start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2131 end-page=2133 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=ŽG•ρ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-sei=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2130 end-page=2130 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=‰ͺŽRηΞ›{˜π‘ζ391™d’ʏν˜π en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-sei=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2118 end-page=2129 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Ver?nderung des H?rm?gens bei der Atmosphaerendruckerniedrigung kn-title=’αšΨƒmγγ—Νƒj‹yƒ{ƒX‰e‹Ώ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ich habe mich mit der experimentellen Untersuchung uber die vor?bergehende Ver?nderung des H?rm?gens bei dem erniedrigten Luftdruckes beschafticht, mittels der Stimmgabel c (129), c(1)(256), B(2)(900), D(4)(2376), und dabei als Versuchungaperson wurden die Kollegen unseres Laboratoriums gewahrt. Als Resultat meiner Untersuchung mochte ich folgendes hervorheben: 1) Das Horvermogen mittels Luftleitung wird bei der Atmosphaerendruckerniedrigung in der Weise gestort so es sich zu verk?rzen. Aber das mittels Knochenleitung zeigt bald keine Ver?nderung bald leichte Verlingerung. 2) Die Storung des Horvermogens ist st?rker bei der Erhohung als bei der Erniedrigung des Atmosphaerendruckes ausgepr?gt. Mehrere subjektive Symptome, z. B. Ohrenschmerzen, Spannungsgefuhl des Trommelfells und Verstopfungsgefuhl des Mittelohres kommt hauptsachlich bei der Atmosphaerendruckerniedrigung hervor. 3) Bei der Atmosphaerendruckerniedrigung am 560mmHg, wird schon die leichte Horstorung bemerkt, und darunter vermehrt es sich mit weiteren Erniedrigung immer zu. 4) Bei dem konst?nten Erhalten des erniedrigten Atmosphaerendruckes, ist die Horstorung direkt nach der Ankunft des bestimmten Druckes am hochst ausgepr?gt und danach w?hrend 10 bis 20 Minuten klingt es sich allm?hlich ab mit leichter oder keiner Storung zuruckbleibend; d.h. die Horstorung bei der Atmosphaerendruckveranderung wird als transitorisch betrachtet. 5) Die Horstorung ist geringer bei erfahrener Person als bei unerfahrener fur Atmosphaerendruckerniedrigung, und dessen Erholung iet schneller bei voriger. Die Tatsache fuhrt zur Meinung dass die wiederholte Reizung des Horapparates das Einfluss auf die Erhohung des Horschwellenwerthes hervorzurufen ubt. 6) Bei der Person, die einseitige Tubenstenose besitzt, ruft eine merkliche Schwerhorigkeit unter dem erniedrigten Atmosphaerendruck hervor. Die Erholung ist langeam und subjektive Symptome, z. B. Ohrenschmerzen, deutlich. 7) Bei der Fall des einseitigen Verschlusses des ausseren Gehorgangs mit Wattenpfropfen, sind die Horstorung mittels Luftleitung sowie auch subjektive Symptome deutlich ausgepr?gt, und die Schwerhorigkeit ist nicht ranger hergestellt nach demZuruckkehren des Atmosphaerendruckes zum normal wieder. Das Horvermogen mittels Knochenleitung zeigt im Gegenteil merkliche Verlangerung. 8) Es scheint mir wahrscheinlich dass das Schallleitungssystem, insbesondere Trommelfell, fur die Entetehung der Schwerhorigkeit durch die ItmosphaerendruckVer?nderung eine grosse Rolle abepielt, d.h. dabei hervorgerufene Regulationsstorung des auf Trommelfell herschenden Aussen- und Innendruckes die Hauptursache ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HuzisawaHideho en-aut-sei=Huzisawa en-aut-mei=Hideho kn-aut-name=“‘ΰVG•ή kn-aut-sei=“‘ΰV kn-aut-mei=G•ή aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{Ά—›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2103 end-page=2117 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Reststickstoffmenge innerer Organe bei beerdigten Kaninchenleichen kn-title=’n’†–„–v‰Ζ“eŽ€ι“δfŠνƒmŸkιP’‚‘f—ΚƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1. Es wird die Reststickstoffmenge sowie das makroskopische Aussehen innerer Organe von durcb Luftembolie abget?teten Kaninchen beschrieben, die im Winter Holzkisten 1m tief beerdigt wurden. 