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    <Abstract>Verfasser berichtet &#252;ber 7 F&#228;lle von Pityriasis rubra Hebra, welche ihm in der letzten 9 Jahren zur Beobachtung vorlagen. Alle Falle waren m&#228;nnlich, 5 von ihnen &#252;ber 60 Jahre alt und alle besch&#228;ftigten sich mit geistiger Arbeit. Korperbau und Ern&#228;hrung der Kranken waren mittelm&#228;ssig. Tuberkulose und syphilitische Befunde ergaben sich bei keinem der Kranken. Eiweiss im Harn wurde in 4 F&#228;llen nachgewiesen. Anasarka und indolente Bubonen wurden bei allen F&#228;llen beobachtet. Dabei zeigten letztere histologisch eine unspezifische chronischentzundliche Hypertrophie. Bei 3 hamatologisch untersuchten F&#228;llen wurde eine Eosinophilie und bei 3 untersuchten F&#228;llen eine Vagotonie nachgewiesen. Die histologischen Befunde der Haut bestanden wesentlich in einer deutlichen Erweiterung der Blutgef&#228;sse und Lymphspalten und in verschieden dichter Rundzelleniufiltration in der Cutisschicht, insbesondere um die Gef&#228;sse, Haarfollikel und Dr&#252;sen herum. Die kollagenen und elastischen Fasern in der oberen Cutisschicht waren in ihrer Eigenschaft ver&#228;udert. Dabei hatten letztere an Zahl bedeutend abgenommen. In der Oberhaut fand sich eine Parakeratose und stellenweise eine Atrophie oder eine Wucherung der Stachelzellenschicht.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser hatte sich vorher mit der B.S.G. des Mutter- u. Nabelschnurblutes von klinischem Standpunkt aus besch&#228;ftigt, diesmal machte er physikochemische Untersuchungen &#252;ber die Verh&#228;ltnisse zwischen einigen Beschaffenheiten des Mutter- u. Nebelschnurblutes und der B.S.G. und beabsichtigte die Ursache des merkw&#252;rdigen Unterschied der B.S.G. der Mutter und des Neugeborenen ins Klare zu bringen. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Die B.S.G. der Mutter und des Neugeborenen zeigen starke Verschiedenheit, die erstere immer beschleunigt und die letztere verzogert. 2) Das spezifische Gewicht des Blutes zeigt desutlichen Unterschied zwischen Mutter und Neugeborenen, aber es soli als wichtiger Faktor der B.S.G. nicht erkennen. 3) Serum-Viskosit&#228;t, Eiweiss-Gehalt, Albumin-Globulin-Quotient, ErythrozytenDurchmesser und Fibrinogen-Gehalt zeigen merkw&#252;rdige Differenz zwischen Mutterund Neugeborenen, also sind sie alle als wichtige Faktoren zu betrachten. 4) Aber diese Faktoren &#252;beu einzeln keinen definitiven jeden Einfluss aus, sondern mag das Zusammenwirken dieser Faktoren den Mechanismus der B.S.G. ausbilden.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Als Krankheitserreger der akuten diffusen Peritonitis findet man meist Kolibazillen, Streptokokken und Staphylokokken und zwar handelt es sich meistens um eine Mischinfektion. Neulich hatte ich mit zwei F&#228;lle von durch Gonokokken veranlasster akuter diffuser Peritonitis zu tun, die man verh&#228;ltuism&#228;ssig selten antrifft, und die es mir auch gelang zu heilen. In deu klinischen Symptomen, in Prognose und Therapie ist diese Krankheit von der gew&#246;hulichen akuten Peritonitis etwas verschieden. Sie entsteht meist durch aufsteigende Infektion von Genitalgonorrhoe. In anatomischer Beziehung finden sich unter Frauen mehr F&#228;lle als unter M&#228;nnern, und die veranlassende Momente sind Heirat, Menstruation und Puerperium. Die allgemeinen Symptome dieser Krankheit verlaufen gewohnlich etwas besser als bei der gew&#246;hnlichen akuten Peritouitis, aber charakteristisch ist der Bauchschmerz, d.h. dieser ist sehr heftig, meist kolikartig, und das D&#232;fense musculaire fehlt oder ist, meistens, mittelgradig; bei iunerlicher Untersuchung der Tuben ist Druckschmerz vorhanden. Man findet auch oft Verwachsungen, die infolge Exsudation grosse Mengen von Fibriu entstehen und auch die Ileus-Erscheinung, die nach der Heilung entsteht.
