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    <Abstract>Über die zyklischen Veränderungen des Endometriums veröffentlichten Hitschmann und Adler 1908 eine epochemachende Arbeit. Nachdem Schröder 1913 diese nachgeprüft hatte, wies er einige Fehlpunkte auf und berichtigte sie, um dann die heute geläufige Theorie aufzustellen. Seitdem begann man diesbezüglich in intensive Forschungen über die zyklischen Veränderungen nacheinander einzutreten. Zunächst nahmen Untersuchungen vor Stockard und Papaiclova 1917 an Meerschweinchen, Long und Evans 1920 an Meerschweinchen und Ratten, Allen und Doisy 1922 und Zondeck und Aschheim 1926 an Mäusen. Danach wurden diese Untersuchungen von vielen Autoren nachgeprüft. Aber unter den an Meerschweinchen vorgenommenen Untersuchungen gibt es keine Arbeiten, welche sich auf die Gesamtheit der inneren Geschlechtsorgane erstrecken. Besonders wurden die Pars indivisa uteri und die Tuben leider ganz vernachlässigt. Auch was das Uterushorn, in das das befruchtete Ei einzubetten ist, anbelangt, so ist von den zyklischen Veränderungen der wichtigen funktionellen Schicht niemals die Rede. Auch die Beobachtung über den Zyklus selbst ist so ganz ungenügend, dass sogar der den grössten Teil des ganzen Zyklus einnehmende Dioestrus nur sehr oberflächlich behandelt wird. Über die zeitliche Beziehung zwischen dem Ovarialzyklus und dem Zyklus der einzelnen verschiedenen Teile der inneren Geschlechtsorgane scheinen ebenfalls noch keine genauen Untersuchungen zu bestehen. Im Vergleich zu Ratten und Mäusen zeigen Meerschweinchen einen deutlich langdauernden Zyklus. Daher sind sie zu den Versuchen in dieser Richtung besonders gut geeignet. Um die oben angeführten, noch nicht genügend bearbeiteten Punkte klar zu stellen, machte ich mich an eine diesbezügliche Untersuchung. Bei meinen Versuchen wurden geschlechtsreife, weibliche Meerschweinchen, deren Geschlechtszyklus durch die Untersuchung des Scheidensekretes als regelmässig erkaunt wurde, gebraucht. Die Zahl der gebrauchten Tiere betrug insgesamt 81. Was die Einteilung des Zyklus anbelangt, so wurde der gauze Verlauf je nach dem Bestandteil und Aussehen des Scheidensekretes und nach den histologischen Befunden aller Teile der inneren Geschlechtsorgane in folgende 4 Phasen eingeteilt: Dioestrus, Prooestrus, Oestrus und Metoestrus. Weiter teilte man Prooestrus und Metoestrus je in Anfangsstadium, Mittelstadium und Eudstadium. Die längste Phase, der Dioestrus, wurde auf die ersten 14 Tage festgelegt und so beobachtet. Die Untersuchung erstreckte sich auf alle Teile der inneren Geschlechtsorgane und den Scheideninhalt. Das Scheidensekret wurde 3-5 mal täglich zur Untersuchung aufgenommen. Die Ergebnisse der Untersuchung seien in folgender Weise zusammengefasst: I. Dauer des Zyklus. Die Dauer des Zyklus beträgt durchschnittlich 15-31 Tage: Der Dioestrus 13-14 Tage, Prooestrus 4-36 Stunden, Oestrus 4-28 Stunden und Metoestrus 4-23 Stunden. Der Geschlechtszyklus kommt nicht immer regelmässig, sondern nicht selten auch unregelmässig zum Vorschein. Ausserdem kann es schwierig sein, durch die Untersuchungen des Scheidensekretes allein den Zyklus zu beurteilen, da das Scheidensekret sich auch mit dem von der Pars indivisa uteri kommenden vermischen kann. II. Zyklische Veränderung des Scheidensekretes. Im Anfang des Dioestrus finden sich im Scheidensekret geringe Mengen von degenerierten Plattenepithelzellen und mässig Leukozyten. Vom 4.-6. Tage an treten zahlreiche. Schleimzellen auf. Vom 7.-13. Tage an erscheien zahlreiche Leukozyten und einige degenerierte Schleimzellen. Vom 14. Tage an nehmen die ersteren plötzlich ab, an deren Stelle zahlreiche Schleimzellen auftreten. Beim Prooestrus werden hauptsächlich Schleimzellen und beim Oestrus nur Schollen (Verhornungsepithel) nachgewiesen. Beim Metoestrus verschwinden die letzteren und es tritt nur Plattenepithel auf, das aber bald wieder abnimmt. Nur die Leukozyten nehmen allmählich zu. III. Zyklische Veränderung der Scheide. Beim Dioestrus ist die Scheidenschleimhaut am 1.-3. Tage mit hochgradig degeneriertem geschichtetem Plattenepithel bedeckt. Am 4.-5. Tage wandelt es sich plötzlich in 3-8 schichtiges Zylinderepithel um und hypertrophiert stark. Vom 6.-9. Tage an beginnt es wieder zu degenerieren und wird dann allmählich abgestossen. Vom 10.-14. Tage an proliferiert das Epithel wieder bis zu einem 3-10 schichtigen Zylinderepithel.Beim Prooestrus tritt zwischen der Zylinderepithel- und Basalschicht eine Plattenepithelschicht auf. Auf der Oberflächenschicht der letzteren ist eine Verhornung zu beobachten. Beim Oestrus verfällt die oberste Schicht, die Zylinderepithelschicht, in hochgradiger Degeneration und wird dann vollständig abgestossen; infolgedessen wird die darunterliegende Verhornungsschicht blossgelegt. Beim Metoestrus wird die Verhornungsschicht abgestossen und die Plattenepithelschicht blossgelegt. Auch die letztere verfällt in Degeneration, um schliesslich allmählich abgestossen zu werden. IV. Zyklische Veränderung der Portio vaginalis. Die Portio vaginalis zeigt eine fast gleiche zyklische Veränderung wie die Scheide, nur dass bei der ersteren die Erscheinung der Verhornungsschicht hochgradiger ist als bei der letzteren, so dass sie schon beim Mittelstadium des Prooestrus zu einem Teil und beim Endstadium zum grossen Teil blossgelegt wird. V. Zyklische Veränderung der Zervix uteri. Am 1.-3. Tage des Dioestrus ist die Zervix uteri im allgemeinen nur mit einschichtigem Zylinderepithel bedeckt. Jedoch kann man auch eine 2-6 schichtige Anordnung beobachten, deren einzelne Zellen eine hochgradige Degeneration zeigen. Am 4.-5. Tage beginnen plötzlich eine Proliferation und Hyperplasie der Epithelzellen, die dann am 6.-11. Tage wieder degenerieren und allmählich abgestossen werden. Am 12.-14. Tage kommen Schleimzellen zum Vorschein und entwickeln sich bis zu 2-3 Schichten. Im Anfangsstadium des Prooestrus beobachtet man zwischen der Zylinderepithel- und Basalschicht eine Plattenepithelschicht, deren obere 1-2 Schichten eine Verhornung aufweisen. Das Zylinderepithel proliferiert schnell und so deutlich, dass es sich 20-30 schichtig anordnet. Diese Proliferation beginnt im Endstadium des Prooestrus verhältnismässig schnell abzunehmen und wird im Oestrus weiter schwächer. Degeneration wird dabei häufig beobachtet. Diese wird im Metoestrus allmählich stärker, in dessen Endstadium das Epithel zum grossen Teil bis zu einer, zum Teile bis zu 2-6 Schichten abgestossen wird. Die Degeneration wird weiter noch deutlicher, und auch das Plattenepithel verschwindet zum grossen Teil. VI. Zyklische Veränderung des Corpus uteri. Am 1.-3. Tage des dioestrus ist die Schleimhaut mit einschichtigem Zylinderepithel bedeckt, das keine Degeneration zeigt Am 4.-7. Tage wandeln sich die Epithelzellen in Schleimzellen um, die eine leichte Hypertrophie zeigen. Die Drüsen beginnen zu sezernieren. Jedoch zeigt die Tunica propria weder Verdickung noch Wucherung. Am 8.-10. Tage kann man Hyperplasie und Degeneration nicht mehr beobachten. Am 11.