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    <ArticleTitle>Arbeiten aus der Medizinischen Universitat Okayama (‰ªŽRçÎ‰È‘å›{Ÿ^•¶‹Æ•{) 2. Band 3. Heft. April 1931. –M•¶´˜^</ArticleTitle>
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    <Abstract>Verfasser stellte Versuche an &#252;ber das Durchlassverm&#246;gen f&#252;r W&#228;rmestrahlung bei verschiedenen Pflanzenbl&#228;ttern und Dachziegelarten mittels des W&#228;rmestrahlungsmessers nach Cobet u. Bramigk sowie des Schleifengalvanometers nach Mechau, &#252;ber das f&#252;r Sonnenstrahlung mittels Solarimeters nach Kipp u. Zonen und &#252;ber das f&#252;r Lichtstrahlung mittels Flimmerphotometers nach Bechstein. 1) Das Durchlassverm&#246;gen f&#252;r W&#228;rme-, Sonnen- und Lichtstrahlungen nimmt bei verschiedenen Pflanzenbl&#228;ttern mit zunehmender Dicke der Bl&#228;tter ab. 2) Die dickeren Pflanzenbl&#228;tter, z. B., Viburum Awabuki, Ginkgo biloba, Firmiana plataniformia, Musaceae Basjoo, und Platanus orientalis hemmen das Passieren der Strahlungen weit st&#228;rker als die d&#252;nneren, z. B., Prunus Jamasakura, Popular und Parthenosissus tricuspidata. 3) Wenn die Bl&#228;tter von verschiedenen Arten befeuchtet werden, so wird ihr W&#228;rmeschutz beinahe um das Doppelte verst&#228;rkt. 4) Das W&#228;rmestrahlungsverm&#246;gen der Dachziegelarten von gleichem Material und gleicher Dicke ist am st&#228;rksten in den schw&#228;rzlich gef&#228;rbten und nimmt der Reihenfolge nach in den r&#246;tlichen, gelblichen und weisslichen ab.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>&#220;ber den Immunk&#246;rpergehalt der verschiedenen Organs von aktiv oder passiv immunisierten Tieren hat man sich bis zu einem gewissen Grade eingehend besch&#228;ftigt, um die Bildungsst&#228;tte der Immunk&#246;rper und ihre Zu- und Abnahme in den verschiedenen Organen nach der Entstehung der &#220;berempfindlichkeit zu erforschen. Als Immunk&#246;rper wurden dabei Agglutinine und Lysine ben&#252;tzt. Was aber die Pr&#228;zipitine anbelangt, so ist &#252;ber sie nur selten berichtet worden, weil infolge der technischen Schwierigkeit bei der Herstellung des klaren Extraktes und infolge der Bestimmungsmethode wobei durch die Uhlenhuthmethode die Immunk&#246;rpermenge nicht richtig beurteilt werden kann, die Resultate immer unklargeblieben sind. Verfasser studierte diese Frage aus obigem Grunde einerseits mit eigener Extraktionsweise bez&#252;glich der Organe und andererseits mit der Verd&#252;nnungsmethode des Pr&#228;zipitins nach Ogata und kam zu dem folgenden Resultate, das demjenigen f&#252;r Agglutinine und Lysine sehr nahe steht. Als Pr&#228;zipitinogen kam frisches Rinderserum zur Anwendung. Nachdem die Kaninchen oder Meerschweinchen mit diesem Serum immunisiert worden waren, wurde der Gehalt an Immunk&#246;rpern im Organ und im Blut in verschiedenen Stadien verglichen. Dabei wurde die Untersuchung auf folgende zweifache Weise vorgenommen: Einerseits wurde je ein Tier in lebendem Zustand zu den Untersuchungen der einzelnen Organe verwandt; d. h. es wurde ein Teil des Organes operativ exstidiert. Andererseits wurden die immunisierten Tiers jeweils zu jeder Untersuchung abget&#246;tet. Was die Herstellungsmethode des Organextraktes anbelangt, so wird sie in meinem nachfolgenden Bericht genau angeben, so dass ich mich hier auf die wesentlichen