start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=478 end-page=480 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=431 end-page=436 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ein Fall von totaler Harnröhrenzerreissung durch Pfählungsverletzuug kn-title=杙創(Pfählungsverletzung)ニ依ル尿道全層斷裂ノ1治驗例 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die totale Harnrohrenzerreissung kommt relativ selten Vor. Betrachtet man den Entstehungsmechanismus dieser Verletzungen bei den in der Literatur berichteten Fällen so erkennt man, dass sie meistens zustande kommen durch die direkte Kontusion an der Dammgegend, durch Schussverletzung oder Beckenfraktur, abgesehen von 2 interessanten Fällen von Felix Danziger, bei welchen die totale Harnröhrenzerreissung ohne bemerkbare aussere Wunde infolge der Erschütterung des Harnröhrenteils beim Schrägfall auf den Boden verursacht wurde. Der von mir behandelte Fall liegt, wie folgt: Ein 8-jähriger Knabe stürzte von einem Baum herab und zog sich eine Pfählungsverletzung in der von der Dammgegend verhältnismässig weit entfernten rechten Gesässgegend durch einen schrägbgesägten Bambusstumpf zu, der zufällig dort stand. Bald nach der Verletzung wurde es von einem Arzt als eine einfache äussere Verletzung behandelt. Aber durch die nachher auftretenden sich immer verstärkten Symptome von Harnverhaltung konnte ich erst als die totale Harnröhrenzerreissung diagnostiziert. Es wurden die äussere Uretototomie ausgeführt, die zirkulären Knopfnähte angelegt uud der Fall zu günstiger Heilung gebracht. Über totale Harnröhrenzerreissung durch Pfählungsverletzung, wie sie bei diesem Fall vorliegt, wurde in der bisher veröffentlichten Literatur noch nicht berichtet, daher bietet dieser Fall hier ein interessantes Beispiel für dem Entstehungsmechanismus. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OkamuraY. en-aut-sei=Okamura en-aut-mei=Y. kn-aut-name=岡村好幸 kn-aut-sei=岡村 kn-aut-mei=好幸 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=日本赤十字社和歌山支部病院外科 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=413 end-page=430 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Pathologisch-anatomische Beobachtuugen über den Einfluss von Thorotrast (Thoriumdioxydsol) auf den menschlichen Körper kn-title=病理解剖學的ニ觀タル「トロトラスト」ノ人體ニ及ボス影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Über die klinische Verwendung der Hepato-Lienographie mittels Thoriumdioxydsol sind schon manche Argumente fur und wieder veröffentlicht worden. Da hierbei die pathologisch-anatomischen Beobachtungeu beim menschlichen Körper noch mangelhaft sind, so ist es heute notwendig, viele weitere Forschungen darüber anzustellen. Neuerdings nahm ich an der Sektion der zwei Leichen teil, denen zu Lebzeiten Thorotrast injiziert wurde. Es handelt sich. beim ersten Fall um ein Mädchen im Alter von 20 Jahren. Ihr wurde 55cc Thorotrast zusammen mit Lodinon gleicher Menge in 6 Tagen injiziert. 43 Tage nach der ersten Injektion starb sie an Tuberkulose. Der zweite Fall bezieht sich auf einen 37-jährigen Mann. In 2 Tagen wurde 75cc Thorotrast injiziert. Am 26 Tage danach starb er an der annulären Leberzirrhose, die gleichzeitig Pneumonie hervorrief. Bei der pathologisch-anatomischen Untersuchungen der beiden Sektionsfälle stellte sich heraus, dass die Thoriumdioxydkörner in Retikuloendothelien der Leber, Milz, Knochenmark, Lymphdrüsen, Lymphapparat sowie Nebenniere, und ferner in Glomeruluszellen der Niere, Leberzellen, Fibrozyten der Glissonschen Scheide der Leber, histiozytären Zellen im Alveolarseptum der Lunge, Epitheloidzellen der tuberkulösen Gewebe aufgenommen sind. Wenn es auch unklar ist, ob die Veränderungen in direktem Zusammenhang mit der Thorotrast-Injektion stehen, finden sich in den beiden Fällen Verminderung und Atrophie der Milzfollikel, Wucherung der interlobulären Gewebe der Leber, trübe Schwellung der Nierenepithelien, Atrophie von Ovarien bzw. Hoden und Hypofunktionsbild der Schilddrüsen. Beim zweiten Fall wurden ferner in Epithelkörperchen die Vermehrung der hellen Hauptzellen, die Abnahme und Atrophie der acidophilen Zellen und Hypophyse ein ausgesprochenes chromophobes Adenom