2. Als zu untersuchende Organe wurden Gehirn, Leber, Lunge and Niere ausgewahlt, deren Reststickstoffmenge bis zum 70 postmortalen Tagen bestimmt werden konnte; dabei wurde beobaohtet, dass sie sich mit dem Leichenalter alm?hlich vermohrte. Bei der Zusammenstellung der Reststickstoffprozentsatze genannter Organe einzelner Leiche ergaben sich ?hnliche, aber jederfalls sichere Vemehrungon. Diese Erscheinung l?sst sich m. E. zur Bestimmung des Leichenalters beitragen. (Siehe; Tabelle 10, Fig.) en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NisizakiBuikazu en-aut-sei=Nisizaki en-aut-mei=Buikazu kn-aut-name=Όθ•ˆεˆκ kn-aut-sei=Όθ kn-aut-mei=•ˆεˆκ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{–@ηΞ›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2100 end-page=2102 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Querstreifen des quergestreiften Muskels von Limulus kn-title=‰‘–δ‹Ψƒm‰‘–δƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Man sagt dass der Muskel am Magendarm des Limulus die Querstreifung hat. Es ist richtig. Aber ist diese Querstreifung grundsetzlich verschieden von der Querstreifung des Skelettmuskels der h?heren Tieren. Bei genauer Beobachtung kann man bemerken dass beim Limulus die oberfl?chliche Schicht des Muskcls den regelm?ssigen Quergitter besitzt. Diese Verh?ltnisse kaun man besonders gut beobachten an der Stelle, wo der Muskelfaser zum Aufsatzsehne ?bergeht. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KawaiTadasi en-aut-sei=Kawai en-aut-mei=Tadasi kn-aut-name=‰Ν‡’‰ kn-aut-sei=‰Ν‡ kn-aut-mei=’‰ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{Ά—›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2085 end-page=2099 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beitr?ge zur pharmakologischen Wirkung einiger sog. Extr?pyramidalgifte. (I. Mitteilung) ?ber die Wirkung auf den im k?rper befindlichen Kaninchendarm. kn-title=2-3Šˆΰι“˜HŠOŒn“ΕƒmεZ—›{“IŒ€‹†’Η•βi‘ζ1•ρjΆι“‰Ζ“e¬’°ƒj›”ƒXƒ‹μ—pƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1. Bulbocapnin wirkt auf den im k?rper befindlichen Dunndarm des Kaninchens in kleinen bis mittleren Dosen erregend, in grossen Dosen aber entweder von anf?ng an hemmend oder nach anf?nglicher Hemmung erregend. Die erregende Wirkung ist hauptsachlich auf die Erregung der peripheren parasympathischen Fasern, zum Teil auch auf diejenige der Darmmuskulatur zur?ckzufuhren. Die hemmende Wirkung ist als Folge der Erregung der sympathischen Zentren anzusehen. 2. Harmin and Harmalin wirken auf den Dunndarm des Kaninchens in situ in kleinen bis mittleren Mengen erregend, in grossen aber hemmend. Die erregende Wirkung wird auf die Wirkung auf die Muskeln zur?ckgefuhrt. Der Angriffspunkt der hemmenden Wirkung wird an der Erregung der sympathischen Zentren nachgewiesen. 3. In der die sympathischen Zeutren erregendeu Wirkung ist Bulbocapnin am st?rksten, dann folgt Harmin; Harmalin ist am schwachsten. Hinsichtlich der st?rke ihrer Wirkung auf die Muskeln ordnen sich diese Gifte aber in umgekehrter Reihe. Die durch Bulbocapnin ausgeloste periphere parasympathische Wirkung ist bei Harmin u. Harmalin nicht nachzuweisen. 