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    <Abstract>Verf. hat den klinischen Verlauf der Malariatherapie bei 12 Leprakranken (6 F&#228;lle von Lepra maculosa, 3 von L. nervorum, 1 von L. tuberosa u. 2 von L. mixta) 2-8 Monate lang nach der Impfung beobachtet. 5-13 Malariaanf&#228;lle wurden dabei durchgemacht. Einige F&#228;lle besserten sich nach Verlauf von 1-2 Monaten seit Einsetzen der Anf&#228;lle sowohl objektiv als auch subjektiv gewissermassen etwas, schliesslich verschlimmerten sie sich jedoch wieder. Bei einem Fall von Knotenlepra waren Leprabazillen 6 Monate nach der Malariatherapie sehr zahlreich im Knoten nachweisbar. Ueberhaupt ist von der Malariatherapie der Lepra nicht viel zu hoffen.
Nebenbei wurde hier bemerkt, dass die Seroreaktion der Leprakranken nicht beeinflusst wurde, auch wenn ihnen Malariablut, welches positive Wa R. zeigt, injiziert wurde.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Soweit uns bekannt, ist merkw&#252;rdigerweise von den Autoren, welche &#252;ber die nach der Entmilzuug auf dem Omentum auftretenden sog. Splenoide Untersuchungen angestellt haben, v&#246;llig vernachl&#228;ssigt, danach zu forschen welcher Beziehung die beiden Gebilde zueinander stehen. Um dieser Frage willen haben wir das Milzgewebe auf die Oberfl&#228;che des grossen Netzes der entmilzten Ratten autotransplantiert und experimentell die sog. Splenoide erzeugt und sie unter besonderer Ber&#252;cksichtigung der Milchflecke genau untersucht. Aus den Resultaten wollen wir besonders die folgenden vier Punkte heraus heben: 1. Die Beziehung zwischen der Entwickelung der Splenoide und den Milchflecken. Die Lokalisationsverh&#228;ltnisse der Anheilung des ausges&#228;ten Milzgewebes und der Milchflecke konnten wir nach folgenden drei F&#228;llen unterscheiden. 1) Die Anheilung des Milzkeimes an eine Milchflecke zeigende Stelle. 2) Die Anheilung des Milzkeimes an einen isolierten Milchflecke. 3) Die Anheilung des Milzkeimes an eine von Milchflecken freie Stelle. Die Entwicklung der Splenoide ist am besten beim ersten und am schlechtesten beim dritten Fall. Die Milchflecke, welche keine Anheilung des Milzkeimes gehabt haben, werden immer mehr atrophisch, indem die histiocyt&#228;ren Zellen allm&#228;hlich von da aus-wandern und sich um die gebildeten Splenoide ansammeln. Obwohl bereits von vielen angenommen wurde, dass die Splenoide sich vorwiegend am grossen Netz entwickeln, so sind die diesbez&#252;gliche Erkl&#228;rungen doch noch nicht ausreichend. Schon in fr&#252;heren Untersuchungen konnte Hamazaki feststellen, dass die Milchflecke nach Splenektiomie histologisch und biologisch einen milzartigen Charakter aufwiesen, und diesmal erkannten wir die oben erw&#228;huten innigen Beziehungen zwischen der Entwicklung der Splenoide und den Milchflecken. Wir wollen demgem&#228;ss betonen, dass, da die Milchflecke sich am reichlichsten am grossen Netze befinden, so die Splenoide, welche haupts&#228;chlich nichts anders als angeheilte Milzkeime sind, auch am h&#228;ufigsten darauf zu finden sind. Wie schon von Faltin und Stubenrauch bemerkt worden ist, entwickeln sich die Splenoide am besten auf dem Omentum, vor allem an dem Milzstiel, weniger an der grossen kurvatur, dann am Mesenterium und zuletzt am Diaphragma. Die genannten Autoren wollen diese Tatsache als atavistische Erscheinung erkl&#228;ren, weil gerade die Reihenfolge in der H&#228;ufigkeit des Splenoidenvorkommens mit dem phyloge netischen Verh&#228;ltnissen des Milzgewebes &#252;bereinstimmt. Nach unserer Meinung aber ist es ganz einfach dadurch zu erkl&#228;ren, dass man die Dichtigkeit der Milchflecke an den einzelnen K&#246;rperteilen und die leichtere Anheilbarkeit des Milzkeimes an die Milchflecke ber&#252;cksichtigt. 2. Entwicklungsmechanismus der Splenoide. Nach der herrschenden Ansicht (Tizzoni u. Kreuter) entwickeln sich die Splenoide aus den Malpighischen k&#246;rperchen der Milz. An unserem Versuche bemerkt man, dass ber gr&#246;sste Teil der ausges&#228;ten Milzkeime schon 24 Stunden nach der Transplantation nekrotisiert und nur wenige Retikuloendothelien am leben bleiben. Durch die Wucherung und Differenzierung dieser Retikuloendothelien werden dann alle Zellbestandteile der Splenoide neu ausgebildet. Die Zellwucherung geht sehr lebhaft in der Nachbar-schaft der Milchflecke vor sich und die Splenisation wird nach einigen Tagen vervollst&#228;ndigt. 