wahrgenommen. Da es sich wohl vor allem aus den Aufnahmeverhältnissen der Thoriumdioxydkörner in Retikuloendothelien der Leber und Milz ergibt, dass das retikuloendotheliale System in die Funktionsstorungen gerieten, so soll man nicht verfehlen, vor der Anwendung von Thoriumdioxydsol auf den menschlichen Körper dringend zu warnen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OkaHiroshi en-aut-sei=Oka en-aut-mei=Hiroshi kn-aut-name=岡宏 kn-aut-sei=岡 kn-aut-mei=宏 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=390 end-page=412 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Entwicklung der Harnblasenanlage bei den Mäuseembryonen kn-title=膀胱原基ノ發生ニ就テ Maus胎兒ニ於ケル検索 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist ein anerkannt Theorie, die von Keibel (1893), Felix (1906) und anderen aufgestellt wurde, dass sich die Harnblase aus dem Allantoisschenkel entwickelt, welcher letzteres seinen Ursprung in der Kloake nimmt. Jedoch betonte Herr Ofuji (1935-1936) neuerdings, dass bei Schwein- und Kaninchenembryonen die Harnblasenanlage sich aus dem Allantoisgang (Urachus) entwickelt. Daher habe ich unter der Leitung von Herrn I'rof. Dr. J. Shikinami eine Untersuchung über die Entwicklung der Harnblasenanlage bei Mäuseembryonen angestellt, was bisher noch nicht geschehen ist. Der grösste Teil des Materials wurde in Zenker'scher Flüssigkeit, ein kleinerer in Formol fixiert und mit Borax-Karmin gefärbt. Alles wurde in Paraffin eingebettet und zu Serienschnitten mit Querschnitt verarbeitet. Mittelst des Edinger'schen Zeichenapparates und nach der Born-Peter'schen Methode wurden Plattenrekonstruktionsmodelle von 100, 75 und 50 facher Vergrösserung angefertigt. Die hauptsächlichsten Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Bei 4,8mm (Scheitel-Steiss) lange Embryonen ist der Allantoisgang schon degeneriert und verschwunden, und das kraniale Ende des Allantoisschenkels d.h. die Übergangsstelle zum Allantoisgang hat eine gipfelförmige Gestalt. 2) Die Harnblasenanlage entwickelt sich von dem kranialen Ende des Allantoisschenkels aus und der Beginn ihrer Anlage wird zum erstenmal bei 5,5mm (Sch-St.) langen Emryonen bemerkt. 3) Bei 6,2mm (Sch-St.) und 6,8mm (Sch.-St.) langen Embryonen haben die Harnblasenanlagen eine dorso-ventralwarts abgeplattete dreieckige Gestalt und ihre Höhe ist bei den ersteren etwa 50μ und bei den letzteren etwa 120μ. 4) Die gemeinsame Harnblasen-Harnröhrenanlage wird von der Harnblasenanlage und von einen Kleinen Teile des Allantoisschenkels geformt.Diese Tatsache wird bei 7,3mm (Sch.-St.) langen Embryonen bemerkt. 5) Bei 8,2mm (Sch.-St.) langen Embryonen teilt sich die gemeinsame HarnblasenHarnröhrenanlage morphologisch in eine spezielle Harnblasenanlage und eine spezielle Harnrohrenanlage. 6) Die Muskelschicht in der spezieller Harnblasenanlage entwickelt sich zum erstenmal bei 10,2mm (Sch.-St.) langen Embryonen. 7) Bei 10,5mm (Sch.-St.) langen Embryonen zeigt die spezielle Harnblasenanlage eine dorso-ventralenwärts abgeplattete, abgerundete dreiexkige Gestelt. 8) Bei 15,8mm (Sch.-St.) langen Embryonen weist die spezielle Harnblasenanlage wie die des erwachsenen Tieres eine Kugelform auf und ihre morphologische Entwicklung vollendet sich. 9) Die Harnblase entwickelt sich im allgemeinen zuerst kranial- dann lateral- und später dorso-ventralwärts. 10) Die primäre Harnröhre (Urethra im engeren Sinne) verlängert sich und ähnelt mit fortschreitendem Wachstum allmählich immer mehr einer länglich-ovalen Röhre; bei 15, 8mm langen Embryonen beträgt seine ganze Länge etwa 0,48mm. 11) Die Mündungsstellen der beiden Uretren in die spezielle Harnblasenanlage nähern sich mit fortschreitendem Wachstum zuerst einander und entfernen sich dann wieder allmählich von einander. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MoriRokurô en-aut-sei=Mori en-aut-mei=Rokurô kn-aut-name=森六朗 kn-aut-sei=森 kn-aut-mei=六朗 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=353 end-page=362 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Dunkeladaptationsfähigkeit einger extrafovealer Netzhautstellen für die weisse Farbe sowohl sls auch für die bunten Farben kn-title=網膜周邊部ノ暗適應及ビ色線(Buntes Licht)ニ對スル暗適應 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser mass die Steigerung der Erregbarkeit einiger extrafovealer Netzhautstellen des einen Auges bei der Dunkeladaptation durch die Vergleichung der Helligkeit mit dem helladaptierten anderen Auge mittelst der von Oinuma und Inoue früher angegebenen Methode. Die Empfindlichkeitssteigerung bei der Dunkeladaptation für die verschiedenen bunten Farben ist nach der Qualität verschieden. Blau zeigt die stärkste, rot diegeringste, grün die mittlere Empfinlichkeitssteigerung. Was die Erregbarkeit. bei der Dunkeladaptation verschiedener Netzhautbezirke für weisse Farbe sowohl als auch für bunte Farbe anbetriffy, so nimmt sie nach der Peripherie der Netzhaut hin immer zu, wie man mit der Schwellenwerkbestimmungsmethode ermittelte, aber der relative Wert der Erregbarkeit zwischen zentralen und peripheren Netzhautstellen ist bei unserer Methode viel kleiner als bei der Schwellenwertmethode. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NakatomiKaduo en-aut-sei=Nakatomi en-aut-mei=Kaduo kn-aut-name=中富和夫 kn-aut-sei=中富 kn-aut-mei=和夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=332 end-page=352 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss der Kathodenstrahlen auf die Milz des Kaninchens, sowie über ihre Wirkung, Verglichen mit der der X-Strahlen kn-title=陰極線ノ家兎脾臓ニ及ボス影響竝ニX線作用トノ比較研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=I. Einfluss der Kathodenstrahlen auf die Milz des Kaninchens. Verfasserin legt beim Kaninchen die Milz nach der Durchtrennung der Bauchwand bloss und bestrahlt sie mit der Kathodenstrahlenrohre. Die Zeitdauer der Bestrahlung ist 2, 3, 5, 10, 20 und 30 Minuten. Bei einer anderen Gruppe von Tieren bestrahlt sie die Milz mit Röntgenstrahlen, deren Dose 20%, 50%, 1 oder 2 HED beträgt, dorsoventrälwarts durch die Haut hindurch. Sie tötet dann die mit den Kathoden-bzw. Röntgenstrahlen bestrahlten Tiere sofort oder in verschiedenen Zeitabständen (3 Stunden bis 70 Tage) und untersucht die Milz mit Giemsa und Hämatoxylin-Eosin färbung. Die Ergebnisse sind folgende: 1) Das durch die Kathodenstrahlen stark geschädigte Milzparenchym verfällt gleichmässig in eine vollständige Nekrose, indem einerseits alle Follikellymphozyten und Splenozyten ganz verschwinden, andrerseits die zugrunde gehenden Retikulumund Sinusendothelzellen ihren Kern verlieren und bald miteinander verschmelzen, bald schrumpfen, wodurch stark erweiterte Venensinus und Interretikularräume auffallend hyperämisch zutage treten. Auch in den Nekrosenherden pflegt sich eine grosse Zahl von Leukozyten und anderer Exsudatzellen anzusammeln. 2) Die Retikulum- und Sinusendothelzellen werden durch die Kathodenstrahlen stärker beschädigt als die Lymphozyten, sodass in der tiefliegenden, schwach angegriffenen Gegend, wo die Retikulum und Sinusendothelzellen zwar der Nekrose anheimgefallen sind, die Milzfollikel noch viele solche Lymphozyten haben, deren Kern eine nur schwache Degeneration, wie Pyknose, schwache Färbbarkeit, Strukturlosigkeit, oder sogar keine Veränderung zeigt. Das Keimzentrum der degenerierten Follikel schrumpft oder ist nicht mehr zu sehen. Das Endothel der Follikelarterien verfällt auch häufig in eine Nekrose und geht zuweilen verloren. 3) Die Splenozyten in der roten Pulpa der intensiv geschädigten Teile verschwinden fast gänzlich, oder es bleibt nur eine kleine Zahl von degenerierten Zellen zurück. In der Regel aber erleiden diese Zellen eine leichtere Veränderung als das Retikulum und das Sinusendothel. 4) Das Peritonealepithel, welches den bestrahlten Teil der Milz bekleidet, ist immer degeneriert, meistens sogar verschwunden. In der Regel sieht man im Hüllenbindegewebe eine entzünkliche Zellinfiltration und häufig auch Blutungsherde. Durch die Kathodenstrahlen verfällt auch das Hüllenbindegewebe einer Nekrose. Aber in den späteren Stadien und nach der Schwachbestrahlung wuchert das Hüllen-und das Balkenbindegewebe auch von Anfang an beträchtlich, um weiter in das nekrotisierte Parenchym einzudringen. 