start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1077 end-page=1079 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=è¶•ñ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-sei=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1038 end-page=1072 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die biologische Wirkung der H?hensonnenstrahlen (I. Mitteilung) kn-title=‘¾—z“•Ǝ˃m¶•¨›{“Iì—pƒjAƒei‘æ1™d•ñjŽêƒj‘¾—z“•Ǝ˗ʃm̉»ƒjƒˆƒ‹ŒŒ‰t‘œâƒjŒŒ’†K, Ca—ʃmˆÚ“®ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ich habe schon fr?her bei verschiedenen Dermatosen den Calcium- und Kaliumgehalt im Blutserum bestimmt und dabei, ohne es beabsichtigt zu haben, gefunden, dass sich bei den meisten Patienten, die zwecks Therapie mehrmals mit der k?nstlichen H?hensonne bestrahlt wurden, eine Vermehrung des Calciumgehaltes zeigte (s. diese Zeitschr. Jg. 41, Nr. 12). Diesmal habe ich experimentell den folgenden Versuch vorgenommen, um die Beziehung zwischen der Bestrahlung und dem Calciumgehalt im Blute einerseits und den Einfluss der ersteren auf den Kaliumgehalt im Blute andererseits, da das Kalium bekanntlich eine antagonistische Wirkung gegen das Calcium aufweist, genau zu studieren. Was die Untersuchungsmethoden anbelangt, so habe ich das Versuchstier (Kaninchen) mit verschiedenen Dosen bestrahlt und jedesmal nach 24 Stunden den Calciumund Kaliumgehalt im Blute bestimmt. Zugleich habe ich auch das Blutbild untersucht, um die Schwankung des Calcium- und Kaliumgehaltes im Blute biologisch zu erkl?ren. Die Resultate lassen sich, wie folgt, zusammenfassen. 1) Das K?rpergewicht des Versuchstieres nimmt somohl durch Bestrahlung als auch durch Blutentnahme etwas ab. 2) Bei Blutentnahme zeigen der Hb- gehalt und die Zahl der roten Blutk?rperchen eine deutliche Abnahme. Durch Bestrahlung werden beide vielfach beeinflusst, d. h. sie zeigen bei grosser Bestrahlungsdosis eine st?rkere Verminderung als bei einfacher Blutentnahme, w?hrend sie bei mittlerer oder kleiner Dosis eine geringere Ver?nderung aufweisen, als es bei dem Kontrolltiere der Fall ist. 3) Die Gesamtzahl der Leukozyten vermehrt sich durch die Bestrahlung und der Grad der Vermehrung geht beinahe parallel mit der Dosis des Lichtes. 4) Die eosinophilen Leukozyten haben durch die starke Bestrahlung abgenommen, zeigen gagegen bei mittelstarker oder schwacher keine Ver?nderung bzw. nur eine Vermehrung leichten Grades. 5) Die Monozyten und die Lymphozyten sind im prozentuellen Verh?ltnisse stets vermindert, w?hrend sie in der Gesamtzahl eine m?ssige Vermehrung aufweisen. Je gr?sser die Bestrahlungsdosis ist, um so auffallender ist die Ver?nderung der beiden Zellen. 6). Die Zahl der pseudoeosinophilen Leukozyten vermehrt sich sowohl relrativ als auch absolut, wobei sie fast parallel mit der Bestrahlungsdosis geht. 7) Die Linksversehiebung des pseudoeosinophilen Kernbildes wird schon bei einfacher Blutentnahme nachgewiesen, bei der Bestrahlung tritt sie viel deutlicher auf und ihr Grad ist fast genau proportional der Bestrahlungsdosis. 8) Der Kaliumgehalt in Vollblut wird stets durch Blutentnahme bedeutend vermindert. Bei starker Bestrahlung ist die Abnahme noch auffallender, w?hrend sie sich bei m?ssiger etwas schw?cher als bei der Kontrolle zeigt. 9) Der Calciumgehalt im Vollblut vermindert sich allm?hlch mit der Zunahme der An?mie, besonders bei starker Bestrahlung, dagegen ist er bei mittelstarker oder schwacher Bestrahlung erheblich vermindert und der Grad der Verminderung geht fast parallel mit der Bestrahlungsdosis. 10) Die Quote von Kalium und Calcium vergr?ssert sich allm?hlich entsprechend der Zahl der Blutentnabmen, ebenso verh?lt sie sich bei starker Bestrahlung. Dagegen wird ale bei mittelstarker oder schwacher Bestrahlung rapid und bedeutend herabgesetzt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HigakiRitsuo en-aut-sei=Higaki en-aut-mei=Ritsuo kn-aut-name=žwŠ_—¥•v kn-aut-sei=žwŠ_ kn-aut-mei=—¥•v aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{”畆‰È”å”AŠí‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1028 end-page=1037 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Gallens?ure auf den Glutathionsgehalt im Blut und Organe kn-title=ä[`Ž_ƒmäfŠí‹yƒr铉t“àŠÒŒ³uƒOƒ‹ƒ^ƒ`ƒIƒ“v—ʃj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat den Einfluss der Chols?ure auf den Glutathionsgebalt im Blut, in der Leber und Milz des normalen