start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2327 end-page=2330 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2315 end-page=2326 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=第28囘日本皮膚科學會岡山地方會 / 第20囘中國四國眼科集談會記事 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=日本皮膚科學會岡山地方會 kn-aut-sei=日本皮膚科學會岡山地方會 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=中國四國眼科集談會 kn-aut-sei=中國四國眼科集談會 kn-aut-mei= aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= affil-num=2 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2303 end-page=2314 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über einen Sektionsfall von Schädelchlorom kn-title=頭蓋緑色腫(Schädelchlorom)ノ1剖檢例 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verf. hat sich mit einem Sektionsfall von typischem Schädelchlorom beschäftigt. Es handelt sich um einen dreijährigen und achtmonatlichen Knaben, welcher direkt nach dem Trauma des Kopfes tumöre Anzeichen der linken Orbita und bald darauf Anämie und leukämieähnlichen Blutbefund zeigte, hat nach dem halbjährigen Krankheitsverlauf eine hämorrhagische Diathese bekommen und sich endlich zum Tode geführt. Pathologisch-anatomisch zeigt sich eine Anzahl von grünen Tumoren an den Schädel- und Gesichts-knochen. Das Tumorgewebe wächst malignös in die Umgebung, um die Nachbargewebe, insbesondere Knochengewebe, Hirnbäute, Hirnsubstanz destruierend zu infiltrieren. Durch mikroskopische Untersuchung hat Verf. nachgewiesen, dass das Tumorgewebe aus jungen Myelozyten besteht und osteoplastische Natur zeigt. Aus dem obigen Krankheitsbeginn und -Verlauf sowie Sektionsbefunde möchte Verfasser schliessen, dass dieser Fall ein der echten Geschwulst gehöriges Chlorom mit Chloromleukämie sein kann. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhmoriSo en-aut-sei=Ohmori en-aut-mei=So kn-aut-name=大森操 kn-aut-sei=大森 kn-aut-mei=操 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2265 end-page=2302 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien über die ophthalmo-hygienische Beleuchtung (I. Mitteilung.) Über die Photometrie kn-title=照明ノ眼衛生學的研究 第1報 光ノ測定法ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KuwabaraIchiro en-aut-sei=Kuwabara en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=桑原一郎 kn-aut-sei=桑原 kn-aut-mei=一郎 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2241 end-page=2264 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkung der Gallensäuren auf die Blutgerinnung (III. Mitteilung.) Beziehung zur Leber und zu dem Retikuloendothelialsystem kn-title=膽汁酸ノ血液凝固ニ對スル作用ニ就テ(第3報)肝臟及ビ網状織内被細胞系統トノ關係 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Wenn beim Kaninchen durch Injektion von gelbem Phosphor, Tetrachlorkohlenstoff und Chloroform Leberschädigung vorher hervorgerufen wird, so tritt die gerinnungsfördernde Wirkung des cholsauren Natriums und desoxycholsauren Natriums, die normaler Weise in kleineren Dosen konstatiert wird, nicht mehr auf, während hingegen die gerinnungshemmende Wirkung der beiden Stoffe, die sonst in grösseren Dosen zu sehen ist, dadurch verstärkt wird. Nach der Blockierung des Retikuloendothelialsystems durch Verabreichung von Tusche oder Kollargol und nach Verabreichung von Electralgol unter gleichzeitiger Resektion der Milz erleiden die beiden Wirkungen der Gallensäuren analoge Einflüsse. Die Verstärkung der gerinnungshemmenden Wirkung tritt aber bei der Schädigung der Leberzellen viel ausgesprochener ein als bei der Blockierung des Retikuloendothelialsystems. Aus diesen Resultaten ist zu schliessen, dass bei der fördernden sowie hemmenden Wirkung der beiden Gallensäuren auf die Blutgerinnung die Leberzellen und das Retikuloendothelialsystem beide eine grosse Rolle spielen, und dass bei der gerinnungshemmenden Wirkung mitunter die Leberzellen damit in viel innigerer Beziehung stehen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=InabaMinoru en-aut-sei=Inaba en-aut-mei=Minoru kn-aut-name=稻葉實 kn-aut-sei=稻葉 kn-aut-mei=實 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2225 end-page=2240 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Serologische Studien mit Thrachea-Schleimhaut (II. Mitteilung.) Die Iso-autikörperbildung durch thracheale Flimmerzellen kn-title=氣管粘膜ノ血清學的研究(第2報)氣管粘膜ニヨル同種竝ニ自家抗體産生ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser gab in der 1. Mitteilung die relativ deutliche Organ- spezifität des Flimmerepithels der Thrachea-Schleimhaut durch Präzipitinreaktion und Komplementbindungsreaktion an. Auf Grund dieser Ergebnisse bemühte er sich um die Iso- und Auto-antikörperbildung durch Thrachea-Schleimhautantigen von Kaninchen und erzielte folgende Resultate. 1) Die Thrachea von Kaninchen wurde angesammelt und die Schleimhaut davon abgeschabelt. Diese Schleimhaut wurde zuerst unter Wasserspülung gereinigt. Diese gereinigte Schleimhaut wurde in sterilem Mörser gut emulsiert, wobei auf je 1 gr. des Schleimhautstückes 10cc. 0.85%iger Kochsalzlösung zugesetzt wurde. Verfasser liess die Emulsion 24 Stunden im Eischrank stehen. Nach dem Zentrifugieren benützte er als Antigen den oberen Teil zur Injektion. 