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    <Abstract>Neuerdings hat die Physiologie des inneren Ohres grosse Fortschritte gemacht und um noch mehr helles Licht auf die Labyrinthfunktionen zu werfen, l&#228;sst man mechani-sches Trauma auf die verschiedenen Teile des Labyrinthes einwirken, aber es werden dabei fast immer pathologischanatomische Untersuchungen ausser acht gelassen. Ferner hat man sich sehr selten den Studien &#252;ber die direkte Verletzung mittels scharfer Instrumente gewidmet. Da habe ich bei Kaninchen verschiedene Stellen des inneren Ohres traumatisch verletzt, um einerseits die dadurch entstehenden Ver&#228;nderungen unter aseptische Verhaltniss zu beobachten und anderseits durch Infektion der l&#228;dierten Partie mit Staphylokokken k&#252;nstlich traumatische eitrige Labyrinthitis hervor zu rufen, dann die klinischen Erscheinungen bei und nach der Operation zu erforschen. Das Tier wurde eine beliebig lange Zeit gef&#252;ttert und endlich vital fixiert, worauf histologische Untersuchungen folgten, dann die erhaltenen Befunde mit den schon beobachteten labyrintaeren Erscheinungen vergleichend zu untersuchten, um das Wesen der verschiedenen klinischen Symptome aufzuklaeren. Vom Labyrinthe wurden 4 Stellen, n&#228;mlich 1. Cochlea, 2. Fenestra rotunda, 3. Fenestra ovalis und 4. Canalis semicircularis horizontalis, verletzt. Die L&#228;sion nahm ich in der Weise vor, dass ich von den genannten 4 Stellen solche ausser dem ovalen Fenster mit scharfen Instrumenten haupts&#228;chlich perforierend verletzte, w&#228;hrend ich das letztere wesentlich durch Entfernung des Stapes zu &#246;ffnen versuchte. So konnte ich endlich zu folgenden Schl&#252;ssen gelangen: 1. Bei der Verletzung der Labyrinthschnecke, des runden und ovalen Fensters wirkt das reine Trauma an und f&#252;r sich auf die vestbulaerefunktionen gar nicht st&#246;rend. 2. Beim Zustandekommen irgend welcher St&#246;rungen der Vorhofsfunktionen bei oder nach der L&#228;sion der Cochlea, Fenestra rotunda et ovalis werden im Spatium endolymphaticum vestibuli durch die betreffende Verletzung pathologische Ver&#228;nderungen hervorgerufen. 3. Bei der L&#228;sion des Canalis semicircularis horizontalis stellt sich zugleich damit horizontaler Augennystagmus ein, der sich in der Regel nach der operierten Seite, aber zuweilen im Moment der L&#228;sion nach der intakten, dann nach der operierten Seite richtet. Und jedes solche Augenzittern verschwindet nach einer kurzen Zeit, ohne in der Regel Funktionsst&#246;rung der Otolithen zu hinterlassen, aber wenn nach seinem R&#252;ckgang wieder spontaner Nystagmus zum Vorschein kommt, so ist er nach der intakten Seite gerichtet. 4. Wenn bei der Verletzung des horizentalen halbzirkelf&#246;rmigen Kanals ausser dem oben geschilderten Nystagmus gest&#246;rte Vorhofsfunktionen auftreten, so r&#252;hrt dies wohl daher, dass zugleich mit der L&#228;sion die Vorhofss&#228;cke verletzt werden, die dadurch verursachten Reize sich auf den Otolithenapparate ausbreiten oder danach in den Vorhofss&#228;cken sekund&#228;re Entz&#252;ndung hervorrufen. 5. Stellen sich am Anschluss an die Verletzung des horizontalen halbzirkelf&#246;rmigen Kanals sekund&#228;re pathologische Ver&#228;nderungen nur beschr&#228;nkt in den Canales semicirculares ein, so erleiden nur die letzteren funktionelle St&#246;rungen, aber nicht die Otolithenorgane. 