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    <Abstract>L'auteur est &#233;tudi&#233; la ph&#233;nom&#233;ne de la rigidit&#233; d&#233;c&#233;r&#233;br&#233;e en examinant les changements dans les chronaxies des antagonistes (muscle jambier ant&#233;rieur et muscle gastrocn&#233;mien) de chat au moyen du chronaxim&#233;tre de Lapicque. Il y a donc une r&#233;ponse formelle a la question: malgr&#233; le rapport 1:2 entre les chronaxies des antagonistes normales le rapport en la condition de la rigidit&#233; d&#233;c&#233;r&#233;br&#233;e resulte 1:1, et il est pens&#233; que les changements des chronaxies des antagonistes doivent &#234;tre attribu&#233; a les changements des tonus des muscles par la impulsion c&#233;r&#233;brale.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Chols&#228;ure und Desoxychols&#228;ure wirken am Kaninchen in kleinen Dosen auf die Gerinnbarkeit des Blutes steigernd. Die Gerinnungszeit wird verk&#252;rzt, der Gehalt an Gerinnungskomponenten, wie Thrombin und Fibrinogen, im Serum wird dementsprechend vermehrt. Bei mittleren und grossen Dosen erf&#228;hrt die Blutgerinnung dagegen eine Hemmung, wobei die Gerinnungskomponente sich vermindern. Wenn die genannten Gallens&#228;uren im Reagenzglas dem Blut direkt zugesetzt werden, so wirken sie in niedrigeren Konzentrationen fast gar nicht. Daher ist zu schliessen, dass es sich bei der Wirkung dieser Substanzen um eine Reaktion im lebenden Organismus handelt. Auf die gerinnungsf&#246;rdernde Wirkung des Adrenalin wirken die beiden Substanzen in kleinen Dosen verst&#228;rkend, w&#228;hrend bei gr&#246;sseren Dosen ein Antagonismus konstatiert wird. Nach der beiderseitigen Durchtrennung des Splanchnicus wird die f&#246;rdernde sowie die hemmende Wirkung der beiden Substanzen betr&#228;chtlich abgeschw&#228;cht, ein Beweis daf&#252;r, dass die Wirkungen in der Hauptsache zentral bedingt sind. Auf die Retraktilit&#228;t des Blutcoagulum wirken sie proportional der Gerinnungszeit in kleinen Dosen steigernd, in mittleren und grossen herabsetzend. Die Wirkungen der beiden Gallens&#228;uren auf die Blutgerinnung unterscheiden sich nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ fast gar nicht.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Die peripheren Gef&#228;sswirkungen dieser Gifte wurden am Kaninchenohr und Froschschenkelpr&#228;parat studiert. Die Wirkungen an den beiden Gef&#228;ssarten wurden im wesentlichen als gleich gefunden, obwohl sie in Einzelheiten ab und zu etwas von einander abweichen. Curare zeigt in kleinen Konzentrationen eine gef&#228;sserweiternde Wirkung, die, wie man annimmt, auf der L&#228;hmung der sympathischen Vasokonstriktoren beruht. Durch mittelre und grosse Konzentrationen wird auch infolge der Muskelreizung eine betr&#228;chtliche Kontraktion hervorgebracht. Tetrodotoxin bewirkt in kleinen Konzentrationen anfangs infolge der Reizung der Vasodilatatoren eine Erweiterung und dann infolge der Reizung der Vasokonstriktoren eine Kontraktion. Bei grossen Dosen (0.1%) wird eine starke Gef&#228;sskontraktion beobachtet. Strychnin ruft in kleinen Dosen (0.005%) durch die Reizung der sympathischen Vasokonstriktoren eine Gef&#228;sskontraktion und in mittleren durch die L&#228;hmung derselben Nerven eine Erweiterung hervor. In grossen Dosen zeigt es am Kaninchenohrgef&#228;ss zuerst durch den Muskelreiz eine starke Kontraktion oder von Anfang an durch desseh L&#228;hmung eine hochgradige Erweiterung. Am Froschgef&#228;ss wird keine Muskell&#228;hmung wahrgenommen. Natriumnitrit bedingt an den beiden Gef&#228;ssen eine Erweiterung, welche als Folge der Muskell&#228;hmung angesehen werden kann. Veratrin zeigt am Kaninchenohrgef&#228;ss infolge der Reizung der Vasodilatatoren und konstriktoren eine erweiternde und verengernde Wirkung. Am Froschgef&#228;ss &#252;bt es dagegen nur eine konstriktorische Wirkung aus, die auf die Reizung der Vasokonstriktoren zur&#252;ckgef&#252;hrt wird.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser untersuchte die Lichteinwirkung auf den CO2-Stoffwechsel bei verschiedenen exstirpierten Kr&#246;tengeweben und Menschenhaut. Seine Ergebnissen lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Wiederholte kurzzeitige Bestrahlung des M. gastrocnemius, der Leber, Lunge und Haut der Kr&#246;te, des M. sartorius des Kaninchens sowie der Menschen-haut f&#252;hrt zu Zunahme der CO(2)-Ausscheidung aus diesen Geweben, dagegen die Dauerbestrahlung nicht. 