start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1364 end-page=1366 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雑報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1362 end-page=1363 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=岡山醫學會第381囘通常會 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1355 end-page=1361 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Die Tibiametastase des Uteruscarcinoms kn-title=子宮癌ノ脛骨轉移例 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Wie es uns schon bekannt ist, werden die regionären Lymphdrüsen frühzeitig durch Carcinom befallen. Aber neuerdings hat mau uns auf Knochencarcinom aufmerksam gemacht. Meistens werden der Beckenknochen und Wirbelkörper kontinuierlich vom Parametrium oder von den carcinomatosen Lymphdrüsen befallen. Die eigentliche Carcinommetastase im Knochen, die hämatogeu entsteht, ist sehr selten. Früher entdeckte man sie zufällig bei der Autopsie. Aber in der letzten Zeit kann man sie mittels Röntgenphotographie als einen Knochendefekt frühzeitig diagnostizieren. Wir beobachteten bei einer Uteruscarcinomkranken, die mit Röntgenstrahlen und Radium behandelt wurde, eine Metastase an der rechten Tibia. Sie klagte über sich anfalleweise exazerbierende heftige Schmerzen am rechten Unterschenkel. Die Diagnose wurde durch Rontgenaufnahme festgestellt. Das Carcinomgewebe der rechten Tibia wurde operativ in der chirurgischen Kliuik Ishiyama ausgekratzt und nachbestrahlt. Der Primärherd ist klinisch geheilt. Auch die Metastase verläuft günstig. Man soll Röntgenphotographie des Knochens bei den därauf verdachtigen Fallen nicht entbehren. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FunakiFumio en-aut-sei=Funaki en-aut-mei=Fumio kn-aut-name=舟木文夫 kn-aut-sei=舟木 kn-aut-mei=文夫 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=NakamuraShintaro en-aut-sei=Nakamura en-aut-mei=Shintaro kn-aut-name=中村眞太郎 kn-aut-sei=中村 kn-aut-mei=眞太郎 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學石山外科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1350 end-page=1354 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beiträge zur Klinik der Blasensteinkrankheit kn-title=膀胱結石症ノ臨牀的知見補遺 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verf. berichtete klinische Beobachtungen über 10 Fälle von Blasenstein. Dieser kommt häufiger bei Männern als bei Frauen vor, und zwar gehörten 6 von den 10 Fällen zur Bauernklasse. Unter verschiedeneu Komplikationen (Zystitis, Ureteropyelitis etc.) war insbesoudere die Prostatahypertrophie bei Greisen häufig. Hauptsymptome dieser Kraukheit sind Miktionsschmerzen, Blutbeimengung im Harn und Unterbrechung des Harnstrahls. Die Grösse der ausgenommenen Steine schwankte von der einer Erbse bis zu der eines Hühnereis; ihre Zahl betrug 1 bis 3. Ihre Hauptbestandteile waren Harnsäure, Phosphat- und Oxalatsalze. Die Diagnose wurde immer durch Kystoskopie gesichert, und die Steine wurden unter Sakral-oder Lumbalnarkose intravesikal mit Lithotriptor zertrümmert und entfernt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MaedaTetuo en-aut-sei=Maeda en-aut-mei=Tetuo kn-aut-name=前田哲夫 kn-aut-sei=前田 kn-aut-mei=哲夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1338 end-page=1349 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss der Gallensäue und des Milzextraktes auf den Glutathionsgehalt der Leber und des Blutes von splenektomierten Kaninchen kn-title=脾臟剔出家兎肝臟及ビ血液内「還元グルタチオン」量ニ及ボス膽汁酸及ビ脾臟「エキス」ノ影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat den Einfluss der Splenektomie auf den Glutathionsgehalt der Leber und des Blutes sowie den der Cholsäure und des Milzextraktes auf den Glntathionsgehalt der Leber und des Blutes von splenektomierten Kaninchen untersucht und folgende Ergebnisse gewonnen. 1. Der Glutathionsgehalt der Leber und des Blutes von Kaninchen wird durch Splenektomie herabgesetzt. 2. Der Glutathionsgehalt der Leber von splenektomierten Kaninchen wird durch Zufuhr von Cholsäure vermehrt, während der des Blutes dadurch keinen bestimmten Wert zeigt. 3. Der durch Splenektomie herabgesetzte Glutathionsgehalt des Blutes wird durch Zufuhr von eigenem Milzextrakt weiter verstärkt. Aus diesen Daten hat der Verfasser eine Ansicht ausgesprochen, dass durch Splenektomie die Oxydation in der Leber von Kaninchen gehemmt werden soll, und dass der Glutathionsgehalt der Leber mit der Gallensäurebildung in derselben in enger Znsammenhang stehen soll. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhashiKaname en-aut-sei=Ohashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=大橋要人 kn-aut-sei=大橋 kn-aut-mei=要人 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1315 end-page=1337 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien über die Differenzierung des Müller'schen Ganges der Vögel, besonders bei den Embryonen der Columba domestica kn-title=烏類ノMuller氏管ノ分化ニ關スル研究(特ニ家鳩ニ就テ) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Müller'sche Gang der Vögel entwickelt sich in zwei Abschnitten, einem kranialen und einem kaudalen. Diese zwei Abschnitte sind auf beiden Seiten und bei beiden Geschlechtern in der Anlage gleich, später aber werden sie verschieden ausgebildet resp. zurückgebildet. Es liegen bereits Forschungsberichte von Gasser u. Waldeyer über die Weiterentwicklung oder Rückbildung des Muller'schen Ganges vor, aber der Verlauf seiner Veranderungen ist noch nicht im Detail untersucht. Daher habe ich unter Leituug von Herrn Prof. J. Shikinami dieses Thema in Angriff genommen und einige neue Tatsachen gefunden. Als Untersuchungsmaterial benützte ich Taubenembryone. Das Material wurde in zehn Stadien, vom 8. Bebrütungstage bis zum 1. Schlupftage, grosstenteils mit Zenker'scher Losung, zum Teil auch mit 10%iger Formolalkohollösung fixiert und hauptsächlich mit Boraxkarmin gefärbt. Alles wurde in Paraffin eingebettet und in quere Serien von 20μ Dicke geschnitten. Die Rekonstruktionsmodelle wurden nach der Born-Peter'schen Methode angefertigt. Als Resultat meiner Untersuchungen ergab sich Folgendes; 1) Beim Männchen bleiben beide Müller'schen Gänge gleichmässig nach dem 10. Tage ia der Entwicklung stehen und degenerieren schon am 11. Tage. 2) Diese Degeneration schreitet sehr rasch fort, sodass am 14. Bebrutüngstage rechts und am 15. liuks keine Spuren der Müller'schen Gänge mehr vorhanden sind. 3) Auf der rechten Seite beginnt die Degeneration gleichzeitig vom oberen und unteren Ende, wahrend sie auf der linken Seite zuerst am unteren Ende eintritt und dann allmählich in der Richtung von unten nach oben fortschreitet. 4) Beim Weibchen beginnt der rechte Muller'sche Gang am 11. Tage zu degenerieren, mit Ausnahme seines unteren Abschnittes, der sich mit fortschreitender Bebrütung noch weiter entwickelt. 5) Er verkürzt sich allmählich immer mehr in der Richtung von oben nach unten. 6) Und so findet man ihn am 13. Tage schon nicht mehr in der Hohe der Keimdruse. 7) Am 15. Tage zeigt er sich zuerst in der Höhe, in welcher die Bursa fabricii auftritt. 8) Am 17. Tage bildet er eine Muskulatur in seinem unteren Abschnitte. 9) Auch am ersten Tage nach dem Ausschlüpfen bleibt sein unterer Abschnitt noch deutlich erhalten. 10) Beim Weibchen zeigt der linke Müller'sche Gang bis zum 10. Tage im ganzen Verlauf die gleiche Dicke, erst am 11. Tage nimmt seine Dicke teilweise zu. 11) Am 13. Tage bleibt sein oberstes Ende verhältnismässig dunn, aber etwa sein mittleres Drittel verdickt sich und bildet eine starke Leiste auf der ventralen Flache der Urniere; der untere Abschnitt erweitert sich blasig. 12) Am 15. Tage erweitert sich sein unterer Abschnitt noch weiter blasig. 13) Am 17. Tage weist die innere Fläche seines unteren Abschnittes zahlreiche Falten auf und die Muskulatur ist auf der äusseren Fläche nachweisbar; es zeigt sich ein eigener Eileiter. 14) Am ersten Schlupftage ist die Einmündung in die Kloake noch nicht vorhanden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MochizukiShoji en-aut-sei=Mochizuki en-aut-mei=Shoji kn-aut-name=望月章次 kn-aut-sei=望月 kn-aut-mei=章次 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1310 end-page=1314 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien über die Entwicklung des Golgischen Apparates in den Spinalganglienzellen beim Hühnerembryo kn-title=家鶏胎兒ノ脊髓神經節細胞ニ於ケルGolgi氏装置ノ發育ニ關スル研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Zur Vorbereitung des Untersuchungsmaterials habe ich Hühnereier mittelst der Ausbrütungsmachine künstlich bebrütet und von zeit zu zeit in Entwicklung befindliche Embryonen untersucht. Zur Darstellung des Golgischen Apparates bediente ich mich der Cajalschen Uransilbermethode. Die Resultate, zu denen ich gelenge, sind wie folgt: 1) Der Golgiapparat kommt in den Spinalganglienzellen des Hühnerembryos erst am vierten Bebrütungstage als sogenanten diffuser Typus um den Zellkern herum zum Vorschein. 2) Mit der Entwicklung des Embryo nehmeu die Formelemente des Apparates immer mehr an Zahl und Grösse zu und sammeln sich allmählich in einem Pol des Zellkorpers auf einer Seite des Zellkernes. 