start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1813 end-page=1816 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=雜報 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=岡山医学会 kn-aut-sei=岡山医学会 kn-aut-mei= aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil= END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1806 end-page=1812 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Die Malariatherapie bei Leprakranken kn-title=癩ノ「マラリア」療法成績 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Verf. hat den klinischen Verlauf der Malariatherapie bei 12 Leprakranken (6 Fälle von Lepra maculosa, 3 von L. nervorum, 1 von L. tuberosa u. 2 von L. mixta) 2-8 Monate lang nach der Impfung beobachtet. 5-13 Malariaanfälle wurden dabei durchgemacht. Einige Fälle besserten sich nach Verlauf von 1-2 Monaten seit Einsetzen der Anfälle sowohl objektiv als auch subjektiv gewissermassen etwas, schliesslich verschlimmerten sie sich jedoch wieder. Bei einem Fall von Knotenlepra waren Leprabazillen 6 Monate nach der Malariatherapie sehr zahlreich im Knoten nachweisbar. Ueberhaupt ist von der Malariatherapie der Lepra nicht viel zu hoffen. Nebenbei wurde hier bemerkt, dass die Seroreaktion der Leprakranken nicht beeinflusst wurde, auch wenn ihnen Malariablut, welches positive Wa R. zeigt, injiziert wurde. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=FujiwaraAkira en-aut-sei=Fujiwara en-aut-mei=Akira kn-aut-name=藤原晧 kn-aut-sei=藤原 kn-aut-mei=晧 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1782 end-page=1805 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ueber die Beziehungen zwischen den auf dem Omentum auftretenden sog. Splenoiden und Milchflecken kn-title=大網ニ於ケル所謂Splenoideト乳斑トノ關係 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Soweit uns bekannt, ist merkwürdigerweise von den Autoren, welche über die nach der Entmilzuug auf dem Omentum auftretenden sog. Splenoide Untersuchungen angestellt haben, völlig vernachlässigt, danach zu forschen welcher Beziehung die beiden Gebilde zueinander stehen. Um dieser Frage willen haben wir das Milzgewebe auf die Oberfläche des grossen Netzes der entmilzten Ratten autotransplantiert und experimentell die sog. Splenoide erzeugt und sie unter besonderer Berücksichtigung der Milchflecke genau untersucht. Aus den Resultaten wollen wir besonders die folgenden vier Punkte heraus heben: 1. Die Beziehung zwischen der Entwickelung der Splenoide und den Milchflecken. Die Lokalisationsverhältnisse der Anheilung des ausgesäten Milzgewebes und der Milchflecke konnten wir nach folgenden drei Fällen unterscheiden. 1) Die Anheilung des Milzkeimes an eine Milchflecke zeigende Stelle. 2) Die Anheilung des Milzkeimes an einen isolierten Milchflecke. 3) Die Anheilung des Milzkeimes an eine von Milchflecken freie Stelle. Die Entwicklung der Splenoide ist am besten beim ersten und am schlechtesten beim dritten Fall. Die Milchflecke, welche keine Anheilung des Milzkeimes gehabt haben, werden immer mehr atrophisch, indem die histiocytären Zellen allmählich von da aus-wandern und sich um die gebildeten Splenoide ansammeln. Obwohl bereits von vielen angenommen wurde, dass die Splenoide sich vorwiegend am grossen Netz entwickeln, so sind die diesbezügliche Erklärungen doch noch nicht ausreichend. Schon in früheren Untersuchungen konnte Hamazaki feststellen, dass die Milchflecke nach Splenektiomie histologisch und biologisch einen milzartigen Charakter aufwiesen, und diesmal erkannten wir die oben erwähuten innigen Beziehungen zwischen der Entwicklung der Splenoide und den Milchflecken. Wir wollen demgemäss betonen, dass, da die Milchflecke sich am reichlichsten am grossen Netze befinden, so die Splenoide, welche hauptsächlich nichts anders als angeheilte Milzkeime sind, auch am häufigsten darauf zu finden sind. Wie schon von Faltin und Stubenrauch bemerkt worden ist, entwickeln sich die Splenoide am besten auf dem Omentum, vor allem an dem Milzstiel, weniger an der grossen kurvatur, dann am Mesenterium und zuletzt am Diaphragma. Die genannten Autoren wollen diese Tatsache als atavistische Erscheinung erklären, weil gerade die Reihenfolge in der Häufigkeit des Splenoidenvorkommens mit dem phyloge netischen Verhältnissen des Milzgewebes übereinstimmt. Nach unserer Meinung aber ist es ganz einfach dadurch zu erklären, dass man die Dichtigkeit der Milchflecke an den einzelnen Körperteilen und die leichtere Anheilbarkeit des Milzkeimes an die Milchflecke berücksichtigt. 2. Entwicklungsmechanismus der Splenoide. Nach der herrschenden Ansicht (Tizzoni u. Kreuter) entwickeln sich die Splenoide aus den Malpighischen körperchen der Milz. An unserem Versuche bemerkt man, dass ber grösste Teil der ausgesäten Milzkeime schon 24 Stunden nach der Transplantation nekrotisiert und nur wenige Retikuloendothelien am leben bleiben. Durch die Wucherung und Differenzierung dieser Retikuloendothelien werden dann alle Zellbestandteile der Splenoide neu ausgebildet. Die Zellwucherung geht sehr lebhaft in der Nachbar-schaft der Milchflecke vor sich und die Splenisation wird nach einigen Tagen vervollständigt. 