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    <Abstract>1) Die Gesamtzahl der Falle m&#228;unlicher Gonorrhoe, die in den letzten 6 Jahren in unserer Klinik behandelt wurden, betrug 1331, davon heilten 336 vollst&#228;ndig aus, also 25, 26% aller Falle. 2) Betreffs des Alters der Kranken wurde das Leiden im 21.-30. Li. am h&#228;ufigsten angetroffen. Dies traf auf 702 Falle zu, also auf 52, 75% aller F&#228;lle. 3) Was den Zusammenhang zwischen dem Eheleben und der Krankheit betrifft, so betrug die Zahl der verheirateten Personen 51, 02%, der nichtheirateten 42, 07%, die &#252;brigen (6, 91%) waren unklar. 4) Die akute Gonorrhoe der vorderen Harnrohre ohne Komplikation heilte durch die Behaudlung fr&#252;hestens binnen 20 Tagen, am h&#228;ufigsten nach 50-60 Tagen, die meisteu ubrigen Krauken kamen biuneu 3 Monaten zur Geuesung. 5) Die akute totale Urethralgonorrhoe heilte selten binnen 20 Tagen. Ihre Heilung ist im allgemeinen der der vorderen Urethralgonorrhoe beinahe gleich. 6) Die akute Gonorrhoe mit Komplikationen heilte nach 50-70 tagiger Behandlung am haufigsten, die &#252;brigen bedurften zur volligen Heilung 130 Tage. 7) Die meisten F&#228;lle der chronischen Gonorrhoe Ohne Komplikation kamen nach 30-70 Tagen, die &#252;brigen hartuackigen aber n&#228;ch 130 t&#228;giger Behandlung zur Genesung. 8) Die chronische Gonorrhoe mit Komplikation heilte am langsamstep. 9) Von den F&#228;llen der Urethralgonorrhoe, deren Heilungsprozess sich l&#228;nger hinauszog, trafen die meisten auf solche Patienten, die unhygienisch lebten oder in mangelhafter Behandlung standen. 10) Der Verlauf der F&#228;lle mit Komplikation, wenn letztere w&#228;hrend der Behandlung zum Vorschein kam, verzogerte sich im allgemeinen gegen&#252;ber den F&#228;llen, bei denen schon zu Beginn der Behandlung Komplikation vorlag, wo kein Unterschied zwischen der akuten oder der chronischen Form aufzuweisen war.</Abstract>
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    <Abstract>Neulich habe ich einen Fall von Invaginatio ileocolica mit Appendicitis acuta perforativa beobachtet. Es handelte sich um eine kr&#228;ftige, 30 j&#228;hrige Frau, die seit 2 Tagen heftige Schmerzen im rechten Unterleib bemerkt hatte. Die Korpertemperatur steigerte sich nach und nach. Die Patientin musste das Bett h&#252;ten. Es trat keine Kotentleerung ein, doch konnte Gas austreten. Sie klagte bisweilen &#252;ber Brechneigung hatte, aber noch nicht erbrochen. Unter dem rechten Rippenbogen war ein kindskopfgrosser Tumor beim Abtasten bemerkbar. Bei Eroffnung des Peritoneum zeigte sich bald, dass dieser Tumor ein Fall von Invaginatio ileocolica war. Nach der Desinvagination konnte man an der Wurzel der entz&#252;ndlich angeschwollenen Appeudix eine grosse Perforationswunde feststellen. Histologisch war es Appendicitis acuta phlegmonosa. Nach Ansicht des Verfassers war die Appendicitis primar, danach entstand die Invagination.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Ich untersuchte an 167 Luetikern, welche in den letzten 6 Jahren bei uns beobachtet wurden, die Schwankung der Seroreaktion durch die Behandlung und gelangte babei zu den folgenden Ergebnissen. 1) Je &#228;lter die Krankheit ist, um so gr&#246;sser ist die zur Negativierung der Seroreaktion notwendige Menge des Normalneotanvarsans (N.N.T.). Bei latenter Lues bedarf es im allgemeinen etwas kleinerer Menge als bei der manifesten sekundaren Lues. 2) Je st&#228;rker die Reaktion ausf&#228;llt, desto grosserer Menge von N.N.T. bedarf es, um die Seroreaktion negativ zu machen. Bei gleicher St&#228;rke der Reaktion ist die notige Salvarsanmenge nat&#252;rlich von der Empfindlichkeit der einzelnen Reaktion abh&#228;ngig; n&#228;mlich bei Muratascher Reaktion ist sie am gr&#246;ssten, bei Browningscher gen&#252;gt eine geringere und bei Wassermannscher eine noch geringere. 