Kaninchens und den Glutathionsgehalt in denselben des stauungsikterischen Kaninchens untersucht, um den Einfluss der Chols?ure auf die Zelloxydation im Organe klarzustellen. Dabei wurden gefunden, dass der Glutathionsgehalt des Blutes u. der Leber sowohl durch subcutane als auch durch intraven?se Zufuhr von 2cc einer 1%igen Na-Cholatl?sung pro kg K?rpergewicht unver?ndert bleibt, w?hrend der in der Milz dadurch herabgesetzt wird. Weiter wurde gefunden, dass der Glutathionsgehalt im Blut durch intraven?se oder subcutane Zufuhr von 5cc einer 1%igen Na-Cholatlosung pro kg K?rpergewicht ebenfalls unver?ndert bleibt, und dass aber der in Leber dadurch vermehrt und der in Milz entweder vermehrt wird oder unver?ndert bleibt. Bei Zufuhr von gr?sseren Mengen von Gallens?ure wie z. B. bei experimentellem Stauungsikterus wird der Glutathionsgehalt im Blut sowie in Leber herabgesetzt, w?hrend der in Milz dabei vermehrt wird, was erstere h?chstwahrscheinlich auf der durch R?ckfluss der Galle hervorgerufenen Zellendegeneration der Leber beruhen d?rfte. Aus den Daten gent hervor, dass die Chols?ure in kleinerer Menge den Glutathionsgehalt im Organe im Sinne der Oxydationshemmung herabsetzt, w?hrend sie in gr?sserer Menge ihn im Sinne der Oxydationsf?rderung vermehrt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=?hashiKaname en-aut-sei=?hashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=‘å‹´—vl kn-aut-sei=‘å‹´ kn-aut-mei=—vl aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶‰»›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1021 end-page=1027 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=On the Changes of the Heart muscle and the Spinal ganglion in the Hakumai-byo Fowl and Rabbit kn-title=”’•Ä•a‰ÆêP‹yƒr“¯•a‰Æ“eƒmS‹ØâƒjÒé’_ãS߃m̉»ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Both the fowl and rabbit suffered from an experimental hakumai-byo show a decrease of their heart weights, their heart muscles being usually submited to the atrophy with a nuclear development. The microscopic appearance of the heart muscle fibre, however, is not quite similar in both the hakumai-byo animals. For the cardiac muscle fibrils of the fowl become thin paripassu the sarcoplasm decreases, while those of the rabbit become also attenuated but accompany no marked decrease of the sarcoplasm. On the other hand, both the hakumai-byo animals show a shrinkage of the nerve cell and a prolifiration of the connective tissue in the spinal ganglion. The development of the Golgi apparatus of such a shrinking cell is markedly inhibited and sometimes the apparatus disappears from the cell protoplasm. This change of the spinal ganglion cell as well as that of the heart muscle fibre is liable to become more remarkable with the process of beri-beri-like symptome, but it is not so manifest as to be decided the grade of the symptome by the microscopic specimen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SatoYoshitoshi en-aut-sei=Sato en-aut-mei=Yoshitoshi kn-aut-name=²“¡‹`•q kn-aut-sei=²“¡ kn-aut-mei=‹`•q aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1015 end-page=1020 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber einen Fall von H?mangioma hypertrophicum an der Eingangsstelle des Kehlkopfes kn-title=A“ª“üŒû•”ƒj‰—ƒPƒ‹”ì‘嫌ŒŠÇŽîƒm1—áƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser berichtet ?ber einen Fall von malignem Tumor, welcher den Kehlkopf eines 33 j?hrigen Mannes begrifft hat. Auf den ersten Blick der histologischen Pr?parate hielt er den Tumor f?r Sarkom, aber bei feiner Untersuchung bemerkte er den Tumor als H?mangioma hypertrophicum fest. Infolge der Radiumtherapie bekam der Kranke eine Zeitlang guten Verlauf, um leider bald zu sterben. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KawaiIkuji en-aut-sei=Kawai en-aut-mei=Ikuji kn-aut-name=‰Í‡ˆè“ñ kn-aut-sei=‰Í‡ kn-aut-mei=ˆè“ñ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{ލ•@ˆôA‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1008 end-page=1014 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Stromst?rke des Sehwellenreizes bei der L?ngs- und Querdurchstr?mung der Muskeln kn-title=‹Øƒmc‰¡“d—¬’ʉ߃mÛƒj‰—ƒPƒ‹ŽhŒè‡ƒm“d—¬‹­“xƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser stellte eine experimentelle Untersuchung ?ber die verschiedene Reizbarkeit bei der L?ngs- oder Querdurchstr?mung des galvanischen Str?mes ein, und kam zum folgenden Schluss. 