2) Bei Kr&#246;tenerythrozyten aber nahm die CO(2)-Ausscheidung durch wiederholte kurzzeitige Bestrahlung nicht zu. Es war daher anzunehmen, dass sich diese Erythrozyten durch verschiedene k&#252;nstliche Vorbehandlungen in einem bestimmten L&#228;hmungszustand befanden. 3) Diese Zunahme der CO(2)-Ausscheidung bei wiederholtiger kurzzeitiger Gl&#252;hlampenbestrahlung ist bereits von einigen Autoren bei verschiedenen einzelligen Tieren, Pilzen, Pflanzen und Kr&#246;tennieren nachgewiesen worden. Daher ist zu vermuten, dass diese Lichtreaktion h&#246;chstwahrscheinlich allen lebenden Zellen eigen ist. 4) Diese Reaktion beschr&#228;nkt sich nur auf den Ort, auf den der Lichtreiz einwirkt, und erstreckt sich nicht auf die n&#228;here oder weitere Umgebung der bestrahlten Stelle. 5) Wenn man eine Reaktion ohne Ausbreitungsverm&#246;gen nicht f&#252;r eine echte Erregung h&#228;lt, muss man die oben erw&#228;hnte Lichtreaktion als eine besondere Lebensreaktion, die keine echte Erregung darstellt, auffassen.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser machte einige Untersuchungen &#252;ber die hemmende Wirkung auf das Lymphherz der Kr&#246;te sowie auf das Limulusherz. Die Resultate lauten in ihren Hauptz&#252;gen folgendermassen: 1) Die Automatie der Lymphherzen bei Kr&#246;ten wie des Limulusherzens ist neurogen. 2) Die Schl&#228;ge der Lymphherzen bei Kr&#246;ten sind gehemmt durch die Reizung des zentralen Stumpfes des Splanchnicus. Diese Hemmung ist also reflektorisch. Aber diese Hemmung ist hervorgerufen durch die Interferenz im R&#252;ckenmark zwischen der automatischen und der durch Reizung entstehenden Impulse. 3) Lymphherzen haben keine eigentlichen Hemmungsnerven: sie haben nur motorische Nerven. 4) Die hemmende Wirkung am Herzen von Limulus durch die faradische Reizung des Dorsalnervs jenseits vom Ganglion wird durch die direkte Applikation von Yohimbin auf das Ganglion bef&#246;rdert. Dieser Einfluss ist zu begreifen aus der Verl&#228;ngerung des Refrakt&#228;rstadiums der Ganglienzellen durch Yohimbin. 5) Der Extrakt vom Limulusherzen hat keine Wirkung auf die Automatie der Lymphherzen von Kr&#246;ten. Er enth&#228;lt also keine hormonale Substanz, welche die Aktion des Lymphherzens beeinflusst.</Abstract>
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    <Abstract>Bisher brauchte man gew&#246;hnllch als Pr&#228;zipitintiterbestimmung die Uhlenhuthsche Methode, bei welcher der Pr&#228;zipitintiter den Reaktionsgrad des Antigens gegen das Originalserum anzeigt, w&#228;hrend die Pr&#228;zipitinmenge ausser Acht gelassen wird. In meinem Institut wurde 1927 von Prof. Ogata durch Ringprobe die Immunk&#246;rperverd&#252;nnungsmethode des Pr&#228;zipitins gefunden. Bei der Auswertung der Antisera mittels dieser Methode wird folgendermassen vorgegangen: Man verd&#252;nnt nicht nur das Antigen mit physiologischer Kochsalzl&#246;sung in absteigender Weise, sondern auch das Antiserum mit 1%igem Gummiarabicum absteigend, und &#252;berschichtet die verd&#252;nnten Autigene auf den verd&#252;nnten Antiserumteil. Dabei zeigt sich die Reaktion bei positiver, geeigneter Antigen-verd&#252;nnung (Bindungszone) im h&#246;chst verd&#252;nnten Antiserumteil. Diesen h&#246;chsten Verd&#252;nnungsgrad des Immunserum nennt man den Titer des Pr&#228;zipitins. Es l&#228;sst sich n&#228;mlich durch den Verd&#252;nnungstiter, d. h. den Pr&#228;zipitintiter, genau die Menge des Pr&#228;zipitins nachweisen, w&#228;hrend die Bindungszone dessen Eigenschaft zeigt. Aus diesem Grunde habe ich die grundlegenden Unterschiede zwischen diesen 2 Methoden klargemacht, indem ich zweierlei Immunseren mischte, und auch das Verhalten des isolierten und ultrafiltrierten Pr&#228;zipitins verfolgte. Die erste Untersuchungsmethode ist folgende: Nach Mischung von zweierlei Immunseren in verschiedenen Mengen wurde das Gemisch 2 Stunden lang im Brutofen stehen gelassen und darauf zentrifugiert; dann wurde der Pr&#228;zipitin-titer der Abg&#252;sse nach obengenannten 2 Methoden gepr&#252;ft. Es ist sehr interssant, dass bei Mischung von zwe erlei Sera die Wirkung in Bezung auf Pr&#228;zipitin meist nicht arithmetisch auftritt, sondern je nach der Mischungsart in folgender Weise verschieden ist. 1) Nach der Verd&#252;nnungsmethode tritt die Pr&#228;zipitinreaktion bei gemischten Sera mit der Reaktionsform des einen Serums auf, dessen absolute Pl&#228;zipitinmenge gr&#246;sser ist, und die Reaktion des anderen, bei dem die absolute Menge kleiner ist, kommt nicht zum Vorschein. Mit anderen Worten, nach der Verd&#252;nnungsmethode zeigt der Titer des Pr&#228;zipitingemisches sich in der Form, wie das erste Serum mit dem zweiten verd&#252;nnt w&#252;rde. 2) Die Biudungszone beider Pr&#228;zipitine bleibt nach der Mischung unver&#228;ndert und jedes erh&#228;lt seine eignene Bindungszone. Die Reaktion tritt mit der Bindungszone des Pr&#228;zipitins auf, dessen Pr&#228;zipitinmenge gr&#246;sser ist, und man kann jede Bindungszone nachweisen, wenn beide Pr&#228;zipitine in gleicher absoluter Menge gemischt wurden. 