start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2752 end-page=2752 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2731 end-page=2741 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Einfluss des Stichs von zentralen Nervensystems auf die anorganischen Substanzen des Blutserums kn-title=中樞神經系穿刺ノ血清無機物質ニ及ボス影響ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Um die Abhängigkeit der Gleichgewicht zwischen verschiedenen anorganischen Substanzen im Blutserum und dem Zentralnervensystem kennen zu lernen, hat Verf. bei den Hunden die quantitative Bestimmung von K, Ca, Na Cl und anorganisches Phosphor im Blutserum nach dem Stich in verschiedene Grosshirnregionen ausgeführt. Der Schluss lautet wie folgt: 1. Die Stichversuche an dem verlängerten Mark, der Brücke, dem Mittelhirn, der Grosshirnrinde und der subkortikalen weissen Substanz haben keine bemerkenswerten Veränderungen der genannten anorganischen Substanzen im Serum zur Folge gehabt. 2. Der Stich in den Aussenkern des Thalamus löst Vermehrung der Kaliummenge und Verminderung des Calciums in Serum aus, beim Stich in den Innenkern kommt es überdies zur Zunahme des anorganischen Phosphors. 3. In meinem Experiment liess sich beim Stich in den Thalamus keine Veränderung des Cl und Na-gehaltes des Blutserums nachweisen. 4. Die oben erwähnten Veränderungen treten 24 Stunden nach dem Stiche am ausgeprägsten zum Vorschein, und nach 48-72 Stunden wird allmählich der normale Zustand wiederhergestellt. Von diesen Resultaten, es geht jedenfalls fest, dass in den Thalamus optici oder genauer in den Nuclei interni und externi Zentren vorhanden sind, die das Gleichgewichts der anorganischen Substanzen des Blutsermus regurieren und deren Läsioninfolge von Zerstörung oder Reiz-eine zeitweilige Abnahme des Ca herbeiführt, die von einer Zunahme des K (bei Läsion des Nucl. ext.) oder einer gleichzeitigen Zunahme des K und P (bei Läsion des Nucl. int.) begleitet wind. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TsukudaTsuyosi en-aut-sei=Tsukuda en-aut-mei=Tsuyosi kn-aut-name=佃毅 kn-aut-sei=佃 kn-aut-mei=毅 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學稻田内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2715 end-page=2730 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beiträge zum Studium des sog. Hypophysenvorderlappenhormons kn-title=所謂腦下垂體前葉「ホルモン」ニ關スル研究補遺 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat schon eine genaue Untersuchung über die Wirkungen des Hypophysenvorderlappens, der menschlichen Plazenta und des Schwangerschaftsharns auf die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane angestellt. Um diese Untersuchung zu ergnzen hat er einige weitere Versuche an nichtkastrierten und kastrierten jungen Ratten von ca. 50-70 g Körpergewicht gemacht. Es wurde subcutan injiziert 1. der kochende, 2. der nicht kochende Schwangerschaftsharn allein oder mit der Hypophysenvorderlappenemulsion, und zwar täglich 2 mal (morgens und abends). Einmalige Injektionsharnmenge betrug 0.25 cc. Daraus ergibtsich folgendes: 1. Die gleichzeitige Injektion des Schwangerschaftsharns mit der Hypophysenvorderlappenemulsion hemmt nicht das Auftreten der Schwagerschaftsveränderung. welche infolge der alleinigen Injektion der Schwangerschaftsharns zum Vorschein kommt. 2. Wenn man der nichtkastrierten Ratte das kochende Schwangerschaftsharn und die Hypophysenvorderlappenemulsion injiziert, so tritt die Schwangerschaftsveränderung des Uterus und der Vagina in die Erscheinung wie nach der alleinigen Injektion des Schwangerschaftsharns. 3. Durch Injektion des kochenden Schwangerschaftsharns an der nichtkastrierten Ratte kann man eine Brunstveränderung auftreten lassen, welche solange dauert, als die Injektionsbehandelung fortgesetzt wird. 4. Wenn man der kastrierten Ratte den kochenden Schwangerschaftsharn und die Hypophysenvorderlappenemulsion oder nur den kochenden subcutan injiziert, so tritt ein Oestrumstadium auf, das 3-5 Tage lang dauert, um dann zum Postoestrumzustand überzugehen. Daher hält der Verfasser für wahrscheinlich, dass das Ovarium beim Fortbestehen der Brunstzeit eine Rolle spielt. 