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    <Abstract>Verfasser besch&#228;ftigte sich in dem hier mitgeteilten Versuch mit der Frage der lokalen Antik&#246;rperbildung des Nierenparenchyms, indem er als Antigene H&#252;hnerblutk&#246;rperchen ben&#252;tzte und die lokale H&#228;moagglutininbildung pr&#252;fte. Er spritzte die Antigene in zweierlei Immunisierungsweisen (3 Tage t&#228;glich je einmal und an jedem vierten Tage je 3 mal) direkt in das Parenchym der Kaninchenniere ein. Von Tag zu Tag pr&#252;fte er den H&#228;moagglutinintiter im Serum, im Extrakt der Niere und in dem andere Organe (Leber, Milz, Knochenmark usw.). 1) Die erste Immunisierungsweise: 24 Stunden nach der Behandlung konnte Verfasser keinen Antik&#246;rper im Nierenextrakt bemerken, aber 48 Stunden nach der Behandlung eine positive H&#228;moagglutininreaktion (1:16) im Serum, und 1/32 dieses Titers im Nierenextrakt nachweisen. 3-5 Tage nach der Behandlung zeigte der H&#228;moagglutinintiter 1:320-1:640 im Serum, 1/16 desselben im Nierenextrakt. In diesem Stadium is, der H&#228;moagglutinintiter im Extrakt anderer Organs (Leber, Milz, Knochenmark, unbehaudelte Niere usw.) niedriger als im Nierenextrakt. 7 Tage nach der Behandlung zeigte der Titer im Nierenextrakt 1/8 desjenigen im Serum, 10 Tage nach der Behandlung verminderte sich der Titer im Nierenextrakt, w&#228;hrend sich der Titer im Serum und Knochenmark allma&#228;hlich steigerte. 2) Die zweite Immunisierungsweise: 24 Stunden nach der Behandlung konnte Verfasser den H&#228;moagglutinintiter 1:80 im Serum, 1:5 (�}) im Nierenextrakt nachweisen. 5 Tage nach der Behandlung wies er das H&#228;moagglutinin im Nierenextrakt als 1/8 desjenigen im Serum nach. 3) Um den H&#228;moagglutinintiter 1:5-1:20 im Nierenextrakt nach der intraven&#246;sen Immunisierung nachzuweisen, ist es n&#246;tig, dass der Titer als Serum wenigstens als 1:80 oder 1:640 positiv ist, w&#228;hrend bei der lokalen Immunisierung in der Niere vom dem Serumwert 1:160 die positive Reaktion des Nierenextraktes bemerkbar ist. 4) Nach der Sch&#228;digung der Niere durch Chemikalien (Uranium Nitricum, Kalium Bichromicum) sinkt die Antik&#246;rperbildungsf&#228;higkeit der Niere bei Lokalimmunisierung deutlich. 5) Nach der einmaligen intraven&#246;sen Immunisierung spritzte Verfasser lokal in die Niere physiologische Kochsalzl&#246;sung oder Rinderserum als lokale Reizmittel ein und becbachtete den H&#228;moagglutiningehalt im Nierenextrakt. Dabei bemerkte er 7 Tage nach der Behandlung keine H&#228;moagglutininvermehrung im Nierenextrakt. 6) Von den vorbehandelten Kaninchen immunisierte er die eine Gruppe in der Niere und die andere Gruppe intraven&#246;s. 7 Tage danach beobachtete er bei der ersteren eine Vermehrung des Antik&#246;rpers im Nierenextrakt. 7) Bei der lokalen Antik&#246;rperbildung bei anderen Organen (Leber oder Milz) bemerkte er keine nennenswerte Antik&#246;rperanh&#228;ufung inden Nieren, ebenso wenig wie bei allgemeiner Immunisierung, und der Titer des Nierenextraktes blieb immer viel nidriger als der Serumwert. Aus dem obigen Versuch kann man ersehen, dass das Niereuparenchym bei lokaler Antigeninjektion die entsprechenden Antik&#246;rper bilden kann.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>In der fr&#252;heren Mitteilung wurde es gefunden, dass einige aromatische Guanidinderivate, wie 3, 4-Dioxybenzylguanidin, p-Oxyphenylguanidin, p-Oxybenzylguanidin, ƒ¿-Phenylaethylguanidin und Phenyloxyaethylguanidin am Kaninchen in kleinen und mittleren Dosen eine Hypoglyk&#228;mie und in grossen Dosen dagegen eine Hyperglyk&#228;mie verursachen. In der vorliegenden Arbeit wird am Kaninchen der Einfluss dieser Derivate auf die Hyperglyk&#228;mie, die infolge der zentralen Erregung des Zuckerzentrums durch Morphin, Diuretin und Coffeinnatriobenzoat hervorgerufen, untersucht.