8 gesunde Kaninchen wurden mit diesem Epithelantigen viele Male intravenös und subcutan injiziert. Doch bleiben nur einige Tiere am Leben, weil dieses Antigen, anstatt zu inaktivieren, sehr stark toxisch auf Kaninchen einwirkt. Nur 5 von den Tieren ertrugen oft wiederholte (über 10) Injektionen, und Verfasser fand nur bei einem die positive Antikörperbildung nach 12 Injektionen. Dieser isogenetische Antikörper wurde 3 Tage nach der letzten Injektion nachgewiesen und der Titer der Präzipitinreaktion war 1:4 bei Immunserumverdünnung (Zone 1:50). Der Präzipitinwert stieg langsam bis zum 7 Tage (1:16) und hielt nur 8 Tage an. Doch konnte man ihn bei diesem Antiserum auch mit der Komplementbindungsreaktion als positiv nachweisen. 2) Dieser isogenetische Antikörper von Flimmerzellen reagierte nicht auf heterogene Thrachea-Schleimhaut oder anderes isogenetisches Organeiweiss, weil der Titer des Präzipitins zu niedrig war. 3) Die zur Reaktion geeignete Temperatur ist bei diesem isogenetischen Antikörper die gleiche wie bei der Prüfung gewöhnlicher Antikörper, und es zeigt sich kein nenneswerter Unterschied zwischen Zimmertemperatur und Kälte. 4) Auch hinsichtlich der Hitzebeständigkeit zeigt der Iso-antikörper von Flimmerzellen keinen grossen Unterschied von dem gewöhnlichen heterogenetischen Antikörper. Bei 30 Minuten langer Erhitzung bei 50°C. ist keine Titerverminderung, bei 65°C. ist starke Zerstörung und bei 70°C. ist er nicht mehr nachzuweisen. 5) Durch Zerstörung der Thrachea-Schleimhaut wurde die Auto-antikörperbildung des Kaninchens auf verschiedene Weise, wie mit mechanischer, chemischer oder physikalischer (Hitze) Wirkung nachgeprüft, leider konnte der Verfasser aber keine positive Reaktion beobachten. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KoizumiMichinori en-aut-sei=Koizumi en-aut-mei=Michinori kn-aut-name=小泉道徳 kn-aut-sei=小泉 kn-aut-mei=道徳 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2216 end-page=2224 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkungen des Jodes und der Schilddrüsenpräparate auf die Submaxillardrüse bei Kaninchen kn-title=沃度竝ニ甲状腺物質ノ家兎顎下腺々細胞ニ及ボス影響ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser injizierte bei einer Gruppe der Kaninchen eine verschiedene Menge der Jod-Jodnatriumlösung in die Ohrvene und liess die Tiere 20 Minuten lang weiter leben, um dann sie zu töten und ihre Submaxillardrüse nach Eosin-Hämatoxylin- und Malloryscher Färbung sowie nach Uransilbermethode zu untersuchen. Bei einer anderen Gruppe der Kaninchen injizierte er eine Jod-Jodnatriumlösung sowie Schilddrüsenpräparate in die Ohrvene, und tötete die Tiere nach verschieden Zeiträumen, um ihre Submaxillardrüsen in gleicher Weise zu untersuchen. Die Hauptresultate sind folgende: 1) In 1 Stunde nach der Injektion der Jodlösuug werden die Kerne der hellen Zellen der Submaxillardrüse immer schwächer färbbar; der Golgischer Apparat wird dabei etwas lang und mager. Sonst sind keine besondere Veränderungen zu sehen. Wenn es nach einer Injektion kleiner Menge der Jodlösung über 1 Stunde verläuft, werden die Drüsenzellen im allgemeinen schlecht kolorierbar, so dass man nunmehr die hellen und dunklen Zellen kaum unterscheiden kann. Der Golgischer Apparat der hellen Zellen erscheint viel dünner und langer. Diese Veränderungen treten jedoch 3 Stunde nach der Injektion ganz zurück. Nach einer Injektion grösserer Menge der Medikamente findet man aber zahlreiche leicht zerstörte Drüsenzellen, wenn es über 1 Stunde nach der Injektion verläuft. Die oben genannten Veränderungen sind von der direkten Wirkung der Jodionen verursacht. Das Jod beteiligt sich nicht an den Vorgängen der Drüsensekretion und scheint schon in 3 Stunden durch die Drüse ausschieden zu werden. 2) Wenn man dem Kaninchen das Schilddrüsenpräparat, Thyreoprotein, Beebe injiziert, so vermehren sich einstweilen die groben Körner in den dunklen Zellen. Nach ein paar Stunden darauf vermindern sich die Körner allmählich und verschwinden nach 24 Stunden fast gänzlich, um sich erst danach nochmals zu vermehren. Ihr Golgischer Apparat entwickelt sich anfangs gut, geht aber bald zurück und wird 24 Stunde nach der Injektion zu einfaches klümpfchen. Das Netzwerk der hellen Zellen wird etwas grösser und ganz normal nach 24 Stunden. Ihr Golgischer Apparat bleibt anfangs üppig, wird aber 3 Stunde nach der Injektion wie in staub zerstört, wonach er sich nochmal gut entwickelt. Diese Veränderungen werden dadurch erklärt, dass die Schilddrüsenhormone, welche neben den Jodverbindungen im Schilddrüsenpräparate vorhanden ist, die Drüsenzellen reizt und die Sekretionsvorgänge befördert, wodurch sich die Ausscheidung des Sekretes steigern. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TakemotoIwao en-aut-sei=Takemoto en-aut-mei=Iwao kn-aut-name=竹本巖 kn-aut-sei=竹本 kn-aut-mei=巖 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2205 end-page=2215 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Untersuchung über die Farbenreaktion und die Jodmetrie von oxydierbaren Substanzen (III. Mitteilung.) Über die Oxydation der oxydierbaren Substanz und die “mitogenetischen Strahlen" kn-title=動植物組織内ニ於ケル被酸化物質ニ就テ(第3報)被酸化物質ノ酸化ト細胞分裂誘起線ノ發生 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=A. Gurwitsch entdeckte, dass das lebendige tierische und pflanzliche Gewebe eine kurzwellige Strahlung gibt, die die Zellteilung befördern kann, und nannte dieses Phänomen “mitgenetische Strahlen”. Verfasser hat experimentelle Untersuchungen über diese Strahlung angestellt unter Benutzung von Hefe als Detektor und der Ausstrahlung der oxydierbaren Substanz aus dem tierischen und pflanzlichen Gewebe bei der Oxydation als Strahlensender, wie er sehon in den vorigen Mitteilungen berichtete. Die Bestimmung des mitogenetischen Effektes wird nach der Zählkammer- oder Myzetokritmethode berechnet. Das Resultat bestätigt, dass die mitogenetische Strahlung, wenn sie aucht nicht mit der Stärke der Ausstrahlung bei der Oxydation erfolgt, doch ebenfalls bei der Ausstrahlung bemerkt wird, aber nicht bei dem Ausfall der Ausstrahlung. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KonishiManao en-aut-sei=Konishi en-aut-mei=Manao kn-aut-name=小西眞尚 kn-aut-sei=小西 kn-aut-mei=眞尚 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2195 end-page=2204 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beitrag zur Kenntnis der Wirkung einiger Krampf- und Kühegifte auf den Blutkalkspiege kn-title=2-3所謂痙攣竝ニ體温下降毒ノ血液「カルシウム」量ニ及ボス作用知見補遺 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser behandelte in der vorigen Mitteilung seine Forschungen über den Einfluss verschiedener Krampfgifte, wie Pikrotoxin, Strychnin usw., auf den Blutkalkspiegel des Kaninchen. Dabei hatte sich insbesondere ergeben, dass neben der Mannigfaltigkeit des die Krämpfe erregenden Wirkungsmechanismus dieser Gifte die Wirkungsweise auf den Blutkalkspiegel je nach dem Gifte verschieden ist, leider konnte aber die Wirkungsmechanismus auf den Blutkalk noch nicht genügend klargestellt werden. Verfasser hat daher versucht, sich durch weitere Experimente klarere Vorstellungen über die Wirkungsweise der Krampf- und Kühlgifte auf den Blutkalkspiegel zu verschaffen, indem er als Versuchstier das Kaninchen und als Mittel Pikrotoxin, Santosol und Veratrin (als neue) heranzog. Auf Grund dieser Versuche konnte folgendes ermittelt werden. 1) Pikrotoxin, Santosol und Veratrin setzen in einer Subkrampfdosis den Gehalt an Blutkalk immer herab. 2) Durch Vorbehandlung mit Atropin, das eine Lähmung der parasympathischen Endigungen bewirkt, wird diese hypocalcämische Wirkung fast garnicht beeinflusst. 3) Dagegen tritt die hypocalcämische Wirkung dieser Gifte nicht mehr zutage, wenn man das Tier mit dem auf die fördernden sympathischen Endigungen lähmend wirkenden Yohimbin vorbehandelt. 4) Beim beiderseits splanchnicotomierten Tiere wird die hypocalcämische Wirkung nicht mehr deutlich nachgewiesen. 5) Nach Einwirkung der sog. Hirnstammnarkotica, Luminal, wird auch die hypocalcämische Wirkung dieser Krampfgifte fast vollständig unterdruckt. Auf Grunde obiger Tatsachen kam Verfasser zu dem Schluss, dass die Wirkung dieser Krampf- und Kühlgifte auf den Blutkalkspiegel zentraler Natur ist, dass dort diese Gifte mit Wahrscheinlichkeit auf einen bedingten Teil des Zwischenhirns, der nur für den Kalziumstoffwechsel zugänglich ist und mit dem durch Condrelli angebene und durch Tsukuda nachgeprüfte sog. Zentrum des Kalziumstoffwechsels identisch ist, erregend wirken müssen, demgemäss eine Abnahme des Gehaltes an Blutkalk hervorgerufen zu werden scheint. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=UchihashiReiji en-aut-sei=Uchihashi en-aut-mei=Reiji kn-aut-name=内橋禮次 kn-aut-sei=内橋 kn-aut-mei=禮次 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2188 end-page=2194 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Pigmentwanderung der Pigmentzellen der Froschnetzhaut (II. Mitteilung.) Über die Adrenalinwirkung auf die Pigmentwanderung der Froschnetzhaut kn-title=蛙眼網膜ノ色素移動(第2報)「アドレナリン」ノ影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser untersuchte die Adrenalinwirkung auf die Pigmentwanderung der Froschnetzhaut und kam zu folgenden Resultaten:- 1) Salzsaures Adrenalin bringt die Netzhautpigmentzellen zur vollständigen Hellstellung, während es die Hautmelanophoren zur Kontraktion führt. Die Wirkungsweise ist örtlich. 2) Salzsäurefreies Adrenalin führt ebenfalls die Pigmentzellen zur Hellstellung, aber diese Wirkung steht jener ein wenig nach. 3) Der Säuregrad von salzsaurem Adrenalin bewirkt bei den Netzhautpigmentzellen ebenfalls vollkommene Hellstellung. 