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    <Abstract>Die totale Harnrohrenzerreissung kommt relativ selten Vor. Betrachtet man den Entstehungsmechanismus dieser Verletzungen bei den in der Literatur berichteten F&#228;llen so erkennt man, dass sie meistens zustande kommen durch die direkte Kontusion an der Dammgegend, durch Schussverletzung oder Beckenfraktur, abgesehen von 2 interessanten F&#228;llen von Felix Danziger, bei welchen die totale Harnr&#246;hrenzerreissung ohne bemerkbare aussere Wunde infolge der Ersch&#252;tterung des Harnr&#246;hrenteils beim Schr&#228;gfall auf den Boden verursacht wurde. Der von mir behandelte Fall liegt, wie folgt: Ein 8-j&#228;hriger Knabe st&#252;rzte von einem Baum herab und zog sich eine Pf&#228;hlungsverletzung in der von der Dammgegend verh&#228;ltnism&#228;ssig weit entfernten rechten Ges&#228;ssgegend durch einen schr&#228;gbges&#228;gten Bambusstumpf zu, der zuf&#228;llig dort stand. Bald nach der Verletzung wurde es von einem Arzt als eine einfache &#228;ussere Verletzung behandelt. Aber durch die nachher auftretenden sich immer verst&#228;rkten Symptome von Harnverhaltung konnte ich erst als die totale Harnr&#246;hrenzerreissung diagnostiziert. Es wurden die &#228;ussere Uretototomie ausgef&#252;hrt, die zirkul&#228;ren Knopfn&#228;hte angelegt uud der Fall zu g&#252;nstiger Heilung gebracht.
&#220;ber totale Harnr&#246;hrenzerreissung durch Pf&#228;hlungsverletzung, wie sie bei diesem Fall vorliegt, wurde in der bisher ver&#246;ffentlichten Literatur noch nicht berichtet, daher bietet dieser Fall hier ein interessantes Beispiel f&#252;r dem Entstehungsmechanismus.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>&#220;ber die klinische Verwendung der Hepato-Lienographie mittels Thoriumdioxydsol sind schon manche Argumente fur und wieder ver&#246;ffentlicht worden. Da hierbei die pathologisch-anatomischen Beobachtungeu beim menschlichen K&#246;rper noch mangelhaft sind, so ist es heute notwendig, viele weitere Forschungen dar&#252;ber anzustellen. Neuerdings nahm ich an der Sektion der zwei Leichen teil, denen zu Lebzeiten Thorotrast injiziert wurde. Es handelt sich. beim ersten Fall um ein M&#228;dchen im Alter von 20 Jahren. Ihr wurde 55cc Thorotrast zusammen mit Lodinon gleicher Menge in 6 Tagen injiziert. 43 Tage nach der ersten Injektion starb sie an Tuberkulose. Der zweite Fall bezieht sich auf einen 37-j&#228;hrigen Mann. In 2 Tagen wurde 75cc Thorotrast injiziert. Am 26 Tage danach starb er an der annul&#228;ren Leberzirrhose, die gleichzeitig Pneumonie hervorrief. Bei der pathologisch-anatomischen Untersuchungen der beiden Sektionsf&#228;lle stellte sich heraus, dass die Thoriumdioxydk&#246;rner in Retikuloendothelien der Leber, Milz, Knochenmark, Lymphdr&#252;sen, Lymphapparat sowie Nebenniere, und ferner in Glomeruluszellen der Niere, Leberzellen, Fibrozyten der Glissonschen Scheide der Leber, histiozyt&#228;ren Zellen im Alveolarseptum der Lunge, Epitheloidzellen der tuberkul&#246;sen Gewebe aufgenommen sind. Wenn es auch unklar ist, ob die Ver&#228;nderungen in direktem Zusammenhang mit der Thorotrast-Injektion stehen, finden sich in den beiden F&#228;llen Verminderung und Atrophie der Milzfollikel, Wucherung der interlobul&#228;ren Gewebe der Leber, tr&#252;be Schwellung der Nierenepithelien, Atrophie von Ovarien bzw. Hoden und Hypofunktionsbild der Schilddr&#252;sen. Beim zweiten Fall wurden ferner in Epithelk&#246;rperchen die Vermehrung der hellen Hauptzellen, die Abnahme und Atrophie der acidophilen Zellen und Hypophyse ein ausgesprochenes chromophobes Adenom wahrgenommen. Da es sich wohl vor allem aus den Aufnahmeverh&#228;ltnissen der Thoriumdioxydk&#246;rner in Retikuloendothelien der Leber und Milz ergibt, dass das retikuloendotheliale System in die Funktionsstorungen