start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1203 end-page=1204 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=è¶•ñ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-sei=‰ªŽRˆãŠw‰ï kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1172 end-page=1199 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Beitr?ge zur Klinik der paroxysmalen H?moglobinurie (III. Mitteilung) ?ber die Beeinflussung des Komplementgehalts durch Salvarsaninjektion kn-title=á¢ì«ŒŒF‘f”AǃjèƒXƒ‹’mŒ©•âˆâi‘æ3•ñjSalvarsanƒg•âé“ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Ich habe k?rzlich einen Fall von paroxysmaler H?moglobinurie beobachtet, bei welchem anscheinend nach mehrmaliger Neosalvarsaninjektion ein Komplementschwund hervorgerufen und dadurch der Ausfall des nat?rlichen wie auch des k?nstlichen Anfalls gehemmt worden war. Es ist aiso nicht ohne Interesse, experimentell zu erproben, ob die Neosalvarsaninjektion einen Einfluss auf den Komplementgehalt des Organismus auszu?ben vermag. Meine Versuchsresultate an Meerschweinchen und mit Neotanvarsan lassen sich folgendermassen zusammenfassen: 1) Das Neotanvarsan setzte, in vivo, wenn es intraperitoneal verabreicht wurde, den Komplementgehalt im Organismus herab, ebenso wie es auch in vitro der Fall war. Dabei wurden die dritte Komponente und die Endst?cke, und die letzteren sogar eher st?rker, beeinflusst. 2) Die Verminderung des Komplementquantums war dann dem Grade nach geringer als durch Neotanvarsan allein, wenn man gleichzeitig auch Chlorcalcium verabreichte. 3) Bei dem eigentlichen Vorgang der Komplementablenkungsreaktion spielte das trotz der Neotanvarsaninjektion erhalten gebliebene Komplement dieselbe Rolle wie das im gesunden Meerschweinchenserum. 4) Von den ?brigen antiluetisch wirkenden Mitteln erh?hte Sublimat doch, wenn auch in geringem Grade, den Komplementgehalt, dagegen ?bten Kalijodatl?sung und Bismutpr?parate fast keinen Einfuss aus. Auf Grund obiger Resultate wollen wir annehmen, dass es unter den durch energische Salvarsanbehandlung klinisch als geheilt angesehenen F?llen von paroxysmaler H?moglobinurie solche F?lle geben mag, die einfach nur infolge Komplementschwund anfallsfrei blieben, obwohl dort das Autoh?molysin doch noch nachzuweisen ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=ItohKomao en-aut-sei=Itoh en-aut-mei=Komao kn-aut-name=ˆÉ“¡‹î•v kn-aut-sei=ˆÉ“¡ kn-aut-mei=‹î•v aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Š`À“à‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1154 end-page=1171 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Die Bieziehung der Milz zu dem Cholesterinstoffwechsel (I. Mitteilung). Experimentelle und klinische Beobachtungen des Einflusses der Splenoektomie auf den Cholesteringehalt des Blutserums kn-title=äBäfƒmuƒRƒŒƒXƒeƒŠƒ“v‘ãŽÓ‹@”\ƒjAƒei‘æ1™d•ñjäB™‘oƒmŒŒ´uƒRƒŒƒXƒeƒŠƒ“v—ʃj‹yƒ{ƒX›‰é„“Iâƒj—ÕଓIæVŽ@ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=?ber den Cholesteriugehalt des Blutserums nach der Splenoektomie haben verschiedene Forscher ihre Ansichten mitgeteilt. W?hrend Eppinger, Soper, Bloor, Kato u. a. die Hypercholesterin?mie annehmen, lehnen Pearce und seine Sch?hler diese ab. Selbst die Kontinuit?tsdauer dieser Hypercholesterin?mie ist noch nicht genau bekannt. Daher untersuchten wir experimentell vor und nach der Splenoektomie bei Hunden und verschiedenen Milztumorkranken (5 F?lle von Morbus Banti, je 2 F?lle von allgemeinem und lokalem h?molitischen Ikterus, ein Fall von Splenomegalia mycotica und ein Fall von Splenomegalia syphilitica) mit der Authenrieth-Funkschen Methode die Cholesterinmenge des Serums und kamen zu folgeden Resultaten. 