1) Die Reizbarkeit des galvanischen Str?mes ist gr?sser in L?ngsdurchstr?mung als Querdurchstr?mung. 2) Der elektrische Widerstand des Muskels ist gr?sser in der Querrichtung als in der L?ngsrichtung ungef?hr in der umgekehrten Verh?ltniss zur Reizbarkeit des Muskels. 3) Die Verschiedenheit der Reizbarkeit des galvanischen Str?mes bei L?ngsdurchstr?mung und Querdurchstr?mung kann mann also durch die Unterschied des Widerstand des Muskels in verschiedenen Richtung erkl?rbar. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=Sud?G. en-aut-sei=Sud? en-aut-mei=G. kn-aut-name={“¡Œá”V• kn-aut-sei={“¡ kn-aut-mei=Œá”V• aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=995 end-page=1007 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Wirkung der Grosshirnrinde und des Hypothalamus auf den Wasserhaushalt kn-title=…•ª‘ãŽÓƒj‹yƒ{ƒX‘åäI”玿âƒjŽ‹_ãS°‰º•”ƒmèŒWƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Beim Kaninchen versuchte Verfasser die Dekortirierung und das Hypothalamusstich gleichzeitig und wandete er dabei an, bald die Wasserbelastung, bald mit ihr das Caffeino- Natrium Benzoicum, das Pituitrin, den Harnstoff und das Kochsalz kombiniert. Darauf beobachtete er die Wirkung auf den Wasserhaushalt, indem er die Erythrozytenzahl, das H?moglobingehalt, das Serumeiweissgehalt, das Kochsalzgehalt des Blutserums, die Harnmenge, das spezifische Gewicht und die Gesamtstickstoffausscheidung bestimmte. In diesen Experimenten waren die Bluteindickung, die Diuresef?rderung und die Vermehrung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn, die bei der Dekortirierung erscheinen, nicht bloss zu bemerken, sondern zeigten sich im Gegenteil die Blutverd?nnung, die Diuresehemmung und die Verminderung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn. Ganz dieselbe Resultate konnte man bei blossem Hypothalamusstich beobachten. Daraus ersieht man, dass der Hypothalamus bedeutendere Rolle als die Grosshirnrinde f?r den Wasserhaushalt spielt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TsukudaTsuyoshi en-aut-sei=Tsukuda en-aut-mei=Tsuyoshi kn-aut-name=’Ï‹B kn-aut-sei=’Ï kn-aut-mei=‹B aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{âj“c“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=975 end-page=994 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Wirkung des Yohimbins und Chinins auf das Blutbild, insbesondere ?ber ihren Einfuss auf die Adrenalinwirkung. I. Die Wirkung des Yohimbins und ihre Beziehung zur Adrenalinwirkung kn-title=uƒˆƒqƒ€ƒrƒ“v‹yƒruƒqƒjƒ“vƒmŒŒ‰t‘œƒj›”ƒXƒ‹ì—pƒm”äŠrŽêƒj•v“™ƒKuƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“vƒmì—pƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒjAƒe I. uƒˆƒqƒ€ƒrƒ“vƒmì—p‹yƒr”VƒguƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“vƒgƒmèŒW en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es wurden dem Kaninchen 0.25-5mg/kg Yohimbinchlorhydrat intraven?s injiziert und mit gewissem Zeitinterval bis 8 oder 24 Stunden nach der Injektion wurde die Ver?nderung des Blutbildes untersucht. 1. Yohimbin ruft in den oben genannten Dosen auf die Zahl der Erythrozyten und die Menge des Haemoglobins keine Ver?nderung hervor. 2. Auf die Leukozyten ?bt, es dagegen eine typische Wirkung aus. Nach Injektion von 0 5-5mg/kg tritt zuerst eine leichte Leukopenie ein, die im Wesentlichen von der Verminderung der Lymphozyten herr?hrt, dann macht diese einer sp?ter auftretenden, aber anhaltenden Leukozytose Platz die haupts?chlich durch eine Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten bedingt wird. Die anderen Sorten von Leukozyten erfahren durch dieses Gift keine bestimmte Ver?nderung. 3. Wenn 0.25-5mg/kg Yohimbin mit 0.5mg/kg Adrenalin gleichzeitig injiziert wird, so wird die nach Adrenalin sonst auftretende vor?bergehende Leukozytose, die auf der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten und der Lymphozyten beruht, gehemmt. Dagegen kann die sp?ter auftretende, von der Vermebrung der pseudoeosinophilen Leukozyten herr?hrende Leukozytose durch Yohimbin nicht gehemmt werden, sondern wird aber vorst?rkt, vielleicht durch die Addition der Wirkung beider Gifte. 