3. Einfluss der Existenz der Milz auf das Wachstum der Splenoide. Das Splenoidenwachstum geht bei dem entmilzten Tiere nicht nur makroskopisch, sondern auch mikroskopisch viel lebhafter vor sich als bei dem nicht splenektomierten. Es zeigt sich auch in der Eisenreaktion ein ziemlich deutlicher Unterschied zwischen beiden Splenoiden; man sieht sie im ersteren Falle stärker als im letzteren. Somit wollen wir der Splenoide eine gewisse Bedeutung zusprechen, während Kreuter und Lee sie nur für ein einfaches Transplantat halten wollen. 4. Können die Splenoide sich ohne Milzkeim-aussaat von dem Peritoneum entwickeln? Im letzten Jahre konnten Hamazaki und Hayakawa feststellen, dass die Milchflecke der entmilzten Ratten hypertrophieren und dem Milzgewebe sebr ähneln, aber keine Megakaryozyten sich darin finden lassen. Bei unserem Versuche tritt die Splenisation nicht nur an den Milchflecken, an welchen Milzkeime angeheilt wurden, durch Wucherung des Milzgewebes auf, sondern auch oft an den einfachen d. h. Milzkeim freien durch selbstständige Zellvermehrung. Tizzoni hat mitgeteilt, dass man in erster Linie am grossen Netze die Hyperplasie von Lymphfollikeln um Gefässe findet. Ferner tritt nach Eggers nach der Splenektomie eine Vermehrung der Retikulumzellen um die Gefässe herum ein und stellt schliesslich die milzähnlichen Gebilde dar. Die Gebilde beider Autoren sind nach meiner Meinung eigentlich nichts anderes als einerseits follikuläre, andereseits adventielle Milchflecke nach Hamazaki. Aus den früheren histologisehen und biologischen Untersuchungen, den diesmaligen Ergebnissen und der Berücksich tigung der Beschreibung von Tizzoni und Eggers wollen wir entgegen der Behauptung von Kreuter u. a. annehmen, dass die Splenoide nach der Entmilzung auch ohne Anheilung des Milzkeimes auf dem Peritoneal gewebe auftreten können; doch ist unsere Ansicht von der Faltins und Stubenrauchs insoweit verschieden, als sie das Peritoneum selbst, wir dagegen die praeformierten Milchflecke als die Matrix der Splenoidean sehen. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HamazakiY. en-aut-sei=Hamazaki en-aut-mei=Y. kn-aut-name=濱崎幸雄 kn-aut-sei=濱崎 kn-aut-mei=幸雄 aut-affil-num=1 ORCID= en-aut-name=AibaraG. en-aut-sei=Aibara en-aut-mei=G. kn-aut-name=相原義一 kn-aut-sei=相原 kn-aut-mei=義一 aut-affil-num=2 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 affil-num=2 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學病理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1767 end-page=1781 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ueber die Enthirnungsstarre kn-title=除腦硬直ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser hat Versuche über die Entstehungsweise der Enthirnungsstarre, über die daran beteiligte Leitungsbahn, den Einfluss des sympathischen Systemes u. s. w. an Katzen (60 Exemplare) und Hunden (6 Exemplare) ausgeführt. Seine Schlüsse daraus sind folgende: I) Die Durchschneidung aller Rami communicantes des sympathischen Systemes hat keinen Einfluss auf die Entstehung der Enthirnungsstarre. Ebenso verhindert die Exstirpation des Kleinhirns nicht immer die Entstehung der Starre. II) Die typische Enthirnungsstarre tritt immer auf, wenn man den Schnitt an der dorsalen Seite von dem vorderen Drittel des vorderen Paares der Vierhügel an der ventralen Seite bis zu der Stelle, wo einige Millimeter kopfwärts von dem vorderen Rand der Brücke enthirnt ist, führt. III) Durch die vorständige Durchtrennung des Mittelhirns, wo der Roterkern liegt, verschwindet sofort die entstehende Enthirnungsstarre ganz. IV) Die Durchschneidung der hinteren Wurzeln der Rückenmarksnerven hebt sofort die Starre der entsprechenden Glieder auf. Für die Entstehung der Enthirnungsstarre ist also der zentripetale Impuls des entsprechenden Gliedes erforderlich. V) Die Durchschneidung des hinteren Stranges des Rückenmarkes hat keinen Einfluss auf die Starre. Der zentripetale Impuls für diesen Reflex verläuft also nicht durch den hinteren Strang. Diese Tatsache stimmt mit der anderen Tatsache, dass die Exstirpation des Kleiuhirns nicht notwendigerweise die Entstehung der Starre hemmt, überein. VI) Durch die intravenöse Einverleibung von Yohimbin (0.005 gr pro Kg) oder Curare (0.01 gr pro Kg) verschwindet die entstehende Starre. VII) Aus den oben erwähnten Tatsachen kann man wohl schliessen, dass die Enthirnungsstarre eine Reflexstarre ist. Das Zentrum dieses Reflexes ist im Mittelhirn, wo der Roterkern liegt. Wir haben aber beinen Grund den Roten Kern als dieses Zentrum anzusehen. Vielmehr sind wir geneigt, den Tractus spinotectalis und Tractus tectospinalis welche keine directe Verbindung mit dem Roten Kern zu haben scheinen, als Reflexbogen anzusehen. Das Grosshirn übt eine so starkhemmende Wirkung anf dieses Reflexzentrum aus, dass die Beseitigung des Einflusses des Grosshirns in irgendeiner Weise (Durchtrennung oder Narkotisierung u. s. w.) die Glieder zu Reflexkrämpfen führt. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KoboriBunya en-aut-sei=Kobori en-aut-mei=Bunya kn-aut-name=小堀文哉 kn-aut-sei=小堀 kn-aut-mei=文哉 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1747 end-page=1766 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Differenzierende Färbung der säurefesten Bazillen. (1. Mitteilung) kn-title=抗酸性菌ノ染色鑑別ニ就テ(第1囘報告) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Es ist oft wichtig für uns Tuberkel-, Lepra- und Smegmabazillen zu differenzieren. Ich habe zunächst die Haltung der Bazillen untersucht, die bei der Behandlung mit Säuren (Salz-, Salpeter-, Schwefel-, rauchender Salpetersäure, Königswasser, Bor- und Essigsäure), Alkohol und Säurealkohol (Salz-, Schwefel-, Salpeter-, Bor- und Essigsäurealkohol) in verschiedenen Konzentrationen nach der Ziehlschen Färbung zu beobachten ist. Tuberkelbaz. widerstehen diesen Mitteln am stärksten, dann Leprabaz. und am schwächsten Smegmabaz. Die ersten beiden Baz. zeigen grossen Widerstand gegen Alkohol und Säurealkohol, dagegen die Smegmabaz. nur schwachen Widerstand. Die Smegmabaz. entfärben sich nach der Ziehlschen Färbung, wenn man sie dem absoluten Alkohol 9 Minuten, oder dem 90%igen Alkohol 13 Min. lang aussetzt. Jedoch gelingt diese Entfärbung bei der Behandlung mit Säurealkohol besser als mit Alkohol allein. Beim Säurealkohol ist die entfärbende Kraft desto stärker, je höher die Konzentration der Säure im absoluten Alkohol ist. Unter den Säuren wirkt der Salpetersäurealkohol am stärksten. Zur Differenzierung der Tuberkel- und Smegmabaz. dienen folgende Methoden: 1) Ziehlsche Lösung 2 Min. unter Erwärmen. Abspülen. 3 Min. in der Gabbetschen Lösung, die Salpetersäure in 10% an Stelle der Schwefelsäure enthält. 2) Modifikation der Ziehl-Neelsenschen Methode. Substitution des Salzsäurealkohols durch 3%igen Salpetersäurealkohol, den man 3 Min. wirken lässt. 3) Färbung mit der Ziehlschen Lösung, die mit absolutem Alkohol (2:10) verdünnt ist, 10 Min. lang in Zimmertemperatur. Abspülen, dann in der Gabbetschen Lösung 3 Min. 4) Gewöhnliche Ziehl-Neelsenche Methede. Nur Einlegen in 3%igen Salzsäurealkohol, über 5 Min. Die oben erwähnten Methoden sind auch zur Differenzierung der Lepra- und Smegmabaz. brauchbar. Ausserdem kann man folgende Verfahren zu dieser Differenzierung anwenden: Ziehlsche Lösung 2 Min. (Erwärmen). Dann 3 Min. in 10%iger Salpetersäure, 30%igem Königswasser, oder 3%igem Säurealkohol von verschiedenen Mineralsäuren, oder 2 Min. in reiner Salpeter- oder rauchender Salpetersäure. Zur Differenzierung der Tuberkel- und Leprabaz. sind folgende Methoden benutzbar. (Leprabaz sind dabei nicht färbbar.) 1) Ziehlsche Lösung 2 Min. Dann 3 Min. in 50%iger Salpeter- oder Schwefelsäure. 2) Ziehlsche Lösung. Dann 1 Min. in Königswasser. 3) Ziehlsche Lösung. 3 Min. in 50%igem Salpeter- oder Schwefelsäurealkohol. Abspülen mit 70%igem Alkohol. Dann 1%iges Methylenblau. Bei allen Methoden muss man erst mit der Ziehlschen Lösung färben und dann verschiedene Mittel anwenden, sonst ist die Differenzierung unmöglich. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhmichiNaoichi en-aut-sei=Ohmichi en-aut-mei=Naoichi kn-aut-name=大道直一 kn-aut-sei=大道 kn-aut-mei=直一 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1725 end-page=1746 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Experimentelle Untersuchungen über den Wasser- und Chlorwechsel bei durch Termin herbeigeführtem Fieber kn-title=「テルミン」ニヨル發熱時ニ於ケル水分及ビ食鹽代謝ニ關スル實驗的研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Verfasser untersuchte die Beeinflussung des Wasser- und Chlorwechsels durch Termin (Tetrahydro-β-naphthylamin), welches allerdings hauptsächlich durch Reizung des sympathischen Zentrums die Temperatursteigerung hervorrufen soll. An salzarm sowie salzreich gefütterten Kaninchen wurden Erythrozyten, Hämoglobin, Serumrefraktion, -viskosität und -chlor, Urinmenge und -chlor bestimmt, bald stündlich, bald täglich, je nachdem das Termin allein subkutan in verschiedenen Mengen verabreicht wurde, oder auch physiologische Kochsalzlösung nach der vorangegangenen Termininjektion intravenös injiziert wurde. Beim Übergang von kochsalzarmer zu salzreicher Fütterung trat eine leichte Hydrämie mit leichter Hyperchlorämie und relativer Hyperglobulinämie auf. Durch die Termininjektion, von dem Salzgehalt des Futters abgesehen, wurde dann eine deutliche Hydrämie mit starker Hyperchlorämie und relativer Hyperalbuminämie hervorgerufen, wenn die Temperatur nur bis etwa 41°C anstieg, während aber eine Eindickung des Blutes mit Hypochlorämie auftrat, wenn man eine noch grössere Menge Termin anwandte und die Temperatur über 41°C steigen liess. Die Urinmenge und das Chlor im Urin