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    <Abstract>Von den Tatsachen ausgehend, dass das Calcium bei der elektrischen Reizung der motorischen Zentren (Sabbatani) und bei Tetanieanf&#228;llen antitetanisch wirken kann, dass es die Wirkung gewisser Gifte, wie des Strophanthins (Werschinin u. Tominaga), Veratrins (Backman u. Louis) verst&#228;rkt, und dass bei der Narkose eine Verschiebung des Calciumgehaltes im Blute zustandekommt, schien es uns von besonderem Interesse, zu erfahren, wie das Calcium die narkotische Wirkung des Morphins und des Chloralhydrates beeinflusst. Unsere diesbez&#252;gliche Versuche haben etwa folgende Ergebnisse beigebracht: 1. Das Calcium sensibilisiert merkw&#252;rdiger Weise nur in gewissen kleinen Dosen (0, 003-0, 007g pro kg Kaninchen), in denen es selbst keine merkbare Wirkung aufweist, die narkotische Wirkung des Morphins und des Chloralhydrates am Kaninchen, w&#228;hrend bei h&#246;heren Dosen diese f&#246;rdernde Wirkung nicht mehr zu konstatieren ist. 2. Den sonstigen Erdalkalien kann ebenso wie dem Calcium eine analoge Eigenschaft zukommen, und zwar auch bei bestimmten kleinen Dosen. Selbst das Magnesium, das in grossen Dosen selbst narkotisch wirkt, ist nicht imstande die narkotische Wirkung der beiden Narkotica zu verst&#228;rken, wenn die Menge &#252;ber die Grenze hinausgeht, in welcher es die Narkotica sensibilisiert. Daraus geht hervor, dass das Calcium hier die Bedeutung eines zweiwertigen Kations hat. An St&#228;rke bez&#252;glich dieser sensibilisierenden Wirkung ist Mg fast dem Ca gleich, aber Sr und Ba stehen den beiden ersteren weit nach. 3. Dagegen &#252;ben einwertige Kationen wie Kalium und Natrium keinen Einfluss auf die narkotische Wirkung der beiden Narkotica aus. 4. Aus diesen Tatsachen wurde die Vermutung gewonnen, dass diese sensibilisierende Wirkung des Calciums auf die narkotische Wirkung des Morphins und des Chloralhydrates in der Gleichgewichtsst&#246;rung zwischen zweiwertigen Kationen und anderen Ionen ihre Ursache finde, da wir diese Wirkung nur an zweiwertigen Kationen und dazu nur innerhalb einer gewissen Grenze der Dosen auffinden k&#246;nnen. 5. Die Krampfwirkung sowie die Giftigkeit des Morphins an der Maus wird erst durch eine sehr grosse Dosis von Ca etwas gesteigert, wird aber durch kleine Mengen keineswegs beeinflusst. Daraus geht mit Wahrscheinlichkeit hervor, dass das Calcium auf alle Wirkungen des Morphins in derselben Weise wie auf die narkotische Wirkung keinen f&#246;rdernden Einfluss hat.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser unternahm experimentelle Untersuchungen &#252;ber das Verhalten der Leukozyten gegen verschiedene k&#252;nstlich applizierte Reizstoffe, und untersuchte zuerst das Verhalten gegen geimpfte W&#252;rmer. Als Versuchstier wurde haupts&#228;chlich die Ratte ausgew&#228;hlt und die W&#252;rmer wurden in verschiedenen Weisen subkutan geimpft. Die geimpften W&#252;rmer sind: Ascaris lumbricoides, Anchylostoma duodenale, Clonorchis sinensis, Dibothriocephalus latus, Taenia solium, Cysticercus fasciolaris, Rattenbandwurm, Maulwurfbandwurm, Blutegel, Regenwurm. Die Reaktion der Leukozyten wurden histologisch und zwar von 30 Minuten bis mehrere Tage zeitlich beobachtet. Die Resultate lauten etwa folgendermassen. 