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    <Abstract>1. Bei 18 F&#228;llen von Prostatikern habe ich vorhergehend verschiedene physikalische diagnostische Massregln besprochen. Die rektale Untersuchung und andere allgemein &#252;blichen diagnostischen Methoden konnen nicht selten zur Verwirrung f&#252;hren, da sie sich mehr auf die Gewandtheit oder Subjektivit&#228;t dee Untersuchers st&#252;tzen. Wenn man aber dazu r&#246;ntgenologische Aufnahme vornimmt, so wird der Beurteilung klinischer Befunde dieser Krankheit eine noch objektiv gr&#246;ssere Sicherheit beigegeben werden. Ich habe also die Prostata r&#246;ntgenologisch dargestellt, indem ich in der Fokus-Film-Distanz von 63cm und den Fokus der R&#246;ntgenr&#246;hre auf den Oberrand der Schamfuge kemmen liess. Das Bild ergab, dass die beiden Seitenlappen und der sog. mittlere Lappen in 11 von 18 F&#228;llen angeschwollen waren, wahrend in 4 Fallen das mittlere Lappen allein und in 3 F&#228;llen nur die beiden Seitenlappen vergr&#246;ssert waren. Die Erhabenheit jedes Lappens vom Unterrand des Blasenschattens betrug bei der h&#246;chsten 5, 8cm, bei der niedrigsten 1, 0cm. Bei benigner Hypertrophie war die Kontur der Anschwellung regelm&#228;ssig. 2. Was die St&#246;rung der Niereufunktion anbetrifft, so ergab der Wasserversuch, dass in 7 F&#228;llen die Differenz zwischen dem h&#246;chsten und dem niedrigsten spez. Gewicht 15 und darunter war, in 9 F&#228;llen die Phenolsulfophthalein-Ausscheidung verz&#246;gerte, in 5 Fallen die Gefrierpunktsdepre ssion des Blutes mehr als ƒÂ=60‹ betr&#252;g. Die Menge des Rest-N war in allen F&#228;llen des III. Stadiums gr&#246;sser als die Norm.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Durch Untersuchungen an experimentell hervorgerufener Kaninchenayphilis konnte der Verf. inbezug auf die Beziehungen zwischen dem freien und dem gebundenen Blutzucker, der Menge des Gesamteiweisses, dem quantitativen Verh&#228;ltnis des Albumins zum Globulin im Serum und der Murataschen Seroreaktion neue Kenntnisse erhalten, &#252;ber welche er im folgenden kurz berichten m&#246;chte. Die Methode bestand in der Impfung von Gewebsst&#252;ckchen des Schankers in die beiderseitigen Hoden weisser Kaninchen. Die Messung des freien Blutzuckers Wurde nach dem Verf&#228;hren von Hagedorn und Jensen ausgefuhrt, die Bestimmung des gebundenen Blutzuckers nach der Methode von Iizuka. Der Wert der relativen Viskosit&#228;t des Blutserums wurde durch Anwendung des Hess'schen Viskosimeters bestimmt. Das Eintauchrefraktsmeter von Purfrich wurde zur Messung des Eiweissgehaltes dee Serums benutzt. Das Verh&#228;ltnis des Albumins zum Globulin wurde nach der Rohrer-Mosai, schen Tabelle berechnet. Zum Nachweis der Syphilis im Serum wurde die Murata'sche Reaktion angewandt. Die Ergebnisse lassen sich kurz folgendermassen zusammenfassen: 1. Der freie Blutzucker zeigt nach der Impfung der Erreger im Stadium der Schankerentstehung an der Impfstelle und in der Wendungsperiode der Murata'schen Reaktion zum positiven Ausfall eine enorme Vermehrung oder wenigstens eine Tendenz zu derselben. Im Stadium der Geschwurbildung zeigt er entweder keine quantitative Schwankung oder vielmehr eine Abnahme. Im Stadium der Ausheilung des Schankers und in der Wendungsperiode der Murata'schen Reaktion zum negativen Ausfall erleidet er dann eine auffallend erhebliche Abnahme, welche jedoch allm&#228;hlich zum Wert vor der Impfung zuruckkommt. 