Wenn die Diagnose sicher ist, wendet man die konservative Behandlung an und beobachtet den Verlauf. Diese Behaudlung ist berechtigt, weil die Prognose basser und auch die Neigung zur Heilung st&#228;rker ist als bei der gew&#246;hnlichen akuten Peritonitis. Aber die Laparotomie muss ohne weiteres ausgef&#252;hrt werden, wenn die Diagnose unsicher und die Differenzierung von anderen akuten Peritonitis unm&#246;glich ist, oder wenn das Exsudat in grosser Menge in der Bauchh&#246;hle zur&#252;ckbehalten wird und Gefahr fur Ausbreitung vorhanden ist. In beiden F&#228;llen handelte es sich um eine Frau, die Anamnese von Gonorrhoe hatte. Durch Laparotomie konnte ich nachweisen, dass es Gouokokkenperitonitis war und dass gleichzeitig Genitalgonorrhoe vorlag. Diese Kranken wurden wieder ganz gesund und konnten zwanzig bezw. dreissig Tage nach der Operation die Kliuik verlassen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Verfasser untersuchte die epicutanen Tuberkulinreaktionen (nach Nathan und Kallos) bei Lungentuberkulosen; seine Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Ich habe die epicutanen Tuberkulinreaktionen bei 66 Lungentuberkulosen gepruft und in 31.8% der Falls ein positives Resultat erzielt. 2) Thyroxinzusatz verst&#228;rkt die epicutanen Tuberkulinreaktionen bei einem grossen Teil der F&#228;lle und kann in einzelnen F&#228;llen auch zur Umwandlung von negativen Reaktionen in positive f&#252;hren. 3) Die verst&#228;rkende Wirkung der Thyroxiulosung auf die epicutanen Tuberkulinreaktionen beruht auf einer Thyroxinwirkung Sinne einer Verst&#228;rkung, bzw. Beschleunigung der allergischen Reaktionen) und ist die Folge der Auflockerung der Epidermis durch das L&#246;sungsmittel des Thyroxin-n/100 KOH. 4) Ich glaube, die epicutanen Tuberkulinreaktionen reagieren abh&#228;ngig von dem Krankbeitsverlauf der Lungentuberkulose, wie verschiedene andere Tuberkulinreaktionen auch.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser teilte insbesondere dieAsphy xia neonatorum in Asphyxia pulmonaris, Asphyxia cerebralis und Asphyxia cardialis mit und untersuchte den Einfluss der elektrischen Reizung auf die Asphyxien mit Tierversuchen. Er untersuchte weiter klinisch den Einfluss der elektrischen Reizung auf die Asphyxia neonatorum und Anzieungstherapie des Amnionswassres und der Trachealschleim des Neugeborenen mit einem elektrischen Ansauungsapparat. Aus diesen Untersuchungen kam er zu den folgenden Schl&#252;ssen. 1) Als elektrischer Reizungsort f&#252;r Asphyxia neonatorum erwahlte er klinisch den Ort, wo eine senkrechte Linie von Mitte des Schl&#252;sselbeins mit dem M. Sternocleidomastoideus an dessen &#228;usseren Rand kreuzt. 2) Er erfand einen neuen elektrischen Reizungsapparat f&#252;r die Wiederbelebung der Asphyxia neonatorum. 3) Er entwarf von neuem einen elektrischen Ansauungsapparat, die zu Anzieung des Amnionswassers und der Trachealschleim des Neugeborenen gebracht wurde. 4) Mit der beiden Apparaten konnte der Verfasser 12 von 13 F&#228;llen der Asphyxia neonatorum erfolgreich wieder zu leben brigen. Bei dem einen erfolglosen Fall wurde die starke Intrakranialblutung festgestellt. 5) Eine gleichzeitige Applikation der elektrischen Phrenicusreizung mit elektrischer Ansauung des Amnionswassers und der Trachealschleim ist als eine neue, erfolgreiche und unsch&#228;dlich Therapie bei Asphyxia neonatorum, deren Ursache neuerdings genau auseinandergelegt wurde, empfehlungsw&#252;rdig.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser hat versucht zu erkennen, wie das Blut bei der experimentellen akuten Pankreasnekrose durch die Pankreasfermente beeinflusst werden kann. Er benutzte als Versuchstiere Kaninchen und rieselte meist die verschiedenen Fermentlosungen in die Bauchhohle, oder auch injizierte sie zuweilen intravenos und untersuchte die verschiedenen Bestandteile des Blutes, d.h., 1. die Zahl der Erythrozyten und Leukozyten, 2. das Haemogramm, 3. die Zahl der retikulierten Erythrozyten, 4. den Haemoglobingehalt, 5. die Blutsenkungsgeschwindigkeit, 6. die Resistenz der Erythrozyten, 7. die Zahl der Blutpl&#228;ttchen, 8. die Gerinnungezeit und Blutungezeit. Zuerst rieselte er als Kontrolle 50ccm physiologische Kochsalzl&#246;sung in die Bauchh&#246;hle des Kaninchens und untersuchte die verschiedenen oben erw&#228;hnten Puukte je vorher und nachher. Bei den Versuchen gebrauchte er als Fermentl&#246;sung 50ccm 5% Diastasel&#246;sung (Kashiwagi), 20-50ccm 5% Trypsinl&#246;sung (Gr&#252;bler), 50ccm Lipasel&#246;sung (Digestive Ferments Co., U.S.A.) und 25-50ccm 1-5% Protamylasel&#246;osung (Takeda). Aus diesen Versuchen wollte er die Wirkuugsweise auf das Blut von jedem einzelnen Ferment und die zusammengesetzte Wirkung von 3 Fermenten, d.h., Diastase, Trypsin, Lipase erkennen. Die Fermentl&#246;sungen sind leider mit Ausnahme von Diastase nicht rein dargestellt, und zwar enthielt die Trypsinl&#246;sung ausser Trypsin such Diastase-Fermente und die Lipasel&#246;sung enthielt ausser Lipase auch Trypsin- und Diastase-Fermente. Daher ist die reine Wirkung des Trypsin- und Lipase-Ferments schwer darstellbar. Mit Ber&#252;cksichtigung der Kontrolle und der Wirkung der auderen Fermente konnten doch ungef&#228;hr die unten angef&#252;hrten Ergebnisse als die reine Wirkung eines jeden Ferments angenommen werden. Das Blutbild des Kaninchens ist sehr verschieden je nach dem Individuum. Daher hat Verfasser bei jedem Versuche das Blutbild vor und nach dem Experiment untersucht und von einigen Stunden bis zu einigen Tagen beobachtet. 1) Die Wirkung der Diastase.