4. Bulbocapnin ?bt auf die Wirkung des Harmins und Harmalins auf den Dunndarm des Kaninchens in situ keinen hemmenden Einfluss aus. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=AoyamaTutomu en-aut-sei=Aoyama en-aut-mei=Tutomu kn-aut-name=ΒŽR•Χ kn-aut-sei=ΒŽR kn-aut-mei=•Χ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{εZ—›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2055 end-page=2084 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Serologische Studien ?ber das Cholesterin und das Lecithin. (2. Mitteilung) kn-title=Cholesterin‹yƒrLecithinƒmŒŒ΄›{“IŒ€‹†i‘ζ2•ρjCholesterin‹yƒrLecithinŠ΄μƒjƒˆƒ‹‰ί•qΗ›‰ι„ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In der 1. Mitteilung berichtete Verfasser die interessante t?tsache, dass sich durch chemisch reines Cholesterin bezw. Lecithin von Merck nach Adsorption mit Adsorbin bei intravenoser Injektion die entsprecheuden Antik?rper (pr?cipitin-und Komplementbindende Antik?rper) erzeugen lassen. Diese Immunisierungsweise wurde gegen?ber der Lipoidinjektion mit Schlepper (Schweinserum) in Bezug auf Spezifiizit?t besonders auf anaphylaxieversuche angewendet. Diesmal wurden in gleicher Weise Meerschweinchen mit adsorbiertem Lipoidantigen (Cholesterin und Lecithin von Merck) viele Male durch subkutane Injektionen sensibilisiert. Darnach warden die gebildeten Antik?rper mit der pr?cipitinreaktion nach Ogata bestimmt und dem Tier das der Bindungszone entsprechende Antigen injiziert. Zur Kontrolle wurden Meerschweiuchen mit Rinderserum vorbehandelt und die Schocksymptome nach der Antigeninjektion gepruft. zunachst wurden Antilipoidsera von Kaninchen injiziert und die inverse Anaphylaxie untersucht, weil Cholesterin bezw. Lecithin als Blutlipoid oder Organlipoid von vorherein in physiologischem Zustand in der k?rperflussigkeit enthalten ist und nach dor Antik?rperinjektion sofort die Antigenund Antik?rperbindung in vivo auftreteu kann. Daher ist die passive Anaphylaxie mit diesen Antisera viel undeutlicher als gewohnliche Eiweissanaphylaxie. Verfasser strebte darnach bei subkutaner Antik?rperinjektion die geeignete Inkubationszeit durch Antirinderserum von Kaninchen zu bestimmen und fand sie mit 48 Stunden als am besten. Auf diese Injektionsweise prufte er die passive Anaphylaxie durch Lipoidantisera. Schliesslich untersuchte er auch Antianaphylaxie mit Lipoidantigen. Die Result?te sind im folgenden kurz angegeben. Die Reaktionsgrade wurden je nach dem Schockgrad markiert (++++), Schocktod innerhalb 5 Minuten, (+++) Schocktod nach 5 Minuten, ( ) nach typischem Krampf erholt sich das Tier wieder, (++) Atemnot uud Krampf, ( ) leichte Atemnot und leichter Krampf, (+) Unruhe ohne Krampf. 1) Beim Meerschweinchen, welches vorher mit dem durch Adsorbin resorbierten Cholesterin oder Lecithin sensibilisiert wurde, kann man aktive Anaphylaxie erzeugen. Die Antigenmenge zur Re-injektion wurde nach der Bindungezone berechnet; bei der Cholesterin bezw. Lecithininjektion ?ber 10 Mal Bindungszone zeigen sich nur leichte (+) Symptome. 2) Beim Meerschweinchen, welches gegen Cholesterin oder Lecithin ?berempfiindlich ist, l?sst sich durch die Re-injektion von gemischtem Antigen von Cholesterin und Lecithin die starkste anaphylaktische Erscheinung (++) hervorrufen, wie bei pr?cipitin oder Komplementbindung in Vitro (1. Mitteilung) und weiter durch die Re-injektion des Wassermanschen Antigens ( ), durch die Reinjektion des Organextraktes (Rtinderhodenextrakt) ( ), und durch die Reinjektion von mit Rinderserum gemischem Lipoid antigen ( ). Dabei fand stellte Verfasser auch pr?cipitin-und Komplementverminderung nach Reinjektion fest. 3) Mittels Auticholesterin- und Antilecithinserums kann man beim Meerschweinchen inverse Anaphylaxie hervorrufen (+). 