2. Der gebundene Blutzucker erf&#228;hrt nach der Impfung in den meisten Fallen eine quantitative Zunahme. In der Periode von der Schankerentstehung bis zur positiven Wendung der Murata'schen Reaktion vermehrt sich der Blutzucker in allen F&#228;llen ausnahmslos in rascher Folge, um danach, abgesehe von einigen Schwankungen, beim negativen Ausfall der genannten Reaktion zum Wert vor der Impfung zur&#252;ckzukommen. Besonders starke Zunahme kommt im Stadium der Schankerbildung, der positiven Wendung der Murata'schen Reaktion und in der Zeit des Zerfalls des betreffenden Gewebes var. Unmittelbar vor dem Verenden der Tierc tritt eine rasche Zunahme ein. Diese quantitativen Schwankungen stimmen mit der Intensit&#228;t der Murata'schen Reaktion fast gar nicht &#252;berein. 3. Die Menge des Serumeiweisses beginnt, nach Ablauf eincr vor&#252;bergehendcn Schwankung unmittelbar nach der Virusimpfung, mit der Entstehung des Schankers allm&#228;hlich zuzunehmen, was, wenn auch auf dem Wege der Zunahme eine leichtgradige Schwankung aufweist, bis zum Stadium dauert, wo die Murata'sche Reaktion sich zum negativen Ausfall ver&#228;ndert. Nach Ablauf dieser Periode beginnt das Eiweiss zum Wert vor der Impfung zuruckzukommen. Die &#220;bereinstimmung der Kurve des Serumeiweisses mit der Kurve des gebundenen Blutzuckers erfolgt nur w&#228;hrend des Verlaufes der Periode von der Schankerentstehung bis zur Ausheilung durch Resorption. In der &#252;brigen Stadien sind die beiden Kurven kaum vereinbar. 4. Das Verh&#228;ltnis des Albumins zum Globulin erleidet sogleich nach der Impfung eine Abnahme, welche, abgesehen von den inzwischen eintretenden kleinen Scbwankungen, bis zur negativen Ver&#228;nderung der Murata'schen Reaktion fortdauert. Nach Ablauf dieser Periode beginnt das Eiweiss zum Wert vor der Impfung zaruckzukommen. Die Kurve dieses Serumeiweisses stimmt mit der Kurve des gebundenen Blutzuckers ann&#228;hernd &#252;berein.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>&#220;ber das Isolierungsmedium des Antik&#246;rpers, der aus gebundenem Antigen befreit wird, wurden schon verschiedene Angaben ver&#246;ffentlicht, z. B. salzfreie Medien, Physiologische oder hypertonische Kochsalzl&#246;sung. Wie schon in den vorigen Mitteilungen (1-3) berichtet, hat Verfasser die hemmende Wirkung des Harnstoffe auf die serologische Reaktion sowohl in vitro als auch in vivo nachgewiesen. Deshalb untersuchte er weiter die Wirkung des Harnstoffs auf gebundenes Antigene undden Antik&#246;rper, wobei erals Isolierungsmedium diese Stoffe benutzte. Die folgenden Antikorper, wie Prazipitine, H&#228;moagglutinine, H&#228;molysine und Bakterienagglutinine wurden mit entsprechenden Antigenen eine halbe Stunde lang im Brutofen (37‹C) digeriert. Die Mengen verh&#228;ltnisse der zugesetzten Antigene wurden nach der Kuwana'schen Formel (18) genau bestimmt. Dieses Gemisch wurde abzentrifugiert und der Titer des nicht gebundenen Antik&#246;rpers gemessen. Damit kann man den Bindungsquotienten angeben. Dann wurden das gebundene Antigen und derAntikorper 3 mal mit Kochsalzl&#246;sung abzentrifugiert, um zuruckbleibendes Antiserum zu befreien. Nach dieser Behandlung wurden die verschiedenen Harnstoffmengen den Isolierungsmedien zugesetzt. Dabei untersuchte Verfasser das geeignete Mengenverh&#228;ltnis des Harnstoffs und der Kochsalzl&#246;sung sowie die n&#246;tige Zeitdauer, besonders den W&#228;rmeeinfluss bei der Isolierung des Antikorpers. Als Kontrollversuch benutzte er die vorher angegebenen Methoden zur Isolierung des Antik&#246;rpers und wandte die beste Methode fur jede Antik&#246;rperart zur Isolierung an. Verfasser benutzte als Isolierungsmedium erst den Harnstoff in dest. Wasser und dann Harnstoff in Kochsalzl&#246;sung und erzielte mit diesem letzteren Medium bessere Resultat als mit ersterem.