3) Am zehuten Bebrütungstage findet sich der Apparat noch auf einer Seite des Zellkernes lokalisiert, aber er nimmt jetzt den Komplexen Typus auf, indem seine Formelemente zwirnformig werden und miteinander zusammnenhängend ein Netzwerk bilden. 4) Das Netzwerk breitet sich mehr und mehr von einen Pol nach dem anderen aus, um schliesslich am Ende des Embryonallebens den Kern ganz vollständig zu umgeben. 5) Gerade nach der Ausschälung aus dem Eieigt der Apparat eine einfache Struktur; seine Elemente verteilen sich im Zellkörper nicht gleichmässig, sondern finden sich nahe dem Zellkern hauptsächlich in einem Pol des Zellkörpers 6) Am 30. Tage nach der Ausschälung weist der Apparat erst dieselben Strukturverhältnisse wie beim ausgewachsenen auf. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KwanKazuyoshi en-aut-sei=Kwan en-aut-mei=Kazuyoshi kn-aut-name=菅一嘉 kn-aut-sei=菅 kn-aut-mei=一嘉 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1289 end-page=1309 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Uber die morphogenetische Entwicklung der Reptilienlungenanlage. (Üntersuchungen au Larven von Clemmys japonica) kn-title=肺臟原基ノ形態學的發生ニ就テ 爬蟲類特ニClemmys japonicaニ於ケル檢索 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Seit langem ist die Entwicklung der Lungenanlage bei Wirbeltieren oft Gegenstand eingehender Untersuchungen gewessen. Trotzdem müssen wir zugeben, dass auch heute noch manche Fragen nicht endgültig gelost sind. Es gibt zwar viele Arbeiten über die Mammalien, Vogel und Amphibien, aber nur wenige über die Reptilien. Deshalb habe ich vom Standpunkte der Phylogenesis aus hier als Beispiel des Reptilientyps die Clemmys japonica verwendet. Als Resultat meiner Untersuchungen mochte ich Folgendes hervorheben. 1) Ich fand auch bei der Clemmys, wie bei den anderen Wirbeltieren, dass die Lungenanlage entodermaler Herkunft ist und paarig als eine Ausstülpung der ventralen Seitenwand des Vorderdarmkanals entsteht. 2) Die Anlage des Respirationsapparates entsteht als eine charakteristische, umschriebene Wucherung des primitiven Epithels an der vorderen Kante sowie an den anschliessenden Seitenwanden des ventralen Darmkanals am Embryo von 7,5mm Gr.-L. 3) Im Verlauf der weiteren Entwicklung aus der einheitlichen Epithelverdickung an der vorderen Kante des Vorderdarms entsteht die Trachealanlage, aus der seitlichen paarigen Epithelverdickung die Lunge. So konnte ich am Embryo von 6,0mm Sch.-St.-L. Tracheal- und Lungenanlage deutlich wahrnehmen. 4) Die Trachealanlage ist vollständig von dem Vorderdarmkanal abgesetzt und länger. Es entsteht die Entobronchi 1, von der Mitte der verlängerten Stammbronchi als papillenartige Knöspchen am Embryo von 8,5mm N.-St.-L. 5) Ausser den Entobronchi 1, entstehen am Embryo von Sch.-St.-L. 10,5mm der kraniale Ast und eine Andeutung ihres kaudalen Astes, und Entobronchi 2. 6) Ich konnte am Embryo von 10,0mm Sch.-St.-L. den kranialen und kaudalen medialen Ast von Entobronchi 1, den medialen Ast von Entobronchi 2, und Entobronchi 3 unterscheiden. 7) Ich sah am Embryo von 11,5mm Sch.-St.-L. komplizierte, traubenartige. Verästelungen des Bronchialbaums. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KurachiMasuo en-aut-sei=Kurachi en-aut-mei=Masuo kn-aut-name=倉智増夫 kn-aut-sei=倉智 kn-aut-mei=増夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1285 end-page=1288 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über Zystinflavianat kn-title=「チスチン・フラビアナート」ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser hat Zystinflavianat dargestellt und dessen chemischen Beschaffenheit untersucht. Diese Verbindung stellt sich in Form von gelben nadelformigen Kristallen dar, besteht aus einem Molekül Zystin und 2 Molekülen Flaviansäure, enthält 6 Mole Küle Wasser und zersetzt sich bei 206-207°C. Da sich aus diesem Salz, dessen Löslichkeit in Wasser bei 0°C sich 1.55% zeigt, durch Behandeln mit Barytwasser die Flaviansäure leicht abspalten lässt, ist es zur Reindarstellung des Zystins gut geeignet. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FujimiTadahiko en-aut-sei=Fujimi en-aut-mei=Tadahiko kn-aut-name=藤見忠彦 kn-aut-sei=藤見 kn-aut-mei=忠彦 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學法醫學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1279 end-page=1284 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die durch Trylpaflavin hervorgerufenen histologischen Veränderungen der Niere kn-title=「トリパフラビン」ノ腎臟ニ及ボス組織學的變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen spritzt Verf. pro Kg. Körpergewicht 2cc 0,5%iger Trypaflavinlosung intravanös ein und totet die Tiere nach 15 Minuten, 1, 3, 6, 10, 30 Stunden sowie nacn 3, 4, 5 und 7 Tagen (1 mal taglich injiziert), um die herausgenommenen Niere durch Hamatoxylin-Eosin-Färbung zu untersuchen. Daraus ergibt sich folgendes: 1. Bei der Trypaflavin-Injektion in der mittelgrossenttelgrossen Menge erfolgen die Dilatation und Hyperämie der Nierenkapillaren, die Atrophie der Glomeruli, die Aufquellung der die Vakuolen einschliessenden Harnkanalchenepithelzellen und das Auftreten der hyalinen Zylinder in ihrem Lumen. 