1) Beim Hunde trat die Hypercholesterin?mie nach der Splenoektomie auf, aber ihr Grad war anf?nglich nicht so stark, allm?hlich jedoch stieg sie an, und erreichte nach ca. 3 Wochen das Maximum, dann sank sie allm?hlich in 2-3 Monaten bis auf den normalen Wert herab. 2) Beim Menschen sind die Resultate je nach dem Fall der Mlizkrankheit verschieden. A. Der Banti-Kranke hat im allgemeinen eine Hypocholesterin?mie, deren St?rke sich nach dem Gard der Krankheit richtet. Nach der Splenoektomie erfolgt bei dem Kranken eine Cholesterinvermehrung des Serums, aber sogar die Hypercholesterin?mie erreicht im Laufe der Zeit wieder dem normalen Wert. B. Der allgemeine h?molytische Ikterus-Kranke hat im allgemeinen eine geringere Menge Cholesterin im Serum als normal, aber 3 Wochen nach der Splenoektomie tritt bei dem Kranken eine starke Hypercholesterin?mie ein, welche sich nach 2-3 Monaten allm?hlich bis auf ihren fr?heren Wert vermindert. C. Der lokale h?molytische Ikterus- kranke hat einen normalen Cholesterinwert des Serums, aber nach der Splenoektomie tritt eine besonders starke Hypercholesterin?mie auf, welche nur eine sehr langsame Erholung zeigt. D. Ein Fall von luetischem Milztumor zeigte schon vor der Operation eine starke Hypercholesterin?mie, die nach der Splenoektomie tempor?r verschwand aber allm?hlich wieder anstieg. E. Mykotischer Milztumor zeigt fast das gleiche Resultat wie der Banti-Kranke. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KasuyaY. en-aut-sei=Kasuya en-aut-mei=Y. kn-aut-name=‘Œ’Jœ\‰î kn-aut-sei=‘Œ’J kn-aut-mei=œ\‰î aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=TokunoR. en-aut-sei=Tokuno en-aut-mei=R. kn-aut-name=“¾”\—Ï“ñ kn-aut-sei=“¾”\ kn-aut-mei=—Ï“ñ aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{òŠO‰È‹³Žº affil-num=2 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{òŠO‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1147 end-page=1153 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Verteilung des Glykogens in der Darmschleimhaut von Vogelembryonen kn-title=’¹—Þ‘Ù™Z’°”S–Œƒj‰—ƒPƒ‹“œŒ´Ž¿ƒm•ª? en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Durch meine schon ver?ffentlichite eigent?mliche Fixationsmethode habe ich die Verteilung sowie Zu-und Abnahme des Glykogens in der Darmschleimhaut von H?hner-und Truth?ner-embryonen histologisch untersucht. Die Resultate sind wie folgendes. 1) Bei V?geln (wie H?hnern und Truth?hnern) ist das Glykogen der Darmschleimhaut geringer verteilt als bei S?ugetieren (Kaninchen und Meerschweinchen). 