3. Einfluss der Existenz der Milz auf das Wachstum der Splenoide. Das Splenoidenwachstum geht bei dem entmilzten Tiere nicht nur makroskopisch, sondern auch mikroskopisch viel lebhafter vor sich als bei dem nicht splenektomierten. Es zeigt sich auch in der Eisenreaktion ein ziemlich deutlicher Unterschied zwischen beiden Splenoiden; man sieht sie im ersteren Falle st&#228;rker als im letzteren. Somit wollen wir der Splenoide eine gewisse Bedeutung zusprechen, w&#228;hrend Kreuter und Lee sie nur f&#252;r ein einfaches Transplantat halten wollen. 4. K&#246;nnen die Splenoide sich ohne Milzkeim-aussaat von dem Peritoneum entwickeln? Im letzten Jahre konnten Hamazaki und Hayakawa feststellen, dass die Milchflecke der entmilzten Ratten hypertrophieren und dem Milzgewebe sebr &#228;hneln, aber keine Megakaryozyten sich darin finden lassen. Bei unserem Versuche tritt die Splenisation nicht nur an den Milchflecken, an welchen Milzkeime angeheilt wurden, durch Wucherung des Milzgewebes auf, sondern auch oft an den einfachen d. h. Milzkeim freien durch selbstst&#228;ndige Zellvermehrung. Tizzoni hat mitgeteilt, dass man in erster Linie am grossen Netze die Hyperplasie von Lymphfollikeln um Gef&#228;sse findet. Ferner tritt nach Eggers nach der Splenektomie eine Vermehrung der Retikulumzellen um die Gef&#228;sse herum ein und stellt schliesslich die milz&#228;hnlichen Gebilde dar. Die Gebilde beider Autoren sind nach meiner Meinung eigentlich nichts anderes als einerseits follikul&#228;re, andereseits adventielle Milchflecke nach Hamazaki. Aus den fr&#252;heren histologisehen und biologischen Untersuchungen, den diesmaligen Ergebnissen und der Ber&#252;cksich tigung der Beschreibung von Tizzoni und Eggers wollen wir entgegen der Behauptung von Kreuter u. a. annehmen, dass die Splenoide nach der Entmilzung auch ohne Anheilung des Milzkeimes auf dem Peritoneal gewebe auftreten k&#246;nnen; doch ist unsere Ansicht von der Faltins und Stubenrauchs insoweit verschieden, als sie das Peritoneum selbst, wir dagegen die praeformierten Milchflecke als die Matrix der Splenoidean sehen.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Der Verfasser hat Versuche &#252;ber die Entstehungsweise der Enthirnungsstarre, &#252;ber die daran beteiligte Leitungsbahn, den Einfluss des sympathischen Systemes u. s. w. an Katzen (60 Exemplare) und Hunden (6 Exemplare) ausgef&#252;hrt.
Seine Schl&#252;sse daraus sind folgende: I) Die Durchschneidung aller Rami communicantes des sympathischen Systemes hat keinen Einfluss auf die Entstehung der Enthirnungsstarre. Ebenso verhindert die Exstirpation des Kleinhirns nicht immer die Entstehung der Starre. II) Die typische Enthirnungsstarre tritt immer auf, wenn man den Schnitt an der dorsalen Seite von dem vorderen Drittel des vorderen Paares der Vierh&#252;gel an der ventralen Seite bis zu der Stelle, wo einige Millimeter kopfw&#228;rts von dem vorderen Rand der Br&#252;cke enthirnt ist, f&#252;hrt. III) Durch die vorst&#228;ndige Durchtrennung des Mittelhirns, wo der Roterkern liegt, verschwindet sofort die entstehende Enthirnungsstarre ganz. IV) Die Durchschneidung der hinteren Wurzeln der R&#252;ckenmarksnerven hebt sofort die Starre der entsprechenden Glieder auf. F&#252;r die Entstehung der Enthirnungsstarre ist also der zentripetale Impuls des entsprechenden Gliedes erforderlich. V) Die Durchschneidung des hinteren Stranges des R&#252;ckenmarkes hat keinen Einfluss auf die Starre. Der zentripetale Impuls f&#252;r diesen Reflex verl&#228;uft also nicht durch den hinteren Strang. Diese Tatsache stimmt mit der anderen Tatsache, dass die Exstirpation des Kleiuhirns nicht notwendigerweise die Entstehung der Starre hemmt, &#252;berein. VI) Durch die intraven&#246;se Einverleibung von Yohimbin (0.005 gr pro Kg) oder Curare (0.01 gr pro Kg) verschwindet die entstehende Starre. VII) Aus den oben erw&#228;hnten Tatsachen kann man wohl schliessen, dass die Enthirnungsstarre eine Reflexstarre ist. Das Zentrum dieses Reflexes ist im Mittelhirn, wo der Roterkern liegt. Wir haben aber beinen Grund den Roten Kern als dieses Zentrum anzusehen. Vielmehr sind wir geneigt, den Tractus spinotectalis und Tractus tectospinalis welche keine directe Verbindung mit dem Roten Kern zu haben scheinen, als Reflexbogen anzusehen. Das Grosshirn &#252;bt eine so starkhemmende Wirkung anf dieses Reflexzentrum aus, dass die Beseitigung des Einflusses des Grosshirns in irgendeiner Weise (Durchtrennung oder Narkotisierung u. s. w.) die Glieder zu Reflexkr&#228;mpfen f&#252;hrt.</Abstract>