5. Nach Ergebnissen des Verfassers unterliegt es keinem Zweifel, dass aus den hypertrophyschen Zellen der Theca interna des Corpus luteum ein Hormon sich produziert, das gegen das Ovarialhormon antagonisch wirkt, indem es auf die Brunstveränderung hemmend wirkt, aber auch mit dem Ovarialhormon mitwirkend die Schwangerschaftsveränderung hervorruft. 6. Daraus ist es ersichtlich, dass ein funktioneller Antagonismus zwischen den Thecazellen und den Granulosazellen besteht, da das Ovarialhormon aus den Granulosazellen produziert wird. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KunischigeTakaichi en-aut-sei=Kunischige en-aut-mei=Takaichi kn-aut-name=國重隆一 kn-aut-sei=國重 kn-aut-mei=隆一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2697 end-page=2714 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Veränderungen der Nierenepithelzellen, besonders über die ihres Golgischen Apparates und ihrer Mitochondrien, welche durch einige auf das vegetative Nervensystem wirkende Stoffe hervorgerufen werden kn-title=植物神經系ニ作用スル2-3物質ノタメ起ル腎上皮ノ變化殊ニ其ゴルジー氏裝置竝ニ「ミトコンドリエン」ニ起ル變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Diese Untersuchungen stellte der Verfasser bei Kaninchen an und bekam folgende Resultate: 1. Infolge der Adrenalininjektion verengern sich die Blutgefässe der Niere, wobei die Nierenepithelzellen anschwellen und locker werden, was darauf zurückzuziehen ist, dass das Blutplasma aus den Blutkapillaren ausfliesst und in die Epithelzellen eindringt. Dabei tritt der Golgische Apparat in den Hintergrund, während die Mitochondrien sich entwickeln. 2. Im Fall der Atropininjektion schwankt die Veränderung je nach der Dosis des Mittels. Eine kleine Menge (0.7cc von 0.01% iger Lösung pro kg Körpergewicht) lässt die Blutkapillaren in der Niere im allgemeinen verengern und die Epithelzellen aufquellen, wobei der Golgische Apparat eine Rückbildung zeigt, während die Mitochondrien in die Augen springen. Dagegen veranlasst eine grössere Menge (3cc der genannten Lösung pro kg Körpergewicht) eine Erweiterung der Blutkapillaren und eine Verdichtung der Epithelzellen, wobei eine Entwickelung des Golgischen Apparates und eine Verminderung der Mitochondrien zu sehen sind. 3. Im Fall der Injektion von Pilocarpin gibt eine kleine Dosis (0.7cc von 0.2% iger Lösung pro kg Körpergewicht) einer Erweiterung der Blutkapillaren der Niere und einer Verdichtung der Nierenepithelzellen Anlass, während eine grössere Menge (3cc der genannten Lösung) eine Verengerung der Blutkapillaren und eine Aufquelluug der Epithelzellen zur Folge hat. Mit der Verdichtung der Epithelzellen zeigt der Golgische Apparat eine gute Entwickelung, während die Mitochondrien einer. Verminderung anheimfallen. Das umgekehrte gilt für den Fall, wo die Epithelzellen locker werden. 4. Im Fall der Cholsäureinjektion werden die Nierenepithelzellen locker und zwar um so mehr, je grösser die Dosis ist. Der Golgische Apparat und die Mitochondrien verhalten sich je nach der Dosis verschieden, doch sieht man meistens eine gute Entwickelung des Apparates und eine Rückbildung der Mitochondrien. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KobayashiHeikichi en-aut-sei=Kobayashi en-aut-mei=Heikichi kn-aut-name=小林平吉 kn-aut-sei=小林 kn-aut-mei=平吉 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2681 end-page=2696 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Das zeitliche Verhältniss der Farbstoff-aufspeicherung und -ausscheidung der Urniere des Kaninchenembryos kn-title=家兎胎兒原腎ノ色素攝取及ビ排泄ノ時間的關係ニ就キテ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Frage, ob die Harnorgane des Embryos der Säugetiere während embryonaler Zeit eine Ausscheidungsfunktion macht, wurde bisher von vielen Autoren bestritten. Ich wies durch die Vitalfärbung des Embryos nach, dass sowohl die Urniere als such die Nachniere schon im Anfangsstadium der Entwicklung diese Funktion besitzt. Was die Ausscheidungsfunktion der Niere bei erwachsenen Tieren anbelangt, so ist sie von verschiedenen Seiten aus, besonders seit der Entdeckung der Vitalfärbung eingehend studiert, so scheint sie jetzt fast ausgearbeitet worden zu sein. Jedoch ist die wesentliche Frage, welche Partie der Niere sich an der Ausscheidungsfunktion beteiligt, eingehend gesagt, ob sie im Glomerulus oder in der Bowmannschen Kapsel oder in den gewundenen Harnkanälchen liegt, je nach den Autoren heute noch verschieden bestritten. Daher ist es in diesem Gebiet interessant, bei Urniere, welche der erwachsenen Niere ähnlich ist und eine einfache Struktur besitzt, ihre Farbstoffaufnahme und - Ausscheidung zeitlich zu verfolgen. Die Resultate sind die folgenden: 1) Zum ersten Mal tritt der Karminfarbstoff in der Höhle des Ausgangspunktes des Tubulus secretorius in Erscheinung, von dessen Epithelzellen zum ersten Male aufgespeichert werden. 