Momente der Methode beschr&#228;nken kann. Das Organ wurde m&#246;glichst blutfrei gewaschen und im Wasser zerkleinert. Dieser Organbrei wurde bei einer Temperatur bis zu 56‹C 2 Stunde lang in physiologischer Kochsalzl&#246;sung extrahiert, 24 Stunden lang im Eisschrank aufbewahrt und stark zentrifugiert. Die Resultate seien folgendermassen zusammengefasst: 1. Man kann bei aktiv immunisierten Kaninchen oder Meerschweinchen in verschiedenen Organen, Knochenmark, Niere, Milz, Leber, Hoden, Uterus u. dgl. Pr&#228;zipitine 2-4 Tage nach der letzten Antigeninjektion nachweisen. 2. Der Immunk&#246;rpergehalt in den verschiedenen Organextrakten ist geringer als der Serumwert. 3. Die Pr&#228;zipitine verteilen sich in den Organen in folgender Reihe: Knochenmark, Niere, Milz, Leber, Lunge, Hoden und Uterus, d. h. das Knochenmark steht immer an erster Stelle. 4. Im Fr&#252;hstadium der Immunisierung finden sich Pr&#228;zipitine in Knochenmark und Milz in gr&#246;sserer Menge als in den anderen Organen. 5. Das quantitative Verh&#228;ltnis zwischen den Pr&#228;zipitinen im Organextrakt und im Blut betr&#228;gt durchschnittlich 1/2-1/40, obwohl es je nach dem Stadium der Immunit&#228;t und den einzelnen Organen verschieden ist. 6. Die Bindungszone der Pr&#228;zipitine (geeignete Antigenmenge f&#252;r Pr&#228;zipitine) im Organextrakt stimmt in den meisten F&#228;llen mit der der Pr&#228;zipitine im Blut &#252;berein, jedoch kann die erstere gelegentlich h&#246;her sein als die letztere. 7. Der verh&#228;ltnism&#228;ssig grosse Pr&#228;zipitingehalt der Niere muss wahrscheinlich darauf beruhen, dass die Pr&#228;zipitine bei der Ausscheidung in ihr angeh&#228;uft werden. 8. Auch die Untersuchung anderer Immunk&#246;rper, wie Bakterioagglutinin, H&#228;moagglutinin und H&#228;molysin ergab die gleichen Resultate wie die Untersuchung der Pr&#228;zipitine.</Abstract>
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    <Abstract>Auf Grund der histopathologischen sowie histobakteriologischen Untersuchung der Gaumenmandeln, welche aus 2 Sektionsf&#228;llen der schweren Rachenkehlkopfdiphtherie durch Sektion und aus 3 F&#228;llen von scheinbar ausgebeilter Rachendiphtherie operativ exstirpiert wurden, &#228;ussert sich Verfasser, wie folgt:- 1) Bei der schweren Form von Rachendiphtherie kann die Gaumenmandel nicht nur oft die charakteristische bistologische Zeichnung ibres eigentlichen Gewebes verlieren, sondern auch seine Nekrotisierung sowie Abscedierung zeigen. 2) Auch nach dem Verschwinden der diphtherischen Membran durch antidiphtherische Serumbehandlung k&#246;nnen die Diphtherischebazillen h&#228;ufig diese Behandlung &#252;berleben und lange in den Krypten oder in dem Parenchym der Gaumenmandeln verborgen bleiben. 3) Bei dem sogenannten Bazillentr&#228;ger ist vor allem die Gaumenmandel als die Lokalisationsstelle des Virus festzustellen. Demnach ist solche Gaumenmandel zu exstirpieren, um der Infektionsgefahr f&#252;r die anderen Individ&#252;n vorzubeugen oder um die Recidivierungsm&#246;glichkeit zu beseitigen.</Abstract>
