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    <Abstract>Um festzustellen, ob die Milchsaure ebenso wie am Muskel auch auf das Zentralnervensystem als Erm&#252;dungsstoff wirkt, hat Verfasser folgenden Versuch angestellt. Als Resultat ergibt sich folgendes. 1. Die Cremasterreflexzeit beim Kaninchen wird auffallend verl&#228;ngert, wenn man ihm soviel Milchs&#228;ure intravenos injiziert, dass die Wasserstoffionenkonzentration des Blutes merkbar ver&#228;ndert wird. 2. Nach anstrengender korperlichen Arbeit, z. B. nach dem Laufen, wird die Reflexzeit unseres Kniereflexes deutlich verl&#228;ngert.
3. Der Milchs&#228;uregehalt der Hirnrinde (des Schlafenlappens) des Kaninchens vermehrt sich (im Vergleich zu dem Kontrollversuch), wenn man das Tier l&#228;ngere Zeit, etwa 4-6 Stunden lang, dauernd die Ger&#228;usche der elektrische Klingel h&#246;ren l&#228;sst.
Auss diesen Resultaten konnte man schliessen, dass die Milchs&#228;ure bei der Erm&#252;dung des Zentralnervensystems ebenso wie am Muskel eine Hauptrolle spielt.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser untersuchte die Wirkung von Yohimbin auf das Zentralnervensystem und erbielt die folgenden Resultate. 1. Die Cremasterreflexzeit beim Kaninchen wird durch subcutane Darreichung von Yohimbin merkwurdig verl&#228;ngert. 2. In der Chronaxie des Nervs und Muskels von Rana esculenta l&#228;sst sich durch Yohimbin keine Veranderung herbeif&#252;hren, obgleich die Rheobase sich dabei vergr&#246;ssert. 3. Die Chronaxie des Reflexbogens von Rana esculenta, der aus einseitigem Ischiadicus, R&#252;ckenmarkszentrum und andersseitige Ischiadicusm und Gastrocnemius zusammengesetzt ist, verl&#228;ngert sich nach der Injektion von Yohimbin. Man bemerkt gleichzeitig auch eine Verl&#228;ngerung der l&#228;ngsten Summationszeit, verglichen mit derselben Zeit vor der Injektion. Da das Yohimbin in der gebrauchten Konzentration keine merkliche Ver&#228;nderung in der Funktion der Nervenfasern und Muskelfasern hervorruft, konnte man das obige Resultat unter der folgenden Annahme verstehen. Das Yohimbin Wirkt hauptsachlich auf das Ruckenmarkszentrum in der Weise, dass der zeitliche Verlauf der Erregung in demselben verl&#228;ngert wird. Die scheinbare Steigerung des Reflexaktes bei der Darreichung von Yohimbin beruht also nicht auf des Umfanges der Summierbarkeit der Reiz an dem Reflexzentrum.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Obwohl das Verhalten der Leberparenchymzellen gegen den parentearal eingef&#252;hrten Vitalfarbstoff bereits oft untersucht wurde, herrscht bis jetzt doch noch keine &#220;bereinstimmung in den Resultaten, solange die Forschungsmethoden verschieden sind.