4) Bezüglich des Zusammenhanges zwischen Nebennieren und Netzhautpigmentzellen wurde nichts Spezifisches bemerkt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MatuoKiyosi en-aut-sei=Matuo en-aut-mei=Kiyosi kn-aut-name=松尾潔 kn-aut-sei=松尾 kn-aut-mei=潔 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2159 end-page=2187 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien über die Morphogenese der Hirnanlage (II. Mitteilung.) Über die Vögeln, besonders bei den Embryonen von Hirundo rustica gutturalis kn-title=腦原基ノ形態學的發生ニ關スル研究(第2報)(鳥類特ニ燕Hirundo rustica gutturalisニ於ケル檢索) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Morphogenese der Hirnanlage habe ich schon früher bei Uroloncha domestica Flower untersucht und meine Meinung über, dieselbe unter Angabe der Resultate meiner Untersuchungen veröffentlicht. Da ich aber vom Gesichtspunkt der vergleichenden Entwicklungsgeschichte die Notwendigkeit der Studien auch bei anderen Vögeln erkannte, so untersuchte ich nun die Entwicklungsgeschichte der Hirnanlage bei Hirundo rustica gutturalis. Die Resultate der vorliegenden Untersuchungen lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Bei einem Embryo von 3.2mm grösster Länge mit 11 Urwirbelpaaren ist die Nervenrinne der Kaudalseite zum Nervenrohr verändert. Bei einem Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 16 Urwirbelpaaren ist Neuroporus anterior der Kranialseite vollständig geschlossen. 2) Bei einem Embryo von 3.2mm grösster Länge mit 11 Urwirbelpaaren fand ich die Entstehung des Prosencephalon und Mesencephalon. Bei einem Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 14 Urwirbelpaaren fand ich die Entstehung des Rhombencephalon; hier kann man die Entwicklung der 3 primären Hirnbläschen erkennen. 3) Bei einem Embryo von 5.3mm grösster Länge mit 24-25 Urwirbelpaaren fand ich das Prosencephalon in Telencephalon und Diencephalon zerlegt, bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren das Rhombencephalon in Metencephalon und Myelencephalon zerlegt; hier kann man an 5 sekundäre Hirnbläschen unterscheiden. 4) Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren bildet das Telencephalon die Grosshirnhemisphäre; bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge entwickelt sich das Rhinencephalon an der Vorderkante der Grosshirnhemisphäre. Die Innenfläche den Grosshirnhemishäre bildet das Corpus striatum, welches mit Lamina terminalis zusammen das Foramen Monroi bildet. 5) Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren fand ich die Zerlegung des Diencephalon in Parencephalon und Synencephalon und die Entstehung der Epiphyse an der Dorsalwand des Parencephalon; bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge bemerkte ich die Entstehung des Thalamus opticus an der Lateralwand und des Chiasma opticum an der Vorderwand des Diencephalon. 6) Bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge bildet sie sich in beiderseitigen Lobus opticus um, da Sulcus medianus mesencephali sich an dem Medianteil der Dorsalwand des Mesencephalon entwickelt. Bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge verdickt sich. die Vorderwand des Mesencephalon, um Crura cerebri zu bilden. 7) Bei einem Embryo von 9.5mm Nacken-Steisslänge fand ich, dass das Metencephalon sich an der Dorsal- und Lateralwand verdickt und die Kleinhirnplatte bildet, und dass die Vorderwand die Ponsanlage bildet. 8) a) Die Telencephalon- Diencephalongrenze wird innen durch Eminentia telodiencephalica gebildet, ihr entspricht die Vereinigungslinie des Recessus opticus und des Velum transversum. b) Die Diencephalon- Mesencephalongrenze ist innen durch Eminentia mesodiencephalica gebildet, die letztere läuft quer vom Tuberculum posterius bis in die Linie der Dorsalwand. c) Die Mesencephalon- Rhombencephalongrenze wird anfangs durch Sulcus rhombomesencephalicus und später durch den Isthmus gebildet. 9) Die Kopfbeuge entwickelt sich am frühesten im Mesencephalon eines Embryo von 4.0mm grösster Länge mit 16 Urwirbelpaaren. Bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren ist die Nackenbeuge an der Caudalseite des Rhombencephalon zu bemerken. Die Brückenbeuge entwickelt sich am spätesten bei einem Embryo von 6.0mm Nacken-Steisslänge von dem Myelencephalon. 10) Neuromerenzahl: Ich fand von diesen 4 Paare bei einem Embryo von 5.3mm grösster Länge mit 24-25 Urwirbelpaaren, 5 Paare bei einem Embryo von 4.5mm grösster Länge mit 30 Urwirbelpaaren, 6 Parren bei einem Embryo von 4.0mm Nacken-Steisslänge mit 34-35 Urwirbelpaaren. 11) Aus dem II Neuromerie entstammt das Ganglion. Semilunare der V Hirnnerven, und aus dem IV Neuromerie entspriugt das Ganglion acustico-faciale der VII u. VIII Hirnnerven. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KochiTakeshi en-aut-sei=Kochi en-aut-mei=Takeshi kn-aut-name=河内武 kn-aut-sei=河内 kn-aut-mei=武 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2107 end-page=2158 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studium über den Nabelschnurabfall kn-title=臍帯脱落ニ關スル研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Vorgang des Nabelschnurabfalles ist bisher nur klinisch makroskopisch beobachtet geworden. Was aber seine histologische Untersuchung anbelangt, so kann man nur sehr wenige. Arbeiten finden. Vor allem sind über das Wesen des Nabelschnurabfalles niemals Beobachtungen angestellt worden. Daher machte Verf. folgende Untersuchungen. Erstens wurden bei klinischer Beobachtung von 163 Fällen von Neugeborenen die makroskopischen Befunde untersucht, und dann in einer Statistik zur Beobachtung zusammengestellt. Zweitens nahm Verf. bei 36 Fällen von Kindern, unter denen die einen direkt oder einige Stunden nach der Frühgeburt oder nach dem Abortus, die anderen vor dem Nabelschnurabfall nach der normalen Geburt gestorben waren, pathologisch-anatomische Beobachtungen vor. Ausserdem wurde auch bei Kaninchen der Vorgang des Nabelschnurabfalles beobachtet. Danach versuchte Verf. den Vorgang und Verlauf des Nabelschnurabfalles zu erklären und konnte seine Beobachtungen in folgender Weise zusammenfassen: I. Klinische Beobachtung.1. Nach der statistischen Beobachtung bei 163 Fällen ist klar, dass der Nabelschnurabfall in der Periode von dem 3. bis 10. Tage nach der Geburt vor sich geht. Vor allem beobachtet man die Erscheinung meistens am 6. Tage, d. h. die Zahl der Fälle beträgt hier 52. 2. Der Nabelschnurabfall geht bei den Neugeborenen von guter Entwicklung im allg. frühzeitig vor sich. Je schlechter die Entwicklung ist, desto später tritt der Abfall ein. 3. Das weibliche Kind erfährt den Nabelschnurabfall etwas früher als das männliche. 4. Die kleine Nabelschnur fällt im allg. früh ab, die dicke später. II. Die pathologisch-histologische Untersuchuug bei menschlichem Embryo und Neugeborenen. 1. Die Beobachtuug beim Embryo und direkt nach der Entbindung. A. Nabelschnur. a) Makroskopische Befunde. Beim unreifen Kinde ist die Nabelschnur im allg. klein uud durchsichtig, während sie beim reifen Kind und direkt nach der Entbindung grauweiss und ihre Oberfläche glatt aussieht. Infolge ihrer Halbdurchsichtigkeit kann die Blutstagnation in den Gefässen erkaunt werden. Sic dreht leicht nach links oder rechts. In der Schnittfläche sind drei geklaffte Schnittstumpfe der Gefässe in der lockeren Waltonschen Sulze zu beobachten. b) Histologische Befunde. Die aus einschichtigem Zylinderepithel bestehende Amnionscheide besitzt in sich sternförmige, mit vielen Fortsätzen versehene gallertartige Bindegewebszellen, welche miteinander zusammenhängen und eine netzartige Struktur zeigen. Ausserdem kann man die Schnittfläche der Nabelarterien und -Venen sehen; bei den ersteren ist die Wand dick und der Raum schmal, bei den letzteren sind diese Verhältnisse unigekehrt. Beim unreifen Kind ist das gallertartige Bindegewebe schlecht entwickelt, aber sehr locker. B. Haut der Bauchwand. a) Makroskopische Befuude.Ihre Ober-fläche sieht rosarot und normal aus. Rings um den Ausatzpunkt der Nabelscbuur sieht man ringförmig angeordnete Runzeln. b) Histologische Befund. Das Epithelgewebe besteht aus mehrschichtigen Plattenepithelzellen und das subkutane Bindegewebe zeigt eine regelmässige Anordnung. Beim unreifen Kind ist das letztere jedoch etwas locker angeordnet. C. Das Grenzgebiet zwischen Nabelschnur und Bauchwand. a) Makroskopische Befunde. Im Grenzgebiet zwischen Nabelschnur uud Bauchwand befindet sich ein roter Saum von 0.5 cur Breite, der hellrot bis rötlich braun aussieht and mit dem subkutanen Bindegewebe sehr locker verbunden ist. b) Histologische Befunde. Der rote Saum ist nichts anderes als die Fortsetzung der Haut der Bauchwand und besteht aus mehrschichtigen Plattenepithelzellen, nur dass bei der ersteren die Verhoruungsschicht fehlt. Medial unterhalb des roten Saumes dringt die Nabelschuur in die Bauchwand keilförmig ein. Das Nabelschnurgewebe gehört zum gallertartigen Gewebe und zeigt ein netzartige Struktur, dagegen besteht das subkutane Bindegewebe der Bauchwand im allg. aus einem Bindegewebe das mit der Bauchwand parallel läuft: Daher sind im Grenzgebiet die beiden Gewebsfasern miteinander verwickelt, weshalb man es deutlich wahrnehmen kann. Im Bindegewebe der Bauchwand verteilen sich viele kleine Gefässe, dagegen sind im Nabelschnurgewebe selbst nur sehr wenige Gefässe zu sehen. 2. Verlauf des Nabelschnurabfalles. A. Nabelschnur. a) Makroskopische Befunde. Die direkt nach der Entbindung grauweisse, mit glatter Oberfläche versehene und weiche Nabelschnur verändert sich am 2. und 3. Tage nach der Entbindung zu schmutzigblau und trocknet infolge des Wasserverlustes. So kommt es, dass ihre Oberfläche an Runzeln sehr reich wird. Am 5. and 6. Tage nach der Geburt wird die Nabelschnur dunkelbläulich bis schwarz and verändert sich infolge der vollständigen Trocknung zu einem lederartigen Strang, um endlich abzufallen. Die Grösse vermindert sich allmählich, um vor dem Abfall ungefähr bis zu 1/2 oder 1/3 zusammenzuschrumpfen. b) Histologische Befunde. Mit der Trocknung durch die Ausdünstung des Wassergehaltes schrumpft der Zellkörper zusammen und der Zellkern zeigt