6. Nur der Aufluss der Labyrinthperilymphe oder nur die Entz&#252;ndung des Spatium perilymphaticum vestibuli scheint auf die Vorhofsfunktionen gar keinen Einfluss auszu&#252;ben. 7. Der Unterschied des Nystagmus zwischen der nach der durch unilaterale Labyrinthl&#228;sion nach links und nach rechts erfolgenden Drehung h&#228;ngt graduell ausser von dem Grade des Frisch- oder Veraltetseins der L&#228;sion von der St&#228;rke der Eutz&#252;ndung ab, ist um so erheblicher, je st&#228;rken die letztere ist. 8. Der Unterschied des Nystagmus nach der nach links und nach rechts erfolgenden Drehung wird durchschnittlich in ca. 22 Tagen kompensiert. 9. Das intracranielle Eindringen der eitrigen Labyrinthitis scheint durch den N. acusticus vom inneren Geh&#246;rgang aus zu erfolgen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Zur Ermittelung der Unterschiede in der Wirkungsdauer der Digitalisstoffe, also der Unterschiede in ihrem Haftverm&#246;gen an dem giftempfindlichen Angriffspunkte, wird eine neue Methode vorgeschlagen. Das Prinzip besteht darin, die Erholbarkeit des isolierten, zum Stillstand vergifteten Herzens durch wiederholte Auswaschung mit geeigneter Sp&#252;lff&#252;ssigkeit zu bestimmen. Als Sp&#252;lfl&#252;ssigkeit f&#252;r diesen Zweck erwies sich Ca-freier oder Ca- und K-freier Ringer als nicht ausreichend, weil die wiederholte Auswaschung mit diesen Fl&#252;ssigkeiten das Herz hochgradig sch&#228;digt und es dazu dem Ca gegen&#252;ber so &#252;bereuifindlich macht, dass es bei Umsehaltuug auf normalen Ringer in Kontraktur versetzt wird. Mit gutem Erfolg benutzte ich, nach vorsichtiger Auswaschung mit Ca-freiem Ringer, zuerst einen an Ca sehr armen Ringer (1/10 Ca R), dann Ringer mit langsam zunehmendem Ca-Gehalt, indem ich nach je 5 Minuten mit einer Fl&#252;ssigkeit aussp&#252;lte, bis das Herz endlich bei normalem Ringer fortschlageu konnte. Als Beispiel diene, dass das mit Cymalin und Digifolin vergiftete Herz nach Auswaschung mit Ca-freiem Ringer durch 1 malige Ausp&#252;lung mit 2/5 oder 1/2 Ca-Ringer sich erholte, w&#228;hrend bei Digitoxin und Scillaren durch Steigerung des Ca-Gehaltes der Sp&#252;lfl&#252;ssigkeit von 1/10 bis zu 5/10 od. 3/10 der Norm, wieder ein systoliseher Herzstillstand eintrat. Auf diese Weise konnte das Haftverm&#246;gen der Stoffe der Digitalisgruppe an dem Froschherzen verglichen werden. Darnach ist dasjenige von Cymalin und Digifolin am schw&#228;chsten, dann kommt der Reihe nach dasjenige von Digitalein, Strophanthin, Digitamin und Convallamarin. Digalen, Digitoxin und besonders Scillaren haben die st&#228;rkte Nachwirkung. Diese Resultate stimmen, mit Ausnahme beiden Stoffen, die auf das Frochherz speziell wirken, mit dem bisherigen Befund am S&#228;ugetiere fast &#252;berein. Strophanthin zeint n&#228;mlich, wie Takayanagi schon berichtet hat, ein gr&#246;sseres Haftverm&#246;gen, ale man beim S&#228;ugetier sieht. Besonders ist zu bemerken, dass Scillaren am Froschherzen das gr&#246;sste Haftverm&#246;gen hat, obwohl beim S&#228;ugetiere das umgekehrte der Fall ist. Diese Tatsache erinnert uns an Okushimas Befund, dass das Gift hinsichtlich der Wirksamkeit am Frosch unter allen bekannten Digitalisstoffen in der ersten Reihe steht. Aus der obigen Schilderung ersieht man, dass meine Methode zur Beurteilung der M&#246;glichkeit von Kumulationserscheinungen der Digitalisstoffe verwendbar ist.</Abstract>
