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ID 47522
FullText URL
37_519.pdf 1.2 MB
Title Alternative
Über die Wirkung des Allyltheobromins
Author
Takahashi, Yoshio
Abstract
Die Wirkung des Allyltheobromins ist nach meinen Untersuchungen mehr ähnlich der des Coffeins als der des Theobromins. Es bewirkt beim Frosch, Kaninchen und bei der Maus unter anderen Steigerung der Reflextätigkeit, die bei höheren Dosen schliesslich zum allgemeinen Tetanus führt. Der Tod erfolgt durch Atemstillstand. Interessant ist dabei, dass die Körperstellung des Frosches bei Allyltheobromin auch fast gleich wie bei Coffein ist, während sie sich bei Theobromin ganz anders äussert. Bezüglich dieser Zentralwirkung ist Allyltheobromin dem Coffein etwas überlegen. Am Nervenmuskelpräparat des Frosches ruft Allyltheobromin bei indirekten wie direkten Reizungen Verkleinerung der Reizschwelle, Zunahme der Zuckungshöhe, aber Steigerung der Ermüdbarkeit bei andauernder Reizung hervor. Am Muskelzupfpräparat sieht man bei Zufügung verdünnter Lösung Verkürzung, Bewegung und Gerinnung der Fibrillen. Diese Muskelwirkung ist auch von derselben Natur mit der des Coffeins und Theobromins. Was die Wirkungsstärke anbetrifft, ist hier Allyltheobromin am schwächsten und Theobromin am stärksten. Auf die Atmung wirkt Allyltheobromin fast in gleichem Grade wie Coffein (am Kaninchen). Es beschleunigt die Atemfrequenz und vermehrt die Atemgrösse. Allyltheobromin, intravenös injiziert, ruft (am Kaninchen) eine vorübergehende Blutdrucksteigerung. Dessen Wirkungsintensität lässt sich von der des Coffeins kaum unterscheiden. Dagegen wirkt Theobromin auf den Blutdruck zwar zuerst viel schwächer steigernd, dann aber langsam erniedrigend. Allyltheobromin wirkt stark diuretisch. Wird die Wirksamkeit dieser Substanz mit der von den anderen vergleicht, so ist Allyltheobromin dem Theobromin etwas unterlegen, indem es dem Coffein fast gleicht. Praktisch wäre die Intensität der lokalen Wirkung dieser Substanz sehr wichtig. Trotz der starken Alkaleszenz und der lokalen Schädigung des Doppelsalzes von Theobromin, ist dasselbe von Allyltheobromin (Allyltheobrominnatriosalizylat) fast neutral und erwies sich bei intrakutaner Injektion am Kaninchenohr als äusserst mild, ist aber etwas stärker als Coffeinonatriumsalizylat.
Note
原著
Published Date
1925-05-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume37
Issue
issue424
Publisher
岡山医学会
Start Page
519
End Page
527
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/37/424/37_424_519/_article/-char/ja/
Related Url
http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
Japanese
Copyright Holders
Copyright© 岡山医学会
File Version
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Eprints Journal Name
joma