eine unregelmässige Form. Eadlich kommt es zur Zerstörung, weshalb sick die Färbbarkeit abschwächt, um vor dem Abfall unfärbbar zu werden. B. Haut der Bauchwand, a) Makroskopische Befunde. Die Haut der Bauchwand zeigt sich rosarot. In der Umgebung des Ansatzpunktes der Nabelschnur sind einige ringförmige Runzeln vorhanden. b) Histologische Befunde. Die Zellen des subkutanen Bindegewebes sind gut eutwickelt, die Verteilung der kleinen Blutgefässe ist reich. Was die Nabelschnurgefässe anbelangt, so kann man direkt nach der Entbindung in ihnen eine Blutstagnation beobachten, welche im Laufe der Zeit allmählich resorbiert wird und an deren Stelle das Bindegewebe von der Intima aus in den Gefässraum wuchert, um endlich vor dem Abfall den Raum zu verstopfen. C. Das Grenzgebiet zwischen Nabelschnur und Bauchwand. a) Makroskopische Befunde. Die Waltonsche Sulze ist besonders atrophiert und zeigt am frühesten eine nekrotische Veränderung. Darauf verändern sich auch die Nabelschnurgefässe dunkelbläulich bis schwärzlich. Die Nabelschnur ist nur durch die Nabelschnurgefässe mit der Bauchwand verbunden and fällt endlich mit der Vervollständigung der nekrotischen Veränderung des Gefässe von der Bauchwand aus ab. Dabei scheint die nekrotische Veränderung der Venen im allg. die letzte Rolle zu spielen. Der rote Saum atrophiert auch und wird dunkelrötlich. An Oberfläche desselben entwickeln sich viele Runzeln. b) Histologische Befunde. Im Grenzgebiet zwischen Nabelschnurgewebe und Bauehwandgewebe fällt das erstere im Laufe der Zeit allmählich in nekrotische Veränderung, das letztere wird dagegen durch lebhafte Wucherung der Gefässe und des Bindegewebes in seiner Lebensfunktion mehr und mehr lebhaft. Schon am 2. Tage kommt im Grenzgebiet eine Leukocyteninflltration deutlich zum Vorschein, welche schliesslich die Epithelschicht erreicht. Dann verfällt das Nabelschnurgewebe in vollständiger Nekrose, und die Nabelschnur fällt von dem Bauchwandgewebe aus ab. 3. Beobachtung nach dem Abfall. a) Makroskopische Befunde. Der Teil, in dem die Nabelschnur vor dem Abfall mit der Bauchwand verbundea war, ist tief eingezogen, und es bildet sich die sogenannte Nabelgrube, welche mit den runzelreichen rcten Saum umgeben ist. b) Histologischen Befunde. Im Boden der Nabelgruben findet ein Substanzverlust statt, welcher geschwürige Veränderungen verursacht. Hier ist keine Epithelschicht zu beobachten. Aber die Leukozyteninfiltratioa ist noch konstatierbar. Die Nabelschnurgefässe sind fast mit Bindegewebe verstopft. 4. Wundheilung nach dem Abfall. a) Makroskopische Befuude. Der rote Saum und die umgebende Bauchwand umgibt und umhüllt die Nabelgrube, um den sogenaunten "Nabel" zu bilden. b) Histologische Befunde. Der Substanzverlust im Boden der Nabelgrube wird durch das gewucherte Bindergewebe und die neugebildete Epithelschicht vollständig eingehüllt. Die nutzlos gewordenen Nabelschnurgefässe müssen sich infolge der Verstopfung mit Bindegewebe bindegewebig umwaudeln. III. Experimentelle Untersuchung bei Kaninchen. A. Makroskopische Befunde. 1. Die Kaninchennabelschnur zeigt einen Mangel an Waltonscher Sulze und besteht hauptsächlich nur aus den Nabelschnurgefässen. 2. Bei der nach der Entbindung von dem Mutterkaninchen abgebissenen Nabelschnur ist die Blutstillung von selbst in der gleichen Weise erreicht wie der Unterbindung der Menschennabelschnur. Im Laufe der Zeit fällt die Nabelschnur allmählich in trockene Nekrose, um am 8. Tage abzufallen. 3. Die direkt nach der Entbindung fleischrötliche Nabelschnur wird allmählich grauweiss bis schmutzig-bläulich, verwandelt sich in eine schwärzliche lederartige Substanz und fällt endlich ab. Nach dem Abfall bedeckt sich der Nabelteil mit Granulation. B. Histologische Befunde. 1. Das Bauchwandgewebe im Nabelteil hat wenige Bindegewebe, während es mit kleinen Gefässen massenhaft durchsetzt ist. 2. Im Laufe der Zeit kommt im Grenzgebiet zwischeu Nabelschnurgewebe und Bauchwandgewebe eine Leukozyteninfiltration zum Vorschein. 3. Nach dem Abfall der Nabelschnur ist die Wundfläche mit Granulation bedeckt. Die Neubildung der Epithelschicht beginnt einzutreten. IV. Zusammenfassung. Der Abfall bei menschlichen Neugeborenen infolge der uekrotischen Veränderung des Nabelschnurgewebes vor sich. Dass das mit diesem verbuudene Bauchwandgewebe an der nekrotischen Veränderung nicht beteiligt ist, liegt an der Verschiedenheit der Gewebsstruktur. Denn die Nabelschnur besteht aus gallertartigem Bindegewebe und besitzt keine Gefässverteilung, wogegen das subkutane Bindegewebe der Bauchwaud mit massenhaften kleinen Gefässen durchsetzt ist. Infolgedessen erfolgt die Ernährungszufuhr jedes Gewebes auf besonderem Wege. Bei dem Fortschreiten der nekrotischen Veränderung der Nabelschnur ist im Grenzgebiet als eine Reaktionsentzündung eine Leukozyteninfiltration zu beobachten. Diese nekrotische Veränderung geht ausserhalb der oberen Greuze des roten Saumes im Übergangsteil der Nabelschnur