gerieten, so soll man nicht verfehlen, vor der Anwendung von Thoriumdioxydsol auf den menschlichen K&#246;rper dringend zu warnen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Es ist ein anerkannt Theorie, die von Keibel (1893), Felix (1906) und anderen aufgestellt wurde, dass sich die Harnblase aus dem Allantoisschenkel entwickelt, welcher letzteres seinen Ursprung in der Kloake nimmt. Jedoch betonte Herr Ofuji (1935-1936) neuerdings, dass bei Schwein- und Kaninchenembryonen die Harnblasenanlage sich aus dem Allantoisgang (Urachus) entwickelt. Daher habe ich unter der Leitung von Herrn I'rof. Dr. J. Shikinami eine Untersuchung &#252;ber die Entwicklung der Harnblasenanlage bei M&#228;useembryonen angestellt, was bisher noch nicht geschehen ist. Der gr&#246;sste Teil des Materials wurde in Zenker'scher Fl&#252;ssigkeit, ein kleinerer in Formol fixiert und mit Borax-Karmin gef&#228;rbt. Alles wurde in Paraffin eingebettet und zu Serienschnitten mit Querschnitt verarbeitet. Mittelst des Edinger'schen Zeichenapparates und nach der Born-Peter'schen Methode wurden Plattenrekonstruktionsmodelle von 100, 75 und 50 facher Vergr&#246;sserung angefertigt. Die haupts&#228;chlichsten Resultate lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Bei 4,8mm (Scheitel-Steiss) lange Embryonen ist der Allantoisgang schon degeneriert und verschwunden, und das kraniale Ende des Allantoisschenkels d.h. die &#220;bergangsstelle zum Allantoisgang hat eine gipfelf&#246;rmige Gestalt. 2) Die Harnblasenanlage entwickelt sich von dem kranialen Ende des Allantoisschenkels aus und der Beginn ihrer Anlage wird zum erstenmal bei 5,5mm (Sch-St.) langen Emryonen bemerkt. 3) Bei 6,2mm (Sch-St.) und 6,8mm (Sch.-St.) langen Embryonen haben die Harnblasenanlagen eine dorso-ventralwarts abgeplattete dreieckige Gestalt und ihre H&#246;he ist bei den ersteren etwa 50ƒÊ und bei den letzteren etwa 120ƒÊ. 4) Die gemeinsame Harnblasen-Harnr&#246;hrenanlage wird von der Harnblasenanlage und von einen Kleinen Teile des Allantoisschenkels geformt.Diese Tatsache wird bei 7,3mm (Sch.-St.) langen Embryonen bemerkt. 5) Bei 8,2mm (Sch.-St.) langen Embryonen teilt sich die gemeinsame HarnblasenHarnr&#246;hrenanlage morphologisch in eine spezielle Harnblasenanlage und eine spezielle Harnrohrenanlage. 6) Die Muskelschicht in der spezieller Harnblasenanlage entwickelt sich zum erstenmal bei 10,2mm (Sch.-St.) langen Embryonen. 7) Bei 10,5mm (Sch.-St.) langen Embryonen zeigt die spezielle Harnblasenanlage eine dorso-ventralenw&#228;rts abgeplattete, abgerundete dreiexkige Gestelt. 8) Bei 15,8mm (Sch.-St.) langen Embryonen weist die spezielle Harnblasenanlage wie die des erwachsenen Tieres eine Kugelform auf und ihre morphologische Entwicklung vollendet sich. 9) Die Harnblase entwickelt sich im allgemeinen zuerst kranial- dann lateral- und sp&#228;ter dorso-ventralw&#228;rts. 10) Die prim&#228;re Harnr&#246;hre (Urethra im engeren Sinne) verl&#228;ngert sich und &#228;hnelt mit fortschreitendem Wachstum allm&#228;hlich immer mehr einer l&#228;nglich-ovalen R&#246;hre; bei 15, 8mm langen Embryonen betr&#228;gt seine ganze L&#228;nge etwa 0,48mm. 11) Die M&#252;ndungsstellen der beiden Uretren in die spezielle Harnblasenanlage n&#228;hern sich mit fortschreitendem Wachstum zuerst einander und entfernen sich dann wieder allm&#228;hlich von einander.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Verfasser mass die Steigerung der Erregbarkeit einiger extrafovealer Netzhautstellen des einen Auges bei der Dunkeladaptation durch die Vergleichung der Helligkeit mit dem helladaptierten anderen Auge mittelst der von Oinuma und Inoue fr&#252;her angegebenen Methode. Die Empfindlichkeitssteigerung bei der Dunkeladaptation f&#252;r die verschiedenen bunten Farben ist nach der Qualit&#228;t verschieden. Blau zeigt die st&#228;rkste, rot diegeringste, gr&#252;n die mittlere Empfinlichkeitssteigerung. Was die Erregbarkeit. bei der Dunkeladaptation verschiedener Netzhautbezirke f&#252;r weisse Farbe sowohl als auch f&#252;r bunte Farbe anbetriffy, so nimmt sie nach der Peripherie der Netzhaut hin immer zu, wie man mit der Schwellenwerkbestimmungsmethode ermittelte, aber der relative Wert der Erregbarkeit zwischen zentralen und peripheren Netzhautstellen ist bei unserer Methode viel kleiner als bei der Schwellenwertmethode.</Abstract>
