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    <Abstract>Bei Kaninchen zerst&#246;rte der Verfasser verschiedene Teile der Lateralschleife und untersuchte die secund&#228;re Degeneration nach Marchi und Nissl. Daras ergibt sich folgendes: 1) Die zentripetalen Fasern der Lateralschleife erreichen auf dem Wege der oberfl&#228;chlichen ventrolateralen Schicht des hinteren Vierh&#252;gelarmes das Corpus geniculatum mediale, um dort zu endigen. 2) In der H&#246;he des caudalen Abschnittes des medialen Knieh&#246;ckers sammeln sich die zentripetalen Fasern der Lateralschleife in die medioventralen Partie des Ventralkerns, um dann in der H&#246;he des oralen und medialen Abschnittes des betreffenden Ganlions medial vom Ventralkern die medioventrale Ecke des Zwischenkerns mit dichten Endb&#228;umchen und davon dorsolateral am Ventralkerne die dreieckige Ventralh&#228;lfte des Zwischenkerns zu versorgen. 3) In der H&#246;he der oralen H&#228;lfte des hinteren Vierh&#252;gels, wo die caudale Partie des vorderen Vierh&#252;gels noch vorhanden ist, l&#228;sst die Lateralschleife am ventralen Ende des hinteren Vierh&#252;gels einen Zweig abgehen, der quer nach innen die Medianlinie kreuzt, um dann die contralateralen Lateralschleife erreichend mit derselben dorsalw&#228;rts emporzusteigen. Diese von Lewandowsky als Probst'sche Kommissur bezeichnete Querbahn endigt im ventralen Ende des contralateralen hinteren Vierh&#252;gels und dient die beiden hinteren Vierh&#252;gel miteinander zu verbinden. 4) Diese Kommissur ist in der mittleren H&#246;he des hinteren Vierh&#252;gels am deutlichsten zu sehen und l&#228;sst sich auch in der H&#246;he des oralen Abschnittes des hinteren Vierh&#252;gels gut nachweisen, w&#228;brend sie im caudalen Drittel deselben kaum erkennbar ist. 5) Die orale H&#228;lfte des hinteren Vierh&#252;gels ist mit einer vom Stratum medullare intermedium ausstrahlenden Faserschicht vollst&#228;ndig umh&#252;llt, w&#228;hrend seine caudale H&#228;lfte nur an der Ventralseite mit dieser Faserschicht bedeckt ist im Gegensatz zur Doraslseite, wo es daran fehlt. 6) Die den hinteren Vierh&#252;gel umh&#252;llenden Fasern vereinigen sich an seinem ventrolateralen Ende zu einem B&#252;ndel, das in der H&#246;he des oralen Abschnittes des hinteren Vierh&#252;gels von dorsolateral nach ventromedial ziet. Weiter caudalw&#228;rts verschiebt sich das B&#252;ndel etwas nach innen, und in dorsoventraler Richtung einen geraden Weg einschl&#228;gt, um im Nucleus ventralis der Lateralschleife zu endigen. 7) In der H&#246;he des mittleren Drittels des Corpus geniculatum mediale entspringen die zentrifugalen absteigenden Fasern der Lateralschleife aus dem Zwischenkern des betreffenden Ganglions, und zwar aus der ventromedialen Ecke und der ventralen Peripherie des genannten Kernes, wenn auch die Zelldegeneration dieser Teile nach Zerst&#246;rung der Lateralschleife nicht sehr deutlich ist. 8) Eine Anzahl Fasern der Lateralschleife entsatmmt aus dem dosalen, lateralen und vor allem ventralen Kern der Lateralschleife, sowie aus den in derselben zerstreut vorhandenen Zellen, und zieht zerebralw&#228;rts. 9) Nach Zerst&#246;rung der Lateralschleife degenerieren die Zellen der ventrolateralen Ende des hinteren Vierh&#252;gels mit denen der Umgebung, deren Ver&#228;nderung aber peripheriew&#228;rts nach und nach undeutlich wird. 10) Die obere Olive dient als eine Ursprungsstelle der zentripetalen Fasern der Lateralschleife, denn nach Zerst&#246;rung des zentralen Gebietes der Lateralschleife verf&#228;llt die obere Olive auf der operierten Seite fast g&#228;nzlich und auf der contralateralen Seite ein wenig in die Degeneration. 11) Fast dieselbe Rolle spielt der Trapetzkern, indem sein lateraler und ventraler Kern eine starke und sein medialer Kern eine geringe Ver&#228;nderung nach der genannten L&#228;sion zeigen, obwohl die Degeneration sich auf die operierte Seite beschr&#228;nkt.