5) Wegen der stark beschädigenden, doch schwach penetrierenden Wirkung der Kathodenstrahlen fällt die dem Tubus naheliegende oberflächliche Gewebspartie gleichmaässig einer vollständigen Nekrose anheim, dagegen zeigt die von dem Tubus entfernt tiefliegende Partie nur eine leichtgradige Degeneration, sodass im letzten Gebiet die Follikellymphozyten meist keine Veränderung aufweisen. 6) Obwohl die Veränderungen des Milzgewebes durch die Kathodenstrahlen rasch zum Vorschein kommen, ist seine Wirderherstellung so überaus schwierig, dass nach einer 3-minutigen Bestrahlung diese erst am 70. Tage erreicht ist. 7) Die Kathodenstrahlehna ben eines chwache Penetrationskraft, sodass sich ihre Wirkung im Gewebe rasch vermindert. Daher zeigt die von den direkten Strahlen entfernt liegande Stelle des Gewebes keine regressive Veränderung, sondern es zeigen sich manchmal Reizerscheinungen durch die Kathodenstrahlen , d.h. eine Entwicklung der Retikulumzellen, Vermehrung der Splenozyten, Zunahme der Grösse der Follikel "lymphatische Metaplasie", welch letztere sich durch das Übergehen der_vermehrten Lymphozyten der Follikel in die rote Pulpa ausdrückt. II. Differenizn der Wirkungsweised er Kathoden und X-Strahlen auf die Milz des Kaninchens. 1) Die X-Strahlen über eine selektive Wirkung auf die Lymphozyten aus. Daher erfahren die Follikellymphozyten selbst durch eine sehr geringe Dose der X-Strahlen frühzeitig ohne nennenswerte Latenzzeit eine bedeutende Degeneration, Zerfall und Verminderung in der Zahl. Vor allem verfällt der Lymphozytenkern einer Schrumpfung, Pyknose, Karyorrhexis. Darauf sieht man die durch den Zerfall der Lymphozyten frei gelegten zahlreichen Chromatinkörner im Follikel, so als ob feine Sande zerstreut seien. Zerfall und Verminderung der Follikellymphozyten treten jedoch nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen hauptsächlich im Keimzentrum auffallend auf, sodass das Keimzentrum sehr gross und hell wird. Aber bald pflegen dort zahlreiche grosse epitheloide Zellen zum Vorschein zu kommen. Die Kathodenstrahlen haben dagegen keine solche selektive Wirkung wie die X-Strahlen, sodass das durch die Kathodenstrahlen intensiv geschädigte Milzgewebe rasch und gleichmässig in eine vollständige Nekrose gerät. Aber die Kathodenstrahlen greifen im Gegensatz zu den X-Strahlen das Retikulum und das Sinusendothel der Milz stärker an als die Lymphozyten ; daher zeigen die letztgenannten Zellen des Follikels in der Tiefe nur eine leichte Degeneration, wie eine schwache Färbbarkeit, Pyknose, Strukturlosigkeit der Kerne, oder aber nanchmal gar keine Veränderung, trotzdem dort eine beträchtliche Degeneration der Retikulum- und der Sinusendothelzellen zu finden ist. Die Degeneration und das Verschwinden der Follikellymphozyten treten hierbei auch im Gegensatz zu dem Falle der Bestrahlung mit den X-Strahlen keineswegs von allem nur im Keimzentrum auffallend auf, und die Degeneration des Retikulums des Follikels zeigt sich in einer Verkleinerung bis einem Verschwinden des Keimzentrums, was nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen nicht der Fall ist. Das Endothel der Follikelarterien, das durch die X-Strahlen kaum geschädigt wird, kann hier ebenso wie das Retikulum u.a. einer weitgehenden Degeneration anheim fallen. 2) Das Betikulum und das Sinusendothel leisten gegen die X-Strahlen einen starken Widerstand, sodass diese Zellen erst nach 2 HED Bestrahlung eine nur leichte Atrophie zeigen. Gewöhnlich bieten sie bei einer kleinen Dose der X-Strahlen, die. unter 1 HED liegt, keine regressive Veränderung, sondern vielmehr gereizte Vorgänge dar wie leichte Wucherung der Retikulumzellen, Zunahme der Splenozyten, Anstieg des Erythrozytenzerstörungsvermögens, was alles für die Aktivierung der retikuloendothelialen Elemente der Milz spricht. Was die Kathodenstrahlen anbetrifft, so wird die rote Pulpa am stärksten durch die Kathodenstrahlen beschädigt, sodass die Retikulum- und die Sinusendothelzellen in eine bedeutende Degeneration oder in eine Nekrose geraten und ferner die Splenozyten hier gestreut weniger nachzuweisen sind. Der Erythrozytenzerfall wird dabei in der degenerierten Pulpa kaum beobachtet, obwohl die Hyperämie hier stark auftritt. 