Wenn normalen Blutzuckerspiegel herabsetzend wirkenden Dosen von diesen Guanidinderivaten mit sonst starke Hyperglyk&#228;mie verursachende Dosen von Morphin und Coffein zusammen oder 30 Minuten nacheinander eingespritzt werden, so wirken die ersteren auf die Hyperglyk&#228;mie als die letzteren deutlich hemmend. Der Grad der Herabsetzung der Hyperglyk&#228;mie wird wenig beeinflusst durch die Schwankung der Menge der Guanidinderivate und durch die zeitliche Verh&#228;ltniss der Kombination. Dagegen wird die Hyperglyk&#228;mie durch Diuretin durch Vor-, Nach oder Mitwirkung dieser Guanidinderivate nicht einheitlich beeinflusst. Nur ƒ¿-Phenylaethylguanidin wirkt darauf hemmend, aber die anderen 4 Derivate wirken dagegen verst&#228;rkend. Kurz, der Einfluss der hypoglyk&#228;mischen Dosen dieser aromatischen Guanidinderivate auf die zentralen Hyperglyk&#228;mie ist je reach der Art der Gifte nicht einheitlich. Die Hyperglyk&#228;mie des Morphins und des Coffeins kann durch diese Derivate gehemmt werden, w&#228;hrend die der Diuretin dagegen meist verst&#228;rkt. Dies kann in der Weise erkl&#228;rt werden: da diese Guanidinderivate in gr&#246;sseren Dosen Hyperglyk&#228;mie bedingen k&#246;nnen, so haben sie auch in kleineren Dosen die Wirkung latent und diese latente Wirkung zeigt mit der Wirkung des Diuretins einen spezifischen Synergismus.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Verfasser bediente sich der Karausche, des Frosches, der Schlange und des Hahns als Versuchstiere. Zuerst stellte er die Form der Sehzelle fest und dann fand er die Tatsache, dass der feinere Bau jedes Gliedes bei den verschiedensten Sehzellen jedes Tiers derselbe ist. Dadurch lieferte er eine neue Erkl&#228;rung zu der bisherigen viel umstrittenen Auffassung. Seine Schl&#252;sse sind: 1) Von den Zwillings- und Doppelsehzellen geht die eine in die andere nicht &#252;ber, sie wird auch mit der andern nicht eins. Sie haben n&#228;mlich keinen gemeinsamen Kern, weshalb er es f&#252;r angebracht h&#228;lt, die Benennung von �gZwillingszapfen�h und von �gHaupt- und Nebenzapfen�h abzu&#228;ndern. Er sieht den sog. Hauptzapfen als kugelh&#228;ltigen einfachen Zapfen an und nennt ihn �gSchmalzapfen�h, da dessen Innenglied schmal und lang ist. Er nennt auch den sog Nebenzapfen �gDickzapfen�h, da dessen Innenglied dick ist. 2) Er fand, dass alle Dickzapfen eine kleine Oelkugel haben beim Hahn. 3) Die sog. Keule, die von Landort gefunden und nach ihm genannt wurde, fand er nicht. 4) Das &#228;ussere Ende des St&#228;bchenaussengliedes ist eben oder konvex, doch der Grad der Konvexit&#228;t ist ungleich, das innere Ende desselben ist konkav. 5) Es gibt immer eine Zwischensceibe zwischen dem St&#228;bchenaussenglied und dem Elliusoid. 6) Der Bau der H&#252;lle und des Inhaltes ist bei jeder Sehzelle gleich. 7) Die H&#252;lle besteht aus Schwamm- oder Wabwerk, hat denselben Bau bei jedem Glied trotz der Differenz in der Dichtigkeit. Obgleich man bisher dar&#252;ber gestritten hat, ob die H&#252;lle l&#228;ngs-, quer-, schr&#228;g- oder spirallaufende Fasern hat, h&#228;lt der Verfasser sie f&#252;r das Resultat der Zusammenziehung oder Zerst&#246;rung des oben erw&#228;hnten Gewebes. 8) Die im Ellipsoid gefundenen K&#246;rner oder Knoten sind, seiner Meinung nach, nicht anderes als was aus dem Schwamm- oder Wabwerk und seinem Gehalt durch Einwirkung von Medikamenten u. a. m. entstanden ist. 9) Der Inhalt des Innengliedes hat einen lockeren Bau als die H&#252;lle, und an dem fixierten und gef&#228;rbten Pr&#228;paraten sieht man einen Zwischenraum zwischen dem Inhalt und der H&#252;lle, der entstanden sein d&#252;rfte, weil der Inhalt sich mehr zusammenzieht als die H&#252;lle.