4. Wenn aber 1-5mg/kg Yohimbin 2-3 Stunden nach der Adrenalininjektion verabreicht wird, so wird die sp?ter durch Adrenalin verursachte Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten gehemmt, und durch die Vermindelung der Lymphozyten wird im Gegenteil eine Leukopenie hervorgerufen. Die Adrenalinwirkung wird dann durch Yohimbin gehemmt und sogar umgekehrt, und dabei diese Erscheinung auch so angesehen werden kann, dass die Vermehrung der Leukozyten durch Yohimbin infolge der Vorbehandlung mit Adrenalin gehemmt wird. Diese Erscheinung d?rfte in der Weise erkl?rt werden, dass Yohimbin, wie bei den glattmuskeligen Organen, so auch auf einen Teil der Angriffspunkte des Adrenalins l?hmend einwirkt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SakamotoYutaka en-aut-sei=Sakamoto en-aut-mei=Yutaka kn-aut-name=â–{а kn-aut-sei=â–{ kn-aut-mei=а aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=960 end-page=974 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss einiger aromatischer Guanidinderivate auf den Blutzucker kn-title=–F«uƒOƒAƒjƒaƒ“v—U“±é“ƒm‰Æ“eŒŒ“œƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ ‘´ƒm1 ‰Æ“e³íŒŒ“œƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Anschluss an die Untersuchungen von Fujino ?ber die verschiedenen zyklischen Derivate des Guanidins, stelle ich Versuche an ?ber die Wirkung einiger neuer aromatischer Derivate auf den Blutzuckerspiegel des Kaninchens. Die zur Untersuchung herangezogenen Substanzen umfassten p-Oxyphenylguanidin, 3, 4-Dioxybenzylguanidin, p-Oxybenzylguanidin, Phenyloxyaethylguanidin, ƒ¿-Phenylaethylguanidin und p-Meth-oxybedzylguanidin. Diese aromatischen Derivate wirken bei Kaninchen in kleinen, noch keinen Krampf erregenden Dosen auf den Blutzuckergehalt herabsetzend, bei grossen Dosen dagegen erh?hend. Diese hyperglyk?mische Wirkung bleibt bei den Tieren aus, denen vorher beiderseits Nn. splanchnici durchgeschnitten worden sind, w?hrend die hypoglyk?mische Wirkung sich auch bei der Vorbehandlung einstellt. Daraus ist zu entnehmen, dass die erstere Wirkung durch die zentrale Reizwirkung dieser Derivate sekund?r hervorrufen wird. Vergleicht man die Derivate auf ihre wirksamen Minimaldosen und ihre Wirkungsdauer, so ist die hypoglyk?mische Wirkung bei p-Oxyphenylguanidin am deutlichsten, dann folgt p-Oxybenzylguanidin, Phenlyoxyaethylguanidin. ƒ¿-Phenylaethylguanidin und p-Methoxybenzylguanidin ist am schw?chsten. Sie wirken insbesondere bei solchen Tieren deutlich, bei denen der Blutzuckergehalt von vorherein relativ hoch ist. Betreffs der hyperglyk?mischen Wirkung f?hren 3, 4-Dioxybenzylguanidin und p-Methoxybenzylguanidin in kleineren Dosen vor?bergehend zur Zunahme des Blutzuckergehaltes, und zeigen auch in grosseren eine langdauernde Hyperglyk?mie. Die sonstigen Derivate, wie p-Oxyphenylguanidin, p-Oxybenzylguanidin und Phenyloxyaethylguanidin wirken auf denselben stark vermehrend nur in grossen Dosen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TokumaruTakasi en-aut-sei=Tokumaru en-aut-mei=Takasi kn-aut-name=“¿ŠÛ‹ª kn-aut-sei=“¿ŠÛ kn-aut-mei=‹ª aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=952 end-page=959 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber histologische Ver?nderungen des Herzens, die nach Injektion des Atoxyl zum Vorschein kommen kn-title=uƒAƒgƒLƒV[ƒ‹v’ŽËŒãƒj‹Nƒ‹Säfƒm‘gD›{“Ỉ»ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen injizierte der Verfasser verschiedene Mengen der 10%igen Atoxyll?sung f?r sich in die Ohrvene, und t?tete die Tiere nach verschieden Zeitr?umen, um ihre Herzen histologisch zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Nach Injektion einer kleinen Menge quellt die Herzmuskelfaser allm?hlich auf, wobei sie volumin?s und schlecht f?rbbar wird. Dies ist auf die Hydropisierung des Sarkoplasmas und der Fibrillen zur?ckzuf?hren. Vor allem ist die Aufquellung des den Kern umgebenden Achsensarkoplasmas betr?chtlich, sodass jede Faser aussieht, als ob sie eine grosse H?hle enthiete. Dieser Zustand ist 12 Stunden nach Injektion am deutlichsten w?hrend er 48 Stunden nach Injektion etwas in den Hintergrund tritt. Die Blutkapillaren im Herzen erweitern sich stark, und zeigen sogar stellenweise Blutungen. Nach Injektion einer grossen Menge treten die Quellung der Muskelfasern und die Blutung der Kapillaren sehr fr?hzeitig auf, und sind an der 6 Stunde nach Injektion am deutlichsten zu sehen, w?hrend sie nach den weteren 6 Stunden allm?hlich zur?cktreten, sodass die Ver?nderung hier nach fr?hem Auftreten sehr schnell vergeht. Ausserdem ist die Quellung der Muskelfasern in diesem Falle im allgemeinen geringer als nach Anwendung der kleinen Dosis. Die durch Atoxyl verursachte Herzmuskelver?nderung beruht nicht auf der direkten Wirkung des Giftes auf die Herzmuskulatur, sondern sie ist auf die Reizuug der Herznerven zur?ckzuf?hren. Bei Anwendung der kleiner Giftdosis wird der Vagus haupts?chlich gereizt und l?sst die Muskelfasern aufquellen w?hrend die grosse Giftdose vielmehr den Sympathicus reizt und gegen die Auflockerung der Muskelfasern wirkt. Atoxyl reizt das vasodilatorische Zentrum und l?sst die Blutkapillaren im Herzen verweitern und sogar stellenweise bluten. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KoiMosaku en-aut-sei=Koi en-aut-mei=Mosaku kn-aut-name=ŒÈ”㌾ kn-aut-sei=ŒÈ”ã kn-aut-mei=Œ¾ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=943 end-page=951 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Einfluss der Chols?ure auf die Zuckerausscheidung im Harn von kastrierten Kaninchen kn-title=áΊۓEo‰Æ“elH”A“œ”rŸ•ƒj‹yƒ{ƒXä[`Ž_ƒm‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfassr hat den Einfluss der Chols?ure auf die durch Zufuhr von Glukose erzeugte Zuckerausscheidung im kastrierten Kaninchenharn untersucht und gefunden, dass die Zuckerausscheidung im Harn von Kaninchen durch Kastration vermehrt wird, und dass die die Zuckerausscheidung herabsetzende Wirkung der Chols?ure durch Kastration stark abgeschw?cht wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ChikamoriShigeaki en-aut-sei=Chikamori en-aut-mei=Shigeaki kn-aut-name=‹ßX–Ζ¾ kn-aut-sei=‹ßX kn-aut-mei=–Ζ¾ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶‰»›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=934 end-page=942 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ein Sektionsfall von Melaena neonatorum vera kn-title=‰¶™ZuƒƒŒƒivƒm1–Užû—á en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Verfasser haben einen Fall von Melaena neonatorum vera beobachtet. Es handelt sich in diesem Falle um ein weibliches 13 Tage altes Kind normaler Geburt das 3 Tage post partum Melaena-Symptome, d. h. H?matemesis und H?matochezia gehabt hatte. 10 Tage nach Krankheitsbeginn, starb das Kind. Die pathologisch-anatomischen Befunde sind folgende: 1) H?morrhagische Erosion der kleinen Magenkurvatur. 2) Subser?se Sugillation des Magens. 3) Frische Blutung im Coecum. 4) Markh?morrhagie der beiden Nebennieren. 5) Petechien der Harnblasenschleimhaut. 6) Offenbleiben des Ductus Botalli und des Foramen ovale. Defekt der Pars membranacea ventriculorum. 7) Herzhypertrophie und -dilatation. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=?hashiKaname en-aut-sei=?hashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=‰ª“cˆê kn-aut-sei=‰ª“c kn-aut-mei=ˆê aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=KonisiNobuo en-aut-sei=Konisi en-aut-mei=Nobuo kn-aut-name=¬¼M—Y kn-aut-sei=¬¼ kn-aut-mei=M—Y aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{ŽY•wl‰È‹³Žº affil-num=2 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{•a—›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=926 end-page=933 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Gallens?ure auf den Katalasengehalt des Blutes kn-title=ä[`Ž_ƒmŒŒ‰tuƒJƒ^ƒ‰[ƒ[vƒj‹yƒ{ƒX‰e‹¿ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfasser hat den Katalasengehalt des Blutes von Kaninchen bei Zufuhr von verschiedenen Mengen von Chols?ure untersucht und gefunden, dass er durch die Zufuhr von kleineren Mengen von Chols?ure herabgesetzt, dagegen durch die von gr?sseren Mengen vermehrt wird. Der Katalasengehalt des Blutes von experimentellen stauungsikterischen Kaninchen wird im Anfangsstadium des Ikterus vermehrt, aber im sp?teren Stadium vielmehr herabgesetzt. Aus den Daten geht hervor, dass der Katalasengehalt des Blutes durch die Menge der Gallens?ure im Organismus beeinflusst wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=?hashiKaname en-aut-sei=?hashi en-aut-mei=Kaname kn-aut-name=‘å‹´—vl kn-aut-sei=‘å‹´ kn-aut-mei=—vl aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{¶‰»›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=900 end-page=925 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Histologische Untersuchungen in Bezug der Sekretionsvorg?nge in der Unterkieferdr?se beim Kaninchen I. Mitteilung. ?ber Ver?nderungen der Unterkieferdr?se nach Durchschneidung des Sympathicus od. der Chorda