3) Deswegen kann man nach der Mischung von zweierlei Immunseren eine Addition beider Pr&#228;zipitine gar nicht beobachten. 4) Bei Mischung von zweierlei Pr&#228;zipitinen coexistieren beide Pr&#228;zipitine deswegen in einem Medium neben einander und jedes beh&#228;lt seine eigene Reaktion. Diese Tatsache kann man in folgender Weise nachweisen. Nach der Hauptringreaktion tritt sp&#228;ter eine audere Reaktion als Doppelring an die Stelle der erwarteten Titer und Bindungszone. Als wird das andere Pr&#228;zipitin von kleinerer Menge nicht vernichtet, sondern wegen einer schw&#228;cheren Reaktion von der st&#228;rkeren zuerst bedeckt. 5) Es ist auch bemerkbar, dass eine Addition beider Sera nicht auftritt, falls zweierlei Immunseren, die die gleiche Bindungszonen haben, gemischtwerden. 6) Die oben erw&#228;hnte Tatsache gilt auch bei Komplementbindungsreaktion nach Verd&#252;nngstiter. 7) Bei der Mischung von zweierlei Immunseren bemerkte ich meistens eine Erh&#246;hung des Uhlenhuth'schen Titers &#252;ber den Originaltiter beider hinaus, weil Coexistierendes Antigen durch die Wirkung beider vernichtet wird, damit erfolg eine scheinbare Erh&#246;hung des U'schen Titers der gemischten Sera &#252;ber den jedes Originalserums hinaus. 8) Diese Tatsache kann man auch bei der Injektion von Pr&#228;zipitinserum in andere immunisierte Tiere Feststellen. Die Wirkung des injizierten Serums erscheint fr&#252;her nach der Iujektion, wenn hochwertiges Pr&#228;zipitinserum injiziert wird. Dabei sieht man auch beinahe gleiche Resultate wie in vitro. Nach 24 Stunden schwindet die Wirkung des injizierten Pr&#228;zipitins und es bleibt nur die des Pr&#228;zipitins von Immuntier selbst. 9) Durch Mischung von zweierlei isolierten Pr&#228;zipitinen, bei denen durch Temperatur und hypotonischer Salzwirkung die Verbindung von Antigen und Antik&#246;rper wieder gel&#246;st wurden ist, bekam ich fast gleiche Resultate wie bei nicht isolierten Pr&#228;zipitinen, wenn die Bindungszonen verschieden sind. Es gibt dabei keine Mitwirkung, und die Bindungszone bleibt beiderseits unver&#228;ndert. Der U'sche Titer steigt nach der Misehung etwas h&#246;her.10) Am Schliesslich konnte ich bei Mischung von isolierten Pr&#228;zipitins, welche die gleiche Bindungszone besitzen, die Mitwirkung, d. h. die arithmetische Addition beider Pr&#228;zipitine naehweisen.11) Durch Ultrafiltration des Antieuglobulinserums vermindert sich dabei der Verd&#252;nnungstiter des Pr&#228;zipitins, dagegen steigert sich der Titer nach U'scher Methode. Diese Tatsache kann man so erkl&#228;ren, dass Globulin und Euglobulin, Autik&#246;rper und coexistierendes Antigen, dank ihrer Teilchengrosse, auf dem Filter zur&#252;ckbleiben und deshalb eine Steigerung des U'schen Pr&#228;zipitintiters herbeifuhren, weil dieser Pr&#228;zipitintiter durch das coexistierende Antigen stark beeinflusst wird. 12) Bei der Ultrafiltration von Antirinderserum erzielte ich fast gleiche Resultate wie die oben geschilderten, wenn dieselben auch nicht so ausgezeichnet waren wie die beim Antieuglobulinserum.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser hat an der mit Natronlauge und Glycerin behandelten durchsichtigen Augenlidern von den Japanern (50 Personen, 85 Lider, von 16 bis 80 Lebensjahre) die morphologischen Verh&#228;ltnisse der Meibomschen Dr&#252;sen eingehend untergesucht. Daneben hat er von der Entwicklung derselben Dr&#252;sen an Hand von den zahlreichen genauen Serienschnitten und Rekonstruktionen studiert. Die haupts&#228;chlichste Resultate sind folgendes: 1) Das Dr&#252;sengebiet d. h. die Distanz von der medialsten Dr&#252;se bis zur lateralste bei den oberen Lidern betr&#228;gt 19-27mm, meistens 22-25mm. Bei den unteren dagegen betr&#228;gt es 16-25.5mm meistens 19-22mm. 2) Die Gesamtzahl der Dr&#252;sen in dem oberen Lide betr&#228;gt 26-46, meistens 30-37 (54%). Bei dem unteren betr&#228;gt 17-36, meistens 22-29 (80%). 3) Er z&#228;hlt die Dr&#252;sen in jedem Drittel des Lides und bekommt durchschnittlich: Oberlid: medial 11.9; mittel 11.4; lateral 12.5.
Unterlid: medial 8.5: mittel 8.4; lateral 8.9.