1. Die W&#252;rmer sind immer gegen das Rattengewebe reizend; und reagieren die Leukozyten desto st&#228;rker, je frischcr das geimpfte Material ist. Dieses Verhalten sieht man am deutlichsten betreffs der eosinophilen Leukozyten. Doch auch der 8 Jahre lang aufbewahrte Bandwurm verliert noch nicht ganz seine reizende Einwirkung. 2. Die Reaktionsweise bezieht sich auch mit dem morphologischen Verhalten des geimpften Materials. Bei der Impfung der Wurmemulsion ist die Reaktion am schnellsten und heftigsten. Das will der Verfasser nicht nur damit erkl&#228;ren, dass das Reizstoff dabei rasch diffundiert, sondern auch, dass die gesammte Oberfl&#228;che des zerriebenen Wurmst&#252;cks viel breiter als einfach geimpfte St&#252;ck ist und deswegen viel st&#228;rker mechanisch reizend aus&#252;ben vermochte. 3. In parasitischen W&#252;rmern sind Bandw&#252;rmer im Allgemeinen weniger reizend, w&#228;hrend Ascaris und Anchylostoma dagegen etwas st&#228;rker reizend sind. In nicht parasitischen reizt der Regenwurm etwas st&#228;rker als Blutegel; aber die eosinophilen Leukozyten treten dabei nicht so fr&#252;h wie bei der Impfung des parasitischen Materials ein. 4. Die neutrophilen Leukozyten reagieren immer am ehesten und am st&#228;rksten und erreichen binnen 1-3 Tage ihre h&#246;chste Punkt, und dann vermindern sich allm&#228;hlich an ihrer Zahl. Die Lymphozyten reagieren etwas sp&#228;ter und verhalten sich analogerweise. Die eosinophilen Leukozyten treten dabei viel weniger an der Zahl hervor, doch schon im fr&#252;hesten Stadium kann man sie vereinzelt auffinden; sie nehmen auch allm&#228;hlich ihre Zahl zu. Was die Mastzellen betrifft, so gibts dabei keine pr&#228;zise Beziehung mit dem Wurmreize. 5. Die Lage der Leukozyten ist ziemlich charakteristisch. Die neutrophilen Leukozyten sammeln sich haupts&#228;chlich um das Impfst&#252;ck und dringen wom&#246;glich darin angreifend. Die Eosinophilen dagegen verweilen sich in der mittleren Zone ganz vereinzelt. Die Lymphozytenlage ist immer unregelm&#228;ssich. Sie sammeln sich bald um das Impfst&#252;ck- doch niemals darin eindringend!-, bald mehr in der mittleren Zone, mit den Eosinophilen gemischt. Die Mastzellen sitzen vereinzelt in der mittleren Zone oder gruppieren in den &#228;usseren Partien der mittleren Zone.</Abstract>
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    <Abstract>Ueber Beziehungen zwischen Glykogen und Amylase in der Schleimhaut des reifen Menschenuterus ist bisher wenig bekannt. W&#228;hrend betriffs der Art und Weise der Entstehung des Glykogens dieser Schleimhaut die einzelner Autoren fast &#252;bereinstimmend sind, bleibt noch ungel&#246;st die Frage, ob die Amylase auch hier vorkommt oder nicht. Ich habe deshalb Versuch auf die Amylase sowohl im Extrakt als auch im Sekret der Uterusschleimhaut angestellt, indem ich zu gleicher Zeit die Serumdiastase vergleichend untersuchte. Ausserdem habe ich mich mit Beobachtungen auf das Glykogen der betreffenden Schleimhaut besch&#228;ftigt, indem ich dies mikro-chemisch und quantitativ bestimmte. Meine Versuchsergebnisse lassen sich etwa folgendermassen zusammenfassen. 