Die Resultate lassen sich folgenderweise kurz angeben: 1) Pr&#228;zipitinisolierung wurde in dest. Wasser und 5-10% Harnstoffl&#246;sung bei verschiedenem W&#228;rmegrad (37‹C-60‹C) ausgef&#252;hrt und durch Harnstoffzusatz die vermehrte Pr&#228;zipitinbefreiung aus dem Pr&#228;zipitat gefunden. (bei 53‹C aqua dest. Isolierungsquotient 1/20. bei 5% Harnstoffmedium 1/10). In physiologischer Kochsalzl&#246;sung zeigt auch der Isolierungsquotient 1/20 bei 60‹C, dagegen 5% Harnstoffkochsalzl&#246;sung 1/10 bei 60‹C. 2) Bei H&#228;moagglutinine erzielte Verfasser ein besseres Isolierungsverfahren durch Harnstoffzusatz sowohl bei Kochsalzl&#246;sung wie bei aqua dest. als auch dei 10% Rohrzuckermedium. 3) Bei Bakterienagglutinine zeigt sich kein grosser Unterschied zwischen 10% Rohrzuckermedium und Harnstoff und physiologischer Kochsalzl&#246;sung, doch zeigt der Harnstoffzusatz bei Isolierung in Kochsalzl&#246;sung einen besseren Isolierungsquotienten. 4) Bei H&#228;molysinisolierung muss man die sch&#228;digende Wirkung des Harnstoffs auf Roteblutk&#246;rperchen ber&#252;cksichtigen, doch kann man bis 10% Harnstoffl&#246;sung in Kochsalzl&#246;sung benutzen. Dabei ergab der Isolierungsquotient gleiches Resultat nach Kosakai 10% Rohrzuckermedium (1/13) mit 5% Harnstoffl&#246;sung. 5) Bei Isolierung des Forssmanschen Antikorpers, der durch Immunisierung des Kaninchens mit Meerschweinchennieren hergestellt wurde, ergibt sich auch das gleiche Resultat mit 5% igen Harnstoffmedien und 10% Rohrzuckermedien. Doch zeigt sich mit 5% igem Harnstoff in physiologiecher Kochsalzl&#246;sung ein besseres Resultat als mit Zuckermedium. Im ganzen kann man schliessen, dass der Harnstoffzusatz des Wiederfreiwerden des Antik&#246;rpers aus gebundenem Antigen stark beeinflusst und diese Wirkung bei obigem Versuch mit dem Temperaturanstieg beinahe parallel geht.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>In der ersten Mitteilung stellte Verfasser fest, dass die Hemmungserscheinung des Harnstoffs auf die Prazipitationsreaktion infolge Hemmung der Bindung zwischen Antik&#246;rper zur&#252;ckgef&#252;hrt werden kann. In dieser Mitteilung stellte er weitere Untersuchungen an &#252;ber die hemmende Wirkung des Harnstoffs auf aktive und passive Anaphylaxie des Meerschweinchens. Es wurden folgende Resultate erzielt. 1) Aktiv sensibilisierte Meerschweinchen wurden durch Antigenreinjektion (1/4 der Bindungszone entsprechend) mit typischem Schock abget&#246;tet, aber durch Vorinjektion mit 2cc 50% Harnstoffkochsalzlosung vom Schocktod gerettet. 2) Passiv sensibilisierte Meerschweinchen, welche intraven&#246;s mit 500 E.H. Immunserum injiziert wurden, wurden durch eine Bindungszone entsprechende Antigenreinjektion nach 24 stundiger Inkubationszeit mit typischem Schocktod abget&#246;tet, durch Vorinjektion mit 1.5cc 50% Harnstoffkochsalzl&#246;sung jedoch vom Schocktod gerettet. 3) Durch Harnstoffinjektion zeigt der Prazipitintiter nach 5 Minuten bei passiv und aktiv immunisierten Tieren eine schwache Verminderung. Daneben sieht man die hemmende Wirkung des Harnstoffs durch das Verdunnungsmedium des Pr&#228;zipitins mit meerschweinchenserum. Der Pr&#228;zipitintiter erscheint bei Verd&#252;nnung mit Meerschweinchenserum, das nach 5-10 minuten Harnstoffinjektion entnommen wurde, viel geringer als bei Verd&#252;nnung mit normalem Meerschweinchenserum. 4) Nach dem Schocktod vermindert sich der Pr&#228;zipitingehalt des Versuchstiers beinahe auf Null, dagegen wurde durch Harnstoffvorinjektion bei dem vom Schocktod geretteten Tier das Pr&#228;zipitin des Blutes noch behalten. Die Harnstoffinjektion wirkt auch hemmend in vivo auf die Bindung zwischen Pr&#228;zipitine und reinjiziertem Antigen, weshalb das Pr&#228;zipitin des Versuchstiers noch zur&#252;ckbleibt.