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    <Abstract>Da bei der Isolierung des Antik&#246;rpers, der aus gebundenen Antigenen wieder befreit wird, die Antigenenmenge und die Mediumarten eine grosse Rolle spielen, so untersuchte ich die genaueren Mengenverh&#228;ltnisse der Antigene mit verschiedenen Immunk&#246;rperarten, wie bei Pr&#228;zipitin, Agglutinin, H&#228;molysin, und besch&#228;ftigte mich zweitens mit der Isolierung des Antik&#246;rpers in hypertonischem Kochsalzmedium (&#252;ber 8%), weil &#252;ber die Isolierung in physiologischer Kochsalzl&#246;sung oder salzfreiem Medium schon viele Arbeiten ver&#246;ffenticht worden sind. Ich kam zu folgenden Resultaten. 1) Die geeignetste Antigenmenge wird nach dem Titer des Immunserums, der durch Immunserumverd&#252;nnung gezeigt wird, und nach der Bindungszone des Immunserums f&#252;r Antigen verschieden angegeben und die zur Isolierung des Immunk&#246;rpers (Immunserum 1cc) erforderliche Antigenmenge wird nach der Formel kurz folgendermassen angezeigt. A. Pr&#228;zipitin. a=0.025cc~T/Z a=Die zur Isolierung geeignetste Menge des Antigens. Z=Die Bindungszone des Immunserums. T=Der Pr&#228;zipitintiter des Serums. B. Bakterienagglutinin. a=1/40000mg~Z. T. a=Die geeignetste Menge des Antigens. Z=Die Bindungszone des Immunserums. T=Der Agglutinintiter des Serums. C. H&#228;molysin. a=0.4cc~T/2000 a=Die geeignetste Menge des Antigens. (als Voll-Blut) T=Der H&#228;molysintiter des Serums. D. H&#228;moagglutinin. a=0.4cc~T/8000 a=Die geeignetste Menge des Antigens. T=Der Agglutinintiter des Serums. 2) Mit hypertonichem Salzmedium kam man die gebundenen Antik&#246;rper wieder frei machen, wie bei salzfreiem Medium und bei physiologischer Kochsalzl&#246;sung, und diese Methode eignet sich infolge der Antigeneigenschaften am besten f&#252;r die Isolierung des Pr&#228;zipitins und Bakterienagglutins. F&#252;r die Isolierung des H&#228;molysins ist jedoch das Rohrzuckermedium am geeignetsten, wie schon von Kosakai ver&#246;ffentlicht wurde.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser f&#252;tterte eine Reihe der Kaninchen mit einer cholesterinhaltigen F&#252;tterung verschiedene Tage lang, um ihre Lebern histologisch zu untersuchen. Es ergab sich, dass das Lipoid in den Leberzellen zuerst zunahm, dann -vom 42. Tage des Versuches an- eine Zeit lang eine Verminderung zeigte, um sp&#228;ter wieder sich zu entwickeln. Bei F&#252;tterungsversuchen mit Lezithin bekam der Verfasser gerade entgegengesetztes Resultat. Hier verminderte sich das Lipoid in den Leberzellen anfangs eine Zeit lang, um am 35. Tage des Versuches fast ganz zu verschwinden. Sp&#228;ter (am 42. Tage des Versuches) aber zeigte es wieder eine Entwickelung, die am 50. Tage des Versuches in die Augen sprang.</Abstract>
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    <Abstract>Panax Ginseng ist eine in Chosen wachsende Pflanze, deren Wurzel-Extrakt von alters her als wirksam teuer Heilmittel gesch&#228;tzt werden und viele Forscher untersuchten seine pharmakologische Wirkungen aber die Ursache dar&#252;ber ist jedoch nicht ganz aufgekl&#228;rt. Als Versuchsmaterie zuerst in der 3-fachen Menge Wasser sowie in Alkohol 12 Stunden lang auf dem Wasserbade gekocht, filtriert und verdampft, dann liess sich rotbr&#228;unliche Masse herstellen. Als Versuchstiere ben&#252;tze ich Fr&#246;sche. Die Resultate der Experimente sind folgende: 1) Bei der Einwirkung von Panax Ginseng zeigt der &#214;sophagus immer eine bedeutende Tonussteigerung, ja zuweilen sogar eine Hemmung der spontanen Bewegung. 