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    <Abstract>Es ist oft wichtig f&#252;r uns Tuberkel-, Lepra- und Smegmabazillen zu differenzieren. Ich habe zun&#228;chst die Haltung der Bazillen untersucht, die bei der Behandlung mit S&#228;uren (Salz-, Salpeter-, Schwefel-, rauchender Salpeters&#228;ure, K&#246;nigswasser, Bor- und Essigs&#228;ure), Alkohol und S&#228;urealkohol (Salz-, Schwefel-, Salpeter-, Bor- und Essigs&#228;urealkohol) in verschiedenen Konzentrationen nach der Ziehlschen F&#228;rbung zu beobachten ist. Tuberkelbaz. widerstehen diesen Mitteln am st&#228;rksten, dann Leprabaz. und am schw&#228;chsten Smegmabaz. Die ersten beiden Baz. zeigen grossen Widerstand gegen Alkohol und S&#228;urealkohol, dagegen die Smegmabaz. nur schwachen Widerstand. Die Smegmabaz. entf&#228;rben sich nach der Ziehlschen F&#228;rbung, wenn man sie dem absoluten Alkohol 9 Minuten, oder dem 90%igen Alkohol 13 Min. lang aussetzt. Jedoch gelingt diese Entf&#228;rbung bei der Behandlung mit S&#228;urealkohol besser als mit Alkohol allein. Beim S&#228;urealkohol ist die entf&#228;rbende Kraft desto st&#228;rker, je h&#246;her die Konzentration der S&#228;ure im absoluten Alkohol ist. Unter den S&#228;uren wirkt der Salpeters&#228;urealkohol am st&#228;rksten. Zur Differenzierung der Tuberkel- und Smegmabaz. dienen folgende Methoden: 1) Ziehlsche L&#246;sung 2 Min. unter Erw&#228;rmen. Absp&#252;len. 3 Min. in der Gabbetschen L&#246;sung, die Salpeters&#228;ure in 10% an Stelle der Schwefels&#228;ure enth&#228;lt. 2) Modifikation der Ziehl-Neelsenschen Methode. Substitution des Salzs&#228;urealkohols durch 3%igen Salpeters&#228;urealkohol, den man 3 Min. wirken l&#228;sst. 3) F&#228;rbung mit der Ziehlschen L&#246;sung, die mit absolutem Alkohol (2:10) verd&#252;nnt ist, 10 Min. lang in Zimmertemperatur. Absp&#252;len, dann in der Gabbetschen L&#246;sung 3 Min. 4) Gew&#246;hnliche Ziehl-Neelsenche Methede. Nur Einlegen in 3%igen Salzs&#228;urealkohol, &#252;ber 5 Min. Die oben erw&#228;hnten Methoden sind auch zur Differenzierung der Lepra- und Smegmabaz. brauchbar. Ausserdem kann man folgende Verfahren zu dieser Differenzierung anwenden: Ziehlsche L&#246;sung 2 Min. (Erw&#228;rmen). Dann 3 Min. in 10%iger Salpeters&#228;ure, 30%igem K&#246;nigswasser, oder 3%igem S&#228;urealkohol von verschiedenen Minerals&#228;uren, oder 2 Min. in reiner Salpeter- oder rauchender Salpeters&#228;ure. Zur Differenzierung der Tuberkel- und Leprabaz. sind folgende Methoden benutzbar. (Leprabaz sind dabei nicht f&#228;rbbar.) 1) Ziehlsche L&#246;sung 2 Min. Dann 3 Min. in 50%iger Salpeter- oder Schwefels&#228;ure. 2) Ziehlsche L&#246;sung. Dann 1 Min. in K&#246;nigswasser. 3) Ziehlsche L&#246;sung. 3 Min. in 50%igem Salpeter- oder Schwefels&#228;urealkohol. Absp&#252;len mit 70%igem Alkohol. Dann 1%iges Methylenblau. Bei allen Methoden muss man erst mit der Ziehlschen L&#246;sung f&#228;rben und dann verschiedene Mittel anwenden, sonst ist die Differenzierung unm&#246;glich.</Abstract>
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    <Abstract>Der Verfasser untersuchte die Beeinflussung des Wasser- und Chlorwechsels durch Termin (Tetrahydro-ΐ-naphthylamin), welches allerdings haupts&#228;chlich durch Reizung des sympathischen Zentrums die Temperatursteigerung hervorrufen soll. An salzarm sowie salzreich gef&#252;tterten Kaninchen wurden Erythrozyten, H&#228;moglobin, Serumrefraktion, -viskosit&#228;t und -chlor, Urinmenge und -chlor bestimmt, bald st&#252;ndlich, bald t&#228;glich, je nachdem das Termin allein subkutan in verschiedenen Mengen verabreicht wurde, oder auch physiologische Kochsalzl&#246;sung nach der vorangegangenen Termininjektion intraven&#246;s injiziert wurde. Beim &#220;bergang von kochsalzarmer zu salzreicher F&#252;tterung trat eine leichte Hydr&#228;mie mit leichter Hyperchlor&#228;mie und relativer Hyperglobulin&#228;mie auf. Durch die Termininjektion, von dem Salzgehalt des Futters abgesehen, wurde dann eine deutliche Hydr&#228;mie mit starker Hyperchlor&#228;mie und relativer Hyperalbumin&#228;mie hervorgerufen, wenn die Temperatur nur bis etwa 41C anstieg, w&#228;hrend aber eine Eindickung des Blutes mit Hypochlor&#228;mie auftrat, wenn man eine noch gr&#246;ssere Menge Termin anwandte und die Temperatur &#252;ber 41C steigen liess. Die Urinmenge und das Chlor im Urin nahmen bei schwacher Terminwirkung zu, dagegen bei st&#228;rkerer Wirkung ab. Bei Termin-Kaninchen trat nach der Infusion der physiologischen Kochsalzl&#246;sung eine deutliche Hydr&#228;mie mit starker Hyperchlor&#228;mie auf, und dauerte sogar viel st&#228;rker und viel l&#228;nger an als