2) Bei V?geln nimmt das Glykogen gegen Ende bes Embryona lebens allm?hlig zu. Die Verteilung desselben ist verschieben je nach den Abschnitten und Gewebsarten des D?nndarmes, Blinddarmes und Colons. In der Mitte des Embryonallebens findet man eine mittelm?ssige Menge desselben in der Anfangspar tie des Colons. Aber im letztem Embryonalstadium kann man eine mittelm?ssige Menge desselben im Endst?ck des Duodenums und Blinddarmes, sowie eine geringe Menge desselben im mittel-und Endst?ck des Colons. 3) Bei Truth?hnern nimmt das Glykogen im letzte Embryonalstadium ab bez. verschwindet. Im mittleren Embryonalleben ist eine mitelm?ssige Menge desselben vorhanden in der Anfangspartie des Duodenums, aber im letzte Embryonalstadium nimmt es ab bez. verschwindet und ist nirgends constatierbar. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MaruyamaIchiro en-aut-sei=Maruyama en-aut-mei=Ichiro kn-aut-name=ŠÛŽRˆê˜Y kn-aut-sei=ŠÛŽR kn-aut-mei=ˆê˜Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{•›¢çΉ@ŽY‰È•wl‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1131 end-page=1146 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Untersuchung ?ber Blutpl?ttchen (III. Mitteilung) kn-title=ŒŒ¬”ƒjèƒXƒ‹›‰é„“IŒ¤‹†i‘æ3•ñj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat durch vormalige Experimente eine Gedanke ?ber Pl?ttchenbiologie mitgeteilt, dass die Pl?ttchenreaktion gegen paraenterale Einverleibung des toxischen Substanzes je nach der Toxit?t des einverleibten Substanzes verschieden sein m?sste. Jetzt konnte er seine Gedanke durch Tierexperimente wohl konstatieren; er injizierte den Kaninchen einerseits die detoxierten und anderseits nativen Colitoxine intraven?s und subcutan, und verglich die dabei hervorgerufenen Pl?ttchenschwankungen; die Pl?ttchenverminderung bei der Anwendung des detoxierten Colitoxins war ganz minderwertig als die Reaktion gegen nativen Toxin. Sogar hat er die Steigerung der Antigenphagocytose in der Milz bei der Applikation des detoxierten Coli's konstatiert, indem er die Agglutininmenge vergleichend gemessen hat, und er haltete die Pl?ttchenverminderung bei Antigeninjektion f?r keinen Einfluss der Milzfunktion auf Pl?ttchenneubildung, sondern f?r das Resultat des Untergangs der Pl?ttchen, welche als eine immunologisch wichtige Rolle spielen m?sste. So gingen die Kaninchen, die vorher mit dem Antipl?ttchenserum behandelt wurden, durch Colitoxin-i njektion, von welcher die normalen Kaninchen nichtget?tet wurden, immer zu Grunde. Und das Tier, das durch Pr?zipitininjektion gezwungen wurde, sich in anaphylaktischen Schock zu stellen, ist bei Toxininjektion nicht gestorben. Dazu erfahrte der Verfasser ein Experiment, dass das vorher mit Antipl?ttchenserum behandelte Kaninchen den Agglutinin gegen Coli-bacillen schlecht produzierte, w?hrend das Antipl?ttchensermn keinen Einfluss auf die H?molysinbildung des Kaninchens ausge?bt hat. Seine gesamte Erfahrungen zusammenfassend wollte der Verfasser seine Meinung ?ber immunologische Bedeutung des Blutpl?ttchens wie folgend stellen, die biologische Funktion der Blutpl?ttchen steht nicht nur in der Agglutination der ins Blut hereingekommenen Bacterien, sondern durch Zersetzung ?ben sie auch die in sich erhaltene bacterizide Kraft aus. Der Verfasser f?hrte noch eine Untersuchung ?ber Z?hlmethode der Blutpl?ttchen aus und konstatierte, dass sich die Fl?ssner'sche Methode im allgemein vor der Fonio'sche Methode hervorstand. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OtsukaS. en-aut-sei=Otsuka en-aut-mei=S. kn-aut-name=‘å’Ë?ŽO kn-aut-sei=‘å’Ë kn-aut-mei=?ŽO aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1121 end-page=1130 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Eine histologische Untersuchung ?ber die Bedeutung von Calcium f?r die Digitaliswirkung kn-title=uƒaƒMƒ^ƒŠƒXvì—pƒj‹yƒ{ƒXuƒJƒ‹ƒ`ƒEƒ€vƒmˆÓ‹`ƒjèƒXƒ‹‘gD›{“IŒ¤‹† en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist wohl bekannt, dass Calcium eine grosse Bedeutung f?r die Wirkung der Digitalisstoffe auf das Herz hat, und dass ohne Calcium die typische Wirkung der Digitalisstoffe nicht zur Entwicklung kommt. Die Kenntnis dieser Tatsache stammt aber nur aus pharmakologischen Untersuchungen, w?hrend sie von Seiten der Histologie ganz und gar unbest?tigt bleibt. Dies veranlasst mich den pharmakologischen Befund auf dem Wege der histologischen Untersuchung zu ermitteln, und es gelingt mir folgendes Ergebnis zu ernten. 1) Die Herzmuskelfasern des mit Digalen behandelten Kaninchens zeigen einen ?hnlichen Befund, wie es beim mit Calcium behandelten Kaninchen der Fall ist. Sie werden n?mlich dichter und infolge dessen lassen sich intensiver f?rben. Die Fibrillen liegen dichter aneinander; die Kerne erweisen sich als tief gef?rbte, langgestreckte, schmale St?bchen. 2) Die Herzmuskelfasern des mit Natrium-oxyalat behandelten Kaninchens bieten dagegen ein lockeres Gef?ge dar, wie es beim mit Kalium behandelten Kaninchen der Fall ist. Daher f?rben sie sich weniger intensiv; die Fibrillen weichen etwas voneinander ab; die Kerne sind auch deutlich aufgeguollen und schwach tingiert. Dasselbe gilt auch f?r den Fall, wo das Kaninchen vorher mit Natriumoxyalat, dann (nach 5 Minuten) mit Digalen, oder gleichzeitig mit beiden behandelt wird. 3) Die Herzmuskelfasern des gleichzeitig mit Digalen und Calcium behandelten Kaninchens nehmen an Dicke auffallend ab, und sind hochgradig verdichtet. Ihre starke F?rbbarkeit springt besonders in die Augen; die Fibrillen liegen sehr dicht aneinander. Die Kerne kommen als tief gef?rbte, stark langgestreckte, schmale St?bchen zum Vorschein. Im Falle, wo man vorher Calcium, dann (nach 15 Minuten) Digalen gebraucht, verh?lt sich die Sache ?hnlich, aber verglichen mit dem Vorigen, tritt die Ver?nderung, etwas in den Hintergrund. 4) Alle diese Tatsachen lassen die Resultate der pharmakologischen Untersuchungen von Seiten der Histologie gut best?tigen. 5) Die Herzmuskelfasern des mit Lanolin behandelten Kaninchens nehmen an Dicke merklich ab und sind in hohem Grade verdichtet, was zur intensiven F?rbung Anlass gibt. Die Kerne erweis sich als tief gef?rbte, langgestreckte, schmale St?bchen. Auf Grund dieser histologischen Untersuchung kann man auch schliessen, dass Cholesterin und Calcium eine ?hnlich Wirkung auf die Herzmuskulatur aus?ben. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KatoYosio en-aut-sei=Kato en-aut-mei=Yosio kn-aut-name=‰Á“¡Šì—Y kn-aut-sei=‰Á“¡ kn-aut-mei=Šì—Y aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{‰ð–U›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1105 end-page=1120 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Samenleiter-unterbindung bei mit Lanolin gef?tteren Kaninchen. (II. Mitteilung) kn-title=uƒ‰ƒmƒŠƒ“vŽ”H‰Æ“eƒj‰—ƒPƒ‹—A¸ŠÇŒ‹ãFƒm‰e‹¿ƒjAƒei‘æ2 ›‰é„“I˜V«Ì‰»ƒj‹yƒ{ƒXŽ¡–ü“IÁ‰Êj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Um den Einfluss, besonders die sog. gVerj?ngungsh-Wirkung der Unterbinduug des Samenleiters auf den Organismus sicher festzustellen, hat der Verf. den Einfluss derselben auf die experimentell durch Lanolinf?tterung erzeugten senilen Ver?nderungen, n?mlich Greisenbogen der Hornhaut und Atherosklerose der Aorta, der Pulmonaris und der Herzklappen der Kaninchens untersucht, die den heutigen meist herrschenden Ansichten nach den senilen Ver?nderungen des Menschen analog seien. Die Unterbindung des Samenleiters ist einseitig oder doppelseitig und zwar gerade in der Zeit ausgef?hrt, in der die oben genannten senilen Ver?nderungen sicher bemerkt ist (Greisenbogen) oder sicher angenommen (Atherosklerose) im Vergleich dem Obduktionsbefund der Kontrolltiere I Gruppe, die genau in derselben Art und Weise gef?ttert sind. Nach der Unterbindung ist die Lanolinf?tterung bis zur Zeit der Obduktion fortgesetzt. Dem Ergebnis der Untersuchung nach, wird der Greisenbogen der Corneae, der damals die deutliche grauweisse Tr?bung gezeigt hat, bei einem Drittel der Versuchstiere allm?hlich undeutlicher und d?nner bis endlich nur eine halbdurchsichtige Spur mit eigent?mlichem Glanz wie Fischschuppen zur?ckblieb. Dagegen hat der Verf. leider keine Heilungstendenz der wichtigsten senilen Ver?nderung, n?mlich der Atherosklerose beobachtet. Bei allen Versuchstieren ohne einzige Aussahme sind die Atherosklerose der Arota, der Pulmonaris und der Herzklappen bes. der Mitalis hochgradig und ausgedehnt aufgetreten und diese Ver?nderungen im Vergleich zu den oben genannten Kontrolltieren I Gruppe deutlich hochgradiger, aber den Kontrolltieren II Gruppe, die ganz unter derselben Bedingung wie Versuchstiere mit Laolin gef?tntert, nicht weniger ausgepr?gt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KohashiMasaka en-aut-sei=Kohashi en-aut-mei=Masaka kn-aut-name=¬‹´­ kn-aut-sei=¬‹´ kn-aut-mei=­ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=•ºŒÉãp—§_ŒË•a‰@•a—‰ÈŒ¤‹†Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1083 end-page=1104 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss der Samenleiter-unterbindung bei mit Lanolin gef?tterten Kaninchen. (I. Mitteilung) kn-title=uƒ‰ƒmƒŠƒ“vŽ”H‰Æ“eƒj‰—ƒPƒ‹—A¸ŠÇŒ‹ãFƒm‰e‹¿ƒjAƒei‘æ1 ›‰é„“I˜V«Ì‰»ƒj‹yƒ{ƒX˜¬–h“IÁ‰Êj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=1) Die beiderseitige Kastration von mit Lanolin gef?tterten Tieren ?bt keinen betr?chtlichen Einfluss auf die experimentelle Atherosklerose an der Aorta, der Arteria pulmonaris oder die Herzklappen, sowie auf die Entstehung der senilen Ver?nderungen, wie des Greisenbogens der Augen, aus. Dieselbe zeit aber mehr oder weniger eine Neigung, deren Entstehung zu erleichtern. 2) Durch Unterbindung und Durchschneidung der einseitigen oder beiderseitigen Samenleiter scheint die Entstehung derartiger experimenteller Ver?nderungen nicht gehidert oder doch wenigstens nicht ganz unterdr?ckt zu werden. 