start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=491 end-page=491 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=‰ͺŽRηΞ›{˜πœb•ρ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-sei=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=489 end-page=490 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=θΆ•ρ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-sei=‰ͺŽRˆγŠw‰ο kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=472 end-page=488 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Kombination von Morphin-Scopolamin kn-title=uƒXƒRƒ|ƒ‰ƒ~ƒ“vƒguƒ‚ƒ‹ƒtƒBƒ“vƒgƒmŒή—pƒjAƒei³‘Oj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In Bezug auf die Wirkung der kombinierten Anwendung von Morphin-Scopolamin sind die bisherigen Experimente nicht ?bereinstimmend. W?hrend viele fr?here Autoren einen deutlichen Synergismus der narkotischen Wirkung der beiden Substanzen behauptet haben, ist diese Anschauung in neuerer Zeit durch den Versuch Leeuwen's widerlegt worden, der dagegen eine einfache Summation der Wirkung annimmt. Hinsichtlich des Einflusses dieser Kombination auf das Atemzentrum haben Smith und Isiwari nachgewiesen, dass die l?nmende Morphinwirkung eine Verst?rkung durch das Scopolamin erf?hrt, was die Anschauung B?rgi's best?tigt, obwohl viele Kliniker einen Antagonismus der beiden Mittel hier angenommen haben, weil das Scopolamin allein auf das Atemzentrum erregend wirkt. Da die Kombination dieser beiden Mittel zur Zeit eine sehr verbreitete Anwendung findet, so schien es uns, unerl?sslich, die Frage zu kl?ren. Wir untersuchten ferner den Einfluss dieser Kombination auf die Schmerzempfindung, der bisher noch nicht experimentell best?tigt war. Schlieslich wurde die Wirkungen auf die Zirkulation studiert. Die Resultate k?nnen wie folgt zusammengefasst werden: 1. Das Scopolamin allein ?bt keinen Einfluss auf die Reaktion der Maus gegen?ber einem schmerzhaften Reiz (Stechen) aus, mit Morphin resp. einem seiner Derivate, wie Code?n, Dionin kombiniert aber verst?rkt es die hemmende Wirkung der letzteren auf die Reaktion, indem es die minimale wirksame Dosis etwa bis auf die H?lfte herabsetzt. Analoge Resultate lassen sich auch am Hunde nachweisen. Das Scopolamin kann also die schmerzstillende Wirkung der Morphingruppe sensibilisieren. 2. Am Kaninchen und Hunde zeigt Scopolamin keine nennenswerte narkotische Wirkung; bei grossen Dosen bedingt es sogar Erregung. Wenn aber eine geeignete Dosis von Scopolamin mit Morphin zusammenwirkt, so kann das erstere die narkotische Wirkung der letzteren betr?chtlich steigern (beim Kaninchen ?ber 3 mal st?rker). Demnach ist man berechtigt, zu schliessen, dass es sich hier um einen Synergismus der Wirkung handelt. 3. Das Scopolamin steigert beim Kaninchen, Hunde, bei der Katze und beim Frosche die Frequenz der Atmung und vergr?ssert das Atemvolumen pro Minute. Es steigert auch die Erregbarkeit des Atemzentrums auf eine bestimmte (nicht zu hohe) Konzentration von CO(2). Das Morphin hat eine umgekehrte Wirkung. Beim Zusammenwirken der beiden Gifte kann man einen antagonistischen Einfluss des Scopolamins auf die Morphinwirkung bis zu einem gewissen Grade konstatieren. Zu bemerken ist aber, dass hingegen die Kombination mit Scopolamin fr?her zur Ateml?hmung f?hrt, wenn dabei eine allzu starke Konzentration von CO(2) mitwirkt. Bei der Katze verursacht das Morphin neben der Wirkung auf das Atemzentrum eine motorische Erregung, welche die Atmung mehr oder weniger anregt und das Scopolamin wirkt durch die motorisch l?hmende Wirkung auf die Atmung indirekt beruhigend. Wenn aber die Erregbarkeit des Atemzentrums gegen?ber CO(2) unter der Wirkung von Morphin und von Morphin-Scopolamin verglichen wird, so kann der Antagonismus zwischen den beiden Giften nachgewieden werden, denn CO(2) wirkt dabei vermutlich der motorischen Erregung entgegen. 