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    <Abstract>Verfasser beobachtete &#252;ber das Schicksal des Autoblutes, welches in verschiedene Gewebe; Bauchh&#246;len, Subkutanen, Muskeln, Gehirne, injiziert wurde. Die Resultate sind folgende: 1. Bei der Injektion in die Bauchh&#246;le: a) Die Erythrophagie im Netz tritt nach 10 bis 20 Minuten der Injektion des Blutes auf, aber nach 60-72 Stunden am st&#228;rksten. b) Die Eisenreaktion zeigt sich von 72 Stunden bis 1 Woche nach der Injektion. c) Erythrophagie und Eisenreaktion sind weder von der Zimmertemperatur noch von der Geschlecht des Versuchstieres abh&#228;ngig, w&#228;hrned sie wahrscheilich durch die Jahreszeiten ein wenig beeinflusst werden. 2. Bei der subkutanen Injektion: a) Die Erythrophagie wird schon 10 Minuten nach der Blutinfusion beobachtet, und 60-72 Stunden am lebhaftesten. b) Die Eisenreaktion f&#228;ngt in 24 St. einzutreten an und in 96-120 St. zeigt sie sich am deutlichsten. 3. Bei der intramuskul&#228;ren Injektion: a) Die Erytbrophagie ist erst in 48 St. zu beobachten und in 72 Stunden am st&#228;rksten. b) Die Eisenreaktion zeigt sich erst in 48 Stunden und in 96-120 St. am deutlichsten. 4. Bei der intracerebralen Injektion: a) Die Erythrophagie ist erst in 48 Stunden sichtbar, und in 120 Stunden am deutlichsten. b) Die Eisenreaktion beginnt nach 72 Stunden und ist in 7-10 Tage ad maximam. 5. Das Auftreten der Erythrophagie und der Eisenreaktion nach der Einspritzung des eigeuen Blutes ist fei dem subkutanen Bindegewebe am fr&#252;hesten und zwar in die Reihenfolge, Skelettmuskeln, Gehirn und Netz. 6. Die Zeit des Auftretens der Erythrophagie sowie Eisenreaktion ist von dem Alter der Versuchstiere abh&#228;ngig; sie ist bei den Tieren von bl&#252;hendem Alter am fr&#252;hesten, bei den alten Tieren sp&#228;ter und bei den jungendlichen am sp&#228;testen. 7. Die Eisenreaktion erscheint im allgemeinen haupts&#228;chlich in den Histiocyten, beim subkutanen Bindegewebe aber auch in den Bindegewebszellen und Bindegewebsfasern in leichtem Grade, und bei der intraskelettmuskul&#228;ren Injektion tritt sie auch in dem Bindegewebe der inneren und &#228;usseren Muskelscheide auf, keineswegs aber in den Muskelfasern,  8. Die Eisenreaktion wird in den peripheren Teilen des Herdes der Blutinfusion nachgewiesen, w&#228;hrend sie sich in dem zentralen Teil des Herdes sehrs selten wahrnehmen l&#228;sst. Im Anfangsstadium konnte die Reaktion allerdings oft auch im Zentrum des Herdes in einigen grossen Monocyten leicht positiv nachgewiesen werden. Daraus ist sehr wahrscheinlich, dass die H&#228;mosiderinbildung im betreffenden Herde sich haupts&#228;chlich durch die Bestundteile des Ortgewebes oder der daraus gewachsenen Zellelementen stattfindet, dass aber die im Blute zirkulierenden Zellbestandteile sich daran sehr selten beteiligen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Verfasser untersuchte zuerst dieser Mitteilung die Spezifit&#228;t des Nierenantigens von Rind, Ziege, Schwein, Hund, Kaninchen, Meerschweinchen, usw. und der V&#246;gelnieren (Huhn) durch das entsprechende Antiserum von Kaninchen. Dann schied er das Nierenantigen weiter in Rinden- und Marksubstanz und stellte Immunsera f&#252;r diese beiden Teile her. Der Reaktionsgrad der Immunsera auf Antigene wurde mittels der Pr&#228;zipitin- und Komplementbindungsreaktion gep&#252;ft und bei dieser Untersuchung die Pr&#228;zipitinreaktion nach der Uhlenhuthschen Originalmethode und der Ogataschen Antik&#246;rperverd&#252;nnungsmethode angewandt, wobei man mit der letzteren die Spezifit&#228;t auf der Antigenseite und Antik&#246;rperseite n&#228;her unterscheiden kann. Verf. kam zu folgenden experimentellen Resultaten: 1) Das Antinierenimmunserum reagiert am st&#228;rksten mit Nierenantigen von dem entsprechenden Tier, doch reagiert es ungef&#228;hr parallel auch mit anderen Tiernieren je nach dem zoologischen Verwandsschaftsgrad. Z. B. Antirindernierenimmunserum reagiert zweifellos am st&#228;rksten auf Rinderniere (Hauptantigen), dann folgt bez&#252;glich der Reagierbarkeit die Ziegenniere. 