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    <Abstract>Auf Grund der pharmakologischen Beobachtungen von Tani und anderen, dass das Adrenalon auf die hemmenden Fasern des Sympathicus besonders stark wirkt, w&#228;hrend die Wirkung auf die f&#246;rdernden sehr schwach ist, hat der Verf. die klinische Anwendung dieses Stoffes gegen Asthma bronchiale versucht. Das Mittel wurde einerseits subkutan injiziert, und andererseits per os gegeben. Die Dosis betrug je 0.01g subkutan und je 0.02g per os. In den 16 F&#228;llen, in denen der Verf. den Verlauf ziemlich genau beobachten konnte, wurden die Wirksamkeit, Wirkungsdauer und die Nebenerscheinungen beobachtet. Durch Anwendung dieses Mittels wurden die Atembeschwerden bei subkutaner Darreichung in 3-15 Minuten, bei innerlicher Anwendung in 15-30 Minuten schon erleichtert und in manchen F&#228;llen bald v&#246;llig beseitigt. Bis zum Ausbruch des n&#228;chsten Anfalls dauerte es in der Mehrzahl der F&#228;lle 6-12 Stunden, aber es gab auch F&#228;lle, wo nach 1 maliger Anwendung der Anfall ganz ausblieb, oder erst nach mehreren Tagen eintrat.
In 4 F&#228;llen konnte nach 2 t&#228;giger, in 4 F&#228;llen nach 3-5 t&#228;giger und in sehr hartnackigen 6 F&#228;llen nach 6-9 t&#228;giger Anwendung dieses Mittels eine Heilung erzielt werden oder wenigstens es trat eine so lange Pause ein, dass der Kranke sich ganz geheilt f&#252;hlte. In einigen F&#228;llen wurde zum Vergleich 1ccm Adrenalinchloridl&#246;sung (1:1000) subkutan oder 0.0003g Atropinsulfat per os gegeben. Dabei waren die Erfolge viel kleiner als beim Adrenalon. Bei der Anwendung von Adrenalon wurde eine Blutdrucksteigerung fast nicht bemerkt. Auch war keine lokale Reaktion an den inijzierten Stellen zu sehen. In den meisten F&#228;llen fand man &#252;berhaupt keine Nebenerscheinungen. Nur selten wurde vor&#252;bergehend leichtes Herzklopfen beobachtet. Der Verf. h&#228;lt das Adrenalon wegen seiner ausgezeichneten Heilwirkung, langen Wirkungsdauer und seinen wenigen Nebenwirkungen, f&#252;r ein besseres Mittel gegen Asthma, als die bisherigen, wie Adrenalin, Ephedrin und Asthmolysin.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Bei jungen H&#252;hnern untersuchte der Verfasser normale und infolge der Milzexstirpation ver&#228;nderte Eierstocke, indem er sich neben Haematoxylineosin- und Malloryschen F&#228;rbung der Cajalschen Uransilbermethode und verschiedener Fettf&#228;rbungen bediente. Daraus ergibt sich folgendes: 1. Beim Huhn besteht der Eierstock aus der Rinde und der Marksubstanz wie bei den S&#228;ugern, aber das Gewebe ist im allgemeinen lockerer. Besonders bei 2-3 Monate alten H&#252;hnern bietet das Gewebe das dem 3ten Stadium von Koch entsprechende Bild dar, indem die Rindenoberfl&#228;che tief gefurcht ist, und die Eifollikel sich langsam entwickeln, w&#228;hrend die Marksubstanz sehr locker ist, und die ger&#228;umige Lymphr&#228;ume umgebenden einzelnen Bindegewebsb&#252;ndel enth&#228;lt. 2. Auch im normalen Zustand sieht man wenn auch sp&#228;rlich der soliden Atresia anheimfallende mittlere Follikel und sich zur cystischen Atresia anschickende grosse Follikel. 3. Die Membrana granulosa besteht aus einschichtigen Zellen, die bei den kleinen und mittleren Follikeln kubisch oder kurzzylindrisch, und bei den grossen Follikeln zylindrisch sind. Sie enthalten in den intakten Follikeln keine Vakuolen im Gegensatz zu denen der atretischen Follikel, 4. Die fibr&#246;se Grenzmembran erweist sich als feine Linie an der &#228;usseren Seite der Membrana granulosa schon in den kleinen Follikeln, und wird mit der Entwickelung der Follikel nach und nach deutlicher. 