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    <Abstract>I. Einfluss der Kathodenstrahlen auf die Milz des Kaninchens. Verfasserin legt beim Kaninchen die Milz nach der Durchtrennung der Bauchwand bloss und bestrahlt sie mit der Kathodenstrahlenrohre. Die Zeitdauer der Bestrahlung ist 2, 3, 5, 10, 20 und 30 Minuten. Bei einer anderen Gruppe von Tieren bestrahlt sie die Milz mit R&#246;ntgenstrahlen, deren Dose 20%, 50%, 1 oder 2 HED betr&#228;gt, dorsoventr&#228;lwarts durch die Haut hindurch. Sie t&#246;tet dann die mit den Kathoden-bzw. R&#246;ntgenstrahlen bestrahlten Tiere sofort oder in verschiedenen Zeitabst&#228;nden (3 Stunden bis 70 Tage) und untersucht die Milz mit Giemsa und H&#228;matoxylin-Eosin f&#228;rbung. Die Ergebnisse sind folgende: 1) Das durch die Kathodenstrahlen stark gesch&#228;digte Milzparenchym verf&#228;llt gleichm&#228;ssig in eine vollst&#228;ndige Nekrose, indem einerseits alle Follikellymphozyten und Splenozyten ganz verschwinden, andrerseits die zugrunde gehenden Retikulumund Sinusendothelzellen ihren Kern verlieren und bald miteinander verschmelzen, bald schrumpfen, wodurch stark erweiterte Venensinus und Interretikularr&#228;ume auffallend hyper&#228;misch zutage treten. Auch in den Nekrosenherden pflegt sich eine grosse Zahl von Leukozyten und anderer Exsudatzellen anzusammeln. 2) Die Retikulum- und Sinusendothelzellen werden durch die Kathodenstrahlen st&#228;rker besch&#228;digt als die Lymphozyten, sodass in der tiefliegenden, schwach angegriffenen Gegend, wo die Retikulum und Sinusendothelzellen zwar der Nekrose anheimgefallen sind, die Milzfollikel noch viele solche Lymphozyten haben, deren Kern eine nur schwache Degeneration, wie Pyknose, schwache F&#228;rbbarkeit, Strukturlosigkeit, oder sogar keine Ver&#228;nderung zeigt. Das Keimzentrum der degenerierten Follikel schrumpft oder ist nicht mehr zu sehen. Das Endothel der Follikelarterien verf&#228;llt auch h&#228;ufig in eine Nekrose und geht zuweilen verloren. 3) Die Splenozyten in der roten Pulpa der intensiv gesch&#228;digten Teile verschwinden fast g&#228;nzlich, oder es bleibt nur eine kleine Zahl von degenerierten Zellen zur&#252;ck. In der Regel aber erleiden diese Zellen eine leichtere Ver&#228;nderung als das Retikulum und das Sinusendothel. 4) Das Peritonealepithel, welches den bestrahlten Teil der Milz bekleidet, ist immer degeneriert, meistens sogar verschwunden. In der Regel sieht man im H&#252;llenbindegewebe eine entz&#252;nkliche Zellinfiltration und h&#228;ufig auch Blutungsherde. Durch die Kathodenstrahlen verf&#228;llt auch das H&#252;llenbindegewebe einer Nekrose. Aber in den sp&#228;teren Stadien und nach der Schwachbestrahlung wuchert das H&#252;llen-und das Balkenbindegewebe auch von Anfang an betr&#228;chtlich, um weiter in das nekrotisierte Parenchym einzudringen. 5) Wegen der stark besch&#228;digenden, doch schwach penetrierenden Wirkung der Kathodenstrahlen f&#228;llt die dem Tubus naheliegende oberfl&#228;chliche Gewebspartie gleichma&#228;ssig einer vollst&#228;ndigen Nekrose anheim, dagegen zeigt die von dem Tubus entfernt tiefliegende Partie nur eine leichtgradige Degeneration, sodass im letzten Gebiet die Follikellymphozyten meist keine Ver&#228;nderung aufweisen. 