2) Die Funktion der Karminaufnahme und - Ausscheidung erscheint im frühesten Stadium im Ausgangspunkt des Tubulus secretorius. Von diesem Punkt aus breitet sich sie einerseits in den entgegengese tzten Pol der Bowmannschen Kapsel, andererseits in den peripheren Teilen des Tubulus secretorius allmählich aus. 3) In der Urniere wird die Funktion der Farbstoffausscbeidung von den beiden Zellen, d. h. von den Epithelzellen des Ausgangspunktes des Tubulus secretrius und von den Epithelzellen des Gromerulus und der Bowmannschen Kapsel gemacht. 4) Es ist wahrscheinlich, das in der Urniere das Sekretionsprodukt gegen die peripheren Teile in gewissen Grad strömt. Daher ist zu vermuten, dass das Auftreten der Farbstoffgranulae in den Epithelzellen des Tubulus secretorius nicht auf den Vorgang der Farbstoffausscheidung, sondern viel mehr auf die Resorption des in Tubulushöhle ausgeschiedenen Farbstoffes zu beruhen ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HayashiNoboru en-aut-sei=Hayashi en-aut-mei=Noboru kn-aut-name=林昇 kn-aut-sei=林 kn-aut-mei=昇 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2672 end-page=2680 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Vitalfärbung der Kaninchenembryonen kn-title=家兎胎兒ノ生體染色法ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Seit der Entdeckung der Vitalfärbung sind das Gebiet, welches mit bisheriger einfacher morphologischer Untersuchung niemals zugänglich war, geöffnet worden und viele wertvolle Entdeckungen nacheinander erschienen. Bei den Embryonen gibt es heute aber wegen einer Unpermeabilität der Plazenta gegen Farbstoff und einer schwachen Widerstandfähigkeit der Embryonen noch keine zufriedenstellende Untersuchung der Vitalfärbung. Nach verschiedenen Mühe habe ich eine Methode, mit welcher man verhältnismässig einfach, sogar in solchem Frühstadium der Schwangerschaft, wie in 9-10 Tagen, Vitalfärbung durchführen kann, aufgefunden. Ich injizierte die Farbstofflösung, nachdem ich nach der Laparotomie schwangerer Kaninchen von der Aussenseite des Uterus aus 0.3-0.2cm oberhalb der Ansatzstelle der Plazenta die Injektionsnadel horizontal einführte, um die Plazenta nicht zu verletzen. Durch dieses Verfahren wird die Farbstofflösung von der embryonalgefässreichen foetalen Fläche der Plazenta aus resorbiert und sie gelangt durch den embryonalen Kreislauf hindurch ins Embryonalgewebe. Mit dieser Methode geht die Farbstofflösung ins Foetus langsam über, wordurch der Foetus nur einen geringen Reiz erleidet, infolgedessen wird der Todesprozentsatz geringer. Dsehalb kann man dadurch einen zufriedenstellenden Erfolg erzielen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HayashiNoboru en-aut-sei=Hayashi en-aut-mei=Noboru kn-aut-name=林昇 kn-aut-sei=林 kn-aut-mei=昇 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2654 end-page=2671 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die Wirkung verschiedener Krampfgifte auf die Gerinnbarkeit des Blutes sowie auf die Retraktilität des Blutkuchens kn-title=諸種痙攣毒ノ血液凝固竝ニ血餅凝縮力ニ及ボス影響 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1. Jedes der zum Versuch verwendeten, verschiedenen Krampfgifte hat beim Kaninchen eine, wenn auch nicht eindeutige, so doch gewisse Wirkung sowohl auf die Gerinnbarkeit des Blutes als such auf die Retraktilität des Blutkuchens. Bei subkutaner Darreichung wirkt Pikrotoxin in kleineren bis grösseren Dosen (0.1-0.3mg.) auf die Gerinnbarkeit und die Retraktilität ebenfalls hemmend. Santosol (Santoninsaures Natrium) übt in kleineren Dosen (0.01g.) zwar eine leicht fördernde Wirkung, aber in grösseren meistens eine hemmende Wirkung auf die beiden aus. Strychinin (0.05-0.5mg.) und Codein (0.005-0.03g.) wirken hauptsächlich fördernd, in sehr grossen Dosen aber hemmend. Thebain (0.001-0.005g.) und Coffein (0.01-0.1g.) wirken auf die Gerinnbarkeit des Blutes zuerst fördernd, dann aber hemmend, während sie die Retraktilität des Blutkuchens in der Regel hemmen. Antypirin bat in kleineren Dosen bei der Blutgerinnung eine schwache Förderung, aber in mittleren bis grösseren Dosen eine starke Hemmung zur Folge, auf die Retraktilität wirkt es jedoch in kleinen wie in grossen Dosen schwach hemmend und in mittleren Dosen (0.2-0.5g.) in der Regel fördernd. 