bei Normal-Kaninchen. Dabei nahmen auch die Serumglobuline relativ wie auch absolut zu. Die Ver&#228;nderungen des Blutes waren im allgemeinen bei salzarmer F&#252;tterung viel ausgepr&#228;gter als bei salzreicher. Die Harnbefunde verhielten sich bei Termin-Kaninchen nach der Kochsalzinfusion anders als bei Normal-Kaninchen: bei salzarm gef&#252;tterten Termin-Kaninchen vermehrten sich die Urinmenge und das Chlor im Urin immer mehr mit der Zeit, und sogar immer deutlicher mit der Temperatursenkung, w&#228;hrend sie bei Normal-Kaninchen nur vor&#252;bergehend, etwa bis eine Stunde lang nach der Salzinfusion, deutlich zunahmen, um danach rasch bis zum an-f&#228;nglichen Wert abzunehmen. Es wurde sogar die gesamte Menge des eingef&#252;hrten Kochsalzes im Urin von Termin-Kaninchen in etwa 3-4 Tagen ausgeschieden, also viel schneller als von normalen, wo es in etwa 8-10 Tagen geschah. Bei salzreicher gef&#252;tterten Kaninchen kamen nach der Terminbehandlung auch eine deutliche Polyurie und Polychlorurie, aber hier erst etwa 3-4 Stunden nach der Kochsalzinfusion, zustande, und danach kehrten die Urinmenge und das Chlor im Urin schnell zur Norm zur&#252;ck.</Abstract>
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    <Abstract>Der Kranke, ein 72 j&#228;hriger Mann, bot ein eigent&#252;mliches Krankheitsbild dar, das als F&#252;nftagefieber zu erkennen war. Die regelm&#228;ssige Wiederkehr der Fieberanf&#228;lle mit meist f&#252;nft&#228;gigem Intervall, der typische Befund des Blutbildes, die Schmerzen an den Schienbeinen, die R&#246;ntgenbilder derselben und einiger sonstigen Knochen, die geringf&#252;gigen subjektiven Klagen zwischen den Fieberanf&#228;llen u. s. w. sicherten die Diagnose. 1) Der Fieberverlauf geh&#246;rte zur paroxysmalen From. Trotz dem hohen Fieber und den anderen dentlichen objektiven Befunden war von den subjektiven Symptomen so gut wie nichts zu merken. 2) Die Schienbeinschmerzen wurden durch Dr&#252;cken und Klopfen besonders heftig. An den R&#246;hrenknochen der vier Extremitaten waren mittelst R&#246;ntgenstrahlen periostale Verdickungen nachzuweisen. 3) Die morphologischen Blutver&#228;nderungen waren interessant. Parallel gehend mit den Fieberanstiegen stellte sich Zunahme der Leukozyten ein. Die Leukozytenwerte waren in den ersten Anf&#228;llen im allgemeinen h&#246;her als in den sp&#228;teren. Die neutrophilen Leukozyten vermehrten sich bei den Anf&#228;llen und verminderten sich w&#228;hrend der Intervalle absolut und relativ. Hingegen erfuhren die Lymphozyten bei den Fieberstadien eine relative Abnahme und in den Zwischenzeiten eine relative Zunahme. Dieses gegenteilige Verh&#228;ltnis zwischen den beiden genannten Zellarten wurde mit dem geringeren Fieberanstieg im Laufe der Erkrankung allm&#228;hlich undeutlicher, Im allgemeinen zeigten die Lymphozyten eine allm&#228;hliche Vermehrung, w&#228;hrend die neutrophilen Leukozyten an Zahl mehr und mehr abnahmen, und so n&#228;herten und kreuzten sich die Prozentkurven der Lymphozyten und neutrophilen Leukozyten gegen Ende der Erkrankung. Die Ver&#228;nderungen der eosinophilen Zellen waren nicht so deutlich wie die der beiden oben erw&#228;hnten Zellen, doch waren sie w&#228;hrend der Anf&#228;lle vermindert und in den Intervallen vermehrt, Ausserdem zeigten sie im Verlaufe der Erkrankung eine geringe Neigung zu langsamer Zunahme, was ebenso f&#252;r die grossen Mononukle&#228;ren und die Uebergangsformen gilt. 4) Stets bestand w&#228;hrend des Fiebers eine Arnethsche Kernverschiebung nach links. Diese Verschiebung wurde im Laufe der Erkrankung immer undeutlicher. 5) Im Blut und Harn des Kranken war kein sichtbarer Erreger nachweisbar. 6) Nach den zum 19. Mal wiedergekehrten Anf&#228;llen, welche im Laufe der Erkrankung immer schw&#228;cher wurden, erholte sich der Kranke v&#246;llig durch ausschliessliche symptomatische Behandlung.</Abstract>