Gegen die in dem mittleren Teile des oberen Lides liegenden lang und schmalen Dr&#252;sen, somit es scheinbar lockerer ist, in der medialen Partie sind die Dr&#252;sen-k&#246;rper so dick, dass sie dicht einander sich zu dr&#228;ngen und h&#228;ufig vor und hinter einander verschieben. In der lateralen Partie erscheint sie also relativ dicker und dichter angeordnet wie in der medialen bemerkt wurde. Im unteren Lide sind die Dr&#252;sen fast gleich lang und gleich dick und im allgemeinen dicker als im oberen. 4) Der Grund der geringere Zahl der Dr&#252;sen im unteren Lide besteht darin dass es erstens engeres Dr&#252;sengebiet haben, zweitens gr&#246;ssere Breite der einzelnen Dr&#252;sen und drittens relativ gr&#246;ssere Abst&#228;nde zwischen denselben besitzen, 5) Die gr&#246;sste H&#246;he der Dr&#252;sen in der mittleren Partie der oberen Lider besitzen 6-9mm, meistens 7-8mm (79%). In den unteren dagegen ist es viel niedriger: 2-5.5mm, meistens 3-4.5mm (86%). 6) In der fr&#252;heren Entwicklung der Meibomschen Dr&#252;sen kann man vier folgende Perioden zu unterscheiden. I. Stadium des Epithelh&#246;ckers. II. Stadium des Epithelzapfens. III. Stadium der Dr&#252;senl&#228;ppchenbildung. IV. Stadium der Erh&#246;hlung des Centralganges. Es tritt das Stadium des Epithelh&#246;ckers erst beim Embryo von 103mm Sch. St. L&#228;nge ein, wobei kommt ein knospenartige Einbuchtung des Stratum cylindricum des Lidrandes in dem mesenchymalen Gewebe vor, deren Innere wird durch die von der epithelialen Verklebung fortsetzenden kleinen rundkernigen Zellen ausgef&#252;llt. Die Entwicklung des Dr&#252;senl&#228;pp-chens schreitet von der etwas Mitte des langgestreckten Epithelzapfens nach seinem Ende fort und bildet sich in ganz derselben Weise wie beim Epithelh&#246;cker. N&#228;chst der Verfettung der Dr&#252;senl&#228;ppchen tritt es die Verfettung, Verhornung und Kanalisierung des Central-ganges hin zu Lidrande auf. 7) Der Beginn der Sekretion der Meibomschen Dr&#252;sen bleibt von cilialen Talgdr&#252;sen ziemlich weiter zur&#252;ck. 8) Wenn auch die L&#246;sung der epitheliale Verklebung der Lider haupts&#228;chlich durch die Verhornung eintreten kann, scheint die Sekretion der Zeissschen und Meibomschen Dr&#252;sen auch eine grosse Rolle zu spielen.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser stellte Studien an &#252;ber die Wirkungsweise von Histaminase, welche man von verschiedenen Organen mittels der im Text beschriebenen Methode erhalten kann und die sich an der Zerst&#246;rung des Histamins im Organismus beteiligt. F&#252;r den Nachweis von Histamin ben&#252;tzte Verfasser die biologische Methode, d. h. die tonussteigernde Wirkung auf den exstirpierten und in Ringerschen L&#246;sung eingetauchten Dickdarm von Meerschweinchen und die blutdrucksenkende Wirkung an der Katze. Die Resultate sind folgende: 1) Die Histaminzersetzung durch Histaminase erfolgt als eine mono-molekulare Reaktion, da die Reaktion ziemlich genau die folgende Formel befriedigt.
K=1/t ln a/a-x (a ist die anf&#228;ngliche Konzentration des Substrats (=Histamin), x die ver&#228;nderte Menge der Substrats w&#228;hrend der Reaktionsdauer t). 2) Die durch Histaminase zersetzte Menge von Histamin ist proportional der Quadratwurzel der Wirkungszeit: also in der Formel x=kãt. 3) Die zerst&#246;rte Menge von Histamin ist ungef&#228;hr proportional der Menge von Histaminase. 4) Aus diesen Tatsachen kann man wohl schliessen, dass die Histaminase wie ein Ferment auf Histamin wirkt. 5) Die minimale wirksame Konzentration des Histamin ist bei dem Dickdarm so wie bei dem D&#252;nndarm 1:109. 6) Das Lungengewebe von H&#252;hnern ist besonders reich an Histaminase.</Abstract>
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    <Abstract>Seit Jahmes (1883) erstmalig eineu Bericht &#252;ber seine Forschungen &#252;ber den Schwindel beim Taubstummen erstattete, folgten die Arbeiten Kreidls (1892), Bezolds (1896), Denkers (1899), Wanners (1901), Brocks (1907), Kanos (1910), Hosoyas (1911), Uchidas (1928) u. a. m. nacheinander, und es ist heute allgemein anerkannt, dass ein Taubstummer einen gewissen Schaden in der Schnecke hat und in den meisten F&#228;llen gleichzeitig auch in den drei Bogeng&#228;ngen und dem Vorhof gesch&#228;digt ist. Nun betrachtete ich bei Sch&#252;lern der Okayamaer provinzialen Taubstummenanstalt genau die scheinbare Ablenkung, verglich sie mit der des Gesunden, &#252;ber die ich schon vorher berichtet habe, und machte, indem ich das Dreh-Nystagmus ins Auge fasste, noch weitere Versuche die auf den Beo-bachtungen von aussen her begr&#252;ndet waren, geschweige denn sich auf Selbstbekeuntnisse st&#252;tzten. Zuletzt stellte ich nach der Methode Malans den punktierenden Versuch an, der ein ver&#228;nderter Bar&#225;nyscher Zeigeversuch ist. So machte ich bei der Ausf&#252;hrung des Versuchs den Kopf des Untersuchten in der Kopflage fest, in der vorher bei Gesunden die st&#228;rkste scheinbare Ablenkung erfolgte, d. h. sich die die beiden deutschen Horizontalen enthaltende Fl&#228;che von der Horizontalebene um 12.0‹ neigt, und dann drehte ich ihn dreizehnmal in 13 Sekunden. Aus den bei diesem Versuch erhaltenen Resultaten zog ich folgende Schl&#252;sse: 1) a. Unter 50 Taubstummen waren 18 F&#228;lle (36.0%), (11 angeborene (35.5%), 5 erworbene (31.3%) und 2 unsichere), welche nach der Unterbrechung des Drehens die scheinbare Ablenkung der Senkrechten nicht feststellten. Auch bei denen, die die scheinbare Ablenkung erkannten, war ihre St&#228;rke weit kleiner als bei Gesunden, und also ausgeglichen 10.8‹. b. Die Dauer der scheinbaren Ablenkung war k&#252;rzer bei Taubstummen als bei Gesunden, und also ausgeglichen 8.2 Sekunden. c. Es waren unter 50 Taubstummen 30 (60.0%), bei welchen nach der Unterbrechung des Drehens Nebenerscheinungen v&#246;llig fehlten. 