start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1077 end-page=1079 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1038 end-page=1072 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die biologische Wirkung der Höhensonnenstrahlen (I. Mitteilung) kn-title=太陽燈照射ノ生物學的作用ニ就テ(第1囘報告)殊ニ太陽燈照射量ノ變化ニヨル血液像竝ニ血中K, Ca量ノ移動ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ich habe schon früher bei verschiedenen Dermatosen den Calcium- und Kaliumgehalt im Blutserum bestimmt und dabei, ohne es beabsichtigt zu haben, gefunden, dass sich bei den meisten Patienten, die zwecks Therapie mehrmals mit der künstlichen Höhensonne bestrahlt wurden, eine Vermehrung des Calciumgehaltes zeigte (s. diese Zeitschr. Jg. 41, Nr. 12). Diesmal habe ich experimentell den folgenden Versuch vorgenommen, um die Beziehung zwischen der Bestrahlung und dem Calciumgehalt im Blute einerseits und den Einfluss der ersteren auf den Kaliumgehalt im Blute andererseits, da das Kalium bekanntlich eine antagonistische Wirkung gegen das Calcium aufweist, genau zu studieren. Was die Untersuchungsmethoden anbelangt, so habe ich das Versuchstier (Kaninchen) mit verschiedenen Dosen bestrahlt und jedesmal nach 24 Stunden den Calciumund Kaliumgehalt im Blute bestimmt. Zugleich habe ich auch das Blutbild untersucht, um die Schwankung des Calcium- und Kaliumgehaltes im Blute biologisch zu erklären. Die Resultate lassen sich, wie folgt, zusammenfassen. 1) Das Körpergewicht des Versuchstieres nimmt somohl durch Bestrahlung als auch durch Blutentnahme etwas ab. 2) Bei Blutentnahme zeigen der Hb- gehalt und die Zahl der roten Blutkörperchen eine deutliche Abnahme. Durch Bestrahlung werden beide vielfach beeinflusst, d. h. sie zeigen bei grosser Bestrahlungsdosis eine stärkere Verminderung als bei einfacher Blutentnahme, während sie bei mittlerer oder kleiner Dosis eine geringere Veränderung aufweisen, als es bei dem Kontrolltiere der Fall ist. 3) Die Gesamtzahl der Leukozyten vermehrt sich durch die Bestrahlung und der Grad der Vermehrung geht beinahe parallel mit der Dosis des Lichtes. 4) Die eosinophilen Leukozyten haben durch die starke Bestrahlung abgenommen, zeigen gagegen bei mittelstarker oder schwacher keine Veränderung bzw. nur eine Vermehrung leichten Grades. 5) Die Monozyten und die Lymphozyten sind im prozentuellen Verhältnisse stets vermindert, während sie in der Gesamtzahl eine mässige Vermehrung aufweisen. Je grässer die Bestrahlungsdosis ist, um so auffallender ist die Veränderung der beiden Zellen. 6). Die Zahl der pseudoeosinophilen Leukozyten vermehrt sich sowohl relrativ als auch absolut, wobei sie fast parallel mit der Bestrahlungsdosis geht. 7) Die Linksversehiebung des pseudoeosinophilen Kernbildes wird schon bei einfacher Blutentnahme nachgewiesen, bei der Bestrahlung tritt sie viel deutlicher auf und ihr Grad ist fast genau proportional der Bestrahlungsdosis. 8) Der Kaliumgehalt in Vollblut wird stets durch Blutentnahme bedeutend vermindert. Bei starker Bestrahlung ist die Abnahme noch auffallender, während sie sich bei mässiger etwas schwächer als bei der Kontrolle zeigt. 9) Der Calciumgehalt im Vollblut vermindert sich allmählch mit der Zunahme der Anämie, besonders bei starker Bestrahlung, dagegen ist er bei mittelstarker oder schwacher Bestrahlung erheblich vermindert und der Grad der Verminderung geht fast parallel mit der Bestrahlungsdosis. 10) Die Quote von Kalium und Calcium vergrössert sich allmählich entsprechend der Zahl der Blutentnabmen, ebenso verhält sie sich bei starker Bestrahlung. Dagegen wird ale bei mittelstarker oder schwacher Bestrahlung rapid und bedeutend herabgesetzt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HigakiRitsuo en-aut-sei=Higaki en-aut-mei=Ritsuo kn-aut-name=檜垣律夫 kn-aut-sei=檜垣 kn-aut-mei=律夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1028 end-page=1037 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss der Gallensäure auf den Glutathionsgehalt im Blut und Organe kn-title=膽汁酸ノ臟器及ビ體液内還元「グルタチオン」量ニ及ボス影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat den Einfluss der Cholsäure auf den Glutathionsgebalt im Blut, in der Leber und Milz des normalen Kaninchens und den Glutathionsgehalt in denselben des stauungsikterischen Kaninchens