5. Die innere und &#228;ussere bindegewebige Follikelmembran l&#228;sst sich an der &#228;usseren Seite der fibr&#246;sen Grenzmembran erkennen, Die innere Follikelmembran ist reich an Kernen, w&#228;hrend die &#228;ussere kernarm ist und Lymphr&#228;ume enth&#228;lt. 6. Sowohl die Zellen der inneren Follikelmembran als auch die Zwischenzellen sind oval oder rundlich und enthalten rundliche Kerne und sehr grobe K&#246;rnchen. Bald sind sie zerstreut, bald gruppenweise vorhanden, und im letzteren Falle bilden sie h&#228;ufig Zellennester. Besonders am Blutgef&#228;sse sind sie zahlreich vorhanden. Die Zellen der inneren Follikelmembran sind etwas gr&#246;sser als die Zwischenzellen, aber beiderlei Zellen haben genau dieselbe Form und Beschaffenheit. 7. Der Golgische Apparat der Zellen der Membrana granulosa findet sich an der unteren Seite des Kerns, und zuweilen ist sehr schwach entwickelt, indem er nur aus feinen F&#228;den besteht. Manchmal jedoch entwickelt er sich stark und bildet ein deutliches Kn&#228;uel, sogar verbreitet er sich haufig nach lateral und oben vom Kern. Auch in den mittleren und grossen Follikeln findet man den genannten Apparat an der unteren Seite des Kerns, aber in den mittleren Follikeln entwickelt er sich sehr stark und besteht aus gr&#246;beren St&#228;bchen, oder bildet ein Kn&#228;uel, w&#228;hrend seine Entwickelung in den grossen Follikeln schwach ist, indem er aus gekr&#252;mmten feinen F&#228;den besteht, und nur selten sich nach oben vom Kern verbreitet. 8. Das Keimepithel, die Tunica albuginea, und die fibr&#246;se Grenzmembran enthalten im normalen Zustand kein Fett im Gegensatz zu den Zwischenzellen und den Zellen der inneren Follikelmembran. Die beiden letzteren Zellen enthalten doppelbrechende Lipoide wie bei den Nagern, und zwar viel reichlicher. Auch in den Eizellen ist eine grosse Menge der Lipoide vorhanden, was als ein charakteristisches Merkmal der oviparen Tiers zu sehen ist. 9. Diese Lipoide sind in der intakten Eizelleu einfachbrechend und bilden eine ringf&#246;rmige Zone innerhalb der Zellperipherie etwas entfernt von der Membrana granulosa; in der degenerierten Eizelle aber kommen auch doppelbrechende Lipoide zum Vorschein, und die ringf&#246;rmige Lipoidzone nimmt an Breite zu, indem sie sich bis auf die Membrana granulosa erstreckt und nach innen eine Zweite Ringzone bildet, um endlich den ganzen Zellleib auszuf&#252;llen. In diesem Fall nehmen doppelbrechende Lipoide der Zellen der innereren Follikelmembran an Menge zu, und auch in den Zellen der Membrana granulosa tritt neutrales Fett in die Erscheinung im Gegensatz zum Keimepithel, das im normalen Eierstock niemals Fett enth&#228;lt. Befund des Eierstockes bei H&#252;hnern, denen die Milz exstirpiert wurde. 1. Nach Milzexstirpation fallen viele Eifollikel der soliden und cystischen Atresia anheim. Vor allem werden die grossen Follikel angegriffen, darauf folgen die mittleren und kleinen, w&#228;hrend die prim&#228;ren den st&#228;rksten Widerstand aufweisen. 2. Ver&#228;nderung des Eierstocks nach Milzexstirpation wird mit der Zeit immer deutlicher, sodass endlich alle Follikel mit Ausnahme der prim&#228;ren der Atresia anheimfallen oder sich dazu anschicken. 3. In den atretischen Follikeln beginnt die Degeneration mit der Kernver&#228;nderung des Eies, dann erstreckt sich zum Zellleib desselben und zu den Zellen der Membrana granulosa, um endlich die Zellen der inneren Follikelmembran zu besch&#228;digen. 4. In den atretischen Follikeln sieht man Vakuolenbildung in den Zellen der membrana granulosa, wobei die fibr&#246;se Grenzmembran undeutlich wird, um endlich ganz zu verschwinden. 5. Die zellen der innereren Follikelmembran und die Zwischenzellen wuchern um so mehr, je st&#228;rker die Degeneration der Follikel vor sich geht. 6. Nach Milzexstirpation erweitern sich die Blutgef&#228;sse des Eierstocks und sind mit Blut gef&#252;llt, aber diese Erscheinung tritt sp&#228;ter in den Hintergrund. 7. Unweit der erweiterten Blutgef&#228;sse sieht man im Bindegewebe eosinophile Zellen, die zerstreut oder gruppenweise vorhanden sind und besonders in sp&#228;teren Zeiten nach Operation in die Augen kommen. 