glichst bald einzusetzen und nicht erst bei weitgehender Verschlimmerung. Der Kranke muss also in dauernder Beobachtung bleiben und alle 3-4 Wochen soll ein morphologischer Blutstatus aufgenommen werden. In der Zeit zwischen den eiuzelnen R?ntgenbestrahlungen nimmt man zweckm?ssigerweise Arsentherapie vor. Rezidive treten immer auf. Die Leukaemie ist durch kein Mittel zu heilen. Sie wird vielmehr ?ber kurz oder lang gegen jede Behandlung auch die Strahlenbehandlung refrakt?r und f?hrt schliesslich unter dem Bild einer akuten Verschlechterung oder durch Komplikationen zum Tode. Die R?ntgentherapie muss abgebrochen werden, wenn die Zahl der weissen Blutzellen sehr schnell und tief absinkt, wenn zahlreiche unreife Zellen auftreten, wenn das rote Blutbild aber das Allgemeinbefinden sich unter der Bestrahlung akut verschlechtert, und Gewichtssturz, Durchf?lle und h?heres Fieber eintreten. Ber vorsichtiger Dosierung und dauernder strenger Kontrolle jeder einzelnen Bestrahlung treten aber derartige Verschlimmerungen erst nach evtl.langj?hriger Bestrahlung auf. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KuwabaraSei en-aut-sei=Kuwabara en-aut-mei=Sei kn-aut-name=ŒKŒ´�³ kn-aut-sei=ŒKŒ´ kn-aut-mei=�³ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{’ÓcŠO‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1570 end-page=1583 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Beoinfkussungen des anaphylaktischen Antik?rpers. (I. Mitteilung) ?ber den Einfluss der Milz auf die Antik?rpermenge kn-title=‰ß•q�Ç�Ré“�Ì“®ƒjè�ƒXƒ‹Œ¤‹†�i‘æ1•ñ�jäBäfƒg�R铗ʃgƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Mit Pferdeserum sensibilisierte ich Meerschweinchen dreimal (jeden zweiten Tag 0.5ccm). Von den Meerschweinchen, die nach der Sensibilisierung 7-30 Tage zugebracht hat, bestimmte ich an den einzelnen Gruppen der im normalen Zustande sensibilisierten (1), derjenigen, deren Milz nach Sensibilisierung entfernt wurde (2), und derjenigen, die nach Milzexstirpation sensibilisiert wurden, die Mengen der Antik?rper im Uterus nach dem Daleschen Verfahren. Dann wurden sie mit den Werten des Pr?zipitins im Blute verglichen (nach Ogatas und Uhlenhuths Methode), auch der dabei von Pilokarpin, Adrenalin etc. ausge?bten Einfl?sse wurden untersucht. Die Resultate sind folgende: (1) Im Vergleich mit normalen Tieren nimmt bei solchen, die nach Entfernung der Milz sensibilisiert wurden, die Menge des Pr?zipitins im Blute und der Antik?rper im Uterus bedeutend ab. Iudessen ist bei Tieren, deren Milz nach der Sensibilisierung exstirpiert wurde, die Abnahme der Antik?rper im Uterus deutlich gr?sser als die des Pr?zipitins im Blute. (2) Obwohl die Menge des Pr?zipitins im Blute 30 Minuten nach der PilokarpinInjektion (1%, 1ccm) bei normalen, sensibilisierten und nach Sensibilisierung der Exstirpation unterworfenen Tieren eher abzunehmen neigt, vermehrt sie sich bei den nach der Milzexstirpation sensibilisierten Tieren stark, nimmt jedoch 30 Minuten nach der Adrenalin-Injektion (0.1%, 0.5ccm) etwas ab oder bleibt unver?ndert. Was die Antikorpermenge im Uterus angeht, so nimmt sie nach der Pilokarpin-Injektion stets starker zu als nach der Adrenalin-Injektion. Die Zunahme findet immer statt, besonders bei den nach der Milzerstirpation sensibilisierten Tieren. Nach der Adrenalin-Injektion findet meist eine Abnahme statt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YokoyamaTakeo en-aut-sei=Yokoyama en-aut-mei=Takeo kn-aut-name=‰¡ŽR�ä•v kn-aut-sei=‰¡ŽR kn-aut-mei=�ä•v aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Š`�À“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1564 end-page=1569 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Milchdr?se auf die Nebenniere beim Meersohweinchen kn-title=“û‘B“à•ª”åƒm•›�tƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Beim