Bei Ratten von 70-160g. Korpergewicht injizierte Verfasser intraperitoneal 1,5 cc einer 4% igen Lithion-karminltosung pro 80g. Korpergewicht unter leichter Aether narkose. Die Tiere wurden in bestimmten Zeitintervallen von 20 Minuten bis zu 8 Stunden nach der Injektion getotet, die Leber wurde in 10% iger Formollosung fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Schnitte wurden einfach mit Hamatoxylinlosung gef&#228;rbt. Fur die Endothelfarbung der Leberkapillaren wurde Eosin-Phosphormoribdensaure-Methylblaufarbung (Hamazaki'sche Medifikation) benutzt. Aus diesen Experimenten ergeben sich zusammengefasst folgende Schlusse: 1) Wenn man in die Rattenbauchhohle eine ziemlich grosse Menge Lithionkarminlosung appliziert, so kann man eine Stunde nach der Injektion eine eigenartige "tropfige Farbstoffspeicherung" der Leberzellen festetellen. Diese Erscheinung wird bis zu 5 Stunden nach der Injektion allmahlich deutlicher danach schw&#228;cht sie sich mit der Zeit aber ab und ist 8 Stunden nach der Injektion meist verwischt. 2) Diese "tropfige Farbstoffspeicherung" erscheint in den Leberzellen der Azinusperipherie, insbesondere in den Zellen, welche in der Nahe des Azinuswinkels liegen. 3) Die Mehrzahl der Farbstofftropfen geht in die Blutkappilaren uber und gerkat in Zerfall oder wird von Sternzellen aufgenommeu. Durch Eindickung der Eiweissgrundsubstanz Werden die ubrigen Farbstofftropfen als. Pigmentgranula ausgeschieden, und die letzteren werden auf der Vacuolenwand. sesshaft. 4) Aus Grund der oben angefuhrten Tatsachen kann man diesee "tropfige Farbatoffspeicherung" als einen Abwehrvorgang der Leberzellen gegen die rasche, allgemeine Uberschwemmung des von der Pfortader eingefuhrten Giftes ansehen. 5) Verfasser glaubt, dass diese "tropfige Farbstoffspeicherung" eine noch nicht beschriebene Form der vitalen Farbstoffspeicherung der Leberzellen ist.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Unter 93 Carcinomen der letzten 10 Jahren im unseren Institut haben wir 3 F&#228;lle (3.2%) von primaren multiplen Carcinomen gehabt. Den letzten Fall untersuchte Verf. makroskopisch und mikroskopisch ausf&#252;hrlich. Es handelte sich um einen 70 j&#228;hrigen Manne, welcher einen seltsain grossen (manneskopfgrossen) Prim&#228;rnierenkrebs und einen kleinen Magenkrebs zeigte. Es war also ein Beispiel des sogenannten nichtsystoematischen Prim&#228;ren multiplen Carcinoms nach Borst. Bez&#252;glich der Pathogenese, mochte der Verf. mit Berucksichtigung der bisherigen Literaturangaben annehmen, dass die Disposition zur Entstehung des primaren multiplen Carcinoms ein grosse Rolle spielt.</Abstract>
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    <Abstract>Bei Kaninchen bestrahlte die Verfasserin die Lebergegend mit den Kathodenstrahlen und t&#246;tete die Tiere nach verschiedenen Zeiten, um ihre Lebern teils durch die Eosinh&#228;matoxylinf&#228;rbung, teils mit der Eisenh&#228;matoxylinf&#228;rbung zu untersuchen. Ausserdem bediente sie sich der Sudan III-F&#228;rbung, um die fettige Ver&#228;nderung zu untersuchen. Gleichzeitiz zog sie die mit X-Strahlen bestrahlten Lebern in Betracht und verglich die Wirkungen beider Strahlen miteinander. Die Leberzellen werden durch Kathodenstrahlen stark angegriffen, indem sie meistens oedematisch anschwellen, w&#228;hrend wenige infolge des Dr&#252;ckes einschrumpfen. Ausserdem zeigen die Zellen Vakuolenbild Verfettung, Zerfallserscheinung oder Verschmelztung etc. Zuweilen f&#228;rben sich die Zellleiber nicht mit Eosin, sondern, sie nehmen einen Farbenton des Hamatoxylins ein. Besonders in der oberflachlichen Schicht gehen die. Leberzellen zu Grun und erw deln sich in eine homogene. Masse. Die Mitochondrien der Leberzellen zeigen bald nach Bestrahlung eine unregelmassige Ordnung, dann werden sie zu feinen stabchenartigen oder kornigen Elementen und bussen ihre Farbbarkeit ein. Allmahlich vermindern. sie sich an Zahl, um endlich als sparliche Kornchen dem Kern anhangend zu bleiben, wenn der Zellleib zerf&#228;llt, oder mit dem Zellkorper ganz zu verschwinden. selten stellen sich die Mitochondrien als grobe St&#228;bchen oder Korner dar und f&#228;rben sich inteusiv. In diesem Fall k&#246;nnen sie sich verschmelzen und eine Masse bilden. Wenn die Zellen zerfallen, so fliessen die Mitochondrien aus, die in der homogenen Masse zerstreut vorhanden sein konnen.