10) Einige von den H&#252;llen der Aussenglieder spalten sich der L&#228;ngenachse entlang und das bedeutet den Anfang des Spiralenzerfalls oder des Tr&#246;pfchenzerfalls. Einige reissen quer oder schr&#228;g, und darauf beginnt der Pl&#228;ttchenzerfall. Die bisher gefundenen dicken spiralen Fasern sind vermutlich das der Breite nach und schr&#228;g zerrissene Gewebe der H&#228;lle. 11) Obwohl man h&#228;ufig l&#228;ngslaufende oder zweigartige dicke Fasern sieht, so d&#252;rften diese infolge der Zusammenziehung oder Zerst&#246;rung des Gliedes entstanden sein.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser exstirpierte das Ganglion cervicale superius mit der benachbarten Partie des Grenzstranges auf der rechten Seite bei Kaninchen und liess die Tiere verschiedene Zeiten lang weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten und ihre Nasenschleimhaut zu untersuchen. Auf der operierten Seite zeigte die Nasenschleimhaut eine deutliche Anschwellung und Hyper&#228;mie, wobei ihre Blutgef&#228;sse sich erweitern und die H&#246;hlr&#228;ume zwischen den Muscheln eine starke Verengerung aufweisen. Diese Ver&#228;nderungen zeigte nur eine geringe Schwankung je nach dem Verlauf der Postoperationszeit, was wahrscheinlich darauf beruht, dass die. Regeneration des Nerven nicht schnell zur Geltung kommt.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser, der bereits &#252;ber das Vorkommen von Cholesterinester im Bulbus der Kaninchen- und H&#252;hnerembryonen mitgeteilt hatte, suchte weiter nach der Verfettung am menschlichen Auge als einer senilen Ver&#228;nderung und bekam dasselbe Resultat, welches schon von mehreren Autoren ver&#246;ffentlicht worden war. Nur bei der mikrooptischen Untersuchung entdeckte der Verfasser eine neue Erscheinung. Er hat in der Netzhaut und der Linse, wo niemals eine Lipoidablagerung gefunden wurde, 2 eine m&#228;ssige doppelbrechende Substanz gefunden. In der Linse kam die Lipoidablagerung ziemlich h&#228;ufig vor, obgleich es unklar ist, ob sie mit katarakt&#246;se Ver&#228;nderung in einer Beziehung stehe oder nicht. In der Netzhaut hat auch die Lipoidablagerung fast nie gefehlt, obwohl sie im allgemeinen gering war. Bei einem 2. lebens-j&#228;hrigen Kind hat der Verfasser in der Retina eine deutlich doppelbrechende Substanz gefunden, welche er als die Reste der in der Embryonalzeit aufgetretenen Substanz annahm. Ausserdem f&#252;gte der Verfasser einige neue Kenntnisse &#252;ber die sinile Ver&#228;nderung des Augapfels zu.</Abstract>
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    <Abstract>Benzylguanidin (B), p-Oxybenzylguanidin (P) und Guanidin (G) &#252;ben bei subkutaner Verabreichung am Kaninchen auf die Zahl der Erythrocyten keinen bestimmten Einfluss aus. Sie vermehren alle die Zahl der Leukocyten und Blutpl&#228;ttchen betr&#228;chtlich. Bei Steigerung der Dosis &#252;ber eine bestimmte Grenze hinaus wird diese vermehrende Wirkung wieder schw&#228;cher und geht zuletzt in eine entgegengesetzte Wirkung &#252;ber. Die die Leukocytose verursachende Wirkung ist bei B am st&#228;rksten, indem sie bei 0.5-2mg/kg &#246;fters und bei 5-10mg/kg immer deutlich auftritt. Bei P und G ist sie viel schw&#228;cher, indem sie beim ersteren bei 1-10mg/kg und beim letzteren bei 5-10mg/kg &#246;fters und bei beiden bei 20-50mg/kg immer deutlich zu konstatieren ist. Unter den 2 letzteren ist die Wirkung von P aber in der Best&#228;ndigkeit sowie in den Ausschl&#228;gen der des letzteren &#252;berlegen. Die Einbusse dieser Wirkung bei der &#220;bersteigerung der Dosis ist bei B am deutlichsten (sie tritt bei &#252;ber 20-30mg/kg auf), dann folgt die bei G (bei 200mg/kg), und bei P ist sie unerkennbar.
In der Wirkung auf die Zahl der Blutpl&#228;ttchen ist B auch am st&#228;rksten, es vermehrt sie bei 5-10mg/kg deutlich und vermindert sie bei 30-50mg/kg. G ist hier etwas starker als P; das erstere vermehrt sie bei 5-10mg/kg und vermindert sie bei 50-100mg/kg, w&#228;hrend das letztere bei 5-10mg/kg inkonstant und erst bei 30-50mg/kg deutlich vermehrend wirkt.