in die Bauchwand vor sick. Zuerst tritt die Nekrose in der Waltonschen Sulze und dann in den Nabelschuurgefässen auf. Zuletzt fällt die Nabelschnur mit der Vervollstäudigung der nekrotischen Veränderung der Naberschnurvenen von der Bauchwand aus ab. Wenn dabei im Abfallsteil auch ein kleines Geschwür zurückbleibt, so heilt es doch bald durch eine sich eutwickelnde Granulation, um sich endlich mit eiuer Epithelschicht zu bedecken. Roter Saum und Bauchwaud, die diesen Teil umgeben, stülpen sick nach inner um, infolge wovon endlich ein vollständiger Nabel gebildet wird. Die im Bauchwandgewebe vorhandenen Nabelschnurgefässe werden durch das nach der Entbindung sich von der Intima aus entwickelude Bindegewebe verstopft und ganz bindegewebig umgewaudelt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=IsonoTadao en-aut-sei=Isono en-aut-mei=Tadao kn-aut-name=磯野隣夫 kn-aut-sei=磯野 kn-aut-mei=隣夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2097 end-page=2106 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Primär ektopisches Chorionepitheliom der Vagina nach Porroscher Operation bei Blasenmole. Anhang; Über die Indikationen der Porroschen Operation kn-title=胞状鬼胎ニPorro氏手術ヲ行ヒタル後早期ニ變位性脉絡膜上皮腫ヲ發生シタル1例及ビ他1例 附. Porro氏手術ノ適應ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es handelt sich um eine 27 jährige, 3 mal niedergekommene Bäuerin. Sie hat vor 3 Jahren zum letzten Male geboren; das Kind lebt. Die Periode begann am 13. März 1934 wie gewöhnlich, war von 5 tätiger Dauer und ohne Beschwerde. Seit etwa 20 Tagen traten in verschiedenen Zwischenräumen Genitalblutungen und wehenartige Schmerzen im Unterleib auf. Die Frau wurde am 16. August 1934 in unsere Klinik aufgenommen. Gynäkologischer Befund; Der Uterus steht 3-Querfinger-breit unterhalb des Schwertfortsatzes und ist auffallend weich. Vulva und Vagina sind ohne Besonderheiten, der Muttermund ist für die Fingerkuppe geöffnet. Das Cavumsekret ist dunkelblutig von mässiger Menge. Diagnose; Blasenmole. Therapie; Am 16. August Laparotomie-Porrosche Operation- glatt ausgeführt. Makroskopischer Befund der inneren Geschlechtsorgane: a) Der Uterus, welcher von Blasenmole völlig ausgefüllt war, hatte eine glatte Oberfläche und zeigte makroskopisch keine fraglichen Veränderungen. b) Die beiden Ovarien waren etwa hühnereigross angeschwollen und waren von sog. Luteincysten umgeben. c) Die sonstigen inneren Geschlechtsorgane zeichten nichts Abnormes. Bis zum 11. Tage nach der Operation war der Verlauf günstig, die Wundheilung ebenfalls. Am 28. August (am 12. Tage nach der Laparotomie) entdeckte man leider wider Erwarten an der rechten Seite des Introitus vaginae und der Urethralmündung drei, etwa erbsengrosse, braunrötlich gefärbte, leicht blutende Tumoren. Das Röntgenbild der Lungen (am 28. August 1934) zeigte keine Besonderheiten, namentlich nicht für die Annahme von Metastasen. Am 1. September war dei Zondek-Aschheimsche Reaktion beim Kaninchen noch stark positiv. Auf Grund der oben beschriebenen Befunde scheint mir die Diagnose “ektopisches Chorionepitheliom” richtig zu sein. Am 1. September wurden daher die Tumoren exstirpiert. Der mikroskopische Befund wurde auch als zu Recht bestehend nachgewiesen. Am 6. September (am 5. Tage nach der Tumorenexstirpation) wurde die Z-A-R negativ. Primär ektopisches Chorionepitheliom kommt meist nach der Entleerung der Mole oder des Eies, selten während der Gravidität und äusserst selten nach der Porroschen Uterusexstirpation vor. Endlich halte ich diesen Fall für ein seltenes primär ektopisches Chorionepitheliom der Scheide nach der Porroschen Operation. Über die Indikationen der Porroschen Operation bei Blasenmole ist meiner Ansicht kurz folgendes festzustellen:- 1) Wenn die Patientin einen heftigen Wunsch nach dem Kind hegt, wie das besonders bei jungen Frauen der Fall ist, so muss man zuerst die Ausräumung des Uterus schonend ausführen und dann den Verlauf vorsichtig beobachten. 2) Bei allen sonstigen Fällen, wie z. B. bei schon mehrmals niedergekommenen oder alten Frauen, scheint mir die Porrosche Operation eine grundsätzliche Massnahme für die Blasenmole zu sein. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OkazakiSatoshi en-aut-sei=Okazaki en-aut-mei=Satoshi kn-aut-name=岡崎哲 kn-aut-sei=岡崎 kn-aut-mei=哲 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=日本赤十字社香川支部病院産婦人科 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2072 end-page=2096 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=On the nutritive Value of Yeast as adding Substance to the Diets of Infants (Part I.) On the Content of Vitamins A, B-complex, C, and D in Yeast kn-title=乳幼兒榮養添加料トシテノ酵母ノ價値ニ就テ(第1)酵母ノ「ヴイタミン」A, B, C及ビD含有度ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Feeding experiments have been carried out on animals to determine the content of vitamins in yeasts on the market (Enzeima, Ebios, Peerless Yeast, Autozyme). The results obtained are: - Enzeima and Ebios contain vitamin B-complex in large amounts, whereas nearly none of vitamin A; Enzeima and Peerless Yeast contain no vitamin C; Enzeima contains vitamin D, whereas Ebios and Autozyme contain none of it, by irradiation, however Enzeima, Ebios and Autozyme develop a remarkable antirachitic potency. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ItamiKungo en-aut-sei=Itami en-aut-mei=Kungo kn-aut-name=伊丹訓吾 kn-aut-sei=伊丹 kn-aut-mei=訓吾 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學小兒科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2051 end-page=2071 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Serologische Studien über die Serumlipoide. (II. Mitteilung.) kn-title=血清類脂體ノ免疫學的研究(第2報)血清類脂體ノ特異性ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In der ersten Mitteilung habe ich über die Frage der Antikörperbildung durch Serumlipoide berichtet. In meinen damaligen Versuchen habe ich durch Präcipitinreaktion, Komplementbindungsreaktion und Anaphylaxie die Lipoidantikörperbildung bei Hochimmunisierung des Kaninchens festgestellt. Jetzt möchte ich nun hier weiter über die Specifität der Lipoidantikörper unter Verwendung der Präcipitin- und Komplementbindungsreaktion nach der Antikörperverdünnungsmethode berichten. Als Kontrolle habe ich in gleicher Weise Antikörper von genuinem Serum und entfettetem Serumeiweiss augewandt. Die Resultate sind folgende: 1) Das Antilipoidserum, hergestellt aus Rinderserumlipoid, reagiert am stärksten mit den entsprechenden Serumlipoiden von Rindern, jedoch zeigt sich auch eine positive Reaktion mit denjenigen einer anderen Tierspecies, wie Ziege, Schwein und Pferd, ebenso wie mit dem Organlipoide des Rindes, wie Leber, Herz, Milz, Niere und Gehirn. 2) Die Specifität der Antiseren von Serumlipoid ist schwächer als diejenige des Antikörpers von nativem Serum oder entfettetem Serumeiweiss. 3) Wenn Lipoidrückstand (entfettetes Eiweiss) als Antigen benützt wird, so sieht man vermehrte Specifitäten gegen Antiseren von genuinem Serum, da durch die Lipoidlösungsmittel die Antigenität des Serums und Organeiweisses verändert wird, weshalb in umgekehrter Weise der Verwandschaftsgrad der Tierspecies oder der Organe scheinbar vermindert wird. 4) Von dem Prozentsatz des Verwandschaftsgrades aus betrachtet, bleibt der Specifitätsgrad der Antikörper von Lipoidrest gegen genuines Serumantigen oder entsprechendes Lipoidrestantigen gleich. Dagegen sieht man die Reaktion beim Lipoidantikörper weit unschärfer. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HirotaTeruki en-aut-sei=Hirota en-aut-mei=Teruki kn-aut-name=廣田照輝 kn-aut-sei=廣田 kn-aut-mei=照輝 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=47 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=2035 end-page=2050 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1935 dt-pub=19350831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beiträge zur Kenntnis der Uretersteinkrankheit kn-title=輸尿管結石ノ臨牀的觀察補遺 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Seit 1930 hat Verf. in seiner Klinik 29 Fälle von Uretersteinkrankheit beobachtet und kann zu folgenden Reseltaten: 1) Die Uretersteine treten meistens beim Manne, seltener bei der Frau, und zwar im Verhältnis von 5:1 auf. 2) In Bezug auf das Lebensalter ist ihre Häufigkeit am häufigsten im dritten und dann im fünften und so weiteren Jahrzehnten, im vierten Jahrzehnt aber sehr gering. 3) Gewöhnlich kommen sie in der rechten Seite, weniger in der linken, noch seltener in beiden Seiten zu gleicher Zeit vor. 4) Patienten sind meistens körperlich kräftig gebaut und gut ernährt. 5) Über die Prädilektionsstellen der Uretersteine: Erstens in Pars pelvina (nimmt 2/3 der ganzen Fälle ein), zweitens in Pars lumbaris und drittens in Pars iliaca (am wenigsten). 6) Als subjektive Symptome pflegt man hauptsächlich über Schmerzen am Bauch- und Lendenteil seitlich der kranken Niere zu klagen; andererseits können die Beschwerden oft in Harnblase, Rektum und Genitalorganen verursacht werden, falls der Stein in Pars pelvina stecken bleibt. 7) Während der Harn im Anfang beinahe klar ist und makroskopisch sich nicht blutig zeigt, gibt es doch viele Fälle, bei denen man rote Blutzellen im Harn mikroskopisch nachweisen kann. 8) In der Regel fehlen allgemeine Symtome, bzw. Fieber, nur mit der Ausnahme von Kolikfieber, welches bei 1/5 der ganzen Fälle vorkommt. 9) In der Anamnese konnte man konstatieren, dass die Sande oder die Steine in 60% aller Fälle spontan abgingen. 10) Lurzsches Phänomen auf der kranken Seite blieb bei allen Fällen negativ. 11) 3 von 9 Fällen sind konservativ, 2 intravesical, die übrigen sind operativ behandelt worden, und zwar mit gutem Erfolge. 12) Die exstirpierten Nieren zeigen das histologische Bild der Schrumpfniere infolge überstandener Hydronephrose. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhomichiMineo en-aut-sei=Ohomichi en-aut-mei=Mineo kn-aut-name=大道峰雄 kn-aut-sei=大道 kn-aut-mei=峰雄 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END