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    <Abstract>Zum Zweck der Beobachtung der Augenhaltung hat der Verfasser einen sehr passenden Apparat konstruiert und untersuchte damit 2000 Japaner (4000 Augen) von 5 bis 85 Jahre alt. Daneben wurden 15 Leichen (30 Augen) in Betracht gezogen. Der Kopf wurden dabei in die Ohraugen-Ebene eingestellt, d. h. so, dass die obersten Punkte der beiden Ohr&#246;ffnungen (Tragion) und der unterste Punkt des unteren Orbitalrandes (Orbilale) in eine Horizontalebene zu liegen kommen. 1) Senkrechter Diameter der Hornhaut. Durchschnittlich 11.3mm, und-zwar im m&#228;nnlichen Geschlecht 11.4mm, im weiblichen auf 11.2mm. Ein Unterschied in Bezug auf die linken und rechten Seiten findet sich nicht. Auch die Unterschiede in der Gr&#246;sse der Hornhaut von Kind, Erwachsenen und Alte sind ganz gering. 2) H&#246;he der Lidspalte. Bei m&#228;nnlichen Geschlecht betr&#228;gt die H&#246;he der Spalte im Mittel links 8mm und rechts 7.8mm, bei weiblichen links 8mm und rechts 7.7mm. Ein Geschlechtsunterschied ist also kaum bemerkbar. In den Lebensjahren 5.-6. ist die Lid&#246;ffnung breit; gegen 15. Jahr wird sie etwas schmaler, und dann sich in etwa 20. Jahre am breitesten. Im hohen Alter wird sie wieder enger. 3) Der winkel, den die Lidspaltenlinie mit der Horizontalen bildet. Der Neigungswinkel betr&#228;gt durchnittlich links 5, 1‹. rechts 4, 1‹. Der Winkel ist n&#228;mlich auf der linken Seite etwas gr&#246;sser als auf der anderen Seite. Ferner ist der Winkel im weiblichen Geschlecht im Mittel um 1‹ gr&#246;ssen als im m&#228;nnlichen. Es macht zwei Gr&#252;nde f&#252;r die Schr&#228;ghaltung der Lid&#246;ffnung verantwortlich: a) Existenz der sog. Mongolenfalte, Schmalheit der &#214;ffnung uud Steigen des lateralen Teiles der Augenbraue. Diese lassen die Lid&#246;ffnung schr&#228;g aussehen. Die Lid&#246;ffnung ist dadurch nur &#228;usserlich anscheinend schr&#228;g und keineswegs im wahren Sinne (falsche, anscheinende Schr&#228;gheit der Lidspalte). b) Der Ansatz des Lig. palpebrale laterale ist h&#246;her als der des Lig. palpebrale mediale, wie der Verfasser an Leichen konstatiert hat. Diese Tatsache macht die Lid&#246;ffnung unbedingt schr&#228;g (wahre Schr&#228;gheit der Lispalte). Die Schr&#228;ghaltung der Lid&#228;ffnung ist somit die Folge von der wahren, sowie der falschen, anscheinendon Schr&#228;gheit. 4) Vertikaler Abstand der hinteren Kante des Unterlidrandes vom Punkt, gOrbitaleh. Durchschnittlich 7.4mm kleiner Unterschied berz&#252;glich auf der linken und rechten Seite Im m&#228;nnlichen Geschlecht um etwa 1mm gr&#246;sser als im weiblichen. Vom Kindeslter bis zum Jugendalter wird der Abstand immer gr&#246;sser und bleibt dann unver&#228;ndert; dieser wird aber im hohen Alter wieder kleiner. 