3) Die zur Negativierung der Seroreaktion notwendige durchschnittliche Menge von N.N.T. betrug bei der st&#228;rksten 3, 82-2, 85g, bei mittielstarker 2, 34-1, 9, bei schwacher 1, 42-0, 84 und bei inkompletter Reaktion 0, 95-0, 62g. 4) Die gegen die Therapie hartn&#228;ckigen F&#228;lle, bei denen die Seroreaktion trotz der Injektion von N.N.T. uber 3, 0g noch stark positiv ausfiel, fanden sich im Fruhstadium niemals, dagegen im II. oder III. Stadium h&#228;ufig und zwar bei der latenten Lues. Solche F&#228;lle wurden beim Weibe auffallend seltener als beim Manne beobachtet. Syphilitiker j&#252;nger als 40 Jahre wurden im allgemeinen durch die Behandlung gut beeinflusst. 5) Die Falle, bei denen die Komplementbindungsreaktion (WaR. oder Browningscher R.) trotz der N.N.T.-injektion im ganzen bei Mengen von 0, 2-1, 6g nicht negativiert oder die St&#228;rke der Murataschen Reaktion nicht herabgesetzt wird, wenn auch dabei die Komplementbindungsreaktion negativ ausf&#228;llt, sind sicher als schwer heilbar anzusehen. Bei resistenten F&#228;llen gegen die Kur wird die einmal schon negativ ausgefallene Komplementbindungsreaktion manchmal sp&#228;ter wieder positiv. 6) Dagegen werden die F&#228;lle bei denen die fruher positiv ausgefallene Komple mentbindungsreaktion durch die Injektion von 0,2-1,6g plotzlich negativiert und die Muratasche Reaktion gleichzeitig auch abgeschw&#228;cht wird, als leicht heilbar vermutet. Bei solchen F&#228;llen wird der Umschlag einer negativen Komplementbindangsreaktion in eine positive niemals konstatiert. 7) Die resistentesten F&#228;lle, bei denen die positive Seroreaktion durch die Injektion von mehr als 11, 76g N.N.T. noch nicht ausgel&#246;st werden kann, habe ich uur 2 mal erfahren. Die spontane Heilung dagegen wurde bei keinem Fall beobachtet. 8) N.N.T. ist vorz&#252;glicher als viele ander Salvarsanpr&#228;parate, weil es die positive Seroreaktion auf Lues mit kleiner Menge und in kurzer Zeit negativ machen kann.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Verfasser berichtet &#252;ber einen neuen Dreiecktuchverband, welcher aus 2 rechtwinkligen Dreiecken besteht, deren kurze Basen so aufeinander gelegt werden, dass die schiefen Schenkel sich miteinander kreuzen. An den kurzen Basen ist eine lange Binds befestigt, welche dreieckiden Verbandstoff dann zum Binden dient. Mit diesem Tuchverband lassen sich Kopf, Rumpf, Extremit&#228;ten, besonders Gelenke sehr zweckm&#228;ssig umwickeln. Die Technik ist sehr einfach und im Vergleich mit der Anwendung der Rollbinde wird viel Zeit gespart.</Abstract>
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    <Abstract>Neuerdings wurde eine aliphatische Verbindung von der dem Methylaminoocten sehr &#228;hnlichen chemischen Struktur, als ein Linderungsmittel dargestellt. &#220;ber ihre pharmakologischen Eigenschaften sind zwar schon einige Untersuchungen angestellt worden, aber es bleibt noch viele Punkte ungekl&#228;rt. Um eine dieser L&#252;cken auszuf&#252;llen, unternahm der Verf., die Wirkungen dieses Pr&#228;parates auf Darmkanal bzw. Uterus von Tieren klarzumachen. Seine Untersuchungen ergaben folgendes: 1. Butallylmethylcarbinaminhydrochlorid wirkt auf den &#252;berlebenden Ratten-, Meerschweinchen- und Kaninchenuterus in einer gewissen Menge erregend ein, in grossen Mengen aber lahmend. 