Die Leukozytenzahl in der Peripherie (Ohrvene) hat einige Stunden nach der Berieselung in die Bauchhohle deutlich abgenommen; was aus dem Splanchnoperipheres Gleichgewicht nach M&#252;ller erkl&#228;rbar ist, aber nach 24-48 Stunden hat sie viermehr m&#228;ssig zugenommen. Aus dem Haemogramm wird die Zunahme der Zahl als die Reizung des Knochenmarkes angenommen. Als sonstige Ver&#228;nderungen werden eine leichte Vermehrung der retikulierten Erythrozyten, eine leichte Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit, leichte Abschw&#228;chung der Resistenz der Erythrozyten und eine Linksverschiebung der neutrophilen Leukozyten beobachtet. Wenn die Zahl der Leukozyten stark abgenommen hat, ist der Prozentsatz der Lymphozyten gross, und im Gegenteil ist er klein, wenn die Leukozyten sich vermehrt haben. 2) Die Wirkung des Trypsin. 
Unter den verschiedenen Einflussen des Pankreassaftes ist die deutliche Abnahme der Blutpl&#228;ttchen und die Verl&#228;ngerung der Blutungszeit sehr bemerkenswert, da beides um auf die Wirkung der Trypsin zur&#252;ckgef&#252;hrt werden muss. Beide gehenimmer parallel, aber die Gerinnungszeit ist variable. Die Abnahme der retikulierten Erythrozyten und die Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit sind auch hier konstatierbar. Man kann daher aus diesen Resultaten schliessen, dass Trypsin auf das Blut giftig wirkt und eine Art von Thrombozytopenie hervorrufen kann. 3) Die Wirkung der Lipase. Die Lipasel&#246;sung enthielt 3 Komponenten des Pankreassaftes und daher ist es sehrschwer die reine Wirkung des Lipasefermentes herauszufinden. Die Giftwirkung der Lipaselosung ist anderseits gr&#246;sser als die der Trypsinl&#246;sung. Weil die Tiere zu fr&#252;h starben konnte man nicht w&#228;hrend l&#228;ngerer Zeit den Einfluss auf des Blut verfolgen. Aus den Resultaten k&#246;nnen die Verminderung der Leukozytenzahl, die Zunahme der Erythrozytenzahl und Abnahme der retikulierten Erythrozyten hervorgehoben werden. 4) Die Wirkung der Protamylase. Die Wirkung der 3 Fermente enthaltenden Protamylasel&#246;sung muss als das Zusammenwirken der 3 Fermente aufgefasst werden. Die giftige Wirkung ist am st&#228;rksten unter den ben&#252;tzten L&#246;sungen und ist &#228;hnlich der Intoxikation bei der Pankreasnekrose. Die Todesursache bei akuter Pankreasnekrose muss als Folge des Zusammenwirkens der 3 Fermente aufgefasst werden, wie schon Hashimoto aus unseren Klinik berichtet hat. Der Verfasser war so gl&#252;cklich, dass er den Pankreassaft benutzen konnte, der von einem Kranken entnommen wurde. Er berieselte mit dem Saft die Bauchhohle des Kaninchens und verglich die Ergebuisse mit den erw&#228;hnten Resultaten. In gleicher Weise konnten eine leichte Zunahme der Erythrozyten, eine Abnahme der retikulierten Erythrozyten, eine vor&#252;bergehende Abnahme des Haemoglobingehaltes und eine Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit fastgestellt werden. Merkw&#252;rdigerweise waren auch eine deutliche Abnahme der Blutpl&#228;ttchen und eine Verl&#228;ngerung der Blutungszeit nachweisbar ; Sie wurden auf die Wirkung von Trypsin z&#252;ruckgef&#252;hrt. Der Leukozytensturz direkt nach der Berieselung wurde diesmal nicht beobachtet. Im Gegenteil wurde eine Vermehrung der Leukozyten konstatiert, die als die weniger giftige Wirkung des Pankreassaftes angenommen werden muss.</Abstract>
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    <Abstract>Es ist bekannt, dass eine Reihe von Reflexen, wie reflektorischer Atemstillstand und reflektorische Pulsverlangsamung, unter Umst&#228;nden sogar vor&#252;bergehender Herzstillstand auftritt, wenn reizende Gase eingeatmet werden. W&#228;hrend der Einfluss dieser Reflexe auf die Atmung und den Kreislauf schon vielfach erforscht wurden (Kratschmar, Sandmann, Aronsohn, Bloch, Beyer, Magne, Chilow und Hatsuoka), hat mann ihren Einfluss auf die Darmbewegung noch nicht untersucht. Verfasser stellte diese Untersuchung einerseits mit Hilfe angenehm oder &#252;bel riechender, anderseits mit lokal reizenden Stoffen an. Einem Kaninchen wurde eine Tracheakan&#252;le zwischen den 5. und 6. Knorpelring eingef&#252;hrt, damit die zur Pr&#252;fung benutzter Gase nicht eingeatmet und so in den Lungenalveolen resorbiert werden konnten. Zwischen dem 2. und 3. Knorpelringe wurde noch eine