2) a. Unter 49 Taubstummen waren 14 F&#228;lle (28.6%), (7 angeborene (22.6%), 6 erworbene (40.0%) und ein unsicherer), bei welchen nach der Unterbrechung des Drehens das Drehnachnystagmus fehlte. Auch bei denen, welche es erblickten, war seine Schwingungsweite klein, und also ausgeglichen 1.0mm. b. Bei Taubstummen wurde Drehnachnystagmus wenig, und also ausgeglichen 6.4 mal gez&#228;hlt. c. Die Dauer des Drehnachnystagmus ist bei Taubstummen k&#252;rzer, und also ausgeglichen 7 Sekunden. 3) Nach der Methode Malans f&#252;hrte ich bei 49 Taubstummen den punktierenden Versuch aus und kam zu folgenden Resultaten: sowohl der Punkt, der vor der Drehung, als auch derjenige, der nach ihrer Unterbrechung angesetzt worden ist, liegt im allgemeinen in dem dritten Kreis mit dem Durchmesser von 18.0cm, und die nach der Drehung erscheinende Deviation der Punktierung ist nicht gross. 4) Taubstumme sind in der Schnecke, die den H&#246;rsinn verwaltet, und zugleich auch in dem daran anstossenden statischen Organ auf eine bestimmte Art gesch&#228;digt.</Abstract>
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    <Abstract>Verf. hat &#252;ber die Einfl&#252;sse der gew&#246;hnlich klinisch angewandten pharmakalogischen, ophthalmologischen Behandlungen auf die Vitalf&#228;rbbarkeit des Vorderaugengewebes mit den Kaninchen experiment&#228;lle Versuche angestellt und folgende Schl&#252;sse erreicht. 1) Anwendungen des Atropins, des Dionins und des Adrenalins bef&#246;rdern im allgemeinen die Vitalf&#228;rbbarkeit des Vorderaugengewebes. 2) Anwendungen des pilocarpins, des Eserins und der hypertonischen Kochsalzl&#246;sung vermindern die desselben 3) Anwendungen der den Augen Stoffwechsel verz&#246;gernden Arzneimitteln bringen n&#228;hmlich im allgemeinen die St&#246;rung des Farbstoffmetabolismus der Vorderaugengewebes (vor allem der histiozyt&#228;ren Zellen), besonders die des Spaltungs- und Ausscheidungsvorgangs des Farbstoffes hervor. Dadurch werden die Zellen mit dem Farbstoff &#252;berm&#228;ssig beladen und geraten sie schliesslich im Zerfallen. Dagegen vermehren die den Augen Stoffwechsel verst&#228;rkenden Arzneimitteln den Spaltungs- und Ausscheidungsvorgang des Farbstoffes der Zellen. 4) Bei den klinischen Anwendungen der obenbenannten Arzneimitteln muss man R&#252;cksicht auf die Nebenwirkungen auf die histiozyt&#228;ren Zellen nehmen, besonders in den F&#228;lle der Entz&#252;ndung, oder in denselben, wo sie leicht herbeif&#252;hrt werden kann.</Abstract>
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    <Abstract>Seit Goltz (1870) verdeutlichte, dass die drei Bogeng&#228;nge ein Sinnesorgan sind, von dem sowohl unmittelbar das Gleichgewicht des Kopfes als auch mittelbar das des ganzen K&#246;rpers abh&#228;ngt, hat dieses die Aufmerksamkeit zahlreicher Fachgelehrter erregt, so dass unz&#228;hlige Arbeiten, die sich damit besch&#228;ftigten, aufeinander gefolgt sind, und die Physiologie des Labyrinthes auf diese Weise grosse Fortschritte gemacht hat.
Unter diesen Autoren erforschte Mach (1875) bei Gesunden, Kreidl (1892) bei Taubstummen den Drehschwindel und erwarben sich so ein grosses Verdienst um die Wissenschaft. Danach ergr&#252;ndeten Br&#252;nings (1911), Ogata (1914), Schilling (1919) das Nystagmus, das bei verschiedenen Lagen des Kopfes durch den kalorischen oder Drehreiz hervorgerufen wird. Nun betrachtete ich, indem ich jeden Bogengang in horizontaler Stellung hielt, den Drehschwindel in jeder Kopflage, in der der Drehreiz aufs st&#228;rkste wirkt. Ehe ich die Experimente anstellte, meisselte ich den Sch&#228;del auf, um die beiderseitigen Bogeng&#228;nge zu entbl&#246;ssen, und erfand vier Kopflagen, die nach der die beiden deutschen Horizontallinien enthaltenden Fl&#228;che bestimmt waren. a) Die die beiden deutschen Horizontalen enthaltende Fl&#228;che muss sich von der Horizontalebene um 12.0‹ nach vorn neigen, damit sich der &#228;ussere Bogengang in horizontaler Stellung erh&#228;lt. b) Wenn sich der linke obere Bogengang in horizontaler Stellung befindet, so ist auch der rechte hintere in derselben Stellung. In einer solchen Kopflage neigt sich die die beiden deutschen Horizontalen enthaltende Fl&#228;che nach vorn um 50.0‹, nach rechts um 48.0‹. c) Wenn sich der linke hintere Bogengang in horizontaler Stellung befindet, so ist auch der rechte obere in derselben Stellung. In einer solchen Kopflage neigt sich die die beiden deutschen Horizontalen enthaltende Fl&#228;che nach vorn um 50.0‹, nach links um 32.0‹. d) In unserer gew&#246;hnlichen Kopflage befindet sich die die beiden deutschen Horizontallinien enthaltende Fl&#228;che meist in horizontaler Stellung und in diesem Falle neigt sich der &#228;ussere Bogengang nach hinten um 12.0‹ hinab. Nun setzte ich eine Versuchsperson in den besonderen Drehapparat (s. Fig. 1 u. 2), den ich selber nach dem Vorbild der Machschen und Kreidlschen Drehvorrichtungen angefertigt hatte, und drehte ihn mit der Geschwindigkeit von 10 Umdrehungen in 13 Sekunden herum, wobei die Triebkraft von einem elektrischen Motor geliefert wurde. Dabei beobachtete ich die scheinbare Ablenkung, die nach den 10 Umdrehuugen zum Vorschein kam, mit einem eisernen Zeiger von aussen her. Bez&#252;glich der Reaktionsst&#228;rke reihen sich die vier Kopflagen in der Folge von a, d, c, b aneinander. Weiter brachte ich ein rotes Kreuz an einer Stelle der inneren Wand des Drehapparates an und drehte unter denselben Bedingungen wie im vorangehenden Falle. Als ich dann die Versuchsperson gleich nach der Unterbrechung des Drehens den rechtsoben angeh&#228;ngten Winkelmesser betrachten liess, empfand sie eine scheinbare Ableukung, die aus einem grauen Kreuz als einem Nachbild bestand. Auf solche Weise beobachtete ich auch im &#252;brigen die scheinbare Ablenkung, die nur durch Nachnystagmus erfolgt. Aus meinen Beobachtungen zog ich folgende Schl&#252;sse: 1) Bei Menschen zeigen St&#228;rke und Dauer der scheinbaren Ablenkung nach der Drehung und die danach eintretende Nebenerscheinung einen grossen individuellen Unterschied. 