2. Die Veränderungen werden im Verlaufe von 1/4-6 Stunden nach der Injektion immer stärker, darauf nehmen sie an Stärke allmählich ab und verschwinden fast spurlos nach 30 Stunden. 3. Bei der wiederholten Injektion sind die Erweiterung und Hyperämie der Nierenkapillaren, die Atrophie der Glomeruli, Auftreten und Platzen der Vakuolen in der Harnkanälchenepithelzellen und das Auftreten der hyalinder Zylinder im Lumen der Kanälchen nachweisbar. 4. Je häufiger man die Injektion wiederholt, umso stärker werden die Veränderungen. 5. Trypaflavin verursacht in der Kaninchenniere zunächst Dilatation und Hyperämie der Kapillaren, Dann Atrophie der Glomeruli und zuletzt Veränderungen der Harnkanälchenepithelzellen, wobei die Zylinder wahrscheinlich zuerst in den gewundenen Hamkanälchen zum Vorschein kommen, dann erst später in den geraden Angetroffen werden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YamaguchiChikayoshi en-aut-sei=Yamaguchi en-aut-mei=Chikayoshi kn-aut-name=山口近義 kn-aut-sei=山口 kn-aut-mei=近義 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1260 end-page=1278 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die sekletotopischen Verhältnisse der Nierenund Nebennierenanlage kn-title=副腎及ビ腎臟兩原基ノ位置關係ニ就テ Ratte胎兒ニ於ケル檢索 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ich habe unter der Leitung von Herrn Prof. J. Shikinami an Rattenembryonen Versuche angestellt über die morphologische Eutwicklung der äusseren Formen und die skeletotopischen verhältnisse von Nieren- und Nebennierenaulage, ferner über das Lageverhältnis, durch das die aussere Form dieser beiden Organen begrundet ist. Die hauptsachlichsten Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Bei 10,2mm (Scheitel-Steiss) langen Embryonen hat die Nierenanlage zuerst eine in der kranio-kaudalen Richtung stark zusammengepresste ovale äussere Form. Mit dem Wachstum nähert sich die Gestalt allmahlich der Bohuenform und zeigt sich bei 20, 5mm (Scheitel-Steiss) langen Embryonen vollkommen bohnenförmig. 2) Die Wölbung der hinteren Fläche der Niere vermindert sich allmählich mit dem Wachstum und am Eude der Embryonalzeit, bei 31, 8mm (Scheitel-Steiss) langen Embryonen, ist sie so gering, dass die Fläche zu einer Ebene wird. 3) Die beiden Nieren vergrössern sich gleichmassig, aber die beiden Nebennieren zeigen zuweilen einige Ungleichheit. 4) Während der Embryonalzeit findet weder in dem inneren Bau noch in der äusseren Form der Niere eine Lappung statt, die Oberfläche der Niere ist glatt. 5) Die Nierenanlage liegt in der Embryonalzeit in der Höhe des ersten bis vierten Lendenwirbels, nachdem die äussere Form der Niere festgelegt ist. 6) Die äussere Form der Nebennierenanlage zum erstenmal bei 11,2mm (ScheitelSteiss) langen Embryonen begründet und bei 16,4mm (Scheitel-Steiss) langen Embryonen ist die Bildung der äusseren Form vollendet. In der Embryonalzeit hat die Nebenniere eine abgerundete dreieckige oder halbmondförmige Gestalt. 7) Im Anfangsstadium, in dem die äussere Form der Nebenniere begründet wird, liegt die Nebenniere in der Hohe des elften bis dreizehnten Brustwirbels. Mit dem Wachstun sinkt die Nebenniere herab bis zur Höhe der ersten bis zweiten Lendenwirbels. Mit weiterem Wachstum steigt sie wieder und liegt am Ende der Embryonalzeit in der Hohe des dreizehnten Brustwirbels bis ersten Lendenwirbels. 8) Erst bei 14,8mm (Scheitel-Steiss) langen Embryonen berührt sich die Nebenniere mit der Niere. 9) In der Embryonalzeit zeigen weder Nieren noch Nebennieren eine deutliche Lagerdifferenz. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MoriRokurô en-aut-sei=Mori en-aut-mei=Rokurô kn-aut-name=森六朗 kn-aut-sei=森 kn-aut-mei=六朗 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1247 end-page=1259 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beiträge zur Kenntnis über das Kupfer im Organismus. (II. Mitteilung) Über den Fe/Cu-Index im normalen Kaninchenblut und seine Veränderungen bei Verblutungsanämien kn-title=生體内銅ノ研究(第2報)正常家兎血液ニ於ケルFe/Cu-Index及ビ失血時ニ於ケルFe/Cu-Indexノ推移ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Das Verhältnis des Eisens zu den blutbildenden Vorgängen und weiter zu den Oxydations- bzw. Reduktionsvorgangen im Orgänismus ist bisher schon von vielen Forschern untersucht und ziemlich geklart worden, aber es besteht noch einige Unklarheit im Verhältnis des Kupfers zu den obenerwähnten Vorgängen. Infolgedessen stellte der Verf. Versuche über den Fe/Cu-Index im normalen Kaninchenblute und seine Veränderungen bei Verblutungsanäamien an, um vorerwähnte Probleme zu lösen, und kam zu folgenden Ergebnissen. 1) Der Fe/Cu-Index im normalem Kaninchenblute war 184. 2) Weiter hat der Verf. die Veränderungen des Kupfergehaltes und des Eisengehaltes im Blute des Kaninchens welches durch Anderlass eine Anämie hervorgerufen worden war, untersucht, und zugleich die Veränderungen des Fe/Cu-Indexes beobachtet. Es zeigte sich, dass im ersten Stadium der Anämie sich der Fe/Cu-Index vermehrte, im folgenden Stadium sich etwas verminderte und im späteren, sog. Erholungsstadium sich wieder vermehrte. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TuyunoKaneo en-aut-sei=Tuyuno en-aut-mei=Kaneo kn-aut-name=露野包夫 kn-aut-sei=露野 kn-aut-mei=包夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學柿沼内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1211 end-page=1246 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beiträge zur Kenntnisüber die Ausgleichsvorgänge im Organismus. (3. Mitteilung) Über die Blutstatusveränderungen bei Schockzuständen kn-title=生體ノ調整能機構ニ關スル研究補遺(第3報)諸種「シヨツク」時ノ血液性状ノ變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Pathogenese des sog. Kollaps- bzw. Schocktodes betreffend wurden bisjetzt von verschiedenen Seiten viele Versuche und Anschauungen angegeben. Aber die Ausgleichsvorgänge im Organismus, die bei solchen lebensgefährlichen Zuständen als ein Art Sicherung zur Aufrechterhaltung der Lebensfähigkeit erforderlich sind, wurden nur wenig in Acht genommen. Verfasser untersuchte also die zeitlichen Veranderungendes Blutstatus, wie der Normalopsoninwert, der Blutzucker, die Blutgerinnungszeit, der Serumrefraktionswert, die Zahl und Arten der Erythrozyten und Leukozyten, der Hämoglobingehalt, die Blutplättchenzahl etc., bei experimentellem Pepton-, Histamin-, traumatischen, Eingeweide- und Medullarschock des Hundes und bei anaphylaktischem Schock des Meerschweinchens, und auch deren Beeinflussung durch eiuige Mittel, wieTraubenzucker und Insulin, und verglich die Versuchsresultate miteinander unter Berücksichtigung klinischer Erscheinungen. Die Zusammenfassung lautet wie folgt: 1) Bei Pepton-, Histamin- und Medullarschock stieg der Normalopsoninwert mit dem Erscheinen der klinischen Symptome zusammen im allgemeinen auf, aber umgekehrt bei Eingeweide- und anaphylaktischem Schock, und bei traumatischem Schock war er fast nie verändert. 2) Der Blutzucker wurde bei Pepton- und Medullarschock erhöht, bei Eingeweideschock erniedrigt und bei traumatischem sowie anaphylaktischem Schock in keiner bestimmten Weise beeinflusst. Bei Histaminschock neigte er im allgemeinen sehr zur Erhöhung. 3) Die Blutgerinnungszeit wurde in Hunden durch Pepton- und intravenöser Histaminanwendung deutlich verlängert, aber umgekehrt bei traumatischem und Eingeweideschock als auch nach subkutaner Histaminanwendung. Bei anaphylaktischem und Peptonschock in Meerschweinchen wurde keine bestimmte Veranderung nachgewiesen. 4) Die Blutplättchenzahl wurde vermindert bei Pepton-, anaphylaktischem, Histainin- und Eingeweideschock, dagegen vermehrt bei traumatischem Schock allmählich. 5) Die Leukozytenzahl nahm bei Histamin-, Medullar- und anaphylaktischem Schock zu, nachdem eine vorübergehende Verminderung voranging. Bei Eingeweide-schock nahm sie von Anfang an zu und bei Peptonschock ab. Im ganzen konnte man konstatieren, dass die leukopenischen Fälle von einer relativen Lymphozytose mit Neutropenie begleitet wurden. 6) Die Erythrozytenzahl, der Hämoglobingehalt und die Serumrefraktion zeigten auch bei allen Fällen eine mehr oder weniger gewisse, aber keine je bei jedem Schock eindeutige Veränderung. 