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ID 32321
JaLCDOI
FullText URL
Author
Kosaka, Hisasi
Abstract

Die in dieser Arbeit berichteten Versuche haben gezeigt, daβ die Erregung der markhaltigen Nervenfasern wie auch die ultravioletten Strahlen von einer Wellenlange zwischen 2000-2500Å einen mitogenetischen Effekt auf das Hefewachstum ausuben. Die gleichen Resultate werden aber nicht immer durch die gleiche Behandlung erreicht. In der Tat gibt es keinen Beweis fur die Identitat der biologischen mitogenetischen Strahlen und der ultravioletten Strahlen. Vor allem ist zu bedauern, daβ die biologischen mitogenetischen Strahlen keine Wirkung auf die photographische Platte ausuben konnen, wahrend bei den ultravioletten, diese Wirkung immer deutlich hervortritt. Die Schwellenwerte des mitogenetischen Effektes beider Strahlen sind auch sehr verschieden (Siehe Tab. 2 und Tab. 5), derienige der biologischen ist 5 Sek., der der physikalischen ca 1 Min. . Aber die Tatsache, daβ der mitogenetische Effekt durch die Vorschaltung einer Glasplatte oder durch den Lichtfilter einerseits, und durch den Fluoreszinzusatz andererseits, unwirksam gemacht werden kann, laβt uns die beiden Strahlen identifizieren. Allerdings zeigt sich nur eine groβe Ahnlichkeit, aber nicht ein Beweis fur die Identitat beider Strahlen. Das Unwirksam-machen der mitogenetischen Strahlen durch Fluoreszinzusatz wird erklart unter der Voraussetzung, daβ das Fluoreszin in der Weise wirkt, daβ es die Wellenlange der biologischen mitogenetischen Strahlen sowie auch die der physikalischen ultravioletten Strahlen, die mitogenetisch wirksam sind, verlangert, und so die Grenze des Spektralbereiches von mitogenetisch wirksamer Wellenlange uberschreitet. Sonst konnen wir keine geeignete Erklarung fur das Fehlen des mitogenetischen Effektes bei der Bestrahlung mit allen ultravioletten Strahlen von zusammengesetzter Wellenlange finden. Die Ergebnisse lassen sich folgendermaβen zusammenfassen: 1. Die ruhenden markhaltigen Nerven des Froches konnen nicht als Quelle mitogenetischer Strahlen betrachtet werden. 2. Die elektrische Reizung (intermittierende Faradisation) der markhaltigen Nerven des Frosches erzeugt leicht mitogenetische Strahlen. 3. Durch den Fluoreszinzusatz zu flussiger Nahrkultur oder durch die Vorschaltung einer Glasplatte und durch ultravioletten Lichtfilter, verschwindet der mitogenetische Effekt der gereizten markhaltigen Nerven des Frosches. 4. Die kurzwelligen ultravioletten Strahlen von einer Wellenlange zwischen 2000-2500Å uben einen mitogenetischen Effekt auf das Hefewachstum aus. 5. Der mitogenetische Effekt der kurzwelligen ultravioletten Strahlen wird auch durch den Fluoreszinzusatz in der Nahrkultur gehemmt. 6. Alle ultravioletten Strahlen von zusammengesetzten verschiedenen Spektren sowie auch die Strahlen von einer Wellenlange uber 2500Å haben keinen mitogenetischen Effekt. Zum Schluβ spreche ich Herrn Prof. S. Oinuma fur seine Anregung zur Ausfuhrung dieser Untersuchungen sowie fur seine stete Beratung wahrend ihrer Durchfuhrung meinen besten Dank aus.

Amo Type
Article
Publication Title
Arbeiten aus der Medizinischen Fakultät zu Okayama
Published Date
1935-12
Volume
volume4
Issue
issue4
Publisher
Medizinische Universitat Okayama
Start Page
554
End Page
562
NCID
AA00508463
Content Type
Journal Article
language
German
File Version
publisher
Refereed
True
NAID