2) Auf den isolierte Magen, Darm und Herzen wirkt Panax Ginseng an allen Konzentrationen l&#228;mend. 3) Auf den isolierten Muskel wirkt Panax Ginseng in niedrigen Konzentrationen erregend, in hohen dagegen l&#228;hmend. 4) Auf den Tonus und die spontane Bewegung des &#214;sophagus wirkt Panax Ginseng gegen Atropin und Adrenalin antagonistisch, aber mit Pilocarpin synergetisch. 5) Bei der Einwirkung auf den Magen besteht ein Antagonismus zwischen Panax Ginseng und Pilocarpin, ein Synergismus dagegen zwischen Panax Ginseng und Adrenalin. 6) Bei dem Darm wirken Panax Ginseng und Pilocarpin antagonistisch, w&#228;hrend bei Adrenalin oder Atropin dagegen keine antagonistische Wirkung feststellen l&#228;sst. 7) Die Wirkung von Panax Ginseng auf das Herz scheint mit Atropin oder Pilocarpin synergetisch, und mit Adrenalin antagonistisch beeinflusst.</Abstract>
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    <Abstract>1. Nicotin wirkt beim Kaninchen nach subkutaner Verabreichung in kleineren Dosen (0.0005-0.005g kg) auf die Gerinnungszeit des Blutes verk&#252;rzend. Dementsprechend wird dabei der Gehalt an Thrombin im Blute deutlich gesteigert. Der Fibrinogengehalt nimmt auch leict zu. 2. Durch Einwirkung gr&#246;ssserer Dosen (0.01-0.03g u. aufw&#228;rts) wird die Gerinnungszeit dagegen verl&#228;ngert, und der Thrombin- und Fibrinogengehalt vermindert. 3. Direkt dem Blute in vitro zugesetzt, wirkt das Nicotin hingegen auf die Blutgerinnung nicht nennenwerk, soweit seine Konzentration nicht zu hoch ist. 4. Die f&#246;rdernde Wirkung des Nicotins auf die Blutgerinnung wird durch Adrenalin und Cocain (addierend) verst&#228;rkt, w&#228;hrend sie durch Yohimbin und Ergotamin gehemmt bezw. umgekehrt wird. 5. Nach Durchschneidung der Nn. splanchnici wird die Wirkung des Nicotins auf die Blutgerinnung bedutend abgeschw&#228;cht, wenn sie auch noch etwas bestehen bleibt. Der Umstand, dass die Wirkung des Nicotins auch in bezug auf die Blutgerinnung der des Adrenalins sehr &#228;hnlich ist, dass sie sich den anderen Giften gegen&#252;ber auch &#228;hnlich verh&#228;lt wie die des Adrenaline und dass sie mit der des Adrenaline summiert, macht es sehr wahrscheinlich, dass these Wirkung des Nicotins haupts&#228;chlich auf der durch seinen Reiz hervorgerufenen Adrenalinaussch&#252;tung beruht. Auf Grund der Versuche der Splanchnicusdurchschneidung lag es nahe anzunehmen, dass der Sitz dieses Angriffs vorz&#252;glich zentral ist, w&#228;hrend ein peripherer Angriff dieses Giftes auch nicht abzuleugnen ist.</Abstract>
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    <Abstract>Das japanische Zimmer wird seitlich durch Shoji (Papier) oder Fusuma (geschitetes Papier mit Luftraum) am Tage und bei Nacht durch eine Holzt&#252;r oder Glasfenster ausser durch die Wand (Lehm) von der Aussenluft, dem Nebenzimmer oder dem Korridor abgeschlossen. In diesem Versuch habe ich zuerst den W&#228;rmeschutzwert dieser verschiedenen Abschliessungsmittel studiert und danach den der einfachen Isolation durch einen Vorhang. Die Untersuchnng wird mittels eines grossen Holzkastens angestellt, dessen eine Seite als Versuchswand ben&#252;tzt wird. Die Heizung erfolgt durch einen elektrischen Ofen. Die W&#228;rmeerhaltung bei schneller und langsamer Heizung wird verglichen. (s. M. Ogata, Die Bedeutung der Wandisolation f&#252;r die W&#228;rmewirtschaft im Hausbau. Zeitschr. f. Hygiene, 1925, Bd. 104, S. 54.)