8. Der Golgische Apparat der Eizellen entwickelt sich eine kurze Zeit nach Milzexstirpation, bald erleidet er eine regressive Ver&#228;nderung und wird mit der Zeit immer undeutlicber. 9. Der Golgische Apparat der Membrana granulosa entwickelt sich im der soliden Atresia anheimfallenden Follikel, und zwar um so mehr, je weiter der atretische Vorgang vor sick geht, indem der aus St&#228;bchen bestehende oder Kn&#228;uelchenf&#246;rmige Apparat allm&#228;hlich sich zum deutlichen Kn&#228;uel ausbildet und sich vom basalen Abschnitt der Zelle nach lateral und oben vom Kern verbreitet. Doch tritt er vielmehr in den Hintergrund im Endstadium der Atresia. Wahrscheinlich ist es damit so zu deuten, dass die Entwickelung des Apparates die gesteigerte Funktionsf&#228;higkeit der Zelle vertritt. In den die cystische Atresia erleidenden Follikeln entwickelt sich der genannte Apparat nicht besser, sondern er tritt in den Hintergrund. 10. Wenn viele Follikel nach Milzexetirpation in die Degeneration verfallen, so treten neutrales Fett und cholesterinesterhaltige Lipoide im Keimepithel und doppelbrechende Lipoide in den Zwischenzellen auf, w&#228;hrend die Zellen der Membrana granulosa neutrales Fett, die Eizellen einfach- und doppelbrechende Lipoide und die Zellen der inneren Follikelmembran doppelbrechende Lipoide enthalten, und zwar sehr reichlich. Die Fettablagerung in den Eizellen ist als ein Zeichen der funktionellen Abschw&#228;chung oder Abolition der Eier zu deuten im Gegensatz zu den anderen Zellen, die infolge der Funktionssteigerung Fett enthalten k&#246;nnen. 11. Die infolge der Milzexstirpation auftretende histologische Ver&#228;nderung des Eierstocks beruht nicht nur auf der funktionellen Erniedrigung der Schilddr&#252;se, sondern sie ist wenigstens zum Teil ale direkte Ausfallserscheinung der Milz zu deuten. Anhang. &#220;ber den Befund des vital gef&#228;rbten Eierstocks beim Huhn. Beim H&#252;hnern injizierte der Verfasser eine 2%ige L&#246;sung von Trypanblau in die Fl&#252;gelvene oder in die Bauchh&#246;hle 1-10mal und t&#246;tete die Tiere 2-53 Stunden nach der letzten Injektion, um ihre Eierstocke histologisch zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Das Keimepithel, die Tunica albuginea, die Bindegewebszellen in der Marksubstanz, die Zwischenzellen, die Histiozyten in Tunica albuginea, Marksubstanz, Theca interna und externa, die ganzen Follikelschichten der gesunden und degenerierten Follikel sind positiv gegen die Vitale F&#228;rbung im Gegensatz zu den Eizellen, die immer darauf negative reagieren. Was vor allem beim Huhn einen charakteristischen Befund darbietet, ist die Membrana limitans fibrosa, die sich durch das Vorhandensein der gef&#228;rbten Granula zum Unterschiede von der der S&#228;uger auszeichnet. Sowohl in den gesunden als auch in den atretischen Follikeln treten die Histiozyten niemals in die Eizellen ein. Wenn die Follikel der Degeneration anheimf&#228;llt, so warden die Histiozyten in der Theca interna zahlreicher, w&#228;hrend die gef&#228;rbten Granula in der Membrana limitans fibrosa feiner und sp&#228;rlicher werden und mit dem atretischen Vorgang allm&#228;hlich ihre F&#228;rbbarkeit einb&#252;ssen, um endlich mit der Membran ganz zu verschwinden. Bei der Atresie des Follikels werden die Zellen der Membrana granulosa etwas gr&#246;ber und viel zahlreicher, wobei auch die Zellen der Theca interna sich vermehren.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Bei H&#252;hnern zerst&#246;rte der Verfasser erstens den Nucleus rotundus des Sehh&#252;gels, zweitens den lateralen Abschnitt des Hyperstriatum und drittens den lateralen Teil des Brachiums in der H&#246;he der vorderen Kommissur und liess die Tiers 3 Wochen lang weiter leben. Dann t&#246;tete er sie, um ihre Gehirne mit Hilfe der Marchischen Methods zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: 1) Die Fasern, die aue dem Nucleus rotundus thalami entspringen und zerebralw&#228;rts emporsteigen, begeben sich haupts&#228;chlich auf dem Wege des Brachiums nach dem Ektostriatum, um dort zu endigen, w&#228;hrend ihre geringe Anzahl durch das Epistriatum hindurch das Hyperstriatum erreicht. 