Wenn diese Stoffe t&#228;glich wiederholt verabreicht werden, so wird die Leukocytose bei B und P fast kontinuierlich, und der Grad der Vermehrung, die 1-3 Stunden nach der Injektion auftritt, nimmt w&#228;hrend 4-5 Tagen &#252;ber den Grad am vorigen Tage zu, dann nach weiteren Injektionen nicht mehr zu, sondern sogar wieder ab. Bei G wird eine solche Verst&#228;rkung der Leukocytose durch wiederholte Verabreichung nicht konstatiert, w&#228;hrend die Leukocytose auch die Neigung zeigt, kontinuierlich zu werden. Eine gew&#246;hnlich Leukocytose verursachende Dosis der 3 Stoffe wirkt bei hoher Temperatur im Sommer auf die Leukocytenzahl nicht mehr vermehrend, sondern im Gegenteil vermindernd. Die Vermehrung der Leukocyten durch diese Stoffe beruht haupts&#228;chlich auf der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukocyten. Aber bei der Leukocytose, die durch wiederholte Verabreichung hervorgerufen ist, beteiligen sich auch die Lymphocyten. Es zeigt sich bei der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukocyten eine deutliche, �gLinksverschiebung�h des Arnethschen Blutbildes, d. h. eine erhebliche Vermehrung der Zellen der I. und II. Klasse nach Arneth, auf Kosten der Vielsegmentformen. Aus diesen Tatsachen ist zu entnehmen, dass die Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukocyten, die die Hauptursache der Leukocytose durch diese Stoffe bildet, auf die Funktionssteigerung des Knochenmarks durch die reizende Wirkung dieser Stoffe zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Folglich kann f&#252;r die Verminderung der Leukocyten durch gr&#246;ssere Dosen dieser Stoffe haupts&#228;chlich die i&#228;hmende Wirkung auf das Knochenmark zugrundegelebt werden.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser f&#252;hrte seine Experimente haupts&#228;chlich bei kleinen Hunden aus, ohne jedoch auch Kaninchen und H&#252;hner aus der Acht zu lassen. Nach Unterbindung des Pankreask&#246;rpers liess er die Tiere 3 Stunden-28 Tage lang leben, um dann sie zu t&#246;ten. Aus dem Pankreas wurden der Kopf- und Caudalteil genommen und mit Hilfe der folgenden Methoden untersucht. 1. Eosinh&#228;matoxylinf&#228;rbung. 2. Mallorysche Bindegewebsf&#228;rbung (f&#252;r Untersuchung des Bindegewebs und der Zymogenk&#246;rnchen). 3. Eisenh&#228;matoxylinf&#228;rbung nach Fixierung in der Kopschen Fl&#252;ssigkeit (f&#252;r Untersuchung der Mitochondrien). 4. F&#228;rbung mit Sudan III und H&#228;matoxylin. 5. Osmiumfixierung nach Flemming und Safraninf&#228;rbung (4 u. 5 f&#252;r Fettuntersuchung). 6. Cajalsche Uransilbermethode (f&#252;r Untersuchung des Golgischen Apparates). Die Ergebnisse sind wie folgt: 1. Nach Unterbindung des Pankreask&#246;rpers zeigt der Kopfteil desselben Organs einstweilen eine kompensatorische Funktionssteigerung, indem die Zymogenk&#246;rnchen und der Golgische Apparat der Dr&#252;senzellen an Menge zunehmen und die Langerhans'schen Inseln sich an Zahl und Gr&#246;sse vermehren. Im Caudalteil dagegen schwellen die Dr&#252;senzellen und die anderen Epithelzellen infolge der Sekretstagnation an, wobei sie sich tr&#252;ben, um allm&#228;hlich der Fettdegeneration anheimzufallen. Endlich gehen sie zu Grunde und an dessen Stelle tritt das wuchernde Bindegewebe auf, wobei das ganze Volum des Caudalteils sich stark vermindert. 2. Das Verderben der Pankreaselemente geschieht auf folgende Ordnung : Dr&#252;senzellen �¨ Zentroazin&#228;re Zellen �¨ Zellen der Schaltst&#252;cke �¨ Inselzellen �¨ Zellen der kleinen und mittleren Ausf&#252;hrungsg&#228;nge �¨ Epithelzellen des Ductus pankreaticus. 3. Gegen Pankreassaft hat die Lumenseite der Dr&#252;senzellen einen starken Wiederstand, w&#228;hrend die Zellenbasis am schwachsten ist. Daher zerfallen die Dr&#252;senzellen bei Sekretstagnation immer an der Basalseite. 4. Nach Unterbindung des Pankreask&#246;rpers waren die Tiere nicht stark niedergeschlagen und zeigten erst nach 25 Tagen einen Appetitmangel. 5. In den Inseln k&#246;nnen K&#246;rnchen auftreten, die an die Zymogenk&#246;rnchen erinnern, und nach Unterbindung des Pankreask&#246;rpers sieht man, dass die Inseln sich im allgemeinen in dem Kopfteil vermehren, w&#228;hrend sie im Caudalteil meistens eine Verminderung aufweisen. Auf Grund dieser Tatsachen h&#228;lt der Verfasser f&#252;r wahrscheinlich, dass die Dr&#252;sen- und Inselzellen zueinander &#252;bergehen k&#246;nnen. 6. Zymogenk&#246;rnchen, Golgischer Apparat und Mitochondrien scheinen miteinander in Beziehung zu stehen. Wenn die Mitochondrien deutlich zum Vorschein kommen, treten die Zymogenk&#246;rnchen und der Golgische Apparat in den Hintergrund, und umgekehrt. Was ihre Ver&#228;nderungsordnung anbetrifft, so ver&#228;ndern sich die Mitochondrien zuerst, w&#228;hrend die Ver&#228;nderung der Zymogenk&#246;rnchen zuletzt auftritt Wahrscheinlich stellen sich die Mitochondrien als Vorstufe des Golgischen Apparat dar, w&#228;ahrend der letztere zu den Zymogenk&#246;rnchen &#252;bergeht. 