6) Obwohl die Ver&#228;nderungen des Milzgewebes durch die Kathodenstrahlen rasch zum Vorschein kommen, ist seine Wirderherstellung so &#252;beraus schwierig, dass nach einer 3-minutigen Bestrahlung diese erst am 70. Tage erreicht ist. 7) Die Kathodenstrahlehna ben eines chwache Penetrationskraft, sodass sich ihre Wirkung im Gewebe rasch vermindert. Daher zeigt die von den direkten Strahlen entfernt liegande Stelle des Gewebes keine regressive Ver&#228;nderung, sondern es zeigen sich manchmal Reizerscheinungen durch die Kathodenstrahlen , d.h. eine Entwicklung der Retikulumzellen, Vermehrung der Splenozyten, Zunahme der Gr&#246;sse der Follikel "lymphatische Metaplasie", welch letztere sich durch das &#220;bergehen der_vermehrten Lymphozyten der Follikel in die rote Pulpa ausdr&#252;ckt. II. Differenizn der Wirkungsweised er Kathoden und X-Strahlen auf die Milz des Kaninchens. 1) Die X-Strahlen &#252;ber eine selektive Wirkung auf die Lymphozyten aus. Daher erfahren die Follikellymphozyten selbst durch eine sehr geringe Dose der X-Strahlen fr&#252;hzeitig ohne nennenswerte Latenzzeit eine bedeutende Degeneration, Zerfall und Verminderung in der Zahl. Vor allem verf&#228;llt der Lymphozytenkern einer Schrumpfung, Pyknose, Karyorrhexis. Darauf sieht man die durch den Zerfall der Lymphozyten frei gelegten zahlreichen Chromatink&#246;rner im Follikel, so als ob feine Sande zerstreut seien. Zerfall und Verminderung der Follikellymphozyten treten jedoch nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen haupts&#228;chlich im Keimzentrum auffallend auf, sodass das Keimzentrum sehr gross und hell wird. Aber bald pflegen dort zahlreiche grosse epitheloide Zellen zum Vorschein zu kommen. Die Kathodenstrahlen haben dagegen keine solche selektive Wirkung wie die X-Strahlen, sodass das durch die Kathodenstrahlen intensiv gesch&#228;digte Milzgewebe rasch und gleichm&#228;ssig in eine vollst&#228;ndige Nekrose ger&#228;t. Aber die Kathodenstrahlen greifen im Gegensatz zu den X-Strahlen das Retikulum und das Sinusendothel der Milz st&#228;rker an als die Lymphozyten ; daher zeigen die letztgenannten Zellen des Follikels in der Tiefe nur eine leichte Degeneration, wie eine schwache F&#228;rbbarkeit, Pyknose, Strukturlosigkeit der Kerne, oder aber nanchmal gar keine Ver&#228;nderung, trotzdem dort eine betr&#228;chtliche Degeneration der Retikulum- und der Sinusendothelzellen zu finden ist. Die Degeneration und das Verschwinden der Follikellymphozyten treten hierbei auch im Gegensatz zu dem Falle der Bestrahlung mit den X-Strahlen keineswegs von allem nur im Keimzentrum auffallend auf, und die Degeneration des Retikulums des Follikels zeigt sich in einer Verkleinerung bis einem Verschwinden des Keimzentrums, was nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen nicht der Fall ist. Das Endothel
der Follikelarterien, das durch die X-Strahlen kaum gesch&#228;digt wird, kann hier ebenso wie das Retikulum u.a. einer weitgehenden Degeneration anheim fallen. 2) Das Betikulum und das Sinusendothel leisten gegen die X-Strahlen einen starken Widerstand, sodass diese Zellen erst nach 2 HED Bestrahlung eine nur leichte Atrophie zeigen. Gew&#246;hnlich bieten sie bei einer kleinen Dose der X-Strahlen, die. unter 1 HED liegt, keine regressive Ver&#228;nderung, sondern vielmehr gereizte Vorg&#228;nge dar wie leichte Wucherung der Retikulumzellen, Zunahme der Splenozyten, Anstieg des Erythrozytenzerst&#246;rungsverm&#246;gens, was alles f&#252;r die Aktivierung der retikuloendothelialen Elemente der Milz spricht. Was die Kathodenstrahlen anbetrifft, so wird die rote Pulpa am st&#228;rksten durch die Kathodenstrahlen besch&#228;digt, sodass die Retikulum- und die Sinusendothelzellen in eine bedeutende Degeneration oder in eine Nekrose geraten und ferner die Splenozyten hier gestreut weniger nachzuweisen sind. Der Erythrozytenzerfall wird dabei in der degenerierten Pulpa kaum beobachtet, obwohl die Hyper&#228;mie hier stark auftritt. 