kn-title=‰Æ“eŠ{‰º‘Bƒm•ª”å‹@çzƒjèƒXƒ‹‘gD›{“IŒ¤‹†i‘æ1•ñjŒðŠ´_ãS–”ƒnê‰õØÐŒãƒmŠ{‰º‘Bƒm̉»ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen durchtrennte der Verfasser den Halssympathicus oder die Chorda tympanica auf der linken Seite und liess die Tiere 1 Stunde, einen, 4, 10, 20, 30, 50 oder 70 Tage lang weiter leben und dann t?tete sie im Hungerzustande. Ihre Unterkieferdr?sen wurden teils mit Hilfe der Uransilbermethode, teils durch Eosinh?matoxylinoder Eisenh?matoxylin-F?rbung untersucht, wobei auch die Dr?sen der nicht operierten Seite stets als Kontrollmaterial ben?tzt wurden. Als Ergebnisse ist das Folgende hervorzuheben. Schon eine Stunde nach der Operation zeigt der Golgische Apparat verschieder Zellen (der hellen und dunklen Zellen sowie der Zellen der Speichelr?hre) der Unterkieferdr?se Ver?nderungen, die sich im Verlauf der weiteren 23 Stunden etwas verbessern, aber seit dem 4. Tage nach Operation st?rker werden, um am 30.-50. Tage ihr Maximum zu erreichen und dann am 70. Tage wieder in den Hintergrund zutreten. Der Apparat der hellen Zellen entwickelt sich im allgemeinen nach Durchschneidung des Sympathicus, indem sein Netzwerk am 30. Tage nach Operation am kompliziertesten wird, wobei seine ?ste sich bis auf den freien Zellrand verl?ngern. Dagegen nach Durchschneidung der Chorda tympanica f?llt der Apparat im allgemeinen dem regressiven Vorgang anheim, indem seine F?den am 10.-20. Tage nach Operation zerfallen und allm?hlich verschwinden, um am 30.-50. Tage nur eine geringe Anzahl St?bchen und K?rnchen zu hinterlassen. Der Golgische Apparat der Dunkelzellen zeigt nach Durchschneidung des Sympathicus im allgemeinen eine gute Entwickelung, denn seine F?den verl?ngern sich am 10.-20. Tage nach Operation und bilden ein sehr kompliziertes Netzwerk, das am 30.-50. Tage noch komplizierter wird, obwohl es aus feineren F?den besteht. ?brings sind die Granula des Apparates in diesem Falle meistens feiner als die nach Chordadurchschneidung. Nach Chordadurchschneidung erf?hrt der Apparat der Dunkelzellen im allgemeinen eine Reduktion, denn er wird am 10.-20. Tage nach Operation sehr einfach und besteht nur aus sehr sp?rlchen kurzen F?den. Am 30.-50. Tage verwandelt er in einige kl?mpchen verschiedener Gr?sse. Jedoch sieht man nach Chordadurchschneidung stets feine und grobe K?rnchen im Apparat. Der Apparat der Speichelr?hre entwickelt sich nach Sympathicusdurchschneidung im allgemeinen, indem seine F?den am 10.-20. Tage, besonders am 30.-50. Tage nach Operation kn?uelartig werden und sich nach denen der benachbarten Zellen bis auf unmittelbare Verbindung ausdehnen. Dagegen erf?hrt dieser Apparat nach Chordadurchschneidung im ganzen eine Reduktion. Am 10.-20. Tage nach Operation, besonders am 30.-50. Tage verkleinert er sich und zeigt eine unregelm?ssige Anordnung, indem er sich teilweise neben den Kern oder unterhalb desselben verschiebt. Das vom Apparat der Speichelr?hre gesprochene gilt auch f?r den des Schaltst?cks. Die hellen Zellen vergr?ssern sich eine Stunde nach Sympathicusdurchschneidung und werden am gr?ssten am 4. Tage, aber sie kommen am 10. Tage nach Operation wieder zur normalen Gr?sse zur?ck, um sich vom 30. Tage an vielmehr etwas zu verkleinern. Die dunklen Zellen vergr?ssern sich vom 10. Tage nach Sympathicusdurchschneidung an, aber sie erfahren sp?ter etwas eine Verkleinerung, sodass sie sich am 70. Tage von den normalen nicht wesentlichen unterscheiden. Das ?ber die Dunkelzellen geschriebene gilt auch f?r die Zellen der Speichelr?hre, wenn auch diese schon eine Stunde nach Operation eine Vergr?sserung zeigen. Nach Chordadurchschneidung verkleinern sich alle Epithelzellen der Unterkieferdr?se, was bis zum 30.-50. Tage nach Operation mehr und mehr fortschreitet. Diese Ver?nderung ist aber an den hellen Zellen nicht deutlich im Gegensatz zu den Dunkelzellen, besonders zu den Zellen der Speichelrohre, deren Lumen ?brigens ganz abgeplattet wird. Nach Sympathicusdurchschneidung werden die Kerne der hellen Zellen eckig und f?rben sich intensiv, was am 4 ten Tage nach Operation am deutlichsten in die Augen springt, and auch am 30.