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    <Abstract>Dass die Antimonpr&#228;parate f&#252;r die Behandlung der verschiedenen parasit&#228;ren Erkrankungen sehr erfolgreich sind, ist in den letzten Jahren aus vielen Seiten berichtet worden und der Verfasser berichtete schon fr&#252;hzeitig therapeutische Wirksamkeit des Stibnals (Antimon-natriumtartart) auf Kaninchenclonorchiasis und die des Menschen. Inzwischen machte der Verfasser weiter noch genauere experimentelle Vorschung ueber die Wirkungsweise des Stibnals und der einige anderen Praeparate, d. h. Emetin Hydiochloricum, Melysin und Yatren. Als Versuchstier ben&#252;tzte ich die mit Clonorchiasis infizieren Kaninchen und die oben angegebenen Praeparate waren folgender Weise intraven&#246;s injiziert: 1. Stibnal; f&#252;r die eine Gruppe Kaninchen injizierte ich zuerst 0.006 g. pro Kilog. und steigerte dann es endlich auf 0.021 g., indem t&#228;glich die Dose um 0.003 g. gesteigert war. Und bei einem anderen Teil derselben Gruppe injizierte ich jedesmal Doppelt so grosse Menge. Die so eben 6 Mal t&#228;glich wiederholte Injectionen m&#246;chte ich bequemer als eine Wochenkur nennen und wiederholte ich so 5-6 Wochen lang mit eint&#228;gigem Intervall. F&#252;r die andere Gruppe verwendete ich die ganz analoge Methode beim Menschen, d. h. ich brauchte zuerst 0.006 g. pro Kilog. und es war allm&#228;hlich bis auf 0.015 g. gesteigert und zwar wie oben erw&#228;hnt die Dose um 0.003 g. ansteigend, Injection jeden zweiten Tag. Diese viermaligen Injectionen (eine Kur) wiederholte ich zehnmal mit eint&#228;gigem Intervall. 2. Emetin hydrochloricum (pro Kilog. 0.0008 g., analoge Dosis beim Menschen oder 0.0016 g. pro Kilog.) benuetzte ich wie bei sogenannter 7 Tagekur, d. h. eine Woch lang t&#228;glich injiziert, dann die n&#228;chste Woche aufh&#246;rte und so wiederholte ich diese Kur 1-3 Mal. 3. Melysin (pro Kilog. 0.002 g. oder 0.004 g.) brauchte ich bei sogenannter 10 Tagekur, und wiederholte ich diese Kur 10 Mal. 4. Yatren injizierte ich (pro Kilog. 0.5 ccm.) zwei Mal w&#246;chentlich. Mit derartigen Methoden ist der Verfasser zu den folgenden Schl&#252;ssen gelangt. 1) Wenn man dem Kaninchen ungef&#228;hr 500 reife encystierte Larven gibt, dann entwickelten dieselbe ungef&#228;hr 28.1-97.5%, d. h. durchschnittlich 61.4% der gegebenen encystierten Larven sind wieder in der Kaninchenleber als Mutter Tier aufzufinden. 2) Die Dosis letalis des Stibnals f&#252;r Kaninchen ist pro Kilog. ca. 0.08 g. berechnet. 3) Bei der einmaligen Injection mit normalen Dose sowie noch mehr der wieder. holte 5-6 Wochen lang hinziehende Verwendung kann man nicht irgendwelche Nebenerscheinungen nachweissen. 4) An den Kaninchen, auf denen die gutentwickelten Clonorchis sinensis behaften, nimmt die Zahl der Eier im Kot nach 1-3 Wochenkur allm&#228;hlich ab, und die W&#252;rmer in den Gallenwegen waren betr&#228;chtlich gesch&#228;digt, ja in einigen F&#228;llen nach 5-6 Wochenkur gar nicht findbar geworden. 5) An den Kaninchen, auf welchen die j&#252;ngeren Clonorchis sinensis behaften, werden die Entwicklung der W&#252;rmer in den Galleng&#228;ngen nach 1-3 Wochenkur (die gesamte Dosis pro Kilog. 