2. Direkt dem Blut in vitro zugesetzt wirken die oben genannten Krampfgifte erst in hoher Konzentration auf die Gerinnbarkeit, und zwar in allen Fällen hemmend. Die Grenzkonzentration beträgt bei Santosol und Thebain 01%, bei Coffein und Antypirin 0.5%, Pikrotoxin, Strychinin und Codein sind auch in 0.5% noch unwirksam. Die direkte Wirkung dieser Stoffe auf das Blut ist also viel schwächer und von anderer Art als ihre resorbtive Wirkung. 3. Unter diesen Krampfgiften geht bei Pikrotoxin und Santonin (Santosol), Strychinin und Codein die Wirkung auf die Gerinnungszeit und auf die Retraktilität etwa parallel, während bei Thebain, Coffein und Antypirin dies nicht der Fall ist. 4. Es gibt zwei verschiedene Wirkungstypen der Krampfgifte hinsichtlich der Wirkung sowohl auf die Gerinnbarkeit des Blutes als auch auf die Retraktilität des Blutkuchens. Sie stimmen interessanter Weise mit denjenigen überein, die Autoren betreffs des Wirkungsmechanismus oder des.Angriffsortes der Krampfgifte augenommen haben. Pikrotoxin und Santonin, welche hauptsächlich primär das Krampfzentrum augreifen, wirken auf diese beiden Prozesse in der Regel hemmend, Strychinin und Codein, welche durch Steigerung der Reflexerregbarkeit des Rückenmarkes zum Krampf führen, wirken dagegen fördernd. Die 3 übrigen Stoffe stehen hinsichtlich ihres Wirkungstypus zwischen den 2 obigen Gruppen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ShinozakiKenkichi en-aut-sei=Shinozaki en-aut-mei=Kenkichi kn-aut-name=篠崎憲吉 kn-aut-sei=篠崎 kn-aut-mei=憲吉 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學藥物學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2641 end-page=2653 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Serologische Studien über die Geschlechtsdrüsenorgane IV. Mitteilung. Iso- und Auto-immunkörperbildung durch den Spermafaden kn-title=生殖腺臟器ノ血清學的研究 第4編 精絲ニヨル同種竝ニ自家抗體産成ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=In den vorigen Mitteilungen (I. bis III.) hat Verfasser die Organspezifizität der Hodenantigene insbesondere die Iso- und Auto-immunkörperbildung derselben behandelt und die Quelle der Spezifizität der Hodenantigene in den Spermazellen nachgewiesen. Diesmal hat er weiter die Iso- und Auto-antikörperbildung mit dem Sperma selbst untersucht, wobei er durch Präzipitinreaktion, Komplementbindungsreaktion, Agglutinationsreaktion und Spermatoxinversuche die Antikörperbildung sicher nachgewiesen hat. 1) Das Versuchskaninchen, das für die Autoantikörperbildung durch Sperma benützt wurde, wird möglichst ebenso wie bei dem vorigen Versuch für Autohodenantikörperbildung behandelt, indem es in Rückenlage gefesselt wird, die Hoden auf einer oder beiden Seiten und der Kopf der Nebenhoden, ausser dem Schwanz der letzteren, operiert ausgeschnitten werden und der zurückgelassene Schwanz gleich mittels Nadelhalter stark gequetscht und in der Bauchhöhle angestellt wird. 3 oder 4 Tage nach diesem operativen Eingriff wurde der Antikörper für Sperma im Blut schwach nachweisbar und die positive Präzipitinreaktion dauerte 1-2 Wochen lang (Präzipitintiter 1:4-8, Bindungszone der Antigene 1:400-800). 2) Bei der Immunisierung eines Kaninchens mit Kaninchenspermafäden wurde der Isoantikörper gebildet; das Sperma wurde dabei aus dem Schwanz des Kaninchennebenhodens angesammelt und aufbewahrt, 0.05g (ungefähr aus 5 Kaninchen angesammelt) dieser getrockneten Antigene intravenös über 5-10 mal injiziert und 7 Tage nach der letzten Injektion das Blut untersucht. Dieser Isoantikörper wurde durch Präzipitinreaktion oder Komplementbindungsreaktion positiv nachgewiesen (1:8 oder 1:16). 