untersucht, um den Einfluss der Cholsäure auf die Zelloxydation im Organe klarzustellen. Dabei wurden gefunden, dass der Glutathionsgehalt des Blutes u. der Leber sowohl durch subcutane als auch durch intravenöse Zufuhr von 2cc einer 1%igen Na-Cholatlösung pro kg Körpergewicht unverändert bleibt, während der in der Milz dadurch herabgesetzt wird. Weiter wurde gefunden, dass der Glutathionsgehalt im Blut durch intravenöse oder subcutane Zufuhr von 5cc einer 1%igen Na-Cholatlosung pro kg Körpergewicht ebenfalls unverändert bleibt, und dass aber der in Leber dadurch vermehrt und der in Milz entweder vermehrt wird oder unverändert bleibt. Bei Zufuhr von grösseren Mengen von Gallensäure wie z. B. bei experimentellem Stauungsikterus wird der Glutathionsgehalt im Blut sowie in Leber herabgesetzt, während der in Milz dabei vermehrt wird, was erstere höchstwahrscheinlich auf der durch Rückfluss der Galle hervorgerufenen Zellendegeneration der Leber beruhen dürfte. Aus den Daten gent hervor, dass die Cholsäure in kleinerer Menge den Glutathionsgehalt im Organe im Sinne der Oxydationshemmung herabsetzt, während sie in grösserer Menge ihn im Sinne der Oxydationsförderung vermehrt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ÔhashiKaname en-aut-sei=Ôhashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=大橋要人 kn-aut-sei=大橋 kn-aut-mei=要人 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1021 end-page=1027 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=On the Changes of the Heart muscle and the Spinal ganglion in the Hakumai-byo Fowl and Rabbit kn-title=白米病家鷄及ビ同病家兎ノ心筋竝ニ脊髓神經節ノ變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Both the fowl and rabbit suffered from an experimental hakumai-byo show a decrease of their heart weights, their heart muscles being usually submited to the atrophy with a nuclear development. The microscopic appearance of the heart muscle fibre, however, is not quite similar in both the hakumai-byo animals. For the cardiac muscle fibrils of the fowl become thin paripassu the sarcoplasm decreases, while those of the rabbit become also attenuated but accompany no marked decrease of the sarcoplasm. On the other hand, both the hakumai-byo animals show a shrinkage of the nerve cell and a prolifiration of the connective tissue in the spinal ganglion. The development of the Golgi apparatus of such a shrinking cell is markedly inhibited and sometimes the apparatus disappears from the cell protoplasm. This change of the spinal ganglion cell as well as that of the heart muscle fibre is liable to become more remarkable with the process of beri-beri-like symptome, but it is not so manifest as to be decided the grade of the symptome by the microscopic specimen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SatoYoshitoshi en-aut-sei=Sato en-aut-mei=Yoshitoshi kn-aut-name=佐藤義敏 kn-aut-sei=佐藤 kn-aut-mei=義敏 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1015 end-page=1020 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über einen Fall von Hämangioma hypertrophicum an der Eingangsstelle des Kehlkopfes kn-title=喉頭入口部ニ於ケル肥大性血管腫ノ1例ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser berichtet über einen Fall von malignem Tumor, welcher den Kehlkopf eines 33 jährigen Mannes begrifft hat. Auf den ersten Blick der histologischen Präparate hielt er den Tumor für Sarkom, aber bei feiner Untersuchung bemerkte er den Tumor als Hämangioma hypertrophicum fest. Infolge der Radiumtherapie bekam der Kranke eine Zeitlang guten Verlauf, um leider bald zu sterben. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KawaiIkuji en-aut-sei=Kawai en-aut-mei=Ikuji kn-aut-name=河合郁二 kn-aut-sei=河合 kn-aut-mei=郁二 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學耳鼻咽喉科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1008 end-page=1014 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Stromstärke des Sehwellenreizes bei der Längs- und Querdurchströmung der Muskeln kn-title=筋ノ縦横電流通過ノ際ニ於ケル刺戟閾ノ電流強度ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser stellte eine experimentelle Untersuchung über die verschiedene Reizbarkeit bei der Längs- oder Querdurchströmung des galvanischen Strömes ein, und kam zum folgenden Schluss. 