Aus oben erw&#228;hnten Resultaten kann Verfasser den antianaphylaktischen Mechanismus des Harnstoffs haupts&#228;chlich als Hemmung der Bindung zwischen Antigen und Antik&#246;rper erkl&#228;ren.</Abstract>
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    <Abstract>Als Versuchstiere dienten insgesamt 38 m&#228;nnliche sowie weibliche Karauschen (Carassiusauratus) von verschiedener Gr&#246;sse, welche im Winter Anfang Februar und im Sommer Anfang Juli in der N&#228;be der Stadt Okayama gefangen wurden. Bei 22 von diesen Karauschen wurde dann die Cr-Fixation ausgef&#252;hrt, um an verschiedenen Organen dieser Fische die Hamazaki'schen Ketoenolgranula zu untersuchen.
Die Cr-Ketoenolgranula verschiedener Organe der Karausche sind meistens rundlich oder unregelm&#228;ssig rundlich gestaltet, weisen mehr oder weniger adh&#228;rente Beschaffenheit auf, enthalten Ketoenollipoide in nur verh&#228;ltnism&#228;ssig kleiner Menge und sind darum wenig resistent gegen Barytwasser-Differenzierung. Im Sommer zeigen die Cr-Ketoenolgranula der Leber, Milz, des Hodens und Darmkanals eine etwas gr&#246;ssere zahlenm&#228;Bige Zunahme als im Winter, Die Tatsache, dass die ebengenannten Organe f&#252;r die Erhaltung der Individuen sowie der Art s&#228;mtlich von unentbehrlicher Wichtigkeit sind, legt den Schluss nahe, dass anch bei Karauschen die Cr-Ketoenolgranula biologisch eine sehr wichtige Rolle spielen.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verf., der &#252;ber die Untersuchungsergebnisse der Hamazakischen Ketoenolgranula im Bubus olfactorius und in der Riechschleimhaut des normalen Kaninchens und Meerschweinchens berichtet hatte, erforschte diesmal die genannten Granula bei der normalen Ratte. Es ergaben sich folgende interessante Resultate: 1) Im Bulbus olfactorius der Ratte sind Cu-Ketoenolgranula am deutlichsten und reichlichsten anzutreffen. 2) Die Ketoenolgranula in der Riechschleimhaut zeigen sich bei den durch Fe-Gemisch fixierten Praparaten am reichlichsten, dagegen bei den durch die anderen drei Gemische fixierten fast gleichartig sp&#228;rlich. 3) In der respiratorischen Nasenschleimhaut sind Cr-Ketoenolgranula relativ reichlich vorhanden, denen dann Hg-Granula folgen. 4) Die Ketoenolgranula im Jacobsonschen Organ sind uberhaupt sp&#228;rlich, aber bei den durch Fe- und Hg-Gemisch fixierten Pr&#228;paraten sind sie relativ zahlreich.
Diese Granula haben im allgemeinen unregelm&#228;ssige und undeutliche Gestalt wie beim Kaninchen und Meerschweinchen. 5) Die Ketoenollipoide treten bei den durch Cr-Gemisch fixierten Pr&#228;paraten relativ reichlich, im Gegensatz zu den bei Kaninchen und Meerschweinchen, in Erscheinung. 6) Die Cr-Ketoenolgranula in den Mitralzellen des Bulbus olfactorius sind meistens parallel zur Verlaufsrichtung der Neurofibrjllen im Wurzelabschnitt des Nervenfortsatzes gelagert.