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Bei Kaninchen zerst&#246;rte der Verfasser verschiedene Teile des hinteren Vierh&#252;gels und untersuchte die secundere Degeneration nach Marchi und Nissl. Daraus ergibt sich Folgendes: I) Dem hinteren Vierh&#252;gel entstammen 3 Arten von Fasern, n&#228;mlich erstens die aufsteigenden Fasern zum Corpus gen. med, zweitens die absteigenden Fasern zur lateralen Schleife und drittens die Kommissurfasern zum kontralateralen hinteren Vierh&#252;gel. 1) Die ersten steigern auf dem Wege des hinteren Vierh&#252;gelarms empor und versorgen folgende Abschnitte des medialen Knieh&#246;ckers. a) In der H&#246;he der caudalen Partie desselben bilden sie ein zylindrisches dickes B&#252;ndel, um dann bald in dem an den Pulvinar angrnzenden Abschnitte des Ventralkerns zu endigen. b) In der mittleren H&#246;he des Corpus gen. med. versorgen sie die dorsomediale Partie des Ventralkerns, die an die medioventrale Ecke des Zwischenkerns gegrenzt ist, u. z. mit dichten Endb&#228;umchen. Ein Teil von ihnen schl&#228;gt an der Grenze des Zwischenkerns entlang eine dorsolaterale Richtung ein, w&#228;hrend ein anderer den Kern C von Winkler u. Potter entlang ventrolateralw&#228;rts zieht. Die von 2 Faserz&#252;gen umarmte mediale H&#228;lfte des Ventralkerns empf&#228;ngt von ihnen zahlreiche Fasern. c) In der oralen H&#246;he des Corpus gen. med. erh&#228;lt nur das Grenzgebiet zwischen der mediodorsalen Partie des Ventralkerns und dem Zwischenkern sp&#228;rliche Vierh&#252;gelfasern. 2) Die absteigenden Fasern entspringen aus der ventrolateralen Ecke des hinteren Vierh&#252;gels und ziehen durch die laterale Schleife u. z. vorwiegend durch ihre laterale Zone ventromedialw&#228;rts, um ihren Ventralkern zu erreichen. Diese Fasern entstammen haupts&#228;chlich aus dem mittleren und caudalen Abschnitt des hinteren Vierh&#252;gels, w&#228;hrend der orale Teil des letzteren nur wenig mit ihnen zu tun hat. 3) Die Kommissurfasern, die sus der dorsomedialen Ecke des hinteren Vierh&#252;gels, u. z. vorwiegend aus ihrem oralen u. mittleren Abschnitte entspringen, gelangen &#252;ber die Mittellinie zur entsprechenden Stelle der gegen&#252;berliegenden Seite, um dieselbe von dorsal (zuweilen auch von ventral) mit einer d&#252;nnen Faserschicht zu decken. II) Die nach dem hinteren Vierh&#252;gel strebenden Fasern nehmen als Ursprungsstellen folgende Zellen in Anspruch. a) Die Zellen im hinteren Vierh&#252;gelarm und eine Anzahl Zellen im Ventralkern des Corpus gen. med. Die letzteren finden sich in der H&#246;he des mittleren Drittels des Corpus gen. med. im medialen Abschnitt des Kerns, der mit dem Kern C bedeckt und von der medioventralen Ecke des Zwischenkerns begrenzt ist. Sie zeigen aber nach Zerst&#246;rung des hinteren Vierh&#252;gels nur eine leichte Ver&#228;nderung. b) Die Zellen zwischen den Fasern der lateralen Schleife und die ihrer drei Kerne (Nucl. lat, dorsalis u. ventralis), w&#233;nn auch der ventrale Kern nach Zerst&#246;rung des hinteren Vierh&#252;gels keine deutliche Ver&#228;nderung zeigt, im Gegensatz zu den anderen zwei Kernen. c) Die Zellen des lateralen Abschnittes der oberen Olive. Eine geringe Anzahl von ihnen steht auch zum hinteren Vierh&#252;gel der kontralateralen Seite in Beziehung.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>In unseren Untersuchungen &#252;ber die Funktion des Reticuloendothelialsystems mittels der Eisenzuckerinjektion und zugleich auch &#252;ber das Leukozytenbild der infolge von Typhusvaccin-oder Thermininjektion, sowie auch von W&#228;rmestich fiebernden Kaninchen wurden folgende Resultate erzielt: 1) Bei Vaccin- und Therminfieber zeigte sich eine mehr oder weniger gesteigerte Funktion des betreffenden Systems sowohl im Stadium incrementi als auch im Fastigium, im Stadium decrementi dagegen trat eine deutliche Abschw&#228;chung ein. Bei l&#228;ngerdauernder Fieberung, wie bei Stichhyperthermie, wurde die Funktion des Systems nur im Anfangsstadium etwas erh&#246;ht und bald folgte eine Funktionsabschw&#228;chung, die, dem Fieberverlaufe entsprechend, also von Fastigium bis zum Stadium decrementi, immer ausgepr&#228;gter wurde. 2) Bei genauerer Beobachtung des Leukozytenbildes fiel im Stadium incrementi des Vaccinfiebers eine Leukopenie mit relativer Lymphozytose auf, bald danach kehrte die Leukozytenzahl zum normalen Wert mit Neutrophilie zur&#252;ck. Bei Therminfieber dagegen herrschte eine Leukozytose mit Neutrophilie durch alle Stadien hindurch, nur bei Stichfieber eine anfangs zwar nur unbedeutende, sp&#228;ter aber ausgepr&#228;gtere Leukozytose mit Neutrophilie beobachtet. 3) Endlich wurde nur Eisenzuckerinjektion selbst in den ersten paar Minuten auch eine ausgepr&#228;gte Leukopenie mit relativer Lymphzytose hervorgerufen, der aber sp&#228;ter meistens eine Leukozytose mit Neutrophilie folgte.</Abstract>