H&#228;ufig fallen die Leberzellen der Fettdegeneration anheim, dann sieht man, dass die feinen kornigen Mitochondorien durch Fet tropfen gedr&#252;ckt vorhanden sind. Durch eine starke Wirkung der Kathodenstrahlen konuen die Leberzellen ohne Umgestraltung zugrunde gehen. In diesem Falle stellen sich die Mitochondrien a1s kugelige kornchen gleichm&#228;ssig im Zellleib, aber sie erleiden dann durch die Plastvakuolisation oder die Plastolyse eine starke Verminderung oder verschwinden g&#228;nzlich Auch die Kerne der Leberzellen werden durch Kathodenstrahlen angriffen, indem sie Schrumpfung und Pyknose oder Anschwellung und schlechte Farbung oder Karyolyse resp. Karyorrhexis zeigen. Doch ist die Veranderung der kerne im allgemeinen leichter als die der Zellleiber, sodass die ersteren nach Vernichtung der letzteren h&#228;ufig lang ubrigbleiben. Auch die Sternzellen werden durch Kathodenstrahlen stark angegriffen und erleiden dieselbe Veranderung wie die Leberzellen. Im nekrotischen Herde sind die Sternzellen haufig mit zahlreichen Fetttropfchen ausgefullt, was auch in den tiefliegenden Zellen der Fall sein k&#246;nnen.
Das &#246;berfl&#228;chliche nekrotische Lebergewebe zeigt eine starke entzundliche Reaktion, indem es mit Rundzellen, Leukozyten und Histiozyten infiltriert ist. Im Anfangsstadium nach Bestrahlung sieht man in dieser Gegend eine Hyperamie oder Blutung.
Das oberflachliche Bindegewebe der Leberh&#252;lle verf&#228;llt durch Kathodenstrahlen in Nekrose, wahrend das tiefere locker wird. Doch leistet das Bindegewebe im allgemeinen gegen Bestrahlung Widerstand, was vor allem f&#252;r das interstitielle Bindegewebe gilt, das nach Bestrahlung vielmehr wuchernd das zugrunde gegangene Lebergewebe ersetzt. Die kleinen und grossen Blutgef&#228;sse im Zwischengewebe und Hulle werden durch Kathodenstrahlen starkangegriffen, indem sie sich h&#228;ufig obliterieren, was besonders in der oberflachlichen Schicht der Fall ist. Dasselbe gilt auch fur die Gallengange, die sich auch nach Regeneration durch das Narbengewebe gedruckt obliterieren k&#246;nnen. Das oberfl&#228;chliche Lebergewebe geht nach Bestrahluag ganz zugrunde, ohne eine Regenerationserscheinung zu zeigen. Dieser Defekt wird durch Narbenbildung ersetzt. Auch in der tieferen Gegend siehmta u eine starke Wuchung des Zwischenbindegewebes, das das Leberlappchen umh&#252;llt und dies infolge des Dr&#252;ckes stark verkleinern l&#228;sst.Iin Gegensatz zu Kathodenstrahlen greifen X-Strahlen vor allem die Kerne, die durch die letzteren an Schrumpfung, Pyknose, Umgestaltung etc.l eiden, w&#228;hrend die Zellk&#246;rpenr och keinen ennenwerte Ver&#228;nderung zeigen. Die Verfettung der Leberzellenk ommt durch X-Strahlen nicht zum Vorscheim. Die Mitochondrien der Leberzellen finden sich nach Bestrahlung mit X-Strahlen fast gleichm&#228;ssig im Zellk&#246;rper verteilt, selbst wenn eine Vakuolenbildung im Zellleib auftritt. Nur wenn die Zellen stark angegriffen werden, so verschwinden die Mitochondreni, die sonst der Homogeneisationa nheim fallen. Im letzteren Falle verschmelzen die am Kerne anliegenden Mitochondrien zuerst miteinander und dann allm&#228;hlich mit den anderen, sodass der ganze Zellk&#246;rper endlich mit einer durch Eisenh&#228;matoxylin intensivgef&#228;rbten Masse ausgef&#252;llt wird. Diese Erschinung tritt nach Bestrahlung mit Kathodenstrahlen nicht in die Erscheinung. X-Strahlen besch&#228;digen zuerst den Zellkern, dann die Mitochondrien und endlich den ganze Zellleib im Geaensatz zu Kathodenstrahlen,