rechtwinklich gebogene Glaskan&#252;le aufwarts bis zur Choana eingef&#252;hrt (Choanalkan&#252;le). Das freie Ende der Choanalkan&#252;le stand mit dem k&#252;nst- lichen Atmungsapparat in Verbindung. Es gelang, mit dem Apparat die Gase resp. D&#228;mpfe durch eine Maske, die dicht an der Schnauze augebracht war, in die Nase leicht einzuf&#252;hren und daraus wieder auszublasen, ohne dass sie die &#252;brigen Teile der Atemwege ber&#252;hrten, Zur Beobachtung der Darmbewegungen, wurde eine Schlinge des D&#252;nndarms durch eine &#214;ffnung der Bauchwand in ein mit Korperwarmer Lockescher Losung gef&#252;lltes Gef&#228;ss gebracht und der Tonus und die Bewegungen mittels des Schreibhebels auf das Kimographion registriert. Die Resultate sind im folgenden zusammengestellt. 1) Die Einf&#252;hrung der D&#228;mpfe von Chloroform, &#196;ther, fl&#252;chtigem Senfol und Alkohol sowie Ammoniak und Tabakrauch in die Nasenh&#246;hle des Kaninchens &#252;bt auf die D&#228;rmbewegung, den Blutdruck und die Atmung immer einen deutlichen Einfiuss aus, wahrend eine solche von Campher, Carbolsaure, Jodoform, Asa foetida, Aqua Cinnamomi und Caryophilli fast nicht wirksam ist. Demgem&#228;ss scheinen nur die Stoffe, welche sowohl einen starken Geruch, als auch eine stark lokal reizende Wirkung haben, spezifische Reflexe auszul&#246;sen. Es liegt deshalb der Gedanke nahe, dass die zentripetale Leitungsbahn dieser Reflexe in der Hauptsache der N. trigeminus ist, w&#228;hrend der N. olfaktorius nur in geringem Masse beteiligt ist. 2) Die Reizung der Nasenschleimhaut durch die genannten wirksamen Stoffe wirkt auf die Bewegung des D&#252;nndarmes stark hemmend. Die hemmende Wirkung wird durch Vorbehandlung mit Atropin in keiner Weise beeinflusst. Auch Acetylcholin wirkt wie gew&#246;hnlich. Dagegen wird die hemmende Wirkung nach einer Vorbehandlung mit Ergotamin oder Nicotin oder nach beiderseitiger Resektion des Splanchnicus vollig unterdr&#252;ckt. Veronal und gr&#246;ssere Dosen von Chloralhydrat sind ebenfalls imstande, die Wirkung zu hemmen, w&#228;hrend bestimmte Dosen von Urethan auf sie keinen Einfluss aus&#252;ben. Diese Tatsachen erlauben den Schluss, dass die hemmende Wirkung mit voller Wahrscheinlichkeit auf die Erregung der sympatischen Zentren zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. 3) Die Reizung der Nasenschleimhaut durch den genannten Eingriff wirkt auf den Blutdruck immer steigernd. Bei mit Yohimbin oder Chloralhydrat vorbehandelten Kaninchen wird diese Wirkung jedoch v&#246;llig verhindert. Andrerseits erf&#228;hrt die Wirkung des Adrenalins sowie des Adrenalons keinen besonderen Einfluss. Ferner wird die blutdrucksteigernde Wirkung durch Vorbehandlung mit Atropin und durch Vagusdurchschneidung in keiner Weise beeinflusst. Daraus scheint der Mechanismus dieser Wirkung in der Erregend der sympatischen Zentren zu bestehen. 4) Die Reizung der Nasenschleimhaut durch den genaunten Eingriff wirkt auf die Atmung des Kaniucheus stark hemmend. Diese Wirkung tritt bei vorheriger Vagotomie immer noch auf, w&#228;hrend sie bei Vorbehandlung mit Morphin stark gehemmt wird.</Abstract>
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    <Abstract>Die &#196;tiologie der Asphyxia neonatorum wurde neuerdings von Herrn Prof. Yag und seinen Mitarbeitern klinisch und experimentell ausf&#252;hrlich studiert und drei Hauptgruppen, (1) Asphyxia pulmonaris (2) Asphyxia cerebralis (3) Asphyxia cardialis, wurden vorgeschlagen. Betreffs der Asphyxie-behandlung hat man bisher haupts&#228;chlich solche Methoden augewendet, welche nur f&#252;r die Lungen-asphyxie zu brauchen sind. Dr. Noguchi hat in der Mitarbeit von Prof. Yagi berichtet, dass der Sauerstoffgehalt im Blute der asphyktischen Neugeborenen im Vergleich der Nichtasphyktischen betr&#228;chtlich herabgesetzt ist. Der Verfasser beabsicht deshalb die Bluttransfusion als eine Haupthilfsmethode in der Wiederbelebung allerlei Asphyxien anzuwenden, um sauerstoff-reiches Blut direkt in das Zirkulationssystem als Herz- und Zentralreizung einzufuhren. Es handelt sich in dieder Mitteilung um die experimentelle Versuche &#252;ber den Einfluss der Bluttransfusion auf die Lungenasphyxie der Kaninchen. Die Resultate lassen sich wie folgend zusammenfassen: 1) Bei der Asphyxia pulmonaris wurden Kaninchen mit einer kleinen Menge von Blut (7-10c.c.) nicht gen&#252;gend wiederbelebt, aber diese wirkte doch immer g&#252;nstig und niemals sch&#228;digend. 