2) Die Verbindung des Nucleus rotundus thalami mit dem Ektostriatum besteht aus den doppell&#228;ufigen Fasern, n&#228;hmlich aus den aufsteigenden und den Absteigenden. 3) Die Absteigenden Fasern aus dem lateralen Teil des Hyperstriatum schlagen eine ventromediale Richtung ein, und treten durch das Epistriatum hindurch in das Brachium ein, um dann den gleichseitigen Nucleus rotundus zu erreicheu und dort zu endigen. 4) Die Fasern, die den Nucleus rotundus mit dem Hyperstrianum verbinden, sind wahrscheinlich doppell&#228;ufig. 5) Die Fasern, welche den Nucleus rotundus, mit dem Ektostriatum verbinden, sind zahlreicher als die Fasern, welche den Nucleus rotundus mit dem Hyperstriatum verbinden. 6) Wahrscheinlich entspringen einige sp&#228;rliche Fasern aus dem lateralen Abschnitt des Hyperstriatum und ziehen nach dem Mesostriatum, um dort zu endigen.</Abstract>
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    <Abstract>Bei H&#252;hnern zerst&#246;rte der Verfasser das Mesostriatum verschiedentlich und liess die Tiere 3 Wochen lang weiter leben, um dann sie zu t&#246;ten und ihre Gehirne mit Hilfe der Marchischen Methode zu untersuchen. Daraus ergibt sich das Folgende: 1) Das Mesostriatum verbindet sich mit dem Ektostriatum. 2) Es gibt Fasern, die sich vom Mesostriatum nach dem Brachium begeben und hier endigen. 3) Das Mesostriatum l&#228;sst keine Fasern entstehen, die oralw&#228;rts nach dem Hyper striatum und Epistriatum ziehen oder Caudalw&#228;rts den Nucleus rotundus erreichen. 4) Die beiderseitigen Brachii verbinden sich miteinander.</Abstract>
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    <Abstract>In dieser Mitteilung beabsichtigte ich, weitere experimentelle Untersuchungen zu machen &#252;ber die Entgiftungst&#228;tigkeit des Retikuloendothelialsystems (R. E. S.) mit Bezung auf Adrenalin, bei bestimmten gesch&#228;digten Funktionszust&#228;nden des R. E. S. Die Perspiratio insensibilis (P. i) sank pl&#246;tzlich bei intraven&#246;ser oder subkutaner Injektion von Adrenalin herab. Die P. i. ging an normalen, Tieren in 1.0-1.5 Stunden nach der Adrenalinverabreichung auf den anf&#228;nglichen Wert zur&#252;ck, w&#228;hrend es bei den mit Elekloid mehrmalig behandelten, oder den splenektomierten Tieren selbst nach mehr als 2-3 Stunden noch nicht der Fall war. Der resp. Gaswechsel und die K&#246;rpertemperatur nach der Adrenalinbehandlung nahmen an den vorher behandelten Tieren mehr zu als an den normalen, und bei den vorher behandelten Tieren wurde die R&#252;ckkehr zum normalen Wert betr&#228;chtlich verz&#246;gert. Sowohl nach den oben erw&#228;hnten Resultaten wie auch nach den schon fr&#252;her angegebenen Ergebnissen verschiedener Autoren ist klar erwiesen worden, dass im Wasserhaushalt und sonstigen Stoffwechsel das R. E. S. eine gewisse wichtige Rolle spielt. Ferner glauben wir die Verstimmungen des Wasser- und Stoffwechsels bei der Funktionsst&#246;rung des R. E. S. nicht nur auf die St&#246;rung der Speicherungsfunktion des Systems, sondern auch, und zwar vorwiegend, auf die Ver&#228;nderungen der Austauschvorg&#228;nge zwischen Blut und Gewebe, wie unsere Kollegen Fujita u. a. schon angegeben haben, zur&#252;ckfuhren zu k&#246;nnen.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser fand in der ganzen ihm zug&#228;anglichen Literatur nur wenige Forschungsberichte &#252;ber die durch Belichtung oder Verdunkelung eingetretenen Bewegungserscheinungen der Sehzellen des Tagvogels. In diesem Punkte ist van Genderen Storts alte Meinung allgemein vorherrschend und darin ist bisher, so scheint dem Verfasser, kein Fortschritt gemacht worden. Deni Verfasser kamen Zweifel &#252;ber dessen Mitteilungen, so dass er nicht nur die Form&#228;nderung der Sehzellen bei Hellund Dunkelauge erforschte, sondern auch die Uebergangszust&#228;nde zwischen Hell- und Dunkelstellung beobachtete, unter Ben&#252;tzung von H&#228;hnen als Versuchsmaterial. Er stellte folgendes feat. 1) Die Dichtigkeit der Zapfen ist viel gr&#246;sser in der Oberh&#228;lfte der Retina als in deren Unterh&#228;lfte, bzw. am gr&#246;ssten im Zentralgebiet der Oberh&#228;lfte. Das Verh&#228;ltnis der dickers Zapfen zu den einfachen Zapfen ist 10:19. 