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    <Abstract>&#220;ber die Organspezifit&#228;t, insbesondere &#252;ber diejenige der inneren Organe wurden genaue serologische Untersuchungen angestellt, jedoch es wurden keine &#252;bereinstimmender Ergebnisse erzielt. Die Antiorgansera wurden dadurch hergestellt, dass die Kaninchen durch Leber, Niere, Nebenniere und Milz von Rindern 3 mal immunisiert wurden. Als Untersuchungsmethode verwandte ich die Unrenhuth'sche Ringprobe sowie die Ogata'sche Pr&#228;zipitinverd&#252;nnungsmethode unseres Institutes, und zwar studierte ich noch genauer nach Abs&#228;ttigung mit Serumeiweis die Verwandschaft der einzelnen Organe. Durch Komplementbindungsreaktion habe ich dann weiter die Beziehungen zwischen den Eiweissk&#246;rpern der einzelnen Organgewebe festgestellt. Zweitens pr&#252;fte ich die Wirkungsweise von Antiorganimmunserum auf die entsprechende Organfunktion, indem ich die Blutzuckerverschiebung durch Antinebennieren und Antipankreasimmunserum genau untersuchte. (&#252;ber Antiknochenmark und Antimilzimmunserum hab ich in voriger Arbeit schon berichtet). Die Ergebnisse werden folgendermassen kurz zusammengefasst. 1) Durch Pr&#228;zipitinreaktion des Organantigen auf Organimmunserum kann man eine Organspezifit&#228;t in den verschiedenen inneren Organen (Leber, Niere, Nebenniere, Milz u. Knochenmark) annehmen weil das Antiserum, gegen entsprechenden Organantigenen meist am st&#228;rksten reagiert. Doch sind die Grade der Verwandtschaft zwischen den einzelnen Organen infolge Serumbeimischung kaum nachweisbar. Nach Abs&#228;ttingungmit Serumeiweis wurden diese Verwandtschaftsgrade etwas deutlicher und ich konnte folgende Ordnung in bezug auf die Verwandtschaftsgrade aus unter den verschiedenen Organen aufstellen, Nebenniere-Niere-Leber-Milz-Knochenmark. Es handelt sich aber nicht um die absolute, sondern um die relative Spezifit&#228;t. 2) Der Blutzucker wird beim Kaninchen durch Injektion von Nebenniereimmunserum je nach der Antiserummenge beeinflusst, und zwar entsteht bei grosser Menge deutliche Hypoglyk&#228;mie, und bei mittelm&#228;ssiger Menge Hyperglyk&#228;mie. 3) Hinsichtlich des Pankreas-immunserums ist dieser Einfluss umgekehrt wie beim Nebenniereimmunserum, und zwar tritt bei mittelm&#228;ssiger Menge Hypoglyk&#228;mie auf, dagegen bei grosser Menge Hyperglyk&#228;mie. 4) Die Ver&#228;nderung des Blutzuckergehaltes infolge der Injektion von Immunsera geht nicht parallel mit der Serummenge, sondern mit dem Pr&#228;zipitingehalt. 5) In bezug auf die Beziehungen des Nebenniereimmunserum zur Insulinhypoglyk&#228;mie &#228;ussert es sich so, dass es bei geringer Menge auf die letztere hemmend wirkt und zugleich dazu neigt, den Blutzucker des Versuchstiers zu vermehren, doch wird bei grosser Menge von Serum die Hypoglyk&#228;mie verst&#228;rkt. Diese Beziehung ist ganz analog wie jene des Pankreasimmunserum zur Adrenalinhyperglyk&#228;mie; d. i. das Serum wirkt in m&#228;ssigen Mengen hemmend auf den Blutzucker, in grossen Mengen bef&#246;rdernd. 6) Bei gleichzeitiger Injektion von Nebenniere- und Pankreasimmunserum macht die Blutzuckerver&#228;nderung des Versuchstiers den Eindruck, als ob die beiden Immunserum sich gegenseitig neutralisierten.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Nachweis f&#252;r den Immunk&#246;rper im Kammerwasser wurde von mehreren Autoren erbracht und bei hochimmunisierten Tieren der &#220;bergang desselben in die Augenkammer mit verschiedenen Antik&#246;rperarten, wenn auch die Menge gering war, schon bewiesen. Neuerdings wurde die Aufmerksamkeit auf den Einfluss des Ganglion cervicalis auf die Permeabilit&#228;ts&#228;nderung des Kammerwassers gelenkt und diese Frage durch Farbstoff, Chemikalien oder Eiweissgehalt von verschiedenen Seiten gepr&#252;ft. Betreffs des Einflusses der Permeabilit&#228;ts&#228;nderung auf den Antik&#246;rper&#252;bergang wurden dagegen nur mittels Bakterienagglutinin einige Beschreibungen gegeben. Ich habe die Einwirkung der Resektion des Ganglion symp. cerbicalis sup. mit H&#228;moagglutinin, H&#228;molysin und Pr&#228;zipitin genau untersucht, indem ich die Beobachtung nach der Resektion 20 Stunden bis 30 Tage lang fortsetzte und ein festes Resultat erzielte. Das Ergebnis ist folgendes: 1) Agglutinin, Pr&#228;zipitin und H&#228;molysin gehen fast in gleichem Mengenyerh&#228;ltnisse spurweise aus der Blutbahn in die Augenkammer &#252;ber. 2) Der Antik&#246;rpergehalt des normalen Kammerwassers steht wie 1/250-1/2.000 zu demjenigen des Blutes, w&#228;hrend sich der Immunk&#246;rpergehalt des Kammerwassers nach der Aufnahme des normalen Kammerwassers vermehrt und nach 30-40 Minuten einem 1/3-1/8 des Gehaltes des Blutes entspricht. 