start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=440 end-page=442 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=430 end-page=436 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=急性白血病ノ2例ニツイテ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=北山加一郎 kn-aut-sei=北山 kn-aut-mei=加一郎 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=山本太郎 kn-aut-sei=山本 kn-aut-mei=太郎 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學柿沼内科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學柿沼内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=400 end-page=429 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Pharmakologische Untersuchungen einiger sympathomimetischer Amine. Vergleich des Adrenalons und Tetrahydro-β-naphthylamins mit dem Adrenalin und Tyramin kn-title=二三交感神經性「アミン」ノ薬物學的研究「メチールアミノアセトブレンツカテヒン」竝ニ「テトラヒドロベタナフチールアミン」ト「アドレナリン」及ビ「チラミン」トノ比較 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Auf den Blutdruck des Hundes und Kaninchens wirkt das Adrenalon in kleinen Dosen (0.1-0.4 mg pro Kilo Hunde, 0.1-2.0 mg pro Kilo Kaninchen, intravenös) senkend, in grösseren dagegen steigernd, während das Adrenalin und Tyramin nur Drucksteigerung hervorruft. Die Wirkung des Tetra's auf den Blutdruck ist nur dadurch von der des Tyramins verschieden, dass es am Kaninchen in etwas gesteigerten Dosen umgekehrt Blutdrucksenkung bedingt. Nach Injektion von geeigneten Dosen Frgotoxin zeigt das Adrenalon in sonst auf den Blutdruck steigernd wirkenden Dosen bei beiden Tieren immer deutlich eine umgekehrte Wirkung, während beim Adrenalin diese Erscheinung nicht am Kaninchen, wohl aber am Hunde beobachtet wird. Die Umkehrung der Wirkung wird beim Tyramin auch nur am Hunde und nur zuweilen konstatiert, während sie beim Tetra nicht mehr nachweisbar ist. Am Ohr, an der Milz und Niere des Kaninchens und am Rinderbein bedingt das Adrenalon eine starke Gefässverengerung, welche, wie beim Adrenalin, in der Erregung der sympathischen Vasokonstriktoren ihre Ursache findet und welche der von dem letzteren bewirkten nur in der Intensität unterlegen ist. An den Froschschenkelgefässen ist jedoch seine konstriktorische Wirkung äusserst schwach; sie tritt sogar zuweilen gar nicht auf. Und die Wirkung setzt nicht stärker ein, auch wean die Giftkonzentration über einen bestimmten Wert zunimmt. Nach Adrenalon wird die Adrenalinwirkung in hohem Grade abgeschwächt, was wohl auf die Lähmung des Angriffsortes des letzteren hinzuweisen scheint. Auf die Kranzgefässstreifen des Rindes wirkt das Adrenalon im Gegensatz zu Adrenalin, wenn auch schwach, kontrahierend, während bei den Druchströ. mungsversuchen am Kaninchenherzen die beiden Substanzen keine besondere Wirkung verursachen. Diese Wirkung ist auf die Erregung des Gefässmuskels selbst zurückzuführen, da sie durch Atropin nicht beeinflusst wird. Ferner zeigt an den Lungengefässen des Rindes das Adrenalon überall Kontraktion, während das Adrenalin an den Streifen einzelner Gebiete Erschaffung hervorruft. Das Tyramin unterscheidet sich vom dem Adrenalon in der Wirkungsweise nur dadurch, dass es an der Kaninchenmilz und am Froschschenkel im Gegensatz zu letzterem hauptsächlich eine dilatierende Wirkung zeigt. Ausserdem ist für das Tyramin charakteristisch, dass seine sympathikotrope Wirkung viel schwächer ist als die des Adrenalons und Adrenalins, während es in der Wirkung auf die Muskeln die beiden letzteren übertrifft. Wie der Versuch am Froschschenkel und Kaninchenohr zeigt, übt es auch, wie Adrenalon, ja sogar noch stärker, eine lähmende Wirkung auf die Vasokonstriktoren aus. Die Wirkung des Tetra's auf die Gefässe ist der des Tyramins sehr ähnlich, wobei aber die dilatierende W g auf die Milzgefässe des Kaninchens noch konstanter ist und die Muskel- und vasokonstriktorlähmende Wirkung stärker auftritt, als beim Tyramin. Beim isolierten Froschherzen ruft das Adrenalon Beschleunigung der Pulsation und Verstärkung der Systole hervor, eine Wirkung, die hauptsächlich durch Erregung des Sympathikus bedingt ist. Es wirkt infolgedessen zu der Lähmung durch Chloralhydrat und Chinin antagonistisch, und diese seine Wirkung ist noch stärker als die des Adrenalins. Aber das Adrenalon zeigt in grossen Dosen eine Muskelwirkung, die in anfänglicher Erregung und späterer Lähmung besteht, die das Herz sohliesslich zu einem halbdiastolischen Stillstand bringt. Beim Tyramin ist die fordernde Wirkung auf dieses Organ viel