Sie zeigen sich h&#252;llenatig od. granulaarrtig wie die Ketoenolsubstanz in den Nervenfasern. 7) Im Riechdr&#252;senepithel findet man bei den durch Hg-Gemisch fixierten Praparaten einen merkw&#252;rdigen Befund: im Basalteil der Dr&#252;senzellen ist der Zelleib mit Metachondriagranula ausgef&#252;llt, welche leicht violett und matt zum Vorschein kommen, sodann zeigt der Kern als helles Feld. Hie und da ist die Ketoenolsubstanz im Basalteil der &#252;brigen Riechdr&#252;senzellen als K&#228;ppchen anzutreffen, welche sich dreieckig gestalten und mit ihrer Basis an der Kernmembrane anhaften.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verf., der bereits bei Embryonen von Schweinen &#252;ber die Entwicklung des Meckelschen Knorpels und der mit diesem in Zusammenhang stehenden Ossicula auditus berichtete und weiter dann in der vorhergehenden Mitteilung bei Embryonen von Meerschweinen haupts&#228;chlich das Schicksal dieses Knorpels verfolgte, hat nun diesmal bei Embryonen von M&#228;usen die Zusammenh&#228;nge desselben mit dem Unterkiefer in der Entwicklung als A bschluss seiner diesbez&#252;glichen Studien eingehends untersucht und ist zu folgenden Ergebnissen gekommen: 1. Bei der Maus tritt die erste Sprossung des Meckelschen Knorpels bei einem Embryo von 7, 3mm Sch.-St.-L. beiderseitig am Unterkieferfortsatz in die Erscheinung. 2. Den Gipfel der Entwicklung erreicht der Meckelsche Knorpel (M-Knorpel) bei einem Embryo von 15, 8mm Sch.-St.-L. 3. In diesem Stadium sendet der M-Knorpel aus seiner Verschmelzungsstelle am oralen Ende nicht so langeh Fortsatz aus wie man ihn bei Meerschwein oder Schwein beobachtet. 4. Im Fr&#252;hstadium zeigt der M-Knorpel in der Dicke keinen erheblichen, &#246;rtlich. abweichenden Unterschied. Im Sp&#228;tstadium aber scheint er in der Dicke von der Entwicklung des erschienenen Unterkiefers beeinflusst zu werden. 5. Das Wachstum der Anlage des M-Knorpels wird haupts&#228;chlich im Fr&#252;hstadium beobachtet, und zwar am lebhaftesten in einer ann&#228;hernd als die Mitte geltenden Stelle des Unterkiefers. In bezug auf den Entwicklungsgrad der Zellen wiegt auch bei der Anlage ihre mittlere Stelle uber die beiden Enden, das orale und kraniale Ende, uber. 6. Bei dem vorliegenden Tier liefert der M-Knorpel an seinem Verschmelzungsbezirk des oralen Endes im letzten Entwicklungsstadium das Bild, dass ein Teil des im oralen &#228;ussersten Rande befindlichen medialen Anteils dieses Bezirkes infolge von Degeneration verschwindet, obschon ein anderer Teil desselben sich ins Corpus des Unterkiefers einschmilzt. 7. Bei der Maus zeigt der M-Knorpel im 8. Stadium eine Tendenz zur Degeneration, im 9. Stadium verschwindet dann vor erst die Gegend des Diastemas vollst&#228;ndig und im 10. Stadium folgt ihr schliesslich das Corpus des Unterkiefers. Dem M-Knorpel bleiben also nur das orale Ende und der von der Lingula des Unterkiefers hin kranialwarts befindliche Teil erhalten. 8. Bei dem vorliegenden Tier tritt die Anlage des Stapes fruher als der M-Knorpel bereits bei einem Embryo von 6, 2mm Sch, -St.-L. entlang der Aussen wand des Geh&#246;rbl&#228;schens in die Erscheinung. 9. Daraus folgt, dass bei diesem Tier das Neurocranium fr&#252;her als das Viscerocranium sich entwickelt. 10. Der Unterkiefer tritt im Vergleich zum M-Knorpel viel sp&#228;ter auf. Im 3. Entwicklungsstadium kommt er noch nicht zum Vorschein, sondern erst im 4. Stadium. 