3) Das Bindegewebde er Milzhülle und der Balken zeigt gewöhnlich eine mehr oder minder starke Proliferation. Ausserdem nimmt man in den früheren Stadien nach der Bestrahlung nicht nur eine entzündliche Zellinfiltration und eine Blutung innerhalb der Hülle, sondern auch häufig eine Degeneration des Hüllenbindegewebe wahr. Weil sich aber in den späteren Stadien oder nach einer schwächeren Bestrahlung von Anfang an lediglich eine übermassige Neubildung des Bindegewebes geltend macht, so sieht man endlich eine enorme Wucherung des Bindegewebes der Hülle und des Balkens, Das gewucherte Bindegewebe dringt sogar weiter in das nekrotisierte Parenchym ein. 4) Die Wirkung der X -Strahlen ist stark penetrienrend, weshalb man eine entzündliche Veränderung der Follikel im ganzen Umfang der bestrahlten Milz bemerkt. Die destruktive Wirkung der Kathodenstrahlen aber beschränkt sich wegen ihrer schwachen Penetrationskraft nur auf die Oberfläschenschicht der direkt bestrahlten Seite, während an der von den direkten Strahlen entfernt liegenden Stelle nur eine schwache Degeneration oder vielmehr eine gereizte Erscheinung auftritt. 5) Wegen der geringen Durchschlagskraft der Kathodenstrahlen zeigt das von den direkten Strahlen entfernt leigende Gebiet des Milzgewebes keine regressive Veränderung, sondern nur eine Erscheinung der "lymphatischen Metaplasie". Dagegen ist die durch die X-Strahlen bedingte Veränderung der Milz hauptsächlich eine "myeloische Metaplasie", bei der die vermehrten freien Zellen in der roten Pulpa nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen ausser den Splenozyten, Plasmazellen, sowie Makrophagen vor allem myeloische Zellen, wie Myelozyten und Leukozyten, zu sein Pflegen, während die Lymphozyten in den Milzfollikeln und der roten Pulpa fast ganz in Zerfallg eraten. 6) Die Regeneration des durch die X-Strahlen beschädigten Milzgewebes tritt sehr schnell auf, sodass man z.B. nach 2 HED Bestrahlung am 21. Tag und nach 50% HED Bestrahlung am 3. Tage eine vollständige Wiederherstellung des Gewebes feststellen kann. Dagegen ist das durch die Kathodenstrahlen einer Nekrose oder Degeneration verfallene Milzgewebe sehr schwer Wiederherstellbar, sodass bei der den direkten Kathodenstrahlen näher liegenden Oberflächenschicht des Milzgewebe von einer Regeneration keine Rede ist ; daher wird die zugrunde gegangene Oberflächenschicht des Parenchyms durch das Bindegewebe ersetzt. Auch konstatiert man bei 5-minutiger Bestrahlung nach 50 Tagen eine merkliche Degeneration der Pulpa ; nach 3-minutiger Bestrahlung ist eine fortschreitende Regeneration des Milzgewebes erst am 70. Tage zu konstatieren. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MoriyaChiyono en-aut-sei=Moriya en-aut-mei=Chiyono kn-aut-name=守屋千代野 kn-aut-sei=守屋 kn-aut-mei=千代野 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=323 end-page=331 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Der Herzblock und die Durchschneidung der beiden Schenkel des His'schen Bündels kn-title=ヒス氏索左右兩脚切斷ト「心臟ブロツク」ノ關係 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Wenn man durchschneidet beiden Sehenkel des His'schen Bündels (Hund, Kaninchen, Katze.), die mit Lockesche Lösung durchgespült und in normaler Weise pulsierend sind, bekommt man den Herzblock sofort, aber kehrt die normale Schlagfolge gewohnlich zurück. Mit der electrokardiographischen Methode kann man den Herzblock und die normale Schlagfolge weiterhin Konstatiert. His'schen Bündels unterweg beständig ausstrahlt die Fasern im Kammermuskel, daher der Herzblock durch die Durchschneidung des beiden Schenkels des His'schen Bündels im Scheidewand des Kammers ist kaum denkbar. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KawamuraKenichi en-aut-sei=Kawamura en-aut-mei=Kenichi kn-aut-name=河村謙一 kn-aut-sei=河村 kn-aut-mei=謙一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=304 end-page=322 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die durch verschiedene Arzeneimittel bedingten Veränderungen der Niere beim Kaninchen. (III. Teil) Über die Wirkungen der Purinderivate auf die Niere bei den mit Chlorammonium od. Natriumbicarbonat per og dargereichten Kaninchen kn-title=青酸加里,一酸化窒素竝ニ一酸化炭素中毒時ニ於ケルMethylenblauノ解毒作用ノ本態ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist unzweifelhaft, dass Methylenblau bei CO-gas, NO-gas und Zyankaliumvergiftung eine günstige Wirkung ausübt, so hat der Verfasser über das Wesen der Wirkung eine Untersuchung angestellt. Die Ergebnisse werden wie folgt, zusammengefasst: 1) Methylenblau vermindert die Verbindengsvermögen von Kohlenmonooxyd oder Stickstoffoxyd und Hämoglobin, in Folge dessen vergrössert sich die Dissoziation-Konstanz des Kohlenmonooxyd-hämoglobin bei dem bestimmten Partierdruck der Kohlenmonooxyd. 