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ID 45938
FullText URL
44_2766.pdf 5.47 MB
Title Alternative
Beiträge zur Biologie des intermediären Stoffzerfalls I. Mitteilung. Über die Einflüsse der Blockierung und der experimentellen Fiebererzeugung auf die Ausscheidung der stickstoffhaltigen Substanzen im Harn
Author
Ichimura, Ushio
Abstract
Es liegen schon mehrere Mitteilungen über den Einfluss des retikuloendothelialen Systems auf die verschiedenartigen Stoffwechselvorgänge vor, während bezl. des Eiweisstoffwechsels bisjezt nur wenige und dazu noch ungenügend ausgeführte Untersuchungen vorhanden sind. Von diesem Gesichtspunkte aus haben wir erneut folgende Experimente an Kaninchen angestellt, wobei die Ausscheidungen von Gesamt-N, Harnstoff-N, Harnsäure-N, Purinbasen-N, Aminosäure-N, Ammoniak-N, Gesamtkreatinin, und Gesamtphosphor im Harn quantitativ verfolgt wurden. Bei jedem Versuche wurden die Kaninchen je 2 Wochen lang mit einem bestimmten Futter, das 2.1674-2.3184 gr Sticketoff enthält, vorbehandelt, um dadurch eine bestimmte Stickstoffbilanz zu erreichen. Zur Blockierung wurde 1%ige Kollargol-lösung 3 Tage lang, und zwar bald täglich je 0.25cc (Blockierung 1. Grades) oder 0.7cc (Blockierung 2. Grades), bald jeden Tag je 2.0, 3.0 und 4.0cc (Blockierung 3. Grades) bzw. 3.0, 5.0 und 5.0cc (Blockierung 4. Grades) intravenös injiziert. Die Versuchsresultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) In den Fällen, wo artfremde Eiweisskörper, wie Kuhmilch oder Vaccine, einverleibt wurden, nahmen die oben genannten Harnbestandteile alle deutlich zu, wie schon von mehreren Autoren zugegeben wird. 2) Nach der Blockierung neigten die stickstoffhaltige Substanzen im Harn, abgesehen von Kreatinin, das in jedem Fall von Blockierung nur wenig beeinflusst wurde, im allgemein zuerst und besonders in Fällen von einer kleinen Dosis Kollargols zur Verminderung, während sie zugleich mit der Steigerung des Blockierungsgrades immer mehr zunahmen, bis sie endlich wieder beim Gebrauch der grössten Menge, Blockade zur Abnahme neigten. Die Phosphorausscheidung wurde erst bei Anwendung einer mittelgrossen oder noch etwas grösseren Dosis Kollargols beeinflusst, indem sie dabei einen allmählich immer mehr auffallenden Anstieg zeigte. Eine solche Einwirkung der sog. Blockierung auf die N-ausscheidung dauerte jedoch nicht lang an, da die Stickstoffbilanz schon spätens in etwa 7 Tagen nach dem Fortfall der Injektionen wieder hergestellt war, ungefähr wie vorher. 3) Falls man in vorher blockierten Kaninchen die fremden Eiweisse einsprizte, konnte man bei jedem Kaninchen eine mehr oder weniger ausgeprägt verminderte Ausscheidung der N-haltigen Substanzen im Harn beobachten, wobei sich im einzeln die Intensität der Blockierung geltend machte. Hier sei noch hinzugefügte, dass die N-ausscheidung im Harn nicht mehr gebremst, sondern deutlich gesteigert wurde wie sonst, wenn man eine bestimmte Menge Typhusvaccin wieder mit dem Ablauf einer Woche nach dem Blockade-versuche injizierte. Aus diesem Grunde darf man wohl annehmen, dass der sonst durch parenterale Einverleibung von artfremden Eiweisse deutlich hervorgerufene Stickstoffzerfall im Versuchstiere dann in gewissem Grade gehemmt wird, wenn man das Tier vorher mit der Injektion von Blockade behandelt, wodurch das R. E. S. in einen funktionell geschädigten Zustand versezt wird.
Published Date
1932-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume44
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2766
End Page
2799
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/44/10/44_10_2766/_article/-char/ja/
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language
Japanese
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