Meerschweinchen exstirpiert Verf. entweder die Milchdr?sen beiderseitig total oder f?hrt dem Tier den Extrakt der Dr?sen t?glich einmal je 1ccm ein, um die Nebenniere histologisch zu untersuchen. Die Resultate, zu denen Verf. gelangt, sind, wie folgt: 1) Wenn man bei dem in der Laktation befindlichen Meerschweinchen die beiderseitigen Milchdr?sen total entfernt, so sieht man in der Rindensubstanz der Nebenniere vor allem Hyper?mie und Erweiterung der Blutkapillaren. Auch geraten die Rindenzellen der Zona reticularis in Trubung und Anschwellung, und ihr Zellkern befindet sich in einer Pyknose und Karyolyse. Die Markzellen zeigen anfangs zwar eine merkliche Anschwellung und eine starke Chromreaktion, aber sie schrumpfen sp?ter ein indem ihre Chromreaktion schw?cher wird. Der Golgi-apparat zeigt sich nach Entfernung der Milchdr?sen vor?bergehend mehr oder weniger stark entwickelt, insbesondere gelaugt er in den Markzellen zu einer starken Entwickelung, obgleich er sp?ter allm?hlich undeutlicher wird. 2) Nach der Injektion des Milchdr?senextraktes geraten in der Rindensubstanz der Nebenniere die Rindenzellen in eine regressive Ver?nderung, und die Blutkapillaren erweitern sich stark byper?misch. In den Markzellen wird die Chromreaktion schw?cher, und der Golgi-apparat erf?hrt in ihrer Entwickelung eine betr?chtliche Reduktion. Angesichts der obigen Tatsachen scheint mir berechtigt zu sein, aus der Milchdr?se ein Hormon anzunehmen, welches auf die Absonderung des Adrenalins in der Nebenniere hemmend wirkt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FukaiShohei en-aut-sei=Fukai en-aut-mei=Shohei kn-aut-name=�[ˆä�¸•½ kn-aut-sei=�[ˆä kn-aut-mei=�¸•½ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1550 end-page=1564 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss verschiedener Gifte fur das vegetative Nervensystem auf den Liquor- und Blutdruck kn-title=2�\3�A•¨�_ãS“Ńm‰Æ“eŒŒšØâ�ƒjäI�Òé’‰tšØƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser benutzte als Versuchstiere mit Urethan narkotisierte Kaninchen und wahlte als Punktionsstelle des Liquors zwischen dem ersten Halswirbel und dem Hinterhauptbein, F?r die Messung und Registierung des Liquordrucks wurde ein durch den Verfasser selbst entworfenes, einfaches und empfindliches Wassermanometer benutzt. Die Ergebnisse sind, kurz zusammengefasst, folgendes: 1) Der Liquordruck bei Querlage betr?gt durchschnittlich 62.6mm H2O und der Blutdruck (Carotisdruck) 106mmHg. 2) Wenn der Liquordruck k?nstlich erh?ht wird, so steigt auch der Blutdruck. Wenn aber der Liquordruck auch k?nstlich herabgesetzt wird, so erf?hrt der Blutdruck fast keinen Einfluss. 3) Yohimbin und Ergotamin, intraven?s verabreicht, wirkten auf den Blutdruck in kleinen Dosen steigernd, in gr?sseren Dosen vermindernd, auf den Liquordruck aber immer steigernd. Die Dauer bis zur Wiederherstellung des Liquordrucks ist betr?chtlich l?nger als diejenige beim Blutdruck. 4) Die Ver?nderung des Liquordrucks durch Adrenalin oder Adrenalon ist mit derjenigen des Blutdrucks proportional, d.h. das erstere wirkt auf den Liquordruck steigernd und das letztere in kleinen Dosen erniedrigend, in grossen Dosen dagegen steigernd. Nach der Vorbehandelung mit Ergotamin oder Yohimbin in gewissen Mengenverh?ltnissen wird die Liquordrucksteigernde Wirkung des Adrenalins und Adrenalons gehemmt oder umgekehrt. 5) Durch Atropin wird der Liquordruck erh?ht, w?hrend der Blutdruck sich ganz umgekehrt. 6) Durch Acetylcholin zeigt der Liquordruck eine Steigerung, w?hrend der Blutdruck deutlich sinkt. 7) Durch Pilocarpin wird der Blutdruck immer erniedrigt, dagegen zeigt der Liquordruck eine Neigung zu einer Erh?hung. 8) Im Allgemeinen tritt die Ver?nderung des Liquordrucks etwas sp?ter auf und kommt auch sp?ter wieder zur Normallage zur?ck als der Blutdruck. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NiimotoIsao en-aut-sei=Niimoto en-aut-mei=Isao kn-aut-name=�V–{—E•v kn-aut-sei=�V–{ kn-aut-mei=—E•v aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—�›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1533 end-page=1550 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Pharmakologische Untersuchungen ?ber das Nerium-odorum-Glykosid (Odorin). (2. Mitteilung) ?ber die Wirkung des Odorins auf das Herz und seine kumulative Wirkung kn-title=šñ’|“�—L�Á�¬•ª�uƒIƒhƒŠƒ“�vƒmåZ—�›{“IŒ¤‹†�i‘æ2•ñ�j�Säfƒj›”ƒXƒ‹�ì—pâ�ƒj’~�Ï�ì—pƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Anschluss an seine vorangehende Mitteilung hat Verf. weiter die Wirkung des Odorins auf das Frosch- und Kaninchenherz untersucht und die kumulative Wirkung dieses Stoffes an Frosch und Maus studiert. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Die Wirkung des Odorins auf die Herzaktion (Frosch und Kaninchen) ist der des Folia-digitalis-Extraktes ganz gleich; es vetursacht eine Zunahme der Hubh?he, eine Abnahme der Schlagfrequenz, Arhythmie bezw. Herzperistaltik und setzt schliesslich das Herz in einen systolischen Stillstand. 2) Wird die Wirkung des Olorins auf das mit verschieden ver?nderten Zusammensetzungen der Ringerl?sung veru?hrte Froschherz genau beobachtet, so kann gesehen werden, dass die Beziehung zum Ca oder K prinzipiell dieselbe wie bei Strophantin ist. Das Odorin wird durch Ca synergetisch und K antagonistisch beeinflusst. Auch wird vor dem Eintritt der vollst?ndigen Odorinwirkung die Giftl?sung (in normalem Ringer) durch normalen Ringer ersetzt, so bleibt die Odorinwirkung, die fr?her oder sp?ter das Herz zum systolischen Stillstand f?hrt, doch noch bestehn. Bei solchen Herzen ruft der Ca-zusatz sofort einen vollst?ndigen systolischen Stillstand hervor, w?hrend K-zusatz einen mehr diastolischen Stillstand verursacht. Endlich kann Odorin nur durch kalkfreien Ringer beseitigt werden. Diese Befunde stimmen mit bei der Strophantiuwirkung gefundenen v?llig ?berein. 3) Bei der Kontraktionsst?rung und dem Stillstand des Herzens, welche durch Chloralhydrat oder Yohimbin verursacht werden, wird die Funktion durch das Odorin immer deutlich reguliert und wiederhergestellt, die durch Einwirkung von einigen Herzmuskelgiften (Apomorphin und Kupfer) abgeschw?chte Herzt?tigkeit kann durch Odorin bis zu einem gewissen Grade erhohend beeinflusst werden. Auf Grund obiger Resultate wird der Schluss gezogen, dassdie die Herzt?tigkeit bef?rdernde Wirkung des Odorins in der Hauptsache auf die Reizung des Herzmuskels zur?ckzuf?hren ist. 4) An Frosch und Maus wurde, die St?rke der kumulierende Eigenschaft des Odorins zum Zwecke der Vergleichung mit derjenigen der gebr?ulichen Mittel der Digitalisgruppe wie Strophantin Digitamin und Folia-digitalis-Extrakt festgestellt. Am Frosch ersicht man, dass das Strophantin unter den genannten Mitteln an Kumulationsvermogen am st?rksten ist, und dass das Odorin und der Extrakt der Foliadigitalis fast in gleichem Masse schw?cher und das Digitamin am schw?chsten. Bei der Maus jedoch sind die Resultate verschieden. Der Digitalisextrakt zeigt sich am st?rksten, das Odoriu schw?cher und Digitamin und Strophantin fast gleich und unter den genannten Mitteln am schw?chsten sind. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NiimotoIsao en-aut-sei=Niimoto en-aut-mei=Isao kn-aut-name=�V–{—E•v kn-aut-sei=�V–{ kn-aut-mei=—E•v aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—�›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1518 end-page=1533 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Jods?urek?ltewert. (II. Mitteilung) Das Experiment bei Phosphor-, Kohlenstofftetrachlorid-, Tolnylendiamin und Alkoholvergiftung kn-title=—€“xŽ_Ц—â’lƒj�Aƒe�i‘æ2•ñ�j—Ó�CŽlêd‰»’Y‘f�CToluylendiaminâ�ƒjAlkohol’†“ÅŽžƒj‰—ƒPƒ‹›‰é„ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Nach einer peroralen Darreichung von Phosphor, Kohlenstofftetrachlorid und Alkohol, und einer Injektion mit Toluylendiamin untersuchte Verfasser den Jodsaurek?ltewert in den verschiedenen Organen des Kaninchens, d.h. in Leber, Niere, Lunge, Milz und Nebenniere, sowie den Glykogengehalt in der Leber und den Jods?urewert im Blute, und erhielt die folgenden Resultate: 1) Der Jods?urek?ltewert bei der Phosphor- und Kohlenstofftetrachloridvergiftung vermindert sich deutlich in Leber und Milz, besonders in der Leber fr?h und am st?rksten, und mit der Zunahme der Dosis, deutlich. Auch der Glykogengehalt vermindert sich in der Leber fast parallel mit dem Jods?urek?ltewert. In der Lunge tritt fast keine deutliche Ver?nderung des Jods?urek?ltewertes auf, auch in der Niere wird bei Phosphorvergiftung keine Ver?nderung in beiden F?llen beobachtet, dagegen bei Kohlenstofftetrachloridvergiftung eine fr?he deutliche Vermehrung. Der Jods?urewert im Blute vermehrt sich bei beiden F?llen. 2) Bei der Toluylendiaminvergiftung tritt keine sichtbare Ver?nderung auf. 3) Bei der Alkoholvergiftung ist die Abnahme des Jods?urek?ltewertes in Leber und Milz etwas geringer als bei der Phosphor- und Kohlenstofftetrachloridvergiftung, aber doch noch ziemlich deutlich. In Niere und Lunge zeigt sich dabei anfangs eine Neigung zur deutlichen Zunahme. Der Jods?urewert im Blute steigt auch ebenfalla auf, aber ziemlich schnell wieder zum normalen Wert herab. Das Glykogen in der Leber vermindert sich deutlich am dritten Tage nach der Darreichung des Alkohols. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NabesimaKiyosi en-aut-sei=Nabesima en-aut-mei=Kiyosi kn-aut-name=“瓇�´Žu kn-aut-sei=“瓇 kn-aut-mei=�´Žu aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Š`�À“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1500 end-page=1518 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Kombination von Paraoxybenzylguanidin und Vitamin C mit Ber?cksichtigung der Blutgerinnungszeit, der Blutungszeit und -menge kn-title=ŒŒ‰t‹ÃŒÅŽžŠÔ�C�oŒŒŽžŠÔ‹yƒr�oŒŒ—ʃˆƒŠæVƒ^ƒ‹ParaoxybenzylguanidinƒgAscorbin-Ž_ƒgƒm•¹—pƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1. Paraoxy benzylguanidin wirkt auf die Gerinnbarkeit des Blutes beim Kaninchen in kleiner sowie mittler Menge fordernd und in grosser Menge hemmend, w?hrend Ascorbins?ure in allen Dosierungen ausschliesslich f?rdernde darauf einwirkt. Wenn man nun die gerinnungsf?rdernde Menge Paraoxybenzylguanidin in Kombination mit einer beliebigen Menge Ascorbins?ure gleichzeitig appliziert, so tritt eine viel st?rkere gerinnungsf?rdernde Wirkung auf als die Einzelwirkung jeder der beiden Substanzen ausmacht. Besonders deutlich ist diese Erhohung der gerinnungsf?rdernden Wirkung, wenn 20mg/kg Paraoxybenzylguanidin gleichzeitig mit 50-100mg/kg Ascorbins?ure zur Verwendung kommen. Die gerinnungshemmende Wirkung des ersteren wird durch eine bestimmte Menge Ascorbins?ure hemmend beeinflusst und deshalb kehrt sich jene durch Gebrauch von ?ber eine bestimmte Menge dosierter Ascorbins?ure in gerinnungsfordernde Wirkung um. 2. Nach der Bestimmungsmethode der Blutungszeit und -menge des Verfassers stimmen die Ergebnisse seiner mehreremal wiederholten Experimente bis zu einem gewissen Grade ?berein, sodass man damit die Ver?nderungen an Zeit und Menge der Blutung relativ genau bestimmen kann. Mit Hilfe dieses Verfahrens bestimmte Verf. beim Kaninchen die Blutungszeit und -menge. Dabei ergab sich, dass Zeit und Menge der Blutung aus der V, auricularis des Kaninchens je nach dem Individuum verschieden sind, dass aber im Durchschnitt die erstere 1.58 Minuten und die letztere 0.35cc betr?gt und dass die beiden parallel miteinander zu- und abnehmen. 