1) Die Reizbarkeit des galvanischen Strömes ist grösser in Längsdurchströmung als Querdurchströmung. 2) Der elektrische Widerstand des Muskels ist grösser in der Querrichtung als in der Längsrichtung ungefähr in der umgekehrten Verhältniss zur Reizbarkeit des Muskels. 3) Die Verschiedenheit der Reizbarkeit des galvanischen Strömes bei Längsdurchströmung und Querdurchströmung kann mann also durch die Unterschied des Widerstand des Muskels in verschiedenen Richtung erklärbar. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SudôG. en-aut-sei=Sudô en-aut-mei=G. kn-aut-name=須藤吾之助 kn-aut-sei=須藤 kn-aut-mei=吾之助 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=995 end-page=1007 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkung der Grosshirnrinde und des Hypothalamus auf den Wasserhaushalt kn-title=水分代謝ニ及ボス大腦皮質竝ニ視神經床下部ノ關係ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Beim Kaninchen versuchte Verfasser die Dekortirierung und das Hypothalamusstich gleichzeitig und wandete er dabei an, bald die Wasserbelastung, bald mit ihr das Caffeino- Natrium Benzoicum, das Pituitrin, den Harnstoff und das Kochsalz kombiniert. Darauf beobachtete er die Wirkung auf den Wasserhaushalt, indem er die Erythrozytenzahl, das Hämoglobingehalt, das Serumeiweissgehalt, das Kochsalzgehalt des Blutserums, die Harnmenge, das spezifische Gewicht und die Gesamtstickstoffausscheidung bestimmte. In diesen Experimenten waren die Bluteindickung, die Diureseförderung und die Vermehrung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn, die bei der Dekortirierung erscheinen, nicht bloss zu bemerken, sondern zeigten sich im Gegenteil die Blutverdünnung, die Diuresehemmung und die Verminderung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn. Ganz dieselbe Resultate konnte man bei blossem Hypothalamusstich beobachten. Daraus ersieht man, dass der Hypothalamus bedeutendere Rolle als die Grosshirnrinde für den Wasserhaushalt spielt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TsukudaTsuyoshi en-aut-sei=Tsukuda en-aut-mei=Tsuyoshi kn-aut-name=佃毅 kn-aut-sei=佃 kn-aut-mei=毅 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學稻田内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=975 end-page=994 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkung des Yohimbins und Chinins auf das Blutbild, insbesondere über ihren Einfuss auf die Adrenalinwirkung. I. Die Wirkung des Yohimbins und ihre Beziehung zur Adrenalinwirkung kn-title=「ヨヒムビン」及ビ「ヒニン」ノ血液像ニ對スル作用ノ比較殊ニ夫等ガ「アドレナリン」ノ作用ニ及ボス影響ニ就テ I. 「ヨヒムビン」ノ作用及ビ之ト「アドレナリン」トノ關係 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es wurden dem Kaninchen 0.25-5mg/kg Yohimbinchlorhydrat intravenös injiziert und mit gewissem Zeitinterval bis 8 oder 24 Stunden nach der Injektion wurde die Veränderung des Blutbildes untersucht. 1. Yohimbin ruft in den oben genannten Dosen auf die Zahl der Erythrozyten und die Menge des Haemoglobins keine Veränderung hervor. 2. Auf die Leukozyten übt, es dagegen eine typische Wirkung aus. Nach Injektion von 0 5-5mg/kg tritt zuerst eine leichte Leukopenie ein, die im Wesentlichen von der Verminderung der Lymphozyten herrührt, dann macht diese einer später auftretenden, aber anhaltenden Leukozytose Platz die hauptsächlich durch eine Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten bedingt wird. Die anderen Sorten von Leukozyten erfahren durch dieses Gift keine bestimmte Veränderung. 3. Wenn 0.25-5mg/kg Yohimbin mit 0.5mg/kg Adrenalin gleichzeitig injiziert wird, so wird die nach Adrenalin sonst auftretende vorübergehende Leukozytose, die auf der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten und der Lymphozyten beruht, gehemmt. Dagegen kann die später auftretende, von der Vermebrung der pseudoeosinophilen Leukozyten herrührende Leukozytose durch Yohimbin nicht gehemmt werden, sondern wird aber vorstärkt, vielleicht durch die Addition der Wirkung beider Gifte. 