nahmen bei schwacher Terminwirkung zu, dagegen bei stärkerer Wirkung ab. Bei Termin-Kaninchen trat nach der Infusion der physiologischen Kochsalzlösung eine deutliche Hydrämie mit starker Hyperchlorämie auf, und dauerte sogar viel stärker und viel länger an als bei Normal-Kaninchen. Dabei nahmen auch die Serumglobuline relativ wie auch absolut zu. Die Veränderungen des Blutes waren im allgemeinen bei salzarmer Fütterung viel ausgeprägter als bei salzreicher. Die Harnbefunde verhielten sich bei Termin-Kaninchen nach der Kochsalzinfusion anders als bei Normal-Kaninchen: bei salzarm gefütterten Termin-Kaninchen vermehrten sich die Urinmenge und das Chlor im Urin immer mehr mit der Zeit, und sogar immer deutlicher mit der Temperatursenkung, während sie bei Normal-Kaninchen nur vorübergehend, etwa bis eine Stunde lang nach der Salzinfusion, deutlich zunahmen, um danach rasch bis zum an-fänglichen Wert abzunehmen. Es wurde sogar die gesamte Menge des eingeführten Kochsalzes im Urin von Termin-Kaninchen in etwa 3-4 Tagen ausgeschieden, also viel schneller als von normalen, wo es in etwa 8-10 Tagen geschah. Bei salzreicher gefütterten Kaninchen kamen nach der Terminbehandlung auch eine deutliche Polyurie und Polychlorurie, aber hier erst etwa 3-4 Stunden nach der Kochsalzinfusion, zustande, und danach kehrten die Urinmenge und das Chlor im Urin schnell zur Norm zurück. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=HasuikeTakato en-aut-sei=Hasuike en-aut-mei=Takato kn-aut-name=蓮池堯民 kn-aut-sei=蓮池 kn-aut-mei=堯民 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫料大學柿沼内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1693 end-page=1724 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Klinische und experimentelle Untersuchungen über Fünftagefieber. (I Mitteilung.) kn-title=五日熱ノ臨牀的實驗的研究(第1囘報告) 第1篇 臨牀的研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Der Kranke, ein 72 jähriger Mann, bot ein eigentümliches Krankheitsbild dar, das als Fünftagefieber zu erkennen war. Die regelmässige Wiederkehr der Fieberanfälle mit meist fünftägigem Intervall, der typische Befund des Blutbildes, die Schmerzen an den Schienbeinen, die Röntgenbilder derselben und einiger sonstigen Knochen, die geringfügigen subjektiven Klagen zwischen den Fieberanfällen u. s. w. sicherten die Diagnose. 1) Der Fieberverlauf gehörte zur paroxysmalen From. Trotz dem hohen Fieber und den anderen dentlichen objektiven Befunden war von den subjektiven Symptomen so gut wie nichts zu merken. 2) Die Schienbeinschmerzen wurden durch Drücken und Klopfen besonders heftig. An den Röhrenknochen der vier Extremitaten waren mittelst Röntgenstrahlen periostale Verdickungen nachzuweisen. 3) Die morphologischen Blutveränderungen waren interessant. Parallel gehend mit den Fieberanstiegen stellte sich Zunahme der Leukozyten ein. Die Leukozytenwerte waren in den ersten Anfällen im allgemeinen höher als in den späteren. Die neutrophilen Leukozyten vermehrten sich bei den Anfällen und verminderten sich während der Intervalle absolut und relativ. Hingegen erfuhren die Lymphozyten bei den Fieberstadien eine relative Abnahme und in den Zwischenzeiten eine relative Zunahme. Dieses gegenteilige Verhältnis zwischen den beiden genannten Zellarten wurde mit dem geringeren Fieberanstieg im Laufe der Erkrankung allmählich undeutlicher, Im allgemeinen zeigten die Lymphozyten eine allmähliche Vermehrung, während die neutrophilen Leukozyten an Zahl mehr und mehr abnahmen, und so näherten und kreuzten sich die Prozentkurven der Lymphozyten und neutrophilen Leukozyten gegen Ende der Erkrankung. Die Veränderungen der eosinophilen Zellen waren nicht so deutlich wie die der beiden oben erwähnten Zellen, doch waren sie während der Anfälle vermindert und in den Intervallen vermehrt, Ausserdem zeigten sie im Verlaufe der Erkrankung eine geringe Neigung zu langsamer Zunahme, was ebenso für die grossen Mononukleären und die Uebergangsformen gilt. 4) Stets bestand während des Fiebers eine Arnethsche Kernverschiebung nach links. Diese Verschiebung wurde im Laufe der Erkrankung immer undeutlicher. 5) Im Blut und Harn des Kranken war kein sichtbarer Erreger nachweisbar. 6) Nach den zum 19. Mal wiedergekehrten Anfällen, welche im Laufe der Erkrankung immer schwächer wurden, erholte sich der Kranke völlig durch ausschliessliche symptomatische Behandlung. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=YagiTadaaki en-aut-sei=Yagi en-aut-mei=Tadaaki kn-aut-name=八木忠亮 kn-aut-sei=八木 kn-aut-mei=忠亮 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=倉敷中央病院内科 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1650 end-page=1692 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Klinische Beobachtung des Diabetes insipidus. 