5) Die Lage der Lidspaltenlinie gegen&#252;ber dem Mittelpunkt der Hornhaut. Der vertikale Abstand betr&#228;gt beim Kind von 5-6 Jahre alt 1.8mm. Dieser wird gegen 30. Jahre 3mm und sogar nach 60. Jahre 3.6mm, durchschnittlich 2.8mm. Man findet keine Verschiedenheit in Bezug auf der linken und rechten Seite. Aber ein kleiner Geschlechtsunterschied ist wahrnehmbar, und zwar dieser im m&#228;nnlichen gr&#246;sser als im weiblichen. Die Erscheinung, dass die Lidspaltenlinie nach dem erwachsenen Alter sinkt, bedingt im wesentlichen durch die Erschlaffung und Senkung des Gewebes in der Gegend der Augenlider. Aber die Senkung der Linie im Zeitverlauf von Kindesalter bis zum Jugendalter beruht darauf, dass die Ans&#228;tze des medialen und lateralen Augenwinkel am Orbitalwand sich mit dem zunehmenden Alter von der Horizontale durch die Mittelpunkt des Orbitaleinganges im vertikalen Sinne entfernen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Die seitliche Halsgegend ist eine Lieblingsstelle der zystischen Geschw&#252;lste verschiedenen Ursprunges. Unter den verschiedenen Zysten ist die Blutzyste &#228;sserst selten. Der Ausdruck gBlutzyste;h ist ein klinischer, aber kein anatomischer Begriff. Man bezeichnet heute alle Zysten als Blutzyste, die &#252;berhaupt mit frisch fl&#252;ssigem oder veraltet ver&#228;ndertem ven&#246;sen Blut gef&#252;llt sind, wobei der Blutraum entweder geschlossen ist oder mit einem gr&#246;sseren ven&#246;sen Gef&#228;ss in offener Verbindung steht. Spannaus hat die Blutzysten nach ihrem Ursprung folgendermassen eingeteilt: A) echte Blutzysten, 1) f&#246;tale Hemmungsbildungen, 2) Erweiterungen einer Vene (Die Blutzyste kommuni, ziert mit der Vene oder hat sich vollst&#228;ndig abgeschn&#252;rt), B) unechte Blutzysten, 3) aus einer Kiemengangszyste, 4) aus einem Angiom, 5) aus einem Lymphangiom, 6) aus Lymphdr&#252;senmissbildungen. Wir sind neuerdings einem Fall von Blutzyste begegnet. Es handelte sich um eine 44 j&#228;hrige Frau, die seit etwa 9 Monaten &#252;ber einen daumenspitzgrossen Tumor am linken Seitenhals klagte. Sie versp&#252;rte aber keine Beschwerden wegen des Tumors und konnte sich nicht erinnern, wann oder wie er angefangen hatte. Sie besuchte unsere Klinik am 14. Juli 1931, um den Tumor zu beseitigen. Es fand sich ein weicher, deutlich fluktuierender, l&#228;nglich ovaler Tumor von der Gr&#246;sse eines kleinen H&#252;hnereies an der Mitte des hinteren Randes des Kopfnickers am linken Seitenhals. Der Tumor lag direkt unter der Haut und war gut beweglich. Er war nicht druckempfindlich und zeigte weder Pulsation noch Kompressibilit&#228;t. Die Operation am 17. Juli 1931 ergab eine Blutzyste, die als eine varik&#246;se Ausbuchtung der Venenwand der Teilungsstelle der V. jugularis externa sinistra konstatiert wurde. Er wurde total exstirpiert und die Frau wurde am 24. Juli 1931 als geheilt entlassen. Die exstirpierte Blutzyste war dunkelr&#246;tlich durchschimmernd, weich, so gross wie ein kleines H&#252;hnerei und fast zylindrisch. An der oberen medilaen Ecke des Tumors trat eine Vene ein und dicht an seiner Lateralwand entlang lief die V. jugularis ext., die ca 1cm lang mit der Zyste in offener Verbindung stand. Die Zyste war einkammerig und enthielt fl&#252;ssiges, veraltetes, ven&#246;ses Blut und teilweise organisierten Thrombus. Die Zystenwand bestand gr&#246;sstenteils aus Bindegewebe, w&#228;hrend Muskelfasern und elastische Fasern sehr wenig vorhanden waren. Die Innenwand der Zyste war mit Endothel ausgekleidet. Am oberen Teil der Zyste fand man