4. Wenn aber 1-5mg/kg Yohimbin 2-3 Stunden nach der Adrenalininjektion verabreicht wird, so wird die später durch Adrenalin verursachte Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten gehemmt, und durch die Vermindelung der Lymphozyten wird im Gegenteil eine Leukopenie hervorgerufen. Die Adrenalinwirkung wird dann durch Yohimbin gehemmt und sogar umgekehrt, und dabei diese Erscheinung auch so angesehen werden kann, dass die Vermehrung der Leukozyten durch Yohimbin infolge der Vorbehandlung mit Adrenalin gehemmt wird. Diese Erscheinung dürfte in der Weise erklärt werden, dass Yohimbin, wie bei den glattmuskeligen Organen, so auch auf einen Teil der Angriffspunkte des Adrenalins lähmend einwirkt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SakamotoYutaka en-aut-sei=Sakamoto en-aut-mei=Yutaka kn-aut-name=坂本寛 kn-aut-sei=坂本 kn-aut-mei=寛 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=960 end-page=974 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss einiger aromatischer Guanidinderivate auf den Blutzucker kn-title=芳香性「グアニヂン」誘導體ノ家兎血糖ニ及ボス影響 其ノ1 家兎正常血糖ニ及ボス影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Anschluss an die Untersuchungen von Fujino über die verschiedenen zyklischen Derivate des Guanidins, stelle ich Versuche an über die Wirkung einiger neuer aromatischer Derivate auf den Blutzuckerspiegel des Kaninchens. Die zur Untersuchung herangezogenen Substanzen umfassten p-Oxyphenylguanidin, 3, 4-Dioxybenzylguanidin, p-Oxybenzylguanidin, Phenyloxyaethylguanidin, α-Phenylaethylguanidin und p-Meth-oxybedzylguanidin. Diese aromatischen Derivate wirken bei Kaninchen in kleinen, noch keinen Krampf erregenden Dosen auf den Blutzuckergehalt herabsetzend, bei grossen Dosen dagegen erhöhend. Diese hyperglykämische Wirkung bleibt bei den Tieren aus, denen vorher beiderseits Nn. splanchnici durchgeschnitten worden sind, während die hypoglykämische Wirkung sich auch bei der Vorbehandlung einstellt. Daraus ist zu entnehmen, dass die erstere Wirkung durch die zentrale Reizwirkung dieser Derivate sekundär hervorrufen wird. Vergleicht man die Derivate auf ihre wirksamen Minimaldosen und ihre Wirkungsdauer, so ist die hypoglykämische Wirkung bei p-Oxyphenylguanidin am deutlichsten, dann folgt p-Oxybenzylguanidin, Phenlyoxyaethylguanidin. α-Phenylaethylguanidin und p-Methoxybenzylguanidin ist am schwächsten. Sie wirken insbesondere bei solchen Tieren deutlich, bei denen der Blutzuckergehalt von vorherein relativ hoch ist. Betreffs der hyperglykämischen Wirkung führen 3, 4-Dioxybenzylguanidin und p-Methoxybenzylguanidin in kleineren Dosen vorübergehend zur Zunahme des Blutzuckergehaltes, und zeigen auch in grosseren eine langdauernde Hyperglykämie. Die sonstigen Derivate, wie p-Oxyphenylguanidin, p-Oxybenzylguanidin und Phenyloxyaethylguanidin wirken auf denselben stark vermehrend nur in grossen Dosen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TokumaruTakasi en-aut-sei=Tokumaru en-aut-mei=Takasi kn-aut-name=徳丸喬 kn-aut-sei=徳丸 kn-aut-mei=喬 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=952 end-page=959 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über histologische Veränderungen des Herzens, die nach Injektion des Atoxyl zum Vorschein kommen kn-title=「アトキシール」注射後ニ起ル心臟ノ組織學的變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen injizierte der Verfasser verschiedene Mengen der 10%igen Atoxyllösung für sich in die Ohrvene, und tötete die Tiere nach verschieden Zeiträumen, um ihre Herzen histologisch zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Nach Injektion einer kleinen Menge quellt die Herzmuskelfaser allmählich auf, wobei sie voluminös und schlecht färbbar wird. Dies ist auf die Hydropisierung des Sarkoplasmas und der Fibrillen zurückzuführen. Vor allem ist die Aufquellung des den Kern umgebenden Achsensarkoplasmas beträchtlich, sodass jede Faser aussieht, als ob sie eine grosse Höhle enthiete. Dieser Zustand ist 12 Stunden nach Injektion am deutlichsten während er 48 Stunden nach Injektion etwas in den Hintergrund tritt. Die Blutkapillaren im Herzen erweitern sich stark, und zeigen sogar stellenweise Blutungen. Nach Injektion einer grossen Menge treten die Quellung der Muskelfasern und die Blutung der Kapillaren sehr frühzeitig auf, und sind an der 6 Stunde nach Injektion am deutlichsten zu sehen, während sie nach den weteren 6 Stunden allmählich zurücktreten, sodass die Veränderung hier nach frühem Auftreten sehr schnell vergeht. Ausserdem ist die Quellung der Muskelfasern in diesem Falle im allgemeinen geringer als nach Anwendung der kleinen Dosis. Die durch Atoxyl verursachte Herzmuskelveränderung beruht nicht auf der direkten Wirkung des Giftes auf die Herzmuskulatur, sondern sie ist auf die Reizuug der Herznerven zurückzuführen. Bei Anwendung der kleiner Giftdosis wird der Vagus hauptsächlich gereizt und lässt die Muskelfasern aufquellen während die grosse Giftdose vielmehr den Sympathicus reizt und gegen die Auflockerung der Muskelfasern wirkt. Atoxyl reizt das vasodilatorische Zentrum und lässt die Blutkapillaren im Herzen verweitern und sogar stellenweise bluten. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KoiMosaku en-aut-sei=Koi en-aut-mei=Mosaku kn-aut-name=己斐言 kn-aut-sei=己斐 kn-aut-mei=言 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=943 end-page=951 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Einfluss der Cholsäure auf die Zuckerausscheidung im Harn von kastrierten Kaninchen kn-title=睾丸摘出家兎人工尿糖排泄ニ及ボス膽汁酸ノ影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfassr hat den Einfluss der Cholsäure auf die durch Zufuhr von Glukose erzeugte Zuckerausscheidung im kastrierten Kaninchenharn untersucht und gefunden, dass die Zuckerausscheidung im Harn von Kaninchen durch Kastration vermehrt wird, und dass die die Zuckerausscheidung herabsetzende Wirkung der Cholsäure durch Kastration stark abgeschwächt wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ChikamoriShigeaki en-aut-sei=Chikamori en-aut-mei=Shigeaki kn-aut-name=近森茂明 kn-aut-sei=近森 kn-aut-mei=茂明 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=934 end-page=942 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ein Sektionsfall von Melaena neonatorum vera kn-title=初生兒「メレナ」ノ1剖檢例 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Verfasser haben einen Fall von Melaena neonatorum vera beobachtet. Es handelt sich in diesem Falle um ein weibliches 13 Tage altes Kind normaler Geburt das 3 Tage post partum Melaena-Symptome, d. h. Hämatemesis und Hämatochezia gehabt hatte. 10 Tage nach Krankheitsbeginn, starb das Kind. Die pathologisch-anatomischen Befunde sind folgende: 1) Hämorrhagische Erosion der kleinen Magenkurvatur. 2) Subseröse Sugillation des Magens. 3) Frische Blutung im Coecum. 4) Markhämorrhagie der beiden Nebennieren. 5) Petechien der Harnblasenschleimhaut. 6) Offenbleiben des Ductus Botalli und des Foramen ovale. Defekt der Pars membranacea ventriculorum. 7) Herzhypertrophie und -dilatation. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ÔhashiKaname en-aut-sei=Ôhashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=岡田一 kn-aut-sei=岡田 kn-aut-mei=一 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=KonisiNobuo en-aut-sei=Konisi en-aut-mei=Nobuo kn-aut-name=小西信雄 kn-aut-sei=小西 kn-aut-mei=信雄 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=926 end-page=933 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss der Gallensäure auf den Katalasengehalt des Blutes kn-title=膽汁酸ノ血液「カタラーゼ」ニ及ボス影響ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser hat den Katalasengehalt des Blutes von Kaninchen bei Zufuhr von verschiedenen Mengen von Cholsäure untersucht und gefunden, dass er durch die Zufuhr von kleineren Mengen von Cholsäure herabgesetzt, dagegen durch die von grösseren Mengen vermehrt wird. Der Katalasengehalt des Blutes von experimentellen stauungsikterischen Kaninchen wird im Anfangsstadium des Ikterus vermehrt, aber im späteren Stadium vielmehr herabgesetzt. Aus den Daten geht hervor, dass der Katalasengehalt des Blutes durch die Menge der Gallensäure im Organismus beeinflusst wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ÔhashiKaname en-aut-sei=Ôhashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=大橋要人 kn-aut-sei=大橋 kn-aut-mei=要人 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生化學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=900 end-page=925 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Histologische Untersuchungen in Bezug der Sekretionsvorgänge in der Unterkieferdrüse beim Kaninchen I. Mitteilung. Über Veränderungen der Unterkieferdrüse nach Durchschneidung des Sympathicus od. der Chorda kn-title=家兎顎下腺ノ分泌機轉ニ關スル組織學的研究(第1報)交感神經又ハ皷索切斷後ノ顎下腺ノ變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen durchtrennte der Verfasser den Halssympathicus oder die Chorda tympanica auf der linken Seite und liess die Tiere 1 