7) Die Vorbehandlung der Tiere mit Traubenzucker liess den Peptouschock viel leichter als sonst ablaufen und die Insulinvorbehandlung dagegen schwerer, während es sich bei Histaminschock ganz umgekehrt verhielt. Die Traubenzucker- oder Insulinvorbehandlung übte auch einen gewissen Einfluss auf den Blutzucker und den Opsoninwert aus, aber fast keinen auf den übrigen Blutstatus. Wie oben erwähnt, konnte man keine für jeden Schock allgemeingültige eindeutige Veränderung des Blutstatus und auch keine bestimmte Beziehung zwischen der Schockstarke und dem Blutstatus konstatieren, wie auch die Entstehungspathogenese jedes Schocks voneinander geht. Insbesondere ist es nicht tadellos, wenn man bei solchen lebensgefährlichen komplizierten Zuständen die biologischen Abwehrkräfte des Organismus durch einen beschränkten Anhaltspunkt, wie durch den Opsoninwert, beurteileu will. Aber durch die obenerwähnten Versuche konnten wir einige wichtige Merkmale gewinnen, die bei der Beurteilung der Ausgleichs- bzw. Sicherungsmechanismen des Organismus verwertbar sind. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SonobeKazuo en-aut-sei=Sonobe en-aut-mei=Kazuo kn-aut-name=園部和男 kn-aut-sei=園部 kn-aut-mei=和男 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學柿沼内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1188 end-page=1210 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien über die Entwicklung des Müller'schen Ganges der Vögel, insbesondere bei den Embryonen von Coturnix coturnix japonicus. (I. Mitteilung) kn-title=烏類ノMuller氏管ノ發生ニ關スル研究(特ニCoturnix coturnix japonicusニ就テ)其ノ1 (Muller氏管頭部ノ發生ニ就テ) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Entwicklungsweise des Trichters des Müller'schen Gauges bei Vögeln ist schon seit langer Zeit häufig Gegenstand mannifaltiger Untersuchungen gewesen. Neuerdings hatten auch J. Umino (bei Haustauben) und T. Ueda (bei Gallus domesticus Linne) eine Arbeit über dieses Problem bei Vogeln veröffentlicht. Unter Leitung von Dr. J. Shikinami untersuchte Verfasser die Morphogenese und Entwicklungsgeschichte des Müller'schen Ganges, um einerseits die von J. Umino und T. Ueda berichteten Ergebnissen zu verfolgen, anderseits um etwa vorhandene Lucken in den Kenntnisse des Verfassers bezüglich der Umbildungsvorgänge bei der Entwicklung des Trichters so gut wie möglich auszufüllen. Als Material benutzte ich die Embryone von Coturnix coturnix japonicus. Das Material in 8 Stadien von 3 (5,0mm Korperlänge) bis 42/1 (6,5mm Körperlänge) Bebrutungstagen was mit Zenker'scher Losung fixiert. Die Farbung erfolgt mit BoraxKarmin. Alles wurde in Paraffin eingebettet und zum grössten Teil in quere Serien von 10μ Dicke geschnitten. Als Resultat meiner Untersuchungen ergab sich Folgendes: 1) Die Verdickung des Kölomepithels, die an beiden Seiten des kranialen Endes der Urniere entsteht, beginnt etwa am 3. Tage in der 8. Stunde des Bebrütungstages auf der linken Seite zu erscheinen, wahrend sie auf der rechten Seite offenbar ein wenig später als auf der linken auftritt. 2) Diese Verdickung des Kölomepithels erscheint aufangs als niedriges, einschichtiger Zylinderepithel. Dieses Epithel vermehrt nur die Höhe seiner Zellen etwa zum 3. Tage und zur 20. Stunde des Bebrütungstages und ist noch einschichtig. 3) Etwa nach dem 3. Tage und der 20. Stunde allmählich vermehrt dieses verdickte Epithel seine Dicke. So scheint es wie mehrschichtiges Zylinderepithel infolge von den mehrreihigen Kerne und den Proliferation derselben Epithelzellen. 4) Die erste in diesem Epithel entstehende Einsenkung zeigt sich etwa am 3. Tage und zur 22. Stunde auf der linken Seite; ihr Rand weist eine lange elliptische Gestalt auf, auf der rechten Seite ist diese Erscheinung indes ein wenig später als auf der linken zu beobachten. 5) Diese Einsenkung, die anfangs als eine Grube erscheint, wächst kranial-und kaudalwärts und wird rinnenformig. Der Rand erhebt sich zur Falte. Hierauf wachst die Rinne kaudalwarst und stellt eineu Kaual dar. Der Kaual wird zwischen dem Kolomepithel und dem Wolff'schen Gange abgeschnürt. So entsteht schliesslich ein Trichter von der Gestalt der Kaniuchenohrmuschel. 6) Es bildet sich stets nur je eine der erwähnten Gruben in dem beiderseits verdickten Kolomepithel. 7) Die Basis dieses Trichters richtet sich immer kranial-, lateral- und ventralwärts, eine Spitze wendet sich dagegen stets medial- und kaudalwärts. 8) Die Verdickung des Kölomepithels, worin der oben erwähnte Trichter entsteht, scheint sich bis zur Vollendung des Trichters nicht weiter zu verlängern; erst nach seiner Vollendung erreicht sie eine gewisse Länge. 9) Der Trichter der linken Seite tritt stets ein wenig mehr kranialwärts auf als der der rechten. 10) Dieser Trichter erreicht erst etwa am 4. Bebrütungstage seine Vollendung. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TomiokaRyôichi en-aut-sei=Tomioka en-aut-mei=Ryôichi kn-aut-name=富岡諒一 kn-aut-sei=富岡 kn-aut-mei=諒一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1142 end-page=1187 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=über das Verhalten der endokrinen Organe bei der Frakturheilung kn-title=骨折治癒諸期ニ於ケル内分泌諸臟器ノ態度 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=über das Verhalten, das bei der Naturheilung einer Fraktur dieend endokrinen Drüsen des betreffenden Individuums zeigen, haben wir bis jetzt ausser den Untersuchungen von Enrique, Goldner und Akiyoshi über die Thymusdruse noch kaum bericht erhalten. Der Verfasser hat vormals uber die bestimmten morphologischen Veränderungen mitgeteilt, die die mit der Knochenregeneration eng zusammenhängenden Hypophyse, Schilddrüse und Epithelkörperchen nach Knochenbrüchen ergeben. In dem vorliegenden Experimente wurden ferner die morphologischen Verschiebungen dieser innersekretorischen Organe bei den verschiedenen Heilungsstadien der Fraktur beobachtet, wobei der Verfasser sie mit den histologischen Befunden der Frakturstelle verglich. Als Versuchstier gebrauchte er 82 weisse Ratten, von denen 20 als Kontrolltier benutzt wurden. Nachdem der Verfasser die beiden Femura hatte brechen lassen, liess er die Tiere in diesem Zustande, ohne die Festsetzung vorzunehmen. Zwischem 1 Tage und 12 Wochen schlachtete er die Tiere, um die histologischen Untersuchungen der Frakturstelle, Hypophyse, Schilddrüse, der Epithelkörperchen und des Thymus anzustellen. Der Verfasser teilte den Heilungsprozess der Fraktur in dem Experimente auf Grund der hauptsächlichen Merkmale, der Stärke der Neubildung sowie der Differenzierung des Knochenkeimgewebes und der Apposition sowie der Resorption der Knochenmasse, in dem Frakturheilungsvorgangen in verschiedenen Stadien ein. Gemass dieser Klassifikation beobachtete der Verfasser die Zustände der innersekretorischen Organe bei der Frakturheilung und erlangte die unten kurz zu beschreibenden Ergebnisse. Die basophilen und die differenzierten chromophoben Zellen der Hypophyse bei den Tieren mit Fraktur werden mit dem Vorschreiten der Differenzierung der Knochenkeime vergrossert, indem es dabei zur Lösung der Sekretgranula kommt. Auch die granulolytische sowie -kinetische Form vermehrt sich. Obwohl auch in den oxyphilen Zellen die Verminderung der Granula und mit der Erstarkung der Differenzierung der Knochenkeime die granulokinetische Form zustande bringt, ist das nicht so auffällig wie bei beiden ersteren. Die Hauptzellen nehmen in dem Stadium der starken Differenzierung der Knochenkeime am meisten ab. Diese Veränderungen des Vorderlappens klingen mit der Verminderung der Differenzierungsvorgänge der Kuochenkeime allmählich ab, bis es zum normalen Zustande kommt. In den Zwischenlappenzellen vermehrt sich die hypertrophische Form, was ungefähr mit dem Stadium der starken Resorptionsvorgänge der Knochenmasse einhergeht. Bei der Schilddrüse machen sich mit dem Beginn der Resorption der Knochenmasse nach Fraktur die Verdünnung und Resorption von Kolloid bemerkbar, dann nehmen sie zu oder ab, je nachdem die Resorptionsvorgänge der Knochenmasse stärker oder schwächer werden. Die Epithelkörperchen erfahren nach Fraktur die Hypertrophie der Hauptzellen sowie die Vermehrung ihrer wasserhellen Zellen, was etwa den Appositionen der Knochenmasse Parallel geht. Bei Thymus wird die Dichtigkeit der kleinen Rindenzellen nicht so erheblich verandert. Sie scheint zu schwanken, ungefähr den Resorptionsvorgängen der Knochenmasse entsprechend. Was die Hassalsche Körperchen betrifft, so kommen mit der Differenzierung des Knochenkeimgewebes und der Apposition der Knochenmasse ihre Neubildung und Hypertrophie zustande. Aus obigen Ergebnissen ist also der Beweiss erbracht, dass die Knochenfraktur die bestimmten histologischen Veranderungen in den endokrinen Organen zustande bringt, die mit dem Vorschreiten der Heilungsprozesse an der Frakturstelle innig einhergehen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NakamuraToshio en-aut-sei=Nakamura en-aut-mei=Toshio kn-aut-name=中村俊雄 kn-aut-sei=中村 kn-aut-mei=俊雄 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1135 end-page=1141 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Eintluss dev Carotins und der Gallensäure auf die Glykogenie der Leber von hungernden Ratten und der Muskeln von normalen Ratten kn-title=饑餓肝臟及ビ正常筋肉糖原質生成ニ及ボス「カロチン」及ビ膽汁酸ノ影響ニ就テ(第5報) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat die Glykogenie der Leber von 24 Stunden lang hungerndenRatten und die der Muskeln von normalen Ratten unter Zufuhr von verschiedenen Mengen Carotin mit oder ohne Cholsäure untersucht, um zu sehen, ob die die Glykogenie