die zuerst den Zellk&#246;rper, dann die Mitochondrien und zuletzt den Kern angreifen. Die Regeneration der Leberzellen tritt nach Bestrahlung mit X-Strahlen h&#228;ufig vollst&#228;ndig und schnell auf, was niemals im Fall der Kathodenstrahlen der
Fall ist. Die Wirkung der X-Strahlen ist tiefangreifend und diffus, aber wenig zerst&#246;rend, sodass die dadurch veranlasste Gewebsver&#228;nderung im allgemeinen langsam auftritt und leicht ist. Dagegen haben Kathodenstrahlen wenige Durchschlagskraft, sodass die dadurch veiursachte Gewebsver&#228;nderung sich anfangs fast auf die Oberfl&#228;chenschicht beschr&#228;nkt, die wegen ihrer stark vernichtenden Kraft ganz verderbt wird. X-Strahlen wirken auf verschiedene Gewebselemente selektiv, sodass die Leberzellen am st&#228;rksten, die Sternzellen nur schwach, und das Bindegewebe gar nicht angegriffen werden, w&#228;hrend Kathodenstrahlen ann&#228;hernd gleichm&#228;ssig alle Elemente besch&#228;digen. Die Sternzellen, besonders die oberfl&#228;chlich liegenden werden durch Kathodenstrahlen stark angegriffen und gehen h&#228;ufig zugrunde, oder verfallen in Verfettung, w&#228;hrend sie durch X-Strahlen nur selten besch&#228;digt werden. Die Mitochondrien der durch. X-Strahlen besch&#228;digten Sternzellen k&#246;nnen der Homogen&#233;isation anheimfallen, was aber nach Bestrahlung mit Kathodenstrahlen nicht der Fall ist. Nach Bestrahlung mit X-Strahlen nehmen die Sternzellen manchmal Fett auf und zeigen Mastung, und selbst die besch&#228;dinten Zellen stellen sich schnell wiederher, wie die Leberzellen. Auch die durch X-Strahlen besch&#228;digten Galleng&#228;nge regenerieren sich schnell im Gegensatz zum Fall der der Kathodenstrahlen. Die Blutgef&#228;sse zeigen nach Bestrahlung mit X-Strahlen nur eine leichte Ver&#228;nderung der Intima und werden niemals so stark zerst&#246;rt, wie durch Kathodenstrahlen. Endlich im Fall der X-Strahlen sieht man keine reaktive Entz&#252;ndung und das Zwischenbindegewebe erf&#228;hrt fast keine Wucherung.</Abstract>
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    <Abstract>Neuerdings habe ich 2 F&#228;lle der sog. Mikuliczschen Kr&#228;nkheit gesehen, die von verschiedenen Ursachen hervorgerufen waren. Im ersten F&#228;lle handelte es sich um einen kraftigen 51 j&#228;hrigen Mann. Das Leiden verlief seit ca. 1 Jahr ganz langsam. Als subjektive Beschwerden klagte er &#252;ber etwas Schwergef&#252;hl im oberen Augenlide, Trockenheit der Mundh&#246;hle, &#252;bler Geruch des Exspiriums, Steigerung des Geschlechtstriebes. Objektiv konstatierte man beiderseitig einen bohnengrossen Tr&#228;uendr&#252;sentumor und eine h&#252;hnereigrosse Anschwellung der submaxillaren Speicheldr&#252;sen. Die Oberfl&#228;che des Tumors war h&#246;ckerig