-14. Tage erscheinen wieder die Schleimzellen, welche deutlich hyperplasiert sind. Was die Drüsen anbelangt, so sind sie zahlreich und gut entwickelt, sie aber sezernieren nicht. Die Epithelproliferation ist im Anfangsstadium des Prooestrus nicht zu beobachten. Obwohl sich aber im Mittelstadium eine schnelle und hochgradige Proliferation zeigt, so nimmt sie doch schon zum Endstadium hin deutlich ab. Danach wird diese Abnahme allmählich noch deutlicher, und im Metoestrus kann man nirgends mehr Epithelzellen ausser einschichtigem Zylinderepithel nachweisen. VII. Zyklische Veränderung des Uterushornes. Das Uterushorn ist die Einbettungsstelle der befruchteten Eier; infolgedessen ist die hier vor sich gehende zyklische Veränderung am deutlichsten. Hier ist die sich an der zyklischen Veränderung beteiligende Schicht hauptsächlich die funktionelle. Ich teilte die Veränderung in folgende 4 Phasen: 1. Proliferationsphase, 2. Atrophische Phase, 3. Sekretionsphase und 4. Desquamationsphase. Die funktionelle Schicht des Uterushornes zeigt vom Endstadium des Prooestrus bis zum 3. Tage des Dioestrus eine so deutliche Proliferation, dass man eine deutliche Mitoseerscheinung und starke Leukozyteninfiltration beobachten kann. Die Drüsen sind gut entwickelt, aber sezernieren nicht. Dieses Stadium wird als die Proliferationsphase bezeichnet. Am 4.-5. Tage des Dioestrus ist das Uterushorn hochgradig atrophiert. Die funktionelle Schicht ist bis zu 1/10 Dicke in der Proliferationsphase atrophiert. Die Entwicklung der Drüsen ist sehr schwach geworden. Dieses Stadium ist die atrophische Phase. Am 6.-12. Tage, in der Sekretionsphase, entwickelt die funktionelle Schicht wieder eine lebhafte Proliferation und die Drüsen beginnen zu sezernieren. Das Stadium vom 13. Tage des Dioestrus bis zum Mittelstadium bezeichnet man als die Desquamationsphase. In dieser ist die funktionelle Schicht deutlich verdünnt und zeigt auch eine hochgradige interstitielle Blutung und Degeneration, um dann zum Teil abgestossen zu werden. VIII. Wechselbeziehung zwischen den zyklischen Veränderungen der einzelnen Uterusteile. 1) Dioestrus. a. Am 1.-3. Tage sind die Portio vaginals mit einem hochgradig degenerierten mehrschichtigen Plattenepithel, die Zervix uteri mit einem hochgradig degenerierten Zylinderepithel und das Corpus uteri mit einem kaum degenerierten einschichtigen Zylinderepithel bedeckt. Das Uterushorn zeigt den Befund einer lebhaften Proliferationsphase. b. Am 4.-5. Tage wandeln sich die Epithelzellen sowohl in der Portio vaginalis als auch in der Zervix uteri überall in Schleimzellen um und hyperplasieren stark. Es tritt eine 2-6 schichtige Zylinderepithelschicht auf. Im Corpus uteri wandeln sich die Epithelzellen zwar in Schleimzellen um, eine Epithelproliferation aber wird nicht beobachtet. Die Drüsen beginnen zu sezernieren und zeigen den Befund der Sekretionsphase. Dabei weist das Uterushorn eine hochgradige Atrophie auf. c. Am 6.-11. Tage degeneriert die Epithelschicht der Portio vaginalis und Zervix uteri hochgradig und wird allmählich abgestossen. Das Corpus uteri ist mit einem einschichtigen Zylinderepithel bedeckt und zeigt keine Degeneration. Am Uterushorn kann man den Zustand einer deutlichen prägraviden Veränderung beobachten. d. Am 12.-14. Tage wandelt sich das Epithel der Portio vaginalis und Zervix uteri wieder in Schleimzellen um. Dabei hat das Epithel das Aussehen eines mehrschichtigen Zylinderepithels. Auch im Corpus uteri treten Schleimzellen auf, jedoch kann noch keine Epithelproliferation beobachtet werden. Das Uterushorn befindet sich in der Desquamationsphase. 2) Prooestrus. a. Anfaugsstadium: In der Portio vaginalis kommt eine Plattenepithelschicht zwischen der Zylinderepithel- und Basalschicht zum Vorschein. Auch in der Zervix uteri tritt sie auf, ihre oberen 1-2 Schichten sind verhornt und die Zylinderepithelschicht ist sehr deutlich gewuchert. Im Corpus uteri sind zwar die Epithelzellen stark hypertrophiert, zeigen aber noch keine Wucherung. Das Uterushorn befindet sich in einer Desquamationsphase und ist daher mit einer dünnen funktionellen Schicht bedeckt. b. Mittelstadium: In der Portio vaginalis wird eine Degeneration der in der obersten Schicht liegenden Zylinderepithelschicht und in der oberen Schicht des Plattenepithels eine Verhornung beobachtet. In der Zervix uteri beobachtet man nicht einen so deutlichen Unterschied wie im Anfangsstadium. Das Corpus uteri beginnt plötzlich deutlich zu proliferieren, wobei die Plattenepithelschicht keine Verhornung zeigt. Die funktionelle Schicht des Uterushornes verfällt zum Teil in Degeneration und wird kaum abgestossen. c. Endstadium: Die Verhornungsschicht in der Portio vaginalis ist zum grössten Teil blossgelegt, und in der Zervix uteri und im Corpus uteri geht der Proliferationsvorgang ziemlich deutlich zurück. Das Uterushorn tritt in die Proliferationsphase ein und zeigt eine lebhafte Mitoseerscheinung, die funktionelle Schicht ist dagegen noch dünn, und auch die Entwicklung der Drüsen ist noch unvollständig. 3) Oestrus. In der Portio vaginalis ist die Verhornungsschicht blossgelegt, sowohl in der Zervix uteri als auch im Corpus uteri geht der Proliferationsvorgang allmählich zurück, häufig lässt sich auch schon Degeneration beobachten. 4) Metoestrus. In der Portio vaginalis wird die Verhornungsschicht abgestossen; infolgedessen wird die Plattenepithelschicht blossgelegt und dann die Degeneration allmählich höher. Obwobl der Zustand der Epithelschicht im Anfangs- und Mittelstadium im Vergleich zu dem des Oestrus keine grossen Unterschiede zeigt, so wird die Degeneration der Epithelschicht doch, je nachdem es dem Endstadium zu geht, um so hochgradiger. Im Endstadium wird die Epithelschicht zum grössten Teile einschichtig, zum Teil kann sie aber auch mehrschichtig bleiben. Die Degeneration ist in diesem Stadium noch hochgradiger. Das Corpus uteri zeigt im Aufangs- und Mittelstadium keine deutlichen Unterschiede im Vergleich zu dem Oestrus, jedoch ist es im Endstadium fast überall mit einer einschichtigen Epithelschicht bedeckt. Das Uterushorn entwickelt eine hochgradige Proliferation. IX. Die zyklische Veränderung der Tuben. Verf. stellte fest, dass auch die Tuben eine bestimmte zyklische Veränderung zeigen, wenn diese auch sehr leichten Grades ist. 1) Dioestrus: Am 1.-2. Tage sind die Tuben mit einschichtigem Zylinderepithel bedeckt, welches keine Degeneration zeigt. Am 3.-5. Tage wandeln sich die Epithelzellen in die Schleimzellen um, welches etwas hypertrophiert sind. Aber eine Epithelproliferation ist noch nicht zu beobachten. Am 6.-14. Tage wird weder eine Hypertrophie der Epithelschicht noch eine Degeneration beobachtet. Dagegen gehen weder im Infundibulum noch in dem Fimbriae tubae die Epithelzellen in die Schleimzellen über. Infolgedessen hypertrophieren sie niemals. Daher ist keine bemerkenswerte Veränderung nach weisbar. 2) Prooestrus und Oestrus: In alien Teilen wird die Falte deutlich und die Epithelschicht nimmt an Dicke etwas zu; infolgedessen wird die Anordnung der Kerne unregelmässig, wodurch die sog. pseudostralifizierte Anordnung ("Pseudo-stralified arrangement") beobachtet wird. Manchmal kann sich die Epithelschicht zu 2-3 Schichten proliferieren. 