4) Aus dem schon oben erwahuten Grund erweist sich die passive Anaphylaxie durch Lipoidantik?rper meist negativ. Dabei fand man nach Sensibilisierung die versuchte Antigenmenge im Blut weil 500 Einheiten pr?cipitininjektion beimit Antirinderserum nach 24 Stunden 25 Einheiten ergeben dagegen mit Antilipoidserum nur 10 oder 5 Einheiten durch Bindung mit k?rperlipoid. 5) Beim durch Cholesterin oder Lecithin immunisierten Meerschweiuchen kann man den antianaphylaktischeu Zustand hervorrufen. Jedoch l?sst sich beim durch Cholesterin immunisierten Meerschweinchen mittels Lecithins der antianaphylatetische Zustand nicht hervorrufen, ebensowenig beim durch Lecithin immunisierten Meerschweinchen mittels Cholesterins. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=AokiMisao en-aut-sei=Aoki en-aut-mei=Misao kn-aut-name=Β–Ψ‘€ kn-aut-sei=Β–Ψ kn-aut-mei=‘€ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{‰qΆ›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2015 end-page=2054 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Serologische Studien ?ber das Cholesterin und das Lecithin. (I. Mitteilung) ?ber die Antik?rperbildung durch Cholesterin und Lecithin kn-title=Cholesterin‹yƒrLecithinƒmŒŒ΄›{“IŒ€‹†i‘ζ1•ρjCholesterin‹yƒrLecithinƒjƒˆƒ‹Rι“ŽYΆƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Frage der Antik?rperbildung durch Lipoidantigen wurde durch Schlepperinjektion (Schweinserum) gelost, doch bleibt dadurch die Frage der Antik?rperbildung durch Chemisch reines Lipoid ohne Schlepper unberuhrt. Nach Antik?rperbildung durch Kohlenhydrat (Okayama-Igakukai-Zasshi Jg. 49, Nr. 1, Januar, 1937) immunisierte Verfaseer Kaninchen durch chemisch reines Cholesterin und Lecithin von Merck in dreierlei Form. Es ist schwer, bei reiner Lipoidemulsion mit mehr als zehnmaliger Injektion den betreffenden Antik?rper durch pr?cipitin oder Komplementbindungsreaktion nachzuweisen. Verfasser adsorbierte Cholesterin und Lecithin mit Tierkohle und Adsorbin and immunisierte das Kaninchen fortlaufend ?ber 10 Mal. Dabei stellte er durch Adsorbinlipoidinjektion positive Antik?rperbildung fest und erzielte die folgenden interessanten Ergebniese: 1) Zur Antik?rperbildung durch Cholesterin und Lecithin ist Hinzuf?gung von artfremdem Eiweiss als Schlepper nicht immer notig. Wenn man die physikalische Beschaffenheit von Cholesterin und Lecithin durch Adsorption mittels Adsorbins verandert, so kann man die Antik?rperbildung mit der pr?cipitinreaktion und der Komplementbindungsreaktion deutlich nachweisen. Diese beiden Reaktionen sind an der Bindungszone bei der Antik?rperverdunnungsmethode nach Ogata am deutlichsten. 2) Die beiden Antik?rper reagieren spezifisch; zwischen den Antik?rpern von Cholesterin und Lecithin zeigt sich keine gemeinsame Reaktion. Die Komplementbindungsreaktion nach Antik?rperverdunnung tritt bei beiden Immunsera schwacher auf als die pr?cipitinreaktion nach der Verdunungsmethode und verschwindet oft etwas fruher. 3) Es ist eine interessante und gemeinsame Eigenschaft des Anticholesterin- und Antilecithinserums, dass diese beiden Immunsera durch Beimischung mit anderem Lipoid zum entsprechenden Antigen die pr?cipitin und Komplementbindungsreaktion immer stark befordern. Besonders wird die Cholesterinemulsion durch Lecithinmischung viel feiner der Chelesteringehalt vermehrt sich und die Reaktion auf das Cholesterinantiserum wird so doppelt verbessert. 