3. Paraoxybenzylguanidin und Ascorbins?ure wirken in allen Dosierungen auf die Blutungszeit verk?rzend und rufen eine Abnahme der Blutungsmenge hervor. Letztere wird bei einer grossen Dosierung von Paraoxybenzylguanidin in st?rkerem Grad herbeigef?hrt als die Verk?rzung der Blutungszeit. Die gleichzeitige Applikation der beiden Substanzen in verschiedenen Mengenverh?ltnissen verursachen eine st?rkere Verk?rzung der Blutungszeit und eine gr?ssere Abnahme der Blutungsmenge als bei Einzelapplikation jeder der beiden Substanzen. Besonders deutlich ist die Verk?rzung der Blutungszeit, wenn 20mg/kg Paraoxybenzylguanidin in Kombination mit 50-100mg/kg Ascorbins?ure gleichzeitig gebraucht werden; die Abnahme der Blutungsmenge ist bei 20-50mg/kg des ersteren und bei 50-100mg/kg der letzteren am st?rksten. 4. Aus den obigen Tatsachen ergibt sich, dass man durch gleichzeitige Applikation von Paraoxybenzylguanidin und Ascorbins?ure deren eigentliche Wirkung als Haemostatica verst?rken kann und dass das daf?r geeignetste quantitative Verh?ltnis 20mg: 50-100mg ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=AoyamaTutomu en-aut-sei=Aoyama en-aut-mei=Tutomu kn-aut-name=�ÂŽR•× kn-aut-sei=�ÂŽR kn-aut-mei=•× aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—�›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1484 end-page=1499 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Aus dem Pharmakologischen Institut der Medizinischen Fakullt?t Okayama kn-title=Ž©—¥�_ãSƒm�¬’°‰^“®ƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Prof. Kur? fand in den Hinterwurzeln des ganzen R?ckenmarks spinalefferente, kleine, markhaltige Nervenfasern, welche den Tonus und die Ern?hrung der willk?rlichen Muskulatur, die Ern?hrung der Haut, der Knochen und der Gelenke sowie die Vasodilatation innervieren; er nannte dieses Nervensystem das spinalparasympathische Nervensystem. Die histologische Untersuchung l?sst vermuten, dass die Spinalparasympathischen Fasern aus dem Brust- bezw. dem Lendenmark durch die Rami communicantes in Nervi splanchnici bezw. Bauchgrenzstrang hineinlaufen. Andererseits faud Susuki und Kiss, dass in den Bauchvagi die eigentlichen Vagusfasern nicht in bedeutender Anzahl vorhanden sind, dass aber umgekehrt die von Halssympathicus abstammenden sympathischen Fasern sich in nicht geringer Zahl vorfinden. Von diesen zwei Tatsachen ausgehend stellte ich Experimente ?ber die Innervation der D?nndarmbewegung beim Kaninchen an und kam zu folgenden Resultaten: 1. Durch Reizung des N. Splanchnicus majors wird die D?nndarmbewegung gehemmt, dagegen verursacht die Reizung des N. Splanchnicus major nach der Bepinselung des Ggl. coeliacum und des Ggl. mesentericum superius mit Nicotinlosung eine Erregung des D?nndarms. Diese D?nndarmeegung wird durck Vorbehandlung mit Atropin ganz gehemmt. 2. Die Reizung der oberen Teile des Bauchgrenzstranges hemmt die Bewegung der entsprechenden Teile des Dunndarms. Dagegen erregt die Reizung der unteren Teile des Bauchgrenzstranges h?ufig die Darmbewegung nach anf?nglicher Hemmung. Nach Nicotinbepinselung des entsprechenden Ganglions schl?gt die hemmenden Wirkung am D?nndarm in eine erregende um. Der N. Splanchinicus major und der Bauchgrenzstrang enthalten also sympathische und spinalparasympathische Nervenfasern, von denen die ersteren eine hemmende und die letzteren eine befordernde Wirkung auf die D?nndarmbewegung aus?ben. Von den zwei verschiedenartigen Innervationen des N. Splanchnicus major und des oberen Bauchgrenzstranges ?berwiegt die sympathische hemmende vor der parasympathischen bef?rdernden. Beim Unterbauchgrenzstrang ist das Verh?ltnis umgekehrt. 