3) Metoestrus: Die Epithelschicht nimmt an Dicke ab und es werden zahlreiche Vakuolenbildungen beobachtet. Vom Oestrus an bis in den Metoestrus verändern sich die interstitiellen Zellen der Tunica propria, welche zum Teil ein Deciduazellen ähnliches Bild zeigen. Kurz gesagt, ist die zyklische Veränderung der Tuben am geringsten. X. Zyklische Veränderung der Ovarien. 1) Follikel. a. Dioestrus: Im Beginn des Dioestrus treten nur kleine Follikel auf, welche sich allmählich entwickeln und vergrössern, so dass man nachher mittelgrosse und grosse Follikel finden kann. b. Prooestrus: Die Reifung der Follikel wird fast vollkommen. c. Oestrus: Im Oestrus vergrössern sie sich maximal und enthalten eine grosse Menge Liquor folliculi. Dabei erreichen sie eine vollständige Reifung. Im Endstadium des Oestrus machen einige Graf'sche Follikel eine spontane Ovulation durch-Gleichzeitig mit der Ovulation verfallen jedoch andere Follikel in atretische Verände. rung. d. Metoestrus: Daher kann man im Anfangs- und Mittelstadium des Metoestrus keine Follikel beobachten. Erst im Endstadium kommen kleine Follikel zum Vorschein. 2) Corpus luteum.a. Dioestrus: Im Aufangsstadium des Dioestrus beobachtet man das Corpus luteum im Vaskularisationsstadium, welches am 3.-9. Tage das Blütestadium erreicht. Vom 10. Tage ab beginnt die Degeneration, die dann am 11.-14. Tage allmählich immer hochgradiger wird. b. Prooestrus und Oestrus: Im Prooestrus und Oestrus ist das Corpus luteum deutlich verkleinert und unregelmässig gestaltet. Dabei erreicht die Degeneration ihr Maximum. c. Metoestrus: Im Metoestrus degeneriert es fast vollständig. Aus dem am Ende des Oestrus geplatzten Graf'schen Follikel entstehen frische Corpora lutea des Proliferationsstadiums. Das Mittel- und Endstadium entspricht dem Vaskularisationsstadium. XI. Zeitliche Beziehung zwischen dem Zyklus der Ovarien und dem des Uterus, der Scheide und der Tuben. 1) Zyklus der Ovarien und Uterus. a. Zyklus der Ovarien und des Uterushornes: Das Corpus luteum zeigt in der funktionellen Schicht eine hochgradige prägravide Veränderung. Mit der Degeneration des Corpus luteum geht die prägravide Veränderung zurück und die funktionelle Schicht wird zum Teil abgestossen. Das Follikel zeigt eine deutliche Proliferationsphase und atrophiert deutlich erst dann, wenn die Follikelfunktion verschwunden ist. b. Zyklus der Ovarien und des Corpus uteri: Die Wirkung des Corpus luteum auf das Corpus uteri ist im Vergleich zu derjenigen auf das Uterushorn von weit geringerem Grade und nur vorübergehend. Ohne Epithelproliferation beginnen die Drüsen am 4.-7. Tage des Dioestrus abzusondern, jedoch wird keine Proliferation der Tunica propria beobachtet, wie sie im Uterushorn zu sehen ist. Die Follikel wirken hauptsächlich auf die Epithelzellen ein und verursachen in der Mitte des Prooestrus eine vorübergehende hochgradige Proliferation. c. Zyklus der Ovarien und der Zervix uteri: Das Corpus luteum wirkt auf die anderen Teile des Uterus anders als auf das Uterushorn, und zwar nur auf die Epithelschicht so vorübergehend, dass sie nur am 4.-5. Tage des Dioestrus eine deutliche Proliferation zeigt, um schon nach dem 6. Tage hochgradig zu degenerieren. Auch das Follikel hat eine andere Wirkung als auf das Uterushorn und fördert nur die Epithelproliferation, wobei man in der Tunica propria keine deutliche Veränderung beobachten kann. Denn vom Ende des Dioestrus ab hypertrophiert die Epithelschicht, um im Anfang des Prooestrus eine lebhafte Epithelproliferation hervorzurufen. Dagegen geht schon im Oestrus, wo die Follikel vollständig gereift sind, die Proliferation deutlich zurück, und es wird eine teilweise Degeneration beobachtet. d. Zyklus der Ovarien und der Portio vaginalis: Die Wirkungsweise des Corpus luteum auf die Portio vaginalis ist ganz ebenso wie auf die Zervix uteri, nur dass es am 4.-5. Tage des Dioestrus vorübergehend eine Epithelproliferation verursacht. Die Tunica propria wird nicht beeinflusst. Auch die Follikel wirken proliferationsfördernd nur auf die Epithelschicht, aber nicht auf die Tunica propria ein. Für die Wirkungsweise auf die Epithelschicht ist etwa charakteristisch, dass sie, je nach dem Reifungszustand der Follikel, Verhornung zeigt und mit der vollständigen Reifung der Follikel die Verhornungsschicht bosslegt. Im Metoestrus, wo die Follikel ganz verschwinden, wird die Verhornungsschicht ganz abgestossen. Kurz gesagt, kann man annehmen, dass das Auftreten der Verhornungsschicht nichts anderes ale ein Brunstzeichen ist. 2) Zyklus der Ovarien und der Scheide. Die Scheide machte nicht nur eine fast gleiche zyklische Veränderung durch, sondern steht auch in einer, mit dem Ovarialzyklus gleichen zeitlichen Beziehung wie die Portio vaginalis. 3) Zyklus der Ovarien und Tuben. a. Zyklus des Corpus luteum und der Tuben: Als die Wirkung des Corpus luteum auf die Tuben kann man nur eine am 3.-5. Tage des Dioestrus auftretende Umwandlung der Epithelzellen des Isthmus und der Ampulla in Schleimzellen und eine leichte Hypertrophie der Epithelschicht bezeichnen. Dabei ist eine Epithelproliferation nicht zu bemerken. b. Zyklus der Follikel und Tuben: Im Prooestrus und Oestrus wandeln sich die Epithelzellen des Isthmus und der Ampulla in Schleimzellen um und proliferieren zum Teil bis zu 2-3 Schichten. Die interstitiellen Zellen der Tunica propria zeigen zum Teil ein den Deciduazellen ähnliches Bild. Kurz gesagt, ist die Wirkung des Corpus luteum und der Follikel auf die Tuben von geringem Grade. XII. Zusammenfassung. 1) Alle inneren weiblichen Geschlechtsorgane der Meerscheinchen machen wiederholt eine bestimmte Veränderung durch, die dem Reifungs- und Degenerationsvorgang des Corpus luteum und der Follikel folgt. Das Scheidensekret ist mit der zyklischen Verändernng der Scheide und der Pars indivisa uteri wiederholt einer bestimmtem zyklischen Veränderung unterworfen. 2) Das Corpus luteum hemmt die Follikelreifung nicht. 3) Das Corpus luteum zeigt deutliche Unterschiede in seiner Wirkungsweise je nach den Stellen, den Uterushorn, wo die befruchteten Eier einzubetten sind, und den anderen Stellen: Im Uterushorn beeinflusst es hauptsächlich die funktionelle Schicht und verursacht eine prägravide Veränderung. Mit dem Zurückgehen der Funktion des Corpus luteum tritt die Schleimhaut ins Desquamationsstadium. Im Corpus uteri wird eine Drüsenabsonderung, wenn auch nur eines geringen Grades, beobachtet. In anderen Teilen tritt nur eine vorübergehende Epithelproliferation auf. 4) Die Follikel haben eine ganz gleiche Wirkungsweise wie das Corpus luteum. Im Uterushorn wird eine hochgradige Proliferationsvorgang der funktionellen Schicht beobachtet. In den anderen Teilen kann man eine Epithelwucherung bemerken. In der Tunica propria ist keine deutliche Veränderung nachweisbar. Mit dem Zurückgehen der Follikelfunktion atrophiert das Uterushorn deutlich, wobei man in der Pars indivisa uteri nur eine Epitheldegeneration konstatieren kann. 5) Das Corpus luteum und der Follikel wirken zu verschiedeneu Zeiten voneinander unabhängig: Im Uterushorn verursacht das Corpus luteum am 6.-12. Tage des Dioestrus eine prägravide Veränderung, während die Follikel vom Ende des Prooestrus bis zum 3. Tage des Dioestrus das Bild einer Proliferation hervorrufen. Das Übergangsstadium der beiden Funktionen ist als die Desquamationsphase zu betrachten. Das Stadium, in dem die beiden nicht in Funktion sind, ist die atrophische Phase, two man eine hochgradige Atrophie nachweisen kann. Auch in der Pars indivisa uteri tritt am 4.-5. Tage des Dioestrus durch Funktion des Corpus luteum eine Epithelproliferation auf. Vom Ende des Dioestrus an bis in den Oestrus zeigt die Pars indivisa uteri durch die Follikelfuuktion eine gleiche deutliche Erscheinung. Im Mittelstadium, wo die beiden Funktionen refraktär sind, weist die Epithelschicht eine hochgradige Degeneration auf. Zum Schlusse möchte ich meinem hochverehrten Lehrer, Herrn Prof. K. Ando, für seine überaus freundliche Leitung und Durchsicht meiner Arbeit meinen herzlichsten Dank aussprechen.</Abstract>