2) In der Unterh&#228;lfte der Netzhaut ist die Zabl der St&#228;bchen und der dicken Zapfen beinahe ganz gleich, trotzdem finden sich die ersteren in der Oberh&#228;lfte in geringer Zahl, im Zentralgebiet noch sp&#228;rlicher. Somit verhalten sich die St&#228;bchen umgekehrt wie die dicken Zapfen. 3) Jedes Sehzelle ist, im grossen und ganzen, im Zentralgebiet am d&#252;nnsten und l&#228;ngsten, je weiter entfernt davon, desto dicker und k&#252;rzer. 4) Die infolge von Hell- und Dunkelstellung, sich ergebende Differenz in L&#228;nge und Breite der Innenglieder steht im Verh&#228;ltnis den respektiven L&#228;ngen und Breiten derselben. Die St&#228;bchenaussenglieder und das Ellipsoid jeder Sebzelle ver&#228;ndern sich in gleichen Verh&#228;ltnissen wie die Innenglieder, jedoch ist die so uftretende Differenz kleiner. 5) Kerne der Sehzellen befinden sick immer in einer bestimmten &#246;rtlichen Beziehung zueinander, je dichter sie sind, desto d&#252;nner und l&#228;nger ist ibre Gestalt. Die Ver&#228;anderungen der Form und der Stelle des Kerns kommen, wenn auch ganz klein, so doch zum Vorschein. Der um den Kern liegende Teil des Innengliedes f&#252;hrt bei Belichtung oder Verdunkelung die Ver&#228;nderung der Gestalt von allen anderen zuerst aus. 6) Der &#220;bergang des Zapfens von der Dunkel- zur Hellstellung ist fr&#252;hzeitiger und schneller als der des St&#228;abchens, das umgekebrte ist der Fall beim &#220;bergang zur Dunkelstellung. 7) Im Zentralgebiet der Retina, wo der &#220;bergang zur Hellstellung am fr&#252;hzeitigsten vollendet wird, erfolgt der &#220;bergang zur Dunkelstellung am sp&#228;testen. Die Hellstellung vollendet sich schneller in der Oberh&#228;lfte der Retina als in der Unterh&#228;lfte, w&#228;hrend bei der Dunkelstellung das Gegenteil der Fall ist. 8) Wenn man die Tiere der Belichtung verschiedener St&#228;rke aussetzt, gehen die Sehzellen bez&#252;glich ihrer Gestalt in einem Zustand &#252;ber der der St&#228;rke entspricht, und halten ihn danach bei. Das rote Licht hat dabei dieselbe Wirkung wie das gleiche abgeschw&#228;chte Licht. 9) Im Zentralgebiet der Unterh&#228;lfte der Retina ist im Verh&#228;ltnis zur eigentlichen Gr&#246;sse der Sehzellen die Ver&#228;nderung ihre Gestalt gr&#246;sser als in anderen Gebieten. 10) Aus oben genannten Gr&#252;nden schliesst der verfasser folgendes: Die gegens&#228;tzliche (abwechselnde) Bewegungen der Sehzellen sind unabh&#228;ngig von der Zahl der St&#228;bchen. Die bisherige Vermutung, dass die Zahl der St&#228;bchen und der dicken (neben) Zapfen gleich sind, ist der Meinung des Verfassers nach ohne Grund. Nat&#252;rlich ist die Bewegung der Sehzellen im Zentralgebiet deutlich nachweisbar.</Abstract>
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    <Abstract>Neuerdings habe ich 2 F&#228;lle von Urticaria Pigmentosa beobachtet. Der erste Fall, 9-monatiger weiblicher S&#228;ugling, hat zahlreiche papul&#246;se Eruption an den verschiedenen Hautteilen ausgenommen von dem Handteller und der Fusssohle. Bei der histologischen Untersuchung wurde ein charakteristischer Mastzellentumor in der Kutis, wie es Unna zuerst beschrieb, nachgewiesen. Der zweite Fall bezog sich auf in 1 j&#228;hriges M&#228;dchen, das ausschlisslich leicht br&#228;unliche Pigmentflecke am Hals, an der Brust und am Bauch zeigte. Auch diesmal wurde histologisch eine m&#228;ssige Anh&#228;ufung von Mastzellen, was es weniger auffallend als bei dem ersteren, in der Papillarschicht konstatiert.