schwächer, aber die Muskelwirkung noch deutlicher als die des Adrenalons. Tetra wirkt im Gegensatz dazu auf das Froschherz stets lähmend; diese Wirkung geht aus von dem Herzmuskel. Der isolierte Kaninchendarm erleidet durch das Adrenalon wie durch das Adrenalin stets eine starke, aber vorübergehende Hemmung, welche als die Folge der Erregung der Sympathikusenden angesehen wird. Eine gewisse Dosis (0.01-0.03g in 100ccm Nährlösung) von Adrenalon scheint ferner wahrscheinlich auch die Sympathikusenden sekundär zu lähmen, da nach Einwirkung einer solchen das Adrenalin keine hemmende Wirkung mehr ausüben kann. An dem durch Adrenalin oder Adrenalon stark gehemmten Darm ruft eine grosse Dosis (0.04-0.06g) von Adrenalon hingegen eine Erregung hervor. Diese Erscheinung beruht nicht auf der Erregung des Vagusende, sondern auf der des Darmmuskels selbst. Die hemmende Wirkung des Tyramins auf den Darm ist viel schwächer als die des Adrenalons, und wenn die Giftkonzentration einen bestimmten Wert übersteigt, zeigt es immer im Gegensatz zum Adrenalin oder Adrenalon eine sofortige Erregung, die wenigstens bei hohen Konzentrationen als von Muskel ausgehend aufgefasst wird. Die Wirkung des Tetra's auf den Darm ist fast dieselbe, wobei aber seine sympathische Wirkung nosh schwächer ist als die des Tyramins. Am Detrusor der isolierten Kaninchenblase ruft das Adrenalon, ebenso wie das Adrenalin, clue deutliche Hemmung sympathischer Netur hervor. Tyramin wirkt hier zwar in kleineren Konzentrationen, wenn auch viel schwächer als das Adrenalon, auch hemmend, in stärkeren dagegen erregend. Tetra zeigt stets eine fördernde Wirkung. Diese fördernden Wirkungen sind auf die Erregung des glatten Muskels selbst zurück-zuführen. Auf das Trigonum der Kaninchenblase bewirkt das Adrenalon, wie das Adrenalin, in kleinen Dosen Erschlaffung und in grösseren Erregung, welch letztere sich aber bei atropinisierten Präparaten in Erschlaffung verwandelt. Daraus ergibt sich, ebenso wie beim Adrenalin, dass dieses Gift sowohl die bemmenden als such die fördernden Elemente des Sympathikus angreift. In noch höheren Konzentrationen zeigt das Adrenalon aber eine Wirkung auf die Muskeln. Der Unterschied in der Wirkung des Tyramins und des Adrenalons besteht auch hier nur in der Starke der Sympathikus- und Muskelwirkung. Tetra zeigt an diesem Organ nur erregende Wirkung, die bei niedrigeren Konzentrationen auf der Erregung des Sympathikus, bei höheren auf der des Muskels selbst beruht. Seine Muskelwirkung ist noch beträchtlich stärker als die des Tyramins. Das Adrenalon zeigt am Kaninchenuterus in schwächeren Konzentrationen im Gegensatz zu Adrenalin eine hemmende, in stärkeren aber eine erregende Wirkung, die durch Atropin beseitigt werden kann. Die hemmende Wirkung tritt am graviden Uterus bis zu noch höheren Konzentrationen als am nichtgraviden auf. Bei dem Merschweinchenuterus bewirkt es wie Adrenalin, in den meisten Fällen eine vorübergehende Hemmung. Alle diese Wirkungen besitzen die Angriffsorte in den hemmenden resp. fördernden Sympathikusendigungen. Dazu kommt dem Adrenalon, wie es am Meerschweinchenuterus nachgewiesen wurde, die Wirkung zu, die sympathischen Endigungen gegen Adrenalin unempfindlicn zu machen. Tyramin und Tetra zeigen im Gegensatz zum Adrenalin oder zum Adrenalon sowohl am Kaninchen als- such am Meerschweinchenuterus immer eine erregende Wirkung, welche als hauptsächlich durch die Erregung des Uterusmuskels bedingt aufgefasst wird, da das Atropin keinen Antagonismus darauf aufweist. Auf den Bronchialmuskel wirkt das Adrenalon und Tetra, wie das Adrenalin, hemmend, während das Tyramin keine Wirkung zeigt. Auf die überlebende Kaninchenmilz wirkt das Adrenalon und Tyramin, wie Adrenalin, erregend. Tetra wirkt dagegen auf dieses Organ erschlaffend. Kurz, das Adrenalon zeigt eine viel reinere Sympathikuswirkung als das Tyramin, ist aber von Adrenalin vor allem dadurch verschieden, dass es diesem in der Wirkungsintensität unterliegt, in der hemmenden Wirkung dagegen das Adrenalin übertrifft, wie es beim Blutdruck- und Uterusversuche ersichtlich ist, und dass es bei einzelnen Organen eine stärkere Muskelwirkung aufweist. Beim Tyramin ist im allgemeinen die sympathikotrope Wirkung viel geringer, die Muskelwirkung dagegen viel hervortretender als bei Adrenalin and Adrenalon. Die Wirkung des Tetra's steht der des Tyramins sehr nahe, aber seine Wirkung auf den