Stunde, einen, 4, 10, 20, 30, 50 oder 70 Tage lang weiter leben und dann tötete sie im Hungerzustande. Ihre Unterkieferdrüsen wurden teils mit Hilfe der Uransilbermethode, teils durch Eosinhämatoxylinoder Eisenhämatoxylin-Färbung untersucht, wobei auch die Drüsen der nicht operierten Seite stets als Kontrollmaterial benützt wurden. Als Ergebnisse ist das Folgende hervorzuheben. Schon eine Stunde nach der Operation zeigt der Golgische Apparat verschieder Zellen (der hellen und dunklen Zellen sowie der Zellen der Speichelröhre) der Unterkieferdrüse Veränderungen, die sich im Verlauf der weiteren 23 Stunden etwas verbessern, aber seit dem 4. Tage nach Operation stärker werden, um am 30.-50. Tage ihr Maximum zu erreichen und dann am 70. Tage wieder in den Hintergrund zutreten. Der Apparat der hellen Zellen entwickelt sich im allgemeinen nach Durchschneidung des Sympathicus, indem sein Netzwerk am 30. Tage nach Operation am kompliziertesten wird, wobei seine Äste sich bis auf den freien Zellrand verlängern. Dagegen nach Durchschneidung der Chorda tympanica fällt der Apparat im allgemeinen dem regressiven Vorgang anheim, indem seine Fäden am 10.-20. Tage nach Operation zerfallen und allmählich verschwinden, um am 30.-50. Tage nur eine geringe Anzahl Stäbchen und Körnchen zu hinterlassen. Der Golgische Apparat der Dunkelzellen zeigt nach Durchschneidung des Sympathicus im allgemeinen eine gute Entwickelung, denn seine Fäden verlängern sich am 10.-20. Tage nach Operation und bilden ein sehr kompliziertes Netzwerk, das am 30.-50. Tage noch komplizierter wird, obwohl es aus feineren Fäden besteht. Übrings sind die Granula des Apparates in diesem Falle meistens feiner als die nach Chordadurchschneidung. Nach Chordadurchschneidung erfährt der Apparat der Dunkelzellen im allgemeinen eine Reduktion, denn er wird am 10.-20. Tage nach Operation sehr einfach und besteht nur aus sehr spärlchen kurzen Fäden. Am 30.-50. Tage verwandelt er in einige klümpchen verschiedener Grösse. Jedoch sieht man nach Chordadurchschneidung stets feine und grobe Körnchen im Apparat. Der Apparat der Speichelröhre entwickelt sich nach Sympathicusdurchschneidung im allgemeinen, indem seine Fäden am 10.-20. Tage, besonders am 30.-50. Tage nach Operation knäuelartig werden und sich nach denen der benachbarten Zellen bis auf unmittelbare Verbindung ausdehnen. Dagegen erfährt dieser Apparat nach Chordadurchschneidung im ganzen eine Reduktion. Am 10.-20. Tage nach Operation, besonders am 30.-50. Tage verkleinert er sich und zeigt eine unregelmässige Anordnung, indem er sich teilweise neben den Kern oder unterhalb desselben verschiebt. Das vom Apparat der Speichelröhre gesprochene gilt auch für den des Schaltstücks. Die hellen Zellen vergrössern sich eine Stunde nach Sympathicusdurchschneidung und werden am grössten am 4. Tage, aber sie kommen am 10. Tage nach Operation wieder zur normalen Grösse zurück, um sich vom 30. Tage an vielmehr etwas zu verkleinern. Die dunklen Zellen vergrössern sich vom 10. Tage nach Sympathicusdurchschneidung an, aber sie erfahren später etwas eine Verkleinerung, sodass sie sich am 70. Tage von den normalen nicht wesentlichen unterscheiden. Das über die Dunkelzellen geschriebene gilt auch für die Zellen der Speichelröhre, wenn auch diese schon eine Stunde nach Operation eine Vergrösserung zeigen. Nach Chordadurchschneidung verkleinern sich alle Epithelzellen der Unterkieferdrüse, was bis zum 30.-50. Tage nach Operation mehr und mehr fortschreitet. Diese Veränderung ist aber an den hellen Zellen nicht deutlich im Gegensatz zu den Dunkelzellen, besonders zu den Zellen der Speichelrohre, deren Lumen übrigens ganz abgeplattet wird. Nach Sympathicusdurchschneidung werden die Kerne der hellen Zellen eckig und färben sich intensiv, was am 4 ten Tage nach Operation am deutlichsten in die Augen springt, and auch am 30.