noch einige kleine Hohlr&#228;ume, die als Missbildung des Gef&#228;sses angenommen werden m&#252;ssen. Aus obigen Befunden k&#246;nnte man wohl sagen, dass es sich bei dieser Zyste um eine echte Blutzyste handelt, die aus der isolierten Varix an der Teilungsstelle der V. jugularis externa sinistra entstanden ist, und nach Spannaus genetisch zur zweiten Unterabteilung der echten Blutzysten geh&#246;rt. Als Entstehungsmodus unserer Blutzyste k&#246;nnte man eine angeborene Missbildung der Venenwand und erworbene mechanischen Momente, z. B. Stauung sowie Mengenmissverh&#228;ltnis des ab- und zuf&#252;hrenden Venenblutes an der Teilungsstelle der Vene annehmen. Als Therapie der Blutzyste ist heute die Totalexstirpation des Sackes zu empfehlen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Ich habe bereits k&#252;rzlich eine Arbeit &#252;ber die Entwicklung der Schilddr&#252;senanlage von Amphibien unter Zugrundelegung der Anuren vom Typus Bufo vulgaris ver&#246;ffentlicht. In vorliegender Abhandlung habe ich die Morphogenese der Schilddr&#252;sen an einem in Japan einbeimischen Urodel, Hynobius nigrescens, verfolgt und mit der der Anuren (Bufo vulgaris) verglichen. Die haupts&#228;chlichen Resultate sind wie folgt. 1) Die Schilddr&#252;senanlage tritt erst unpaarig auf als eine Vorw&#246;lbung am ventromedialen Teil der 1. Kiementasche an der Larve von ca. 6.0mm Gesamtl&#228;nge. Im Verlaufe der Entwicklungsstufen ver&#228;ndert sich diese Vorw&#246;lbung zu einer soliden Zellmasse. 2) Sie verl&#228;ngert sich kaudalw&#228;rts und bildet den stiel an der Larve von ca. 10mm Gesamtl&#228;nge. An der Larve von ca. 12.0mm Gesamtl&#228;nge ist sie vollst&#228;ndig abgetrennt von der 1. Kiementasche. 3) Die Teilung der beiden Lappen, des rechten und des linken, ist vollendet an der Larve ca. 25.0mm Gesamtl&#228;nge. 4) Die Follikelbildung der Schilddr&#252;sen beginnt erst an der Larve von ca 18.0mm Gesa&#228;mtl&#228;nge und ist im allgemeinen an der Larve von ca. 36.5mm Gesamtl&#228;nge vollendet.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Verfasser ben&#252;tzte als Versuchstiere haupts&#228;chlich Fr&#246;sche und vergleichend daneben auch Karauschen, Schlangen und H&#228;hnen. Er kam zu folgenden Schl&#252;ssen. 1) &#220;ber bie Verh&#228;ltnisse bezl. Form, Gr&#246;sse und Dichtigkeit der Pigmentzellen in jedem Teile der Retinta best&#228;tigte er im grossen und ganzen den Befund von Hess und stellte sie durch Messung genauer fest. W&#228;hrend nach Hess in der Area centralis des Frosches und Fisches der Pigmentgehalt besonders gering ist, sind nach dem Verfasser, der diese Verh&#228;ltnisse ausserordentlich genau beobachtet hat, die Pigmentk&#246;rner in ihr nicht vermindert. In der Unterh&#228;lfte der Retina jener Tiere ist der Pigmentgehalt gr&#246;sser als in der Oberh&#228;lfte, aber bei H&#228;hnen ist das Gegenteil der Fall, indem die Pigmentk&#246;rner zahlreicher sind, wo die Zellen dichter vorhanden sind. Uebrigens konnte er konstatieren, dass die &#246;rtlichen Verschiedenheiten in der Gr&#246;sse des Zellkerns und der Grosskugel (siehe unten) die gleichen Verh&#228;ltnisse wie bei den Zellen zeigen. &#220;ber die Art der Pigmentk&#246;rner stimmt er mit dem Befund von Raehlmann &#252;berein. 