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    <ArticleTitle>運動神經切斷ニヨル後肢筋ノ緊張竝ニ其ノ變性ニ及ボス影響ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Verfasser machte eine vergleichende Untersuchung funktionell und histologisch an den total denervierten und nur mit Sympathicus innervierten Muskeln. Folgende sind die Hauptzüge der Resultate; 1) Auch am Frosch kann man die funktionellen und histologischen Veränderungen nach der Durchschneidung des Nerven an den entsprechenden Muskeln bemerken, und zwar in einem Zeitraum von 1 bis 60 Tagen, wenn man die Tiere in einem verhältnissmässig höher temperierten Medium, 20-21°C. züchtet. 2) Bei einem solchen Frosch beginnt die funktionelle Veränderung der durchschnittenen Nerven schon am 1. Tage nach der Durchschneidung und am 7ten Tage geht die Erregberkeit vollständig verloren. Die histologische Veränderung ist mit der Osmium-Methode erst am 10. Tage nach der Durschneidung bemerkbar, für eine vollständige Degeneration braucht man ungefähr 60 Tage. 3) Die funktionelle Veränderung der denervierten Muskeln des Frosches ist am 24.-25. Tage und ihre histologische Veränderung am 30ten Tage nach der Durchschneidung bemerkbar. Diese Veränderungen schreiten mit der Zeit immer meter fort. 4) Der Gewichtsverlust des denervierten Muskels geht mit der histologischen Veränderung parallel. 5) Es gibt keinen Unterschied in Bezug auf die obengenannten Veränderungen zwischen total denervierten und nur mit Sympathicus innervierten Muskeln.</Abstract>
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    <Abstract>Verf. hat umlängst eineninteressanten Fall von chronischer Darm-invagination, der durch Operation geheilt wurde, beobachtet. Verf. bespricht den postoperativen Verlauf und weiter im allgemeinen die Ursachen, Haeufigkeit, Lokalisierung etc. dieser Krankheit, ihre Symptomatologie, Diagnose und Therapie, sowie auch ihr Verähltnis zum Alter und Geschlecht der Kranken.</Abstract>
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    <Abstract>In examininig the influence of alterations in the inter-polar length of galvanic stimulation on the excitability of a frog's sciatic-gastrocnemius organisation, many experiments were made in which direct current and induction shock and several different arrangements for stimulation were employed. In all this apparatus for electrical stimulation, special precautions were taken to obviate alteration of the current applied. There are three principal theories current on the question of the effect of altering the inter-polar length of galvanic stimulation on nerve excitability. The first is that the strength of the stimulating current required to produce the minimum muscular twitch becomes lower as the inter-polar length increases. The second, on the contrary, maintains that an opposite effect is achieved; that is to say, that the strength of the current decreases when the inter-polar length increases, because the electrical resistance is thereby also increased. The third opinion is that the effect is in inverse relation to the ascending or descending direction of the current. Reviewing these theories in the light of the results gained from the present experiments, the following conclusions are submitted. (1) The excitability of the frog's sciatic nerve, at first rapidly and then gradually, increases as the interpolar length of the stimulating current is increased. (2) The results of Marcuse and Tschirjew, who insist that the increase of nervous excitability reaches its maximum value at a definite inter-polar length, were not sustained by these experiments. (3) The effect of alteration of the inter-polar length on nerve excitability is independent of the ascending or descending direction of the current, i.e., the direction of the current has no effect on the degree of excitability. (4) The chronaxie of a frog's sciatic nerve becomes shorter as the inter-polar length increases. (5) The phenomenon of polarisation in the nerve fibre, caused by electrical stimulation increases directly with the inter-polar length, because of the reversed direction of ionic diffusion. (6) The influence of a magnetic field, brought to bear on the nerve fibre reduces its excitability.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <ArticleTitle>減壓神經及ビ内臟神經中ニ於ケル求心性纖維ノ起源ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Verfasser hat die Forschung über die zentripetalen Fasern der autonomen Nerven, welche Herr. Dr. Sato in demselben Institut bis zu einem gewissen Grade geführt hatte, weiter fortgesetzt. Zu seinem Zweck benützte er den N. depressor am Kaninchen den Klopfversuch am Frosch und Triton und gelangte zu folgendem Resultate: 1) Die zentripetalen Fasern im N. depressor sind nicht autonom, sondern gehören zu den spinalen zentripetalen Fasern im Vagus, deren Ursprungszellen im Ganglion nodosum liegen. 2) Der Klopfversuch am Frosch gelingt leicht durch die Reizung des Pankreasastes des N, splanchinicus. Die zentripeatlen Fasern, welche sich an diesem Reflex beteiligen, gelangen zum Rückenmark durch den 5ten Ramus communicans und die hintere Wurzel des 5ten Rückenmarksnerven. Weiter verbinden sich diese Fasern zum Zentrum der herzhemmenden Nerven im verlängerten Mark. 3) Der Klopfversuch gelingt besonders leicht am Triton (Diemyctylus Pyrrhogaster) und am japanischen Riesensalamander (Megalobatrachus japonicus). Bei diesen Tieren gelingt der Versuch nicht nur durch die Reizung der zentripetalen Nerven der Eingeweide, sondern auch die der Haut. 4) Die vorderen und hinteren Lymphherzen des Frosches verfallen beim Klopfversuch auch in Stillstand (Die Reizung des Pankreasastes des Splanchinicus ist am wirksamsten). Die zentripetalen Fasern für das vordere Lymphherz verlaufen an den 4.5. und 6. Rami communicantes, für das hintere an den 5.6. und 7. Die zentrifugalen Fasern für das vordere verlaufen an den Rami intertransversales ventrales den 3ten Spinalnerven und die für das hintere an dem elften Spinalnerven.