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    <Abstract>Die Schl&#252;sse, zu welchen ich bei meinen klinischen Beobachtungen von 5 sog. idiopatischen Diabetes insipidus-Kranken kam, sind die folgenden: 1) Alter: Die Krankheit tritt mit Vorliebe im Alter von 10 bis 30 auf. Bei meinen 5 F&#228;llen verhielt es sich auch so. 2) Geschlecht: Bei M&#228;nnern ist die Krankheit viel h&#228;ufiger als bei Frauen. Meine 5 F&#228;lle waren s&#228;mtlich M&#228;nner. 3) Beruf: Diese Krankheit tritt am meisten in den Arbeiterklassen auf. 4) Konstitution: Die Krankheit findet sich h&#228;ufiger bei nerv&#246;sen Individuen. Leute, die an Neuralgien leiden, scheinen von dieser Krankheit leicht befallen zu werden. 5) Abgesehen von erblicher Belastung in Bezug auf biese Krankheit, von der schon Weil berichtet hat, k&#246;nnte man annehmen, dass diese Krankheit in ererbten nerv&#246;sen und psychiatrischen Krankheiten ihren Ursprung hat oder dass Disposition dazu ererbt ist. Ein schlag auf den Kopf scheint unter die urs&#228;chlichen Beziehungen f&#252;r diese Krankheit eingerechnet werden zu m&#252;ssen 6) Wohl besteht keine besondere Beziehung dieser Krankheit und Tuberkulose, aber, dass Leute die an dieser Krankheit litten infolge von Ern&#228;hrungsst&#246;rungen f&#252;r Ansteckung durch Tuberkulose empf&#228;nglich werden, kann man nicht leugnen. 7) Wenn es auch klar ist, dass die syphilitischen Erkrankungen des Gehirns, als Nebenerkrankung von dieser Krankheit begleitet werden k&#246;nnen, so k&#246;nnen wir doch nicht annehmen, dass zwischen Diabetes insipidus und Syphilis irgend eine Beziehung besteht, 8) Es wurde zwar schon berichtet, dass Lumbalpanktion gegen diese Krankheit gute Erfolge gebracht hat aber das wird sich auf solche F&#228;lle beschr&#228;nken, wo erh&#246;hter Druck des Gehirns aus diese Krankheit ung&#252;nstige Einfl&#252;sse ausge&#252;bt hat. Im allgemeinen scheint es keine besondere Wirkung auf diese Krankheit zu haben. 9) Einige Autoren behaupten, dass bei erh&#246;hter Temperatur wenigstens vor&#252;bergehend die Urinm enge abnimmt und ihre Konzentration zunimmt aber bei unseren schweren Kranken &#252;bte die Temperatursteigerung unter 39. keine besonderen Einfl&#252;sse auf die Harnmenge aus. 10) Manche Autoren sind der Meinung, dass bei Diabetes insipidus Polydipsie prim&#228;r ist, aber die Beobachtung meiner F&#228;lle, liess mich daran gluben, dass Polydipsie nicht immer prim&#228;r ist. 11) Bei diesen Kranken ist Tagesharn nicht immer reichlicher als Nachtharn. Das h&#228;ngt haupts&#228;chlich von Funktionszustand der Niere ab. 12) Das Konzentrationsverm&#246;gen der Niere bei diesen Kranken scheint nach dem Grad der Erkrankung verschiedenartig gest&#246;rt zu werden. 13) Das Ausscheidungsverm&#246;gen des Phenolsulphonphtalein, Uranin, Jod, und Milchzucker verhielt sich wie bei gesunden, aber in F&#228;llen, wo diese Krankheit von anderen Erkrankungen der Niere (Albuminurie und Schrumpfniere) begleitet war, war es meist mehr oder weniger gest&#246;rt, wie im Falle K. 14) In Bezug auf die Ergebnisse der Belastungsprobe der Harnbestandteile kam es bisher noch zu keiner Ubereinstimmung. Aus meine Versuche geht hervor, dass das Ausscheidungsverm&#246;gen des belasteten Stoffes bei diesen Kranken verglichen mit dem bei gesunden vollst&#228;ndig gleich ist, und dass nur bei schweren und mit anderen Nierenerkrankungen verkn&#252;pften F&#228;llen sich mehr oder minder verz&#246;gerte Ausscheidung zeigt. Das Konzentrationsverm&#246;gen bei Stickstoff scheint im Vergleich zu Kochsalz relativ gut erhalten zu werden. Alle diese Erscheinungen treten nicht wahllos auf, sie h&#228;ngen von dem einzelnen Fall und dem Grad der Erkrankung ab. 15) Es findet sich keine Retention von Reststickstoff Kochsalz und Kreatinin im Blute. Obgleich die Konzentrationskraft der Niere bei dieser Erkrankung vielfach gest&#246;rt wurde, so ist dech klar dass das Ausscheidungsverm&#246;gen des Fremdk&#246;rpers oder der Harnbestandteile eingentlich keine St&#246;rung erlitt, und dass keine Retention von Harnbestandteilen im Blute vorkam, ausser wenn sie Nierenerkrankung im Gefolge hat, ober sehr schwer ist, 16) Der Zustand des Eintrittes von Glykosurie durch Floridzin ist wie es beim gesunden. 17) &#220;ber die Wirkung des Diuretica bei dieser Erkrankung gibt es viele Ansichten unter Diuretica aus Purinderivaten sobeint die Harnmenge und die Menge der Ausseheidung von Kochsalz zuzunehmen und die Konzentration des Harns sich ein wenig zu steigern. Die sonstigen Salzdinretica wie Lig. Kal acetat und Novasurol scheinen die Harnmenge und menge der Ausscheidung des Kochsalzes mehr oder weniger zu vermehren, aber diese Wirkungen sind nur vor&#252;bergehend und sehr undeutlich.