2) Bei Menschen zeigen sie je nach der Kopflage, d. h. je nach der Stellung jedes der Bogeng&#228;nge und des daneben liegenden Vorhofs, einen grossen Unterschied. 3) Bei Menschen sind St&#228;rke und Dauer der von den drei Bogeng&#228;ngen und dem Vorhof bewirkten scheinbaren Ablenkung viel gr&#246;sser als bei der nur durch die schiefe Fixierung der Gesichtslinie hervorgerufenen.</Abstract>
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    <Abstract>Nerve fibres have two properties, excitability and conductivity. These properties are characterised, accompanied by, and perhaps actually due to, electrical changes. As to the excitation of nerve fibres by electrical stimulation, Nernst put forward the hypothesis that electrical excitation depended on an electrolytic concentration of ions at membranes impermeable to them. On the other hand, recently Lapicque came to the conclusion that there are intimate relations between excitability of living tissues and the duration. and strength of the stimulating current, formulated the law of chronaxie, which as may be stated as follows; the chronaxie may be defined as the shortest duration of twice the rheobasic strength (galvanic threshold) which will produce stimulation. According to him the chronaxie of a tissue is a definite measure of its excitability, since in that time a current of twice the rheobasic strength is to able to produce those physico-chemical alterations which determine excitation. The author performed investigations for the purpose of examining these two opinions upon the excitation of nerve, using a nerve model of Hermann's type, modified for this purpose and nerves of different animals (sciatics of frog and of toad, vagus of tortoise). Especially precise determinations were made on the relations between some physico-chemical conditions and these influences upon the excitation of nerve fibres.
From the results obtained the following may be concluded. 1) If a galvanic current of known strength and of know duration be passed through a nerve model, filled with electrolytic solution, the polarisation potential developed through the current, dimiuishes as the viscosity of the solution increases. 2) It is ascertained that there is a definite relation between chronaxie and polarisation of nerve fibres, i.e. the polarisation potential developed in nerve fibres, through the passage of a galvanic current of known strength and of known duration, is higher in the more excitable nerve with shorter chronaxie than the less excitable one with longer chronaxie. 3) The nerve model of larger calibre has a shorter chronaxie and a lower rheobase than that of smaller calibre. This fact may be considered due to their having different capacities and resistances for electricity, according as their calibres are larger or smaller. 4) The chronaxie of the nerve model is longer when it is measured in electrolytic solution than when it is measured in the air. It increases to a certain extent as the ionic concentration of the solution increases, until the ionic dissociation reaches its maximum. 5) The influence of electrolytic solution upon the increase of both the chronaxie and rheobase of nerve model varies inversely with calibre of the nerve model.</Abstract>
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    <Abstract>Die zum Versuche herangezogenen neuen aromatischen Guanidinderivate sind ƒ¿-Phenyl&#228;thylguanidin, p-Methoxybenzyl-guanidin, Phenyloxy&#228;thylguanidin, p-Oxyphenylguauidin, p-Oxybenzylguanidin und 3, 4-Dioxybenzylguanidin. Zuerst wurden die minimalen Dosen, die den Frosch in eine dauernde R&#252;ckenlage versetzen k&#246;nnen, als Massstab f&#252;r die l&#228;hmende Wirkung ermittelt. Dabei ist ƒ¿-Phenyl&#228;thylguanidin am st&#228;rksten, und es folgen der Reihe nach: p-Methoxyb.&gt;Phenyloxy&#228;.&gt;p-Oxyphenyl.&gt;p-Oxybenzyl.&gt;3, 4-Dioxyb. Am Nervenmuskelpr&#228;parate des Frosches rufen sie alle im Gegensatz zu Guanidin keine fibrill&#228;ren Zuckungen hervor. Sie zeigen eine l&#228;hmende Wirkung zuerst auf die motorischen Nervenendigungen und dann auf den Muskel selbst, und steigern inzwischen die Erm&#252;dbarkeit des Muskels. Auf den Nervenstamm wirken sie viel schw&#228;cher als auf den Muskel. Vergleicht man diese Derivate in Bezug auf das Verh&#228;ltnis der Konzentration, die die Nervenendigungen l&#228;hmt, zu derjenigen, die den Muskel unerregbar macht, so sind unter ihnen p-Methoxyb. und ƒ¿-Phenyl&#228;thyl. auf die Nervenendigungen am elektivsten wirksam. N&#228;chst diesen wirken p-Oxyphenyl. und p-Oxybenzyl. elektiv. Bei den 2 anderen ist der Unterschied zwischen dem Widerstand der Nervenendigungen und dem des Muskels noch klein. Nach der St&#228;rke der l&#228;hmenden Wirkung auf die motorischen Nervenendigungen ist die Reihenfolge dieser Derivate derjenigen ganz gleich, die bei der L&#228;hmung des ganzen Frosches erhalten wurde.