3) Bei gesunden Augen ist die Menge des eingetretenen Antik&#246;rpers beiderseitig gleich. 4) Etwa bis zum f&#252;nften Tage nach der Resektion des Ganglion symp. cervi. sup. ist die Antik&#246;rpermenge in der Augenkammer auf der operierten Seite zweimal so gross wie die in der des gesunden Teiles. Dagegen vermindert sie sich umgekehrt sp&#228;ter, etwa nach 10 Tagen, und zeigt nur die H&#228;lfte von der des gesunden Teiles. In einer Zwischenzeit von 5 bis 10 Tagen nach der Resektion bemerkt man h&#228;ufig keinen Unterschied zwischen den Antik&#246;rpermengen in dem Kammerwasser beider Augen. 5) Das Mengenverh&#228;ltnis des Antik&#246;rpers nach der Operation zeigt zwischen der operierten und gesunden Seite nicht einen so grossen Unterschied, h&#246;chstens das 4 fache bei dem Anfangsstadium nach der Operation verglichen mit dem gesunden Teile.</Abstract>
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    <Abstract>Die Arbeit gibt einen &#220;berblick &#252;ber die klinische und pathologische Histologie von 8 F&#228;llen der Encephalitis chronica, 8 F&#228;llen genuiner Paralysis agitans und 1 Fall seniler Muskelstarre als Teilerscheinung einer senilen Demenz. Die Arbeit hat zum Zweck noch einmal die histologischen und lokalisatorischen Unterscheide bei den genannten Krankheitsformen darzustellen und die gefundenen Ver&#228;nderungen zu vergleichen mit der symptopathologischen Eigenart des klinischen Bildes. Ein &#220;berblick &#252;ber die Untersuchungsresultate zeigt uns, das die beiden Krankheitsformen Encephalitis chronica und genuine Paralysis agitans in der histopathologischen Prozessart und in der Lokalisation verschieden sind. Bei der Encephalitis chronica handelt es sich um einen langsam fortschreitenden degenerativen Prozess mit hochgradigem Ausfall der Ganglienzellen, st&#228;rkerer Gliareaktion bis zur Gliafasernarbenbildung. Dabei spielt die Verfettung des Parenchyms keine wesentliche Rolle. Leichte lymphozyt&#228;re Infiltrate k&#246;nnen dabei in Erscheinung treten. Die Hauptlokalisation der Ver&#228;nderungen ist die Substanzia nigra mit Ausstrahlungen in den Hypothalamus. Das Striopallidum kann ganz frei sein, kann sich aber auch in Ausnahmef&#228;llen st&#228;rker an dem Prozess beteiligen, ebenso die Olive und das Dentatum. Die Kleinhirnrinde ist relativ wenig gesch&#228;digt. Die Grosshirnrinde bietet gew&#246;hnlich leichte architektonische St&#246;rungen ohne alle Charakteristica. Es bleibt dabei fraglich, ob diese St&#246;rungen in direktem Zusammenhang stehen mit dem Agens der Encephalitis oder indirekt ausgel&#246;st sind durch Begleitumst&#228;nde der Krankheit, besonders durch die Stoffwechselst&#246;rung. In allen F&#228;llen bietet der Prozess keine ruhige Narbe, sondern noch progressive, aktive Ver&#228;nderungen, die in ihrer Lebhaftigkeit stark wechseln k&#246;nnen. Wir stehen auf dem von Jakob von jeher eingenommenem Standpunkte, dass diese Parenchymentartung der Ausdruck einer noch fortschreitenden Krankheit ist, die wahrscheinlich mit dem urs&#228;chlichen Agens in Zusammenhang steht. Bei der genuinen Paralysis agitans handelt es sich um einen schweren Verfettungsprozess des nerv&#246;sen Parenchyms, wobei die gli&#246;sen Begleiterscheinungen gew&#246;hnlich nicht sehr hochgradig entwickelt sind. Dieser Verfettungsprozess ist in erster Linie im Striatum und Pallidum lokalisiert und f&#252;hrt im Striatum regelm&#228;ssig zu einer st&#228;rkeren Sch&#228;digung der grossen Ganglienzellen. Die Substanzia nigra kann v&#246;llig unver&#228;ndert sein, kann aber auch mehr herdf&#246;rmig-leichtere oder schwere Entartungen bieten; dabei steht aber gleichfalls der Verfettungsprozess im Vordergrunde und das histologische Gesamtbild ist ein ganz anderes wie das der Encephalitis chronica. Ganz gew&#246;hnlich ist der Thalamus, namentlich der laterale Thalamuskern, stark mit gesch&#228;digt, manchmal auch die Olive, das Dentatum und die Kleinhirnrinde. Die Grosshirnrinde bietet gleichfalls Parenchymverfettung mit zum Teil deutlichen