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ID 45246
FullText URL
47_1388.pdf 7.81 MB
Title Alternative
Wechselbeziehung zwischen der Schilddrüse und der Milz (I. Mitteilung.) Forschungen über junge Erythrozyten, insbesondere reticulierte Erythrozyten und über die Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten
Author
Fujikawa, Takeo
Abstract
Neuerdings sind viele Arbeiten erschienen, in denen man sich mit der Erforschung der Wechselbeziehung zwischen der Schilddrüse und der Milz bei der blutbildenden Funktion des Knochenmarks beschäftigt. Herr Sakai hat auch neulich gefolgert, dasz die unscharfe Zone bei der Sedimentierung der Erythrozyten aus reticulierten Erythrozyten bestehe und ein biologisches Phänomen sei, das die Steigerung der Erythropöse im Knochenmark andeute. Infolgedessen habe ich nun untersucht, welche Einflüsse die Schilddrüse und die Milz auf die Zahl der Erythrozyten, die Menge des Hämoglobins, auf junge Erythrozyten, besonders reticulierte Erythrozyten, und auf die Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten ausüben, und weiter, welche Beziehungen zwischen den reticulierten Erythrozyten, der unscharfen Zone und der blutbildenden Funktion des Knochenmarks bestehen. Ich habe dabei Kaninchen als Versuchstiere benützt, und zwar unter manchen verschiedenen Bedingungen. Ich habe z. B. bei dem einen Kaninchen die Milz, bei einem anderen die Schilddrüse, oder bei einem dritten die Schilddrüse und dann das erste mit der Homoiotransplantation der Schilddrüse, das zweite mit der Homoiotransplantation der Milz, mit der Injektion des Wasserextraktes des Milz usw. behandelt. Meine Untersuchungen führten zu folgenden Resultaten: Abnahme der Erythrozytenzahl, Abnahme des Hämoglobins, Zunahme der reticulierten Erythrozyten, Beförderung der Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten und Auftreten der unscharfen Zone. Die obenerwähnten Veränderungen der Erythrozyten sind auffälliger bei der Exstirpation und der Homoiotransplantation der Schilddrüse als bei denen der Milz; die Injektion des Milz-wasser-extraktes zeigte eine besonders starke Wirkung. Diese Veränderungen bedeuten jedochkeine wesentlichen, sondern nur solche der Verhältnisse und werden nicht unmittelbar von der Schilddrüse und der Milz bewirkt. Daher bin ich bei diesem Versuch zu folgenden Ergebnissen gelangt: 1) Schilddrüse und Milz üben keine eigentliche Wirkung auf die Abnahme der Zahl der Erythrozyten und des Hämoglobins, auf das Vorkommen der jungen, insbesondere der reticulierten Erythrozyten, auf die Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten und das Erscheinen der unscharfen Zone aus. 2) Reticulierte Erythrozyten gehören zwar zu den jungen Erythrozyten, kommen jedoch unabhängig von der erythropötischen Funktion des Knochenmarks vor; es ist das also kein Anzeichen für eine gesteigerte erythropoetische Funktion, sondern es geschicht, wenn reticulierte Erythrozyten frühzeitig aus dem Knochenmark herauskommen. 3) Die unscharfe Zone und die reticulierten Erythrozyten, die man bei Sedimentierung der Erythrozyten trifft, treten bis zu einem gewissen Grade in proportionalem Verhältnis auf, es ist daher ein kausaler Zusammenhang zwischen den beiden anzunehmen.
Published Date
1935-05-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume47
Issue
issue5
Publisher
岡山医学会
Start Page
1388
End Page
1420
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/47/5/47_5_1388/_article/-char/ja/
Related Url
http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
Japanese
Copyright Holders
Copyright© 岡山医学会
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Eprints Journal Name
joma