3) Die Intensit?t und die Zeit der Adenombildudg der Schleimhaut des Verdaungstraktus, Leberzirrhose sowie der Infiltration von Fett, Lipoid und Cholesterin an den verschiedenen Organen infolge der dauernden Hypercholesterin?mie weisen nicht einen deutlichen Unterschied auf bei Unterbindung der Samenleiter im Vergleich mit den mit Lanolin gef?tterten F?llen ohne Unterbindiung. Bei den kastrierten Tieren entstehen die oben genannten Ver?nderungen etwas leichter. 4) Bei Kaninchen, welche einfach mit Lanolin gef?ttert worden waren, sowie solchen, die man nach Unterbindung der Samenleiter mit Lanolin f?tterte, zeigt sich betreffs der Samenbildung in den Hoden zuerst Aufh?ren der Funktion, Degeneration und Atrophie des samenbildenden Gewebes, und sodann erleiden dieselben manchmal Hypertrophie und Hyperplasie des interstitiellen Bindegewebes sowie der Zwischenzellen, Zwischen den Intensit?t und H?ufigkeit der Entstehung derartiger Ver?nderungen am Parenchym und Interstitium bei den Tieren, deren Samenleiter unterbunden waren, und denen welche nicht unterbunden waren, ist ein Unterschied kaum ersichtlich. Bei den ersteren tritt aber die Entstehung der Ver?nderung etwas fr?hzeitger ein. 5) Bei Hyperplasie und Hypertrophie der Zwischenzellen l?sst sich ein Zusammenhang betreffs der Intensit?t der experimentellen senilen Ver?nderungen infolge von Lanolinverf?tterung, wie Atherosklerose, Greisenbogen der Cornea usw., kaum nachweisen. 6) Hypertrophie und Hyperplasie der Zwischenzellen der Hoden, die manchmal lediglich durch Lanolinverf?tterung in die Erscheinung treten, sind als sekund?re Ver?nderungen zu betrachten, welche erst infolge von Degeneration und Atrophie des samenbildenden Gewebes in die Erscheinung getreten sind. Ob Stagnation des Samens eintritt oder nicht, spielt hierbei betreffs der Entstehung der obigen Ver?nderungen h?chst wahrscheinlich keine unmittelbare Rolle. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KohashiMasaka en-aut-sei=Kohashi en-aut-mei=Masaka kn-aut-name=¬‹´­ kn-aut-sei=¬‹´ kn-aut-mei=­ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=•ºŒÉãp—§_ŒË•a‰@•a—‰ÈŒ¤‹†Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1070 end-page=1082 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber die Kombination von Pavinal und Magnesium kn-title=uƒpƒrƒi[ƒ‹vƒguƒ}ƒOƒlƒVƒEƒ€vƒgƒm•¹—pƒjAƒLƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Nicht nur die narkotische, sondern auch die atemberuhigende Wirkung des Pavinals, eines Morphinersatzmittels, wird am Kaninchen durch Kombination bestimmter kleiner Dosen MgSO(4) sensibilisiert, wobei die wirksame Minimaldosis des ersteren etwa auf ein Drittel herabgesetzt werden kann. Die dazu erforderlichen Dosen von MgSO4 betrugen bei der narkotischen Wirkung 0.007-0.03 g (pro Kilo) subkutan und bei der Atemwirkung 0.001-0.005 g intraven?s. Zu bemerken ist, dass diese Dosen so klein sind, dass sie die eigenen wirksamen Minimaldosen, die narkotische von 1.25 g resp. die atemberuhigende von 0, 6 g, auch nicht ann?hernd erreichen, und dass gr?ssere Dosen nicht mehr sensibilisierend wirken. Die schmerzstillende Wirkung des Pavinals, an der Maus gepr?ft, kann