Sympathikus ist noch schwächer, während bei der Muskelwirkung das umgekehrte der Fall ist. Den 3 Aminen ausser dem Adrenalin kommt endlich bei einzelnen Organen die Wirkung zu, den Angriffsort des Adrenalins unempfindlich zu machen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FujitaMasao en-aut-sei=Fujita en-aut-mei=Masao kn-aut-name=藤田正夫 kn-aut-sei=藤田 kn-aut-mei=正夫 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥物學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=390 end-page=399 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Die Fibrinbestimmung im Blut bei verschiedenen Krankheiten im Gebiete der Dermatologie und Urologie kn-title=諸種疾患特ニ皮膚科泌尿器科領域ニ於ケル血中纖維素量ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Gramsche Methode (Vergl. diese Zeitschr. Nr. 445) wurde angewandt. Hier wird nur der durchschnittliche Fibringehalt im Blutplasma angegeben. Der normale Wert ist nach Verf. 0.2-0.38%. Die Fibrinmenge vermehrt sich bei entzündlichen bzw. bei suppurativen Hautkrankheiten; z. B. bei Eczema acutum 0.44%, bei Impetigo contagiosa 0.49% usw. Bei Syphilis ist der Wert im floriden 2. Stadium ethöht (0.77%), dagegen im 3. Stadium beinahe normal (0.34%). Bei Lues congenita tarda ist er ebenso normal. Im allgemeinen verhält sich die Fibrinmenge nicht parallel mit WaR. Bei behandelter Lepra war der Wert fast normal. Die Fibrinmenge war bei Nephrophthisis (0.52%), bei Cystitis acuta (0.45), bei Epididymitis gonorrhoica u. tuberculosa (0.46-0.52) und bei Peniskrebs (0.61%) erhöht. Nach der erfolgreichen Operation naht die erhöhte Fibrinmenge allmählich der Norm. Bei Urethritis gonorrhoica acuta war der Wert 0.49, bei chronica 0.3%. Die Fibrinmenge im Blutplasma geht nicht immer parallel mit derjenigen im Blut selbst, sondern sind sie vom Volumen der Blutkörperchen abhängig. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FujiwaraAkira en-aut-sei=Fujiwara en-aut-mei=Akira kn-aut-name=藤原晧 kn-aut-sei=藤原 kn-aut-mei=晧 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=355 end-page=389 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkungsweise des Scillarens II. Mitteilung. Besonders über die eigentümliche diastolische Wirkung kn-title=海葱ノ配糖體「スチラレン」ノ作用法ニ就テ 第二報告 夫レニ特異ナル心臟擴張作用ニ就キテノ研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1. Das Scillaren, Strophanthin sowie Convallamarin zeigt, am isolierten Eskulentenherzen exocardial appliziert, bei allen Konzentrationen vorwiegend eine diastolische Wirkung, die in Abschwächung der Systole, vollerhaltener Diastole, Verminderung der Pulszahl und zuletzt in einem Stillstand in diastolischen Endstellung besteht. Der Steillstand kommt um so schneller, je stärker die Giftkonzentration ist. Der diastolische Herzstillstand ist als ein aktiver aufzufassen, welcher auf dem Wege der Erregung der diastolischen Elemente, vermutlich der äusseren Muskelschicht, zustand kommt, da dabei eine exocardiale Einwirkung von Kaliumchlorid von einer bestimmten. Konzentration im stand ist, das Herz wieder zum Schlagen zu bringen und allmählich in eine systolische Endstellung übergehen zu lassen. 2. Die oben genannte diastolische Wirkung des Scillarens wird durch Kombination mit Atropin in keiner Weise beeinflusst. Sie hat also mit einer Erregung der Vaguselemente nichts zu tun. 3. Wenn wir verschiedene Konzentrationen von Scillaren, Strophanthin oder Convallamarin exocardial applizieren, während bestimmte Konzentrationen derselben Substanzen, die etwa gleiche Wirkungsstärke zeigen, von der Innenseite wirken, so finden wir, dass die beiden Wirkungen, die diastolische und die systolische, im Antagonismus stehen. Wenn die Konzentration der Aussenseite die der Innenseite in einem bestimmten Masse überschreitet, so gewinnt die diastolische Wirkung die Oberhand, sodass das Herz eine halb- oder voile diastolische Endstellung nimmt. Diesem diastolischen Stillstand wird auch eine aktive Erregung des diastolischen Apparates zugrunde gelegt, weil das Kaliumchlorid wie beim obigen Falle in gleichem Sinne wirkt, wobei aber bei diesem Falle die diastolischen Wirkungen der beiden Lösungen der Innen- und Aussenseite dafür teilnehmen. 