2. Gegen diese Substanz ist der isolierte Ratten- und Kaninchend&#252;nndarm verh&#228;ltnism&#228;ssig unempfindlich, sodass man erst mit grosserer Menge eine leichtgradige Erregung herbeif&#252;hren kann. Aber eine ausserordeutlich gr&#246;sse Menge l&#228;sst dieses Organ schliesslich in Muskellahmung geraten. 3. Dagegen wirkt sie auf den isolierte Meerschweinchend&#252;nndarm sehr stark, und zwar bei kleinen und mittleren Mengen erregend und bei gr&#246;ssen l&#228;hmend. 4. Beim Kaninchend&#252;nndarm in situ &#252;bt sie im allgemeinen, mit Ausnahme von sehr seltener, leichtgradiger hemmender Wirkung, in jeder Menge eine erregende Einwirkung aus. 5. Es scheint dem Verf. dass der Angriffspunkt dieser Wirkung des Butallylmethylcarbinaminhydrochlorid in der Hauptsache im Muskel selbst zu sucheu ist und dass das vegetative Nervensystem dabei keine Rolle spielt.</Abstract>
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    <Abstract>Die Entwicklungsgeschichte des Beckeng&#252;rtels bei Vogeln ist schon seit langer Zeit im Europa h&#228;ufig Gegenstand mannigfaltiger Studien gewesen. Man unterscheidet haupts&#228;chlich die englische und die deutsche Schule. Der Standpunkt der englischen Schule ist der vergleichenden Anatomie; die deutsche Schule hat besonders die embryonale Entwicklungsgeschichte erforscht. Beide Schulen haben stets &#252;ber das Wesen der Pubis diskutiert und ihre Beobachtungen vor allem auf die Pubis gerichtet. Neuerdings hat Herr Kitamura eine eingehende ontogenetische Arbeit uber den Beckeng&#252;rtel der Huhner herausgebracht und die bisherigen Fragen uber das Wesen der Pubis aufgekl&#228;rt. Der Beckeng&#252;rtel der Vogel ist spezifisch von dem der anderen Wirbeltiere verschieden und zwar insofern, als er "Offenes Becken" Beckenhalften verwachsen an der ventralen Mittellinie, jedoch nicht f&#252;r immer; sie haben aber eine komplizierte Verbindung mit der Wirbels&#228;ule im weitere Gebiet. Von der Annahme ausgehend, dass der Lebenemodus der einzelnen Vogelarten verschieden ist und diese daher eine dementsprechende Mannigfaltigkeit zeigen, habe ich Hirundo rustica gutturalis ausgewahlt, welche hauptsachlich fliegt und fast garnicht geht, und unter Ber&#252;cksichtigung der Einfl&#252;sse dieser Lebensweise ontogenetische morphologische Untersuchungen des Beckengurtels angestellt. Die haupts&#228;chlichsten Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Der Beckengurtel entwiokelt sich von drei selbst&#228;ndigen Anlagen namlich von Pubis, Ilium und Ischium aus. 2) Die Beckenanlage entwickelt sich etwas sp&#228;ter als die Femurkopfanlage. 3) Im Anfangsstadium ist die Pars iliaca am meisten entwickelt und ihr Verknorpelungszustand ist besser als der der zwei auderen. Aber im letzten Stadium wird ihre histologische Entwicklung von der der zwei auderen uberholt. 4) Die Verwachsung dieser drei Teile kommt in folgender Reihe zustand. Erstens n&#228;hern sich die Pars pubica und die Pars ischiadica der Pars iliaca und vereinigen sich mit dieser. Zweitens vereinigt sich der Ramus ascendens der Pars ischiadica mit der R&#252;ckseite der Pars pubica, wodurch das Acetabulumbodenloch gebildet wird. Zuletzt vereinigt sick die Spitze der Pars ischiadica mit der R&#252;ckseite der Pars pubica und so bildet sich das Foramen oblongum. Die Spitze des Schwanzteils der Pars iliaca vereinigt sich mit der R&#252;ckseite der Pars ischiadica und so entsteht das Foramen ischiadicum. Dann wird die Verwachsung der Beckenh&#228;lfte vollst&#228;ndig. 5) Die beiden seitigen Beckenh&#228;lften vereinigen sich in der ventralen nicht f&#252;r immer und der dorsale Rand der Pars iliaca verw&#228;chst mit dem Wirbel. 