2) Mit gr&#246;sserer Menge von Blut (30-50c.c.) kamen Kaninchen meist wieder zum Leben und sogar schwerste Falle wurden in gutern Prozent gerettet. 3) Die Bluttransfusion ist ein wirksames Heilungsmittel f&#252;r die Asphyxia pulmonaris, und der Wirkungsmechanismus liegt haupts&#228;chlich in der Anregung der herabgesetzten Funktion des Herzens und in der dadurch hervorgerufenen Reizung auf das Atemzentrum. 4) Der Zusatz zum Blut von Adrenalin, Vitcampher und Lobelin kann die Wirkung der Bluttransfusion verst&#228;rken.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Im Anschluss an die vorangehende Mitteilung hat der Verf. diesmal die Wirkungen der sog. Extrapyramidalgifte, wie Bulbocapnin, Harmin und Harmalin auf den Kaninchenuterus in situ, auf die verschiedenen ausgeschnittenen glattmuskeligen Organe sowie auf den Regenwurmmuskel untersucht. Die Ergebnisse lessen sich, wie folgt, kurz zusammenfassen. 1. Bulbocapnin wirkt auf den Kaninchenuterus in situ in kleinen Dosen erregend, in mittleren bis grossen aber hemmend. Diese erregende Wirkung ist haupts&#228;chlich auf die Erregung der periphereu parasympathischen Fasern, zum Teil auf diejenige der Uterusmuskulatur zur&#252;ckzuf&#252;hren, wobei das sympathische Nervensystem daran kaum teilnimmt. Die hemmende Wirkung ist als Folge der Erregung der Sympathikuszentren anzusehen. Harmin und Harmalin bewirken dagegen in allen Dosen immer eine Erregung. Diese Wirkung wird vorwiegend auf die Wirkung auf den Sympathikuszentren, zum Teil auf die Muskelwirkung, zur&#252;ckgef&#252;uhrt. 2. Die genannten 3 Stoffe wirken auf den ausgeschnittenen Uterus, auf die glatten Muskel des Hodens beim Kaninchen und auf den Rattenuterus in kleinen Dosen erregend, in mittleren meist erregend, zuweilen aber nach anfanglicher Erregung l&#228;hmend, in grossen von Anfang an l&#228;hmend. Bei dem uberlebenden Kaninchendunndarm bewirken diese Stoffe in kleinen Dosen eine Erregung, in mittleren eine Hemmung, in grossen ausschliesslich eine Lahmung. Auf den ausgeschnittenen Detrusor der Harnblase des Kaninchens wirken diese Gifte in kleinen Mengen erregend, in grossen nach anf&#228;nglicher Erregung l&#228;hmend. Bei dem Detrusor gestaltet sich die Wirkung dieser Gifte in mittleren Dosen aber in etwas verschiedener Weise: das Bulbocapnin zeigt entweder nach anf&#228;nglicher Erregung oder von Anfang an eine hemmende Wirkung, w&#228;hrend das Harmin und Harmalin ausschliesslich erregend wirken. Auf den isolierten Rattend&#252;nndarm wirkt Bulbocapnin in kleinen Dosen hemmend, in mittleren hemmend, zuweilen erregend, in grossen entweder erregend oder nach anf&#228;nglicher Erregung hemmend. Dagegen zeigen Harmin und Harmalin an diesem Organe in kleinen Mengen eine erregende, zuweilen eine hemmende Wirkung, in mittleren eine hemmende oder nach anf&#228;nglicher Hemmung eine l&#228;hmende Wirkung, in grossen ausschliesslich eine L&#228;hmung. Die erregende Wirkung dieser 3 Stoffe wird auf die Muskelwirkung zuruckgef&#252;hrt Die hemmende Wirkung des Bulbocapnins am Rattend&#252;unndarm ist als Folge der Erregung des Sympathikus anzusehen, und diejenige am Detrusor sowie D&#252;nndarm des Kaninchens ist auch zum Teil als eine Wirkung auf den Muskel nachzuweisen. Die hemmende Wirkung des Harmins und Harmalins am D&#252;nndarm (Kaninchen und Ratte) dagegen beruht darauf, dass diese Stoffe direkt die glatte Muskulatur l&#228;hmen. 3. Auf den Regenwurmmuskel wirkt das Bulbocapnin in kleinen bei mittleren Dosen erregend, in grossen aber lahmend, w&#228;hrend das Harmin und Harmalin in allen Dosen eine Erregung zeigen.</Abstract>