1. Insbesondere Klinische Beobachtung der Nierenfunktion der Diabetes insipidus-Kranken kn-title=尿崩症ニ關スル臨牀的觀察 其1 一般臨牀的觀察殊ニ其腎臟機能ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die Schlüsse, zu welchen ich bei meinen klinischen Beobachtungen von 5 sog. idiopatischen Diabetes insipidus-Kranken kam, sind die folgenden: 1) Alter: Die Krankheit tritt mit Vorliebe im Alter von 10 bis 30 auf. Bei meinen 5 Fällen verhielt es sich auch so. 2) Geschlecht: Bei Männern ist die Krankheit viel häufiger als bei Frauen. Meine 5 Fälle waren sämtlich Männer. 3) Beruf: Diese Krankheit tritt am meisten in den Arbeiterklassen auf. 4) Konstitution: Die Krankheit findet sich häufiger bei nervösen Individuen. Leute, die an Neuralgien leiden, scheinen von dieser Krankheit leicht befallen zu werden. 5) Abgesehen von erblicher Belastung in Bezug auf biese Krankheit, von der schon Weil berichtet hat, könnte man annehmen, dass diese Krankheit in ererbten nervösen und psychiatrischen Krankheiten ihren Ursprung hat oder dass Disposition dazu ererbt ist. Ein schlag auf den Kopf scheint unter die ursächlichen Beziehungen für diese Krankheit eingerechnet werden zu müssen 6) Wohl besteht keine besondere Beziehung dieser Krankheit und Tuberkulose, aber, dass Leute die an dieser Krankheit litten infolge von Ernährungsstörungen für Ansteckung durch Tuberkulose empfänglich werden, kann man nicht leugnen. 7) Wenn es auch klar ist, dass die syphilitischen Erkrankungen des Gehirns, als Nebenerkrankung von dieser Krankheit begleitet werden können, so können wir doch nicht annehmen, dass zwischen Diabetes insipidus und Syphilis irgend eine Beziehung besteht, 8) Es wurde zwar schon berichtet, dass Lumbalpanktion gegen diese Krankheit gute Erfolge gebracht hat aber das wird sich auf solche Fälle beschränken, wo erhöhter Druck des Gehirns aus diese Krankheit ungünstige Einflüsse ausgeübt hat. Im allgemeinen scheint es keine besondere Wirkung auf diese Krankheit zu haben. 9) Einige Autoren behaupten, dass bei erhöhter Temperatur wenigstens vorübergehend die Urinm enge abnimmt und ihre Konzentration zunimmt aber bei unseren schweren Kranken übte die Temperatursteigerung unter 39℃. keine besonderen Einflüsse auf die Harnmenge aus. 10) Manche Autoren sind der Meinung, dass bei Diabetes insipidus Polydipsie primär ist, aber die Beobachtung meiner Fälle, liess mich daran gluben, dass Polydipsie nicht immer primär ist. 11) Bei diesen Kranken ist Tagesharn nicht immer reichlicher als Nachtharn. Das hängt hauptsächlich von Funktionszustand der Niere ab. 12) Das Konzentrationsvermögen der Niere bei diesen Kranken scheint nach dem Grad der Erkrankung verschiedenartig gestört zu werden. 13) Das Ausscheidungsvermögen des Phenolsulphonphtalein, Uranin, Jod, und Milchzucker verhielt sich wie bei gesunden, aber in Fällen, wo diese Krankheit von anderen Erkrankungen der Niere (Albuminurie und Schrumpfniere) begleitet war, war es meist mehr oder weniger gestört, wie im Falle K. 14) In Bezug auf die Ergebnisse der Belastungsprobe der Harnbestandteile kam es bisher noch zu keiner Ubereinstimmung. Aus meine Versuche geht hervor, dass das Ausscheidungsvermögen des belasteten Stoffes bei diesen Kranken verglichen mit dem bei gesunden vollständig gleich ist, und dass nur bei schweren und mit anderen Nierenerkrankungen verknüpften Fällen sich mehr oder minder verzögerte Ausscheidung zeigt. Das Konzentrationsvermögen bei Stickstoff scheint im Vergleich zu Kochsalz relativ gut erhalten zu werden. Alle diese Erscheinungen treten nicht wahllos auf, sie hängen von dem einzelnen Fall und dem Grad der Erkrankung ab. 15) Es findet sich keine Retention von Reststickstoff Kochsalz und Kreatinin im Blute. Obgleich die Konzentrationskraft der Niere bei dieser Erkrankung vielfach gestört wurde, so ist dech klar dass das Ausscheidungsvermögen des Fremdkörpers oder der Harnbestandteile eingentlich keine Störung erlitt, und dass keine Retention von Harnbestandteilen im Blute vorkam, ausser wenn sie Nierenerkrankung im Gefolge hat, ober sehr schwer ist, 16) Der Zustand des Eintrittes von Glykosurie durch Floridzin ist wie es beim gesunden. 17) Über die Wirkung des Diuretica bei dieser Erkrankung gibt es viele Ansichten unter Diuretica aus Purinderivaten sobeint die Harnmenge und die Menge der Ausseheidung von Kochsalz zuzunehmen und die Konzentration des Harns sich ein wenig zu steigern. Die sonstigen Salzdinretica wie Lig. Kal acetat und Novasurol scheinen die Harnmenge und menge der Ausscheidung des Kochsalzes mehr oder weniger zu vermehren, aber diese Wirkungen sind nur vorübergehend und sehr undeutlich. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=KuroseIwao en-aut-sei=Kurose en-aut-mei=Iwao kn-aut-name=黒瀬巖 kn-aut-sei=黒瀬 kn-aut-mei=巖 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學金子内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1614 end-page=1649 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Therapeutische Studien über die Clonorchiasis. Experimentelle Untersuchungen über die therapeutische Wirksamkeit der Farbstoffe auf Kaninchenclonorchiasis kn-title=箆形二口蟲病治療研究 色素類ノ箆形二口蟲病ニ對スル治療的效果ニ關スル實驗的研究 en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Die experimentelle Studien über die therapeutische Wirksamkeit der Farbstoffe auf Clonorchiasis sind von einigen Seiten berichtet worden, aber die Meinungen darüber sind noch nicht einig. Zuerst unternahm der Verfasser aus folgende verschiedenen Farbstoffe, wie Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett, Methylviolett BB, Mercurochrome-220, Palatinblack 4B, Pyronin G, Rivanol und Trypaflavin, solche Auswahl zu machen, die möglichst grosser Menge in die Galle mit sezerniert worden sind und noch ferner deren Clonorchis sinensis abtötende Kraft in Vitro mehrfacher stärker ist und kam ich endlich nächste Farbstoffe anzuwenden, Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett und Methylviolett BB. Ich habe noch Mercurochrome-220, die die abtötende Kraft auf Würmer in Vitro sehr schwach ist, als Kontrolle angewendet. Als Versuchstier benützte ich mit Clonorchis sinensis behafteten Kaninchen und die oben angegebenen Farbstoffe, die in der 0.6%iger Kochsaltzlösung im Verhältnis von 0.5 und 1.0 zu 100 gelöst worden sind, waren folgenderweise intravenös täglich injiciert: 1. Für eine Gruppe Kaninchen injicierte ich Crystallviolett, Gentianaviolett, Methylviolett BB 0.005g und Dahlia 0.02g pro Kilog. und noch für andere Gruppe jedesmal doppelt so grosse Menge. 2. Mercurochrome-220; Zuerst 0.005g pro Kilog. und dann allmälich bis auf 0.04g gesteigert. Die Schlüsse sind folgendes: 1. Es gibt keine gewisse Parallerität zwischen der Farbstoffsgiftigkeit auf die Kaninchen und der die Clonorchis sinensis tötender Kraft, die im Reagensglas mit jeder Farbstofflösung und mit dieselbe sezernierter Kaninchenfistelgalle geprüft worden war, bei welchem Kaninchen jede Farbstoff ca. ein Drittel der Dosis lethalis injiciert worden war. 2. Zwischen der abtötenden Kraft der mit Farbstoff beigemengt srzernierter Fistelgalle auf Clonorchis sinensis in Vitro und der Farbstoffwirkung auf die Würmer in den Gallengängen in Vivo gibt es einen bestimmten Parallelismus. 3. Es ist schwer die Zahl der schmarotzende Würmer in den Gallengängen zu schätzen aus der gesamte durchschnittliche tägliche Eierzahl im Kot, auf Grund durch Umrechnung mit der durchschnittliche Eierzahl eines Wurmes, die jeder Wurm täglich ablegt. 4. Die täglich im Kot enthaltene Eierzahl vermehren sich in den meisten Fällen zeitlich deutlich nach der Farbstoffinjection. Es beruht hauptsächlich anf der vermehrten Eiablage und der Vermehrung der Tageskotmenge. 5. Crystallviolett, Dahlia, Gentianaviolett und Methylviolett BB wirken gleichfalls schädig auf die Würmer, insbesondere sie wirken relative mehr schädigend auf die Eientwicklung im Uterus als andere Mitteln, die ich bisher geprüft hatte. 6. Mercurochrome-220 hat keine nennenswertige clonorchicide Wirkung. 7. Wie oben erwähnt, zwar schädigend wirken Crystallviolett, Dahlia, und Gentianaviolett auf die Würmer in den Gallengängen, aber leider werden die so behandelte Kaninchen meistenteils unter Vergiftungserscheinungen untergehen, also die therapeutische Verwertbarkeit dieser Präparate verloren gehen müssen. 8. Methylviolett BB wirkt ebensogleich wie obige Farbstoffe auf die Würmer und die Kaninchen zeigen kein nennenswertigen Vergiftungserscheinungen, aber betreff an der therapeutische Wirksamkeit steht diese bei weitem entfernt der Stibnal und Antimosan nach, und es ist noch genötigt weitere Prüfungen auszuführen, ob diese Farbstoff für die Kranke anwendbar sei oder nicht entzuscheiden, Leider scheint die therapeutische Anwendung dieses Farbstoffes wahrscheinlich nicht gelangt zu werden. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=RyojiSetsuzo en-aut-sei=Ryoji en-aut-mei=Setsuzo kn-aut-name=龍治節三 kn-aut-sei=龍治 kn-aut-mei=節三 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學稻田内科教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1604 end-page=1613 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Study on the elimination of dyes from the liver kn-title=肝臟ヨリスル色素ノ排泄ニ就テ(其ノ1) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=I made some experiment on the liver as I had done on the kidneys and summarize them as follows. Method. For this purpose I made use of the following dyes; phenolsulphone phthalein, rohodamin patent blue sup. patent blue V, chrysoidin, safranin, methylviolet, pironin, methylen blue, lithione carmin kongored, indulin, alkali blue. They were injected into the arterial circulation the blood being supplied by 0.56 Ringer' ssolution through the liver of toads (Bufo japonicus), and them the amount eliminated in the bile duct was measured. Summary. 1) 1 Phenol-sulphone phthalein, 2 rhodamin, 3 patent blue sup., 4 chrysoidin, 5 safranin, 6 methylviolet, 7 pironin, are eliminated from the liver and the amount eliminated is in the order indicated. 