3. Die Reizung der N. Vagus wirkt auf die D?nndarmbewegung haupts?chlich erregend, zuweilen entweder nach anf?nglicher Hemmung erregend oder von Anfang an hemmend. Diese Resultate stimmen mit der Annahme ?berein, dass der N. Vagus die vom Halssympathicus abstammenden sympathischen Nervenfasern neben den eigentlichen parasympathischen Fasern erh?lt, von denen die ersteren auf den D?nndarm hemmend, die letzteren bef?rdernd wirken, und dass im N. Vagus die parasympathische bef?rdernde Innervation die sympathische hemmende ?berwiegt. 4. Die Reizung der Medulla oblongata hemmt in der Hauptsache die Bewegung des D?nndarms, zuweilen aber wirkt sie erregend. Diese hemmende Wirkung auf den D?nndarm verschwindet nach Durchschneidung des R?ckenmarks, Resektion des Splanchnicus oder Nicotinbepinselung des Ggl. coeliacum und Ggl. mesentericum superius sowie inferius; es tritt hiebei vielmehr eine erregende Wirkung ein. Aber nach Durchschneidung der beiden Vagi verschwindet die zuletzt gennante Erregung des D?nndarms. Hingegen zeigt sich nach Durchschneidung der beiden Vagi und Nicotinbepinselung der gennanten Ganglien eine schwache Erregung. Die erregende Wirkung nach der Reizung der Medulla oblongata kann durch die Erregung der eigentlichen parasympathischen Fasern des Vagus sowie des Spinalparasympathicus bedingt sein, und die hemmende Wirkung auf den D?nndarm ist auf die Erregung des Sympathicus zur?ckzuf?bren. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=Ch?daToshiki en-aut-sei=Ch?da en-aut-mei=Toshiki kn-aut-name=’·“c•qŽ÷ kn-aut-sei=’·“c kn-aut-mei=•qŽ÷ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—�›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1462 end-page=1484 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien ?ber die Entwicklungsgeschichte des Beckeng?rtels bei Saugetieren, besonders bei Rattus albus kn-title=�œ”Õ›æƒmá¢�¶›{“IŒ¤‹†�išM“û—Þ“ÁƒjRattus albusƒj‰—ƒPƒ‹žû�õ�j en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Fr?her berichtete ich bereits im einzelnen ?ber die Entwicklungsgeschichte des Beckeng?rtels bei urodelen Amphibien, anuren Amphibien, Reptilien und V?geln. Im folgenden m?chte ich das gleiche f?r die S?ugetiere, die unter den Wirbeltieren der Menscheurasse am n?chsten stehenden Art tun, insbesondere f?r Rattus albus. Es liegen bereits mehrere Arbeiten ?ber die Beckeng?rtelentwicklung vor, aber es handelt sich dabei meistens um vergleichende anatomische Untersuchungen der gleichen Tierarten; ferner ist die outogenetische Beobachtung meist mangelhaft. Es war f?r mich interessant, eine genaue, vergleichende anatomische Entwicklungsgeschichte des Beckeng?rtels von niedrigeren zu h?heren Klassen durchzuf?hren. Ontogenetische Beobachtungen der Beckeng?rtelentwicklung bei Rattus albus ergaben folgende Resultate: 1) Die Beckenanlage entwickelt sich mit drei selbst?ndigen, von einander getrennten Knorpelkernen, die in einer Ansammlung von Mesenchymzellen zum Vorschein kommen. 2) Die Pars iliaca und die Pars ischiadica entwickeln sich fast gleichzeibig, aber die Pars pubica etwas sp?ter. Die Verknorpelung und Verkn?cherung geschieht fast in der gleichen Ordnung 3) Die Eutwicklung und Verknorpelung der Beckenanlage tritt etwas sp?ter ein als die der Femurkopfanlage. 4) Als Beckenanlage entwickelt sich die Pars Acetabularis, die aus der Pars iliaca und der Pars ischiadica besteht, fr?hestens. Von Anfang der Entwicklung an ist die Pars pubica an der Acetabulumbildung nicht beteiligt. 