4. Was das Überwiegen der diastolischen Wirkung über die systolische anbetrifft, so ist unter den drel Substanzen das Verhältnis der Innen- zu den Aussenkonzentrationen sehr verschieden. Beim Scillaren ist das Verhaltnis wie 1:2, während es bei den zwei anderen viel kleiner ist, wie beim Strophanthin 2:20-1:18, und beim Convallamarin 2:16-1:15. (Die Zahlen sind mit der Konzentrationseinheit gezeigt, die einen bestimmten Wirkungswert hat, der das Froschherz, endocardial appliziert, in etwa 30 Minuten zum systolischen Stillstand führen kann.) Mit anderen Worten: die von der Aussenseite angewendeten Konzentrationen sind im Vergleich zu den von Innen angewendeten beim Scillaren viel kleiner als bei den anderen zwei Substanzen. 5. Wenn wir von einer Seite das Scillaren und von der anderen Seite das Strophanthin oder Convallamarin abwechselnd applizieren so wird das Verhältnis der Innen- zu den Aussenkonzentrationen immer grösser, als wenn das Strophanthin oder Convallmarin allein angewendet wird, gleichgültig, ob das Scillaren von Aussen oder von Innen wirkt. Dies gilt aber besonders, wenn Scillaren von Aussen und das andere von Innen appliziert werden. 6. Auf Grund der oben erhaltenen Tatsachen scheint es mir sehr wahrscheinlich, dass das Scillaren auf den diastolischen Apparat des Herzens viel stärker erregend wirkt, als die anderen Substanzen der Digitalisgruppe. 7. Die Kontrollversuche, welche mit den Strophanthin- resp. Convallamarinlösungen, denen Kaliumchlorid in den dem Kaliumgehalt von Scillarenlösung entsprechenden Mengen zugesetzt war, ergaben ferner beim Überwiegen der diastolischen Wirkung fast das gleiche Konzentrationsverhältnis der Innen- zur Aussenlösung, wie wir es vorher ohne Kaliumzusatz erhielten, ein Beweis dafür, dass die ausgezeichnete diastolische Wirkung des Scillarens durch seinen Kaliumgehalt nicht nennenswert beeinflusst wird. 8. Endlich stellte ich die gleichen Versuche mit den Strophanthinlösungen an, deren Viskosität durch Beifügung von Gummi arabici erhöht war. Es konnte aber kein merkbarer Einfluss der erhöhten Viskosität auf das Konzentrationsverhältnis nachgewiesen werden. Obwohl nach der Literatur das Scillaren die Viskosität der Kolloidlösungen steigern soil, and ich such dies bei der Gummilösung in geringem Grade nachgewiesen habe, so scheint es mir doch nach den Resultaten mit der Strophanthingumilösung sehr unwahrscheinlich zu sein, dass these Eigenschaft des Scillarens für seine starke diastolische Wirkung ein wesentlicher Grund sei. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=UtsunomiyaHiroaki en-aut-sei=Utsunomiya en-aut-mei=Hiroaki kn-aut-name=宇都宮博章 kn-aut-sei=宇都宮 kn-aut-mei=博章 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥物學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=347 end-page=354 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die cerebello-spinale Bahn beim Vogel kn-title=鳥類ノ小腦脊髓路ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Das Vorhandensein der in der Uberschrift bezeichneten Bahn beim Vogel wurde zuerst von Friedlander mit Hilfe der Degenerationsmethode bewiesen. Spater gaben Frenkel und besonders Shimazono diese Bahn ausfuhrlich an, doch in Bezug auf ihren Ursprung lasst es noch viel zu wunschen ubrig. Daher beabsichtigte ich diesen Gegenstand an der Hand sowohl der Marchischen als auch der Nisslschen Degenerationspraparate noch einmal zu einer Prufung zu stellen. Versuch 1. Bei einem Huhn wurden die Rinden- und Marksubstanz des Kleinhirns mit einer Nadel auf der linken Seite gestochen. Die Verletzungslinie lauft von der dorsolateralen Seiten nach ventromedial und dann die dorsale Wand des Ventriculus cerebelli durchquerend reicht sie bis auf das orale dorsale Ende des kontralateralen medialen Kerns in der Frontalebene, wo der laterale Kern noch nicht vorhanden ist, ohne jedoch den medialen Kern selbst zu beschadigen. Auf beiden Seiten treten die Marchischollen von der Lasionsstelle in die dorsooralen Partien des medialen und lateralen Kerns ein. Ferner bezieht der kaudale Abschnitt des rechten lateralen Kerns schwarze Schollen von der dorsalen und dorsolateralen Seite, zum kleinen Teil aber auch von der dorsomedialen. Diese Degenerationsfasern mussen weiter oralwarts durch die dorsale Wand der Kleinhirnkammer ziehen, denn die letztere ist ausschliesslich an der rechten Seite verletzt und dementsprechend konnen die Degenerationsfasern nur auf derselben Seite gesehen werden. Bei diesem Versuch steigen keine degenerierten Fasern in die Medulla oblongata ab, was beweist, dass die Fasern der kleinhirnspinalen Bahn nicht von der Kleinhirnrinde entspringen. Versuch 2. Auf der linken Seite wurde vorwiegend der