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <ArticleTitle>急性肝腫大症ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Die Beziehungen zwischen Appendizitis einerseits und Lebererkrankung andererseits sind bereits von einer grossen Anzahl Forscher beschrieben worden, auch haben wir eine ganze Anzahl von Berichten über die Bedeutung des Krankheitsgrades. In neuerer Zeit hat Günzburg (1928) bezüglich der Beziehungen der beiden genannten Krankheiten zueinander 3 verschiedene Gruppen unterschieden, nãmlich die erste Gruppe, bei der die Appendizitis deutlich in den Vordergrund tritt, Während .die Leber_ erkrankung sympomatologisch in den Hintergrund treten, die zweite Gruppe, bei der die letzteren Erkrankungen deutlich in Erscheinung treten, während die Appendizitis mehr zurücktritt und die dritte Gruppe, bei der alle these Erkrankungen deutlich zum Ausbruch kommen. Verf. hat einen Fall beobachtet, der zur 3. Gruppe gehört, bei dem akute Leber anschwellung mit Zeichen von Leberabscess, subphrenischem Abscess oder Pylephlebitis vorhanden waren. In diesem Falle wurde nur unter dem untersten Rippenbogen eine Inzision ausgeführt und so eine Entspannung der Leber herbeigeführt. Darauf hörte der hartnäckige Schütterfrost auf und der Fall wurde schliesslich ausgeheilt. Bei dem Falle, wo die Appendizitis mit heftigem und dauerndem Schüttelfrost begleitet ist, wie dieser Fall ziegt, muss mann also die akute Leberschwellung vermuten.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <ArticleTitle>腐敗ノ化學的研究第3囘報告春秋兩季ニ於ケル實驗</ArticleTitle>
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    <Abstract>In dieser Mitteilung berichten die Verfasser über die chemischen Veränderungen einiger Organe des toten Kaninchens in gemässigten Zeiten (Frühling und Herbst). Die Organreihe nach dem Fäulnisgrade in einem bestimmten Zeitraum stimmt mit der früher von Casper angegebenen Reihe gut überein, die durch unsre Frühsommer und Winterversuche laut früheren Mitteilungen bestätigt wurde. In den gegenwärtigen Untersuchungen ist der Zersetzungsgrad der Organs nur halb so gross wie im Frühsommer.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <ArticleTitle>膵臟部分的剔出後ノ殘餘膵臟竝ニ腦下垂體前葉ノ變化ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Bei Kaninchen resezierte der Verfasser ein caudales Fünftel des Pankreas und liess die Tiere 1, 3 und 7. Wochen lang weiter leben, um dann sie zu töten and ihre überbleibenden Pankreas sowie Hypophysen histologisch zu untersuchen. Dabei bediente er sich der Uran-Silber-Methode, der Hämatoxylin- Eosin und der Malloryschen Bindegewebs- Färbung. Daraus ergibt sich das Folgende: Eine Woche nach Operation zeigt der Vorderlappen der Hypophyse eine gute Entwickelung, und besteht hauptsächlich aus den Zellen des 5. Typus mit dem stark entwickelten Golgischen Apparat, während diese später allmählich verschwinden und den Zellen des 1, und 2. Typus Platz machen, wobei der Apparat der Zellen in den Hintergrund tritt. Daraus geht hervor, dass nach der partiellen Resektion des Pankreas zuerst eine Steigerung, später aber eine Erniedrigung der Funktion des Hypophysenvorderlappens stattfindet. Diese Tatsache erinnert an das Ergebnis vom Versuche der Insulininjektionen, die anfangs eine Entwickelung, nachher aber eine Rückbildung des Hypophysevorderlappens zur Folge haben. Die Frage drängte sich dem Verfasser unwillkürlich auf, ob nicht das überbleibende Pankreas dabei ein Zeichen der Funktionserhöhung zeigt. Dieser Zweifel wurde im affirmativen Sinne gelöst. Das übrig bleibende Pankreas zeigt nämlich nach Operation anfangs eine starke Vermehrung der Inseln, die aber hauptsächlich aus den Zellen der 1. Art bestehn. Darauf zogt die Zeit, wo die Inseln zwar etwas spärlich werden, wohl aber sich vergrössernd, zahlreiche Zellen der 2. u. 3. Art enthalten. Weiter nachher sieht man, dass die Inseln sich noch vergrösern und ausschliesslich aus den mit dem stark entwicklten Apparat versehenen 4. ten Zellen bestehen.</Abstract>
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    <ArticleTitle>腎臟原基ノ發生ニ關スル研究 集合管系統ノ發生ニ就テ家鶏胎兒ニ於ケル檢索</ArticleTitle>
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    <Abstract>Seit alters wurden von verschiedenen Seiten die Untersuchungen über die Entwicklung der Nierenanlage von vielen Autoren eifrig ausgeführt, aber leider noch nicht in vielen Punkten über die morphologische Entwicklung des Sammelrohrsystems. So habe ich unter der Leitung von Prof. Shikinami eine Untersuchung über die morphologische Entwicklung der Nierenanlage angestellt, indem ich die Serienschnitte von 30 Embryonen des Haushuhns, insbesondere des den orientalischen Ländern eigentümlichen Zwerghuhns, als Material benutzte und sie der Bequemlichkeit halber in 14 Stadien einteilte. Das Material wurde alles in Zenker's Lösung fixiert, Stückfärbung mit Borax-Karmin, in Paraffin eingebettet und zu Serienschnitten von 10μ dickem Querschnitt angefertigt. Die nötigen Teile dieser Serienschnitte wurden mittels Edinger's Zeichenapparats in 75-100 father Vergrösserung abgezeichnet, auf einer 0.75-1.0mm dicken Wachsplatte reproduziert, nach Born-Peter's Methode aufgeschichtet, zu genauen Rekonstruktionsmodellen hergestellt, dann mit der Beobachtung des Entwicklungszustands dieser Anlage durch das Mikroskop verglichen einer genauen Untersuchung unterworfen, wobei sich folgendes Resultat ergab: Beim Embryo des Zwerghuhns. (1) Eutsteht die Nierenknospe wie bei Säugetieren und Menschen von der Dorsomedialseite des Caudalteils des Urnierengangs her. Bei einem Embryo von Sch-St-L. 6.0mm, N-St L. 6.5mm mit 95 Stunden Bebrütungsdauer 48 Ursegmente kann die Knospung zuerst beobachtet werden. (2) In ihrem Initialstadium verschiebt sich die Öffnung des Ureters an der Dorsomedialseite des Caudalseite des Urnierengangs mit dem Fortschritt der Entwicklungsstadien auf die Dorsalseite und tritt beim Embryo von 11.0mm ganz aus demselben her aus, und kommt zugleich damit allmählich in die Nähe der Kloake und mündet schliesslich beim Embryo von 12.5mm vollständig in dieselbe. (3) Hat die Lageverschiebung der Öffnung des Ureters, der sich vom Urnierengang trennt und sich in die Kloake öffnet, zur Folge, dass sich die Rohrenwand des Caudalends des Urnierengangs zur Kloakenwand mit dem Entwicklungsfortscbritt der Kloake vergrössert. (4) Nimmt der Ureter, der im Frühstadium der Entwicklung platt gestaltet ist und daher morphologisch vom Nierenbeckenteil sich schwer unterscheiden lässt, mit dem Fortschritt der Entwicklungsstadien an Grösse ab. Er dann kann erst beim Embryo von 8.0mm resp. 7.0mm Sch-St-L. vom Nierenbeckenteil unterschieden werden, nimmt allmählich runde Röhrenform an, wird länger, und zuletzt beim Embryo von 17.0mm beträgt die Gesamtlänge 0.8mm. (5) Verschwindet der Teil, der den Säugern des Nierenbeckens und dem Caudalteil desselben entsprechen soil, beim Embryo von 6.5mm Sch-St-L., 7.0mm N-St-L. und 50 Ursegmenten. (6) Gelangt das Nierenbecken von der Dorso-medialseite des Caudalteils des Urnierengangs ventralwärts von der A. iliaca communis zu der Dorsalseite der Urniere und wächst kopfwärts empor. Und beim Embryo von 11.5mm Sch-St-L. wird der der Ventralseite der A. ilisca communis entsprechende Teil durch diese gehemmt und der Nierenkelch kann nicht entstehen. Daher können morphologisch 3 Teile, d. h. Caudal-, Medial- und Cranialteil, unterschieden werden. (7) Entwickelt das Nierenbecken allmählich kopfwärts von seiner Schwanzseite aus 3 Nierenkelche, nämlich je eines der Reihe nach an dem Caudalteil, an der Cranialteilschwanzseite und an