5) Die Spitze der Pars pubica und der Pars ischiadica verl?ngert sich relativ langsam, indem sie sich nach der Mittellinie dreht und das Foramen obturatum herum verw?chst. Die beiderseitigen Verwachsungslinien zwischen der Pars pubica und Pars ischiadica n?hern sich und verschmelzen zuletzt miteinander und bilden auf ihrer Mittellinie die Symphyse. Daher ist die Symphyse von der Pars ischiadica und Pars pubica gebildet, w?hrend die Pars isebiadica au der Symphysenbildung nur an der kaudalen Partie beteiligt ist. 6) Die Pars iliaca verl?ngert sicht zu Beginn der Entwicklung fast horizontal dorsalwarts; aber im Verlauf der Eutwicklung steigt sie dorsocranial aufw?rts und verbindet sich mit den zwei Sacralrippen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MizunoTomofumi en-aut-sei=Mizuno en-aut-mei=Tomofumi kn-aut-name=�…–ì’m•¶ kn-aut-sei=�…–ì kn-aut-mei=’m•¶ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº‘Ù�¶›{Œ¤‹†Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1447 end-page=1462 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Untersuchungen ?ber die Oxyproteins?urefraktion im Harn und im Blutserum. (2. Mitteilung) ?ber die Bedeutung der Milzexstirpation kn-title=�uƒuƒ‹ƒ{ƒJƒvƒjƒ“�v(Bulbocapnin)ƒg“ì“Vƒmˆê�uƒAƒ‹ƒJƒ�ƒCƒh�vƒhƒ�ƒXƒ`ƒ`ƒ“�v(Domesticin)ƒgƒmåZ—�›{“I�ì—p”äŠrŒ¤‹† en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat fr?her das Nandinin aus der Rinde der Nandina domestica nach der Kitasato'schen Methode extrahiert und dabei als Nebenprodukt das Domesticin, welche auch von Kitasato entdeckt wurde, gewonnen. Kitasato hat durch Methylierung des Domesticins ein k?nstliches Derivat, Domesticinmethyl?ther, gewonnen, und dieses Derivat erwiess sich in seiner Konstitution nichts anders als epi-Dicentrin. Es ist aufgrund seiner chemischen Konstitution klar, dass das Dicentrin, welches von Prof. Asahina entdeckt wurde, eine mit dem Bulbocapnin identische Substanz ist. Demnach ist das Domesticin eine Epi-Form des Bulbocapnins. Der Verfasser hat die vergleichenden pharmakologischen Untersuchungen von diesen zwei Isomeren unternommen, und dabei folgende Resultate erzielt: 1. Beim Frosch hemmen diese beiden Substanzen von Anfang an wirk?rliche Bewegungen, wirken auf Medulla oblongata, besonders auf das R?ckenmark erregend und verursachen tonische Kr?mpfe, die den durch Strychinin verursachten ?hnlich sind. Das Bulbocapnin ?bertrifft das Domesticin an Intensit?t der Erregung des R?ckenmarks. Die minimale absolute Letaldosis von Bulbocapnin betr?gt bei subkutaner Injektion beim Frosch 2mg/10g, bei Domesticin 3mg/10g K?rpergewicht. 2. Beim Kaninchen verursachen beide Substanzen anfangs eine Hemmung der wirk?rlichen Bewegungen, Sch?tteln des ganzen Korpers und Trismus; dann treten heftige tonisch-klonische Kr?mpfe nuf und zugleich eine Hypersekretion verschiedener Dr?sen, und lange Zeit bleibt die Hypertonie des hinteren Extremit?tenmuskels zuruck, deshalb das Tier seine normale K?rperhaltung nicht bewahren kann. Beim Kaninchen ist es schwer, einen Unterschied zwischen dem Bulbocapnin und dem Domesticin festzustellen. Die minimale Letaldosis von Bulbocapnin betr?gt bei subkutaner Injektion beim Kaninchen ca. 100mg/kg, und beim Domesticin ca. 70mg/kg. 3. Der Blutdruck des Kaninchens sinkt durch die Injektion dar beiden Stoffe. Das Domesticin ?bt mit einer halben Dose auf den Blutdruck die gleiche Wirkung aus wie eine ganze Dose Bulbocapnin. Bei Kombinationsversuchen mit Atropin, Adrenalin und Chloralhydrat nehmen die beiden Stoffe eine ganz gleiche Haltung ein. Es l?sst sich aufgrund davon annehmen, dass die den Blutdruck senkende Wirkung der zwei Stoffe vielleicht peripheren Ursprungs ist; die autnomen Nerven scheinen dabei nicht beteiligt zu sein. 4. Auf den isolierten D?nndarm des Kaninchens und des Hundes, sowie auf den Uterus des Kaninchens und der Ratte wirken die zwei Gifte in kleinen Doden erregend, in mittleren Dosen anfangs erregend und dann l?hmend, dagegen in grossen Dosen von Anfang an l?hmend. Der Angriffspunkt ist im Muskel selbst zu suchen. Zwischen den zwei Stoffen ist ein Unterschied in Bezug auf die Dosis vorhanden, aber keiner in Bezug auf die Wirkungsweise: beim Domesticin ist das Gebiet der reizenden Dose enger als beim Bulbocapnin. 