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    <Abstract>Die Leber steht mit dem S&#228;urebasengleichgewicht dadurch im Zusammenhang, dass sie erstens die im Organismus gebildeten organischen Sauren durch Oxydation zerlegt; zweitens dadurch, dass sie die im Darm gebildeten und resorbierten oder von aussen her gegebenen Sauren neutralisiert; und drittens, dass sie die S&#228;turen und Alkalieh durch die Galle in den Darm ausscheidet. Dar&#252;ber hinaus vermutet man einen Zusammenhang mit dem S&#228;urebasengleichgewicht durch den Ammoniakwechsel, an dem ja die Leber beteiligt ist. Auf diese Weise tritt bei der Leberinsuffizienz eine hochgradige Storung des S&#252;urebasengleichgowichtes auf und so untersuchte der Verfasser den Zusammenhang: der Leber mit dem Stoffwechsel im Lichte der schon erw&#252;hnten Forschungen &#252;ber die org, S&#252;uren im Harn. Ergebnisse: 1) Bei der Leberiusuffizienz, die bei Kaninchen durch Vergiftung mit Phosphor, Carbonium tetrachlorid, Chloroform oder durch Unterbindung des Ductus choledochus hervorgerufen wurde, liess sich eine deutliche Verminderung der Harnmenge, eine hochgradige Senkung der Wasserstoffionenkonzentration des Harns sowie eine Aboahme der Alkalireserve des Serums nachgewiesen. Dabei vermehrten sich die org. S&#228;uren im Harn fast immer, besouders in ihrem relativeu Werte (S&#228;uregehalt einer bestimmten Harnmenge); seltener verminderte sich deren absoluter Wert (S&#228;turegehalt, der gesammten Harnmenge). Dies ist wohl auf eine vermehrte Bildung der org. S&#228;uren im Organismus infolge der durch die Leberinsuffizienz hervorgerufeneu Acidosis zur&#252;ckzuf&#252;hreu. 2) Um das Verh&#228;ltnis der Leber zur Bildung der org. S&#228;uren im Organismus klarzumachen, beobachtete der Verfasser den Einfluss von Adrenalin und Insulin, welche zur Leber antagonistisch wirken. Bei der Adrenaliniujektion vermehrten sich die org. S&#228;uren im Harn. Die Wasserstoffionenkonzentration des Harns aber sank ab, die Alkalireserve des Serums vermiuderte sich ebenfalls. Bekanntlich werden bei Adrenalin&#252;berschuss nicht nur Lebersch&#228;digungen, sondern such verschiedene Stoffwechselat&#246;rungen, wie Abnahme des Leberglykogengehaltes, Hyperglykamie und Hyperlip&#228;mie, oder unvollst&#228;ndige Verbrennung infolge von Lebergef&#228;sskontraktion hervorgerufen. Auch unseren Fall k&#246;unte man als einen Nachweis daf&#252;r ansehen, dass der Adrenalin&#252;berschuss eine unvollkommene Verbrennung, bes. eine vermehrte Bildung der org. S&#228;uren sowie deren verz&#246;gerte Zersetzung verursacht und infolgedessen acidotische Zuat&#228;nde hervorruft. Dagegen wurde bei Insulininjektion verminderte Ausscheidung der org. S&#228;auren, Vermehrung der Alkalireserve des Serums und Anstieg der Wasserstoffioneukonzentration des Harns (Alkalosis) festgestellt. Uber. die Insulinwirkung auf das S&#228;urebasengleichgewicht herrscht unter den Autoren nicht immer &#220;bereinstimmung, aber da es sich am Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt und die Verbrennung im Organismus bef&#246;rdert, kann man erwarten, dass der Organismus dabei zur Alkalosis neigt. 3) Bei Hunger, der auch eine Lebersch&#228;digung verursacht, liess sich im allgemeineu Acidosis nachweisen. Die org. S&#228;uren im Harn nahmeu bei begiunendem Hunger ab. Dies ist wohl als eine Folgeerscheinung der Herabsetzung des Stoffwechsels anzusehen. Erst im sp&#228;teren Hungerstadium vermehrten sich die S&#228;uren im Harn. Aufgrund der erw&#228;hnten Ergebnisse d&#252;rfte sich der Schluss ziehen lassen, dass die Lebersch&#228;digungen im allgemeinen eine vermehrte Ausscheidung der org. S&#228;uren sowie Acidosis zur Folge haben.</Abstract>
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    <Abstract>Fischer und Jongbloed hatten die Erfahrung, dass im halben Atmosph&#228;rendruck verz&#246;gert sich dreifach die Dunkeladaptation des Auges. Darauf massen ihr Sauerstoffverbraucb und Kohlendioxydproduktion der Froschnetzbaut bei Dunkelheit und bei Licht, und ihr fanden, dass der Gasstoffwechsel der Froschnetzhaut, welche in Kontakt mit dem Pigmentepithel in der hinteren Skleraschale liegt, ist w&#228;hrend Dunkelperioden von 15 bis 20 Minuten Dauer um rund 20% gesteigert gegen den Gasstoffwechsel bei starker Belichtung mit weissem Licht. Demnach sprachen ihr die Meinung sus, dass der Sauerstoff eine direkte Rolle bei der Dunkeladaptation spielt. Der Verfasser untersuchte auch den Einfluss des Lichtes auf den Gasstoffwechsel der Netzhaut des Frosches. Als Versuchstier benutzte er den Winterfrosch w&#228;hrend 3 Monate von Dezember 1936 bis Februar 1937. Die Resultate sind folgendermassen:- 1) Verfasser mass die CO(2)-Produktion der Froschnetzhaut bei Dunkelheit und bei Licht nach der Parkerschen Methode, und er fand, dass die CO(2)-Produktion der Froschnetzhaut, welche in Kontakt mit dem Pigmentepithel in der hinteren Skleraschale liegt, ist w&#228;hrend Dunkelperioden um rund 10% gesteigert gegen die CO(2)-Produktion bei starker Belichtung mit Sonnenlicht. 