Urticaria Pigmentosa wird selten in Japan gefunden, nur 43 F&#228;lle mit Einschluss meiner F&#228;lle wurdeo bisher mitgeteilt. Beide Gescblechter erkranken daran in fast gleicher H&#228;ufigkeit. Das Leiden beginnt bei dem Unnaschen Typus innerhalb einiger Monate nach der Geburt und bei dem Jadassohn-R&#243;naschen nach der Pubert&#228;tszeit. Bez&#252;glich der Lokalisation der Effloreszenz wird der Rumpf am h&#228;ufigsten befallen, seltener auch das Gesicht mitafficiert, w&#228;brend der behaarte Kopfteil, der Handteller und die Fusssohle meistens frei bleiben. Jucken kann selten fehlen. Statistisch wird der Typus Unna etwa doppelt so viel wie der Typus Jadassohn-R&#243;na beobachtet.</Abstract>
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    <Abstract>Um die Beziehungen zwischen der Entstehung der Pankreastuberkulose und dem Zustande der Pankreasfunktion zu erforschen hat Verf. einige Versuche angestellt, bei denen er festzustellen suchte, welchen Einfuss durch Unterbindung des Ductus Pancreaticus erzeugte Pankreasfunktionsst&#246;rungen bei tuberkul&#246;ser Infektion aus&#252;ben. Wenn die Unterbindung des Ductus Pancreaticus aber auf die Entstehung der Pankreastuberkulose Einfluss sein sollte, dann fr&#228;gt es sich ja noch, ob es sich bei dieser Wirkung um eine allgemein Resistenzverminderung, wie schon Mayer betonte, oder ob es sich dabei um eine eigent&#252;mliche Funktionsst&#246;rung des Pankreas handelt. Verf. hat deshalb als Kotrollversuch weiter festzustellen gesucht, welcher Einfluss durch Gewebszirrhose auf die tuberkul&#246;se Infektion der Leber ausge&#252;bt Wird. Zur Tuberkelbazillenimpfung dienten ihm zwei wege, n&#228;mlich einmal die direkte Impfung in das Pankreasgewebe und zum anderen Impfung in die Ohrvenen. Als Tuberkelbazillen dienten solche aus Typus humanus. Zum ersten Versuche hat Verf. 61 Kaninchen gebraucht, die in 2 Gruppen eingeteilt wurden. Bei der einen Gruppe (36 Kaninchen) wurde der Ductus Pancreaticus unterbunden, bei der anderen Gruppe (25 Kaninchen) dagegen nicht. Die Kaninchen, bei denen der Ductus Pancreaticus unterbunden worden war, wurden wieder in zwei Gruppen eingeteilt. Bei der einen wmrde die Tuberkelbazillen-Injektion gleichzeitig mit der Unterbindung des Ductus vorgenommen und bei der anderen wurden sie erst geimpft und dann innerhalb 4-11 Tagen nach der Impfung die Unterbindung des Ductus ausgef&#252;hrt. Ebenso wie bei dem Pankreasgewebe wurden in die Leber und die Milz die Tuberkelbazillenemulsion in der gleichen Menge injiziert und zwar auf ganz dieselbe Art und Weise und bei absolut gleicher Behandlung.
Auch bei Impfung in die Ohrvenen wurden zwei Gruppen unterscheiden, eine bei der die Unterbindung des Ductus Pankreaticus vorgenommen wurde und eine bei sie der nicht geschah.