6) Die Wirbel, welche zum Becken verwachsen, sind die Lendenwirbel I-III und die Sacralwirbel I-XI. Die Brustwirbel beteiligt nicht zu dieser Verwachsung. 7) Die Spina iliaca wird vor&#252;bergehend sichtbar in der Gestalt der Zellansammlung ale Anhang der Pars iliaca in der embryonalen Zeit, aber diese verschwindet bald und wird niemals nach der Ausbr&#252;tung im Becken sichtbar. 8) Das Foramen oblongum ist in der embryonalen Zeit noch nicht knorpelig getrennt vom Foramen obturatum und Foramen ovale. 9) Die Fossa renalis des Schwanzteiles der Pars iliaca ist nicht so tief wie die des H&#252;hnerbeckens. 10) Das Becken ist im allgemeinen schwach und d&#252;nn und der Flachenraum des Knochenloches ist im Vergleich mit der Ausdehnung des Becken sehr gross. 11) Das Beckon hat gegen Stoss eine grosse elastische Widerstandsf&#228;higkeit und sein Gewicht ist sehr gering. 12) Im Anfangsstadium liegen die L&#228;ngsachse der Pars pubica and der Pars ischiadica gegen die der Pars iliaca beinahe senkrecht. Aber im sp&#228;teren Stadium drehen sich diese Achsen allmahlich und nahern sick parallel zu einander. Das Acetabulumbodenloch &#246;ffnet sich im Aufangsstadium zu Foramen oblongum macht sich aber spater selbst&#228;ndig ; daher ergibt sich die Verwachsung des Ramus ascendens der Pars ischiadica mit der R&#252;ckseite der Pars pubica. Das Acetabulumbodenloch wird nicht f&#252;r immer kuochenm&#228;ssig verschlossen, aber vom Lig. rotundum verdeckt. 13) Der Schwanzteil der Pars iliaca verbindet sich von mit der Wirbels&#228;ule im weiteren Gebiet. Dieser Teil ist vorhanden, um davon die Nachniere zu entnehmen ; der Sehwanzteil des Vogelbeckens ist bei der anderen Wirbeltieren morphologisch &#252;berfl&#252;ssig.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser studierte die Wirkung einiger Guanidinderivate auf den D&#252;nndarm im K&#246;rper des Kaninchens und verglich die Resultate mit ihrer Wirkung auf den uberlebenden D&#252;nndarm. Die Ergebniss lassen sich, wie folgt, kurz zusammenfassen: 1) Die Wirkung der Guanidinderivate auf den D&#252;nndarm im K&#246;rper ist im allgemeinen nach einer vor&#252;bergehenden Erregung hemmend, nur Phenyl&#228;thylgaunidin wirkt durchweg erregend. In grossen Dosen rufen alle Derivate sofort eine L&#228;hmung des D&#252;nndarms nach st&#228;rkerer vorhergehender Tonuseteigerung hervor. 2) Der Angriffspunkt der Wirkung dieser Substanz auf den D&#252;nndarm im Korper ist haupts&#228;chlich im Muskel selbst zu suchen, da bei der hemmenden Wirkung zum teil der Sympathicus beteiligt ist. 3) Die oben erw&#228;hnte Wirkung der Guanidinderivate ist &#228;hnlich der ihrer Muttersubstanz, n&#228;mlich Guanidin, aber st&#228;rker als die des letzteren. In der hemmenden Wirkung ist Phenyl&#228;thylguanidin am st&#228;rksten, in der erregenden Wirkung Phenyloxy&#228;thylguanidin; dann folgt Paraoxybenzylguanidin, Decamethylendiguanidin ist etwas schw&#228;cher und Paraoxyphenylguanidin, Cyclohexylguanidin sind in beiden Wirkungen am schw&#228;chsten. 4) Vergleicht man die Wirkung der Guanidinderivate auf den D&#252;nndarm im K&#246;rper mit der des uberlebenden D&#252;nndarms, so sind die ersteren (abgesehen von der Wirkung des Phenyloxyathylguanidins) im allgemeinen hemmend, die letzteren erregend, und in grossen Dosen rufen beide eine l&#228;hmende Wirkung hervor. 5) Die hemmende Wirkung von Benzylguanidin und Paraosybenzylguanidin auf den D&#252;nndarm im Korper kehrt sich nach einer Vorbehandlung mit Adrenalin in eine erregende Wirkung um. Daraus l&#228;sst sich schliessen dass bei der erw&#228;hnten hemmenden Wirkung der Sympathicus beteiligt ist.