Es würde schon von S. Markees festgestellt, dass der Kaninchen-Blctzucker bei peroraler Züführ von Na-Salz gesättigter Fettsäure z.B. Na-Butyrat, Na-capronat, Na-caprylat u. Na-capronat nach Glukdse-Belastungen steigt. Ihre physiologische Eigenschaft u. Aetiologie ist jedoch noch unklar.
Verfasser untersuchte diese Erscheinungen mit Na-Butyrat u. Na-capronat. 1) Wenn die Hyperglykämie nach peroraler Belastung der Glukose (1,5-3.gr) abnimmt, gibt Verfasser Na-Butyrat (1.5-3.gr) peroral. Dann steigt der Blutzucker wieder bis zum gleichen Grade der fruheren Hyperglykämie. 2) Wenn die Hyperglykämie nach perkutaner Dopperbelastung der Glukose (1,-1,5 gr) abnimmt, gibt Verfasser peroral Na-Butyrat (pro Kg. 2gr). Dann steigt der Blutzucker wieder and zwar hoher als bei der früheren Hyperglykämie. 3) Die Zunahme des Gesamt-Acetonkörpers im Blut nach der Belastung des Na-Butyrat verfäuft fast parallel mit der Zunahme des Blutzuckers. 4) Die Hyperglykämie ist nach der Belastung des Na-Butyrates durch Insulininjektion gehemmt. Die zunahme des gesamten Acetonkörpers im Blut ist auch durch Insulininjektion gehemmt. 5) Verfasser hat gleiche Resultate mit Na-Capronat an Stelle von Na-Butyrat erzielt. 6) Wenn die Insulin-Sekretion gehemmt ist., gibt Verfasser Fettsäurenatron, dann vermehren sich die Acetonkörper u. die Hyperglykämie im Blut. 7) Der Insulinmangel nach der Glukose-Belastung bewirkt Vermhrung des Zuckers durch Fettsäurenatron.