2) Die bisher allgemein bekannten sog. plasmatischen Forts&#228;tze sind nach dem Verfasser ein Teil der Plasmamasse des Pigmentepithels, welchen die Autoren mikroskopisch im Schnittpr&#228;parat nur zwischen den Sehzellen entdecken konnten. In Wirklichkeit aber f&#252;llt das Protoplasma den Raum um die Sehzellen v&#246;llig aus und erreicht beim Frosch die Membrana limit. ext. Es sieht aus, als ob die Sehzellen in die Plasmamasse hineingestochen worden w&#228;ren. So ist der Verfasser der Ansicht, dass der bisher gebrauchte Name Forts&#228;tze ungeeignet ist. 3) Der oben erw&#228;hnte plasmatische Teil um die Sehzellen herum ist schwammartig oder netzartig struktuiert. Man beobachtet &#246;fters zwischen den Sehzellen einige, geschl&#228;ngelte, l&#228;ngslaufende Fasern und, wie Kolmer berichtet, zahlreiche K&#252;gelchen. 4) Im Zelleib der Pigmentepithelzelle findet man konstant eine grosse Oelkugel und ein paar feine K&#246;rnchen meistens an der Kuppe der Zelle. 5) Wenn man das soeben abgerissene Pigmentepithel des lebenden Frosches sofort mikroskopiert, so leuchten die Grosskugeln goldgelb beim Hellfrosch und hell- oder graugelb beim Dunkelfrosch. Die feinen K&#252;gelchen sind dagegen hell- oder graugelb und sie lassen sich durch Lichteinwirkung nicht deutlich unterscheiden. Die Farbenver&#228;nderung der Grosskugel von der Dunkel- in die Hellstellung ist gew&#246;hnlich binnen 10-15 Minuten vollendet. 6) Der Verfasser konnte an den mit Toluidinblau gef&#228;rbten Pr&#228;paraten konstatieren, dass alle jene Grosskugeln st&#228;ndich eine bestimmte F&#228;rbungsreaktion aufweisen; n&#228;mlich eine auffallende Schattierungsdifferenz zwischen Hell- u. Dunkelauge, regelm&#228;ssige Ordnung des &#220;bergangs von einer Stellung zu der Anderen, &#246;rtliche Verschiedenheit in derselben Retina, bestimmte F&#228;rbungsreaktion unter Belichtung einer bestimmten St&#228;rke, Ver&#228;nderung durch W&#228;rme, K&#228;lte und Durchschneiden des Opticus. 7) Die F&#228;rbungsreaktion der Grosskugel &#228;hnelt der des Sehpurpurs und der von den St&#228;bchenaussengliedern und Zapfen&#246;lkgeln auf Toluidinblau, wie Hamada berichtet. Der Verfasser ist daher &#228;berzeugt, dass die Grosskugel der Pigmentepithelzelle des Frosches eine lichtempfindliche Substanz ist. 8) Die Grosskugel verh&#228;lt sich sehr labil gegen verschiedene Einfl&#252;sse, so dass sie an schlechten Materialien und Pr&#228;paraten als solche nur schwer aufzufinden ist. 9) Die bisher genannten Lipochrin- und Myeloidk&#246;rner k&#246;nnen nach der Meinung des Verfassers als K&#246;rner aufgefasst werden, die aus der Grosskugel u. aus den Kleink&#252;gelchen entstanden sind. 10) Obgleich der Verfasser in der Pigmentepithelzelle des Auges der Karausche, der Schlange und des Hahnes viele Toluidinblau f&#228;rbbare K&#246;rner fand, so konnte er doch keine deutliche Differenz zwischen Hell- und Dunkelretina finden. Im karauschenauge wird immer eine Grosskugel in der Basalmembrangegend jeder Pigmentzelle gefunden und ist mit Pigmentk&#246;rnern umgeben, wie die des Froschauges, ihre F&#228;rbungsreaktion ist aber verschieden von der letzteren, und die Ver&#228;nderung bei Hell- und Dunkelstellung unerkennbar.</Abstract>