3) Das Bindegewebde er Milzh&#252;lle und der Balken zeigt gew&#246;hnlich eine mehr oder minder starke Proliferation. Ausserdem nimmt man in den fr&#252;heren Stadien nach der Bestrahlung nicht nur eine entz&#252;ndliche Zellinfiltration und eine Blutung innerhalb der H&#252;lle, sondern auch h&#228;ufig eine Degeneration des H&#252;llenbindegewebe wahr. Weil sich aber in den sp&#228;teren Stadien oder nach einer schw&#228;cheren Bestrahlung von Anfang an lediglich eine &#252;bermassige Neubildung des Bindegewebes geltend macht, so sieht man endlich eine enorme Wucherung des Bindegewebes der H&#252;lle und des
Balkens, Das gewucherte Bindegewebe dringt sogar weiter in das nekrotisierte Parenchym ein. 4) Die Wirkung der X -Strahlen ist stark penetrienrend, weshalb man eine entz&#252;ndliche Ver&#228;nderung der Follikel im ganzen Umfang der bestrahlten Milz bemerkt. Die destruktive Wirkung der Kathodenstrahlen aber beschr&#228;nkt sich wegen ihrer schwachen Penetrationskraft nur auf die Oberfl&#228;schenschicht der direkt bestrahlten Seite, w&#228;hrend an der von den direkten Strahlen entfernt liegenden Stelle nur eine schwache Degeneration oder vielmehr eine gereizte Erscheinung auftritt. 5) Wegen der geringen Durchschlagskraft der Kathodenstrahlen zeigt das von den direkten Strahlen entfernt leigende Gebiet des Milzgewebes keine regressive Ver&#228;nderung, sondern nur eine Erscheinung der "lymphatischen Metaplasie". Dagegen ist die durch die X-Strahlen bedingte Ver&#228;nderung der Milz haupts&#228;chlich eine "myeloische Metaplasie", bei der die vermehrten freien Zellen in der roten Pulpa nach der Bestrahlung mit den X-Strahlen ausser den Splenozyten, Plasmazellen, sowie Makrophagen vor allem myeloische Zellen, wie Myelozyten und Leukozyten, zu sein Pflegen, w&#228;hrend die Lymphozyten in den Milzfollikeln und der roten Pulpa fast ganz in Zerfallg eraten. 6) Die Regeneration des durch die X-Strahlen besch&#228;digten Milzgewebes tritt sehr schnell auf, sodass man z.B. nach 2 HED Bestrahlung am 21. Tag und nach
50% HED Bestrahlung am 3. Tage eine vollst&#228;ndige Wiederherstellung des Gewebes feststellen kann. Dagegen ist das durch die Kathodenstrahlen einer Nekrose oder Degeneration verfallene Milzgewebe sehr schwer Wiederherstellbar, sodass bei der den direkten Kathodenstrahlen n&#228;her liegenden Oberfl&#228;chenschicht des Milzgewebe von einer Regeneration keine Rede ist ; daher wird die zugrunde gegangene Oberfl&#228;chenschicht des Parenchyms durch das Bindegewebe ersetzt. Auch konstatiert man bei 5-minutiger Bestrahlung nach 50 Tagen eine merkliche Degeneration der Pulpa ; nach 3-minutiger Bestrahlung ist eine fortschreitende Regeneration des Milzgewebes erst am 70. Tage zu konstatieren.</Abstract>
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    <Abstract>Wenn man durchschneidet beiden Sehenkel des His'schen B&#252;ndels (Hund, Kaninchen, Katze.), die mit Lockesche L&#246;sung durchgesp&#252;lt und in normaler Weise pulsierend sind, bekommt man den Herzblock sofort, aber kehrt die normale Schlagfolge gewohnlich zur&#252;ck. Mit der electrokardiographischen Methode kann man den Herzblock und die normale Schlagfolge weiterhin Konstatiert. His'schen B&#252;ndels unterweg best&#228;ndig ausstrahlt die Fasern im Kammermuskel, daher der Herzblock durch die Durchschneidung des beiden Schenkels des His'schen B&#252;ndels im Scheidewand des Kammers ist kaum denkbar.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Es ist unzweifelhaft, dass Methylenblau bei CO-gas, NO-gas und Zyankaliumvergiftung eine g&#252;nstige Wirkung aus&#252;bt, so hat der Verfasser &#252;ber das Wesen der Wirkung eine Untersuchung angestellt.