2) Die durch Taurocholsaures-Natrium extrahierte Sehpurpur-Losung bleicht zu Sehgelb-L&#246;sung bei Belichtung von weissem Licht. Als Lichtquelle benutzte der Verfasser die elektrische Gl&#252;hlampe (60 Watt; 100 Volt). Die Entfernung der SehpurpurL&#246;sung von Lichtquelle ist ungef&#228;hr 25cm., die Belichtungsdauer ist 2-3 Minute. Wenn der Verfasser die auf solche Weise bekommene Sehgelb-Losung im Dunkel stehen lasst und gen&#252;gend mit dem Sauerstoff in Ber&#252;hrung kommt, so kann er 15%ge Resynthese des Sehpurpurs aus dem Sehgelb erkennen. Wenn der Verfasser jedoch die SehgelbLosung mit dem Stickstoff in Beruhrung kommt, so kann er keine Resynthese des Sehpurpurs aus dem Sehgelb erkennen.
Verfasser benutzte das Stufenphotometer nach Punrich f&#252;r die Pr&#252;fung des Sehpurpurs.
Aus den zwei obigen Resultaten kann der Verfasser schliessen, dass der Sauerstoff n&#246;tig f&#252;r die Resynthese des Sehpurpurs ist. 3) Die CO(2)-Produktion der langdauernd dunkeladaptierten Netzhaut ist erstaunlich mehr als die der helladaptierten oder kurzdauernd dunkeladaptierten Netzhaut.</Abstract>
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    <Abstract>&#220;ber den Ruhestrom und Aktionsstrom des Auges sind seit altens viele Forschern untersucht. (Du Bois Reymond, Holmgren, Piper, Beck, Br&#252;cke, Garten, Fr&#246;hlich, Tirala, Adrian u.s.w.) Aber uber den Entstehungsmechanismus ja sogar den Entstehungsort des solchen Stromes liegt es noch im Dunkeln. Daher lenkte der Verfasser seine Versuchsmerkmale haupts&#228;chlich in dieser Richtung. Die Resultate sind wie folgt. I. Untersuchungen des Ruhestromes. Verfasser beautzte als Material das Froschauge und er mass die St&#228;rke des Ruhestromes desselben durch Kompensationsmethode. Als Elektroden benutzte er unpolarisierbaren Ton-Elektroden. Er bekam die elektromotorische Kraft von ungefahr 7 M.V., wobei der hintere Teil des Bulbus war negativ gegen die Koruea. II. Untersuchungen des Aktionsstromes.
Verfasser benutzte ale Material das Froschauge und er mass die St&#228;rke des Aktionsstromes bei der Belichtung durch das Siemens-Oszillograph fur Elektrokardiographie. Als Lichtquelle benutzte er die elektrische Beleuchtung (60 Watt: 100 Volt), und die Entfernung der Hornhaut vom Lichtquelle ist ungef&#228;hr 50cm. Die Resultate sind folgendermassen. 1) &#220;ber den Aktionsstrom des Froschauges. Von dem Froschauge l&#228;sst sich erst bei Belichtung die negative Stromschwankung, daun die starke, positive Stromschwankung ableiten. Bei Verdunkelung lasst sich die st&#228;rker positive Stromschwankung als die bei Belichtung ableiten, und diese positive Stromschwankung geht auf die schwach negative Stromschwankung &#252;ber, die langsam auf die Ruhestrom zuruckkommen. Der Aktionsstrom des Froschauges zeigt also die einsinnige Schwankungen. 2) &#220;ber die rhythmischen Schwankungen des Aktionsstromes. Verfasser bemerkte eine rhythmische Schwankungen des Aktionsstromes, die sicher nicht vom Messinstrument herruhrt. (Rhythmus unter 20 pro. 1 Sek.) 3) &#220;ber den Entstehungsort des Aktiousstromes des Auges. Verfasser schnitt das Bulbus im &#196;quator, und der hintere Teil desselben wurde auf die Untersuchung verwendet. Eine Elektrode wurde mit dem Querschnitt des Sehnerven, die andere mit der Netzhaut unverr&#252;ckbar in der Ber&#252;hrung gehalten. Dann die Netzhaut wurde direkt belichtet. Der gewonnene Aktionsstrom war ganz &#228;hnlich mit dem bei ganzem Auge. Wenn man von diesem hinteren Bulbusteil die Netzhaut entfernt, so bekommt man kein Aktionsstrom bei der Belichtung. So kann man sagen, dass der Entstehungsort des Aktionsstromes bei Auge die Netzhaut ist. 4) Die Wirkung des Amylalkohols auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 0 5% Amylalkohol-Ringersche L&#246;sung auf dem Froschauge wirken, und er mass zeitlich die St&#228;rke des Aktionsstromes. Der Aktionsstrom nimmt allm&#228;hlich ab und endlich verschwindet nach 25 Minuten. Wenn man das Auge wieder in Ringersche L&#246;sung versetzt, bevor der Aktionsstrom ganz verschwunden ist, so erholt sich der Aktionsstrom sehr langsam. 