Nach der St&#228;rke der l&#228;hmenden Wirkung auf den Muskel selbst ordnen sich diese Derivate in der folgenden Reihe: ƒ¿-Phenyl&#228;thyl.&gt;3, 4-Dioxyb. und Phenyloxy&#228;thyl.&gt;p-Oxybenzyl., p-Methoxyb. und p-Oxyphenyl.</Abstract>
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    <Abstract>Experiments were undertaken to determine the value of Yatoconin, a calcium salt of fructose-6-monophosphoric acid ester, in rickets of young growing rabbits was given subcutaneously. All the control animals which were fed the ricketsproducing diet, without exception developed rickets. In the small series of animals received Yatoconin developed rickets in somewhat slighter degree and showed a slightly better increase of both body weight and bone length than that of the control animals, although in the large series of the animals developed rickets to the same extent as the control animals.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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      <Volume>47</Volume>
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    <Abstract>Bei Kaninchen injizierte der Verfasser 10%ige Atoxyll&#246;sung in die Ohrvene einmal oder wiederholentlich. Dabei teilte er die Tiere in zwei Gruppen ein, deren eine nur einmaliger Injektion der grossen Menge der L&#246;sung (5cc pro Kilok&#246;rpergewicht) und andere ein-oder mehrmaliger Injektion der kleinen Menge der L&#246;sung (0.5cc pro Kilok&#246;rpergewicht) unterworfen war. Im Fall der wiederholten Injektionen behandelte man damit die Tiere t&#228;glich einmal durch 3, 7, 15 und 30 Tage hindurch oder 2, 3, 4 und 5 Monate lang und t&#246;tete sie bald danach, w&#228;hrend man im Fall der einmaligen Injektion der grossen Menge die Tiere 20 Minuten, 2, 6, 12 und 24 Stunden weiter leben liess. Nach Tod der Tiere exstirpierte man sofort die Nieren, die teils durch die Eosinh&#228;matoxylinf&#228;rbung, teils mit Hilfe der Uransilbermethode untersucht wurden. Daraus ergibt sich das Folgende: 1) Nach Injektion der grossen Menge schwellen die Nierenepithelzellen an, was schon nach 20 Minuten zum Vorschein kommt und nach 6 Stunden am deutlichsten wird. Doch verkleinern sie sich danach allm&#228;hlich und zeigen am Tiere, das Injektion 24 Stunden &#252;berlebte, eine hochgradige Schrumpfung. Dabei erweitern sich, die Blutkapillaren der Niere nach wie vor. 2) Auch nach Injektion der kleinen Menge quellen die Nierenepithelzellen auf, was shon nach einmaliger Iujektion in die Erscheinung tritt und am 2 Monate lang injizierten Tiere am st&#228;rksten wird. Sp&#228;ter verkleinern sie sich nach und nach und zeigen am 5 Monate lang injizierten Tiere ihre st&#228;rkste Schrumpfung, wobei ein grosser, narbenartiger Schrumpfherd zutage tritt. Die Blutkapillaren der Niere behalten stets ihren Erweiterungszustand, aber man sieht eine Verdickung der Gef&#228;sswand, die sp&#228;ter vollst&#228;ndig einschrumpft, wenn das Nierengewebe einer starken Schrumpfung anheimf&#228;llt. 3) Die genannte Aufquellung der Nierenzellen ist dadurch hervorgerufen, dass Atoxyl den Vagus und die Nierenepithelzellen reizt, w&#228;hrend ihre sp&#228;tere Schrumpfung wahrscheinlich darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, dass Atoxyl dann den Sympathicus erregt und die Nierenzellen zu stark reizt. 4) Die Blutkapillaren der Niere erweitern sich durch Atoxyl, das zuerst den Parasympathicus erregt und das Gef&#228;ssendothel l&#228;hmen l&#228;sst. Durch diese L&#228;hmung des Endothels tritt die vasokonstrikterische Wirkung des sp&#228;ter erregten Sympathicus wahrscheinlich nicht zutage, sodass die Kapillaren sich nach wie vor erweitern. Der Golgische Apparat der Nierenepithelzellen entwickelt sich 20 Minuten nach Injektion der grossen Meuge und nach 1-3 maligen Injektionen der kleinen Menge ziemlich gut, w&#228;hrend er 6 Stunden nach jener Injektion und nach diesen Injektion von 2 Monaten in den Hintergrund tritt. Im weiteren Verlauf der Versuchszeit verkleinern sich die Zellen allm&#228;hlich und zeigen wieder einen gut entwickelten Apparat, wenn auch der Apparat nach den 5 monatlichen Injektionen stark in den Hintergrund tritt oder g&#228;nzlich verschwindet, wobei die Zellen eine hochgradige Schrumpfung zeigen. 5) Dass der Apparat der Nierenzellen im Anfangsstadium des Versuches die vor&#252;bergehende Entwickelung aufweist, beruht w&#228;hrscheinlich darauf, dass der Vagus durch Atoxyl gereizt wird und infolge dessen die T&#228;tigkeit der Zellen bef&#246;rdert wird. Dagegen ist die sp&#228;teren R&#252;ckbildung des Apparates vielleicht darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass das Mittel die Nierenzellen zu stark angreift. Dass der Apparat sich im weiteren Verlauf der Versuchszeit wieder entwickelt, ist nach Meinung des Verfassers wahrscheinlich darauf begr&#252;ndet, dass die Zellen am Sterben ihr letztes Streben aufweist, um die sinkende Funktion wiederherzustellen oder die verloren gegangene T&#228;tigkeit der anderen Zellen zu kompensieren. 