5. Auf den im K?rper befindlichen D?nndarm des Kaninchens wirkt das Domesticin reizend. Der Angriffspunkt liegt haupts?chlich in der peripheren Abteilung der parasympatischen Nerven und im Muskel selbst. Die dabei anf?nglich auftretende hemmende Wirkung dieses Stoffes scheint auf eine Reizung der sympatischen Zentren zur?ckzugehen. Diese Versuchsresultate stimmen mit denen Aoyamas ?ber das Bulbocapnin und mit denen des Verfassers ?ber das Nandinin ?berein. 6. In dem Gebiet der oben beschriebenen Versuche sind das Bulbocapnin und das Domesticin in ihrer pharmakologischen Wirkungsweise sehr nahe verwandt, aber in der l?hmenden Wirkung scheint das letztere st?rker zu sein als das erstere. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SatoSizuma en-aut-sei=Sato en-aut-mei=Sizuma kn-aut-name=”ò’J’‰�O kn-aut-sei=”ò’J kn-aut-mei=’‰�O aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—�›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=51 cd-vols= no-issue=7 article-no= start-page=1439 end-page=1446 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1939 dt-pub=19390731 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Untersuchungen ?ber die Oxyproteins?urefraktion im Harn und im Blutserum. (2. Mitteilung) ?ber die Bedeutung der Milzexstirpation kn-title=”A‹yƒrŒŒ�´’†�uƒIƒLƒVƒvƒ�ƒeƒCƒ“Ž_�v�uƒtƒ‰ƒNƒ`ƒIƒ“�vƒmŒ¤‹†�i‘æ2•ñ�jäBäf™‘�oƒmˆÓ‹`ƒj�Aƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=?ber die Funktion der Milz sind die Meinung unter den Autoren noch nicht ganz einig: z.B. wahrend einerseits die Milz nach vielen Autoren durch ihre antagonistischen Wirkung zur Schilddr?se am Stoffwechsel beteiligt anzusehen ist, ziehen andrerseits einige Autoren ihre Bedeutung zum Stoffwechsel im Zweifel: was den Zusammenhang der Milz mit der Leber betrifft, so ist einerseits die Entstehung der Lebersch?digung durch die Milzexstirpation von vielen Autoren nachgewiesen, und andrerseits geben einige Autoren an, dass die Milz zur Leber eine gewisse giftige Substanz zuf?hrt; trotzdem einige Autoren ihre Bedeutung zum anaphylaktischen Schock hochsch?tzen, konnten andere Autoren daf?r keine besondere Bedeutung konstatieren. Verfasser untersuchte hier die Einfl?sse der Milzexstirpation zur Oxyproteins?urefraktion im Harn, einer Gruppe von Eiweisszerfallsprodukte, besonders bei der zur Leber sch?digende Wirkung zu erwartenden Phosphorvergiftung sowie bei den anaphylaktischeu Schockzust?nden und suchte dadurch einen Blick auf die Funktion der Milz zu werfen. Die Ergebnisse sind wie folgt: 1) Durch Milzexstirpation bei Kaninchen neigte die Oxyproteins?urefraktion im Harn mehr oder weniger zur Vermehrung. 2) Durch Injektion des Serums des gesunden Pferdes oder durch dessen Reinjektion am 4.-7. Tage nach Milzexstirpation trat nur geringe oder sogar keine Vermehrung der Oxyproteins?ure im Harn hinzu. 3) Durch Reinjektion des Serums am 14.-15. Tage nach der Milzexstirpation vermehrten sich die Oxyproteins?uren im Harn meistens ziemlich deutlich. 4) Bei Phosphorvergiftung nahmen sie allm?hlich zu. 5) Wenn der Phosphor am 4.-5. Tage nach der Milzexstirpation gegeben wurde, so vermehrten sie sich ziemlich rasch und deutlich. Da die Leber als der haupts?tzliche Angriffspunkt des Phosphors anzusehen ist, so mochte Verfasser von diesen Ergebnisse aus annehmen, dass die Milz zu solchem Gift direkt oder indirekt eine Schutzwirkung zur Leber besitzt. Weiter neigte Verfasser zur Ansicht, dass die Milz beim anaphylaktischen Schock als ein Schutzorgan eine wichtige Rolle spielt und auch in solcher Weise sch?tzend f?r den Organismus wirkt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SatoSizuma en-aut-sei=Sato en-aut-mei=Sizuma kn-aut-name=�²“¡èΔn kn-aut-sei=�²“¡ kn-aut-mei=èΔn aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Š`�À“à‰È‹³Žº END