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser stellte Untersuchungen an &#252;ber die Beziehung zwissen dem Licht und der Wirkung des Methylenblaus auf Param&#228;cium und Erythrozyten. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Auf Param&#228;cium &#252;bt das Methylenblau bei Bestrahlung mit sichtbarem Licht schon bei einer gewissen Konzentration, bei welcher das Methylenblau im Dunkeln sogar in 24 Stunden noch nicht die geringste wirkung hat, einen deutlichen vernichtenden Einfluss aus. 2) Auch auf Erythrozyten wirkt unter Lichtbestrahlung das Methylenblau als deutlich h&#228;molytisch schon bei einer gewissen Konzentration, bei welcher es im Dunkeln keinen Angriff zeigt, aber muss diese Wirkung des Methylenblaus durch den Zusatz von Safranin oder Descense verloren werden. 3) Das im voraus gen&#252;ged bestrahlte Methylenblau wirkt gegen Param&#228;cium und Erythrozyten im Dunkeln nicht.
Die in 1.) sowie auch in 2.) angegebenen Tatsachen werden durch die ZusammenWirkung des Methylenblaus und der Lichtstrahlen auf die Zellen weder durch die Mitleistung der durch die Lichtbestrahlung gesteigerten Temperatur und des Methylenblaus, noch durch das Gift aus dem Methylenblau nach der Bestrahlung mit dem sichtbaren lichte hervorgerufen. 4) Das gleichzeitige Einwirken des Methylenblaus und des sichtbaren Lichtes schw&#228;cht den elektrischen Widerstand an der Oberfl&#228;che von Erythrozyten und Tradescantia discolor ab. 5) Es erscheint mir als wahrscheinlich, dass das Methylenblau und das sichtbare Licht miteinander eine Ver&#228;nderung der Zellendurchl&#228;ssigkeit hervorrufen, infolge deren dann die obigen Ph&#228;nomene zutage treten.</Abstract>
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    <Abstract>Der nach der klinischer indirekter Methode bestimmtete Blutdruckswert ist nicht immer gleich mit dem echte Blutdruckswert bestimmtet nach der direkter Methode. Diesen Fehler in der indirekter Methode verursacht die Resistenz der Arterienwand und ihrer Umgebungsgewebes, abgesehen von der Ungeschicklichkeit bei der Ausf&#252;hrung. Die Beziehungen zwischen diesen beiden Methoden klar zu machen, bestrebten mehrere Autoren, aber haben sie noch nicht zur Schluss gekommen. Hierauf, um die Ausknltationsmethode nach Riva-Rocci im Vergleich mit der direkter Methode zu beobachteu, stellte VerFasser die Blutdruckbestimmung nach diesen beiden Methoden gleichzeitig an einer Femoralarterie des Hundes an. Die Resultaten sind wie folgt: 1) Der maximaler Wert des Blutdrucks durch die Auskultationsmethode ist 10mm Hg grosser als der durch die Palpatiou der blosslegender Wand betreffender Arterie und etwa 40mm Hg grosser als der durch die direkte Methode. 2) Der minimaler Wert des Blutdrucks durch die Auskultationsmethode ist 3-5mm Hg kleiner als der durch die direkte Methode.</Abstract>
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    <Abstract>Die s&#228;urefesten Granula (Hamazaki), Abbauprodukt der Nueleoproteiae, werden in 4 Arten eingeteilt: namlich in Cr-s&#228;urefeste, Fe-s&#228;urefeste, Cu-s&#228;urefeste und Hgsaurefeste Granula. Nach Hamazaki bestehen die Cr-saurefesten Granula haupts&#228;chelich aus Nucleins&#228;ure und Mononucleotide. Obwohl die Entatehung der Amyloidsubstanz viel bestritten ist, doch hat die Literatur bisher kaum einheitlich ausgesagt, welche Rolle dabei das Nucleoproteid spielt. Gierke u. Aschoff legten groBen Wert auf die Zerspaltung des Kerns, und Letterer konnte durch