0.08-0.2 g.) auffallend gesch&#228;digt, und erst wenn die gesamte Dosis ca. 0.4 g. pro Kilog. erreicht worden war, nimmt die Zahl ab. 6) Durch die prophylaktische Injection werden die Kaninchen gegen die Infection durch Clonorchis sinensis gar nicht gesch&#252;tzt. 7) Wenn die gesamte Dosis des Emetin hydrochloricum pro Kilog. bis 0.016-0.0112 g. erreicht hat, kann man immer alles Kaninchen unter Vergiftungserscheinungen zum Tod finden. also wir k&#228;innen die Behandlnng bei der oben genannten Weise nicht ausf&#252;hren, obwohl das Emetin hydrochloricum auf die Wurm sich selbst sch&#228;digend wirkt. 8) Melysin (die gesamte Dosis pro Kilog. 0.14-0.28 g.) und Yatren (die gesamte Dosis pro Kilog. 5 ccm.) haben keine nennenswertige Wirkung.</Abstract>
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    <Abstract>Analog wie erste Mitteilung wurden diesmal Eiweiss, Kohlehydrat und Fett als Impfmaterial benutzt. Die Untersuchung ergab folgende Schl&#252;sse. 1. Gegen Eiweisstoffe reagieren die neutrophiele Leukozyten am st&#228;rksten, die lymphatischen leicht, und die eosinophielen im mittleren Grad. 2. Gegen Kohlehydrat reagieren die neutrophielen und eosinophielen leichtgradig; die lymphatischen, wenn es m&#228;ssig hochgradige Reaktion zeigt, nehmen sich so allm&#228;hlich an Zahl mit dem Verlauf ab. 3. Gegen Fett reagieren die neutrophielen leicht, die eosinophielen m&#228;ssig, w&#228;hrend die lymphatischen dagegen bedeutend reagieren, und zwar ist es merkw&#252;rdig, dass sie sich im gewissen Zeitraum mit dem Verlauf immer mehr an Zahl zunehmen.</Abstract>
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    <Abstract>1. Es werden die Wirkungen bekannter Gifte der Digitalisgruppe: Strophanthin, Helleborein, Digitalein und Digitalin, an den Nervenmuskelpr&#228;paraten der Eskulenten vergleichend untersucht. 2. Strophanthin, Helleborein und Digitalein verursachen in kleineren Dosen eine Verkleineruug der Reizschwelle und Zunahme der Kontraktionsh&#246;he. Diese Wirkung beruht ausser auf der bekannten erregenden Wirkung der Gifte auf den Muskel selbst ferner auf einer erregenden Wirkung auf die motorischen Nervenendigungen, welche sogar eine breitere Wirkungszone hat und bei kurarisierten Muskeln nicht mehr nachweisbar ist. Dagegen ist beim Digitalin eine derartige Wirkung undeutlich, bei etwas h&#246;heren Dosen sogar &#246;fters eine l&#228;hmende Wirkung zu konstatieren. Doch tritt die erregende Wirkung auf den Muskel selbst beim Digitalin viel st&#228;irker auf und ist noch dazu in breiterer Wirkungszone wahrnehmbar, als bei den anderen Giften. 3. Alle 4 Gifte l&#228;hunen bei hohen Dosen ebenfalls erst die Nervenendigungen, dann den Muskel selbst. Aber das Digitalin l&#228;hmt bei allm&#228;hlicher Steigerung der Dosis nach der L&#228;hmung der Nervenendigungen den Muskel unter diesen Giften wieder am fr&#252;hesten. 4. Die Tatsache, dass Strophanthin, Helleborein und Digitalein die Nervenelemente ziemlich stark erregen, hingegen das Digitalin am st&#228;rksten den Muskel angreift, stimmt prinzipiell mit meinem Ergebnisse hinsichtlich der Kontrakturwirkung dieser Gifte interessanter Weise &#252;berein. 5. Das Strophanthin verursacht, auf den Nervenstamm appliziert, auch zuerst eine Steigerung seiner Erregbarkeit, dann aber seine L&#228;hmung.</Abstract>