architektonischen St&#246;rungen, wobei Drusen und Alzheimer'sche Fibrillenver&#228;nderungen im Sinne der gew&#246;hnlichen senilen Ver&#228;nderungen fehlen. Nur in einem der oben erw&#228;hnten F&#228;lle fanden sich diese Begleiterscheinungen einer gew&#246;hnlichen senilen Demenz, sodass dieser Fall im Sinne Jakobs als senile Muskelstarre mit seniler Demenz aufzufassen ist. Der Parenchymprozess der gew&#246;hnlichen Paralysis agitans hat mit dem senilen Involutionsvorgang die starke Parenchymverfettung gemein, es fehlen ihm aber f&#252;r gew&#246;hnlich die anderen regelm&#228;ssigen Begleiterscheinungen der senilen Demenz. Ganz im allgemeinen zeigt sich kein deutlicher Parallelismus zwischen der Schwere der klinischen Erscheinungen und der Schwere des anatomischen Bildes. So sahen wir in einem Falle der Encephalitis chronica die Substanzia nigra noch stellenweise sehr gut erhalten und trotzdem war dieser Fall durch starken Parkinsonismus aus gezeichnet. Auch die Paralysis agitaus-F&#228;lle bieten keinen regelm&#228;ssigen Parallelismus zwischen Schwere des klinischen und anatomischen Bildes, besonders wenn man einseitig die Ver&#228;nderungen im Striopallidum bewertet. Auch bestehen dabei starke Differenzen in Markscheiden, Fett-und Zellbilde.</Abstract>
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    <Abstract>Es ist im allgemeinen bekannt, dass bei Ringprobe der Pr&#228;zipitinreaktion die Antigenl&#246;sung auf das Immunserum &#252;berschichtet wird.Im Hinblick auf das spezifische Gewicht zeigt diese Probe bei der Originalmethode von Uhlenhuth keine Hindernisse, und zwar wird bei der Verd&#252;nnungsmethode das Immunserum durch 10% Komplement oder 1% Gummi arabicum verd&#252;nnt, um die Mischung der Antigene und des Immunserums zu vermeiden. Dies ist jedoch zu meiner Untersuchung, bei der eine geringe Menge Pr&#228;zipitin in einer sehr leichten Fl&#252;ssigkeit nachzuweisen ist, nicht geeignet, weil die Kolloidl&#246;sung zur Verd&#252;nnung des Immunserums noch viel dicker als bei der gew&#246;hnlichen Probe ist und dadurch die Reaktion verhindert wird. Aus obigem Grunde habe ich umgekehrt die Antigenl&#246;sung unten angestellt und auf sie die immunk&#246;rperhaltige Fl&#252;ssigkeit &#252;berschichtet; dabei Werden die Antigene durch ein Gemisch von physiologischer Kochsalzl&#246;sung und Gummi arabicum (5%) verd&#252;nnt. Zusammenfassend k&#246;nnen die Resultate folgendermassen angegeben werden: 1) Die Uhlenhuthsche Methode ist nach meiner umgekehrt geschichteten Ringprobe um ein Vielfaches empfindlicher als die Originalmethode, z. B. Antirinderserum:[1:50.00¨1:250.000, 1:10.000¨1:50.000, 1:50¨1:100(})]. 2) Die Antik&#246;rperverd&#252;nnungsmethode nach meiner Probe zeigt sick etwas ungeeigneter als die gew&#246;hnliche Methode, weil dabei der Titer des verd&#252;nnten Pr&#228;zipitins viel niedriger steht, z. B. Antirinderserum: [1:2.500(++)¨1:2.500(+), 1:350¨1:300, 1:50¨1:50]. Aber bei der Untersuchung des Pr&#228;zipitins in der antik&#246;rperhaltigen L&#246;sung, wo das spezifische Gewicht leichter als Antigen und der Immuntiter niedrig ist, kann das Pr&#228;zipitin nach meiner Methode leicht gefunden werden, und die Ergebnisse dieser Probe sind sogar viel g&#252;nstiger bei den getr&#252;bten L&#246;sungen. 3) Die Pr&#228;zipitinmenge im Harn und Speichel des Immuntieres betr&#228;gt nach dieser Probe ungef&#228;hr 1/800-1/3.200 im Speichel, 1/1.600-1/5.000 im Harn bei Kaninchen verglichen mit dem Pr&#228;zipitintiter des Serums vom Muttertier. 4) Normaler Kaninchenspeichel wirkt ein wenig hemmend auf die Pr&#228;zipitinreaktion. 5) Es ist auch interessant, dass das gebildete Pr&#228;zipitat in einem starken Reaktionsbild viel l&#228;nger als bei der gew&#246;hnlichen Methode bleibt, weil das Pr&#228;zipitat in der Ringprobe den Immunteil anzuziehen scheint (Siehe die Figur in dieser Arbeit).</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser berichtet &#252;ber einen 29 j&#228;hrigen Mann, der klinisch Symptome der Oblitesration der Vena cava inferior zeigte und bei dem sich bei der Sektion nicht nur die genannte Ver&#228;nderung der Vene, sondern an der Leber auch die Bildung von einem Hepatom feststellen liess. Die Beobachtungen sind kurz zusammengefasst wie folgt: 1) Die Obliteration der Vena cava inferior beruht bei diesem Falle auf einer angeborenen Bildungsanomalie und die gleichzeitig gefundene Leberzirrhose h&#246;chstwahrscheinlich auf einer chronischen Stauung der oben genannten Vene. 2) Deshalb ist das Hepatom bei diesem Falle ohne Zweifel auf dem Boden der Stauungszirrhose der Leber entstanden und steht selbstverst&#228;ndlich in direkter Beziehung mit der Obliteration dieser Vene. 3) Histologisch wurde nachgewiesen, dass das Hepatom dieses Falles multizentrisch entsteht und sich in einem fr&#252;hen Stadium befindet, da die Geschwulstzellen stellenweise ein deutliches &#220;bergangsbild zu normalen Leberzellen darstellen.</Abstract>