Nach diesen Versuchen wird das Versuchsmaterial mittels des W&#228;rmestrahlungsmessers nach Cobet und Bramigk auf seine Durchl&#228;ssigkeit f&#252;r W&#228;rmestrahlen genau gepr&#252;ft. 1) Wenn man die Zimmertemperatur bis zu einem gewissen Grad ansteigen lassen will, muss man das Zimmer von Anfang an stark heizen. Das ist ratsam f&#252;r sparsame Haushaltung. 2) Die W&#228;rmeschutzwirkung der Holzt&#252;r und Fusuma (Papierschiebet&#252;r) ist viel st&#228;rker als diejenige der Glast&#252;r und der Shoji (Papierschiebet&#252;r), sowohl bei Heizung wie auch bei Abk&#252;hlung. Wenn man aber an der inneren Fl&#228;che der Glas- und Papierschiebet&#252;r einen Vorhang vorzieht, so ist die Wirkung des W&#228;rmeschutzes fast von gleichem Wert wie bei der Holzt&#252;r und Fusuma. 3) Hinsichtlich der St&#228;rke ihrer Durchl&#228;ssigkeit f&#252;r W&#228;rmestrahlen stehen diese Stoffe in Folgender Reihe: Glasscheibe, Holzplatte, Papier (Shoji) und geschichtetes Papier (Fusuma). Der Vorhang allein ist in seiner Wirkung gleich der Glasscheibe. 4) Es ist eine interessante Tatsache, dass sich diese Durchl&#228;ssigkeit f&#252;r W&#228;rmestrahlung durch eine matte Fl&#228;che &#228;ndert, und besonders, dass durch die Stellung der matten Fl&#228;che zur W&#228;rmequelle eine Verschiedenheit hervortritt. Wenn diese matte Fl&#228;che innen und die glatte Fl&#228;che aussen gegen die W&#228;rmequelle steht, so gehen durch diesel Glas weniger W&#228;rmestrahlen hindurch, als weun beide Seiten der Glasscheibe glatt sind. Dagegen vermehrt sich die Durchl&#228;ssigkeit bei umgekehrter Stellung der Fl&#228;che. Daher ist es besser, die rauhe Fl&#228;che bei Heizung des Zimmers nach innen zu kehren; weil bei dieser Stellung mehr W&#228;rme innen erhalten bleibt.</Abstract>
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    <Abstract>Um infolge der Einwirkungen von K oder Ca auftretende histologische Ver&#228;nderungen der Nebenniere beim Kaninchen zu untersuchen, tauchte der Verfasser einerseits St&#252;cke der frisch genommenen normalen Nebenniere direkt in je eine der L&#246;sungen verschiedener Konzentration von KCl oder CaCl(2) (1-3%ige u. isotonische L&#246;sung) 0.5-24 Stunden lang, anderseits benutzte er Nebennieren der Kaninchen, denen eine verschiedener Konzentrationsl&#246;sungen von KCl oder CaCl(2) (1-20%ige u. isotonische L&#246;sung), und zwar ihr 3 cc pro Kg K&#246;rpergewicht t&#228;glich 2mal 1-7 Wochen lang in die Ohrvene injiziert werden war. Man fixierte das Material in Formalin und verfertigte Paraffinschnitte, die nach der F&#228;rbung mit H&#228;matoxylin-Eosin untersucht wurden. Daraus ergibt sich das Folgende: 1. Durch Anwendung von KCl quellen die Zellen der Nebenniere, besonders der Zona glomerulosa und fasciculata auf, wobei der aufgelockerte Zellleib sich schw&#228;cher f&#228;rbt. Dieser Befund ist wahrscheinlich darauf zur&#252;ck zuf&#252;hren, dass sowohl K- als auch Cl-Ionen leicht in die Zellen eindringen und jene zur Hydration, diese zur Peptisation des Zellkolloids Anlass geben. 2. Durch Anwendung von CaCl(2) schrumpfen die Zellen der Nebenniere, besonders der Zona glomerulosa und fasciculata ein, wobei der verdichtete Zellleib sich intensiver f&#228;rbt. Diese Tatsache beruht darauf, dass Ca-Ionen nicht in die Zellen eindringen, sondern ausserhalb bleiben und diesen Wasser entziehen. 3. Doch gilt diese Wirkung von CaCl(2) nur so weit, als die Gebrauchszeit nicht zu lang ist. Bei einer zu lang dauernden Anwendung dichtet auch CaCl(2) nicht mehr die Zellsubstanz, sondern es macht sie vielmehr locker. In diesem Falle h&#228;lt der Verfasser f&#252;r wahrscheilich, dass Ca-Ionen endlich in die Zellen eindringen und durch Hydration sie aufquellen lassen. 