und knorpelhart. Im Blutbild wurde relative Lymphozytose festgestellt. Histologisch ergab ein chronisches, entz&#252;ndliches Granulationsgewebe, worin Rundzelleninfiltration, Bindegewebswucherung und regressive Veranderung des Parenchyms sichtbar waren. Die Ursache des Leidens konnte ich nicht klarstellen. Als Therapie wandte ich nach der Exstirpation des Tumors, Rontgenbestrahlung und innerlich Jodkalium an und konnte das Leiden innerhalb eines halben Jahres zur Heilung bringen. Im zweiten Fall handelte es sich um einen 45 j&#228;hrigen Mann. Das Leiden verlief innerhalb 2 Wochen sehr schnell. Er klagte &#252;ber leichte Trockenheit der Mundhohle und &#252;ber Spannungsgefuhl im Bereiche des Tumors. Objektiv konstatierte man symmetrische Anschwellung der Tr&#228;nen, Ohrspeichel- und Submaxillarspeicheldr&#252;sen, die kleiner als die im ersten Falle war. Der Tumor war weich und glatt, Im Blutbild zeigte Vermehrung der Lymphozyten und besonders der eosinophilen Leukozyten. Die Wassermann'sche Reaktion war positiv. Durch innerliche Arsentherapie, Rontgenbestrahlung und antiluetische Kur wurde der Tumor in 4 Wochen sehr schnell verkleinert. Als die Ursache des Leidens kann man daher syphilis annehmen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Was die Clonorchiasis sinensis betrifft, so besch&#228;ftigten sich zwar schon zahlreiche Uutersuchungen mit der pathologisch-histologischen Ver&#228;nderung der Leber, der Milz, und des Pankreas etc, aber es scheint mir, dass eine besondere Angabe &#252;ber die Nierenver&#228;nderung noch fehlt. Daher hat Verfasser experimentell eine eigene Untersuchung &#252;ber die Veranderung der Nierengewebe angestellt. Die wichtigsten Resultate derselben beim Kaninchen sind folgende: 1) An den Epithelzellen der gewundenen Harnkanalchen, besonders im Bereich des Hauptstuckes, wurde im sp&#228;teren Stadium der Krankheit die Tr&#252;beschwellung nachgewiesen; und zwar beschr&#228;nkt sich bei sehr akuten F&#228;llen die Ver&#228;nderung ungefahr &#228;uf die Schwellung des Epithels, aber bei chronischen F&#228;llen gesellt sich eine deutliche k&#246;rnige Degeneration der Protoplasmen hinzu. 2) Was die Ursache der oben erw&#228;hnten Epithelver&#228;nderungen anbetrifft, so sind sowohl die in das Blut &#252;bergegangenen Stoffwechselprodukte der Parasiten als auch die durch pathologische Veranderungen der Leber der kranken Tiere selbst gebildeten, mehr oder weniger giftigen intermediaren Stoffwechselprodukte hervorzuheben.</Abstract>
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    <Abstract>Aus der Medulla oblongata der genannten Reptilienarten hat Verf. zahlreiche luckenlose Schnittserien angefertigt und an der Hand der Weigert'schen Markscheidenfarbung untersucht. Unter den Resultaten, zu denen er gelangt, sind die Folgenden besonders ausfuhrlich zu berichten. 