der Cranialteilkopfseite. Und es zeigt sich beim Embryo von 11.0mm Sch-St-L. am Caudalteil, beim von 12.0mm Sch-St-L. an der Cranialteilschwanzseite und beim von 12.5mm Sch-St-L. an der Cranialteilkopfseite erst ein auffallend entwickelter Nierenkelch. (8) Kommt das Sammelrohr, wie in der Entwicklungsreihenfolge des Nierenkelches, in der Reihenfolge von Caudalteilkopfende, Cranialteilschwanzende und Cranialteilkopfende hervor. Man sieht beim Embryo von 12.5mm Sch-St-L. am Caudalteilkopfende des Nierenbeckens und beim Embryo von 13.5mm am Cranialteilsschwanzende desselben und beim Embryo von 14.0mm am Cranialteilkopfende desselben erst ein primäres Sammelrohr entstehen. (9) Verzweigen sich dichotomisch auch die sekundäre, tertiäre und quartäre Sammelrohr gleich der Reihenfolge des primären Sammelrohrs vom primären, sekundären und tertiären Sammelrohr. Beim Embryo von 17.0mm Sch-St-L., der die quartären Sammelröhren entsendet, die Gesamtgestalt des Sammelrohrsystems ist ähnlich wie die äussere Gestalt der Niere bei den erwachsenen Vögeln. (10) Beruht die Tatsache, dass die Nierenanlage, die sich in ihrem Frühstadium aussen an der Ventralseite der Aorta abdominalis befindet, ihre Lage beim Embryo von 17.0mm Sch-St-L. nach der Dorsalseite der Aussenseite der Aorta abdominalis verändert darauf, dass sie gedrückt wird, da sich im Frühstadium die Urniere und im Spätstadium die Abdominalorgane bedeutend entwickeln.</Abstract>
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    <ArticleTitle>成人ニ發見セラレタル甲状腺形成缺損ノ1剖檢例</ArticleTitle>
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    <Abstract>Bei Erwachsenen findet man die totale Schilddrüsenaplasie äussert selten. Verfasser hat über einen Fall von Schilddrüsenaplasie in dem physiologischen Fundorte berichtet, die er bei der Sektion an einer 43 jährigen Frau, welche keine Symptome von Funktionsstörungen der Schilddrüse intra vitam zeigte und an akuter Pneumonie starb, bemerkt. Pathologisch-anatomisch war hochgradige Fettsucht vorhanden, der Körperbau war im allgemeinen Proportional, nichts Adnormes war an dem Wachstum zu bemerken. Struma war an dem Zungengrund und dem Zungenbein zu finden. Hyperplasie der Hypophyse, Atrophie der Nebenuierenrinde und Hyperplasie des Nebennierenmarkes war zu bemerken. Der Tumor des Zungengrundes bestand hauptsächlich aus Schilddrüsen-gewebe. Da aber in einem Teile der Zungengrundstruma, welcher besonders unterhalb des Foramen caecum linguae liegt, ein mit Flimmerepithelien bekleidetes drüsiges Gewebe zu sehen war, muss diese Struma des Zungengrundes wohl aus dem Ductus lingualis hervorgekommen sein. Die Struma des Zungenbeins bestand hauptsächlich aus eigentlichem Schilddrüsen-gewebe und muss daher aus dem Ductus thyreoideus herovrgewachsen sein. Da die Frau keine bedeutenden Ausfallerscheinungen der Schilddrüse intra vitam zeigte, muss die Struma des Zungengrundes und die des Zungenbeins eine im ganzen vollkommene Schilddrüsenfunktion gehabt haben, obwohl die Fettsucht wabrscheinlich auf leichtere Funktionsstörungen der Schilddrüse zurückzuführen ist. Bei der Hyperplasie der Hypophyse und dem Auftreten von grossen chromophoben Zellen in dem Vorderlappen handelt es sich wohl um eine korrelative Veränderung, welche sich infolge der Schilddrüsenaplasie, bzw. der Funktionsstörungen der Schilddrüse entwickelt hat.</Abstract>
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    <ArticleTitle>飢餓時Adrenalin注射ヲ行ヘル家兎肝細胞ノGolgi氏裝置ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Bei Kaninchen injizierte der Verfasser in Hungerzustand 0.1 oder 0.5 ccm. der 0.1%igen Adrenalinlösung täglich einmal 2 oder 6 oder 11 Tage lang und dann tötete die Tiere, um ihre Leber mit Hilfe der Uransilvermethode zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: 1. Die Apparatelemente in den Leberzellen nebmen an Zahl und Grösse im Verlauf der Behandelungszeit allmählich zu und nehmen eine unregelmässige Lage ein, was von der einmaligen Dose des Adrenalins unabhängig ist. 2. Im Anfangsstadium der Versuche ist die genannte Zunahme grösser im Fall der grösseren eimmaligen Injektionsinenge als im Fall der kleineren Menge. Dagegen verhält sich die Sache in der späteren Zeit der Versuche gerade umgekehrt. 3. Die Veränderung des Golgischen Apparates in der Leberzellen geht mit der des intrazellulären Glykogens Hand in Hand. Daher liegt es auf der Hand, dass der Apparat mit der Glykogenbildung im innigen Zusammenhang steht.</Abstract>
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    <ArticleTitle>實驗的急性腹膜炎ト肝臟病理組織學的所見 第1編 實驗的急性腹膜炎犬解剖學的所見，血液所見竝ニ肝臟ノ一般的病理組織學的所見</ArticleTitle>
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    <Abstract>Als Vorversuch wurde das normale Blutbild des Hundes und histologisch das an der vorderen Kante ausgeschnittene normale Leberstückchen untersucht. Nach einigen Tagen wurde die akute Bauchfellentzündung durch künstliche Perforation des Magens, Dickdarmes und der Gallenblase, sowie durch Berieselung mit den Bouillonflüssigkeiten verschiedener Bakterien (Staphylo-, Streptokokken, Kolibazillen) in der Bauchhöhle erzeugt. Dann wurde das Blutbild des erkrankten Tieres und die histologische Veränderung des frisch kurz vor oder direkt nach dem Tode des behandelten Tieres ausgeschnittenen Leberstückchens untersucht. Anderseits wurde die histologische Veränderung der Leber als Kontrolle berücksichtigt, die durch die operativen Eingriffe (Narkose, Laparotomie und Exzision des Leber-Probestückes) hervorgerufen wurde. Meine Ergebnisse seien folgendermassen kurz zusammengefasst. 1) Das aus 33 Fällen durchschnittlich berechnete normale Blutbild des Hundes zeigt sich folgendermassen: Rote Blutzellen 6.000.000, Hämoglobin 86.8%, Färbeindex Hb/2E=0.73, Weisse Blutzellen 12, 100, Arten der weissen Blutzellen; Baso. 0.4%, Eosino. 4.2%, Neutro. 63.4% Lympho. 27.9%, Grosse Mono. und Übergangsformen 4.1%. Keine nennenswerte Beziehung ist zwischen dem Blutbild und dem Lebensalter oder dem Geschlecht nachweisbar. 2) Zur Erzeugung der akuten experimentellen Baucbfellentzündung beim Hunde durch Berieselung mit Bouillonflüssigkeit verschiedener Bakterien in der Bauchhöhle muss man gleichzeitig Fremdkörper, wie Gazestückchen, miteinführen. 3) Beim so behandelten Tiere findet man, makroskopisch, Trübungen, Schwellungen oder Petechien des Peritonaeums, geringes fibrinös-eitriges Exsudat in der Bauchhöhle, seröse Verwachsung oder Eiterbelag an der Oberfläche des Magens, Darmes und der Leber, Anschwellung der Mesenteriallymphdrüsen u. s. w. Solche Befunde des Bauchfells sind besonders in chronisch verlaufenden Fäallen auffallend. 4) Von dem Exsudat in der Bauchhöhle, das sich infolge der durch Perforation der Hohlorgane hervorgerufenen Peritonitis des Hundes bildete, wurden Staphylokokken, Streptokokken, grampositive Diplokokken und andere verschiedenen Mikroben kultiviert. 5) Die Blutbefunde des an Peritonitis leidenden Hundes sind bemerkenswert. Im allgemeinen zeigt sich Hyperleukozytose (Leukopenie als Ausnahme nur bei stürmisch verlaufenden Peritonitis-Fällen), Verminderung der eosinophilen Leukozyten und Lymphozyten, relative Neutrophilie und zwar in deren Linksverschiebungen des Kernes. Daher kann man auch bei den Hunden die Leukozytenzahl, besonders Linksverschiebungen der neutrophilen Leukozyten für die Stellung der Prognose der Peritonitis anwenden. 