2) Die Schweine- und Hundeniere reagiert noch schw&#228;cher, und es ist bemerkenswert, dass die H&#252;hnerniere, welche f&#252;r S&#228;ugetiere zoologisch weit entfernt steht, auf das Antiserum der S&#228;ugetierniere reagiert, wenn die Reaktion auch sehr schwach ist. Die Kaninchenniere reagiert schw&#228;cher als andere S&#228;ugetiernieren auch mit Antinieren von Kaninchen. Nach Abs&#228;ttigung mit Serum-antigen reagiert das Antinierenserum positiv mit Nierenantigen von dem Muttertier der Antigene und von anderen Tieren, weshalb man die relative Organspezifit&#228;t des Nierenantigens sicher best&#228;tigen kann. 3) Das mit Serum des Tieres abges&#228;ttigte Antinierenimmunserum reagiert auch auf verschiedene Organe desselben Tieres, und seine Reaktionsst&#228;rke geht nach folgender Reihe: zu Leber und Lunge, Milz, Herz, Nebenniere, Hoden stark, Spermafaden und Augenlinsen schwach, doch positiv. 4) Bei Abs&#228;ttigung mit Nierenantigen wird der Antik&#246;rper gegen Nieren vollst&#228;ndig absorbiert. Bei Antirinden- und Antimarkimmunserum zeigen sich in bezug auf Spezifit&#228;t, besonders auf Organspezifit&#228;t gleiche Verh&#228;ltnisse wie bei Nierenantiserum, doch scheint mir das Antimarkimmunserum hinsichtlich der Organspezifit&#228;t sch&#228;rfer zu sein als Antirindennierenserum, weil es (das Antimarkimmunserum) mit Linsenantigen positiv reagieren kann. 5) Man kann mit der Komplementbindungsreaktion zu dem gleichen Resultat kommen, wenn man die Untersuchung nach der Antik&#246;rperverd&#252;nnungsmethode ausf&#252;hrt.</Abstract>
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    <Abstract>Chinin ruft am Kaninchen in Dosen von 0.1-50 mg/kg intraven&#246;s verabreicht, in alien F&#228;llen bei dem roten Blutbild und dem H&#228;moglobingehalt keine bestimmte Ver&#228;nderung hervor. Dagegen zeigt es auf das weisse Blutbild eine spezifische Wirkung. In Dosen von 3-50 mg verursachtes eine deutliche Leukozytose, die haupts&#228;chlich von der Vermehrung der pseudoeosinophilen Leukozyten herr&#252;hrt. Bei gr&#246;sseren Dosen, wie 30-50 mg, kommt die Leukozytose jedoch leichter als bei kleineren zum Vorschein, und dazu geht eine vor&#252;bergehende Leukopenie voraus, die durch die Verminderung der Lymphozyten bedingt ist. Wenn 3-30 mg/kg Chinin mit 0.5 mg/kg Adrenalin gleicbzeitig gegeben werden, so &#252;bt das erstere auf die Wirkung des letzteren fast keinen Einfluss aus. Wenn aber die gleichen Dosen Chinin 2-3 Stunden nach der Adrenalininjektion, also kurz vor dem Zustundekommen der Adrenalinwirkung, verabreicht werden, so wird die sonst durch Adrenalin hervorgerufene Vermebrung der pseudoeosinophilen Leukozyten v&#246;llig unterdr&#252;ckt, es vermindern sick auch die Lymphozyten und somit tritt die Leukozytose nicht zutage. Die Adrenalinwirkung wird also auch in Bezug auf das Blutbild durch zeitliche Einwirkung des Chinins gehemmt und sogar umgekehrt. Vergleicht man hiermit die Wirkung des Yohimbins (vergl. I. Mitteilung), so ersieht man, dass sich die beiden Stoffe auch in der Wirkung auf das Blutbild, wie auf den anderen Gebieten, sowohl in der eigenen Wirkung als auch in der Beziehung zum Adrenalin sehr &#228;hnlich verhalten.