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    <Abstract>Eine kasuistische Mitteilung &#252;ber eine von Verf. gutachtlich beobachtete, schwer erblich belastete Familie, die im klinischen Bilde der mongoloiden Idiotie &#228;hnelt.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser untersuchte die Antigenit&#228;t des Hauteiweisses, indem er sich mit der Organspezifizit&#228;t der Haut mit H&#252;lfe der Pr&#228;zipitin- und Komplementbindungsreaktion und der Immunisierung des Kaninchens besch&#228;ftigt, die mit der Epidermis von Rind, Ziege, Meerschweinchen und Huhn geschah. Weiter verfolgte er mit dem Hautimmunserum die Beziehung zwischen Haut und anderen Organen. Diese Reaktionen pr&#252;fte er sowohl nach der Antigenit&#228;t des Immunserums (nach Uhlenhuth) als auch nach der Antik&#246;rpermenge des Immunserums (nach Ogata), bei letzter wurde der Titer des Immunserums in Bezug auf die geeignete Antigenverd&#252;nnung bestimmt. Die Antigenen werden folgendermassen hergestellt. Die Hautlappen eines S&#228;ugetiers oder Vogels werden zuerst von den Haaren oder Federn befreit und mit der Fleischm&#252;hle verkleinert. Diese zerst&#252;ckelten Hautl&#228;ppchen werden gut getrocknet. Zur Immunisierung werden diese Hautl&#228;ppchen mit Kochsalzl&#246;sung im M&#246;rser gut gemahlen und im Eisschrank 24 Stunden lang aufbewahrt. Dann werden sie im Wasserbad 56‹C 30 Minuten inaktiviert, weil rohes Material stark toxisch auf das Versuchstier einwirkt. Nach Centrifugierung werden Abg&#252;sse erhalten, die f&#252;r Antigen zur Injektion ben&#252;tzt werden k&#246;nnen. F&#252;r Pr&#228;zipitinogen werden diese Abg&#252;sse wieder mit Seitz-Filter abfiltriert und als klare Extraktl&#246;sung ben&#252;tzt. Der Eiweissgehalt dieser Extraktl&#246;sung wird immer mit Serumeiweissgehalt umgerechnet angezeigt. 1) Das Antihautserum reagiert in gleicher Weise sowohl mit Hautantigen als auch mit Serumantigen des Muttertieres, das f&#252;r Immunisierung ben&#252;tzt wird, doch zeigt das Immunserum mit verschiedenen Serumantigenen die positive Reaktion nur mit Sera von naheverwandten Tieren; z. B. mit dem Antirinderhautserum und dem Antiziegenhautserum reagieren nur die Rinder- und Ziegensera, aber nicht die Meerschweinchen-, Kaninchen- und H&#252;hnersera; mit dem Antimeerschweinchenhautserum reagiert nur das Meerschweinchenserum, aber nicht die Rinder-, Ziegen-, Kaninchen- und H&#252;hnersera; mit dem Antih&#252;hnerhautserum reagieren keine S&#228;ugetierensera. Wenn man dagegen die Haut als Antigen zur Reaktion anwendet, so ist die Reagierbarkeit gr&#246;sser als beim Serumantigen, weil diese positive Reaktion nicht nur mit der Haut des fernverwandten S&#228;ugetiers, sondern auch mit der H&#252;hnerhaut ausgel&#246;st wird. Nach der Uhlenhuthschen Methode reagiert das Antirinderhautserum mit Rinder- und Ziegenantigen in gleicher Weise, aber bei den Verd&#252;nnungsversuchen zeigen sich klare Unterschiede. Die Komplementbindungsreaktion zeigt bei Immunserumverd&#252;nnung beinahe die gleiche Resultate, wie bei der Pr&#228;zipitinverd&#252;nnungsmethode. 