4. Das Scopolamin ruft am Hunde Blutdrucksteigerung und Zuname der Pulsfrequenz hervor. Wenn nach Morphin eine Senkung des Blutdruckes und Pulsverlangsamung entstanden ist, kann es darauf antagonistisch wirken. Die Hauptursache scheint auf die Aufhebung der zentralen Vaguserregung zur?ckzuf?hren zu sein; es spielt ausserdem wahrscheinlich die entgegengesetzte Wirkung der beiden Gifte auf die Gef?sszentren eine Rolle. Beim Kaninchen wirkt das Morphin in etwas anderer Weise, w?hrend das Scopolamin ?hnliche Erscheinungen wie beim Hunde verursacht. Kleine Dosen von Morphin bedingen zwar, wie am Hunde, eine leichte Blutdrucksenkung und Pulsverlangsamung, auf die das Scopolamin antagonistisch wirkt, in gr?sseren aber eine vor?bergehende Blutdrucksteigerung, die stets von einer Pulsverlangsamung begleitet wird. Im letzteren Fall zeigt das Scopolamin nur in der Pulsfrequenz Antagonismus. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NisisitaMasami en-aut-sei=Nisisita en-aut-mei=Masami kn-aut-name=Ό‰Ί³–€ kn-aut-sei=Ό‰Ί kn-aut-mei=³–€ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{εZ•¨›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=431 end-page=471 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beitr?ge zum Studium der Uterusgef?sse kn-title=Žq‹{ι“•”ŒŒŠΗƒmŒ€‹†•βˆβ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Zum Zwecke der Studien ?ber die zyklischen Ver?nderungen der Gef?sse der Schleimhaut des Uterus und die Gravidit?tssklerose derselben seiner Muskelschicht hat der Verfasser folgende Verfahren zur Anwendung gebracht. 1. Zum Beweise der Verteilungsweise der Schleimhautsgef?sse wurde eine Tusche-Injektion der beiden Art. uterinae des exstirpierten Uterus gemacht. 2. Zur Untersuchung der elastischen Fasern der Gef?sswand der Schleimhaut sowie der Muskelschicht kam die Hart'sche Methode in Gebrauch. 3. Die Gitterfasern derselben Gewebe wurden nach Bielschowski-Maresch mittels Silbers impr?gniert. 4. Zur Kernf?rbung der Endothelzellen der Schleimhaut wurde die Eisen-Haematoxilin-Methode angewendet. Auf diese Weise sind 153 F?lle der exstirpierten Uterus und der durch Auskratzung gewonnenen Uterusschleimhaut untersucht worden. A. Zyklische Ver?nderungen der Schleimhautsgef?sse. 1) In der Proliferationsphase: Die Arterien und Venen laufen parallel mit den Uterusdr?sen und senkrecht zur Schleimhautoberfl?che. Die Kapillaren bilden in den oberen Schichten dichte Netzwerke; die einzelnen Kapillaren sind geradlinig und meist parallellaufend mit der Schleimhautoberfl?che. In den mittleren Schichten umgehen diese Netze dicht die Uterusdr?sen und die L?ngsachse der ersteren entsprechen derselben der letzteren. Im Gegenteil, in den unteren Schichten gehen die Kapillaren der submuk?sen Muskelschicht zur Basalschicht ?ber. In der Sekretionsphase treten folgende vier verschiedene Erscheinungen nacheinander auf: a) F?llungszust?nde der Kapillaren und spindelf?rmige Erweiterung der Maschen der Kapillarnetze der Kompaktaschicht; b) Unregelm?ssigkeit der Richtung der Kapillaren der Spongiosa, die durch Erweiterung und Knickung der Dr?senk?rper bedingt ist; c) varik?se Erweiterung der Venen in der Grenzzone zwischen Kompakta und Spongiosa; d) Die vor dem Beginn der Menses pl?tzlich erscheinende Dilatation der interglandul?ren Spongiosavenen. Diese Erscheinungen werden viel deutlicher in der Menstruationszeit ohne Desquamation als in der Sekretionszeit. 2) In Bezug auf die elastischen Fasern der Arterienwand der Uterusschleimhaut will ich sie in sex Typen einteilen: Normale Elastica interna, verdickte Elastica interna, Vermehrung einzelner elastischen Fasern, Ablagerung elastoider Substanz, Elastoidmasse im Stroma, netzf?rmige Anordnung der aufgequollenen Fasern. Von diesen verschiedenen elastischen Fasern lagert sich in der Proliferationszeit die Elastoidsubstanz in den Basalschichtgef?ssen am deutlichsten ab. In der Sekretionsphase wird die Elastoidsubstanz allm?hlich und immer deutlicher resorbiert. Dagegen tritt die Wucherung der feinen elastischen Fasern in der Ausdehnung von der Basalschicht bis zu den oberen Schichten der Spongiosa deutlich auf. In der Desquamationszeit verschwinden sowohl die Elastoidmasse als auch die elastischen Fasern fast vollkommen. 