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    <Abstract>Die Verfasser exstirpierten bei H&#252;hnern die Milzen und t&#246;teten die Tiere nach verschiedenen Lebenszeiten, um ihre Schilddr&#252;sen mit Hilfe der Eosin-H&#228;matoxylin-F&#228;rbung und der Cajalschen Uransilbermethode zu untersuchen. Folgendes ist das Ergebnis: 5-15 Tage nach Milzexstirpation zeigt die Schilddr&#252;se histologisch ein Zeichen der funktionellen Steigerung, indem die Follikelepithelzellen sich vermehren und h&#246;her werden, wobei ihr Golgischer Apparat sich stark entwickelnd nach unten h&#228;ufig bis zur Zellenbasis sich verbreitet, was am 10-15. Tage nach Operation am deutlichsten zu sehen ist. Vom 30. Tage nach Operation an f&#228;llt aber die Schilddr&#252;se allm&#228;hlig einer regressiven Ver&#228;nderung anheim. Diese Ver&#228;nderung tritt am 45-60. Tage nach Operation sehr deutlich in die Erscheinung, indem die Follikelepithelzellen stark ihre H&#246;he vermindern und ihr Golgischer Apparat in den Hintergrund tritt. Der letztere stellt sich meistens nur als wenige kurze St&#228;bchen oder K&#246;rnchen dar, oder verschwindet sogar ganz und gar. Die anf&#228;ngliche Funktionssteigerung ist darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass mit Entfernung der Milz ihre hemmendende Wirkung auf die Schilddr&#252;se beseitigt worden ist, w&#228;hrend die sp&#228;tere R&#252;ckbildung wahrscheinlich darauf die urs&#228;chliche Beziehung hat, dass durch Entfernung der Milz die antagonistische Wirkung der Schilddr&#228;se auf jenes Organ allm&#228;hlich unn&#246;tig wird.</Abstract>
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    <Abstract>Die sog. Histaminase von Best und Mc Henry, welche sich in verschiedenen Tierorganen vorfindet und durch die Aktion von Histamin vernichtet wird, wurde zuerst von Best schon im 1929 angegeben. Der Verfasser untersuchte haupts&#228;chlich beim Meerschweinchen, ob derartige Substanzen in der verschiedenen Organen (Niere, Leber, Milz, Lunge und Uterusmuskeln) vorhanden seien. Er stellte auch einige Versuche an &#252;ber die Wirkungsweise von Histamin und kam zu folgenden Resultaten. 1) In verschiedenen Organen von Meerschweinchen findet man eine Substanz, welche die Aktion der Histamin vernichtet. Solche eine Substanz ist niemals im Uterus und in der Lunge nachweisbar. 2) Die Substanz, die das Histamin inaktiviert, ist streng spezifisch. Sie ist thermostabil, aber im Sauerstoffreien Zustande sowie auch im Gegenwart von KCN unwirksam. In mehreren Punkten sie ist enzym&#228;hnlich, aber das ist noch nicht sicher festgestellt. Betreffs der Wirkungsweise des Histamins macht er auf folgende Punkte aufmerksam. 1) Die Wiederkehr des gesunkenen Blutdruckes durch Histamin nimmt einen logarithmischen Verlauf. 2) Auf die Gef&#228;sse der Nierenglomerulus und der Schwimmhaut des Frosches wirkt das Histamin erweiternd. Auf die mit Ringer durchgesp&#252;lte Froschschenkel-gef&#228;sse, die gew&#246;hnlich maximal erweietert sind, wirkt es verengend. Wenn aber diese Gef&#228;sse, vorher in irgendeiner Weise z. B. mit Adrenalin verenget worden sind, dann wirkt das Histamin erweiternd. Dasselbe gilt auch von den Schenkelgef&#228;ssen der Katze.</Abstract>