-50. Tage, wenn auch in etwas leichtem Grade noch erkennbar ist. Dagegen werden sie rundlich and färben sich nur schwach, wenn man die Chorda tympani durchtrennt. Die Kerne der Dunkelzellen mit denen der Speichelröhre werden nach Sympathicusdurchschneidung prall im Gegensatz zum Falle der Chordadurchtrennung, wo sie sich verkleinern, und meistens ihre gegenseitige Entfernung kürzer, und ihre Anordnung unregelmässig wird. Die Sekretgranula der hellen Zellen vergröbern sich nach Sympathicusdurchschneidung, und werden am gröbsten 4. Tage nach Operation, später werden sie feiner, aber sie sind stets grober als die nach Chordadurchschneidung, die frühzeitig die Verfeinerung der Sekretgranula zur Folge hat. Allerdings füllen die Granula immer den Zellleib aus, sowohl nach Sympathicusdurchschneidung als auch nach Chordadurchtrennung. Nach Sympathicusdurchschneidung werden die Sekretgranula der Dunkelzellen gröber und sind dicht vorhanden im Gegensatz zum Fall der Chordadurchschneidung, wo sie sich zu vermindern und nur spärlich vorhanden zu sein pflegen. Die Mitochondria der hellen Zellen verhalten sich nach Sympathicusdurchschneidung verschieden je nach dens Zeitverlauf, aber sie vermehren sich im allgemeinen und sind als Fäden oder Stäbchen überall im Zellkörperchen vorhanden. Im Gegensatz hierzu vermindern sie sich nach Chordadurchschneidung und bleiben meistens in Form der Kügelchen. Die Mitochondrien der Dunkelzellen sind wegen der Sekretgranula schwer sichtbar. Die Mitochondria der Speichelrohre vermehren sich nach Sympathicusdurchschneidung und zeigen eine streifige Anordnung. Dagegen vermindern sie sich nach Chordadurchtrennung und stellen sich meistens unregelmässig. Am 30.-50. Tage nach Operation können sie nur wenig bleiben. Die hellen und dunklen Zellen sowie die des Schaltstücks und der Speichelrohre verändern sich sowohl nach Sympathicusdurchschneidung als auch nach Chordadurchtrennung, aber ihre Veränderungen verhalten sich in beiden Fällen fast umgekehrt, sodass es keinem Zweifel unterliegt, dass beide Nerven aufeinander antagonistisch wirken. Die Chordadurchschneidung übt auf die Speichelröhre den stärksten Einfluss aus, während die Dunkelzellen dadurch verhältnismässig wenig beeinflusst werden. Gerade Umgekehrtes kann man sagen von der Sympathicusdurchtrennung, die die schwächste Speichelröhrenveränderung und die stärkste Umwandelung der Dunkelzellen verursacht. Was die hellen Zellen anbetrifft, so giebt die Durchschneidung der Chords sowie des Sympathicus zu ihren starken Veränderungen Anlass, die schon frühzeitig zum Vorschein kommen und später mehr und mehr deutlich werden. Wenn man die Veränderungen des Golgischen Apparates der Drüsenzellen nach Durchschneidung der autonomen Nerven mit denen der Vergiftung dieser Nerven vergleicbt, so hat die Chordadurchschneidung fast dieselbe Veränderung wie die Adrenalininjektion zur Folge hat, während die Sympatbicusdurcbtrennung an die Pilocarpininjektion erinnert. Die Veränderung der beiden ersteren Fälle ist auf die überwiegende Sympathicusfunktion zurückzuführen, dagegen gewinnt die Parasym_pathicusfunktion die Oberhand in den beiden letzteren Fällen. Hinsichtlich der Veränderungen, die nach Durchschneidung der vegetativen Nerven in Zellleib, Sekretgranula, Mitochondrien und Apparat auftreten, trifft man Keinen Unterschied zwischen den hellen unb dunklen Zellen sowie den Zellen der Speichelröhre im Gegensatz zur Kernveränderung, die sich je nach der Zellenart sehr verschieden verhält. Die sog. vermehrte Sekretion von Langley ist wahrscheinlich auf die Quellung der Drüsenzellen zurückzuführen, die auf Grund der vorlaufigen Reizung des Parasympathicus auftritt and die Sekretion erleichtert. Die Unterkieferdrüse wird nach Chordadurchschneidung anämisch und nach Sympathicusdurchtrennung hyperämisch. Beide Zustände bebarren wenigstens bis zum 70. Tage nach Operation. Die Kernveränderung der hellen Zellen nach Sympathicusdurchschneidung und die der Speicbelröhre zeigen in weitem Rahmen Schwankung. Die Aufquellung oder Verkleinerung der Drüsenzellen und die Veränderung des Golgischen Apparates, die nach Durchschneidung der autonomen Nerven in der Unterkieferdrüse stattfinden, sind den betreffenden Befunden nach Verschaffung oder Injektion von KCl od. CaCl(2) ähnlich, denn die Chordadurchtrennung verursacht die mit der CaCl(2) Verschaffung vergleichbare Folgeerscheinung, während die Durchschneidung des Sympathicus zu fast derselben Veränderung wie die Verschaffung von KCl Anlass gibt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=Ide'iIchiro en-aut-sei=Ide'i