-50. Tage, wenn auch in etwas leichtem Grade noch erkennbar ist. Dagegen werden sie rundlich and f?rben sich nur schwach, wenn man die Chorda tympani durchtrennt. Die Kerne der Dunkelzellen mit denen der Speichelr?hre werden nach Sympathicusdurchschneidung prall im Gegensatz zum Falle der Chordadurchtrennung, wo sie sich verkleinern, und meistens ihre gegenseitige Entfernung k?rzer, und ihre Anordnung unregelm?ssig wird. Die Sekretgranula der hellen Zellen vergr?bern sich nach Sympathicusdurchschneidung, und werden am gr?bsten 4. Tage nach Operation, sp?ter werden sie feiner, aber sie sind stets grober als die nach Chordadurchschneidung, die fr?hzeitig die Verfeinerung der Sekretgranula zur Folge hat. Allerdings f?llen die Granula immer den Zellleib aus, sowohl nach Sympathicusdurchschneidung als auch nach Chordadurchtrennung. Nach Sympathicusdurchschneidung werden die Sekretgranula der Dunkelzellen gr?ber und sind dicht vorhanden im Gegensatz zum Fall der Chordadurchschneidung, wo sie sich zu vermindern und nur sp?rlich vorhanden zu sein pflegen. Die Mitochondria der hellen Zellen verhalten sich nach Sympathicusdurchschneidung verschieden je nach dens Zeitverlauf, aber sie vermehren sich im allgemeinen und sind als F?den oder St?bchen ?berall im Zellk?rperchen vorhanden. Im Gegensatz hierzu vermindern sie sich nach Chordadurchschneidung und bleiben meistens in Form der K?gelchen. Die Mitochondrien der Dunkelzellen sind wegen der Sekretgranula schwer sichtbar. Die Mitochondria der Speichelrohre vermehren sich nach Sympathicusdurchschneidung und zeigen eine streifige Anordnung. Dagegen vermindern sie sich nach Chordadurchtrennung und stellen sich meistens unregelm?ssig. Am 30.-50. Tage nach Operation k?nnen sie nur wenig bleiben. Die hellen und dunklen Zellen sowie die des Schaltst?cks und der Speichelrohre ver?ndern sich sowohl nach Sympathicusdurchschneidung als auch nach Chordadurchtrennung, aber ihre Ver?nderungen verhalten sich in beiden F?llen fast umgekehrt, sodass es keinem Zweifel unterliegt, dass beide Nerven aufeinander antagonistisch wirken. Die Chordadurchschneidung ?bt auf die Speichelr?hre den st?rksten Einfluss aus, w?hrend die Dunkelzellen dadurch verh?ltnism?ssig wenig beeinflusst werden. Gerade Umgekehrtes kann man sagen von der Sympathicusdurchtrennung, die die schw?chste Speichelr?hrenver?nderung und die st?rkste Umwandelung der Dunkelzellen verursacht. Was die hellen Zellen anbetrifft, so giebt die Durchschneidung der Chords sowie des Sympathicus zu ihren starken Ver?nderungen Anlass, die schon fr?hzeitig zum Vorschein kommen und sp?ter mehr und mehr deutlich werden. Wenn man die Ver?nderungen des Golgischen Apparates der Dr?senzellen nach Durchschneidung der autonomen Nerven mit denen der Vergiftung dieser Nerven vergleicbt, so hat die Chordadurchschneidung fast dieselbe Ver?nderung wie die Adrenalininjektion zur Folge hat, w?hrend die Sympatbicusdurcbtrennung an die Pilocarpininjektion erinnert. Die Ver?nderung der beiden ersteren F?lle ist auf die ?berwiegende Sympathicusfunktion zur?ckzuf?hren, dagegen gewinnt die Parasym_pathicusfunktion die Oberhand in den beiden letzteren F?llen. Hinsichtlich der Ver?nderungen, die nach Durchschneidung der vegetativen Nerven in Zellleib, Sekretgranula, Mitochondrien und Apparat auftreten, trifft man Keinen Unterschied zwischen den hellen unb dunklen Zellen sowie den Zellen der Speichelr?hre im Gegensatz zur Kernver?nderung, die sich je nach der Zellenart sehr verschieden verh?lt. Die sog. vermehrte Sekretion von Langley ist wahrscheinlich auf die Quellung der Dr?senzellen zur?ckzuf?hren, die auf Grund der vorlaufigen Reizung des Parasympathicus auftritt and die Sekretion erleichtert. Die Unterkieferdr?se wird nach Chordadurchschneidung an?misch und nach Sympathicusdurchtrennung hyper?misch. Beide Zust?nde bebarren wenigstens bis zum 70. Tage nach Operation. Die Kernver?nderung der hellen Zellen nach Sympathicusdurchschneidung und die der Speicbelr?hre zeigen in weitem Rahmen Schwankung. Die Aufquellung oder Verkleinerung der Dr?senzellen und die Ver?nderung des Golgischen Apparates, die nach Durchschneidung der autonomen Nerven in der Unterkieferdr?se stattfinden, sind den betreffenden Befunden nach Verschaffung oder Injektion von KCl od. CaCl(2) ?hnlich, denn die Chordadurchtrennung verursacht die mit der CaCl(2) Verschaffung vergleichbare Folgeerscheinung, w?hrend die Durchschneidung des Sympathicus zu fast derselben Ver?nderung wie die Verschaffung von KCl Anlass gibt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=Ide'iIchiro en-aut-sei=Ide'i en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=oŽËˆê˜Y