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    <Abstract>Es wurde die Wirkung einiger Sympathicusgifte, wie Adrenalin, Adrenalon, Ephedrin und Tetrahydro-ΐ-naphthylamin auf die K&#246;rpertemperatur des Kaninchens untersucht. Diese Sympathicusgifte zeigen im allgemeinen eine doppelte Wirkung, eine erniedrigende und eine steigernde. Je nach der Applikationsstelle oder der Dose des Giftes und auch nach der Individualit&#228;t des Tieres tritt die die K&#246;rpertemperatur herabsetzende oder steigernde Wirkung auf. Jedoch kann man die Resultate, wie folgt, kurz zusammenfassen. I. Bei subcutaner und intraven&#246;ser Darreichung: 1. Adrenalin wirkt in kleinen Dosen auf die K&#246;rpertemperatur steigernd, in grossen Dosen dagegen erniedrigend. Beide Wirkungen sind bei intraven&#246;ser Injektion deutlicher als bei subcutaner. 2. Im Gegensatz zum Adrenalin wirken Adrenalon, Ephedrin, und Tetra. auf die K&#246;rpertemperatur in kleinen Dosen herabsetzend, in grossen Dosen steigernd, und beide Wirkungen sind bei subcutaner Injektion deutlicher als bei intraven&#246;ser. 3. Nach der St&#228;rke ihrer temperaturerniedrigenden Wirkung ordnen sich die untersuchten Gifte in folgender Reihe: Adrenalin&gt;Adrenalon&gt;Tetra.&gt;Ephedrin. Das Adrenalin ist hinsichtlich der temperaturerniedrigenden Wirkung 10-20 mal so stark wie Adrenalon. 4. Nach der St&#228;rke der temperatursteigernden Wirkung ordnen sich die Gifte in folgender Reihe: Adrenalin&gt;Tetra.&gt; Ephedrin&gt;Adrenalon. Die wirksame Minimaldosis des Adrenalons ist dabei 1000 mal so gross wie die des Adrenaline. Daraus ergibt sich, dass das Adrenalon in der temperaturherabsetzenden Wirkung relativ viel st&#228;rker ist als in der temperatursteigernden, wenn man es mit Adrenalin vergleicht. II. Bei intracerebraler Injektion: 1. Adrenalin (bis 0.1mg pro kg) wirkt auf die K&#246;rpertemperatur steigernd oder &#252;bt keinen Einfluss aus. 2. Adrenalon, Ephedrin, und Tetra setzen die K&#246;rpertemperatur deutlich herab. Diese Wirkung ist mitunter bei Ephedrin am deutlichsten, dann folgt Tetra und Adrenalon ist am schw&#228;chsten. Aus den oben angegebenen Ergebnissen erkennt man, dass diese Sympathicusgifte nicht nur auf die Temperatur steigernd, sondern auch erniedrigend wirken, und dass die letztere Wirkung im wesentlichen zentral bedingt ist. Nur beim Adrenalin wurde eine zentrale temperatursenkende Wirkung nicht direkt nachgewiesen, obwohl es dem Verfasser schien, dass das Adrenalin auch diese Wirkung besitzt. Die Tatsache, dass Symathicusgifte auch eine zentrale temperaturerniedrigende Wirkung haben, stimmt mit dem Befund der fr&#252;heren Untersuchung des Verfassers &#252;ber den Einfluss des Atropins und der Durchschneidung des N. vagus auf die temperaturerniedrigende Wirkung der Krampfgifte sowie mit der Mitteilung von Rosenthal etc. &#252;ber die Existenz temperaturd&#228;mpfender stoffwechselhemmender R&#252;ckenmarksbahnen &#252;berein. Daraus d&#252;rfte geschlossen werden, dass das sympathische Nervensystem an dem Mechanismus der Temperatursenkung beteiligt ist und das sog. K&#252;hlzentrum, welches seit H. Meyer im allgemeinen als parasympathisch angenommen wird, mehr sympathischer Natur ist.</Abstract>
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    <Abstract>Die Versuche wurde ausschliesslich am Kaninchenohrgef&#228;ss angestellt. Die gef&#228;ssverengernde Wirkung von Ephedrin und Mydriatin wird durch eine gewisse Konzentration von Chinin vollst&#228;ndig gehemmt und umgekehrt. Um durch Vorbehandlung mit Chinin die Wirkung der beiden Gifte zu hemmen, braucht es eine h&#228;here Konzentration des Chinins und eine bestimmte Wirkungsdauer, ohne aber dass der Versuch jedesmal gelingt. Das Verh&#228;ltnis stimmt mit dem zwischen Adrenalin und Chinin &#252;berein. Die gr&#246;sste Konzentration des Mydriatins, deren Wirkung durch Chinin von einer bestimmten Konzentration noch gehemmt oder umgekehrt wird, betr&#228;gt 1/4 derjenigen des Ephedrins, ein Beweis daf&#252;r, dass Mydriatin st&#228;rker gef&#228;ssverengernd wirkt als Ephedrin. Die gef&#228;ssverengernde Wirkung von Ephedrin und Mydriatin wird durch Vor- und Nachwirkung von Yohimbin gehemmt und umgekehrt, Aus der Grenzkonzentration, die bei der Vorbehandlung mit Yohimbin antagonistisch bewirkt wird, kann die vasokonstriktorlische Wirkung des Mydriatins, gerade wie beim vorigen Versuche, auf etwa 4 mal so stark wie die des Ephedrins gesch&#228;tzt werden. Am Ohrgef&#228;ss das f&#252;r lange Zeit mit Adrenalin oder Mydriatin durchstr&#246;mt worden ist, ist die vasokonstriktolische Wirkung des Adrenalins, Mydriatins oder Ephedrins sehr schwach oder tritt &#252;berhaupt nicht auf. Eine sehr kleine Konzentration dieser 3 Gifte wirkt hingegen erweiternd. Diese erweiternde Wirkung ist bei Ephedrin am st&#228;rksten und von l&#228;ngster Dauer, bei Mydriatin schw&#228;cher und bei Adrenalin am schw&#228;chsten. Unter den zur Vorbehandlung benutzten Giften verursacht