3) Die Tatsache, dass sich die Interzellularfasern im Stroma der Funktionsschicht regelm?ssig zyklisch ver?ndern, was schon von Herrn Dr. Sekiba nachgewiesen worden ist, habe ich auch konstatiert. Aber bei den Schleimhautsgef?ssen verh?lt es sich etwas anders. Die neugebildeten Kapillaren der Regenerationsschicht lassen sich stets von den Gitterfasern umh?llen, obwohl die Fasern zwischen den Stromazellen in jungen Schichten fast vollst?ndig fehlen, oder sie nur spurweise nachweisbar sind. In der n?chsten Phase werden diese Fasern immer dicker und deutlicher, endlich mit denselben der benachbarten Zwischenstromazellen dichte Netzwerke zu bilden. Am Ende der Sekretionsphase indessen wird die Verbindung der Gitterfasern der Gef?sswandung mit der perivaskul?ren Fasern unterbrochen und schliesslich werden diese als Fasern kaum mehr sichtbar. 4) Die zyklische morphologische Ver?nderung der Endothelkerne, besonders bei Arterien ist nicht so auffallend. Nur bei Sekretionsphase vergr?ssern sich die Endothelkerne der dilatierten Kapillaren und Venen in ihrer Querrichtung. B. Gravidit?tssklerose der Uterusgef?sse. 1) Die schon entstandene Gravidit?tssklerose wird beeinflusst weder von Druck oder Dehnung durch Myoma uteri, noch von R?ntgen-oder Radiumbestrahrung. 2) Die Gravidit?tssklerose beginnt schon im Anfang der n?chsten Schwangerschaft von der Innenseite der Muskelschicht abzunehmen, um in der zweiten Halfte derselben, vor allem in den letzten Monaten Schliesslich vollkommen zu schwinden. Bei Wochenbett beginnt sie schon fr?h wieder aufzutreten. 3) Unter Gravidit?ts- und Menstruationssklerose der Uterusgef?sse will ich denjenigen Prozess benennen, wo die Maschen der Gitterfasernetze der Gef?sswandung mit Elastoidmassen gef?llt sind. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SaitoOsamu en-aut-sei=Saito en-aut-mei=Osamu kn-aut-name=βV“‘Ž‘ kn-aut-sei=βV“‘ kn-aut-mei=Ž‘ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{ŽY•wl‰Θ‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=418 end-page=430 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Filtrierbarkeit des Herpes-Virus kn-title=uƒwƒ‹ƒyƒXv•aŒ΄ι“ƒjAƒei‘ζ“ρ‰ρ•ρjuƒwƒ‹ƒyƒXv•aŒ΄ι“ƒmΰh‰ί«ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Filter von Chamberland und Mandler wurden angewandt. Die untersuchten Materiale sind Gehirn, Hoden und Augensekret des Kaninchens nach der Impfung des Virus. Diese Materiale wurden in physiologischer Kochsalzl?sung, Bouillonn?hrboden, Ringerscher und Lockescher L?sung emulgiert und filtriert. Das Filtrat wurde dann testikular, korneal und subdural den Kaninchen. geimpft. Ich habe so die Ver?nderung am einzelnen Organe, also die Filtrierbarkeit des Herpesvirus konstatiert. Dabei habe ich fast keinen Unterschied zwischen Herpes labialis, genitalis und zoster beobachtet; also stammen diese Herpeaarten wahrscheinlich aus demselben Virus. Das Virus wird mittels Mandler-Filter besser als mittels Chamberland filtriert, und zwar war das Resultat bei der Filtration der Emulsion im Bouillonn?hrboden am besten. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=EharaIchiro en-aut-sei=Ehara en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=]Œ΄’–’m˜Y kn-aut-sei=]Œ΄ kn-aut-mei=’–’m˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{”畆‰Θ”ε”AŠν‰Θ‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=400 end-page=417 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Wirkungsweise des Scillarens kn-title=ŠC”Kƒm”z“œι“uƒXƒ`ƒ‰ƒŒƒ“vƒmμ—p–@ƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Unterschied der Wirkungsweise zwischen dem Scillaglykosid und der Digitalis oder dem Strophanthin wurde von vielen Autoren, wie Mendel, Frey, Jungmann, Malkwaeder, Jenny u. a. besprochen. Diese Arbeit wurde vor allem durch die Mitteilung Gr?nwalds veranlasst, der einen ?berraschenden Unterschied der Wirkungsweise des Scillaglykosids nachgeweisen hat. Er untersuchte die Wirkung des Scillarens "Sandoz", das nach Angabe des Laboratoriums "Sandoz" in Basel das reine Glykosid der Meerzwiebel als wirksame Substanz enth?lt, auf das ausgeschnittene