Markkern des Kleinhirnkorpers zerstort, welcher lateral vom oralen Abschnitte des medialen Kerns und welter kaudalwarts an der lateralen Seite des lateralen Kerns liegt. Auch der dorsale Abschnitt des lateralen Kerns ist mitbeschadigt, wahrend der mediale Kern und die Commissura cerebelli inferior ganz intakt bleiben. Eine Anzahl degenerierter Fasern ziehen durch die dorsale Kleinhirnkommissur (Commissura internuclearis Shimazono) zur dorsalen, und dann lateralen Seite des kontralateralen Lateralkerns, um weiter ventrolateralwarts schreitend den lateralen peripherischen Teil der Medulla oblongata zu erreichen. Ein anderer Teil der degenerierten Fasern begiebt sich von der lateralen und ventralen Seite des verletzten Lateralkerns direkt ventrolateralwarts und erreicht die laterale periphere Partie der Medulla oblongata. In dieser Gegend biegen sich sowohl die gekreuzten als auch die ungekreuzten Degenerationsfasern um, und schlagen eine absteigende Richtung ein, u. z. auf demselben Weg mit Tractus spinocerebellaris. Im Ruckenmark ist ihre Fortsetzung hauptsachlich im peripheren Abschnitte des Seitenstranges ventral vom Caput cornu posterioris lokalisiert, zum Teil aber auch in der Markschicht, welche den Kopf des Hinterhorns deckt. Dass diese Fasern bei Versuch 1 nicht degeneriert sind, beruht auf der Lage der Verletzung, welche zu weft oralwarts liegend sie gar nicht antrifft. Versuch 3. Durch den linken Flocculus ging die Nadel zwischen den lateralen Kern und Nucleus bigeminus und zerstorte spinalwarts sowohl den ventralen Teil des ersteren als auch das Grenzgebiet zwischen ihm und dem Deitersschen Kern. Weiter kaudalwarts streif e die Verletzungslinie auch das dorsale Ende des letzteren, um an der Nahe des Nucleus laminaris zu endigen. Bei diesem Versuch treten degenerierte Fasern dem verletzten Lateralkern in erstet Linie in den Deitersschen Kern ein, welcher sie zum Teil direkt von der dorsalen Seite an, zum Teil aber auf dem medialen Umwege erhalt. Ein Tail der degenerierten Fasern zum Rückenmark zieht durch die Commissura cerebelli dorsalis und umgibt die dorsale und laterale Seite des kontralateralen Lateralkerns, um ventrolateralwärts die laterale peripherie der Medulla oblongata zu erreichen. Ein anderer Teil von ihnen begiebt sich von der ventralen und lateralen Seite des verletzen Lateralkems direkt ventrolateralwärts und gelangt zur lateralen Peripherie der Medulla oblongata. Von dieser Gegend steigen die gekreuzten und ungekreuzten Degenerationsfasern nach dem Rückenmark ab. Ihr ganzer Verlauf ist genau wie bei Versuch 2. Dasselbe gilt auch für ihre Lage im Rückenmark. Ich konnte sie nach unten bis zur mittleren Höhe des Brustmarks verfolgen, vermag aber nicht zu sagen, wo sie enden, da ich leider den unteren Teil des Rückenmarks nicht untersuchte. Versuch 4. Die von der linken Seite durch die Rinden-und Marksubstanz hindurch eingestochene Nadel erreichte an der Medianlinie die Kleinhirnkammer und dann zerstörte den ventralen Abschnitt des Medialkerns und die Commissura cerebelli inferior auf der gegenüberliegenden Seite. Weiter ging sie durch, die Lingula nach dem kontralateralen Deitersschen Kern, dessen kaudales Ende mitbeschädigt wurde und gelangte endlich durch den Nucleus laminaris hindurch in dorsoventraler Richtung bis zur dorsolateralen Partie der rechten Formatio reticularis. Die degenerierten cerebellospinalen Fasern gehören grösstentgils zu den aus dem ventralen Teil des Medialkerns stammenden, welche ganz u. gar in der Commissura cerebelli inferior verletzt wurden. Sie begeben sich von der ventromedialen Seite der grauen Kerne des Kleinhirns ventrolateralwärts (Fig.1 a) und erreichen die laterale periphere Partie der Medulla oblongata, wo sie auf demselben Wege mit dem Tractus spino-cerebellaris nach unten absteigen. Andere degenerierte cerebello-spinale Fasern entstammen dem lateralen Kern des Kleinhirns, und ziehen nach der gegenüberliegenden Seite durch die Commissura cerebella dorsalis s. internuclearis, wo sie durchtrennt wurden. Dann umgeben sie den kontralateralen Lateralkern von der dorsolateralen Seite her und schreiten weiter ventralwärts, um die laterale Seite des aus dern kontralateralen medialen Kern entspringenden Faserbundels zu erreichen (Fig.1 b). Für ihren weiteren Verlauf gilt dasselbe was beim 2. u. 3. Versuch gesagt wurde. Versuch 5. Bei einem Huhn wurde des Halsmark auf dem linken