1) Das Gehirn ist bei der Eidechse verh&#228;ltnism&#228;ssig am grossten, und ihr Gewicht macht 1.1705% des gesammten K&#246;rpergewichtes aus, w&#228;hrend das erstere bei der Schlange zum letzteren wie 0.1354 zu 100, und sogar bei der Schildkr&#246;te nur wie 0.0550% zu 100 sich verh&#228;lt. 2) Die Medulla oblongata tritt bei der Eidechse besonders stark, beider Schlange etwas weniger stark gekr&#252;mmt und bei der Schildkr&#246;te sogar fast geradlinig gestreckt zutage, so dass der zwischen der Medulla oblongata und dem R&#252;ckenmark entstehende Winkel bei der Eidechse am kleinsten (112) boi der schlange etwas grosser (135) und bei der Schildrote am gr&#246;ssten (152) ist. 3) Bei der Eidechse schl&#228;gt sich das Kleinhirn von seinem dorsalen Rand am so stark nach oben hin um, dass es gegrn die anderen Hirnteile vertikal sich lagert, w&#228;hrend wir bei Schlange und Schildkrote eine in horizontaler Richtung ausgebreitete Kleinhirnplatte vor uns habeh. 4) Am kaudalen Abschllitte der Oblongata dringen die Hinterstr&#228;nge zwar bei der Eidechse zwischen die beiderseitigen Hinterh&#246;rner stark hinein, aber das Hineindringen ist bei den anderen Arten, besonders der Schildlkrote viel weniger stark, und bei Agkistrodon blomhoffi (einer Art giftiger Schlange) sogar kaum sichtbar. 5) Der Hypoglossuskern wird bei Schlangel und Eidechse, im Gegeusatz zur Schildkrote, wo er schwer erkennbar ist, als eine wohl begrenzte Zellgruppe angetroffen. Die Zellgruppe findet sich bei der Schlange entfernt vom zentralen H&#246;hlengrau ventrolaterl und erstreckt, sich weiter proximal, als bei der Eidechse, wo sie medial am dorsalen Ende des Vorderhornes seine Lage hat. 6) Die sensiblen und motorischen Wurzeln des Glossopharyngeus liegen zwar bei der Schildkrote in einem und demselben Niveau, die ersteren sind aber bei Eidechse und Schlange etwas kaudaler, als die letzteren, zu finden. Das Akustikut areal tritt bei der Eidechse besonders stark entwickelt zutage, w&#228;hrend es bei der Schlange in der Entwickelung verh&#228;ltnism&#228;ssig zur&#252;cktritt. 7) Was nun den Facialis anbetrifft, so findet sich die sensible Wurzel bei Schlange und Eidechse ca. 0.12 bis 0.15mm kaudaler, als die motorische, w&#228;hrend die beiden Wurzeln bei der Schildkrote in einem und demselben Niveau angetroffen werden. Der motorische Kern des Facialis zeigt sich bei Schlange und Eidechse wohl als eigener Kern heransdifferenziert, was bei der Schildkrote nicht der Fall ist, wo der dorsale und ventrale Facialiskern miteiander zusammenhangen, und zwar der dorsale einen oralen Abschnitt der gemeinsamen motorischeh Kerns&#228;ule des XI., X., IX. und VII. Nerven ausmacht. 8) Der Abducens zeigt sich an der Schildkr&#246;te etwas anders gestaltet als an Schlange und Eidechse, da sein Kern und seine Wurzel (dort viel kaudaler als der FacialiS anzutreffen sind. 9) Der Trigeminus entwickelt sich bei der Schlange am st&#228;rksten, bei der Eideche etwas schw&#228;cher und bei der Schildkr&#246;te tritt er sogar in der Entwickgelung stark zur&#252;ck. Der motorische Kern findet sich bei ber Schildkrote ganz nahe dem zentralen Hohlangrau, wahrend er bei der Eidechse ein wenig, bei der Schlange betr&#228;chtlich entfernt davon in der Formatio reticularis anzutreffen ist.</Abstract>