die Nucleininjektion Amyloidablagerung hervortreten lassen. Verfasser w&#252;nschte die Beziehung zwischen den Storung des EiweiBstoffwechsels und den s&#228;urefesten Substanzen zu betrachten, und weiterhin den Zusammenhang der Amyloidsubstanz mit den Nucleoproteide klar zu machen. Demnach habe ich 2ccm 1%iger Silikatlosung pro kilo zehn Kaninchen t&#228;glich zweimal injiziert, und versohiedene Organe mittels des Forschungsverfahrens der Hamazakischen s&#228;urefesten Granula untersucht. Zur Kontrolle machte ich denselben Versuch an drei Kaninchen, welche nach 20-30 t&#228;gigem Hunger zur Untersuchung kamen. Aus der Untersuchung der einzelnen Organen ergaben sich folgende Befunde. Im Herzmuskel finden sich sparlich die Cr-s&#228;urefesten Granula, welche sich rundlich oder eckig gestalten, vor. Die Granula kommen um den Kerne herum oder in der Peripherie der Muskelfasern zum Vorschein. Hier und da, wo kein Granulum mehr vorhanden ist, farben sich die hyalinos degenerierten Muskelfasern diffus violett. In der Milz zeigen die Cr-s&#228;urefesten Granula eine deutliche Verminderung in gewohnlichen Fallen. Vor allem verschwanden sie in den Fallen, insofern die Amyloidsubstanz, in welcher man gar kein saurefestes Granulum finden kann, deutlich nachweisbar ist. In der Lunge kommt ein totales Verschwinden der Crs&#228;urefesten Granula zustande. GroBhirn verliert die Cr-s&#228;urefesten Granula so deutlich, daB man diese in den Ganglienzellen der Rinde kaum, und feine Granula in den Pyramidenzellen des Hippocampus nur selten finden kann. Im Kleinhirn kommt eine deutliche Verminderung der Cr-s&#228;urefesten Granula zum Vorschein. Die degenerierten Purkinjeschen Zellen farben sich meist dick violett und zeigen sp&#228;rliche feine Cr-s&#228;urefeste Granule. Auch in der Zunge vermindern sich zwar die Cr-saurefesten Granula im Axialteile des Zungenmuskels ziemlich, befinden sich aber noch reichlich in der Peripherie der Muskelfasern. Im Magendrusenepithel vermindern sich die Cr-s&#228;urefesten Granula mehr oder weniger. Bei der Kontrolle nehmen die saurefesten Granula dagegen auBerordentlich zu und zeigen einen deutlichen zahlenmaBigen Unterschied von den Experimentsf&#228;llen. Die Cr-s&#228;urefesten Granula der Leber haben im hohen Grade abgenommen. Vor allem vermindern sich die Granula deutlich, falls das Amyloid abgelagert ist. Die Cr-s&#228;urefesten Granula in den Harnkanalchen nehmen ihre Zahl deutlich ab und verkleinern sich auff&#228;llend. Das Zwischenst&#252;ck hat die groBte Menge von Granula, dessen Zelleib sich deswegen violett f&#228;rbt; dann f&#228;rbt sich die auf Bowmanschen Kapseln, Harnkanalchen, und Arterienwande abgelagerte Amyloidsubstanz, welche nicht mit dem Barytwasser abgeblasen wird, diffus violett. Die dauernde Injektion der Silikatlosung ergibt, kurz gefaBt, eine deutliche Verminderung der Cr-s&#228;urefesten Granula; vor allem handelt es sich wohl bei einer ganz deutlichen Verminderung, sogar oft einem Verschwinden, um die Ablagerung von Amyloidsubstanz, iu der die s&#228;urefeste Substanz nie eingeschlossen ist. Es ist Behr wahrscheinlich, daB, je mehr die Amyloidsubstanz abgelagert ist, desto weniger die Cr-s&#228;urefesten Granula am betreffenden Tiere auftreten. Beim dauernden Hungerversuch vermindern sich die s&#228;urefeste Granula ebenfalls betr&#228;chtlich ; aber diese Verminderung tritt nicht in so starken Ma&#223;e ein als bei der Silikatinjektion ; auch ist die letztere von jener durch die Verteilung der Granule leicht zu unterschieden.</Abstract>
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