Seite mit einer Nadel zerstört welche nach Durchtrennung der Haut-und Muskelschicht in der Nackengegend zwsichen den 2 ten und 3 ten Halswirbel gestochen worden war. Die Verletzung greift an einen grossen Teil des Seitenstranges und teilweise auch an das Hinterhorn sowie die mittlere Partie genauer Substanz auf der Operationsseite, während das Vorderhorn und der Hinterstrang derselben Seite, sowie die andere Hälfte des Rückenmarks ganz verschont bleiben (Fig. 2). Das Gehirn dieses Tieres wurde nach Nissl untersucht. Der Deitersscbe Kern zeigt auf beiden Seiten eine auffallende Degeneration im Gegensatz zum Nucleus bigeminus welcher keine nennenswerte Veränderung aufweist. Auch viele grosse Nervenzellen der Formatio reticularis verfallen beiderseits in eine starke Chromatolyse. Man findet diese Zellen überall in der Formatio reticularis, aber vorwiegend neben dem ventralen Abschnitte der Raphe. Was die Degeneration der grauen Kerne des Kleinhirns anbetrifft, so ist die Erscheinung sehr schwach, was sich besonders beim Medialkern geltend macht. Wenn man aber ihre Zellen zu einer genauen Prüfung stellt, so findet man, dass manche von ihnen etwas abweichendes Aussehen von den entsprechenden normalen Zellen der Kontrollpräparate geben, indem die Nisslschen Schollen leicht gelöst erscheinen, der Zellkern mehr oder weiniger hervorragend und der Zellkontur etwas verschwommen. Dies ist besonders im Lateralkern ziemlich deutlich zu sehen, und zwar auf der Operationsseite finden sich die leicht veränderten Zellen hauptsächlich im ventralen und ventmlateralen Teil des Kerns (Fig. 3.), während auf der anderen Seite sie vorwiegend im dorsolateralen Abschnitt des Kerns lokalisiert sind (Fig. 4). Schluss. Aus den gesagten Befunden ergiebt sich, dass der Tractus cerebellospinalis beim Vogel nicht nur aus den gekreuzten und ungekreuzten Fasern aus den Medialkernen des Kleinhirns, sondern auch aus solchen von den lateralen Kleinhirnkernen besteht. Die gekreuzten der letzteren entspringen hauptsächlich aus dem dorsolateralen Teil des Lateralkerns und gelangen zur anderen Seite auf dem Wege der dorsalen Kleinhirnkommissura. Dann begeben sie sich ventralwärts, den dorsalen und lateralen Rand des kontralateralen Lateralkerns umgebend, und schliessen sich von der lateralen Seite her dem den Medialkernen entstammenden Faserbündel an, und zwar unweit der lateralen Oberfläche der Medulla oblongata, um mit diesem. Bündel zusammen spinalwärts abzusteigen. Die ungekreuzten Fasern aus dem Lateralkern stammen der Hauptsache nach vom ventralen und ventrolateralen Abschnitt des Kerns ab und ziehen teils direkt, teils aber nach einem lateralen Umschweife ventralwärts. Am lateralen Rand der Medulla oblongata erreichen sie die äussere Seite des aus den medialen Kernen entspringenden Faserbündels, um mit diesem zusammen kaudalwärts abzusteigen. Im Rückenmark findet man die genannten gekreuzten und ungekreuzten Fasern aus den Lateralkernen des Kleinhirns vorwiegend im dorsolateralen Teil des Seitenstrangs, zum Teil aber auch in der Markschicht, welche den Kopf des Hinterhorns deckt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KuwabaraTadasu en-aut-sei=Kuwabara en-aut-mei=Tadasu kn-aut-name=桑原弼 kn-aut-sei=桑原 kn-aut-mei=弼 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=333 end-page=346 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ueber die Knorpel-und Knochengewebe in den Gaumenmandeln bei der Keratosis pharyngis kn-title=咽頭角化症ニ於ケル口蓋扁桃腺内ノ骨及ビ軟骨組織ノ存在ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Im Jahre 1922 berichteten Dr. Tubogo und Tosaka unserer Klinik 2 Faelle von Tonsillitis hyperkeratosa. Dabei stellten sie nun durch histologische Untersuchung reichliche Knorpel-und Knochengewebe in diesen Gaumenmandeln feat. Sie sehen diese Tatsache nicht als zufaellig an, sondern vermuten, dass diese beiden Veraenderungen gleicher Herkunft waeren, und sind der Meinung, dass bei der Entstehung dieser beiden Veraenderungen die Entzuendung die Hauptrolle spielen muesste, obwohl noch andere individuetle Bedingungen sich daran beteiligen koennten. Nach dieser Miteilung haben wir bisjetzt 3 andere Faelle von Tonsillitis hyperkeratosa bekommen. Aus jedem Falle schaelten wir die Gaumenmandeln in toto aus und durdh histologische Untersuchung in Serienschnitten haben wir immer reichliche Knorpel-und Knochengewebe in jeder Gaumenmandeln nachgewiesen. Hier erinneren