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    <Abstract>Um die mangelhaften Kenntnisse von den in der &#220;berschrift bezeichneten Gebieten beim Vogel zu erg&#228;nzen, untersuchten wir einerseits die absteigende Marchische Degeneration nach Zerst&#246;rung des roten Kerns, anderseits den Nisslschen Befund desselben nach Besch&#228;digung des Vorder- oder Seitenstranges im Halsmarke, wobei auch der normale Nisslsche Befund des betreffenden Kerns in Erw&#228;gung gezogen wurde. Daraus ergibt sich das folgende: 1. Der rote Kern beim Vogel besteht haupts&#228;chlich aus riesen- und mittelgrossen Zellen, wenn auch sehr sp&#228;rliche kleine Zellen mit ihnen gemischt &#252;berall vorhanden sind. Eine Ausnahme ist das ventrolaterale Ende des mittleren Kerndrittels, welches sich ausschliesslich aus kleinen Zellen zusammensetzt. 2. Das Monakowsche B&#252;ndel des Vogels macht eine totale Kreuzung im Mittelhirn durch, um sich nach dem Seitenstrang des R&#252;ckenmarks zu begeben. 3. Die Fasern des genannten B&#252;ndels entspringen aus verschiedenen Zellen des roten Kerns, aber haupts&#228;chlich aus den Riesenzellen, dann aus den mittelgrossen Zellen, obwohl eine Beteilung der im Kern zerstreut vorhandenen kleinen Zellen nicht g&#228;nzlich auszuschliessen ist. Eine geringe Anzahl der letzteren verfiel in Degeneration nach Zerst&#246;rnng der medialen und dorsalen Partie des Seitenstranges im Gegensatz zum Falle der Verletzung des lateralen Drittels desselben, wo die in Rede stehenden Zellen ganz intakt blieben. 4. Die kleinen Zellen, welche das ventrolaterale Ende des mittleren Kerndrittels ausmachen, haben mit dem Tractus rubrospinalis nichts zu tun, indem sie nach Zerst&#246;rung des Halsmarks niemals der Degeneration anheimifallen. 5. Die Fasern der rubrospinalen Bahn beim Vogel entspringen aus dem ganzen Gebiet des roten Kerns mit Ausnahme des ventrolateralen Endes des mittleren Drittels und gelangen haupts&#228;chlich zur medialen, besonders zur dorsalen Partie des R&#252;ckenmarksseitenstranges, welch letztere dicht an dem Kopf des Hinterhorns anliegt, w&#228;hrend einige wenige Fasern, welche im lateralen Teil des Seitenstrangs herabsteigen, ausschliesslich der unteren H&#228;lfte des roten Kerns entstammen. 6. Keine Fasern des Monakowschen B&#252;ndels treten beim Vogel in den Vorderstrang des R&#252;ckenmarks ein.</Abstract>
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    <Abstract>Was es die Funktionen der Schilddr&#252;se betrifft, ist es, wie schon wohl bekannt, von vielen Forschern mehrfach, und unter andern auch &#252;ber den Einfluss auf das Blutbild klinisch sowie experimentell studiert worden, aber &#252;ber die gegenseitige funktionelle Beziehung zwischen der Schilddr&#252;se und der Milz, welch letztere zwar bekannterweise im Bluthaushalt eine hervorragende Rolle spielt, sind bisjetzt nur vereinzelte Mitteilungen von Asher und seinen Mitarbeitern erschienen. Also habe ich an gut gen&#228;hrten Kaninchen Versuche unter besonderer Ber&#252;cksichtigung der Kottmann'schen Reaktion, der Blutk&#246;rperchensenkungsgeschwindigkeit und des Blutbildes, speziell der Blutpl&#228;ttchen und der retikulierten Erythrozyten, angestellt: Elektrargolinjektion, Bestrahlung der Milzgegend mittelst R&#246;ntgenstrahlen, Splenektomie, Thyreoidektomie und Spleno-thyreoidektomie. Nun wollen wir hier in dieser Mitteilung die Versuchsresultate mittelst der Kottmann'schen Reaktion mal sehen: 1) Bei An&#228;minisierung durch t&#228;gliche Blutentnahme von etwa 5ccm. fing die Reaktion an, erst etwa vom 4-ten Tag ab mehr oder weniger verlangsamt zu werden. 