11. Es liegt die Annahme nahe, dass der zeitliche Unterschied der Entwicklung zwischen dem Unterkiefer und dem M-Knorpel verhaltnismassig um so weniger auff&#228;llt, je zu h&#246;herer Klasse die Tiere geh&#246;ren, wenn es auch im allgemeinen als die Regel gilt, dass der M-Knorpel in der Entwicklung dem Unterkiefer vorangeht. 12. Der Verschwindungszeitpunkt des M-Knorpels ist je nach der Tierspezies verschieden. Bei Tieren wie den M&#228;usen, welche eine etwas k&#252;rzere Foetalperiode aufweisen, bleibt der M-Knorpel nach der Geburt noch erhalten, w&#228;hrend er bei Tieren, welche eine l&#228;ngere Foetalperiode zur&#252;ckzulegen haben, im Laufe dieser Periode verschwindet. 13. Bei der Maus entstehen die drei Forts&#228;tze, der Proc. condyloideus, Proc. coronoideus und der Proc. angulus, mit der allm&#228;hlichen, kranialw&#228;rts fortschreitenden Entwicklung des Unterkiefers.</Abstract>
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    <Abstract>Um die Gef&#228;sswirkung des Azetylcholins klarzumachen, mass der Verfasser bei der intraven&#246;sen Einspritzung von Azetylcholin und Vagostigmin die Hauttemperatur des Kaninchenohres mittels thermoelektrisches Nadels sowohl als auch die Durchstr&#246;mungsgesch windigkeit des Submaxillardr&#252;sengef&#228;sses von Hund. Die Ergebnisse lassen sich folgendermassen zusammenfassen. 1) Die Gef&#228;sse des Kaninchenohres wurden durch Vagostigmin erweitert. 2) Die Gef&#228;sse des Kanihchenohres wurden bei der vorl&#228;ufigen Darreichung des Vagostigmins durch Azetylcholin auch erweitert. 3) Durch Atropin wurde die obeneiw&#228;hnte Gef&#228;sswirkung des Azetylcholins gehemmt. 4) Die entnervierte Gef&#228;sse des Kaninchenohres wurden durch Azetylcholin auch orweitert. 5) Azetylcholin &#252;bt einen erweiternden Effekt auf die Gef&#228;sse der Submaxillardr&#252;se des Hundes aus.</Abstract>
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    <Abstract>Bei Ostariophysien hat die Sch wimmblase unter der Vermittelung der Weberschen Kn&#246;chelchen eine Kommunikation mit dem inneren Ohr. Wie dient die Schwimmblase zur Wahrnehmung der Tonempfindung?
Unter der Voraussetzung, dass dieses Organ ein Resonator sei, d.h. die dem Fische angelangten T&#246;ne durch die Schwimmblase mitschwingend via Weberschen Kn&#246;chelchen zum inneren Ohr fortpflanzen werde, stellte der Verfasser einige experimentelle Untersuchungen bei Karauschen und Goldfischen an, unter der Benutzung der Stimmgabeln von verschiedenen Frequenzen. Folgende Tabelle ergab sich ein Experiment.&lt;br&gt;
Schwingungen 100 128 170 256 456 912 1824&lt;br&gt;
(Hz. pro Sek.) positive F&#228;lle durch die Schwingungen,&lt;br&gt;
Normale Fische 35 32 27 25 23 15 5&lt;br&gt;
Aus der Sehwimmblase Luft entnommene Fische 18 8 5 3 - - -&lt;br&gt;
&#196;hnliche Resultate k&#246;nnte man bei Goldfischen erzielen. Es ist klar aus dem obigen Resultate, dass die Reaktion des Fisches, dessen Schwimmblase zuvor punktiert worden ist, im Vergleich mit den normalen stark verk&#252;rzt, d.h. mit anderen Worten, eine merkliche Abnahme der H&#246;rf&#228;higkeit bei den vorigen. Diese Tatsache, berucksichtigend auf dem anatomischen Bau dieses Organs, fuhrt uns zu vermuten, dass die Schwimmblase als Resonator funktioniert. Bei den Fischen, bei denen die Lateralnerven entweder entnervt oder durchgeschnitten waren, blieb die Reaktionsbreite des H&#246;rverm&#246;gens unver&#228;ndert.</Abstract>
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