7. Die fettige Degeneration des caudalen Pankreasteils nach Unterbindung des K&#246;rpers tritt erst am 10. Tage des Versuches in die Erscheinung, um dann allm&#228;hlich deutlich zu werden. 8. Die Ver&#228;nderung des Caudalteils nach Unterbindung des Pankreask&#246;rpers geschieht auf folgende Weise. Bald nach Operation stagniert das Sekret und an der 6. Stunde des Versuches weisen die Dr&#252;senzellen Anschwellung und Tr&#252;bung auf, wobei ihre Kerne gegen die Zellbasis gedr&#252;ckt werden. 12 Stunden nach Operation treten grosse oder kleine Vakuolen im Zellleib auf und von der 24. Stunde des Versuches an zerfallen die Zellen auf der Basalseite und ihr Inhalt fliesst nach aussen aus. Endlich verschwinden alle Epithelzellen im Caudalteil und machen dem Bindegewebe Platz, wobei das ganze Gewebe der fettigen Degeneration anheimf&#228;llt. 9. Die meisten Forscher geben an, dass die Ver&#228;nderung der Insel viel sp&#228;ter als die der Dr&#252;senzellen zum Vorschein kommt. Meiner Erfahrung nach ist die Zeitverschiedenheit viel geringer, indem die Ver&#228;nderung der Inselzellen nur einen Tag sp&#228;ter auf die der Dr&#252;senzellen folgt.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Bei Kaninchen durchschnitt der Verfasser den Halssympathicus und die Chorda tympani auf der linken Seite und liess die Tiere 4 oder 30 Tage lang weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten und ihre beiderseitigen Unterkieferdr&#252;se haupts&#228;chlich mit Hilfe der Uransilbermethode zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: 1. 4 Tage nach Operation bietet der Golgische Apparat der Unterkieferdr&#252;senzellen auf der Operationsseite folgende Befunde dar. In den hellen Zellen sieht man Verl&#228;ngerung seiner Fadenver&#228;stelung, Komplizierung des Netzwerks, Vermehrung der Netzmaschen und Auftreten feiner und grober K&#246;rnchen, w&#228;hrend die Dunkelzellen Verdickung der Apparatf&#228;den, Komplizierung des Netzwerks, Ausbildung der Netzmaschen, Vermehrung der feinen K&#246;rnchen zeigen. In den Zellen der Speichelr&#246;hre vergr&#246;ssert sich der Apparat, indem seine mittelgrossen K&#246;rnchen zahlreich auftreten. Kurz bietet der Apparat in den hellen Zellen sowie in den der Speichelr&#246;hre denselben Befund wie an der 60. Minute nach Sympathicusdurchschneidung dar, w&#228;hrend sein Befund in den Dunkelzellen sich an den des 4. Tages nach dieser Operation erinnert. 2 30 Tage nach Operation zeigt der Apparat in den Unterkieferdr&#252;senzellen auf der operierten Seite die folgende Ver&#228;nderung. In den hellen Zellen werden seine F&#228;den feiner, wobei ihre Ver&#228;stelungen sich verk&#252;rzen und einige sp&#228;rliche grobe K&#246;rnchen zum Vorschein kommen. In den Zellen der Speichel&#246;hre beobachtet man Zerstreuung der feinen und groben K&#246;rnchen, w&#228;hrend der Apparat in den Dunkelzellen Vereinfachung der Struktur, Vermehrung der groben K&#246;rnchen uud Verdickung der F&#228;den aufweisen. Dieser Befund ist &#228;hnlich an den hellen Zellen sowie an den der Speichelr&#246;hre dem der 60ten Minute nach Chordadurchschneidung, und an den Dunkelzellen dem am 4. Tage nach dieser Operation. 3. Was die Gr&#246;sse der Dr&#252;senzellen, den Kern, die farbbare Basalzone des Zellleibes, Mitochondrien, Sekretgranula und die Weite des Dr&#252;senlumens der Operationsseite am 30. Tage nach Operation anbetrifft, so sieht man in den hellen Zellen und in den der Speichelr&#246;hre &#228;hnliches Bild wie bei den Tieren, die die Sympathicusdurchschneidung eine Stunde -4 Tage &#252; berlebten, w&#228;hrend der Befund der Dunkelzellen sich wie im Fall der Tiere verh&#228;lt, die 4-10 Tage nach dieser Operation lebten. Dabei ver&#228;ndern sich die Sekretgranula der hellen Zellen teilweise in feine und grobe Vakuolen, und die Mitochondrien der Speichelr&#246;hre werden etwas sp&#228;rlicher. 4. 30 Tage nach Operation bietet die Unterkieferdr&#252;se der Operationsseite mit Ausnahme des Golgischen Apparates folgende Befunde dar. Die hellen Zellen verhalten sich im allgemeinen wie nach einer Stunde seit Chordadurchschneidung, und die Dunkelzellen wie nach 10 Tagen seit Sympathicusdurchschneidung, w&#228;hrend die Zellen der Speichelr&#246;hre keine Abweichung von den normalen darbieten. Die Sekretgranula der hellen Zellen unterscheiden sich nicht an Gr&#246;sse von denen der gegen&#252;berliegenden Seite. Die Sekretgranula der Dunkelzellen sind dichter vorhanden als im Fall nach Sympathicusdurchschneidung, indem sie grosse Gruppen bilden. Die Mitochondrien der Speichelr&#246;hre sind dagegen etwas sp&#228;rlich vorhanden, verglichen mit dem Befund nach Sympathicusdurchschneidung. 