3) Die Auto- und Iso-immun-Kaninchensera dieser Spermafäden wirken auf die lebenden Kaninchenspermafäden toxisch ein, weil diese Sera die Bewegung des Spermafadens 3-5 Stunden früher als die normalen Kaninchensera zum Stillstand bringen; dabei wurde diese Wirkung durch Inaktivierung des Immunserums herabgesetzt. 4) Diese Antispermasera zeigen daneben eine agglutinierende Wirkung auf die lebenden Kaninchenspermafäden, wirken aber viel schwächer auf abgestorbene Spermafäden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhkiMasato en-aut-sei=Ohki en-aut-mei=Masato kn-aut-name=大城眞郷 kn-aut-sei=大城 kn-aut-mei=眞郷 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2605 end-page=2640 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Untersuchungen über die Absorption des Präzipitins durch Partialantigene kn-title=沈降素ノ副抗原ニヨル吸收ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Zum Zweck der Beseitigung der Gruppenreaktion wurde von verschiedenen Autoren die Absättigungsmethode in vivo und in vitro angewandt, leider wurde jedoch kein übereinstimmendes Ergebnis erzielt. Der Referent immunisierte ein Kaninchen mit Rinderserum und bestimmte den Präzipitinwert nach der Antigenverdünnungsmethode von Uhlenhuth und nach der Immunserumverdünnungsmethode unseres Instituts. Das Antirinderpräzipitin reagiert sowohl auf Rinderserum als auch Ziegenserum nach beiden Bestimmungsmethoden. Nach Absättigung mit Partialantigen (Ziegenserum) verhielt sich das Immunserum in Bezug auf Spezifität durch zugesetzte Antigenmenge oder nach der Bestimmungsmethode des Präzipitins wie folgt: 1) Das hoch immunisierte Antirinderserum des Kaninchens reagierte nach der Antigenverdünnungsmethode oft in gleicher Weise auf Rinderserum und auf Ziegenserum. 2) Nach Absättigung mit Ziegenserum zeigte die Reaktion des Abgussserums auf beide Antigensera nach der Bestimmungsmethode einen grossen Unterschied. a) Nach der Uhlenhuth'sche Methode. Durch Zusatz von Partialantigen wurde das Abgussserum bedeutend spezifisch, weil die Reagierbarkeit auf Partialantigene stark vermindert wird, während sie für Hauptantigen ganz unverändert bleibt. Nach grossen Mengen von Antigenzusatz wurde die Reaktion für Hauptantigen zuerst schwächer und dabei verschwand nahezu die Reaktion auf Partialantigen. b) Nach der Antikörperverdünnungsmethode ist es ganz anders, weil durch Absättigung mit Partialantigen die Partialpräzipitine allmählich vermindern. Dabei wird auch durch das Partialantigen das spezifische Präzipitin absorbiert und der Verminderungsgrad geht parallel mit dem Partialantigenschwuud. Deswegen wird durch Absättigung mit Partialantigen die Spezifität etwas verstärkt, aber nicht so stark wie bei der Antigenverdünnungsmethode, genuines Serum (2:1): Abgussserum (4:1). 3) Diese Abweichung vom Resultat wird durch zurückbleibendes Antigen erklärt, weil nach Absättigung Antigen im Abgussserum verbleibt und diesel Antigen spielt bei der Antigenverdünnungsmethode eine grosse Rolle in der Reaktion. Es ist bemerkbar, dass durch Verdünnung des Abgusses die Reaktion auf Partialantigene wieder auftritt, weil das koordinierte Antigen dadurch auch verdünnt wird. 4) Bei der Absättigung mit dem Serumpulver zeigt sich die Spezifität des Immunserums im allgemeinen höher als mit dem ursprünglichen flüssigen Serum. 5) Die Absättigung in vivo wird so angestellt, dass dem Immunkaninchen nach Antigeninjektion (Partialantigen) von Zeit zu Zeit das Blut entnommen wird, wobei die Präzipitinreaktion nach beiden Methodea geprüft wird. Dabei ist die Resultat ungefähr wie bei Absättigung in vitro. Sofort nach Absättigung wird das Serum stark spezifisch nach der Uhleuhuth'schen Methode. Nach Verdünnungsmethode ist diese Erscheinung nicht so stark und es werden auch beide Präzipitine vermindert. Die Spezifität erreicht in 24 Stunden das Maximum und wird allmäblich zugleich mit der Antikörperbildung wieder vermindert. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SaekiSumikazu en-aut-sei=Saeki en-aut-mei=Sumikazu kn-aut-name=佐伯純一 kn-aut-sei=佐伯 kn-aut-mei=純一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學衛生學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2557 end-page=2604 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über den Erreger des progressiven Lymphogranuloms kn-title=進行性淋巴肉芽腫ノ病原體ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Mir begegnete in unserer Klinik ein 39 jähriger Mann, dessen Krankheit durch 5 Monate lange klinische Beobachtung und auf Grund der Sektionsbefunde als progressives Lymphogranulom diagnostziert wurde. Man bemerkte an der exetirpierten oberflächlichen vergröserten Lymphdrüse ein Gram positiver Kokken und konnte durch genaue bacteriologische Untersuchung mit Sicherheit nachweisen, dass er durch, diese Kokken infiziert worden war. Weiter habe ich Kaninchen, Meerschweinchen und Affen mit diesen Kokken geimpft, und konnte feststellen, dass bei diesen Tieren die Lymphdrüse wie bei progressievem Lymphogranulom verändert wurde, und dass diese Kokken in die granulierten Gewebe eingedrungen waren. Auf Grund dieser Befunde kann ich also annehmen, dass diese Kokken der Erreger des progressiven Lymphogranuloms sind, es zum wenigsten bei diesem Kranken waren. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HashimotoTohru en-aut-sei=Hashimoto en-aut-mei=Tohru kn-aut-name=橋本亨 kn-aut-sei=橋本 kn-aut-mei=亨 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學泉外科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2545 end-page=2556 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über einen Fall der gutartigen Riesenzellengeschwulst der Sehnenscheiden des rechten Daumens kn-title=右拇指腱鞘ヨリ發生セル良性巨大細胞腫瘍ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Riesenzellengeschwulst, die von der Sehnenscheide ausgeht, ist so seltene Erkrankung, dass bis heute darüber von niemand in Japan berichtet worden ist. Ich hatte Gelegenheit, einen Fall dieser Art klinisch und histologisch näher zu untersuchen. Bei einem 20 jährigen Mäidchen hatte sich eine Geschwulst an der Beugeseite des rechten Daumens ganz allmählich innerhalb von 3 Jahren entwickelt. Sie klagte von Anfang an über keine Beschwerde. Ich entfernte den Tumor operativ. Die Grösse betrug 2.0:1.5:1.5cm. Er war von der Sehnenscheide des Flexor pollicis longus ausgegangen. Bei der histologischen Untersuchung, konnte ich die sogenannten Schaumzellen nicht nachweissen, aber er war im allgemeinen zellreich, und er bestand aus zahlreichen Riesenzellen, und polymorphkernigen Geschwulstzellen sowie aus Pigmentgranula, wie die Eisenreaktion zeigte. Die Zusammensetzuug des Geschwulstgewebes erinnerte an die Struktur der Ostitis fibrosa. Ca. 9 Monate nach der Exstirpation, konnte ich weder Rückfall noch Metastase nachweisen. Wobei wurde durch Dubosque eine starke Hypercholesterinämie von 0.34mg% festgestellt. Zu den obigen klinischen und histologischen Befunden, möebte ich folgendes zum Schluss hinzufügen. 1) Ich halte diesen Tumor für klinisch benigne. 2) Mann kann nicht sagen, dass die Schaumzellen ein unentbehrlicbes Element in der Zusammensetzung dieses Tumors sind. 3) Zwischen Hypercholesterinämie und Schaumzellen besteht es sich um keine bestimmte Beziehung. 4) Die Hypercholesterinämie ist eine bei dieser Erkrankung häufig nachweisbare Erscheinung, jedoch glaube ich nicht, dass sie immer ein primär ätiologisches Mement ist. 5) In bezug auf die Natur der Riesenzellen, die von Wustmann für verpuffte Gefässendothelsprossung gehalten werden, habe ich Gebilde beobachtet, die seiner Theorie widersprechen. Letztere kommt mir sehr zweifelhaft vor. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ShimizuMasaru en-aut-sei=Shimizu en-aut-mei=Masaru kn-aut-name=清水勝 kn-aut-sei=清水 kn-aut-mei=勝 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學津田外科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2524 end-page=2544 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Eine neue Form (Form B oder Form Okayama) der spontanen Kaninchenencephalitis kn-title=家兎自然一新腦炎所謂岡山B型ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ausser der wohlbekannten Form der spontanen Kaninchenencephalitis (Form Bull-Kling, Form A Verfassers) konnte Verf. eine neue Krankheitsform (Form B oder Form Okayama Verfassers) feststellen, die folgende Merkmale hat. 1. Sie ist eine spontan auftretende, akute Erkrankung des Kaninchens mit deutlichen klinischen Erscheinungen von Lähmungen, Speichelfluss, Zähneknirschen usw. 2. Man kann das Virus zerebral sowie korneal übertragen. Nach einer Inkubation, die zwischen 2 bis 7 Tagen schwankt, erkranken die Tiere mit Fieberanstieg, Erregung, Zähneknirschen und Krämpfen. Gewöhnlich sterben die Tiere innerhalb 4 bis 10 Tage unter dem charakteristischen encephalitischen Symptomenkomplex. 