Eskulentenherz. Nach ihm ist es nicht nur in dem Wirkungsbild, sondern auch im Verhalten zu Ca u. K von dem Strophanthin verschieden, indem im Gegensatz zu dem letzeren ein Antagonismus mit Kalk und ein Synergismus mit Kalium besteht, und das Scillaren selbst steht zu dem Strophanthin im Verh?ltnis eines Antagonisten. Ich untersuchte die Wirkung des Scillarens am Eskulentenherzen, und zwar auf dieselbe Weise wie Gr?nwald. Unsere Resultate sind etwa folgendermassen zusammenzufassen: 1) Die Wirkung des Scillarens auf das mit normaler Ringerl?sung ern?hrte isolierte Eskulentenherz ist von der des Strophanthins deutlich verschieden; es entfaltet eine starke diastolische Wirkung und setzt das Herz in eine mittelgestellte Endstellung. Diese Endstellung n?hert sich aber um so mehr der systolischen, je d?nner die Giftkonzentration ist, was bei den anderen Digitalisk?rpern keineswegs beobachtet wird. 2) Beobachten wir vorsichtig die Wirkung des Scillarens auf den mit verschieden ver?nderten Zusammensetzungen der Ringerl?sung ern?hrten Froschherzen, so k?nnen wir sehen, dass die Beziehung zum Ca od. K prinzipiell dieselbe wie bei Strophanthin ist. Das Scillaren wird im Gegensatz zu Gr?nwalds Ergebnis durch Ca synergistisch und durch K antagonistisch gewirkt, falls eine grosse Menge des Ca od. K zugesetzt wird und seine Wirkung wird durch die Verringerung des Kalkgehaltes geschw?cht. Wird vor dem Eintritt der vollst?ndigen Scillarenwirkung die Giftl?sung (in normalem Ringer) durch normalen Ringer ersetzt, so bleibt die Scillarenwirkung noch bestehen, die fr?her oder sp?ter das Herz zum Stillstand f?hrt. Bei diesem Herzen ruft der Ca-zusatz sofort einen vollst?ndigen systolischen Stillstand hervor, w?hrend K-zusatz einen mehr diastolischen, genau wie man bei der Strophanthinwirkung beobachtet. Endlich kann die Scillarenkontraktur nur durch Kalkfreien Ringer beseitigt werden. All diese Erscheinungen stimmen prinzipiell mit denen bei der Strophanthinwirkung ?berein. 3) Auf Grund des oben genannten Widerspruchs ist es nun zweifelhaft, ob das Pr?parat keine andere Substanz ausser den eigenen Bestandteilen der Scilla enth?lt. Dieser Verdacht wird durch die Versuche mit verschiedenen Pr?paraten der Meerzwiebel, Scillipicrin, Scillitoxin, und dem von Prof. Okushima ausgezogenen Pr?parat, best?tigt, wobei sowohl die Beziehung zum Ca und K, als auch die Endstellung des Herzens stets wie beim Strophanthin konstatiert wird. 4) Es kann ferner festgestellt werden, dass bei der subkutanen Anwendung des Scillarens die Endstellung des Herzens weit systolischer ist, als bei dem isolierten Herzen, was ohne Zweifel auf der ausgezeichneteren elektiven Wirkung des reinen Scillarens als der der Beimengungen beruht. 5) Diese Ergebnisse legen die Annahme nahe, dass die Beimengungen eine Substanz enthalten m?ssen, die zu der charakteristischen systolischen Wirkung des Scillarens antagonistisch wirkt, sein Verh?ltnis zum Ca und K bei der Kombination undeutlich macht, doch auf das Herz keine besondere elektive Wirkung aus?bt. Auf diesem Grunde habe ich den Verdacht auf Beimischung von K gehabt, und das K auch durch die chemische Analyse festgestellt. Das Scillaren "Sandoz" enth?lt demnach etwa 0,078% K, in KCl umgerechnet 0,1485%. Durch die Beimischung von K lassen sich die oben gew?hnten unverst?ndlichen Wirkungen des Scillarens auf das isolierte Froschherz leicht erkl?ren. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=UtsunomiyaHiroaki en-aut-sei=Utsunomiya en-aut-mei=Hiroaki kn-aut-name=‰F“s‹{”ŽΝ kn-aut-sei=‰F“s‹{ kn-aut-mei=”ŽΝ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{εZ•¨›{‹³ŽΊ END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=38 cd-vols= no-issue=435 article-no= start-page=381 end-page=399 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1926 dt-pub=19260430 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=δBδfƒgˆέ‰t•ͺ”ε en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=¬—Ρ‘·•Ί‰q kn-aut-sei=¬—Ρ kn-aut-mei=‘·•Ί‰q aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ͺŽRηΞ‰Θ‘ε›{Š`ΐ“ΰ‰Θ‹³ŽΊ END