2) Durch R&#246;ntgenbestrahlung der Milzgegend wurde die Reaktion bei kleiner Dose deutlich verlangsamt und dagegen bei gr&#246;sserer Dose umgekehrt bef&#246;rdert. Ebenso verhielt es sich bei intraven&#246;ser Elektrargolinjektion. 3) Nach Thyreoidektomie wurde die Reaktion immer bef&#246;rdert und durch R&#246;ntgenbestrahlung in kleiner Dose doch verlangsamt, wenn auch viel weniger ausgepr&#228;gt wie an normalen Tieren. 4) Nach Splenektomie trat die Reaktion mit der Zeit immer mehr beschleunigt auf und die Bestrahlung der Milzgegend &#252;bte keinen merklichen Einfluss auf die Reaktion wie an normalen Tieren aus. 5) Nach Spleno-thyreoidektomie verhielt es sich mit der Zeit eher wie nach Thyreoidektomie. Aus dem obigen wollen wir, wie Asher und seine Mitarbeiter getan haben, eine mehr oder weniger gewisse funktionelle Gegenwirkung zwischen der Milz und der Schilddr&#252;se bestehen annehmen, indem zur Zeit ja viele Autoren, wenn auch es noch von manchen verzweifelt wird, doch annehmen wollen, dass man aus dem Ergebnisse mittelst der Kottmann'schen Reaktion einen bestimmten Schluss &#252;ber den Zustand der Schilddr&#252;se ziehen darf.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Seit langem ist es von vielen Klinikern wohl beobachtet worden, dass eine kleine Menge Opium bei manchen Diabetikern die Menge des Harnzuckers mehr minder vermindern kann. Wir sind aber &#252;ber die eigentliche Wirkungsweise des Opiums auf den Kohlehydratstoffwechselvorgang noch nicht vollst&#228;ndig und klar erkundigt, obwohl es schon experimentell bewiesen worden ist, dass das Opium in kleiner Menge aliment&#228;re Hyperglyk&#228;mie sowie Glykosurie unterdr&#252;cken kann, w&#228;hrend es in gr&#246;sserer Menge umgekehrt eine mehr oder weniger deutliche Hyperglyk&#228;mie herbeif&#252;hrt, wie es bei Morphium auch der Fall ist. Und die Morphinhyperglyk&#228;mie wird von manchem auf die Adrenalinaussch&#252;ttung ins Blut zur&#252;ckgef&#252;hrt. Audererseits besteht, wie wohl bekannt, eine innige Beziehung zwischen dem Tonus im vegetativen Nervensystem und dem Zuckerhaushalt. Wir haben also an gut geu&#228;hrten Kaninchen Versuche mittelst Opiums, Atropins, Gynergens, Adrenalins und Insulins angestellt und etwa die folgenden Resultate erhalten: Tr. opii, t&#228;glich 0.5ccm. pro Kg K&#246;rpergewicht 4 Tage lang fortgesetzt, subkutan angewandt, rief bei manchen Tieren zwar eine geringf&#252;gige Erh&#246;hung des Blutzuckers ersten Tage nur am hervor, w&#228;hrend es sp&#228;ter an den folgenden Tagen vermisst wurde und sogar danach die Blutzuckersteigerung infolge von peroralem sowie auch von perrektalem Zuckerzufuhr deutlich untergedr&#252;ckt war, trotzdem es bei intraven&#246;ser Zuckerinjektion verst&#228;rkt so wie verl&#228;ngert und auch die Insulinempfindlichkeit der Tiere mehr oder weniger herabgesetzt wurden. Der Glykogenstand in der Leber nahm nicht immer zu, sondern eher herab. Durch Gabe noch gr&#246;sserer Menge Opiums, und zwar in Menge von 0.75 bis 1.0 ccm., wurde