Adrenalin die Umkehrung der Wirkung am deutlichsten. Bei Mydriatin tritt sie schw&#228;cher zutage. Nach Vorbehandlung mit Ephedrin kann nur Ephedrin Gef&#228;sserweiterung hervorrufen, w&#228;hrend Adrenalin und Mydriatin eine solche Umkehrung der Wirkung nicht verursachen k&#246;nnen. Diese Resultate zeigen, dass auf die Vasokonstriktoren Adrenalin am st&#228;rksten, dann Mydriatin, und Ephedrin am schw&#228;chsten einwirkt, dass dagegen mit Bezug auf die Vasodilatatoren gerade das umgekehrte der Fall ist. Wenn je 2 von diesen 3 Sympathicusgiften kombiniert werden, so zeigt die Vasokonstriktorische Wirkung stets eine Addition der Wirkungsst&#228;rke, nicht eine Potenzierung. Die gef&#228;sserweiternde Wirkung des Acetylcholins und die gef&#228;sskontrahierende Wirkung der genannten Sympathicusgiften zeigen einen gegenseitigen Antagonismus. Beim Zusammenwirken der beiden Stoffe erfolgt fast keine Ver&#228;nderung der Gef&#228;ssweite. Die Grenzkonzentration, die f&#252;r eine bestimmte Konzentration des Acetylcholins ausgleichend wirksam ist, ist bei Ephedrin 3-6 mal so gross wie bei Mydriatin. Alle diese Resultate best&#228;tigen die fr&#252;here Behauptung des Verfassers, dass die Ephedrinwirkung charakterisiert wird durch einen st&#228;rkeren Einfluss auf die hemmenden Fasern als auf die f&#246;rdernden Fasern des Sympathicus, w&#228;hrend bei Adrenalin und Mydriatin das Umgekehrte der Fall ist.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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      <JournalTitle>Acta Medica Okayama</JournalTitle>
      <Issn>0030-1558</Issn>
      <Volume>44</Volume>
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        <Year>1932</Year>
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    <Abstract>Der Verfasser hat den Einfluss der verschiedenen Kaliumphosphate (prim&#228;r, sekund&#228;r und terti&#228;r) ohne oder mit Chols&#228;ure auf die Glykogenbildung aus Glukose in Leber, Niere, Muskel und Fettgewebe von den Gallenblasenfistel tragenden Kaninchen histologisch untersucht und gefunden, dass die Glykogenbildung der Leber und der Niere, die des Muskels und des Fettgewebes ausgenommen, im allgemeinen durch Zufuhr von verschiedenen Phosphaten in allen F&#228;llen gesteigert wird, und dass diese Steigerung bei Zufuhr von sekund&#228;rem Phosphat bedeutend st&#228;rker auftritt, obwohl sie in der Leber in allen F&#228;llen viel st&#228;rker als in der Niere gezeigt wird. Durch Zufuhr von Phosphaten mit Chols&#228;ure wird die Glykogenbildung in der Leber, der Niere und dem Muskel, das prim&#228;re Phosphat ausgenommen, in allen F&#228;llen gesteigert und zwar tritt diese Steigerung der Glykogenbildung bei Zufuhr von sekund&#228;rem Phosphat mit Chols&#228;ure besonders st&#228;rker auf. Die Glykogenbildung im Fettgewebe wurde aber in allen F&#228;llen nicht gefunden. Aus diesen Daten scheint mir hervorzugeben, dass die die Glykogenbildung im Organe und Gewebe f&#246;rdernde Wirkung der Gallens&#228;ure mit der Phosphatpufferung im innigen Zusammenhang steht und das sekund&#228;re Phosphat die Wirkung der Gallens&#228;ure f&#252;r die Glykogenbildung f&#246;rdert, ind&#232;m es die Wirkung der Gallens&#228;ure ersetzt. Der Schluss wird also wohl gezogen, dass die die Glykogenbildung f&#246;rdernde Wirkung der Gallens&#228;ure zum Teile auf der Verschiebung der Phosphatpufferung nach der alkalischen Seite hin im Organe und Gewebe bedingt zu sein scheint.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>The author observed two cases of the leiomyoma of the intestine, and described exactly the macroscopic and microscopic examinations of the tumors. The first case, 49 aged man, was a benignant leiomyoma, which was unexpectedly found out at the autopsy of the tuberculosis; it developed from the wall of the jejunum and formed a local tumor as large as straight bean in the submucous. The second case was leiomyoma sarcomatodes with metastasis on the neighbouring mesentery and the omentum, which was extracted operatively from the female patient of 49 age. The primary tumor was the size of man's fist and originated from the wall of the ileum. The originate part of the last mentiond tumor is not clear, but the former tumor developed from the circle muscule of the jejunum.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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