2) Methylenblau wirkt erhohend die letale Dose von Zyankalium. 3) Methylenblau wirkt dabei wahrscheinlich als Wasserstoffempfänger, lebende Gewebe, wie Muskel und Leber u.s.w. als Katalysator. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KunisigeSigeru en-aut-sei=Kunisige en-aut-mei=Sigeru kn-aut-name=國重稠 kn-aut-sei=國重 kn-aut-mei=稠 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=297 end-page=303 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die durch verschiedene Arzeneimittel bedingten Veränderungen der Niere beim Kaninchen. (III. Teil) Über die Wirkungen der Purinderivate auf die Niere bei den mit Chlorammonium od. Natriumbicarbonat per og dargereichten Kaninchen kn-title=諸種藥物ニ依リテ起ル家兎ノ腎臟ノ變化ニ就テ(其ノ3)「プリン」誘導體ニ依リ「鹽化アンモニウム」,或ハ重炭酸曹達ヲ經口的ニ投與セシ家兎ノ腎臟ニ及ボス組織學的變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Beim Kaninchen eine Stunde nach der oralen Zuführung des Ammonium chloratum (0.7g pro kg Korpergewicht) oder des Natrium bicarbonicum (0.8g pro kg K.G.) lnjiziert Verf. 10.0cc 2% iger Losung von Theocin, Diuretin, und Caffeino-Natrium benzoicum in die Ohrvene und tötet die Tiere eine Stunde später, um die herausgenommene Niere zu untersuchen. Die Untersuchung der Niere geschah durch die Eosin-Hämatoxylin-Farbung sowie durch die Cajalsche Uransilbermethode. Die Resultat sind wie folgt: 1. Nach Vorbehandlung mit Natrium bicarbonicum verursacht die Injektion von Theocin, Diuretin, oder Caffein die ausgeprägte Kapillaren erweiterung um die Harnkanälchen sowie die Verdichtung der Nierenepithelzellen, deren Golgischer Apparate dabei eine gute Entwicklung zeigen. 2. Bei der Injektion von Theocin, Diuretin oder Caffein nach Vorbehandlung mit Ammonium chloratum sind eine leichte Dilatation der Kapillaren rings um die Harnkanälchen und eine leichte Verdichtung der Nierenepithelzellen bemerkbar, im welchen die Entwicklung des Golgischen Apparates nicht so deutlich, wie bei der Darreichung von Natrium bicarbonicum, zutage tritt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YamaguchiChikayoshi en-aut-sei=Yamaguchi en-aut-mei=Chikayoshi kn-aut-name=山口近義 kn-aut-sei=山口 kn-aut-mei=近義 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=279 end-page=296 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss der Cholsäurederivate auf die Entwicklung der Genitalien von männlichen infantilen Tieren kn-title=膽汁酸鹽類ノ幼若雄性動物性器ノ發育ニ及ボス影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In 1928 hat Gsell Busse zufällig bemerkt, dass das Derivat von Gallensäuren bei jungen Mäusen im Sinne eines Ovarialhormons einen Oestrus auslösende und den Uterus von infantilen Tieren vergrösserunde Wirkung ausübt. Diese Wirkung wurde von Ichinomiya und Kinukasa bestätigt. Aber Maruyama und Yajima haben den Versuch von den obenerwähnten Autoren bei Mäusen nachgeprüft und dagegen gefunden, dass das chemisch reine Cholsäure-Natrium gar keine den Oestrus auslösende und den Uterus vergrösserunde Wirkung haben. Was den Einfluss der Gallensäure auf die Entwicklung der männlichen Keimdrüsen betrifft, so wurde es von Yoshino betrachtet, dass die Zufuhr von Glyko-sowie Taurocholsäure eine Vergrösserung des Hodens zur Folge hat. Verfasser haben auch den Einfluss der Cholsäure auf die Eutwicklung der unreifen männlichen Geschlechtsdrüsen von Mäusen durch Zufuhr von verschiedenen Mengen der Cholsäure untersucht, Es wurde dabei gefunden, dass die Entwicklung der Samenblase, des Hodens und Nebenhodens bzw. die der zwei letzteren bei jungen Mäusen vom Körpergewicht unter 8g durch subkutane Zufuhr von kleineren Mengen der Cholsäure gefördert, aber durch Injektion von grösseren Mengen dagegen gehemmt und dass bei einer Maus vom Körpergewicht von 9-10g die Entwicklung der Geschlechtsdrüsen bzw. der Hoden durch Zufuhr von Cholsäure vergrössert wird. Die Gallensäure scheint also die Entwicklung der jungen männlichen Geschlechtsdrüsen zu fördern. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MaruyamaIchiro en-aut-sei=Maruyama en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=丸山一郎 kn-aut-sei=丸山 kn-aut-mei=一郎 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=IshikawaNoboru en-aut-sei=Ishikawa en-aut-mei=Noboru kn-aut-name=石川 kn-aut-sei=石川 kn-aut-mei= aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=263 end-page=278 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Wirkung der Chininderivate auf die Blutgerinnung sowie ihre Beziehung zur Adrenalinwirkung kn-title=「ヒニーン誘導體」ノ血液凝固ニ及ボス影響 殊ニ夫等ト「アドレナリン」トノ關係ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es wurde die Wirkung einieger Chininderivate, wie Chinidin, Cinchonin, Cinchonidin, Optochin, Eucupin und Vucin, auf die Gerinnbarkeit des Blutes am Kaninchen untersucht. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Diese Derivate wirken, intravenös injiziert, je nach der Grösse der Dosen auf die Gerinnungszeit des Blutes verlängernd, und auf den Gehalt des Blutes au Fibrinogen und Thrombin vermindernd. Die Wirkungstärke bei den kleinsten noch wirksamen Dosen ordnet sich, wie folgt: Vucin>Eucupin=Optochin>Chinidin>Cinchonin>Cinchonidin. 2. Werden diese Derivate dem Blut im Reagenzglas zugesetzt, so haben sie in niedrigeren Konzentrationen auf die Blutgerinnbarkeit keinen Einfluss. Erst in hohen Konzentrationen verzögern sie die Gerinnungszeit beträchtlich. Daraus geht hervor, dass die oben besagte Wirkung dieser Derivate als eine besoudere Reaktion im lebendigen Organismus angesehen werden muss. 3. Die gerinnungsfördernde Wirkung des Adrenalins wird durch die Einwirkung von Chinidin und Cinchonidin gehemmt oder umgekehrt, wobei die die Gerinnungszeit verkürzende und den Fibrinogen- und Thrombingehalt des Blutes vermehrende Wirkung des Adrenalins fast vollkommen ausgeschaltet wird oder der entgegengesetzten Wirkung Platz macht. Bei Eucupin, Cinchonin und Optochin ist eine antagonistische Wirkung gegen Adreualin nur bei grossen Dosen, und zwar selten zu beobachten, aber eine totale Hemmung oder Umkehr der Adrenalinwirkung tritt nie ein. Beim Vucin ist keine antagonistische Wirkung gegen Adrenalin zu konstatieren. 4. Bei diesen Chininderivaten gehen also die hemmende Wirkung auf die Blutgerinnung und die spezifische Wirkung auf das Adrenalin nicht pallarel. Diese letzte Erscheinung kann vielleicht auf die lähmende Wirkung, die die Chininderivate auf die fördernden Fasern des Sympathicus haben, zurückgeführt werden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=AoyamaTsutomu en-aut-sei=Aoyama en-aut-mei=Tsutomu kn-aut-name=青山勉 kn-aut-sei=青山 kn-aut-mei=勉 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學薬理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=236 end-page=262 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss des Hungers. auf Hamazakis Cr-säurefeste Granula. (I. Mitteilung.) kn-title=濱崎氏「クローム」・耐酸性顆粒ニ及ボス饑餓ノ影響ニ就テ(第1報) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Seit drei Jahren hat sich Hamazaki mittels seines eigenen Forschungsverfahrens, welches in der Fixation mit Schwermetallsalzen und der Färbung durch KarbolfuchsinJod-Methode besteh, mit den säurefesten Substanzen beschäftigt und bis jetzt vier Arten von säurefesteu Granula nachgewiesen, nämlich Cr-säurefeste, Cu-säurefeste, Fe-säurefeste und Hg-säurefeste-Granula. Diese Granula stehen in so untrennbarer Beziehung zueinander, dass sie ein neues Stoffwechselsystem auszubauen gestatten. Unter ihnen gehoren die Cr-säurefesten Granula zu einer hoheren Stufe der in Frage kommenden Substanzen. Sie verbreiten sich in fast allen Parenchpmzellen der Organe und in mesenchymalen Geweben, insbesondere sind sie in Gehirn, Herzmuskel, Dünndarmepithelien, Skelettmuskeln, Nebennieren, Nieren und Leber reichlich vorhanden. Die biologische Untersuchung der Cr-säurefesten Granula muss also reizvoll und interessant sein. Für zukünftige Untersuchungen der Granula sind