1. In der Schleimhaut des Uterusk&#246;rpers bei einem geschlechtsreifen Individium sogar auch im amenorrhoischen Zustande l&#228;sst sich stets eine bestimmende Menge Amylase nachweisen. Ihr Vorkommen ist jedoch nur in der phsiologischen Menge beschr&#228;nkt. 2. Der Amylasengehalt in dieser Menge schwankt allerdings fast regerm&#228;ssig zyklisch, wie die Dr&#252;sen und Stroma der Korpusschleimhaut sich ver&#228;ndern. In der Sekretionsphase wird derselbe etwas weniger als in der Proliferationsphase und gegen Ende der ersten (1-2 Tage vor dem Eintritt der Menses) erreicht er jedoch das Maxinium, um bei der Periode wieder pl&#246;tzlich abzunehmen. 3. Die Amylase ist ein steter Bestandteil des Uterussekretes. Es folgt daraus, dass die Uterusschleimhaut eine Sekretionsf&#228;higkeit dieses Fermentes besitzt, die h&#246;chist wahrscheinlich auf die Funktion der Dr&#252;senepithelien zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. 4. Aller Wahrscheinlichkeit noch stammt ein Teil dieser Amylase aus dem Gewebsfermente, und vor allem ist die Zunahme ihres Gehaltes vor der Periode haupts&#228;chlich darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren. 5. Das Glykogen der Uterusschleimhaut tritt mit einem ganz regerm&#228;ssigen Zyklus auf. W&#228;hrend in der Proliferationsphase kein Glykogen sich nachweisen l&#228;sst, zeigen sich seine K&#246;rner in der Sekretionsphase allm&#228;hlich und immer so deutlicher, dass, je mehr es sich der n&#228;chsten Menstruation n&#228;hert, desto mehr das Glykogen sich vermehrt. In der Desquamationsphase ist es nur in geringerer Menge in der Dr&#252;senresten der Funktionalis konstatierbar. 6. Der Fermentgehalt vermindert sich etwas in der glykogenhaltigen Mukosa, vermehrt sich dagegen einigermassen in der glykogenfreien. Am Ende der Sekretionsphase h&#246;rt die Produktion des Glykogens auf. Ich bin also &#252;berzeugt davon, dass eine starke Sekretion aus einzelnen Dr&#252;senzellen, eine kr&#228;ftige Spaltung in den Dr&#252;senlumen dieser Substanz und sogar eine maximale Zunahme der Amylase gleichzeitig sich abspielen. Mit der Menstruation werden der Ferment und das Glykogen aus der Schleimhaut ausgeschieden. Daher ist es begreiflich, dass die beiden Funktionen, Produktion und Spaltung in den einzelnen Dr&#252;sen- und Stromzellen, mit einander innig korrelativ vor sich gehen.</Abstract>
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    <Abstract>’†žâ�«“œ”AƒmMechanismusƒjè�ƒVƒeƒn‘å•ÊƒXƒŒƒoŽOžéƒm�àƒAƒŠ.  Bernard,  Eck-hard,  Pfl&#252;gerŽ�“™ƒn�f’†žâƒˆƒŠƒm‹»•±ƒnŒðŠ´�_ãSŒnƒ’ãSƒeŠÌƒj’¼’BƒXƒ‹ƒ‚ƒmƒiƒŠƒg˜_ƒW,  Blum,  MayerŽ�“™ƒnŒðŠ´�_ãSƒ’ãSƒe•›�tƒj’BƒV‘´ƒm•ª”å˜´�iƒ’Žä‹NƒV�uƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“�vŒŒ�Çƒ’�µ˜ÒƒXƒ‹ƒjˆöƒ‹ƒ‚ƒmƒiƒŠƒgƒiƒV,  Nishi,  TammannŽ�“™ƒn•›�tƒgŠÌƒn�_ãSƒ’ˆÈƒe˜A—�ƒXƒ‹ƒ‚ƒmƒiƒ‰ƒ“ƒg�„˜_ƒV,  Kahn,  TrendelenburgŽ�“™ƒnŠÌ’¼’B�àƒg•›�t‰î�Ý�àƒgƒm�Ü’��àƒ’�¥ƒw, ŠeŽ©�X�àƒ’�‚�¥ƒVƒeŒÝƒjæ¨ƒ‰ƒY. ’˜ŽÒƒn�”Žíƒm›‰é„“I“œ”A•aƒj‰—ƒPƒ‹“û”Á“œŒ´Ž¿ƒm�Á’·ƒ’žûƒZƒV�Š, ƒ\ƒm“œŒ´—Êƒn’†žâ�«“œ”A�Çƒj‰—ƒeƒn’˜ƒVƒN‘�‰ÁƒV, ––�½�«“œ”A�Çƒj‰—ƒeƒn”Vƒj”½ƒVƒ‰�rƒVƒL�Á–Õ”TŽŠ�ÁŽ¸ƒ’˜ÒƒX. –”�uƒaƒEƒŒƒ`ƒ“�v’�ŽËƒjƒˆƒŠƒe‘�—ÊƒZƒ‹“œŒ´Ž¿ƒn�uƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“�v’�ŽËƒjƒˆƒŠƒe’˜ƒVƒNŒ¸�­ƒXƒ‹ƒ’Šm”FƒZƒŠ. –{›‰é„�¬�Ñƒn’†žâ�«“œ”Aƒm–{‘Ôƒ’�uƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“�vŒŒ�ÇƒjŸdƒZƒ“ƒgƒXƒ‹�àƒgƒn‘Š—eƒŒƒUƒ‹�Š, œnƒcƒe’†žâ�«“œ”A�Çƒg––�½�«“œ”A�Çƒgƒnƒ\ƒm–{‘Ôƒj‰—ƒe“¯ˆêƒmƒ‚ƒmƒgŒ©˜ôƒXƒ’“¾ƒY.</Abstract>
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