4. Auch auf die Kerne wirken KCl und CaCl(2) im allgemeinen so, dass sie durch KCl aufquellen und durch CaCl(2) einschrunpfen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Verfasser injizierte bei Kaninchen 1. Pilocarpin, 2. Adrenalin, 3. Atropin f&#252;r sich in die Ohrvene und dann untersuchte in jedem Fall die Herzmuskelver&#228;nderung auf histologischem Wege. Das Ergebnis ist wie folgt. 1. Nach Pilocarpininjektion zeigen die Herzmuskelfasern eine Ver&#228;nderung, welche an die durch K hervorgerufene erinnert. 2. Nach Adrenalininjektion verf&#228;llt der Herzmuskel in eine Ver&#228;nderung, die mit der durch Ca hervorgerufenen &#196;hnlichkeit hat. 3. Nach Atropininjektion zeigt die. Herzmuskulatur einen Befund, der mehr oder weniger dem durch Adrenalin veranlassten &#228;hnlich ist. 4. Durch diese Befunde wird es such auf histologischem Wege best&#228;tigt, dass der Vagus wie K und der Sympathicus wie Ca auf die Herzmuskulatur wirkt.</Abstract>
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    <Abstract>In einer fr&#252;heren Mitteilung (Okayama I. Z. Nr. 492) babe ich eingehend die minimale Antigendosis f&#252;r Pr&#228;zipitinbildung behandelt. Nach diesen Untersuchungen babe ich nun verschiedene biologische Reize auf Antik&#246;rper bildende Stellen einwirken lassen und die Beziehung zwischen Grundimmunit&#228;t und Reizwirkung untersucht. Der Grad der Reaktion wurde je nach dem Blutbild des Versuchstieres beurteilt, indem die Zahl der Rot- und Weiss-zellen oder -Pl&#228;ttchen bei jedem Versuch genau bestimmt wurde. Einem Kaninchen wurde eine kleine Antigenmenge (0.0001-0.00001cc Rinderserum) 5 mal am Tage intratesticular injiziert, weil these Injektionsweise in meiner vorigen Arbeit als die f&#252;r die Grundimmunit&#228;t geeignetste festgestellt worden war. Vor und nach dieser Immunisierung habe ich verschiedene Reize auf die Bildestellen des Immunk&#246;rpers wirken lassen, indem ich die Reizst&#228;rke in 3 Graden, stark, mittelm&#228;ssig, und schwach, bei jedem Fall verschieden, anwandte. Die Pr&#228;zipitinreaktion wurde durch die Originalmethode nach Uhlenhuth und durch die Verd&#252;nnungsmethode nach Ogata festgestellt, wobei das Tier die Reaktion positiv zeigte. 1. Milz und Knochenmark-immunserum.
Ein Meerschweinchen wurde mit Organemulsion von Kaninchen immunisiert und dieses Immunserum dann dem Versuchskaninchen injiziert. Wenn man eine grosse Menge, 50 E. H. Immunserum, injiziert, so wird die Pr&#228;zipitinbildung des Versuchstieres vermindert. Nach der Injektion tritt keine starke Ver&#228;nderung in der Zahl der Blutzellen oder der Pl&#228;ttchen ein. Bei schwachem Reiz (unter 10 E. H. Injektion) bemerkt man keinen grossen Unterschied in der Pr&#228;zipitinbildung und im Blutbild, verglichen mit dem Kontrolltier, dem normales Serum von Meerschweinchen in der gleichen Weise injiziert wurde. Dagegen wirkt der mittelm&#228;ssige Reiz (20 E. H.) sowohl auf Blut bildende Stellen als auch auf Pr&#228;zipitin bildende Stellen beg&#252;nstigend, so dass die Pr&#228;zipitinbildung in der Grundimmunit&#228;t auffallend ist. Auch die Vermehrung der Zellen ist bedeutend. Diese Wirkung ist je nach der Art des Immunserums verschieden, weil mit Antiknochenmarkimmunserum vor der Antigeninjektion und mit Antimilzserum nach der Immunisierung besonders die intraperitoneale Injektion st&#228;rker einwirkt. 