5. Kurz bietet der Befund des 4ten Tages nach Operation im allgemeinen einen Zustand der Parasympathicuserregung dar, im Gegensatz zum Befund des 30ten Tages nach Operation, wo der Zustand der Ruhe oder Sympathicuserregung dominiert. 6. Der Befund des 4ten Tages nach Operetion ist wahrscheinlich auf den Ausfall der Sympathicuswirkung zur&#252;ckzuf&#252;hren, die &#252;ber die Parasympathicuswirkung die Oberhand gewinnt, w&#228;hrend der Zustand der Ruhe oder Sympathicuserregung am 30ten Tage nach Operation wahrscheinlich der Hauptsache nach mit der fr&#252;heren Regeneration der Sympathicusfasern zu tun hat, ohne jedoch die reaktive T&#228;tigkeit der Dr&#252;senzellen selbst ausser Betracht zu ziehen. 7. Die Tatsache, dass die Dunkelzellen und die Zellen der Speichelr&#246;hre am 30ten Tage nach Operation verschiedene Ver&#228;nderungen darbieten, beruht wahrscheinlich darauf, die Sympathicusdurchschneidung auf die Speichelr&#246;hre einen schwachen und auf die Dunkelzellen einen st&#228;rkeren Einfluss aus&#252;bt. 8. Die Kerne der hellen Zellen zeigen nach Durchschneidung der beiden Nerven verschiedene Ver&#228;nderung als nach der alleinigen Durchschneidung des Sympathicus oder der Chorda, indem sie alle der Schrumpfung anheimfallen und sich intensiv f&#228;rben, ohne rundliche schwach gef&#228;rbte Kerne zu zeigen, was wahrscheinlich darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren ist, dass nicht nur der Sympathicus, sondern auch gewisse Fasern derselben Natur in der Chorda durchschnitten worden sind. 9. Nach Durchschneidung der beiden Nerven zeigt die Blutversorgung in der Unterkieferdr&#252;se keine nennenswerte Ver&#228;nderung, trotzdem die Dr&#252;senzellen der genannten Ver&#228;nderung unterworfen sind. Daraus ist es ersichtlich, dass die sekretorischen oder trophischen Nervenfasern nach direkt auf die Dr&#252;senzellen einen Einfluss aus&#252;ben, ohne Vermittelung der Blutgef&#228;ssver&#228;nderung.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Ich untersuchte histologisch die Mitochondrien der Leberzellen bei den akuten, experimentellen Baucbfellentz&#252;ndungen des Hundes, die durch die schon erw&#228;hnte Methode hervorgerufen wurden, und verglich das kurz vor oder direkt nach dem Tode aus dem erkrankten Tiere herausgeschnittenen Leberst&#252;ckchen mit dem normalen Probe-Leberst&#252;cke des betreffenden Tieres. Zur histologischen Untersuchung der Mitochondrien nahm ich H&#228;matoxylin-Eosin-F&#228;rbung und Kopsch'sche F&#228;rbung. Meine Ergebuisse seien folgendermassen kurz zusammengefasst: 1) Bei dem Probe-Leberst&#252;cke des normalen Hundes finden sich die Mitochondrien in den Leberzellen als grob- oder klein-kugelige oder als pulverige K&#246;rner. Die Form und die Verteilung der Mitochondrien in den Leberzellen sind je nach der Lokalisation im Azinus verschieden. Im allgemeinen sind die grob- oder klein-kugeligen Mitochon-drien diffus in den periazin&#246;sen Leberzellen nachweisbar. In den Zellen der intermedi&#228;ren Zone des Azinus sind die groben K&#246;rner nicht mehr vorhanden, und man findet kleinere und weniger zahlreiche stab-, faden-f&#246;rmige K&#246;rner in netzartiger Anordnung. In den zentroazin&#246;sen Leberzellen sind feine und unregelm&#228;ssig angeordnete, fadenf&#246;rmige oder pulverige Mitochondrien nachweisbar. Der Typus der Mitochondrien im Leberazinus des normalen Hundes ist also nach der Taniguchi'schen Einteilung bei der Menschenleber mit dem I. und II. Typus vergleichbar. 2) Operative Eingriffe wie Morphinan&#228;sthesie, Laparotomie und Exzision des kleinen Probe-Leberst&#252;ckes geben keine nennenswerten Einfl&#252;sse auf die Lebermitochondrien. 3) Die Mitochondrien der Leberzellen bei den akuten experimentellen Bauchfellentz&#252;ndungen des Hundes zeigen bedeutende Ver&#228;nderungen. Im allgemeinen werden die K&#246;rner in den Leberzellen kleiner. und finden sich in der Minderzahl. Die Verteilung der K&#246;rner im Azinus ist unregelm&#228;ssig, und die F&#228;rbbarkeit der K&#246;rner im Azinus ist ungleichm&#228;ssig. Solche Befunde sind insbesondere in den periazin&#246;sen Leberzellen auffallend, und die grob- oder klein-kugeligen K&#246;rner vermindern sich oder verschwinden fast total und es treten daf&#252;r die stab-, faden-f&#246;rmigen oder pulverigen K&#246;rner auf, die als die stillstehende Form der Zellfunktion angenommen werden. Nach der Taniguchi'schen Einteilung geh&#246;ren solche Befunde zu dem III. bis VI. Typus. 