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser hat die inverse Anaphylaxie durch Antikolikaninchenimmunserum bei Meerschweinchen, die mit Koliemulsion oder Kolifiltraten vorbehandelt waren, ausgef&#252;hrt. Bisher sind auf diesem Gebiete positive Resultate kaum nachgewiesen worden. Die Versuche mit Antipferdemeerschweinchenserum oder Antiziegenkaninchenimmunserum innerhalb eines Intervalles von 24 Stunden fielen immer negativ aus. In meinem Experiment wurden die Tiere mit verschiedenen Mengen (0.8cc-4.0cc) von Koliemulsion und (2.0cc-3.5cc) von Kolifiltraten pro 100g intraven&#246;s vorbehandelt und dann in verschiedenen Intervallen (1/6Std.-120Std.) wieder mit verschiedenen Reinjektionsmengen (100-2500) von Pr&#228;zipitin-Einheiten pro 100g nachbehandelt. Ich erhielt die folgenden Resultate: 1) Bei intraven&#246;ser Sensibilisierung ist eine Menge von 0.8cc bei Koliemulsion uns von 2cc bei Kolifiltrat pro 100g die zweckm&#228;ssige maximale Sensibilisierungsdosis; die Koliemulsion hat eine st&#228;rkere Sensibilisierungskraft gegen Meerschweinchen als Kolifiltrat. 2) Die &#220;berempfindlichkeit der Tiere erreicht bei der Koliemulsionsensibilisierung den h&#246;chsten Grad im Intervall von 72 Stunden und ist nach 96 Stunden ganz erloschen. Bei der Kolifiltratsensibilisierung erreicht sie den h&#246;chsten Grad im Intervall von 48 Stunden und ist nach 72 Stunden erloschen. Innerhalb eines Intervalles von 24 Stunden die inverse Anaphylaxie sicher herbeizuf&#252;hren, erscheint mir zu schwierig. 3) Um den anaphylaktischen Schocktod zu erzeugen, muss man Pr&#228;zipitin-Einheiten von 2200 bis zu 2500 pro 100g ben&#252;tzen, die nach der Antik&#246;rperverd&#252;nnungsmethode festgestellt werden. Bei einer Injektion von mehr ais 2500 Pr&#228;zipitin-Einheiten pro 100g gehen die Tiere ohne anaphylaktische Erscheinung zu grunde.</Abstract>
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    <Abstract>Das Leberglykogen wurde bei den experimentellen akuten Bauchfellentz&#252;ndungen des Hundes direkt vor oder kurz nach dem Tode des Tieres nach der Best'schen Karminf&#228;rbung untersucht und mit den Probest&#252;cken verglichen, die von demselben Tiere im normalen Zustund hergestellt wurden.
Meine Ergebnisse seien folgendermassen kurz zusammengefasst. 1) Beim normalen Hunde findet man reichliches Glykogen in den Leberzellen und zwar im Zellprotoplasma als Granula, K&#246;rner oder Schollen gleichm&#228;ssig um den Zellkern oder exzentrisch oder an den Vakuolen. Kernglykogen wird nicht nachgewiesen. Bei 48.5% liegen doch die Glykogengranula rings um den Kern und bedecken den Rand des Kernes. Die Verteilung des Glykogens im Leberl&#228;ppchen beim normalen Hunde ist meistens diffus oder zentro-azin&#246;s. 2) Bei den Kontrollen, in denen das Probest&#252;ck der Leber exzidiert wurde, zeigt sich 23-48 Stunden nach der Operation keine nennenswerte Ver&#228;nderung des Glykogens sowohl der Menge, als der Verteilung nach. 3) Bei der Bauchfellentz&#252;ndung nimmt das Glykogen in den Leberzellen ab oder verschwindet fast ganz. Es ist im L&#228;ppchen meist unregelm&#228;ssig verteilt und zeigt oft eine inselartige Gruppierung. Kein Kernglykogen wird nachgewiesen.</Abstract>