2) Hethylen blue, lithion carmin, kongored and indulin are eliminated from the liver only in small quantities or not at all. 3 Patent blue V. and alkali blue are not at all eriminated from the liver. 4) Elimination of the dyes from the liver is influenced by the poisoning with cyanic acid and stop. Accordingly, I have summalized as follows. The elimination of dyes I used, is not always in proportion with the degree of diffusion measured by gelation and agar-method, and it is always accompanied with oxydation. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=NisimaruYasuyosi en-aut-sei=Nisimaru en-aut-mei=Yasuyosi kn-aut-name=西丸和義 kn-aut-sei=西丸 kn-aut-mei=和義 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學生理學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1589 end-page=1603 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ueber die Entwicklung der Lungenanlage kn-title=肺原基ノ發生ニ就キテ(豚胎兒ニ於ケル檢索) en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass die Lunge entdermaler Herkunft ist und als eine Ausstülpung der ventralen Seitenwand des Vorderdarmcanals entsteht. Die Frage, ob die Anlage der Lunge paarig oder unpaar, symmetrisch oder asymmetrisch ist, ob sie dichotomisch oder monopodisch entwickelt sei, vorausgesetzt dass die Anlage paarig angelegt ist, ist von sehr vielen Autoren untersucht worden. Bei den Tetrapoden, Amphibien und Vögeln ist die Lungenanlage fast einwandfrei als paarig erwiesen worden, aber bei den Säugetieren und Menschen ist diese Frage von den Autoren noch nicht übereinstimmend beantwortet worden, so ist die Anlage von einigen Autoren (His, Grosser, Flint u. s. w.) als unpaar, von anderen Autoren (Weber, van den Brock, Buvigunier u. s. w.) als paarig hingestellt worden. Um zu dieser Frage einige Beiträge zu liefern, habe ich seit 1½ Jahren Schweine gezüchtet. 12-20 Tage post Partum wurde das concipierte Schwein geschlachtet, der Uterus des Schweines sofort nach dem Tode geöffnet, und viele junge Embryonen wurden gesammelt. Diese Embryonen habe ich in folgender Weise untersucht: 1. Verhärtung der Embryonen in der Zenker' schen Lösung oder in 10% iger Formalinlösung. 2. Färbung der Embryonen mit Borax-Carmin. 3. Serienschnitt von 10 mikron Dicke mit Paraffineinbettung. Die Schnitte wurden in der Regel quer vorgenommen, und zwar wurde darauf gesehen, dass die Schnittebene die Gegend der Lungenanlage möglichst senkrecht zur Richtung der Darmachse traf. 4. 100 mal vergroesserte Zeichnung des Vorderdarmes mit Edingerschem Apparat auf Wachsplatten von 1mm Dicke. 5. Rekonstruction des Vorderdarmes meist nach Bornscher Methode. einige Präparate nach Gibusergiesungs Methode, indem Kranialwärts der Kiemendarm. kaudalwärts die Leberanlage zusammen modelliert wird. In solcher Weise habe ich folgende 27 Embryonen beobachtet: 1. 2 Embryonen mit 21-22 U. W. 2. 2 Embryonen mit 22 U. W. 3. 3 Embryonen mit 22-23 U. W. 4. 2 Embryonen mit 23-24 U. W. 5. 1 Embryo mit 24-25 U. W. 6. 2 Embryonen mit 25-26 U. W. 7. 1 Embryo mit 26-27 U. W. 8. 3 Embryonen mit 27-28 U. W. 9. 2 Embryonen mit 28 U. W. 10. 2 Embryonen mit 28-29 U. W. 11. 1 Embryo mit 29 U. W. 12. 2 Embryonen mit 29-30 U. W. 13. 1 Embryo mit 30 U. W. 14. 3 Embryonen mit 30-31 U. W. 15. 1 Embryo mit 32 U. W. Bei dieser Beobachtung der Embryonen konnte ich folgende Etappen der Entwicklung feststellen: 1. Entwicklung des seitlich komprimierten caudalen Vorderdarmabschnittes und damit die Ausbildung der dorsalen und ventralen Darmrinne. Bei fortschreitender Entwicklung sieht man Wandung und Lumen des Oesophagotrachealrohres in zwei Teilen abgebildet: Ein vorderer Teil mit dicker Wandung und etwa spaltförmigem Lumen die Trachealanlage, und ein hinterer Teil mit bereitem Lumen und duenner Wandung, die Oesophagusanlage. Beide sind durch eine seitliche Oesophagotrachealrinne getrennt. 2. Entwicklung des Mutterbodens des Respirationsapparates durch Proliferation eines bestimmten Epithelbezirkes an der vorderen kante sowie an den anschliessenden Seitenwänden der ventralen Darmrinne. (unpaare Lungenanlage der Autoren His, Grosser, Flint u. s. w.) 3. der Mutterboden nimmt an Ausdehnung zu, und zwar entwickelt er an seinen seitlichen und unteren Rändern zwei Fortsätze, die in caudo-lateraler Richtung an den Seiten der Marmwand verlaufen. Der Boden des verdickten Epithels reicht also an den Seitenwänden der ventralen Darmrinne caudalwärts weiter als die vordere Kante. Die cranialen Schnitte zeigen einheitliche, die caudalen paarige Epithelverdickungen (paarige Lungenanlage der Autoren v. d. Brock, Weber, Buvigunier u. s. w.) In der weiteren Entwicklung entsteht aus der einheitlichen Epithelverdickung an der vorderen Kante des Vorderdarmes die Trachea, aus der paarigen seitlichen Epithelverdickung die Lunge. Infolgedessen kann man jetzt Trachea- und Lungenanlage deutlich wahrnehmen. 