2. Blutentziehung. Dem Versuchstier wurde vor oder nach der Immunisierung mehr oder weniger Blut entzogen. Das Resultat war das gleiche wie beim vorigen Versuch. Die g&#252;nstigere Wirkung bei diesem Verfahren zeigt sich in folgendem: Die Pr&#228;zipitinbildung in der Immunisierung mit einer kleinen Menge wiederholte Ablassung oder nach der Immunisierung eine einmalige starke Entziehung des Blutes g&#252;nstig einwirkt. 3. Blockade. Das Kaninchen wurde durch Indiantusche in verschiedenen Graden vor oder nach der Immunisierung blockiert. Dabei wurde die Pr&#228;zipitinbildung in jedem Falle vermindert und beinahe das gleiche Resultat wie beim Kontrollversuch bei mittelm&#228;ssiger Blockierung vor der Antigeninjektion erzielt. 4. Unspezifische Proteininjektion. Zu diesem Zweck wurde dem Tiere Aleuronatl&#246;sung in verschiedenen Mengeu vor oder nach der Immunisierung injiziert. Auch dapei wirkte die mittlere Injektion, 2cc ges&#228;ttigter Aleuronatl&#246;sung, auf die Pr&#228;zipitinbildung beg&#252;nstigend ein; bei einer grosseren oder kleineren Injektionsmenge konnte ich dagegen keine guten Resultate erzielen, w&#228;hrend bei einer starken Aleuronatinjektiou die Pr&#228;zipitinbildung vermindert wurde.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser stellte Forschungen an &#252;ber das Wesen der Sensibilisierung der fluoreszierenden Stoffe, n&#228;mlich Eosin, Erythrosin, und Fluoreszen an dem lebendigen Organismus (Paramaecium). Die Resultate sind folgende: 1) Ein Zusatz von Eosin oder Erythrosin verst&#228;rkt an dem Medium der Paramaecienkultur bei der Bestrahlung mit Sonnenlicht die sch&#228;digende Wirkung des Lichtes. 2) Ein Zusatz der vorher belichteten Eosin- oder Erythrosin-l&#246;sung zu der in das Dunkelzimmer gestellten Paramaeciumkultur, wirkt ebenso stark wie in dem oben erw&#228;hnten Versuche bei gleichzeitiger Bestrahlung. 3) Durch die Bestrahlung der Eosin- oder Erythrosin-l&#246;sung mit Sonnenlicht wird die Dissociation von Brom oder Jod aus Eosin oder Erythrosin stark beschleunigt. Die sch&#228;digende Wirkung von Eosin oder Erythrosin auf das Paramaecium unter Licht ist auf die Wirkung der dissocierten Halogenionen zur&#252;ckzuf&#252;hren. 4) Fluoreszen beschleunigt die Dissociation einer Jodkaliuml&#246;sung unter Licht, aber ohne Jodkaliumzusatz es ist keine sch&#228;digende Wirkung auf das Paramaecium bemerkbar.</Abstract>
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    <Abstract>Wir untersuchten den Glutathiongehalt in den verschiedenen Geweben der normalen sowie auch der infolge W&#228;rmestich, Thermin- u. Vakzin-injektion fiebernden Kaninchen und erhielten die folgenden Resultate: 1) Die Normalwerte des Glutathiongehaltes sind durchschnittlich folgende; Leber 0.283%, Milz 0.262%, Niere 0.201%, Lunge 0.115%, Grosshirn 0.117%, Zwissenhirn 0.109%, Herz 0.087%, roter Muskel 0.078%, weisser Muskel 0.047%, Blut 0.029%. 2) Bei den fiebernden Kaninchen zeigt sich im allgemeinen eine ziemlich deutliche Vermehrung des Glutathiongehaltes in Muskel, Lunge und Leber, aber fast keine merkbare Ver&#228;nderung in den &#252;brigen Geweben. Das Glutathion im Blute vermehrt sich beim Thermin-fieber, zeigt aber eine leichte Verminderung bei der W&#228;rmestichhyperthermie und dem Vakzin-fieber; die Verminderung ist haupts&#228;chlich auf die dabei auftretende Hydr&#228;mie zur&#252;ckzuf&#252;hren und der Gehalt in dem einzelnen Erythrozyt muss doch als vermehrt angesehen werden. Aus den obigen Resultaten m&#246;chten wir schliessen, dass das reduzierte Glutathion zu den Lebensvorg&#228;ngen in inniger Beziehung steht, da es normalerweise in den parenchymat&#246;sen Organen mit lebhafter Oxydo-Reduktion, wie Leber, Milz, Niere, Lunge etcreichlich vorhanden ist und sich auch bei Fieberzust&#228;nden in den bei der W&#228;rmeregulation, bzw. der W&#228;rmeproduktion, eine grosse Rolle spielenden Geweben, wie Leber Lunge und Muskel, besonders deutlich vermehrt.</Abstract>