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    <Abstract>Es ist jetzt noch unklar, und es bleibt die Frage, ob die Dicke jeder Netzhautschicht sick infolge von Lichtwirkung ver&#228;ndert oder nicht. Mehrere Autoren vermuten, dass die Dicke sich vielleicht nicht ver&#228;ndert; aber nur wenige Angaben &#252;ber diese interessante Frage sind bisjetzt in den Literatur vorhunden und eine Erforschung dieser Fragen ist noch nicht in Angriff genommen worden. Der Verfasser brauchte den Hahn, die Schlange, den Frosch und die Karausche als Versuchsmaterial, fixierte viele Bulbi von Hell- und Dunkeltieren, stellte zahlreiche Pr&#228;parate von Medianschnitten durch die Eintrittsstelle des Sehnervs her, w&#228;hlte unter diesen Pr&#228;paraten viele tadellose aus und mass die Dicke jeder Netzhautschicht in jedem Netzhautteile aus. Er kam zu folgenden Schl&#252;ssen. 1) Die Dicke der ganzen Netzhautschicht ist am Peripherieteile am d&#252;nnsten, je n&#228;her am Papillarrand, desto dicker. Beim Frosch ist sie Dicke in der oberen H&#228;lfte des Bulbus d&#252;nner als die in der unteren H&#228;lfte desselben, aber beim Hahn und bei der Karausche ist das Gegenteil der Fall. 2) In der Area zentralis retinae ist jedes Element besonders dicht, und auch die Dicke jeder Netzhautschicht ausserhalb der Nervenfaserschicht ist ganz besonders gross, je weiter davon entfernt, desto lockerer ist jedes Element und desto d&#252;nner jede Schicht. Nur die Nervenfaserschicht, je n&#228;her sie von der Aequatorgegend weg zum Papillarrund kommt, wird desto schueller dick; deswegen bildet sich an der Area centralis die Retina in den Glask&#246;rper hinein oder bildet chorioidealw&#228;rts eine hervorstehende H&#252;gelform nicht. 3) Die Dicke der ganzen Netzbautschicht nimmt bei Verdunkelung zu, mit Ausnahme des Peripherieteils derselben Retina, wo das Gegenteil stattfindet. Der Unterschied in der Dicke zwischen Hell- und Dunkelauge steht im Verh&#228;ltnis zur Dicke jedes Netzhautteils. 4) Die Sehzellenschicht verdickt sich bei Belichtung, w&#228;hrend alle anderen Schichten d&#252;nner werden. Nur am Peripherieteil der Netzhaut nehmen alle Schichten bei Belichtung zu. 5) Eine grosse Menge des protoplasmatischen Teils, der bisher im allgemeinen als Fortsatz der Pigmentepithelzelle angenommen wurde, sammelt sich bei Verdunkelung in der Gegend der Pigmentzellbasis an d. h. die Menge nimmt zu und der Teil schwillt ausserdem an. An der Oberh&#228;lfte der Retina bei der Karausche sind diese Erscheinungen besonders deutlich und am leichtesten nachweisbar. 6) Von den Ver&#228;nderungen der Dicke jeder Netzhautschicht finden die der Sehzellenschicht und die des protoplasmatischen Teils der Pigmentzelle vielleicht aktiv statt, dagegen die aller anderen Schichten passiv.</Abstract>
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    <Abstract>Bei zahlreichen Kaninchen durchschnitt der Verfasser die beiderseitigen Nn. splanchnici und liess die Tiere 3, 10 oder 24 Stunden weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten. Eine H&#228;lfte von ihnen wurde 2 Stunden vor dem Tod der Adrenalininjektion unterworfen, u. z. im Verh&#228;ltniss von 0.3 ccm der 1000 fachen Adrenalinl&#246;sung zu 1 kilo K&#246;rpergewicht. Zu diesen wahren Versuchstieren dienen die underen operierten Kanins chen als Kontrollmaterial. Ihre Lebern wurden teils nach der Uransilbermethode, teildurch H&#228;matoxylin-Eosin-F&#228;rbung untersucht. Daraus ergibt sich das Folgende: 1. Wenn man bei Kaninchen die beiderseitigen Nn. splanchnici durchschneidet, so wird ihre Lebern hyper&#228;misch, indem die Blutgef&#228;sse und Blutkapillaren sich erweitern, wobei die Leberzellen durch Druck schmal und l&#228;nglich werden. Der Golgischen Apparat der letzteren trittverh&#228;ltnissm&#228;ssig in den Vordergrund. Diese Ver&#228;nderung wird mit der Zeit mehr und mehr deutlicher. 