wir uns des Literatur, in der bei der Keratosis pharyngis manchmal das gleichzeitige Vorkommen der Knorpel-und Knochengewebe in den Gaumenmandeln mitgeteilt worden ist. Einerseits gestuetzt auf unsere Erfahrungen und andererseits von den Tatsachen in der Literatur ausgehend, sind wir nun immer mehr zu der Ueberzeugung gekommen, dass die keratotisch veraenderten Gaumenmandeln meistens die Knorpel-und Knochengewebe beherbergen. Bisher haben sich in Bezug auf die Genese der Keratosis pharyngis 2 Anschauungen gegenuebergestanden; eine ist die Bakterientheorie und die andere schreibt ihre Entstehung einer Entzuendung zu. Aber nach unserer Anschauung, dass sich diese keratotische Veraenderung aus der gleichen Ursache wie die Knorpel-und-Knochenbildung in den Gaumenmandeln bilden, scheint es schwer zu sein, die Bakterientheorie anzunehmen. Auch der Meinung, dass alle Knochen-und Knorpelinseln in der Gaumenmandeln aus der embryologischen Grundlage entstehen, koennen wir nicht beistimmen, sowohl auf Grund des gleichzeitigen Vorkommens der keratotischen Veraenderungen als auch des histologischen Befundes, bei dem wir verschiedene Uebergangsformen zwischen den Knorpel-und Knochengeweben und den sie beherbergenden Bindegeweben sehen koennen. Im Gegenteil, scheint es uns viel richtiger zu sein, als eine gemeinsame Ursache. der beiden Veraenderungen die Entzuendungstheorie anzunehmen, und unser histologischer Befund gibt eine kraeftige Stuetze fuer diese Theorie. Doch koennen wir die Entzuendung nicht als das einzige aetiologischen Moment dieser Processe betrachten, da wir in den weitaus meisten Gaumenmandeln im Entzuendungszustande keine Knorpel-und Knochengewebe finden koennen. So muessen wir fuer ihre Entstehung noch irgend einen unbekannten Faktor annehmen. In solcher Annahme fuehrten wir die quantitative Bestimmung des Serumcarciums nach De Waard aus und stellten fest, dass bei der Keratosis pharyngis dessen Gehalt hoeher ist als bei den normalen Menschen. So sind wir zu folgendem Schluss gekommen:- 1. Wie wir schon vorher vermutet hatten, stellten wir durch histologische Untersuchung immer reichliche Knorpel-und Knochengewebe in allen Gaumenmandln von 3 Faellen der Tonsillitis hyperkeratosa fest. 2. Diese Tatsache soll die Behauptung von Dr. Tubogo und Tosaka unserer Klinik, dass diese beiden Veraenderungen in den Gaumenmandeln nicht als zufaellig betrachten sind, sondern von einer gemeinsamen Ursache herruehren, noch sicherer nachweisen. 3. Mit Tubogo und Tosaka betrachten wir die Entzuendung als diese hauptsaechliche, gemeinsame Ursache, aber ausser der Entzuendung muessen wir fuer diese Entstehung noch andere konstitutionelle Moment annehmen. 4. Unter diesen konstitutionellen Momenten mag der Carciumgehalt des Blutserums eine wichtige Rolle spielen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TanakaF. en-aut-sei=Tanaka en-aut-mei=F. kn-aut-name=田中文男 kn-aut-sei=田中 kn-aut-mei=文男 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=OdaD. en-aut-sei=Oda en-aut-mei=D. kn-aut-name=小田大吉 kn-aut-sei=小田 kn-aut-mei=大吉 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學耳鼻咽喉科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學耳鼻咽喉科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=315 end-page=332 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Regurierungsanomalien des Blutzuckers nach der Röntgentiefenbestrahlung kn-title=「レントゲン」深部放射後ニ於ケル血糖調節異常ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es gibt ja wirklich mehrere Mitteilungen über den Einfluss der Röntgenstrahlenwirkung auf Blutzucker, doch sind die Resultaten davon für uns noch nicht befriedigend, also wollen wir in erster Linie vorzuziehen, um die noch mehr genauere Blutzuckerschwankungen festzustellen und zwar unsere Untersuchungen erstreckten sich auf nachfolgenden vier Versuchsreihen; 1. Bei der Bestrahlung auf Lebergegend des Kaninchens. 2. Bestrahlung auf Lebergegend des Kaninchens, bei dem durch Adrenalin- oder Traubenzuckerinjektion vorher künstlich hyperglykämisch gemacht worden war. 3. Bestrahlung auf anderen Körperpartien des Kaninchens als Kontroll. 4. Bestrahlung auf Lebergegend des Hundes und des Menschen. Nach genaueren vergleichenden Forschungen kamen wir zu den folgenden Schlüssen. 1. Wenn die Leber an Glykogen reich ist, so steigt die Höhe des Blutzuckerspiegels in gewissermassen proportionell gemäss der bestrahlten Dosis auf; der Röntgenstrahlen wirkt also aufsteigend auf den Blutzucker. 