�@Die Ergebnisse werden wie folgt, zusammengefasst: 1) Methylenblau vermindert die Verbindengsverm&#246;gen von Kohlenmonooxyd oder Stickstoffoxyd und H&#228;moglobin, in Folge dessen vergr&#246;ssert sich die Dissoziation-Konstanz des Kohlenmonooxyd-h&#228;moglobin bei dem bestimmten Partierdruck der Kohlenmonooxyd. 2) Methylenblau wirkt erhohend die letale Dose von Zyankalium. 3) Methylenblau wirkt dabei wahrscheinlich als Wasserstoffempf&#228;nger, lebende Gewebe, wie Muskel und Leber u.s.w. als Katalysator.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Beim Kaninchen eine Stunde nach der oralen Zuf&#252;hrung des Ammonium chloratum (0.7g pro kg Korpergewicht) oder des Natrium bicarbonicum (0.8g pro kg K.G.) lnjiziert Verf. 10.0cc 2% iger Losung von Theocin, Diuretin, und Caffeino-Natrium benzoicum in die Ohrvene und t&#246;tet die Tiere eine Stunde sp&#228;ter, um die herausgenommene Niere zu untersuchen. Die Untersuchung der Niere geschah durch die Eosin-H&#228;matoxylin-Farbung sowie durch die Cajalsche Uransilbermethode. Die Resultat sind wie folgt: 1. Nach Vorbehandlung mit Natrium bicarbonicum verursacht die Injektion von Theocin, Diuretin, oder Caffein die ausgepr&#228;gte Kapillaren erweiterung um die Harnkan&#228;lchen sowie die Verdichtung der Nierenepithelzellen, deren Golgischer Apparate dabei eine gute Entwicklung zeigen. 2. Bei der Injektion von Theocin, Diuretin oder Caffein nach Vorbehandlung mit Ammonium chloratum sind eine leichte Dilatation der Kapillaren rings um die Harnkan&#228;lchen und eine leichte Verdichtung der Nierenepithelzellen bemerkbar, im welchen die Entwicklung des Golgischen Apparates nicht so deutlich, wie bei der Darreichung von Natrium bicarbonicum, zutage tritt.</Abstract>
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    <Abstract>In 1928 hat Gsell Busse zuf&#228;llig bemerkt, dass das Derivat von Gallens&#228;uren bei jungen M&#228;usen im Sinne eines Ovarialhormons einen Oestrus ausl&#246;sende und den Uterus von infantilen Tieren vergr&#246;sserunde Wirkung aus&#252;bt. Diese Wirkung wurde von Ichinomiya und Kinukasa best&#228;tigt. Aber Maruyama und Yajima haben den Versuch von den obenerw&#228;hnten Autoren bei M&#228;usen nachgepr&#252;ft und dagegen gefunden, dass das chemisch reine Chols&#228;ure-Natrium gar keine den Oestrus ausl&#246;sende und den Uterus vergr&#246;sserunde Wirkung haben. Was den Einfluss der Gallens&#228;ure auf die Entwicklung der m&#228;nnlichen Keimdr&#252;sen betrifft, so wurde es von Yoshino betrachtet, dass die Zufuhr von Glyko-sowie Taurochols&#228;ure eine Vergr&#246;sserung des Hodens zur Folge hat. Verfasser haben auch den Einfluss der Chols&#228;ure auf die Eutwicklung der unreifen m&#228;nnlichen Geschlechtsdr&#252;sen von M&#228;usen durch Zufuhr von verschiedenen Mengen der Chols&#228;ure untersucht, Es wurde dabei gefunden, dass die Entwicklung der Samenblase, des Hodens und Nebenhodens bzw. die der zwei letzteren bei jungen M&#228;usen vom K&#246;rpergewicht unter 8g durch subkutane Zufuhr von kleineren Mengen der Chols&#228;ure gef&#246;rdert, aber durch Injektion von gr&#246;sseren Mengen dagegen gehemmt und dass bei einer Maus vom K&#246;rpergewicht von 9-10g die Entwicklung der Geschlechtsdr&#252;sen bzw. der Hoden durch Zufuhr von Chols&#228;ure vergr&#246;ssert wird. Die Gallens&#228;ure scheint also die Entwicklung der jungen m&#228;nnlichen Geschlechtsdr&#252;sen zu f&#246;rdern.</Abstract>