4) Die beiden Antisera reagieren auch mit Alkoholextrakt von Rinderherz, das beide Lipoidantigene enthalt. Dabei werden diese Reaktionen (pr?cipitin- und Komplementbindungsreaktion) durch Chelesterinzusatz zum Herzextrakt, das gewohnlich als Wassermannsches Antigen angewendet wurde, gemass obiger t?tsache (Nr. 3) besonders bei Anticholesterinserum gefordernt. 5) Wie Rinderherzextrakt reagiert auch Leber oder Hodenextrakt auf beide Lipoidantisera. Aus Lipoidgehalt Ieagiert dabei der Hodenextrakt starker als der Leberextrakt. 6) Die obigen spezifischen Reaktionen der Lipoidantik?rper werden durch Absorptionsversuch mit entsprechendem Antigen noch deutlicher nachgewiesen. 7) Durch Cholesterin und Lecithinimmunisierung sieht man keine Vermehrung der Forsmanschen Antik?rper und der Hamolysiutiter f?r Ziegenblut bleibt auch nach der Immunisierung immer unver?ndert. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=AokiMisao en-aut-sei=Aoki en-aut-mei=Misao kn-aut-name=Β–Ψ‘€ kn-aut-sei=Β–Ψ kn-aut-mei=‘€ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{‰qΆ›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=1998 end-page=2014 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Pharmakologische Studien ?ber die Hauttemperatur kn-title=”畆‰·“xƒj萃Xƒ‹–ς—›{“IŒ€‹† en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser untersuchte mit einem Messapparat f?r Hauttemperatur, "Mikro-pyrometer, Eko" den Einfluss einiger Antipyretika, veget?tiver Nervengifte und Krampfgifte auf die Hauttemperatur des Kaninchens, indem er die Muskel- und k?rpertemperatur, die bei demselben Kaninchen zur gleichen Zeit gemessen wurden, vergleiohend beobachtete. Daneben wurden auch die Veranderung dieser Temperatur infolge von physiologischen und experimentellen Bedingungen beobachtet. Die Hauttemperatur wurde am Wurzel der Ohrlappen und an der r?ckenhaut gemessen. Als Antipyretika wurden Antipyrin, Chinin, Natrium-salicylat, Neopirin (Aspirium solubile), als veget?tive Nervengifte Adrenalin, Atropin, Pilocarpin und Acetylcholin und als Krampfgifte Pikrotoxin und Strychnin benutzt. Die Ergebnisse der Experimente lassen sich wie folgt kurz zusammenfassen: 1) Wird das Kaninchen in der Bauchlage fest gebunden, so sinkt k?rpor-, Muskelund Hauttemperatur und halt nach 1-1.5 Stunden lange Zeit eine ziemlich bestimmte Hohe. Wenn jedoch das Tier wahrend der Experimente zu krampfartigen Bewegungen kommt, so steigern sich diese Temperaturen vor?bergehend. 2) Der Einfluss der k?rpertemperatur auf die Hauttemperatur ist je nach der Hautgegend sehr verschieden. Die Temperatur der r?ckenhaut wird auff?llend durch die k?rpertemperatur (in der Bauchh?hle gemessen) beeinflusst, dagegen wird die Hauttemperatur der Ohrlappen durch die Temperatur der Auseenwelt vial mehr als durch die k?rpertemperatur bestimmt. Die Muskeltemperatur kommt der k?rpertemperatur am nachsten. 3) Wenn man die Hauttemperatur am Wurzelteil der Ohrlappen unter der Wirkung verschiedener Gifte beobachtet, so nimmt sie oft einen gegensatzlichen Verlauf zur k?rpertemperatur, d.h. Antipyrin, Chinin und Natrium-salicylat steigern in vielen f?llen die Hauttemperatur; besonders auff?llend ist des bei Antipyrin der Fall. Dagegen wirkt Adrenalin auf die Hauttemperatur erniedrigend. Atropin und Neopirin uben keine Veranderung aus. Pilocarpin und Acetylcholin haben eine Neigung zur Erhohung. Pikrotoxin zeigt gar keinen Einfluss, aber beim Pikrotoxinkrampf tritt eine vor?bergehende Temperatursteigerung auf. Bei Strychnin erfolgt ein geringer Abstieg, jedoch tritt beim Strychninkranpf dieselbe Erscheinung auf, wie beim Pikrotoxinkrampf. 