Um weiter zirrhotische Ver&#228;nderungen bei der Leder zu erzeugen, hat Verf. 8 Kaninchen mit Cercarien von Clonorchis sinensis (Pro Tier 400-500 Cercarien) injiziert und dann nach 45-76 Tagen die Tuberkelbazillen injiziert. Bei obigen Versuchen bekam Verf. folgende Resultaten. 1) Der Pankreas zeigt im Vergleich zur Lunge, Leber und Milz schwerer die Entstehung der Tuberkulose. 2) Das normale Pankreasgewebe zeigt einen starken Wiederstand gegen die Tuberkelbazillen, so dass die tuberkul&#246;sen Ver&#228;nderungen dabei in der Hauptsache auf die geimpfte Stelle lokalisiert bleiben. Es ist selten, dass eine sekund&#228;re Verbreitung in andere entfernte Partieen des Pankreasgewebe Vorkommt. Auch bei der h&#228;matogenen Infektion mit Tuberkelbazillen ist die Tuberkelbildung eine nur leichtgradige. 3) Wenn das Pankreasgewebe dagegen durch die Ductus-Unterbindung substanitell bezw. funktionell schwer gesch&#228;digt wird, so breiten sich die tuberkul&#246;sen Ver&#228;nderungen auch bis in weit entfernte Stellen im Pankreas aus. Auch bei der h&#228;matogenen Infektion zeigt das Gewebe im Falle der Ductus-Unterbindung bedeutend mehr Tuberkeln, als bei Nichtunterbindung. 4) Bei gleichzeitiger Unterbindung und Impfung im Vergleich mit der Unterbindung innerhalb 4-11 Tage nach der Impfung kommt eine viel deutlichere Tuberkelbildung vor. 5) Stark zirrhotisches Lebergewebe zeigt im Vergleich zu dem normalen Lebergewebe bedeutend schwerer die Entstehung der Tuberkulose. Folglich l&#228;sst sich annehmen, dass die Entstehung der Pankreastuberkulose von der Beschaffenheit des Pankreasgewebes abh&#228;ngig ist. wenn seine Funktion normal ist, so kommt die tuberkul&#246;se Ver&#228;nderung im Pankreas schwer zum Vorschein; ist sie jedoch stark gest&#246;rt, so nimmt Pankreas in seiner Empf&#228;nglichkeit f&#252;r Tuberkulose zu und wird leicht zu anatomisch merkbaren Ver&#228;nderungen gef&#252;hrt.</Abstract>
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    <Abstract>Das retroperitoneale Teratom, sich ohne Beziehung zu den Geschlechtdr&#252;sen entwickelt hat, soll sehr selten und embryologisch sehr instruktiv sein. K&#252;rzlich habe ich in unserem pathologischen Institut einen solchen Teratomfall beobachtet. Es handelt sich um ein 1 11/12 j&#228;hriges m&#228;nnliches Kind. Der Tumor findet sich im retroperitonealen Bindegewebe der linken Niere und w&#228;chst nach oben und vorn. Der Tumor steht in keiner Beziehung zu den beiden Hoden, die im Skrotum dessendiert sind. Seine Gr&#246;sse: 14cm-10, 3cm-9, 5cm. Sein Gewicht: 660g. Der Tumor ist grob h&#246;ckerig und unregelm&#228;ssig oval. Auf der Schnittfl&#228;che sieht man zahlreiche Zysten in verschiedener Gr&#246;sse. Histologisch zeigt sick embryonales Gewebe, als dessen Folge drei Keimbl&#228;tter anzusehen sind. Als ektodermales Gewebe sind a&#252;ssere Haut, Haare, Hirngewebe, Ganglien, die Anlage der Retina mit den Pigmentzellen, sls mesodermales Gewebe sind Knorpel, Knochen (teilweise Knochenmark dabei) fibrill&#228;res Bindegewebe, Fettgewebe, Lymphkn&#246;tchen, glatte und quergestreifte Muskelfasern, Blutgef&#228;sse und Z&#228;hne, als endodermales Gewbe Magen und Darmschleimhaut und Flimmerepithel zu sehen, aber er ist kein fertig entwickeltes Organ nachweisbar. Es ist, also, wohl ein kompliziertes Dermoid. Bemerkenswert ist die krebsige Entartung des Teratoms. Diesse Entartung verbreitet sich &#252;ber die H&#228;lfte des Tumors. Ausserdem sind Krebsmetastasen in der Leber und in der Pankreas vorhanden. Mikroskopisch zeigt die Entartung haupts&#228;chlich das Bild von Carcinoma simplex und teilweise das von Carcinoma adenomatosum.</Abstract>