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    <Abstract>Zusammenfassung der Experimentalresultate: 1) Serum zieht Gef&#228;sse zusammen. 2) Brustwasser und Ascites uben keine bemerkbareu Wirkungen auf die Gef&#228;sse aus. 3) Lecithin wirkt auf Gef&#228;sse erweiternd; dagegen zieht Cholesterin dieselle zusammen. 4) Jod und Natr. jodid: Wenn sie dick flussig sind, so ziehen sie die Gef&#228;sse zusammen. Kali. jodatum; Wenn es dickdichtig ist, so zieht es Gef&#228;sse einwenig zusammen; wenn es aber d&#252;nn ist, so ubt es nur eine geringe Wirkung aus.</Abstract>
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    <Abstract>In den vorausgehenden zwei Mitteilungen hat Verfasser schon &#252;ber den Einfluss der Phosphatpufferlosung von verschiedener Wasserstoffionenkonzentration auf den Grundumsatz eingehendere Studien gemacht. In dieser Arbeit wollte er &#252;ber die Korrelation der Einfusse von Phosphatgemischen und Hormonen auf jenen Untersuchungen anstellen. Als Versuchstier wurde hier ebenso wie fruher das Kaninchen gewahlt. Die Versuchsergebnisse sind, wie folgt. 1) Adrenalin, je 0,2mg. subkutan injiziert, verursachte zwar eine Steigerung des Grundumsatzes, jedoch Keinen bemerkenswerten Temperaturanstieg. 2) Die gleichzeitige Verabreichung von Adrenalin und irgend einer Phosphatpufferlosung rief eine st&#228;rkere Erh&#246;hung des Grundumsatzes, dagegen eine geringere Steigerung der Korpertemperatur hervor als diejenige der entsprechenden Phosphatpufferl&#246;sung allein. 3) Insulin, je I klinische Einheit pro Kg. injiziert, verursachte keine bedeutende Temperaturver&#228;nderung, jedoch eine Verminderung der O(2)-Aufnahme sowie eine Steigerung der R.Q. 4) Die gleichzeitige Zufuhr von Insulin und irgend einer Phosphatpufferlosung bewirkte eine weniger auffallende Steigerung der K&#246;rpertemperatur sowie auch des Grundumsatzes als diejenige der entsprechenden Phosphatpufferlosung allein. Aus diesen Ergebnissen ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Hormonwirkung auf den Organismus verschieden ist, je nach der vorherrschenden Lage des physikalischchemischen Milieus im Organismus.</Abstract>
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    <Abstract>Der verfasser injizierte bei einer Gruppe der Kaninchen Jod-Jodnatriuml&#246;sung in die Ohrvene nur einmal, oder t&#228;glich einmal 3 Tage bis 2 Wochen lang und liess die Tiere 5 Minuten-3 Wochen lang weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten und ihre Schilddr&#252;sen mit Eosin-H&#228;matoxylin-F&#228;rbung und Uran-Silbermethode zu untersuchen. Bei einer anderen Gruppe derselben Tiere injizierte er Thyreoprotein in die Ohrvene und nach 5 Minuten-48 Stunden t&#246;tete die Tiere und untersuchte ihre Schilddr&#252;sen gleicher Weise. Anderseits gab er einer dritten Gruppe der Kaninchen Thyreodeum siccum 3-7 Tage lang, um es mit der Futterung aufnehmen zu lassen. Dann liess er die Tiere einen Tag-eine Woche weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten und ihre Schilddr&#252;sen auf die genannte Weise zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: Im Fall der einmaligen Injektionsbehandelung sowohl der Jod-Jodnatriuml&#246;sung als auch des Thyreoproteins zeigt die Schilddr&#252;se anfangs eine kurze Zeit eine Erscheinung