kn-aut-sei=oŽË kn-aut-mei=ˆê˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=892 end-page=899 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die durch einige Purinderivate verursachten Ver?nderungen der Golgischen Apparate in den Nierenepithelzellen beim Kaninchen kn-title=“ñŽOƒmuƒvƒŠƒ“v—U“±é“ƒjƒˆƒŠƒe‹Nƒ‹‰Æ“etã”ç×–E“àGolgiŽåä’uƒm̉»ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen injizierte der Verfasser eine 2%ige L?sung von Coffeinum natriobenzoicum, Theocin oder Diuretin in die Ohrvene, u. z. einmal eine kleine Menge (2.ccm pro Kg K?rpergewicht), andermal eine grosse (10ccm pro Kg K?rpergewicht). Dann nach Zeitr?umen von 0, 5-4. Stunden t?tete er die Tiere, um ihre Nieren mit Hilfe der Uransilbermethode zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Nach Coffeininjektion entwickelt sich der Golgische Apparat der Nierenepithelzellen, wenn man eine grosse Menge des Mittels gebraucht, w?hrend dies nicht der Fall ist bei Anwendung der kleinen Dosis. Im ersten Fall springt der Apparat am deutlichsten in die Augen an der 1.-2. Stunde nach Injektion, doch tritt er wieder in den normalen Zustand zur?ck 4. Stunden nach Injektion. Das gesagte gilt auch f?r Theocin, aber die Entwickelung des Apparates ist in diesem Fall noch st?rker, w?hrend seine R?ckbildung nach demselben Zeitverlauf erfolgt. Nach Injektion der grossen Menge von Diuretin zeigt der Apparat der Nierenepithelzellen die st?rkste Entwickelung, die an der 1.-2. Stunde nach Injektion ihr Maximum erreicht, und an der 4. Stunde beh?lt er noch eine leichte Vergr?sserung bei. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=EndohHisata en-aut-sei=Endoh en-aut-mei=Hisata kn-aut-name=‰““¡šæ‘¾ kn-aut-sei=‰““¡ kn-aut-mei=𿑾 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=45 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=885 end-page=891 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1933 dt-pub=19330531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Pigmentbewegung in der Retina des Hahnenauges kn-title=êPŠá–Ô–ŒF‘fˆÚ“®ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist bis heute allgemeine ?berzeugung, dass die ?rtliche Verschiedenheiten der Pigmentbewegung, die in der Retina des Tagvogels mit Belichtung oder Verdunkelung einsetzen, dem Verh?ltnis der Dichtigkeit der St?bchen entspricht. Wo die St?bchen sich dicht nebeneinander befinden, da ist auff?llig, bzw. im Zentralgebiet, wo aber die St?bchen ganz sp?rlig vorhanden sind, ist sie kaum nachweisbar. Als der Verfasser fr?her die durch das Licht bewirkte Form?nderung der Sehzelle im Hahnenauge erforschte, konstatierte er die Tatsache, dass sie im Zentralteil der Netzhaut am gr?ssten ist. So f?hrte er diese Arbeit fort, in der Annahme, dass die Pigmentbewegung von den gleichen Umst?nden wie die Form?nderung der Sehzellen abh?nge. Er w?hlte zuerst viele, tadellose, durch Medianschnitt hergestellte mikroskopische Pr?parate und mass den Abstand zwischen dem meist ausgewanderten Pigmentkorn und der skleralen Grenze der Pigmentzellen. Indem er ausserdem die mannigfachen ?bergangszust?nde zwischen Hell- und Dunkelstellung in Betracht zog, kam zu folgenden Schl?ssen. 1) Die ?rtliche Verschiedenheit des Auswanderungsabstandes der Pigmentk?rner in einer Retina entspricht ungef?hr der Dichtigkeit der Zapfen sowohl in Dunkelstellung als auch in Hellstellung, steht demgem?ss um Gegensatz zur Dichtigkeit der St?bchen. 2) Wo die Pigmentk?rner weiter entfernt auswandern, da ist die mit Hell-und Dunkelstellung eintretende Differenz der Auswanderungsabst?nde gr?sser, weshalb der Umfang der Pigmentbewegung im Zentralteile am gr?ssten ist, und je entfernter davon, desto kleiner. Diese Tatsache beweist, dass die Verh?ltnisse ?hnlich wie beiden Bewegung der Sehzellen liegen. 3) ?bergangsvorg?nge der Pigmentk?rner zwischen der Hell- und Dunkelstellung folgen denen der Zapfen und haben nur wenig Beziehung zu denen der St?bchen. 4) Bei der Belichtung verschiedener St?rke zeigen die Pigmentk?rner in jedem Falle einen gewissen eigent?mlichen Auswanderungsgrad, so dass es aussieht, als ob sie sich jeder Helligkeit anpassten, und halten danach diesen Zustand fest. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MatsuuraTakashi en-aut-sei=Matsuura en-aut-mei=Takashi kn-aut-name=¼‰YêŸ kn-aut-sei=¼‰Y kn-aut-mei=êŸ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{•a—›{‹³Žº END