2. Dagegen wirkt es absteigend, wenn die Leber im gewissen Grade an Glykogen ärmer ist und wobei steht der Zuckergehalt umgekehrt zu Bestrahlungsdosis. Dabei ist es bemerkenswürdig, dass die Wirkung der Röntgenstrahlen ganz einläufig und gering ist. 3. Bei der Bestrahlung auf anderen Körperpartien des Kaninchens (Unterbauch und oberer Brustteil) konnten wir keine bemerkenswertige Schwankungen des Blutzuckerspiegels konstatieren. 4. Beim gesunden nüchternen Hunde steigt die Menge des Blutzuckers ab. Dabei ist die Veränderung um so viel deutlicher und mehr andauernd als beim Kaninchen. 5. Beim Menschen ist es höchst wahrscheinlich annähernd wie beim Hunde. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HisamotoJ. en-aut-sei=Hisamoto en-aut-mei=J. kn-aut-name=久本實三 kn-aut-sei=久本 kn-aut-mei=實三 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=TakeshimaM. en-aut-sei=Takeshima en-aut-mei=M. kn-aut-name=竹島光藏 kn-aut-sei=竹島 kn-aut-mei=光藏 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學稻田内科教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學稻田内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=311 end-page=314 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=海鰻及ビ眞鯛ノ膽汁ノ膽汁酸ニ就テ kn-title=Ueber die Gallensäuren der Gallen von Muraenesox cinereus und Pagrosomus major en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=草食動物牛, 山羊, 綿羊ノ膽汁酸ハ人類ノトソノ性質ヲ同ジウスソノ他動物ノ種類ニヨリチ各膽汁酸ノ性質ヲ異ニス, 若シ膽汁酸ガ肝臟ニ於ケル新陳代謝物質トセバ食物ノ成分ト膽汁酸ノ種類トノ間ニ一定ノ關係ヲ有セザル可カラズ. ヴイランド,ヴィンダウス兩氏ガ「コレステリン」ト膽汁酸ハ化學的ニ密接ナル關係アルコトヲ明カニセシニヨリ一般ニ食物ノ成分タル「ステリーネ」ト膽汁酸ハ關係アランモ未ダ生理的ニ之等關係ヲ究ムルニ至ラズ, 之ニヨリテ各食餌ヲ異ニセル各種動物ノ膽汁中ノ膽汁酸ノ研究ヲ企テ先ヅ魚類ノ膽汁酸ヲ檢索セリ. 海鰻及ビ眞鯛ノ膽汁中ニハ「ヒヨール」酸ガ主成分タルコトヲ認メタリ, シカモ海鰻ノ膽汁酸ハ「タウリン」ト抱合シテ「タウロヒヨール」酸トシテ存在スルコトヲ認メタリ. コレBensch Strecker氏ガ嘗テ魚類ノ膽汁ヲ研究シ多量ノ硫黄ヲ含有スルニヨリテ恐ラク「タウロヒヨール」酸ナラント想像セシコトヲ確定セリ. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HosokawaT. en-aut-sei=Hosokawa en-aut-mei=T. kn-aut-name=細川隆一 kn-aut-sei=細川 kn-aut-mei=隆一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=medizinisch-chemischen Institut zu Okayama END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=306 end-page=310 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=家兎盲腸粘膜ニ於ケル「インシユリン」樣物質ニ就テ kn-title=Über die Insulin-ähnliche Substanz aus dem Blinddarm bei experimentellen, hyperglykämischen Kaninchen en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract=正常家兎竝ニ萄葡糖注入ニヨリ過血糖ヲ惹起セシメタル家兎ノ胃, 小腸竝ニ盲腸ヨリBanting u. Bestノ變法ニヨリ抽出セル物質ヲ健康ナル正常家兎ニ注射シソノ血糖量ニ及ボス影響ヲ檢シ次ノ結果ヲ得タリ. 1) 過血糖家兎ノ胃及ビ小腸粘膜抽出物ニハ「インシュリン」樣物質ヲ認メザルモ, 正常家兎盲腸抽出物ハ僅微ナル血糖降下作用ヲ有ス. 2) 過血糖家兎ノ盲腸ヨリ抽出セル物質ハ稍著明ナル血糖降下作用ヲ有ス. 3) 過血糖時家兎盲腸粘膜ニ糖原質ノ生成ヲ見タル藤原氏ノ實驗ヨリ此處ニ「インシュリン」樣物質存在シテ糖原質ノ合成ニ關與スルモノト考へ得べシ. kn-abstract=1. Der Extrakt der Magen-und Dündarmschleimhaut bei experimenteller Hyperglykämie des Kaninchens enthält keine insulinartige Substanz, aber der Extrakt der Blinddarmschleimhaut des normalen Kaninchens zeigt eine vorübergehende Wirkung auf den Blutzucker des normalen Kaninchens. 2. Der Extrakt der Blinddarmschleimhaut bei experimenteller Hyperglykämie bewirkt ziemlich deutlich die Erniedrigung des Blutzuckers des normalen Kaninchens. 3. Nach diesem Befund kann man wohl sagen, dass das Insulin bei experimenteller Hyperglykämie aus der Bauchspeicheldrüse je nach dem Bedarf in die Blinddarmschleimhaut wandert, zur Bildung des Glykogens beitragt und dadurch zur Regulierung des Zuckerverbrauches dient. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MisakiKeizo en-aut-sei=Misaki en-aut-mei=Keizo kn-aut-name=御前慶造 kn-aut-sei=御前 kn-aut-mei=慶造 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=medizinisch-chemischen Laboratorium END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=39 cd-vols= no-issue=446 article-no= start-page=299 end-page=305 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1927 dt-pub=19270331 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=兩側Deiters氏核竝ニ兩側Bechterew氏核ノ連合繊維ニ就キテ kn-title=Über die Kommissurenfasern zwischen den beiderseitigen Deitersschen Kernen sowie zwischen den beiderseitigen Bechterewschen Kernen beim Kaninchen en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=著者ハ家兎ニ於ケルNissl氏法ヲ以テセル實驗的研究ニ基キ次ノ如ク結論セリ. 兩側Deiters氏核ノ間竝ニ兩側Bechterew氏核ノ間ニ連合纖維アリ, 而シテ兩側Bechterew氏核ノ連合纖維ハ結合膊ニ伴ヒテ經過ス. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YoshidaIsao en-aut-sei=Yoshida en-aut-mei=Isao kn-aut-name=吉田功 kn-aut-sei=吉田 kn-aut-mei=功 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END