5) Die Wirkung des Kocains auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 1% Cocain-Ringersche L&#246;sung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die St&#228;rke des Aktionsstromes. Der Aktionsstrom nimmt nie ab. 6) Die Wirkung der Glykochols&#228;ure auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 1% Glykocholsaures-Natron-Ringersche Losung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die St&#228;rke des Aktionsstromes. Das gauze Auge sah wie die dunkle Tiute gef&#252;llt, vermutlich durch das Heraustliessen der Pigmente, trotzdem erlitt die St&#228;rke des Aktionsstromes keine Verminderung. 7) Die Wirkung des Urethans auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 3% Urethan-Ringersche L&#246;sung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die St&#228;rke des Aktionsstroms. Der Aktionsstrom nimmt auffalleud ab und endlich ganz verschwindet nach 25 Minuten. Wenn man wieder in Ringersche L&#246;sung versetzt, bevor der Aktionsstrom ganz verschwunden ist, so erholt sich der Aktionsstrom sehr langsam. Man kann von der Tatsachen von (4), (5), (6) und (7), folgendermassen schliessen. Der Aktionsstrom ist nicht aus der Erregung des Sehnerven entatehen, da die Nerven durch Kocain vollst&#228;ndig gel&#228;hmt sind. Dagegen vermindert die St&#228;rke des Aktionsstromes durch Amylalkohol und Urethan deutlich, die das Rhodopsin zerst&#246;ren. Die Glykocholsaures-Natron l&#228;sst die St&#228;rke des Aktionsstromes nicht ver&#228;ndert, da dieses Salz das Rhodopsin aus der Netzhaut extrahiert aber nicht zerst&#246;rt. III. &#220;ber den Aktionsstrom der verschiedenen Tieraugen. Verfasser beobachtete den Aktionsstrom des Auges des Frosches, des Aales, der Kr&#246;te, der Karausche, der Schlange und des Octopus. Von den Augen der Kr&#246;te, der Karausche und des Aales lassen sich bei der Belichtung mehrsinnige Schwankungen ableiten. Die Aktionsstrom dieser Tieraugen sind sehr &#228;hnlich mit dem Aktionsstrom des Froschauges. Von dem Auge der Schlange l&#228;sst sich bei der Belichtung eine negative Stromschwankung ableiten, die w&#228;hrend der Belichtung dauert, und bei der Verdunkelung eine noch st&#228;rker negative Stromschwankung. Der Aktionsstrom des Schlangenauges zeigt also die einsinnige Schwankungen. Von dem Auge des Octopus lassen sich bei der Belichtung nach der verschiedenen Ableitungsweise einsinnige oder mehrsinnige Stromschwankungen ableiten. Die mehrsinnige Schwankungen zeigen eine sehr weitgehende &#220;bereinstimmung mit den mehrsinnigen Schwankungen, welche sich bei der Belichtung des Froschauges ableiten lassen. Von obigen Tatsachen kann man wohl vermuten, dass der Aktionsstrom des Auges, nicht nur durch den Aktionsstrom des St&#228;bchens und Zapfens, sondern auch durch den elektrische Strom der Ver&#228;nderung des Rhodopsins herruhrt.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>An 3 Leichen hat Verf. erstens Richtungen der durch die Stahlnadel bedingten Stichwunden der &#228;usseren Haut in den verschiedenen Bezirken der &#228;usseren Genitalien und des Dammes beobachtet, und zweitens die daraus angefertigten Pr&#228;parate an der Hand der Elastik&#228;farbung untersucht. Die Resultate, zu denen Verf. gelangt, sind: 1. Die elastischen Fasern der &#228;usseren Haut sind im Damm viel feiner, als in den anderen K&#246;rpergebieten. 2. In der &#228;usseren Haut des Dammes verhalten sich die durch die Stahlnadel bedingten Stichwunden in ihren Richtungen bei der Multipara viel einfacher, als bei der Mullipara. 3. In der &#228;usseren Haut des Dammes zeigen sich die sagittal verlaufenden elastischen Fasern viel dichter angeordnet, als die frontal verlaufenden. Je mehr entfernt davon nehmen die ersteren desto mehr an Zahl ab, w&#228;hrend die letzteren dabei dieNeigung zeigt, sich zu vermehren. 4. Aus den oben erw&#228;hnten Befunden ist es leicht ersichtlich, dass bei einer schweren, zum gef&#228;hrlichen Dammriss fr&#252;brenden Geburt unter den Epissiotmiae medialis und lateralis die erstere der letzteren bevorzugt werden muss, um die Gefahr so gut als m&#246;glich zu vermeiden. Wenn man die Epissiotomia lateralis ausf&#252;hren will, so ist es empfehlenswert, einen Schnitt parallel der Medianlinie zwischen der kleinen und der grossen Schamilippe zu machen.</Abstract>
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