6) An der Leber des an Peritonitis leidenden Hundes zeigt sich Atropie, Dissoziation und verschiedene degenerative Veränderungen der Leberzellen (d. h., Schwellung, Trübung, hydropische Degeneration, Nekrose der Leberzellen sowie Pyknose, Karyorrhexis, Karyolyse, Aufquellung und V akuolenbildung des Leberzellkernes ), Entzündungen (parenchymatöse oder interstitielle Hepatitis und Zusammenauftreten der beiden), Stauung im Leberläppchen etc. Solche hochgradige histologische Veränderungen der Leber sind bei der Peritonitis pathognomonisch, weil man bei den Kontrollen keine bemerkbaren Veränderungen der Leber konstatiert, und zwar konnte man diese histologischen Veränderungen der Leber bei der Peritonitis zu den resorbierten Bakterien und Bakterientoxin aus der Bauchhöhle zurückführen. 7) Aus obigen histologischen Befunden der Leber kann man annehmen, dass die Leberfunktion bei den akuten Bauchfellentzündungen hochgradig gestört wird.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Neuerdings beobachtete der Verfasser einen Säugling von 10 Monaten, der an einer eingeklemmten Tuboovarialhernie litt. Das Kind war weiblich und hatte, bald vou seiner Geburt an, einen unbeständigen taubeneigrossen Tumor an der rechten Inguinalgegend gehabt. Seit 58 Stunden war der Tumor nicht mehr abgeschwunden, und die Patientin klagte über Verstimmung, Appetitmangel, Obstipation und lokalen Druckschmerz, aber weder Übelkeit noch Erbrechen. Die Statur war mittelgross, die Ernärhung schlecht, die Bauchwand nicht gespannt. Die Körpertemperatur betrug 37.8°C. An der rechten Inguinalgegend fand man einen harten perkussorisch gedämpten kleinhühnereigrossen Tumor, welcher beim operieren einen dickbräunlich verfarbten und mässig angeschwollenen Eierstock und einen verdrehten mit der Dünndarmwand verwachsten Eileiter enthielt. Durch das Herausschneiden dieser Inhälte und den Verschluss der Bruchpforte heilte das Kind in 10 Tagen aus.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der perilymphatische Raum des Innenohres steht durch den Aquaeductus cochleae mit dem Subarachnoidealraum in direktem Verkehr, was seit Hyrtl (1860) von mehreren Autoren angenommen und neuerdings von Kibata in unserer Klinik auf Grund der experimentellen Untersuchung bestätigt worden ist. Infolgedessen beschäftigte sich Verfasser mit den Studien über den Einfluss des experimentellen Verschlusses dieses Aquaeductus cochleae auf den histologischen Befund des Innenohres, was nicht bloss die Herkunft der Perilymphe klar machen, sondern auch zur Innenohrpathologie, insbesondere zu den morphologischen Veränderungen des häutigen Innenohres einen Beitrag liefern soll. Der Versuch wurde in folgender Weise angestellt. Als Versuchstiere wurden Kaninchen verwendet. Erstens impfte Verfasser Sarkomemulsion in die cerebello-medullare Cisterne, entweder durch Suboccipitalpunktion oder durch eine kuenstliche kleine Öffnung an dem Hinterhauptbein, in der Erwartung, dass durch das Wachsen dieses Sarkoms der Aquaeductus cochleae geschlossen werden koennte. Zweitens öffnete er die Hinterschädelgrube von hinten aus und führte so einen dünnen Katgutfaden in den Aquaeductus cochleae durch seine kraniale Mündung ein, um den Aquaeductus mit diesem eingeführten Fremdkörper sowie durch den darauf reagierenden Organisationsprocess zu verschliessen. Durch diesen Versuch gelang ihm glücklicherweise bei mehreren Kaninchen der Verschluss des Aquaeductus cochleae, was die histologische Untersuchung in verschiedenen Abständen each dem erwähnten Verfahren zeigte. Die hauptsächlichsten der histopathologischen Veränderungen sind die Vorbuchtung der Reissnerschen Membran sowie die Aufblaehung der Vorhofsseckchen bei den Kaninchen mit geschlossenem Aquaeductus. Diese Veraenderungen sind bei den Kaninchen mit verengertem oder geschlossenem Aquaeductus nicht nur constatiert, sondern es ist auch beobachtet worden, dass sie um so deutlicher herbeigefuebrt werden, je hochgradiger und je laenger die Verengerung im Aquaeductus besteht. Auf Grund dieser Experimente ist Verfasser zu folgendem Schlusse gekommen; 1) Die Perilymphe stammt aus der Cerebrospinalflüssigkeit und kommt hauptsächlich durch den Aquaeductus cochleae. 2) Die Vorbuchtung der Reissnerschen Membran kann nicht nur bei der Labyrinthitis erscheinen, sondern auch dureh den blossen Verschluss des des Aquaeductus cochleae herbeigefuehrt werden. 3) Als eine Ursache der angeborenen Taubstummheit ist der Verschluss des Aquaeductus cochleae anzusehen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Als Ergänzung der I. Mitteilung hat der Verf. unter Verwendung von erwachsenen Kaninchen die folgenden 2 Versuche angestellt. I) Veränderung des Blutbildes und des Kalium- und Calciumgehaltes im Blut, welche innerhalb 12 Stunden nach der Bestrahlung auftritt. II) Untersuchung des Blutbildes, sowie des Kalium- und Calciumgehaltes im Blute bei Serienbestrahlungen mit 6 tägigen Abständen. Bei der ersten Untersuchung gelang es mir die folgenden Resultate zu erzielen. 1) Durch die Bestrahlung zeigen das Körpergewicht, die roten Blutkörperchen, der Hb-gehalt, sowie der Färbeindex fast keine Abweichung im Vergleich zur Kontrolle. 2) Die Gesamtzahl der Leukozyten nimmt schon 1 Stunde nach der Bestrahhmg deutlich zu; nach 5 Stunden zeigt sie auch den gleichen Befund, um sich nach 12 Stunden etwas zu vermindern. 3) Die eosinophilen Leukozyten, die Monozyten und die Mastzellen sind durch die Bestrahlung kaum beeinflusst. 4) Die Lymphozyten haben im prozentuellen Verhältnisse immer abgenommen. Dagegen zeigt sich bei ihnen in der absoluten Zahl keine Veränderung, was auf die Vermehrung der gesamten Leukozyten zurückzuführen ist. 5) Die pseudoeosinophilen Leukozyten haben sich sowohl relativ als absolut in ihrer Zahl vermehrt. Die Kernverschiebung dieser Zellen tritt schon 1 Stunde nach der Bestrahlung dentlich auf, um dann mit der Zeit immer stärker anzusteigen. 6) Der Kaliumgehalt im Blut zeigt immer eine deutliche Abnahme. 7) Der Calciumgehalt im Blut vermindert sick etwas 1 Stunde nach der Bestrahlung, kehrt nach 5 Stunden wieder zur Norm zurück, um sich nach 12 Stunden ein wenig zu vermehren. Die Ergebnisse der zweiten Untersuchung können in folgender Weise zusammengefasst werden. 1) Das normale Kaninchen wird durch die Bestrahlung viel weniger beeinflusst als das anämische. 2) Durch die Bestrahlung erfahren das Körpergewicht, die roten Blutkörperchen und der Hb-gehalt keine besondere Abweichung. 3) Die Gesamtzahl der Leukozyten zeigt immer eine starke vermehrung. 4) Die Lymphozyten vermindern sich der relativen Zahl nach, während bei ihnen der absoluten Zahl nach nachts Auffallendes zu konstatieren ist. 5) Die Zahl der eosinophilen Leukozyten hat stets sowohl relativ als auch absolut zugenommen, die Kernverschiebung ist auch stark erhöht. 6) Der Kaliumgehalt im Vollblut zeigt eine deutliche Verminderung, während der Calciumgehalt im Vollblut eine leichte Vermehrung aufweist. Daher ist die Quote von Kalium und Calcium immer herabgesetzt.</Abstract>