der Funktionssteigerung, indem die Epithelzelleu sich erh&#246;hen und ihr Golgischer Apparat sich stark entwickelt, wobei die Follikelhohlen sich verkleinern und die Kolloidsubstanz an Menge abnimmt. Bald aber verf&#228;llt die Drtuse in eine regressive Ver&#228;nderung. Dabei verkurzen sich die Epithelzellen und ihr Apparat tritt in den Hintergrund. Gleichzeitig erweitern sich die Follikelhohlen, und die Menge der Kolloidsubstanz zunimmt. Diese Veranderung tritt jedoch allmahlich zyr&#252;ck, und die Druse zeigt nach einer langen Zeit wieder die ganz normale Struktur. Wenn man dem Kaninchen Jod-Jodnatriumlosung wiederholt injiziert oder Thyreodeum durch mehre Tage hindurch per os gibt, so zeigt die Schilddruse des betreffenden Tieres ein Zeichen der Funktionserniederung, das mit der Wiederholung der Behandelung mehr und mehr deutlich wird. Diese Veranderung verschwindet nach Sistierung der Behandelung nicht unmittelbar, sondern sie bleibt &#252;ber 10 Tage bestehen. Kurz nach der einmaligen Injektion der Jod-Jodnatriumlosung oder des Thyreoproteins wird die Schilddruse des betreffenden Tieres anfangs gereizt und zeigt ein Zeichen der Funktionssteigerung. Diese Erscheinung ist aber nur vorubergehend, denn sie macht bald der Erscheinung der Funktionserniederung Platz. Die letztere trifft man auch im Fall an, wo man wiederholt Jod-Jodnatriumlosung injiziert oder Thyreodeum durch mehrere Tage hindurch gegeben hat. Sie ist dadurch hervorgerufen, dass Jod oder Schilddr&#252;sensubstanz zu reichlich im Tierk&#246;rper vorhanden ist.</Abstract>
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    <Abstract>Verfaeser stellte Pr&#228;zipitate her, indem er Anti-Coli-Kaninchenserum mit Coliextrakt, Auti-Rinder-Kauinchenserum mit Rinderserum digerierte, und immunisierte damit Kauinchen oder Meerschweillchen. Weiter injizierte er den Tieren eine bei 65C im physiologischen Kochsalzmedium isolierte Pr&#228;zipitinl&#246;sung und den Ruokstand derselben.Dabei beobachtete er, dass die Versuchstiere nach mehr naligen Injektionen das eutsprechende Pr&#228;zipitin erzeugt hatten. Bei Meerschweiuchen wurde daneben Antikztininchenseriumpr&#228;zipitin in grosserer Menge als Anti-Coli- oder Autirinderserumpr&#228;zipitin gebildet. Es ergab sich kein bemerkoarer Unterschied in Bezua auf die Immuakorperbildung zwischen sensibilisiertem Prazipitat und dem Ruckstand, der nach Isolierung des Pr&#228;zipitins zur&#252;ckblieb. Jedoch wird die Antigenit&#228;t zur Antikorperbildung durch mehrmalige, d. h. Hypersensibilisierung vermindert, und die Antigenit&#228;t zeigt sich entsprechend der isolierten Losung und dem R&#252;ckstand derselben als minderwertig, wogegen das Kaninchenserum bei Meerachweinchen in grosser Menge dabei gebildet wird. Verfasser beach&#228;ftigte sich in der folgenden Unterauchung damit, das IsolierungsVerfahren so zu verbessern, dass von der isolierten Pr&#228;zipitiul&#246;sung die Antigene m&#246;glichst frei gelassen werden, weil in dieser Untersuchung der Antigen&#252;bergang bei der Isolierung nicht ganz vermieden werden kann.</Abstract>
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