2) Das Antihautserum reagiert nach Abs&#228;ttigung mit Serumantigen auf Hautantigene positiv, deshalb kann man eine spezifische Antigenit&#228;t annehmen. Dabei werden die Pr&#228;zipitinwerte nach Abs&#228;ttigung mit Serumantigen vermindert, doch macht sich der Verwandtschaftsgrad von verschiedenen Hautarten bemerkbar. Aus diesen Resultaten kann man schliessen, dass das Hauteiweiss die Antigenit&#228;t besitzt und ausserdem sowohl die Artspezifizit&#228;t, als auch die relativ deutliche Organspezifizit&#228;t. 3) Das duch das gleichartige Serum abges&#228;ttigte Antihautserum reagiert mit mehreren anderen Organextrakten von gleichartigen Tieren. Nach der Uhlenhuthschen Methode reagiert Antirinderhautserum stark mit Haaren und mittelstark mit Schleimhaut, Antimeerschweinchenhautserum stark mit Haaren, mittelstark mit Schleimhaut und Niere. Nach der Verd&#252;nnungsmethode reagieren die beiden Antisera mit Haaren, N&#228;geln und Schleimhaut gleichwertig. Die Komplementbindungsreaktion geht parallel mit der Pr&#228;zipitinreaktion nach der Verd&#252;nnungsmethode. 4) Endlich hat er Kaninchen mit auto- oder isogenetischen Hautantigenen immunisiert oder die Haut selbst physikalisch (Hitze) oder chemisch (Alkali) an Ort und Stelle zerst&#246;rt, um die Antik&#246;rper der Haut zu erhalten. Unter 19 solchen F&#228;llen bemerkte er einen Fall, wo die Pr&#228;zipitinreaktion durch Verbrennung des Ohrlappens eine positive Reaktion ergab. Aus dieser Untersuchung glaubte er die M&#246;glichkeit dargetan zu haben eines Nachweises des Autohautpr&#228;zipitins, wenn man geeignete Hautantigene, die klar sind und Eiweiss gen&#252;gend enthalten, herstellen kann.</Abstract>
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    <Abstract>Die Antiplazentarimmunsera, welche nach Immunisierung durch die von Blutbestandteilen so weit wie m&#246;glich befreiten Plazenta (Rinder- und Menschenplazenta) bei Kaninchen hergestellt wurden, reagieren nicht nur auf die Plazenta, sondern auch auf das Blutserum. Um diese beide Antik&#246;rper zu differenzieren habe ich erst mit der Pr&#228;zipitinreaktion die Immunk&#246;rpermenge bestimmt. Danach wurde dieses Mengeverh&#228;ltnis durch Komplementbindung best&#228;tigt. Zweitens habe ich in vitro und in vivo die spezifische Antik&#246;rper f&#252;r Plazenta nachgewiesen. Ferner habe ich durch passive Anaphylaxie die Resultate des Abs&#228;ttigungsmethode sicher festgestellt. Aus diesem Grund versuchte ich weiter ein spezifisches Plazentarpr&#228;zipitin zu gewinnen, das nur mit Plazentarantigenen reagierbar ist, indem ich das Kaninchen mit spezifisch hergestelltem Pl&#228;zipitat immunisierte. Die Resultate sind wie folgt: 1. Nach wiederholter Immunisierung des Kaninchens durch Plazentarantigene, die im Wasserbad bei 56‹C 30 Minuten lang inaktiviert und dadurch entgiftet wurden, kann man erst ein verh&#228;ltnism&#228;ssig hochwertiges Antiplazentarserum erhalten. 