6) Wenn man nach dem Befund des Golgischen Apparates die Natur der tr&#252;ben Schwellung der Zellen beurteilt, so ist ihre Anfangserscheinung als eine progressive Ver&#228;nderung zu deuten, w&#228;hrend ihr sp&#228;terer Zustand nichts anders als regressive Ver&#228;nderung ist.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Es ist schon von manchen Forschern nachgewiesen worden, dass sich das Cortische Organ in dem bestimmten Teile des Labyrinthes durch bestimmte Schalleinwirkungen ver&#228;ndert und infolge dessen auch das dem C. Organ angeh&#246;rige Nervensystem Ver&#228;nderungen erf&#228;hrt. Aber einige meinen, dass diese Ver&#228;nderungen des Cortischen Organs die sekund&#228;ren der Nerven seien. Dagegen behaupten andere, dass die Ver&#228;nderungen der Nerven die sekund&#228;ren des Cortischen Organs seien. So gehen die Meinungen auseinander, und auch die Ansichten &#252;ber die Ordnung der Ver&#228;nderungen der Nerven stimmen nicht &#252;berein. Um diese Fragen zu l&#246;sen, stellte Verfasser histologische Untersuchungen der Geh&#246;rorgane bei Meerschweinchen an, bei denen er reine T&#246;ne, unreine T&#246;ne und explosive Laute auf sie einwirken liess und die Geh&#246;rorgane der Versuchstiere direkt oder eine bestimmte Zeit nach den Experimenten histologisch untersuchte. Dabei wandte er f&#252;r das Ganglion Spirale ganz besonders die Tanakasche Methode an, um die k&#252;nstlichen Ver&#228;nderungen ausschalten zu k&#246;nnen. Auf Grund dieser Experimente ist er zu folgenden Schl&#252;ssen gelangt: 1) Durch bestimmte Schalleinwirkungen kann man f&#252;r das Cortische Organ im bestimmten Teile des Labyrinthes und f&#252;r das ihm angeh&#246;rige Nervensystem Ver&#228;nderungen hervorrufen. 2) Diese Ver&#228;nderungen der Nervensystems sind nicht die sekund&#228;ren des Cortischen Organs, sondern sind prim&#228;re ebenso wie die des Cortischen Organs, die durch Schalleinwirkungen hervorgerufen werden. 3) Diese Ver&#228;nderungen des Nervensystems erscheinen zuerst in dem Ganglion Spirale und dann in peripherischen und zentralen Nervenfasern. 4) Die Ver&#228;nderungen des Cortischen Organs und des Nervensystems machen in einer bestimmten Zeit wieder dem normalen Zust&#228;nde in einer Zustande Platz, wenn sie leichtgradig sind. Wenn diese Ver&#228;nderungen aber hochgradig sind, so treten die normalen Zust&#228;nde niemals wieder ein. 5) Diese Ver&#228;nderungen des G. Spirale werden nicht durch verschiedene T&#246;ne verschiedenartig hervorgerufen.</Abstract>
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    <Abstract>Wie alle bisherigen Versuchsergebnisse gezeigt haben, hat die Epithelk&#246;rperchen-Hyperfunktion auf den Heilungsprozess bei Knochenbr&#252;chen einen sch&#228;digenden Einfluss. Die Mehrzahl der Forscher hat weiter die Ansicht ausgesprochen, dass die Kalziumzufuhr die Heilungsprozesse bei Kuochenbr&#252;chen nicht f&#246;rdert. Nun hat aber Verf. in seiner vorigen Mitteilung (&#220;ber den Einfluss der Epithelk&#246;rperchen auf den Kalziumstoffwechsel. Okayama Igakkai Zassi. Jg. 44. Nr. 12. 1932.) bereits &#252;ber seine Versuchsergebnisse berichtet, denen zufolge bei erh&#246;hter Epithelk&#246;rperchen-Funktion und peroraler Chlorkalzium-Zufuhr der Kalzium-Gehalt der Knochen erh&#246;ht wird. Daran anschliessend hat Verf. jetzt weiter festzustellen gesucht, ob einen Einfluss und welchen dieser Vorgang in F&#228;llen von Knochenfrakturen aus&#252;bt. Die Versuchsanordnung war in diesem Falle die folgende: Bei gesunden, reifen, m&#228;nnlichen weissen Ratten mit einem durchschnittlichen K&#246;rpergewicht von 145-160gr. wurden k&#252;nstliche Knochenbr&#252;che vorgenommen. Sodann wurde zur Erh&#246;hung der Epithelk&#246;rperchen-Funktion eine Epithelk&#246;rperchen-Homoiotransplantation bezw. eine Epithelk&#246;rperchen-Extrakt-In jektion vorgenommen und diesen Tieren t&#228;glich auch chlorkalzium peroral verabreicht. Der Zustand der Heilung der Frakturen wurde dann w&#246;chentlich r&#246;ntgenologisch und histologisch bis zur 5. Woche untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen waren Kurz gefasst die folgenden: 1) Bei der Epithelk&#246;rperchen-Homoiotransplantation oder der Epithelk&#246;rperchen-Extrakt-Injektion verbunden mit peroraler Zufuhr von Chlorkalzium wird die Heilung der Knochenbr&#252;che im Vergleich zu der bei den Kontrolltieren beschleunigt. 2) Bis zur 2. Woche ist die Callusbildung im Falle der Epithelk&#246;rperchen-Extrakt-Injektion und peroraler Chlorkalzium-Zufuhr etwas deutlicher als bei der Epithelk&#246;rperchen-Homoiotransplantation verbunden mit peroraler Chlorkalziumzufuhr. In der 3. Woche aber ist zwischen beiden ein Unterschied in dieser Beziehung schon nicht mehr nachweisbar, und nach der 4. Woche geht im letzteren Falle die Verkn&#246;cherung des Callus bedeutend schneller vor sich als im ersteren.</Abstract>
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