auch durch Mitwirkung kleiner, an sich unwirksamer Dosen MgSO4 deutlich verst?rkt werden. Diese Dosen von MgSO4 waren aber viel gr?sser als die den oben erw?hnten Wirkungen, indem sie ?ber 0.5-1 mg pro 10 g Maus betrugen. Der Grund f?r diese Sensibilisierung scheint, wenigstens bei den 2 ersten Wirkungen, in einer bestimmten Ionengleichgewichtsst?rung im Organismus zu liegen, die durch Zuf?hrung dieses 2-wertigen Kations bedingt ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=MakinoMakoto en-aut-sei=Makino en-aut-mei=Makoto kn-aut-name=–q–ì½ kn-aut-sei=–q–ì kn-aut-mei=½ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ•¨›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1053 end-page=1069 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?ber den Einfluss von Yohimbin und Chinin auf die Adrenalinwirkung hinsichtlich der Gerinnbarkeit des Blutes kn-title=ŒŒ‰t‹ÃŒÅ«ƒj›”ƒXƒ‹uƒˆƒqƒ€ƒrƒ“vâƒjuƒqƒj[ƒ“vƒguƒAƒhƒŒƒiƒŠƒ“vƒgƒmŒðŒÝì—pƒjAƒe en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Von Standpunkt der neueren Erkenntnis ?ber die spezifische Beziehung des Yohimbins sowie Chinins zum Adrenalin, dass n?mlich die ersteren bei verschiedenen glattmuskeligen Organen zwar allein angewandt erregend wirken, aber bei Mitanwendung von Adrenalin die erregende Wirkung des letzteren aufheben oder sogar oft umkehren, schien es von grossem Interesse zu sein, die Frage klarzustellen, ob ein derartiger Antagonismus auch gegen?ber der Gerinnbarkeit des Blutes in vivo besteht. Die Resultate lassen sich, wie folgt, zusammenfassen. 1. Obwohl Yohimbin keine Wirkung auf die Gerinnbarkeit des Blutes in vitro zeigt, so vermag es dieselbe in vivo in den Dosen 5-8 mg pro kg. Kaninchen anschliessend an die intraven?se Injektion ziemlich hochgradig zu beschleunigen. 2. Yohimbin vermehrt den Thrombingehalt im Serum und den Fibrinogengehalt im Blutplasma. 3. Wenn kleine Dosen von Yohimbin (1-3 mg. p. kg.), welche auf die Gerinnungszeit keinen Einfluss aus?ben, mit Adrenalin kombiniert werden, so verhindert das Yohimbin die gerinnungsf?rdernde Wirkung und die den Thrombin- und Fibrinogengehalt vermehrende Wirkung des Adrenalins betr?chtlich oder kehrt sie sogar um. 4. Yohimbin ?bt auf die gerinnungshemmende Wirkung des Pilokarpins keinen Einfluss aus. 5. Chinin verkurzt in den Dosen von etwa 0.03 g. p. kg. bei der intraven?sen Injektion die Gerinnungszeit des Blutes in vivo, w?hrend durch grosse Dosen, wie 0.05 g, fast immer eine Verz?gerung der Gerinnung verursacht wird. 6. Chinin (in Dosen wie 0.03 g, p. kg) l?sst den Thrombin- und Fibrinogengehalt m?ssig zunehmen, bei grossen Dosen bedingt es dagegen eine Verminderung dieser beiden Komponenten. 7. Durch kleine Dosen wird die durch Adrenalin bedingte Verk?rzung der Gerinnungszeit und Vermehrung des Thrombin- und Fibrinogengehaltes fast vollst?ndig gehemmt oder umgekehrt. Aus diesen Tatsachen kann geschlossen werden, dass das Wesen der F?rderung der Gerinnbarkeit des Blutes durch Yohimbin und durch Chinin in der Vermehrung der Blutgerinungskomponenten zu suchen ist, ferner, dass diesen Substanzen die l?hmende Wirkung der sympathischen Nervenendapparate zukommt und dadurch die Hemmung oder Umkehrung der Adrenalinwirkung hinsichtlich der Blutgerinnbarkeit verursacht wird. Diese beiden Gifte verhalten sich also in diesen Punkten sehr ?hnlich, aber betreffs der direkten Wirkung auf das Blut nicht gleichartig. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TanakaHisashi en-aut-sei=Tanaka en-aut-mei=Hisashi kn-aut-name=“c’†ê kn-aut-sei=“c’† kn-aut-mei=ê aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{åZ•¨›{‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1034 end-page=1052 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=?eber die Beziehung zwischen Hormon und Vitamin Experimentelle Studien ?ber den Einfluss des Insulin auf Vitamin-B-mangel im Lichte der aktiven immunisatorischen Agglutininbildung bei Kaninchen (I. Mitteilung) kn-title=–Ɖu‹ÃW‘fŽY¶ƒ’Žw•WƒgƒZƒ‹uƒ”ƒCƒ^ƒ~ƒ“vãž–Rǃj›”ƒXƒ‹“à•ª”åäfŠí»™ƒm‰e‹¿ƒjèƒXƒ‹›‰é„“IŒ¤‹† ‘æ1•ñ ‰Æ“euƒ”ƒCƒ^ƒ~ƒ“vBãž–Rǃj›”ƒXƒ‹uƒCƒ“ƒXƒŠƒ“v’ŽËƒm‰e‹¿ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ergab sich folgendes: 1) Bei den Vitamin-B-mangel-Tieren wird durch die Verleibung des Insulins den weit gr?sseren Agglutinintiter ausgel?st als bei Kontrolltieren, 2) W?hrend bei gesunden Tieren wirkt es hemmend auf die Agglutininbildung. Dies Resultat will uns sagen, dass das Insulin eine spezisch ffi?rdernde Wirkung der Agglutininbildung bei Vitamin-B-mangel-Tieren aus?bt, und woraus k?nnte man sagendass das Hormon und Vitamin, speziell Insulin und Vitamin, einen engen Zusammen, hang bez?glich in ihren biologischen Eigenschaften haben. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=SuguroManabu en-aut-sei=Suguro en-aut-mei=Manabu kn-aut-name=Ÿ˜C›{ kn-aut-sei=Ÿ˜C kn-aut-mei=›{ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{’ÓcŠO‰È‹³Žº END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=41 cd-vols= no-issue=5 article-no= start-page=1023 end-page=1033 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1929 dt-pub=19290531 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Studien ?ber die Hornhautf?rbung zu kosmetischen Zwecken (III. Mitteilung. Klinische Erfahrungen ?ber die chemische Methode der Hornhautt?towierung mit Metallsalzen, zugleich Ergebnisse der chemischen F?rbungsmethode) kn-title=‹à›¢êd—Þƒ’ˆÈƒeƒXƒ‹‰»›{“IŠp–ŒõF–@ƒm—ÕଓIŒ¤‹†âƒjã`Ї“IæVŽ@i®—e“IŠp–ŒõF–@ƒjèƒXƒ‹Œ¤‹† ‘æ3™d•ñj en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Nach meinen klinischen Erfahrungen ?ber die Hornhautt?towierung mit Metallalzen stimmt der Erfolg derselben im allgemein mit dem des Tierversuchs, den ich im Bande dieser Zeitschrift in zwei Abhandlungen ver?ffentlicht habe, ?berein. Die braune bis dunkelbl?uliche F?rbung an der gesunden oder getr?bten menschlichen Hornhaut kann man gew?hnlich leicht erleichen. Wegen der nicht geringen Reizwirkung der Mitteln auf des Augengewebe w?hrend der Applikationszeit sowie wegen der allm?hrigen vollkommenen Resorption des impr?gnierten reducierten Metallsalzes kann man nicht aber die genannte F?rbungsmethode als ideal bezeichnen, en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KanemituYasuo en-aut-sei=Kanemitu en-aut-mei=Yasuo kn-aut-name=‹àŒõN¶ kn-aut-sei=‹àŒõ kn-aut-mei=N¶ aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=‰ªŽRçΉȑå›{Šá‰È‹³Žº END