2. Es wurde durch Pr&#228;zipitinreaktion nach der Uhlenhuthschen- oder nach der Verd&#252;nnungsmethode festgestellt, dass das Immunserum nicht nur Plazentarpr&#228;zipitin, sondern auch Serumpr&#228;zipitin in grossen Mengen enth&#228;lt. 3. Das Mengenverh&#228;ltnis zwischen Plazentar- und Serumpr&#228;zipitin in diesem Immunserum kann durch die Pr&#228;zipitinverd&#252;nnungsmethode nach Ogata festgestellt werden, und zwar ist der Titer des Pr&#228;zipitins f&#252;r Rinderplazenta nach Uhlenhuth ungef&#252;hr gleich, nach der Verd&#252;nnungsmethode aber ist die Menge des Plazentarantik&#246;rpers doppelt so gross wie die des Serumantik&#246;rpers. Doch konnte ich diesen Unterschied beim Menschenplazentarversuch nicht deutlich nachweisen. 4. Nach der Abs&#228;ttigungsmethode in vitro, (indem man diesem Antiplazentarserum Serumpulver im Verh&#228;ltnis von 1cc: 0.5g zusetzt) kann man ein solches spezifisches Plazentarpr&#228;zipitin herstellen, welches mit dem Serum kaum, und nur mit der Plazenta stark reagierbar ist. Diese Tatsache kann ausser durch die Pr&#228;zipitinreaktion, sowohl durch die Komplementbindungsreaktion als auch durch die passive anaphylaktische Reaktion mit Sicherheit nachgewiesen werden. 5. Bei dem Versuch der Abs&#228;ttigunsmethode in vivo, (indem man einem mit Plazentarextrakt in intensiver Weise immunisierten Kaninchen ca. 12cc Serum einverleibt) scheint mir, dass man auch ein ziemlich spezifisches Plazentarpr&#228;zipitin herstellen kann. Dabei muss man eine Verminderung der Pr&#228;zipitinmenge f&#252;r Plazentarantik&#246;rper annehmen. 6. Die Antiplazentarimmunsera, welche durch die Injektion von dem mit einem in ganz besonderer Weise vorbehandelten spezifischen Plazentarantigen erhalten wurden, (n&#228;mlich durch die Injektion des Abgusses oder des Niederschlages, welche vollkommen frei von Blutbestandteilen gehalten werden), wurden in einem verh&#228;ltnism&#228;ssig fr&#252;hen Stadium ein wenig spezifischer hergestellt als es bei der Immunisierung durch die oben genannten Plazentarantigene der Fall ist. Doch diese Spezifit&#228;t bleibt nicht lang nach Ablauf der Immunisierung durch Pr&#228;zipitat.</Abstract>
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    <Abstract>Um die anatomische Grundlage &#252;ber die Auswabl des Nahtmaterials fest zu stellen, unternahm der Verfasser tierexperimentell folgende Untersuchungen. 1. Verfolgung des Schicksals von Nahtmaterial bei Darmnaht. 2. Verfolgung des Schicksals von Nahtmaterial bei Muskelnaht. 3. Verfolgung des Schicksals von Nahtmaterial, welches einfach in Darmwand eingesteckt wurde. 4. Verfolgung des Schicksals von Nahtmaterial, welches einfach in Muskel eingesteckt wurde. Als Untersuchungsmaterialien wurden 1. Catgut (Johnson &amp; Johnson u. Uyama) 2 Seide, 3. imitiertes gTegusuh (japanischer Name von Raupenfaden). Als Resultate betont der Verfasser: 1. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied der histologischen Ver&#228;nderungen bei jeden Materialien und Lokalisationen. Man siehtimmer sogenante restituierende organisatorische Entz&#252;ndung, wenn man doch graduell etwaige Differnz dabei konstatieren kann 2. Das Catgut ruft am st&#228;rksten die Exsudation hervor und wird daf&#252;r am leichtesten resorbiert. Die Seide steht gerade im Gegenteil. 