4) In der Leber findet man bei den akuten Bauchfellentz&#252;ndungen des Hundes der Menge nach die Fettsubstauzen im umgekehrten Verh&#228;ltuisse und das Glykogen im gleichen Verh&#228;ltnisse zu den Mitochondrien. Man k&#246;nnte daher annehmen, dass die Mitochondrien an der Fettbildung in den Leberzellen teilnehmen und mit dem Glykogen physikalisch verbunden sind.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Verfasser hat bereits mitgeteilt, dass bei der systematischen Untersuchung beim Kaninchenembryo das Vorkommen des Lipoides, besonders des Cholesterinesters in allen Bulbusgeweben viel st&#228;rker war, als er erwartet hatte. Bei seiner diesbez&#252;glischen Untersuchung im H&#252;hnerembryo stellte der Verfasser dasselbe wie im Kaninchenembryo fest. Der Verfasser berichtete weiter &#252;ber die F&#228;rbungs- u. optischen Verh&#228;ltnisse jener Substanz beim H&#252;hnerembryo im Vergleich zu denen beim Kaninchenembryo.</Abstract>
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    <Abstract>Verf. hat vor einiger Zeit in der Izumi'schen Klinik den folgenden Fall in Behandlung gehabt: Bei einer 21 j&#228;hrigen Frau hatte sich auf der rechten Seite der Stirn eine schw&#228;rzliche Pigmentation der Haut gebildet. Verf. nahm Excision des Pigmentierten Hautst&#252;cks vom und transplantierte dann nach dem �gitalienischen Verfahren�h einen gestielten Hautlappen vom rechten Oberarm auf den Operatshautdefekt. Der kosmetische Zweck wurde auf diese Weise in zufriedenstellendem masse erreicht. In der Originalarbeit beschreibt der Verf. diesen Fall eingehend und verbreitet sich dann in allgemeinen &#252;ber die Literatur. Technik usw. der Transplantation in der nachstehenden Kapiteln: I. Geschichte der Haut-Transplantation. II. &#220;ber die Transplantation im allgemeinen. III. &#220;ber die Arten der Haut-Transplantation. 1) Autotransplantation. 2) Homoiotransplantation. 3) Heterotransplantation. 4) &#220;ber die Transplantation der Haut von frischen Leichen oder frisch amputierten Extremit&#228;ten. IV. &#220;ber die Indikation und Technik zur Hauttransplantation. 1) Transplantation von freien Hautlappen. a. Reverdin-Thiersch'sche Methode. b. Epithelaussaat nach Maugold. c. Wolfe-Krause'sche Methode. d. Vergleich der Reverdin-Thiersch'schen und der Wolfe-Krause'schen Metboden. 2) Transplantation. gestielter Hautlappen. Das �gitalieniche Verfahren�h und andere Methoden. V. Anhang. 1) &#220;ber die Lebensf&#228;higkeit des Epithels. 2) &#220;ber die Beziehungen zwischen Hauttransplantation. und Polarit&#228;t. 3) Beachtenswertes bei der Hauttransplantation.</Abstract>
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    <Abstract>In 3 F&#228;llen hat der Verf. eine mannesfaustgrosse Bl&#228;hung des Darmes rechts unterhalb des Hypogastriums beobachtet. Bei der Laparatomie fand er, dass these Aufbl&#228;hung im Colon (Flexure coli dextra) vorhanden war. Bei genauerer Untersuchung ergabes es sich, dass als die Ursache dieser Erscheinung die Verwachung des Darmes mit dem grossen Netz eine nicht geringe Rolle spielt.</Abstract>
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    <Abstract>Die Studien &#252;ber die Antigenit&#228;t der Vaccina und Variola wurden schon von mehreren Autoren eingehend berichtet; leider sind die Resultate der Pr&#228;zipitin- und Komplementbindungsreaktion nicht immer gleich, weil die Antigenvaccine nicht ganz rein, sondern ein Gemisch von Kuhlymphe und Virus sind, und dazu die Untersuchungsmethode durch die Antigenverd&#252;nnungsmethode bestimmt wird. Daher habe ich mit Antivaccinimmunserum diese Frage mittels der Antik&#246;rperverd&#252;nnungsmethode, &#252;ber welche in unserem Institut schon mebrmals berichtet wurde, bei der Pr&#228;zipitinund Komplementbindungsreaktion nochmals genau untersucht. Als Antigen zur Reaktion ben&#252;tzte ich den Vaccinextrakt, welcher vor der Ben&#252;tzung mit der 10fachen Mengen einer 0,85%igen physiologischen Kochsalzl&#246;sung verd&#252;nnt und nach Beimischung bis zum n&#228;chsten Morgen im Eisschranke extrahiert wurdc. Nach starker Zentrifugierung wurde dann der klare Teil abpipettiert. Als Injektionsmaterial ben&#252;tzte ich die Vaccinemulsion, in welcher das Vaccin mit 10 Teilen physiologischer Kochsalzl&#246;sung verd&#252;nnt war und welche vor dem Versuch bei 56�‹C 30 Minuten lang erhitzt wurde. Die Kaninchen wurden durch mehrmalige Injektion von Vaccinemulsion (1 Dosis=0.5cc.) bei 4-5 t&#228;gigen Pausen immunisiert, das Immunserum wurde zur Pr&#228;zipitinund Komplementbindungsreaktion verwendet. Die Resultate k&#246;nnen kurz in folgender Weise zusammengefasst werden: 1) Das Immunserum reagierte positiv bei der Pr&#228;zipitinreaktion sowohl mit Vaccinextrakt als auch mit Rinderserum; ich konnte aus dem Pr&#228;zipitintiter f&#252;r Vaccinantigen viel h&#246;her steht als f&#252;r Rinderserum. Daraus folgt die Reagierbarkeit des Abgussserums f&#252;r Vaccinextrakt nach der Absorption mit Rinderserum. Diese Reaktion geht bei der Komplementbindungsreaktion in der gleichen Weise wie bei der Pr&#228;zipitinreaktion. 