3. Histologisch zeigt die Erkrankung eine akute Meningoencephalitis mit Bevorzugung der Grauensubstanz, wobei die Affektion des ektodermalen Gewebes im Vordergrund steht. 4. Das Virus ist filtrierbar und ultravisibel. Die Übertragung geschieht am günstigsten bei der Benutzung der Bouillon, die für PH die Werte 7.00 bis 7.309 hat. 5. Das Virus steht in inniger Verwandtschaft mit dem Herpesvirus. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SudôGoitirô en-aut-sei=Sudô en-aut-mei=Goitirô kn-aut-name=須藤五一郎 kn-aut-sei=須藤 kn-aut-mei=五一郎 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學精神病學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2480 end-page=2523 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Untersuchung über die sekretorische Funktion der Harnorgane des Säugetierembryos kn-title=哺乳動物胎兒泌尿器ノ排泄機能ニ關スル實驗的研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Seitdem die Vitalfärbung als Untersuchungsmethode für die sekretorische Funktion der Niere der erwachsenen Säugetiere eingeführt wurde, ist die Untersuchung der Nierenfunktion weit sicherer und eingehender als mit der bisher allgemein angewendeten einfachen morphologischen Methode geworden. Obwohl die Ausscheidungsfunktion der Harnorgane bisher von vielen Autoren untersucht wurde, handelte es sich doch meistens um eine Untersuchung, welche nur von dem morphologischen Standpunkt aus gemacht wurde. Daher gibt es noch keine Arbeiten, bei welchen man Farbstoff oder eine andere Substanz in den Embryo übergehen liess und den Ausscheidungszustand derselben in die embryonalen Harnorgane systematisch untersuchte. Ebenso wie die Nachniere zeigt auch die Urniere eine Entwicklung, die in folgender Reihe verläuft: Glomerulus, Bowmannsche Kapsel, Urnierenkanälchen (Harnkanälchen) und Wollfscher Gang. Die Urnierenkanälchen werden weiter in 2 Partien, in Tubulus secretorius und in Tubulus collectivus eingeteilt. Ob diese Partien Wirklich, wie ihre Namen besagen, an der Ausscheidungsfunktion teilnehmen? Welche Veränderung zeigt die sekretorische Funktion der Urniere im Laufe jeder Generation von der Entstehung, in der Entwicklung bis zur Atrophie? Welche Beziehung hat die sekretorishe Funktion zu der Struktur der Epithelzellen der Urnierenkanälchen? In welchem Zusammenhang steht die Ausscheidungsfunktion der Urniere mit der Entstehung und der Entwicklung der Nachniere? Üer diese verschiedenen Fragen und über die Entstehung und Entwicklung der Nachniere gibt es heute noch keine entscheidenden Studien. Die urogenitalen Organe entwickeln sich im allgemeinen, indem 3 Generationen, Vorniere, Urniere und Nachniere allmählich nacheinander ablaufen. Die Vorniere zeigt jedoch bei Säugetieren eine so stark unvollständige Entwicklung, dass sie sofort zum Verschwinden kommt, weshalb ich nur bezüglich der Urniere und Nachniere die oben erwähnten verschiedenen Untersuchungen vornahm. Als Versuchstiere kamen Kaninchen zur Verwendung. Was den Farbstoff anbelangt, so verwendete ich hauptsächlich Lithionkarmin, das ich je nach dem Grad der Entwicklung der Tiers in verschiedenen Prozentsätzen und Mengen injizierte. Was die Injektionsmethode anbelangt, so injizierte ich durch die Aussenwand des Uterus hindurch in eine Partie zwischen Plazenta und Embryo, wo die Nabelschnürgefässe verlaufen. 