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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    <Abstract>Die experimentelle Studien &#252;ber die therapeutische Wirksamkeit der Farbstoffe auf Clonorchiasis sind von einigen Seiten berichtet worden, aber die Meinungen dar&#252;ber sind noch nicht einig. Zuerst unternahm der Verfasser aus folgende verschiedenen Farbstoffe, wie Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett, Methylviolett BB, Mercurochrome-220, Palatinblack 4B, Pyronin G, Rivanol und Trypaflavin, solche Auswahl zu machen, die m&#246;glichst grosser Menge in die Galle mit sezerniert worden sind und noch ferner deren Clonorchis sinensis abt&#246;tende Kraft in Vitro mehrfacher st&#228;rker ist und kam ich endlich n&#228;chste Farbstoffe anzuwenden, Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett und Methylviolett BB. Ich habe noch Mercurochrome-220, die die abt&#246;tende Kraft auf W&#252;rmer in Vitro sehr schwach ist, als Kontrolle angewendet. Als Versuchstier ben&#252;tzte ich mit Clonorchis sinensis behafteten Kaninchen und die oben angegebenen Farbstoffe, die in der 0.6%iger Kochsaltzl&#246;sung im Verh&#228;ltnis von 0.5 und 1.0 zu 100 gel&#246;st worden sind, waren folgenderweise intraven&#246;s t&#228;glich injiciert: 1. F&#252;r eine Gruppe Kaninchen injicierte ich Crystallviolett, Gentianaviolett, Methylviolett BB 0.005g und Dahlia 0.02g pro Kilog. und noch f&#252;r andere Gruppe jedesmal doppelt so grosse Menge. 2. Mercurochrome-220; Zuerst 0.005g pro Kilog. und dann allm&#228;lich bis auf 0.04g gesteigert. Die Schl&#252;sse sind folgendes: 1. Es gibt keine gewisse Parallerit&#228;t zwischen der Farbstoffsgiftigkeit auf die Kaninchen und der die Clonorchis sinensis t&#246;tender Kraft, die im Reagensglas mit jeder Farbstoffl&#246;sung und mit dieselbe sezernierter Kaninchenfistelgalle gepr&#252;ft worden war, bei welchem Kaninchen jede Farbstoff ca. ein Drittel der Dosis lethalis injiciert worden war. 2. Zwischen der abt&#246;tenden Kraft der mit Farbstoff beigemengt srzernierter Fistelgalle auf Clonorchis sinensis in Vitro und der Farbstoffwirkung auf die W&#252;rmer in den Galleng&#228;ngen in Vivo gibt es einen bestimmten Parallelismus. 3. Es ist schwer die Zahl der schmarotzende W&#252;rmer in den Galleng&#228;ngen zu sch&#228;tzen aus der gesamte durchschnittliche t&#228;gliche Eierzahl im Kot, auf Grund durch Umrechnung mit der durchschnittliche Eierzahl eines Wurmes, die jeder Wurm t&#228;glich ablegt. 4. Die t&#228;glich im Kot enthaltene Eierzahl vermehren sich in den meisten F&#228;llen zeitlich deutlich nach der Farbstoffinjection. Es beruht haupts&#228;chlich anf der vermehrten Eiablage und der Vermehrung der Tageskotmenge. 5. Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett und Methylviolett BB wirken gleichfalls sch&#228;dig auf die W&#252;rmer, insbesondere sie wirken relative mehr sch&#228;digend auf die Eientwicklung im Uterus als andere Mitteln, die ich bisher gepr&#252;ft hatte. 6. Mercurochrome-220 hat keine nennenswertige clonorchicide Wirkung. 7. Wie oben erw&#228;hnt, zwar sch&#228;digend wirken Crystallviolett, Dahlia, und Gentianaviolett auf die W&#252;rmer in den Galleng&#228;ngen, aber leider werden die so behandelte Kaninchen meistenteils unter Vergiftungserscheinungen untergehen, also die therapeutische Verwertbarkeit dieser Pr&#228;parate verloren gehen m&#252;ssen. 8. Methylviolett BB wirkt ebensogleich wie obige Farbstoffe auf die W&#252;rmer und die Kaninchen zeigen kein nennenswertigen Vergiftungserscheinungen, aber betreff an der therapeutische Wirksamkeit steht diese bei weitem entfernt der Stibnal und Antimosan nach, und es ist noch gen&#246;tigt weitere Pr&#252;fungen auszuf&#252;hren, ob diese Farbstoff f&#252;r die Kranke anwendbar sei oder nicht entzuscheiden, Leider scheint die therapeutische Anwendung dieses Farbstoffes wahrscheinlich nicht gelangt zu werden.</Abstract>
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    <Abstract>I made some experiment on the liver as I had done on the kidneys and summarize them as follows. Method. For this purpose I made use of the following dyes; phenolsulphone phthalein, rohodamin patent blue sup. patent blue V, chrysoidin, safranin, methylviolet, pironin, methylen blue, lithione carmin kongored, indulin, alkali blue. They were injected into the arterial circulation the blood being supplied by 0.56 Ringer' ssolution through the liver of toads (Bufo japonicus), and them the amount eliminated in the bile duct was measured. Summary. 1) 1 Phenol-sulphone phthalein, 2 rhodamin, 3 patent blue sup., 4 chrysoidin, 5 safranin, 6 methylviolet, 7 pironin, are eliminated from the liver and the amount eliminated is in the order indicated. 2) Hethylen blue, lithion carmin, kongored and indulin are eliminated from the liver only in small quantities or not at all. 3 Patent blue V. and alkali blue are not at all eriminated from the liver. 4) Elimination of the dyes from the liver is influenced by the poisoning with cyanic acid and stop. Accordingly, I have summalized as follows. The elimination of dyes I used, is not always in proportion with the degree of diffusion measured by gelation and agar-method, and it is always accompanied with oxydation.</Abstract>