Hungerversuche als Grundlage unentbehrlich. Anlässlich des 26. Japanischen Pathologenkongresses haben Hamazaki und Konishi vorlaufig über das in Frage kommende Thema berichtet und nachher hat Verf. unter der Leitung von ao. Prof. Hamazaki diesbezügliche systematische Untersuchungen vorgenommen. Als versuchstiere wurden erwachsene gesunde Kaninchen, die mit Tohukasu ernährt worden waren, benutzt. Nach dem Beginn des Hungerns wurden sie am dritten, bzw. fünften, siebenten, zehnten, zwölften und schliesslich am dreizehnten Tage durch Luftembolie getötet. In jedem Falle wurden die 35 verschiedenen in der Tabelle angegebenen Arten von Geweben und Organen frisch mit Müller-Eisessig (100:5) drei Tage lang fixiert. Nach dem Auswaschen wurden Paraffinschitte hergestellt und diese nach Hamazakis Karbolfuchsin-Jod-Methode behandelt (s. Virch. Arch. Bd. 295). Als Kontrollfärbung wurden Hämatoxylin-Eosin-Färbung und Ciaccios Lipoidnachweis durchgeführt. Beim Hungern nehmen die Cr-säurefesten Granula allmählich ab und verschwiden sich in der Regel durch 5 bis 13 tägigen Versuch. Die Cr-säurefesten Granula des lockeren Bindegewebes, des glatten Muskelgewebes und des lymphadenoiden Gewebes sind im allgemeinen am wenigsten widerstandsfähig gegen Hungerwirkungen, und binnen 5 Tagen vermindern sie sich bis zum Verschwinden. Die Granula des Herzens und des Zentralnervensystems sind ganz widerstandsfähig gegen Hungerwirkungen. Gegen das Endstadiums des Hungerns treten hie und da Degenerationsatrophien der Körperzellen auf und dann entstehen aus den betreffenden Zellkernen degenerativ viele Cr-säurefeste Granula. Am deutlichsten ist dieser Vorgang in den Mgenfundusdrüsen nachweisbar. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KonishiNobuo en-aut-sei=Konishi en-aut-mei=Nobuo kn-aut-name=小西信雄 kn-aut-sei=小西 kn-aut-mei=信雄 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=49 cd-vols= no-issue=2 article-no= start-page=221 end-page=235 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1937 dt-pub=19370228 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die physiologische Wirkung des Blätter-und Stengelextraktes von Aconitum sinense, Sieb kn-title=「かぶとぎく」莖葉浸出液ノ生理學的作用 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser verfertigte den Extrakt aus den Blättern und Stengeln von Aconitum sinense Sieb. und prüfte seine physiologische Wirkung. Amoeben werden durch den Extrakt sofort abgetötet; Vorticella, Hydra und Blutegel werden im ausgedehnten Zustand geschädigt. Bei dem Uterus-und Dünndarmmuskel des Meerschweinchens ruft der Extrakt nach anfänglicher Erschlaffung rhythmische Kontraktionen hervor. Die Gefässe des Frosches werden erheblich verengt. Der Blutdruck bei der Katzist deutlich gesteigert. Der Extrakt vermehrt beim Herzeu wie auch beim Lymphherzen des Frosches und der Kröte zuerst die Schlagzahl, dann vermindert er dieselbe bis zum Stillstand. Beim Limulusherzen wird die Schlagzahl ohne vorherige Vermehrung allmählich bis zum Stillstand vermindert. Die Tonusschwankung des Schilkrötenvorhofes wird gehemmt, die Amplitude aber vergrössert. Bei dem Skelettmuskel (Sartorius) des Frosches wird die Zuckungshöhe erniedrigt und die Zuckungsdauer verlägert. Der Nerv wird gelähmt. Die Atmung beim Frosch wird verlangsamt, manchmal von einer Pause begleitet, bis endlich die totale Lähmung der Atmung erfolgt. In diesem Zustand stirbt das Tier. Aus den oben erwähnten Resultaten schliesst Verfasser, dass der Extrakt zuerst auf von dem Sympathicus innervierten Organen reizend, aber endlich atemlähmend wirkt. Der Extrakt, mit Alkali-oder Säurelösung behandelt ist, zeigt keine Verminderung der Wirksamkeit. Alkoholextrakt behält die Wirksamkeit noch bei. Diese Verhältnisse erinnern an Aconitin, aber Verfasser meint, dass das Prinzip von Aconitin verschieden ist, da die Wirkung auf das Herz und den glatten Muskel von ihm abweicht. Die wirksamen Bestandteile von Aconitum sinense Sieb. sind also sympathikomimetische Amine. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MatuoKiyosi en-aut-sei=Matuo en-aut-mei=Kiyosi kn-aut-name=松尾潔 kn-aut-sei=松尾 kn-aut-mei=潔 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END