der Leber und des Muskels fördernde Wirkung der Cholsaure durch Carotin weiter gefordert werden kann. Es wurde dabei gefunden, dass die Glykogenie aus Glukose des Rattenmuskels durch eine adäquate Menge von Carotin gefördert und diese Förderung durch Mitzufuhr von Cholsäure weiter verstärkt wird. Weiter hat sich ergeben, dass die Neoglykogenie der Rattenleber sowohl durch Carotin als auch durch Cholsäure gefordert wird, während sie durch überschüssige Zufuhr von Carotin vielmehr herabgesetzt wird, und dass die Neoglykogenie der Leber durch Cholsäure und Carotin synergistisch gefördert wird, soweit die Zufuhr des Carotins in adäquater Menge erfolgt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NishiokaSoiti en-aut-sei=Nishioka en-aut-mei=Soiti kn-aut-name=西岡十一 kn-aut-sei=西岡 kn-aut-mei=十一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=6 article-no= start-page=1119 end-page=1134 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370630 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Pharmakologische Untersuchung über drei Quebracho-Alkaloide. (II. Mitteilung) Vergleichende Studien über die Wirkung auf verschiedene glattmuskelige Organe. kn-title=2-3「ケブラツコ・アルカロイド」ノ藥理學的研究(第2報)摘出平滑筋諸臟器ニ對スル作用比較 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In der vorigen Mitteilung wurde berichtet, dass Quebracho-Alkaloide, wie Quebrachin, Aspidospermin und Quebrachamin auf den Blutkalkspiegel des Kaninchens herabsetzend wirken, dass sie aber die an sich gleichgerichtete Wirkung des Adrenalins deutlich hemmen. In der vorliegenden Arbeit wurden Versuche mit denselben Stoffen an verschiedenen ausgeschnittenen glattmuskeligen Organen, wie dem Uterus, der Tuba, dem Darm und dem Trigonum der Harnblase des Kaninchens angestellt, um diese 3 Stoffe in ihrer Wirkung sowie in der Beziehung zur Adrenalinwirkung zu vergleichen. 1. Auf den isolierten Uterus, die Tuba und das Trigonum der Harnblase des Kaninchens zeigen diese 3 Stoffe stets eine erregende Wirkung. Dagegen zeigen Quebrachin und Quebrachamin am isolierten Kaninchendarm in kleinen wie grossen Dosen eine hemmende Wirkung, während Aspidospermin allein erregend wirkt. Die erregenden Wirkungen werden auf Grund der Beziehung zur Wirkung des Atropins auf eine Eiuwirkung auf den Muskel zurückgeführt. Bei der hemmenden Wirkung versagen kleine Dosen von Pilocarpin und Barium, was beweist, dass es sich um eine Lähmung des Muskels handelt. Die Stärke der erregenden Wirkung der 3 Stoffe schwankt je nach den Organen ziemlich. Im allgemeinen aber ist Aspidospermin am stärksten, während Quebrachin und Quebrachamin sich nahestehen. Bei der Kaninchentuba jodoch ist Quebrachin dem Quebrachamin an Wirkung überlegen. An hemmender Wirkung auf den Kaninchendarm ist Quebrachin starker als Quebrachamin. 2. Wenn Quebrachin und Aspidospermin aber in erregenden Dosen beim Zustande einer Erregung der oben genannten Organe infolge der Adrenalinwirkung gegeben werden, so verursachen sie eine deutliche Erschlaffung dieser Organe, und zwar wird die Adrenalinwirkung umgekehrt. Umgekeht wirkt bei einer Erregung dieser Organe infolge der Einwirkung dieser 3 Stoffe Adrenalin nicht erregend, sondern hemmend. Diese Erscheinung kaun auch mit der Umkehrung der Adrenalinwirkung infolge der Einwirkuag dieser Stoffe erklart werden. Der spezifische Autagonismus dieser Gifte zum Adrenalin tritt bei Quebrachin am deutlichsten auf, wird bei Aspidospermin schwächer und ist am schwächsten bei Quebrachamin, das beim Kaninchenuterus allein bisweilen den spezifischen Antagonismus zeigt. Diese Resultate stimmen mit denen der vorigen Mitteilung überein und führen zu demselben Schluss, namlich dass die Quebracbo-Alkaloide ausser der bekannten Muskelwirkung auf die fordernden Sympathikusfasern eine elektiv lähmende Wirkung haben. 3. Die durch das Piloearpin verursachte erregende Wirkung an den oben genannten Organen wird durch diese Gifte nicht gehemmt, sondern sie wirken wie gewöhnlich weiter erregend. Diese Gifte haben also keine Wirkung auf den Parasympathikus. 4. Am Darm hat Adrenalin nach Vorbehandlung mit diesen 3 Stoffen keine veranderte Wirkung, d.h. seine hemmende Wirkung wird durch diese Stoffe nicht beeinträchtigt. Aus diesen Tatsachen ist zu entnehmen, dass diese 3 Stoffe die Eigentumlichkeit haben, die hemmenden Sympathikusfasern nicht zu lähmen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ChodaToshiki en-aut-sei=Choda en-aut-mei=Toshiki kn-aut-name=長田敏樹 kn-aut-sei=長田 kn-aut-mei=敏樹 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學薬理學教室 END