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    <Abstract>Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass die Lunge entdermaler Herkunft ist und als eine Ausst&#252;lpung der ventralen Seitenwand des Vorderdarmcanals entsteht. Die Frage, ob die Anlage der Lunge paarig oder unpaar, symmetrisch oder asymmetrisch ist, ob sie dichotomisch oder monopodisch entwickelt sei, vorausgesetzt dass die Anlage paarig angelegt ist, ist von sehr vielen Autoren untersucht worden. Bei den Tetrapoden, Amphibien und V&#246;geln ist die Lungenanlage fast einwandfrei als paarig erwiesen worden, aber bei den S&#228;ugetieren und Menschen ist diese Frage von den Autoren noch nicht &#252;bereinstimmend beantwortet worden, so ist die Anlage von einigen Autoren (His, Grosser, Flint u. s. w.) als unpaar, von anderen Autoren (Weber, van den Brock, Buvigunier u. s. w.) als paarig hingestellt worden. Um zu dieser Frage einige Beitr&#228;ge zu liefern, habe ich seit 1&#189; Jahren Schweine gez&#252;chtet. 12-20 Tage post Partum wurde das concipierte Schwein geschlachtet, der Uterus des Schweines sofort nach dem Tode ge&#246;ffnet, und viele junge Embryonen wurden gesammelt. Diese Embryonen habe ich in folgender Weise untersucht: 1. Verh&#228;rtung der Embryonen in der Zenker' schen L&#246;sung oder in 10% iger Formalinl&#246;sung. 2. F&#228;rbung der Embryonen mit Borax-Carmin. 3. Serienschnitt von 10 mikron Dicke mit Paraffineinbettung. Die Schnitte wurden in der Regel quer vorgenommen, und zwar wurde darauf gesehen, dass die Schnittebene die Gegend der Lungenanlage m&#246;glichst senkrecht zur Richtung der Darmachse traf. 4. 100 mal vergroesserte Zeichnung des Vorderdarmes mit Edingerschem Apparat auf Wachsplatten von 1mm Dicke. 5. Rekonstruction des Vorderdarmes meist nach Bornscher Methode. einige Pr&#228;parate nach Gibusergiesungs Methode, indem Kranialw&#228;rts der Kiemendarm. kaudalw&#228;rts die Leberanlage zusammen modelliert wird. In solcher Weise habe ich folgende 27 Embryonen beobachtet: 1. 2 Embryonen mit 21-22 U. W. 2. 2 Embryonen mit 22 U. W. 3. 3 Embryonen mit 22-23 U. W. 4. 2 Embryonen mit 23-24 U. W. 5. 1 Embryo mit 24-25 U. W. 6. 2 Embryonen mit 25-26 U. W. 7. 1 Embryo mit 26-27 U. W. 8. 3 Embryonen mit 27-28 U. W. 9. 2 Embryonen mit 28 U. W. 10. 2 Embryonen mit 28-29 U. W. 11. 1 Embryo mit 29 U. W. 12. 2 Embryonen mit 29-30 U. W. 13. 1 Embryo mit 30 U. W. 14. 3 Embryonen mit 30-31 U. W. 15. 1 Embryo mit 32 U. W. Bei dieser Beobachtung der Embryonen konnte ich folgende Etappen der Entwicklung feststellen: 1. Entwicklung des seitlich komprimierten caudalen Vorderdarmabschnittes und damit die Ausbildung der dorsalen und ventralen Darmrinne. Bei fortschreitender Entwicklung sieht man Wandung und Lumen des Oesophagotrachealrohres in zwei Teilen abgebildet: Ein vorderer Teil mit dicker Wandung und etwa spaltf&#246;rmigem Lumen die Trachealanlage, und ein hinterer Teil mit bereitem Lumen und duenner Wandung, die Oesophagusanlage. Beide sind durch eine seitliche Oesophagotrachealrinne getrennt. 2. Entwicklung des Mutterbodens des Respirationsapparates durch Proliferation eines bestimmten Epithelbezirkes an der vorderen kante sowie an den anschliessenden Seitenw&#228;nden der ventralen Darmrinne. (unpaare Lungenanlage der Autoren His, Grosser, Flint u. s. w.) 3. der Mutterboden nimmt an Ausdehnung zu, und zwar entwickelt er an seinen seitlichen und unteren R&#228;ndern zwei Forts&#228;tze, die in caudo-lateraler Richtung an den Seiten der Marmwand verlaufen. Der Boden des verdickten Epithels reicht also an den Seitenw&#228;nden der ventralen Darmrinne caudalw&#228;rts weiter als die vordere Kante. Die cranialen Schnitte zeigen einheitliche, die caudalen paarige Epithelverdickungen (paarige Lungenanlage der Autoren v. d. Brock, Weber, Buvigunier u. s. w.) In der weiteren Entwicklung entsteht aus der einheitlichen Epithelverdickung an der vorderen Kante des Vorderdarmes die Trachea, aus der paarigen seitlichen Epithelverdickung die Lunge. Infolgedessen kann man jetzt Trachea- und Lungenanlage deutlich wahrnehmen. 