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    <Abstract>Beim Kaninchen probierte Verfasser mit dem Hypothalamusstich die Wasserbelastung od. die kombinierte Anwendung des Caffeino-Natrium Benzoicums od. die des diuresehemmenden Pituitrins mit dieser Belastung an, und untersuchte den Grad der Hydr&#228;mie, indem er dabei die Erythrozytenzahl, das H&#228;moglobingehalt, das Eiweiss und das Kochsalzgehalt des Blutserums bestimmte. Dabei untersuchte er die Harnver&#228;nderungen, indem er die Harnmenge, das spezifische Gewicht, die Kochsalzmenge und das Gesamtstickstoffgehalt im Harn bestimmte. Eerner beobachtete er die Kochsalz- und Gesamtstickstoffausscheidung durch die Harnstoff- und Kochfalzbelastung. Aus diesen Untersuchungen gewann. er folgende Resultate. 1) Wenn man bei das Hypothalamusstich erfahrenen Kaninchen die Wasserbelastungsprobe anstellt, so sieht bei ihnen betr&#228;chtlichere Diuresehemmung und die Verminderung der Kochsalz- und Gesamtstickstoffausscheidung im Harn als bei normalen Kaninchen. Dabei erscheint der Grad der Hydr&#228;mie ziemlich deutlich. 2) Wenn man ihnen Caffeino- Natrium Benzoicum mit der Wasserbelastung kombiniert anwendet od. nur die Harnstoffbelastung probiert, so bemerkt man bei ihnen viel schwachere Bluteindickung, Diuresef&#246;rderung und die Vermehrung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausecheidung im Harn als bei normalen Kaninchen in denselben Versuchungen. 3) Wenn man ihnen Einf&#252;hrung des diuresehemmenden Pituitrins mit der Wasserbelastung od. nur die Kochsalzbelastung von grosser Menge anstellt, so findet man bei ihnen merkw&#252;rdige Blutverd&#252;nnung und die Verminderung der Menge des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn. Diese Erscheinungen sind bei normalen Kaninchen viel st&#228;rker. 4) Alle diese Ver&#228;nderungen erscheinen etwa in einer Woche nach dem Hypothalamusstich am deutlichsten und werden nachher mit der Zeit immer undeutlich, um schliesslich im mehr als 3 Wochen nach der Operation und in einer Woche nach der Kontrastoperation, die durch das Stich &#228;usserhalb des Hypothalamus gemacht wird, g&#228;nzlich zu verschwinden. 5) Aus obigen experimentellen Resultaten denke ich, dass der Hypothalamus eine grosse Rolle f&#252;r den Wasserhaushalt spielt.</Abstract>
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    <Abstract>Es ist praktisch erwiesen, dass das Rivanol als Tiefenantisepticum von g&#252;nstiger Wirkung ist. In letzter Zeit wird es auch als intraven&#246;se Injektion angewandt. Auch ich habe den therapeutischen Wert der intraven&#246;sen Injektion des Rivanols festgestellt. Ich habe diesen Injektionen 0.1% Losungen des Rivanols ben&#252;tzt und zwar gew&#246;hnlich an einem Tage 50ccm und als gesammt Dosis eine Menge von 100-800ccm, durchschnittlich 275ccm. Zur Herabsenkung des Fiebers bed&#252;rfte es eines Zeitverlaufes von 3-8, durchschnittlich 5, 7 Tagen. Um die Blutinfektion negativ zu gestalten, bedarf es eines Zeitverlaufes von 4-18, durchschnittlich 8 Tagen. Ich habe weiterhin in Tierversuchen die Wirkungsweise des Rivanols bei septischen Krankheiten, wenn intraven&#246;s injiziert, festzustellen versucht. d. h. Ich habe bei Kaninchen Staphylokokkensepsis hervorgerufen und darauf die Ver&#228;nderungen des Retikuloendothelial-Systems durch Rivanol-injektionen festgestellt.
Aus meinen Untersuchungen scheint hervorzugehen, dass die intrav&#246;se Injektion von Rivanol bei septischen Krankheiten seine Wirkungsweise nicht indirekt durch eine Wirkung auf die k&#246;rperschutzenden Organe, sondern vielmehr eine direkt bakteritide ist.</Abstract>
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