4. Entwicklung des hernienartigen Säckchens durch stärkeres Wachstum und Einrollung des caudalen Abschnittes des Mutterbodens. (unpaare Lungenanlage der Autoren His, Grosser, Flint u. s. w.) 5. An der einen unpaaren und zwei paarige, bilaterale Abschnitte umfassenden Anlage des Respirationsapparates setzen durch die weiteren Wachstums- und Differenzierungsvorgänge drei auffallende Erscheinungen ein: a. Das cranialwärts fortschreitende Freiwerden der Anlage des Respirationsappatates vom Vorderdarme durch eine in der Frontalebene vordringende Falte. b. Deutliche Ausprägung der Bilateralität durch vermehrtes, seitwärts gerichtetes Wachstum der frei gewordenen einheitlichen Anlage. c. Spaltung der Anlage durch ein in der Sagittalebene cranialwärts vorwachsendes Septum in 2 Epithelsäckchen, deren rechtes in dem weiteren Entwicklungsverlaufe grösser wird als das linke. 6. Die so entstandenen, ungleich grossen Säckchen zeigen durch weiterverlaufende Wachstums- und Abfaltungsvorgänge rechts drei und links zwei horizontal übereinander geschichtete Portionen, die durch eine zirkumskripte Anordnung und Verteilung des Epithelmaterials zuerst struckturell unterscheidbar sind und zu denen auch äusserlich gegliederte Lungenlappen führen. Robert Heiss (1919) hat einen beinahe gleichen Entwicklungsvorgänge bei den Menschenembryronen beschrieben wie ich ihn bei den Schweineembryonen gesehen habe, und er hat die Grosser' sche Behauptung, die die Lungenanlage als unparr betont, scharf getadelt aber in der Zusammenfassung seiner grossen Arbeit behauptet er, dass es unbestimmt bleibe, ob die Lungenanlage paarig oder unpaar sich entwickelt. Seine Behauptuug ist meiner Meinung darauf zurückzuführen, dass er (1912) daran glaubte, dass die Epithelverdickung an der ventralen Kante des Vorderdarmes bei der weiteren Entwicklung in die rechte Lungenanlage einbezogen wird und an der Bildung des rechten Lungenlappens der fertigen Lunge teilnehmen kann. Als Abschluss meiner Beobachtung der Schweineembryonen mochte ich folgende Behauptungen aufstellen: 1. Die Lungenanlage ist bei verschiedenem Entwicklungsstadium als paarig oder unpaar wahrgenomen worden. 2. Die Lungenanlage bei dem Schweineembryo entwickelt sich als paarig aus der Seitenwand des Vorderdarmes. 3. Die Anlage ist in dem ganz frühen Stadium beiderseitig symmetrisch und dichotomisch entwickelt, in der weiteren Entwicklung erscheint sie asymmetrisch und monopodisch, indem die rechte Seite weiter caudalwärts entwickelt ist. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=TaniTakasaburo en-aut-sei=Tani en-aut-mei=Takasaburo kn-aut-name=谷高三郎 kn-aut-sei=谷 kn-aut-mei=高三郎 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1575 end-page=1588 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title=Ueber das Scheidewandbündel beim Vogel kn-title=鳥類ノ大腦中隔纖維束ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract=Um den Ursprung und die Endigung des Scheidewandbündels zu ermitteln, hat Verf. bei Hühnern 1. sagittale Durchschneidung des Sagittalwulstes, 2. Durchschneidung der beiderseitigen Scheidewände 3. Zerstörung des Epithalamus und 4. Zerstörung des Mittelhirndaches in der Höhe der Commissura posterior vorgenommen, und die abgetragenen Gehirne teils nach Nissl, teils nach Marchi untersucht. Die Resultate, zu denen Verf. gelangt, sind wie folgt; 1) Beim Huhn entspringt das Scheidewandbündel hauptsächlich aus den Nervenzellen der Scheidewand und endigt im gleichseitigen Ganglion des sagittalen Bündels (Edinger), und zwar im Gebiet des Epithalamus. 2) Es gibt auch eine Anzahl Nervenfasern, welche dem dorsomedialen Teil des Hyperstriatum (Roses Feld B) entstammend sich an's genannte Bündel anschliesst. Die Nervenfasern entspringen wesentlich aus der oralen, zum kleinen Teil aber aus der kaudalen Hälfte des Sagittalwulstes. 3) Beim Huhn fehlt es an denjenigen Nervenfasern, welche dem Bezirke des Epithalamus entstammend in die Scheidewand eintreten. Ebenso vermisst man jene Nervenfasern, welche aus der Scheidewand entspringend, resp. durch dieselbe hindurch passierend das Mittelhirndach den Zweihügel und den Okulomotoriuskern erreichen. 4) Das Scheidewandbündel der Vögel repräsentiert wahrscheinlich diejenigen Nervenfasern, welche bei Säugern aus dem Ammonshorn, Septum pellucidum etc. entspringen und auf dem wege der Fornixsaule in den Thalamus eintreten. en-copyright= kn-copyright= en-aut-name=OhataYutaka en-aut-sei=Ohata en-aut-mei=Yutaka kn-aut-name=大畑豊 kn-aut-sei=大畑 kn-aut-mei=豊 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學解剖學教室 END start-ver=1.4 cd-journal=joma no-vol=40 cd-vols= no-issue=8 article-no= start-page=1539 end-page=1574 dt-received= dt-revised= dt-accepted= dt-pub-year=1928 dt-pub=19280831 dt-online= en-article= kn-article= en-subject= kn-subject= en-title= kn-title=日本住血吸蟲ノ終宿主體内ニ於ケル發育及ビ其構造ニ就テ en-subtitle= kn-subtitle= en-abstract= kn-abstract= en-copyright= kn-copyright= en-aut-name= en-aut-sei= en-aut-mei= kn-aut-name=多田繁 kn-aut-sei=多田 kn-aut-mei=繁 aut-affil-num=1 ORCID= affil-num=1 en-affil= kn-affil=岡山醫科大學細菌學教室 END