2. Die genannte hyper&#228;mische Erscheinung gilt auch f&#252;r die Kaninchen, denen nach Durchschneidung der beiderseitigen Nn. splanchnici Adrenalin injiziert wurde. Doch ist die Ver&#228;nderung hier noch viel deutlicher. Der Verfasser ist der Meinung, dass Adrenalin nach Durchschneidung des Sympathicus die Myoneuralverbindungsstelle des letzteren st&#228;rker reizt, und daher die Blutgef&#228;sse im Bezirk der Splanchnicusinnervation verengern sich infolge der erw&#228;hnten Behandelung st&#228;rker, was seinerseits zu einer st&#228;rkeren Hyper&#228;mie der Leberblutkapillaren Anlass gibt. 3. Der Golgische Apparat der Leberzellen tritt im Fall der Splanchnicusdurchschueidung und Adrenalininjektion vielmehr in den Hintergrund im Gegensatz zum Falle der einfachen Splanchnicusdurchschneidung, wo er etwas in den Vordergrund tritt. Der Verfasser h&#228;lt es f&#252;r wahrscheinlich, dass die genannte R&#252;ckbildung des Apparates zu der Hemmungswirkung des Adrenalins auf die Gallensekretion zur&#252;ckzuf&#252;hren.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser f&#252;tterte Meerschweinchen fast ausschliesslich mit Toofukasu, das haupts&#228;chlich aus der inneren Bohnenmembran besteht, um sie an dem experimentellen Skorbut leiden zu lassen. Dann t&#246;tete er die das Skorbutsymptom zeigenden Tiere am 20. u. 24. Tage des Versuches, um ihre Lebern mit der Uransilbermethode zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: Der Golgisehen Apparat der Leberzellen entwickelt sich besser am 20. Tage des Versuches, w&#228;hrend er am 24. Tage, d. h. kurz vor dem Tod stark in den Hintergrund tritt. Der Verfasser ist der Meinung, dass die erstere Erscheinung auf einer kompensa torischen vor&#252;bergehenden Funktionssteigerung der Leberzellen beruht, w&#228;hrend die letztere auf eine starke absolute Glykogenverminderung zur&#252;ckzuf&#252;hren ist. Doch will er die Frage offen lassen, dass die letztere Erscheinung durch den Skorbut selbst hervorgerufen wird oder infolge des Hungerzustandes zum Vorschein kommt.</Abstract>
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    <Abstract>Bei einer weiblichen 72 Jahre alten Leiche fanden die Verfasser einen Tumor, der sich aus dem Duodenum entwickelt. Nach der makroskopischen und mikroskopischen Untersuchung dokumentiert sich die Geschwulst als submuk&#246;ses Lipom, das relativ selten im Duodenum vorkommt.</Abstract>
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    <Abstract>Bei Kanincben exstirpierte der Verfasser die beiderseitigen Submaxillar- oder Ohrspeicheldr&#252;sen g&#228;nzlich und liess die Tiere 5, 15, 30, 50 oder 70 Tage lang weiter leben, um dann ihre Magenfundusdr&#252;sen mit Hilfe der Uransilbermethode und der Eisenh&#228;matoxylin- sowie Eosinh&#228;matoxylin-F&#228;rbung zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: 1. Nach der totalen Exstirpation der Ohrspeicheldr&#252;sen schwellen die Hauptzellen der Fundusdr&#252;sen an und sind mit den feinen Sekretgranula ausgef&#252;llt, wobei ihre gescbrumpften und intensiv gef&#228;rbten Kerne nach den Zellenbasen gedr&#252;ckt sind und das Dr&#252;senlumen sich bis auf Schliessung verengert. Die F&#228;den ihres Golgischen Apparates werden k&#252;rzer und dicker und liegen dicht nebeneinunder, sodass das gauze Bild des Apparates im allgemeinen etwas schmaler aussieht. Dagegen verkleinern sich die Belegzellen und enthalten kleine intensiv gef&#228;rbte Kerne. 2. Nach der totalen Exstirpation der Subrnaxillardr&#252;sen verkleinern sich die Hauptzellen der Magenfundusdr&#252;sen und enthalten sp&#228;rliche gr&#246;bere K&#246;rnchen. Zuweilen sehen sie jedoch wie mit Vakuolen ausgef&#252;llt aus. Das Dr&#252;senlumen wird weiter und das Zellleib f&#228;rbt sick mit H&#228;matoxylin im Gegensatz zum Kern, der prall und blass ist. Die Apparatf&#228;den werden l&#228;nger und feiner und liegen voreinander etwas entfernt, sodass der gauze Apparat etwas verbreitet erscheint. Die Belegzellen vergr&#246;ssern sich deutlich und enthalten pralle und blasse Kerne. 