4) Der Mechanismus der Wirkung dieser Gifte auf die Hauttemperatur erscheint zum Teil von der Vermehrung oder Verminderung der in den Hautgefassen stromenden Blutmenge abhangig zu sein. Infolge der durch die gennanten Substanzen hervorgerufenen Erweiterung oder Kontraktion der peripheren Gefasse ist die Menge des Blntes Kier grosser oder kleiner. Ausserdem wurde die steigernde Wirkung der oben erwahnten Antipyretika auf die Hauttemperatur auf ihrer Wirkung auf die Gefaasszentren beruhen. In allen f?llen aber wurde die Veranderung der k?rpertemperatur in einem gewiseen Grad auf die Hauttemperatur beeinflussen, sodass die letztere sozusagen durch des arithmetische Mittel aller gennanten Faktoren bestimmt wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KoizumiSaburo en-aut-sei=Koizumi en-aut-mei=Saburo kn-aut-name=¬ςŽO˜Y kn-aut-sei=¬ς kn-aut-mei=ŽO˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{εZ—›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=50 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=1987 end-page=1997 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1938 dt-pub=19381031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die pharmakologischen Wirkungen von AntimonIII-bis-brenzcatechindisulfonsaurem Natrium (f?adin) und Natrium-AutimonIII-bis-protocatechusaurem Natrium. (III. Mitteilung) Wirkung auf die glattmuskligen Organe kn-title=AntimonIII=bis=brenzcatechindisulfonsaures Natrium (f?adin) ‹yƒrNatrium=AntimonIII=bis=protocatechusaures NatriumƒmεZ—›{“Iμ—pƒjAƒei‘ζ3•ρjŠŠ•½‹ΨδfŠνƒj‹yƒ{ƒX‰e‹Ώ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Anschluss an die vorangehende Mitteilung hat Verfasser Weiter die Wirkung von f?adin und Natrium-AntimonIII-bis-protocatechusaurem Natrium (A) auf die glattmuskligen Organe studiert, und er kam zu folgenden Ergebnisseu. 1) f?adin und A wirken, dem Kaninchen intravenos injiziert, auf den d?nndarm in situ im allgemeinen erregend. erregende Wirkung dieser Stoffe wird durch beiderseitige Vagusschneid?ng oder durch Vorbehandlung mit Atropin und auch durch beiderseitige Resektion des Splanchnikus in keiner Weise beeinflusst. Dies erlaubt Verf. den Schluss, dass die erregende Wirkung hauptsachlich auf die Darmmuskulatur zuruckzuf?hren ist. 2) Auf den Kaninchenuterus im k?rper wirken auch f?adin und A immer erregend. Bei dieser Wirkung zeigen die Wirkungen des Atropins und. Ergotamins keinen Einfluss. Daraus die Angriffspunkt in der Uterusmuskulatur selbst anzunehmen scheint. 3) f?adin und A ?ben gewalmlich auf den ?berlebenden Kaninchend?nndarm eine erregende Wirkung aus. Diese Wirkung scheint auf der. Darmmuskulatur vorhanden zu sein, weil sie durch die Wirkung des Atropins keineswegs beeinflusst wird. 4) Die Darreichung von diesen zwei Stoffen f?hrt beim isolierten Kaninchenuterus eine erregende Wirkung herbei, wobei der Angriffspunkt, wie beim Uterus im k?rper, an dem Uterusmuskel zu legen scheint. 5) Im Allgemeinen sind die Wirkungen des f?adins, wie schon bei den anderen Versuchen erwahnt, etwas st?rker als die des A. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KatoKonroku en-aut-sei=Kato en-aut-mei=Konroku kn-aut-name=‰Α“‘―˜Z kn-aut-sei=‰Α“‘ kn-aut-mei=―˜Z aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{εZ—›{‹³ŽΊ END