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    <Abstract>Es wurde in 14 Fällen von Asthma bronchiale der therapeutische Wert des Adrenalons geprüft. In fast allen Fällen konnte das Mittel durch subkutane Verabreichung meistens von 1 ccm 1%iger Lösung, in schweren Fällen von 2 ccm davon, den Anfall beseitigen, und zwar zuerst die subjektiven Symptome in 3 bis 8 Minuten, dann die physikalischen Symptome in 5 bis 10 Minuten. In einem hartnäckigen Fall, wo Adrenalin, Ephedrin und Pantopon versagten, war der Erfolg unbefriedigend, trotzdem die Dosis bis 2-3 ccm gesteigert und 2 mal nacheinander mit einer kurzen Pause gegeben wurde. Als Nebenerscheinungen wurde fast nichts bemerkt, auch bei der Anwendung von 2-3 ccm. In diesem Sinne hält der Verf. das Adrenalon für ein hervorragendes Mittel im Vergleich mit den bisherigen (sympathicotropen) Mitteln-Denn bei Anwendung von Adrenalin, Ephedrin, Antastol, Astbmolysin oder Rephrin wurden immer mehr oder minder Nebenerscheinungen, wie Herzklopfen, Blässe des Gesichts, Unruhe, Zittern u. a. beobachtet. Was den Vergleich der Heilerfolge an. betrifft, kann der Verf. noch nichts bestimmtes sagen. Doch schien dieses Mittel dem Verf. In einzelnen Fällen wirksamer als Adrenalin (in 2 Fällen), als Antastol (in 2 Fällen), als Papaverin und Morphin-Atropin (in 1 Fall), als Repbrin (in 1 Fall) und als Ephedrin (in 2 Fällen).</Abstract>
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    <Abstract>Bei Kaninchen injizierte der Verfasser eine 2%ige Lösung von chininum hydrochloricum, Diuretin und Kaffein für sich in die Ohrvene, und zwar 10cc jeder Lösung pro Kg Körpergewicht. Daneben benützte er eine kleine Menge (2cc pro Kg Körpergewicht) der Chininlösung. Dann liess er die Versuchstiere 30 Minuten oder eine Stunde lang leben und tötete sie, um ihre Leber mit Hilfe der Uransilbermethode zu untersuchen. Das Ergebnis ist wie folgt: 1. Nach Injektion von Diuretin oder Kaffein sammeln sich die Körncben des Golgischen Apparates der Leberzellen teilweise an die Blutkapillaren und treten in den Vordergrund, später aber vermindern sie sich allmäblich, um endlich fast gänzlich zu verschwinden. Im Gegensatz hierzu bleibt unverändert eine Gruppe Apparatkörnchen, die an den Gallenkapillaren vorhanden sind. 2. Nach Injektion der kleinen Chininmenge vergrössert sich der Apparat allmählich und zeigt eine gute Entwickelung, indem auch seine Körnchen an den Blutkapillaren in die Augen springen. 3. Nach Injektion der grösseren Chininmenge werden die Apparatkörnchen gröber, aber vermindern sich allmählich, bis man an den Blutkapillaren fast keine Körnchen sehen kann. 4. Der Golgische Apparat in den Leberzellen spielt wahrscheinlich eine grosse Rolle bei der Verzuckerung und Glykogenbildung.</Abstract>
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    <ArticleTitle>温度ガRamón y Cajal氏「ウラン」銀法ノ成功上ニ及ボス影響ニ就テ</ArticleTitle>
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    <Abstract>Der Verfasser macht darauf aufinerksam, dass die Temperatur auf den Erfolg der Uransilbermethode einen grossen Einfluss ausübt. Um diesen Einfluss erfahrungsgemäss genau zu bestimmen, führte er folgende 4 Verfahren aus und vergleicht ihre Resultate mit einander. 1. Fixierung, Silberimprägnation und Reduktion bei einer Zimmertemperatur von ca. 28°C. 2. Fixierung, Silberimprägnation und Reduktion bei ca. 17°C im Eisschranke. 3. Fixierung, Silberimprägnation und Reduktion in einem auf ca. 38°C geheizten Wärmeschrank. 4. Fixierung und Silberimprägnation bei ca. 17°C im Eisschranke und Reduktion in einem auf ca. 38°C erwärmten Brutofen. Das Ergebnis ist wie folgt. 1. Die Fixierung bei 28°C und 38°C hemmt das Auftreten des Golgischen Apparates. 2. Der Golgische Apparat kommt am deutlichsten zum Vorschein, wenn man das Gewebsstück bei 17°C in der Fixationsflüssigkeit und Silberlösung taucht und bei 38°C reduziert. Darauf folgt ein die Fixation bei 17°C, die Silberimprägnation und Reduktion bei 38°C ausführendes Verfahren, das auch den Apparat gut auftreten lässt. 3. Dagegen treten die Mitochondrien am deutlichsten in die Erscheinung, wenn man alle Behandelungen (Fixation, Silberbad und Reduktion) bei 38°C ausführt. Auch das Verfahren bei 28°C genügt sie ziemlich gut auftreten zu lassen. 4. Es empfiehlt sich, die Reduktion bei der Urausilbermethode in einem auf 38°C geheizten Brutofen auszuführen, da hier die Reduktion vollständig und schnell vor sich geht. 5. Im Gegensatz hierzu muss man die Fixierung und Silberimprägnation bei einer niedrigen Temperatur ausführen, daher im Sommer mir Hilfe des Eisschrankes.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser berichete früher, wie die physiologischen Bewegungsvorgänge in der Retina des Froschauges und die physiol. Veränderungen der mit Toluidinblau färbbaren Substanz durch verschiedene Medikamente beeinflusst werden. Diesmal hat er die bei der Injektion von verschiedenen Medikamenten eintretenden Veränderungen der Bewegungsvorgänge in der Retina des Hahnes untersucht, in welcher die Innenglieder der Stäbchen auffällige Formveränderungen zeigten. Er kam fast zu den gleichen Resultaten wie beim Frosch. 1) Die Einflüsse von verschiedenen Medikamenten auf die physiologischen Bewegungsvorgänge in der Retina des Hahnes sind geringer als in der des Frosches. 2) Physiologische Vorgänge, welche die Stäbchen, Zapfen und Pigmentkörner beim Über ang zur Hellstellung nacheinander durchmachen, werden kraft verschiedener Medikamente deutlicher gemacht. 3) Die Medikamente, die die Retina von Dunkelstellung zu Hellstellung bringen, sind 5 Arten von Säuren, Kochsalz, cholsaures Natrium, Adrenalin und Cocain. 4) Die Medikamente, die den Übergang zur Dunkelstellung langsamer machen, sind Säure, Kochsalz, chol. Natrium, Adrenalin, Cocain, Atropin u. Strychnin. Santonin, Chinin, Eserin, Tetrodotoxin u. KCN verspätet ihn ganz gering u. wirken nur erst, wenn man eine Injektionsdosis anwendet, wodurch die Lebensvorgänge des ganzen Körpers stark geschwächt werden. 5) Wenn Man H(2) O(2) in die Augenhöhle einspritzt, so bringt es die Dunkelstellung zur Ultradunkelstellung, und Pilocarpin beschleunigt den Übergang zur schwachen Ultradunkelstellung. 6) Säure, Kochsalz (Augenh), Chol. Natr. (Augenh), Atropin, Adrenalin und Cocain fördern den Übergang zur Hellstellung. 7) Santonin, verspätet den Übergang zur Hellstellung, und Eserin, KCN, Tetrodotoxin u. Chinin haben nur ganz wenig Wirkung dieser Art. 8) Die Verspätung des Übergangs zur Dunkelstellung, Beschleunigung und Verspätung das Übergangs zur Hellstellung sind am grössten bei den Zapfeninnengliedern, die Veränderungen der andern Elemente werden von den Veränderungen der ersteren abhängig sein und dabei deren Wirkung zeigen. Dagegen ist die Beschleunigung des Übergangs zur Dunkelstellung und des Übergangs zur Ultradunkelstellung am grössten bei den Stäbcheninnengliedern ganz unabhängig von andern Veränderungen, die Veränderungen der andern Elemente sind wieder von den Veränderungen der ersteren abhängig und haben dabei deren Wirkung.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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