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ID 45323
FullText URL
47_2487.pdf 11.8 MB
Title Alternative
Studien über die ophthalmo-hygienische Beleuchtung (3. Mitteilung.) Über die Lèsegeschwindigkeit bei Tageslicht- und Glühlichtbeleuchtung und die Lesegeschwindigkeit für die längst- und querstelligen japanischen
Author
Kuwabara, Ichiro
Abstract
Über die Beziehung zwischen Lesegeschwindigkeit und Beleuchtung werden schon seit langem von mehreren Autoren eingehende Untersuchungen angestellt. Es gibt jedoch nur wenige, die die Lesezeit mit Chronoskop genau angeben, und man hat bisher niemals gründliche vergleichende Untersuchungen auf diesem Gebiet bei Tageslicht- und Glühlichtbeleuchtung gesehen, bei denen es unbedingt nötig ist auf die Beleuchtungsstärke und die psychologischen Faktoren zu achten. Daher habe ich das Tachystoskop zur Lesegeschwindigkeitsprüfung nach Korff-Petersen & Ogata etwas verbessert und bei verschiedenem Helligkeitsgrad auf der Expositionsfläche sowohl bei Tageslicht als auch bei Glühlichtbeleuchtung die Lesegeschwindigkeit von 5 Personen genau untersucht. Als Sehobjekt verwandte ich 1- hauptsächlich 2- bzw. 3-stellige schwarze Zahlen auf weissem Grunde in verschiedener Grösse, und bei der Prüfung für japanische Schriftzeichen verwandte ich 3-stellige schwarze Buchstaben (“Hirakana” u. “Katakana”) auf weissem Grunde in der Grösse der Snellenschen Buchstaben Nr. 5. Die Beleuchtungsstärke auf der Expositions-fläche bei Tageslicht wurde einerseits durch das Webersche Photometer bei Anwendung von Gelbglas (siehe die I. Mitteilung), andererseits mit Hilfe des Bechsteinschen tragbaren Beleuchtungsmessers (Luxmeter) bestimmt. Die Expositionszeit wurde in diesem Versuche von etwa 300σ (σ=1/1000Sek) bis zur Geschwindigkeit von etwa 90σ eingestellt. Bei normalen Augen kann die Lesegeschwindigkeit je nach der Beleuchtungsstärke verkürzt werden. Diese Verkürzung der Lesegeschwindigkeit geht aber bei Myopie oder Emmetropie nicht so schnell vor sich. Nach meinem Versuch mit 5, 10, 20, 30, 50, 200, 300, Hefnerlux sowohl bei künstlicher Beleuchtung als auch bei Tagesbeleuchtung (natürlich sind diese Werte nicht so genau wie bei der Glühlampe) kam ich zu folgenden Schlüssen: 1) Bei der Beleuchtungsstärke von 50 Hlx bekam ich die stärkste Geschwindigkeit, und es ist unnötig, die Beleuchtungsstärke darüber hinaus zu erhöhen, weil die Lesegeschwindigkeit bei noch stärkerer Beleuchtung die gleiche bleibt. Als Mindest-Stärke habe ich 30 Hlx angegeben, weil die Lesezeit bei dieser Beleuchtung bei normalen Augen ungefähr minimal verkürzt wird. Wir können also die Beleuchtungsstärke von 50 Hlx als Günstigstforderung und den Wert von 30 Hlx als Mindestforderung beim Lesen für die Praxis bezeichnen. 2) Die Tageslichtbeleuchtung bei gleicher Stärke ist für die Lesegeschwindigkeit naturgemäss viel günstiger als Glühluchtbeleuchtung. 3) Die Lesegeschwindigkeit nimmt bei Refraktionsanomalien viel stärker ab als bei normalen Augen. 4) Die Lesegeschwindigkeit für die japanischen Schriftzeichen Hirakana ist bei ihren längststelligen Anordnungen viel höher als bei ihren querstelligen, und für die Schriftzeichen Katakana sind bei beiden Anordnungen keine bedeutenden Abweichungen zu verzeichnen.
Published Date
1935-09-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume47
Issue
issue9
Publisher
岡山医学会
Start Page
2487
End Page
2510
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/47/9/47_9_2487/_article/-char/ja/
Related Url
http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
Japanese
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Copyright© 岡山医学会
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joma