stets eine deutliche Hyperglyk&#228;mie hervorgerufen. Subkutane Atropininjektion &#252;bte keinen merklichen Einfluss auf die Blutzuckerkurve aus, aber durch Gynergen- und auch durch kombinierte Atropin-Gynergen-Injektion wurde fast stets eine lcicht gradige Hypoglyk&#228;mie herbeigef&#252;hrt. Nach Iujektion von Atropin oder Gynergen sowie auch von beiden zusammen waren die Hyperglyk&#228;mie durch peroraler und auch perrektaler Zuckerdarreichung niediger, die durch intraven&#246;ser Zuckerapplikation dagegen wesentlich st&#228;rker und l&#228;nger dauernd, und auch die Insulinempfindlichkeit der Tiere mehr minder herabgesetzt. Durch Gynergen wurden die Adrenalin- und die Opiumhyperglyk&#228;mie deutlich untergedr&#252;ckt. Aus alldem scheint das Opium gelegentlich auf die aliment&#228;re Blutzuckererh&#246;hung mehr oder weniger hemmend, und zwar haupts&#228;chlich wegen der verlangsamten Resorption des Zuckers aus dem Darm und nicht deswegen, dass es etwa die Zuckerassimilation bef&#246;rdert, zu wirken, und sogar ruft das Opium in gr&#246;sseren Mengen doch eine deutliche Hyperglyk&#228;mie, h&#246;chst wahrscheinlich durch die Adrenalinausseh&#252;ttung ins Blut, fast wie es bei Morphium von manchem angenommen worden ist, hervor. Also darf solch ein Mittel wie das Opium bei Diabetikern, wo schon eine Kohlehydratstoffwechselst&#246;rung vorliegt, nur mit gr&#246;sster R&#252;cksicht augewandt werden.</Abstract>
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    <Abstract>Wir haben bei Ulcus duodeni und Erkrankungen der Gallenwege auf die Flora im Duodenum in derselben Weise wie in der vorigen Mitteilung untersucht und etwa die folgenden Resultate gefunden: 1) Bei Ulcus-Kranken wurden nicht immer zahlreiche Mikroorganismen nachge-wiesen, sogar gaben es einige ganz sterilen F&#228;lle, was von den Befunden Trommer's abweicht. Rei Erkrankungen der Gallenwege war die Flora im B-Saft reichlicher als im A-Saft. 2) Wie in der vorigen Mitteilung erw&#228;hnt, fauden wir im allgemeinen bei Hyperazidit&#228;t weniger und bei Hyp-sowie Anazidit&#228;t viel mehr Mikroben, aber, wenn man die gesamten F&#228;lle durchsieht, so hat man es zur Folge, dass die Entwicklung der Mikroben im Duodenum nicht nur allein von der Azidit&#228;t im Magen abh&#228;ngig, sondern auch die eigene bakterizide Wirkung im Duodennm selber daf&#252;r verantwortlich ist, wie gerade auch L&#246;wenberg betont. 3) Es wurde keine bestimmte Beziehung zwischen den Florasorten im A- sowie B-Saft und den Krankheitsarten bestehen nachgewiesen, aber es ist hervorzuheben, dass bei Magenkrebs Bacillus Boas-Oppler und bei Anchylostomiasen weder Koli- noch Milchs&#228;urebazillengruppe nachgewiesen wurden. 4) Wir haben im ganzen allerverschiedenste Sorte der Bakterien gefunden, aber es war &#252;berwiegend die gew&#246;hnlichen Darmbewohner. Wenn man jetzt die gefundenen Bakterien der H&#228;ufigkeit nach aufz&#228;hlt, so kommt es etwa wie in der folgenden Reihe: Bacillus coli commune, Staphylococcus, Micrococcus candicans, B. coli anindolicus, B. bifidus, Hefepilz, Enterococcus, B. lactis acidi v. H&#252;ppe, B. acidophilis, B. lactis aerogenes Escherich, Streptococcus u.s.w.</Abstract>