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    <Abstract>Es wurde die Wirkung einieger Chininderivate, wie Chinidin, Cinchonin, Cinchonidin, Optochin, Eucupin und Vucin, auf die Gerinnbarkeit des Blutes am Kaninchen untersucht. Die Resultate lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Diese Derivate wirken, intraven&#246;s injiziert, je nach der Gr&#246;sse der Dosen auf die Gerinnungszeit des Blutes verl&#228;ngernd, und auf den Gehalt des Blutes au Fibrinogen und Thrombin vermindernd. Die Wirkungst&#228;rke bei den kleinsten noch wirksamen Dosen ordnet sich, wie folgt: Vucin&gt;Eucupin=Optochin&gt;Chinidin&gt;Cinchonin&gt;Cinchonidin. 2. Werden diese Derivate dem Blut im Reagenzglas zugesetzt, so haben sie in niedrigeren Konzentrationen auf die Blutgerinnbarkeit keinen Einfluss. Erst in hohen Konzentrationen verz&#246;gern sie die Gerinnungszeit betr&#228;chtlich. Daraus geht hervor, dass die oben besagte Wirkung dieser Derivate als eine besoudere Reaktion im lebendigen Organismus angesehen werden muss. 3. Die gerinnungsf&#246;rdernde Wirkung des Adrenalins wird durch die Einwirkung von Chinidin und Cinchonidin gehemmt oder umgekehrt, wobei die die Gerinnungszeit verk&#252;rzende und den Fibrinogen- und Thrombingehalt des Blutes vermehrende Wirkung des Adrenalins fast vollkommen ausgeschaltet wird oder der entgegengesetzten Wirkung Platz macht. Bei Eucupin, Cinchonin und Optochin ist eine antagonistische Wirkung gegen Adreualin nur bei grossen Dosen, und zwar selten zu beobachten, aber eine totale Hemmung oder Umkehr der Adrenalinwirkung tritt nie ein. Beim Vucin ist keine antagonistische Wirkung gegen Adrenalin zu konstatieren. 4. Bei diesen Chininderivaten gehen also die hemmende Wirkung auf die Blutgerinnung und die spezifische Wirkung auf das Adrenalin nicht pallarel. Diese letzte Erscheinung kann vielleicht auf die l&#228;hmende Wirkung, die die Chininderivate auf die f&#246;rdernden Fasern des Sympathicus haben, zur&#252;ckgef&#252;hrt werden.</Abstract>
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    <Abstract>Seit drei Jahren hat sich Hamazaki mittels seines eigenen Forschungsverfahrens, welches in der Fixation mit Schwermetallsalzen und der F&#228;rbung durch KarbolfuchsinJod-Methode besteh, mit den s&#228;urefesten Substanzen besch&#228;ftigt und bis jetzt vier Arten von s&#228;urefesteu Granula nachgewiesen, n&#228;mlich Cr-s&#228;urefeste, Cu-s&#228;urefeste, Fe-s&#228;urefeste und Hg-s&#228;urefeste-Granula. Diese Granula stehen in so untrennbarer Beziehung zueinander, dass sie ein neues Stoffwechselsystem auszubauen gestatten. Unter ihnen gehoren die Cr-s&#228;urefesten Granula zu einer hoheren Stufe der in Frage kommenden Substanzen. Sie verbreiten sich in fast allen Parenchpmzellen der Organe und in mesenchymalen Geweben, insbesondere sind sie in Gehirn, Herzmuskel, D&#252;nndarmepithelien, Skelettmuskeln, Nebennieren, Nieren und Leber reichlich vorhanden. Die biologische Untersuchung der Cr-s&#228;urefesten Granula muss also reizvoll und interessant sein. F&#252;r zuk&#252;nftige Untersuchungen der Granula sind Hungerversuche als Grundlage unentbehrlich. Anl&#228;sslich des 26. Japanischen Pathologenkongresses haben Hamazaki und Konishi vorlaufig &#252;ber das in Frage kommende Thema berichtet und nachher hat Verf. unter der Leitung von ao. Prof. Hamazaki diesbez&#252;gliche systematische Untersuchungen vorgenommen. Als versuchstiere wurden erwachsene gesunde Kaninchen, die mit Tohukasu ern&#228;hrt worden waren, benutzt. Nach dem Beginn des Hungerns wurden sie am dritten, bzw. f&#252;nften, siebenten, zehnten, zw&#246;lften und schliesslich am dreizehnten Tage durch Luftembolie get&#246;tet. In jedem Falle wurden die 35 verschiedenen in der Tabelle angegebenen Arten von Geweben und Organen frisch mit M&#252;ller-Eisessig (100:5) drei Tage lang fixiert. Nach dem Auswaschen wurden Paraffinschitte hergestellt und diese nach Hamazakis Karbolfuchsin-Jod-Methode behandelt (s. Virch. Arch. Bd. 295). Als Kontrollf&#228;rbung wurden H&#228;matoxylin-Eosin-F&#228;rbung und Ciaccios Lipoidnachweis durchgef&#252;hrt.