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    <Abstract>Verfasser untersuchte den Akkommodationsmechanismus des Vogelauges experimentell und kam zu folgenden Resultaten: 1) Bei der elektrischen Reizung des Ziliark&#246;rpers sieht man eine Verst&#228;rkung der Kr&#252;mmung an der Pupillargegend und ein Hervortreten der vorderen Linsenfl&#228;che. Dagegen bemerkt man an der peripheren Zone der vorderen Linsenfl&#228;che eine betr&#228;chtliche Abflachung der Kr&#252;mmung. 2) Bei der elektrischen Reizung des Ziliark&#246;rpers vermehrt sich die Cornealkr&#252;mmung ebenfalls etwas. Diese Ver&#228;nderung ist betr&#228;chtlicher beim Nachtvogel als bei den Tagv&#246;geln. 3) Die Akkommodationsbreite ist im allgemeinen bei den Tagv&#246;geln ausgiebiger als bei dem Nachtvogel. Bei den ersteren betr&#228;gt sie ungef&#228;hr 10 D, bei dem letzteren ca. ein drittel davon. 4) Verfasser nimmt an, dass der Pecten des Vogelauges wahrscheinlich als Druckregulator bei der Akkomodation dienen soll.</Abstract>
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    <Abstract>Um den im Organ vorhandenen Immunk&#246;rper in grosser Menge und in klares Medium zu extrahieren, habe ich mich ausser mit den bisher uns zur Verf&#252;gung stehenden Herstellungsmethoden der Organextrakte auch mit dem Studium einer anderen Methode, mit welcher die Isolierungsmethode des Antik&#246;rpers angewendet wird, besch&#228;ftigt. Als Versuchstier habe ich das Kaninchen ben&#252;tzt, das vorher aktiv durch Serumeiweiss, Blutk&#246;rperchen oder Bakterien immunisiert worden war. Bei verschiedenen Organextrakten von Kaninchen, welche nach verschiedenen Filtrationsmethoden oder mit einer physikalisch vorbehandelten Organemulsion unter Anwendung von verschiedenen Media und nach Erw&#228;rmung bei verschiedenen Temperaturen gewonnen wurden, stellte ich vergleichende Untersuchungen &#252;ber ihren Immunk&#246;rpergehalt an und erzielte folgende Resultate: 1. Als Extraktionsmedium ist die physiologische Kochsalzl&#246;sung (0.85%) am zweckm&#228;ssigsten, dann folgt die 10%ige Rohrzuckerl&#246;sung uud schliesslich dest. Wasser. Der Gehalt an Immunk&#246;rpern betr&#228;gt in Serumwerten:
beim Extrahieren mit physiologischer Kochsalzl&#246;sung: 6.25%-32% beim Extrahieren mit 10%iger Rohrzuckerl&#246;sung: 6.25%-16% beim Extrahieren mit dest. Wasser: 3.10%-8%. 2. Das Organextrakt, welches im Wasserbad erw&#228;rmt, dann im Eisschrank 24 Stunden lang aufbewahrt und schliesslich zentrifugiert worden ist, hat einen gr&#246;sseren Gehalt an Immunk&#246;rpern als das durch eine andere Filtrationsmethode erhaltene. Dabei zeigt sich als Extrahiertemperatur die Erw&#228;rmung des Organgemisches bei 56‹C im Wasserbade 2 Stunden lang am geeingnetsten. 3. Um klares Extrakt zu erhalten, muss man diese Extrakte stark zentrifugieren oder mit dem neuen Seitz-Filter-Apparat gut filtrieren. 4. Bei der Vorbehandlung des Organteiles mit R&#246;ntgen oder H&#246;hensonne konnte ich keine besseren Resultate als mit der obigen einfachen Extraktionsmethode erzielen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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