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    <Abstract>Per la koloriga metodo kun fikssolvajo de Ciaccio, toluidinbluo kaj eritrosino mi jam trovis diferencon de kolorigo de la stangcelo inter espozita kaj neespozita rano. Ankorau bezonis 4 horojn por sangi kolorigon de la espozita al la neespozita rano. Mi eksperimentadis nun kun multaj ranoj injektitaj galon, kaj observadis histologiajn sangojn de l'korneo, precipe, tinkturan sangon ce la rano injektita galon. La rezultatoj estas kiel jene. 1) Ce la koriojdo oni rimarkis hiperemion, kaj la pigmentepitelceloj pli multigis, plue sin forsovis al la interno. 2) La pigmentmovado de la retino malrapidigas. 3) Rekovrigo de tinkturo de stangceloj del' stato esposita al la neesposita sin prokrastas rimarkinde.</Abstract>
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    <ArticleTitle>&#220;ber die Wechselwirkung zwischen Chinin und Adrenalin an &#252;berlebenden glattmuskeligen Organen, im Vergleich zu derjenigen zwischen Atropin und Adrenalin</ArticleTitle>
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    <Abstract>Ich erforschte den Einfluss des Chinins auf die Adrenalinwirkung am ausge-schnittenen Uterus, Lig. rotundum, Samenleiter, Darm, an der Tuba, Vagina und Harn-blase des Kaninchens. Die Ergebnisse sind folgende: 1. An Organen, an welchen Adrenalin Erregung herbeif&#252;hrt, wie Uterus, Lig. rotundum (von tr&#228;chtigen Tieren), Tuba, Vagina, Trigonum der Harnblase und Samenleiter, versagt eine sonst erregende Dosis Adrenalin nach Vorbehandlung mit einer bestimmten Menge Chinin (0.003-0.02%) in seiner ihm eigent&#252;nlichen Wirkung. Es tritt vielmehr umgekehrte Wirkung ein: nur an der virginalen Tuba wird diese nicht bemerkt. 2. An Organen, an welchen Adrenalin Hemmung herbeif&#252;hrt, wie an Darm, virginalem Lig. rotundum, Detrusor der Harnblase, veranlasst die Vorbehandlung mit Chinin keine Umkerung der Adrenalinwirkung. 3. Die Adrenalinerregung wird durch diese Mengen Chinin deutlich aufgehoben, w&#228;hrend die Barium- oder Pilokarpinerregung durch solche Mengen Chinin nicht merklich beeinflusst wird. 4. Ich schreibe diese Wirkung des Chinins der Tatsache zu, dass das Chinin die f&#246;rdernden Sympathikusfasern schneller und st&#228;rker l&#228;hmt als die hemmenden Sympathikusfasern, Parasympathikusfasern und Muskeln in diesem Organen. Mit anderen Worten: Eine bestimmte Menge Chinin l&#228;hmt elektiv die f&#246;rdernden Sympathikusfasern. 5. Hinsichtlich der umkehrenden Wirkung des Adrenalins steht Chinin dem Atropin nach, weil beim Chinin die l&#228;hmende Wirkung auf die f&#246;rdernden Sympathikusfasern im Vergleich zu der muskell&#228;hmenden schw&#228;cher ist, als beim Atropin, und infolgedessen kann Chinin die Wirkung des Adrenalins an einzelnen Organen nicht umkehren kann. Doch hat Chinin die besondere Eigent&#252;mlichkeit, den Parasympathikus nicht merklich zu l&#228;hmen, w&#228;hrend Atropin bekanntlich diese Nerven stark l&#228;hmt. Man kann also sagen, dass das Chinin eine gr&#246;ssere elektive Wirkung in diesem Punkte entfaltet als das Atropin. 6. Um die f&#246;rdernden Sympathikusfasern in gleichem Grade zu l&#228;hmen, braucht eine passende Menge Chinin 5-6 Minuten, w&#228;hrend eine passende Menge Atropin nur 1-2 Minuten Zeit erfordert. Also tritt die l&#228;hmende Wirkung des Chinins viel langsamer ein als die des Atropius.</Abstract>
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