3. Solche Verh&#228;ltnisse sind nach der Meinung von Verfasser teils der chemischen teils aber der physikalischen Eigenschaft des Materials, welche den Leukozyten ihren Eindrang zwischen den feineren Fibrillen einl&#228;sst oder nicht, zur&#252;ck zu f&#252;hren. 4. Das imitierte gTegusuh ist wesentlich nichts anderes als Seide; Da seine Fibrillen aber nicht zusammengedreht, sondern nur mit Gelatin zusammengeklebt werden, so wird es relativ leicht resorbiert, indem das Gelatin mit der Zeit allm&#228;hlich gel&#246;st wird und die Leukozyten in die Zwischenr&#228;ume der Fibrillen eindringen k&#246;nnen: 5. Als Nahtmaterial hat also das imitierte gTegusu;h 2 Bevorzugungen gegen&#252;ber dem Catgut und der Seide; d. h. leichtere Desinfection und leichtere Resorption, welchen man gerade bei praktischer Chirurgie wertgibt.</Abstract>
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    <Abstract>&#220;ber das Verhalten der gepaarten Glukurons&#228;ure im tierischen Organismus gibt es noch keine n&#228;here Angabe. Verf. hat einige Versuche mit Phenolglukurons&#228;ure an Kaninchen angestellt, indem er einmal dem Versuchstiere eine bestimmte Menge der oben genannten S&#228;ure parenteral und andersmal demselben Tiere gleiche Dosis der S&#228;ure innerlich verabreicht und die im Harn ausgeschiedenen Mengen von den gepaarten Produkten, und zwar Aetherschwefels&#228;ure sowie gepaarte Glukurons&#228;ure, in beiden Versuchen quantitativ bestimmt. Die Resultate sind wie folgt:- Phenolglukurons&#228;ure, welche dem Tiere unter die Haut eingef&#252;hrt wurde, wird gr&#246;sstenteils, durchschnittlich 85%, unver&#228;ndert wieder im Harn ausgeschieden, w&#228;hrend keine Vermehrung von Aetherschwefels&#228;ure dabei stattfindet. Im Gegenteil dazu wird die innerlich darreichte Phenolglukurons&#228;ure zum Teil im Darm zerst&#246;rt und im Organismus geht in Aetherschwefels&#228;ure &#252;ber. Deswegen in diesem Falle tritt der Menge der im Harn ausgeschiedenen Phenolglukurons&#228;ure bedeutend, bis auf die H&#228;lfte, zur&#252;ck, w&#228;hrend die Aetherschwefels&#228;ure sich aber dabei derart zunimmt, dass die gesamte Entgiftungsvorgang keine Abschw&#228;chung erleidet.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser hat die aliment&#228;re Glykosurie des Kaninchens bei subcutaner Zufuhr des kleineren und gr&#246;sseren Menge von Adrenalin ohne oder mit Chols&#228;ure untersucht und gefunden, dass bei kleinerer Menge von Adrenalin die Zuckerausscheidung im Harn herabgesetzt wird, w&#228;hrend sie bei gr&#246;sserer Menge dagegen sich vermehrt. Die sowohl durch Zufuhr der kleineren Menge von Adrenalin herabgesetzte als auch durch die von gr&#246;sseren Menge vermehrte Zuckerausscheidung im Harn wird durch weitere Zufuhr von Chols&#228;ure in gleicher Weise herabgesetzt und diese Herabsetzung tritt bei letzterem Fall viel st&#228;rker auf als bei ersterem.
Aus den Daten scheint hervorzugeben, dass die Gallens&#228;ure den Kohlehydratstoffwechsel in der Weise reguliert, indem sie bald mit dem Adrenalin synergistisch bald gegen das Adrenalin antagonistisch wirkt.</Abstract>
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