Beim Hungern nehmen die Cr-s&#228;urefesten Granula allm&#228;hlich ab und verschwiden sich in der Regel durch 5 bis 13 t&#228;gigen Versuch. Die Cr-s&#228;urefesten Granula des lockeren Bindegewebes, des glatten Muskelgewebes und des lymphadenoiden Gewebes sind im allgemeinen am wenigsten widerstandsf&#228;hig gegen Hungerwirkungen, und binnen 5 Tagen vermindern sie sich bis zum Verschwinden. Die Granula des Herzens und des Zentralnervensystems sind ganz widerstandsf&#228;hig gegen Hungerwirkungen. Gegen das Endstadiums des Hungerns treten hie und da Degenerationsatrophien der K&#246;rperzellen auf und dann entstehen aus den betreffenden Zellkernen degenerativ viele Cr-s&#228;urefeste Granula. Am deutlichsten ist dieser Vorgang in den Mgenfundusdr&#252;sen nachweisbar.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser verfertigte den Extrakt aus den Bl&#228;ttern und Stengeln von Aconitum sinense Sieb. und pr&#252;fte seine physiologische Wirkung. Amoeben werden durch den Extrakt sofort abget&#246;tet; Vorticella, Hydra und Blutegel werden im ausgedehnten Zustand gesch&#228;digt. Bei dem Uterus-und D&#252;nndarmmuskel des Meerschweinchens ruft der Extrakt nach anf&#228;nglicher Erschlaffung rhythmische Kontraktionen hervor. Die Gef&#228;sse des Frosches werden erheblich verengt. Der Blutdruck bei der Katzist deutlich gesteigert. Der Extrakt vermehrt beim Herzeu wie auch beim Lymphherzen des Frosches und der Kr&#246;te zuerst die Schlagzahl, dann vermindert er dieselbe bis zum Stillstand. Beim Limulusherzen wird die Schlagzahl ohne vorherige Vermehrung allm&#228;hlich bis zum Stillstand vermindert. Die Tonusschwankung des Schilkr&#246;tenvorhofes wird gehemmt, die Amplitude aber vergr&#246;ssert. Bei dem Skelettmuskel (Sartorius) des Frosches wird die Zuckungsh&#246;he erniedrigt und die Zuckungsdauer verl&#228;gert. Der Nerv wird gel&#228;hmt. Die Atmung beim Frosch wird verlangsamt, manchmal von einer Pause begleitet, bis endlich die totale L&#228;hmung der Atmung erfolgt. In diesem Zustand stirbt das Tier. Aus den oben erw&#228;hnten Resultaten schliesst Verfasser, dass der Extrakt zuerst auf von dem Sympathicus innervierten Organen reizend, aber endlich ateml&#228;hmend wirkt. Der Extrakt, mit Alkali-oder S&#228;urel&#246;sung behandelt ist, zeigt keine Verminderung der Wirksamkeit. Alkoholextrakt beh&#228;lt die Wirksamkeit noch bei. Diese Verh&#228;ltnisse erinnern an Aconitin, aber Verfasser meint, dass das Prinzip von Aconitin verschieden ist, da die Wirkung auf das Herz und den glatten Muskel von ihm abweicht. Die wirksamen Bestandteile von Aconitum sinense Sieb. sind also sympathikomimetische Amine.</Abstract>
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