24 Stunden danach extrahierte ich die Embryonen und verwendete these zur Untersuchung. Eingehende Besprechung über dieses Verfahren ist in dem Original nachzulesen. Aus meiner Untersuchung ergeben sich die folgenden Resultate: Die Urniere fängt am 11. Tage nach der Begattung an den Farbstoff auszuscheiden. Diese Ausscheidung wird immer deutlicher, um am 15. und 16. Tage am deutlichsten zu werden. Vom 17. Tage ab zeigt sie sich allmählich schwächer, vom 20. Tage ab schwächt sie sich plötzlich stark ab, um schliesslich am 24. Tage überhaupt nicht mehr zu Tage zu treten. Die Farbstoffausscheidung der Nachniere beginnt erst am 16. Tage und wird um so deutlicher, je weiter die Schwangerschaft fortschreitet. Die Abwechselung der Ausscheidung der Urniere und Nachniere geht sehr fein vor sich. Es wurde als Tatsache anerkannt, dass die Urniere nichts anderes ist als ein vorbereitendes Organ bis zu der Entwicklung der Ausscheidungsfunktion der Nachniere, wie bis jetzt die verschiedenen Autoren auch vermuteten. Ausserdem zeigen die vitale Farbstoffaufspeicherung und der Ausscheidungszustand des Farbstoffes der Urniere und Nachniere je nach dem Entwicklungsgrad dieser Organe eine eigentliche Verschiedenheit; die Zahl, Grösse, Konzentration, der Farbenton und die Lage der in die Drüsenepithelzellen aufgenommeneu Farbstoffgranulae und die Grösse, Menge, Konzentration und Lage der in den Kanälchen ausgeschiedenen Farbstoffsedimente haben spezifische Eigenschaften. Indem ich den Zustand der Farbstoffaufspeicherung und-ausscheidung im Vergleich zu den bisherigen morphologischen Befunden systematisch beobachtete, beschäftigte ich mich mit der Ausscheidungsfunktion der urogenitalen Organe der Säugetiere. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HayashiNoboru en-aut-sei=Hayashi en-aut-mei=Noboru kn-aut-name=林昇 kn-aut-sei=林 kn-aut-mei=昇 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學産婦人科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2474 end-page=2479 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über Herzmuskelveränderungen, die durch einige Alkaloide verursacht werden kn-title=1-2「アルカロイド」ノ爲ニ起ル心筋ノ變化ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Bei Kaninchen injizierte der Verfasser eine 2% ige Lösung von Chininhydrochlorid oder eine 0.01% ige Lösung von Strychninnitrat in die Ohrvene sehr langsam, bis die betreffenden Tiere starben, um dann ihre Herzmuskelfasern zu untersuchen. Daraus ergibt sich Folgendes: Im Falle von Chinin werden die Herzmuskelfasern dichter und etwas schmaler, indem das Sarkoplasma sich stark vermindert, während die Fibrillen etwas anschwellen, wobei die Sarkoplasmasepten zwischen den Fibrillenbündelchen sich aus dem Gesicht verlieren. Die Spalträume zwischen den Muskelfasern treten etwas in den Vordergrund. Durch Strychinin werden die Herzmuskelfasern mehr oder weniger dichter, indem das Sarkoplasma sich etwas vermindert. Doch ist die Veränderung sehr geringfügig, so dass die Sarkoplasmasepten zwischen den Fibrillenbündelchen gut erkennbar bleiben im Gegensatz zum Falle von Chinin. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KashiwagiShunji en-aut-sei=Kashiwagi en-aut-mei=Shunji kn-aut-name=柏木俊二 kn-aut-sei=柏木 kn-aut-mei=俊二 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=43 cd-vols= no-issue=10 article-no= start-page=2467 end-page=2473 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1931 dt-pub=19311031 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Über die verschiedenen physikalischen Bedingungen, welche die Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen beeinflussen (III. Mitteilung) Experimentelle Untersuchung über den Einfluss der elektrischen Ladung der Blutkörperchen auf die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit kn-title=赤血球沈降速度ニ影響スル諸種物理學的條件ニ關スル研究(第3囘報告)血球ノ荷電的關係ガ赤血球沈降速度ニ及ボス影響ニ就キテノ實驗補遺 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verfaser erbrachte eine weitere Bestätigung dafür, dass die elektrische Ladung der Blutkörper die Senkungsgeschwindigkeit der roten Blutkörperchen nicht beeinflusst. Die Resultate sind folgende: 1) Die Blutproben, welche sehr verschiedens Senkungsgeschwindigkeiten der roten Blutkörperchen zeigen, können die gleiche Kataphoresegeschwindigkeit haben. Die vom Verfasser an den unträchtigen und trächtigen Hündinnen beobachteten Erscheinungen galten für alle Fälle. 2) Die verschiedene elektrische Ladung (durch den Zusatz von FeCl3im weiten Umfang variierbar) der Blutkörperchen beeinflusst nicht die Senkungsgeschwindigkeit der Körperchen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YamamotoSôhei en-aut-sei=Yamamoto en-aut-mei=Sôhei kn-aut-name=山本宗平 kn-aut-sei=山本 kn-aut-mei=宗平 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END