2) Um die Schutzkraft des Immunserums zu pr&#252;fen, habe ich zuerst das Immunserum intraven&#246;s injiziert und nach 24 Stunden das frische Vaccin, welches mit steriler physiologischer Kochsalzl&#246;sung auf das 100fache verd&#252;nnt wurde, in den Hoden geimpft. Dabei habe ich die Schutzkraft durch lokale Erscheinungen an der injizierten Stelle genau erkannt, weil bei dem Kontrolltier eine Anschwellung und R&#246;tung, Oedem der Hodenhaut und nekrotische Ver&#228;nderung des Parenchyms nurch Vacciuinjektion allein hervorgerufen wurden, und diese Schutzkraft sogar je nach der zur Injektion verwendeten Antiserummenge beeinflusst wurde. 3) Weiter injizierte ich das Vaccin steril in den Kaninchenhoden und erreichte es, Pocken in vivo rein zu kultivieren. Dabei fand ich die interessante Tatsache, dass das Kaninchenserum sowohl mit Hodenantigen als auch mit Vaccinantigen positiv bei Pr&#228;zipitinreaktion oder Komplementbindungsreaktion reagiert, und zwar der Verlauf dieser Immunk&#246;rperproduktion in beiden F&#228;llen parallel geht. Diese Tatsache deutet darauf hin, dass die Vermehrung des Pockeuvirus mit der Zerst&#246;rung. des Hodenparenchyms gleichen Schritt h&#228;lt. Bei diesem F&#228;lle reagierte nicht das Antivaccinpr&#228;zipitin mit dem Rinderserum.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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      <JournalTitle>Acta Medica Okayama</JournalTitle>
      <Issn>0030-1558</Issn>
      <Volume>45</Volume>
      <Issue>9</Issue>
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        <Year>1933</Year>
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        <LastName>Tanakaya</LastName>
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    <Abstract>Verf. hat, um festzustellen, welchen Einfluss die Milz und besonders das Milzhormon auf die Produktion von Immunko&#246;rpern und besonders des Agglutinins aus&#252;ben, an m&#228;nnlichen Kaninchen vom gleichen Kr&#246;pergewicht oder solchen bei denendie Milz exstirpiert oder solchen, bei denen durch Injektion eines feinen Kolloids in die Blutgef&#228;sse das Retikuloendothelialsystem (R. E. S.) blockiert oder bei solchen, bei denen das R. E. S. nach der Milzexstirpation m&#246;glichst vollst&#228;ndig blockiert worden war, durch Injektion von Colibazillen als Antigen im gleichen Verh&#228;ltnis in die Blutgef&#228;sse, Versuche angestellt. Einen um den anderen Tag wurde dann Blutentnahme vorgenommen und durch Messung des %-Gehaltes am Agglutinin festgestellt, dass im Vergleich zur Kontrolle in den letzgenannten F&#228;llen der Agglutiningehalt herabgesetzt war. Weiter hat der Verf. festgestellt, dass im Vergleich zu normalen Kaninchen, solchen bei denen die Milz exstirpiert und dann wieder transplantiert worden war und andererseits der Kontrolle, bei der Leberst&#252;ckchen transplantiert worden waren, im ersteren falle der Agglutininwert ein bedeutend h&#246;herer war. Verf. hat dann weiter an Kaninchen mit exstirpierter Milz, solche bei denen das R. E. S. blockiert worden war und solchen bei denen nach der Milzexstirpation das R. E. S. blockiert wurde vor der Injektion des Milzextraktes ebenso wie im vorhergehenden Versuch als Kontrolle Leber- oder Nierenextrakte injiziert und dabei festgestellt, dass bei den ersteren die Agglutinin-Produktion deutlich h&#246;her war. Bei seinen Versuchen kam der Verf. im allgemeinen und kurz zusammengefasst zu den nachfolgenden Schl&#252;ssen: 1) Durch Milzexstirpation oder allgemeine Blockierung des R. E. S. wird die Agglutinin-Produktion deutlich genehmmt. 2) Durch Milztransplantation oder Injektion eines Milzextrakts wird die Agglutinin-Produktion deutlich gesteigert. 3) F&#252;r gew&#246;nlich reizt die Milz im allgemeinen das R. E. S., wodurch die Agglutinin-Produktion lebhaft gef&#246;rdert werden muss, n&#228;mlich durch eine von der Milz ausgeschiedene spezifische Substanz, d. h. ein Hormon.</Abstract>
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