3. Die oben-erw&#228;hnten Ver&#228;nderungen kommen schon am 5. Tage nach der Exstirpation der Ohrspeichel- oder Submaxillardr&#252;sen zum Vorschein, obwohl sie noch nicht deutlich sind. Am 15. Tage nach Operation treten sie etwas in den Hintergrund, um dann am 30. und 50. Tage nach Operation am deutlichsten zu werden. Am 70. Tage nach Operation vermindern sich die Ver&#228;nderungen oder zeigen sich viermehr im umgekehrten Verh&#228;ltnis zum fr&#252;heren Zustund. 4. Die Ver&#228;nderung der Magenfundusdr&#252;sen, die die Entfernung der Ohrspeicheldr&#252;sen zu Floge bat, zeichnet sich dadurch aus, class die Hauptzellen sich im ruhen, d. h. sekretgef&#252;llten Zustand finden, w&#228;hrend die Belegzellen infolge der Ausscheidung sekretarm werden. Gerade umgekehrtes Verh&#228;ltnis zeigt die Entfernung der Submaxillardr&#252;sen. Hier sind die Hauptzellen im aktiven d. h. sekretentleerten Zustund im Gegensatz zu den Belegzellen, die mit dem Sekret erf&#252;llt sind. Daraus geht hervor, dass beiderlei Speicheldr&#252;sen wenigstens auf die Magenfundusdr&#252;sen im voneinunder eutgegengesetzten Sinne wirken. 5. Der Verfasser ist der Meinung, dass die genannten Ver&#228;nderungen der Magenfundusdr&#252;sen auf den Hormonen der Speicheldr&#252;sen beruhen, obwohl die Frage offen bleibt, ob diese Substanzen mit Insulin und seinem Antihormon identisch sind. Doch ist es wahrseheinlich, dass das Hormon der Ohrspeicheldr&#252;se auf die parasy mpathischen Nerven, und das der Submaxillardr&#252;se auf die sympathischen Sekretionsfasern einwirkt.</Abstract>
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    <Abstract>Beim Kaninchen untersuchte der Verfasser die Diurese und die Kocbsalzausscheidung im Harn, indem er den Schweifkern stechte und bekam folgende Resultate. 1. Wenn man den Kopf des Schweifkerns einseitig od. beiderseitig sticht, so bemerkt man etwa 5 Tag nach der Operation leichte Diuresef&#246;rderung und merkw&#252;rdige Vermehrung des Kochsalzes im Harn. 2. Wenn man aber im Gegenteil den Sehwanz des Schweifkerns sticht, so findet man gar keine solche Ver&#228;nderungen. 3. Aus den obigen Resultaten kann man schliessen, dass der Kopf des Schweifkerns in engem Verh&#228;ltnis mit dem Wasser- und Salzstoffwechsel steht.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser schnitt beim Frosch die motorisehen und die sympathischen Nerven im N. Ischiadicus durch und mass darauf die Chronaxie dieser Nerven und der von diesen Nerven innervierten Muskeln nach der Kondensator-Methode von Lapicque. Die Resultate sind folgende: 1) W&#228;hrend einer gewissen Zeit nach der Durchschneidung des N. Ischiadicus bleibt die Chronaxie seiner Nerven unver&#228;ndert. Ungef&#228;hr am 6ten Tage nach der Operation verlieren die Nerven pl&#246;tzlich ihre Erregbarkeit. 2) Ob die sympathischen Nervenfasern dabei gleichzeitig mitgeschnitten werden oder nicht, hat keinen Einfluss auf die obigen Resultate. 3) Wenn man den Frosch nach Durchschneidung des N. Ischiadicus im 19-20�‹C. temperierten Zimmer z&#252;chtet, bleibt die Chronaxie der denervierten Muskeln bis zu ca. 20 Tagen unver&#228;ndert. Die Verl&#228;ngerung der Chronaxie der denervierten Muskeln erscheint erst am 24.-25. Tage nach der Durchschneidung und dann verl&#228;ngert sie sich mit der Zeit immer mehr. 4) Intaktbleiben oder Mitschneiden des Kommunikanten des Sympathicus, hat keinen Einfluss auf die obigen Resultate.</Abstract>
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