en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=出射一郎 kn-aut-sei=出射 kn-aut-mei=一郎 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=892 end-page=899 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die durch einige Purinderivate verursachten Veränderungen der Golgischen Apparate in den Nierenepithelzellen beim Kaninchen kn-title=二三ノ「プリン」誘導體ニヨリテ起ル家兎腎上皮細胞内Golgi氏裝置ノ變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen injizierte der Verfasser eine 2%ige Lösung von Coffeinum natriobenzoicum, Theocin oder Diuretin in die Ohrvene, u. z. einmal eine kleine Menge (2.ccm pro Kg Körpergewicht), andermal eine grosse (10ccm pro Kg Körpergewicht). Dann nach Zeiträumen von 0, 5-4. Stunden tötete er die Tiere, um ihre Nieren mit Hilfe der Uransilbermethode zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Nach Coffeininjektion entwickelt sich der Golgische Apparat der Nierenepithelzellen, wenn man eine grosse Menge des Mittels gebraucht, während dies nicht der Fall ist bei Anwendung der kleinen Dosis. Im ersten Fall springt der Apparat am deutlichsten in die Augen an der 1.-2. Stunde nach Injektion, doch tritt er wieder in den normalen Zustand zurück 4. Stunden nach Injektion. Das gesagte gilt auch für Theocin, aber die Entwickelung des Apparates ist in diesem Fall noch stärker, während seine Rückbildung nach demselben Zeitverlauf erfolgt. Nach Injektion der grossen Menge von Diuretin zeigt der Apparat der Nierenepithelzellen die stärkste Entwickelung, die an der 1.-2. Stunde nach Injektion ihr Maximum erreicht, und an der 4. Stunde behält er noch eine leichte Vergrösserung bei. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=EndohHisata en-aut-sei=Endoh en-aut-mei=Hisata kn-aut-name=遠藤壽太 kn-aut-sei=遠藤 kn-aut-mei=壽太 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=885 end-page=891 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Pigmentbewegung in der Retina des Hahnenauges kn-title=鷄眼網膜色素移動ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist bis heute allgemeine Überzeugung, dass die örtliche Verschiedenheiten der Pigmentbewegung, die in der Retina des Tagvogels mit Belichtung oder Verdunkelung einsetzen, dem Verhältnis der Dichtigkeit der Stäbchen entspricht. Wo die Stäbchen sich dicht nebeneinander befinden, da ist auffällig, bzw. im Zentralgebiet, wo aber die Stäbchen ganz spärlig vorhanden sind, ist sie kaum nachweisbar. Als der Verfasser früher die durch das Licht bewirkte Formänderung der Sehzelle im Hahnenauge erforschte, konstatierte er die Tatsache, dass sie im Zentralteil der Netzhaut am grössten ist. So führte er diese Arbeit fort, in der Annahme, dass die Pigmentbewegung von den gleichen Umständen wie die Formänderung der Sehzellen abhänge. Er wählte zuerst viele, tadellose, durch Medianschnitt hergestellte mikroskopische Präparate und mass den Abstand zwischen dem meist ausgewanderten Pigmentkorn und der skleralen Grenze der Pigmentzellen. Indem er ausserdem die mannigfachen Übergangszustände zwischen Hell- und Dunkelstellung in Betracht zog, kam zu folgenden Schlüssen. 1) Die örtliche Verschiedenheit des Auswanderungsabstandes der Pigmentkörner in einer Retina entspricht ungefähr der Dichtigkeit der Zapfen sowohl in Dunkelstellung als auch in Hellstellung, steht demgemäss um Gegensatz zur Dichtigkeit der Stäbchen. 2) Wo die Pigmentkörner weiter entfernt auswandern, da ist die mit Hell-und Dunkelstellung eintretende Differenz der Auswanderungsabstände grösser, weshalb der Umfang der Pigmentbewegung im Zentralteile am grössten ist, und je entfernter davon, desto kleiner. Diese Tatsache beweist, dass die Verhältnisse ähnlich wie beiden Bewegung der Sehzellen liegen. 3) Übergangsvorgänge der Pigmentkörner zwischen der Hell- und Dunkelstellung folgen denen der Zapfen und haben nur wenig Beziehung zu denen der Stäbchen. 4) Bei der Belichtung verschiedener Stärke zeigen die Pigmentkörner in jedem Falle einen gewissen eigentümlichen Auswanderungsgrad, so dass es aussieht, als ob sie sich jeder Helligkeit anpassten, und halten danach diesen Zustand fest. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MatsuuraTakashi en-aut-sei=Matsuura en-aut-mei=Takashi kn-aut-name=松浦堯 kn-aut-sei=松浦 kn-aut-mei=堯 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END