4. Entwicklung des hernienartigen S&#228;ckchens durch st&#228;rkeres Wachstum und Einrollung des caudalen Abschnittes des Mutterbodens. (unpaare Lungenanlage der Autoren His, Grosser, Flint u. s. w.) 5. An der einen unpaaren und zwei paarige, bilaterale Abschnitte umfassenden Anlage des Respirationsapparates setzen durch die weiteren Wachstums- und Differenzierungsvorg&#228;nge drei auffallende Erscheinungen ein: a. Das cranialw&#228;rts fortschreitende Freiwerden der Anlage des Respirationsappatates vom Vorderdarme durch eine in der Frontalebene vordringende Falte. b. Deutliche Auspr&#228;gung der Bilateralit&#228;t durch vermehrtes, seitw&#228;rts gerichtetes Wachstum der frei gewordenen einheitlichen Anlage. c. Spaltung der Anlage durch ein in der Sagittalebene cranialw&#228;rts vorwachsendes Septum in 2 Epithels&#228;ckchen, deren rechtes in dem weiteren Entwicklungsverlaufe gr&#246;sser wird als das linke. 6. Die so entstandenen, ungleich grossen S&#228;ckchen zeigen durch weiterverlaufende Wachstums- und Abfaltungsvorg&#228;nge rechts drei und links zwei horizontal &#252;bereinander geschichtete Portionen, die durch eine zirkumskripte Anordnung und Verteilung des Epithelmaterials zuerst struckturell unterscheidbar sind und zu denen auch &#228;usserlich gegliederte Lungenlappen f&#252;hren. Robert Heiss (1919) hat einen beinahe gleichen Entwicklungsvorg&#228;nge bei den Menschenembryronen beschrieben wie ich ihn bei den Schweineembryonen gesehen habe, und er hat die Grosser' sche Behauptung, die die Lungenanlage als unparr betont, scharf getadelt aber in der Zusammenfassung seiner grossen Arbeit behauptet er, dass es unbestimmt bleibe, ob die Lungenanlage paarig oder unpaar sich entwickelt. Seine Behauptuug ist meiner Meinung darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass er (1912) daran glaubte, dass die Epithelverdickung an der ventralen Kante des Vorderdarmes bei der weiteren Entwicklung in
die rechte Lungenanlage einbezogen wird und an der Bildung des rechten Lungenlappens der fertigen Lunge teilnehmen kann. Als Abschluss meiner Beobachtung der Schweineembryonen mochte ich folgende Behauptungen aufstellen: 1. Die Lungenanlage ist bei verschiedenem Entwicklungsstadium als paarig oder unpaar wahrgenomen worden. 2. Die Lungenanlage bei dem Schweineembryo entwickelt sich als paarig aus der Seitenwand des Vorderdarmes. 3. Die Anlage ist in dem ganz fr&#252;hen Stadium beiderseitig symmetrisch und dichotomisch entwickelt, in der weiteren Entwicklung erscheint sie asymmetrisch und monopodisch, indem die rechte Seite weiter caudalw&#228;rts entwickelt ist.</Abstract>
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    <Abstract>Um den Ursprung und die Endigung des Scheidewandb&#252;ndels zu ermitteln, hat Verf. bei H&#252;hnern 1. sagittale Durchschneidung des Sagittalwulstes, 2. Durchschneidung der beiderseitigen Scheidew&#228;nde 3. Zerst&#246;rung des Epithalamus und 4. Zerst&#246;rung des Mittelhirndaches in der H&#246;he der Commissura posterior vorgenommen, und die abgetragenen Gehirne teils nach Nissl, teils nach Marchi untersucht. Die Resultate, zu denen Verf. gelangt, sind wie folgt; 1) Beim Huhn entspringt das Scheidewandb&#252;ndel haupts&#228;chlich aus den Nervenzellen der Scheidewand und endigt im gleichseitigen Ganglion des sagittalen B&#252;ndels (Edinger), und zwar im Gebiet des Epithalamus. 2) Es gibt auch eine Anzahl Nervenfasern, welche dem dorsomedialen Teil des Hyperstriatum (Roses Feld B) entstammend sich an's genannte B&#252;ndel anschliesst. Die Nervenfasern entspringen wesentlich aus der oralen, zum kleinen Teil aber aus der kaudalen H&#228;lfte des Sagittalwulstes. 3) Beim Huhn fehlt es an denjenigen Nervenfasern, welche dem Bezirke des Epithalamus entstammend in die Scheidewand eintreten. Ebenso vermisst man jene Nervenfasern, welche aus der Scheidewand entspringend, resp. durch dieselbe hindurch passierend das Mittelhirndach den Zweih&#252;gel und den Okulomotoriuskern erreichen. 4) Das Scheidewandb&#252;ndel der V&#246;gel repr&#228;sentiert wahrscheinlich diejenigen Nervenfasern, welche bei S&#228;ugern aus dem Ammonshorn, Septum pellucidum etc. entspringen und auf dem wege der Fornixsaule in den Thalamus eintreten.</Abstract>
    <CoiStatement>No potential conflict of interest relevant to this article was reported.</CoiStatement>
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      <JournalTitle>Acta Medica Okayama</JournalTitle>
      <Issn>0030-1558</Issn>
      <Volume>40</Volume>
      <Issue>8</Issue>
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        <Year>1928</Year>
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