Journal of Okayama Medical Association
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Experimentelle Studien über den durch Reizung der Nasenschleimhaut ausgelösten Reflex

Hukusima, Tosio
54_887.pdf 8.88 MB
Published Date
1942-05-31
Abstract
Nach der Angabe von mehreren Autoren stimmt die Meinung überein, dass der durch die Reizung der Nasenschleimhaut ausgelöste Reflex zentripetal hauptsächlich durch den Trigeminus, zum Teil durch den Olfactorius vermittelt wird. Unter derartigen Reflexerscheinungen wurde nur den Einfluss auf die Atmung und Zirkulation untergesucht Neuerdings untersuchte Katô daruber und schloss er, dass die reflektorische Hemmung der Atem- und Darmbewegung, und die reflektorische Blutdrucksteigerung durch die Reizung der Nasenschleimhaut keinen Zusammenhang mit dem Vague hat, und zentrale Erregung des Sympatbicus vermittelt wird. Der Verfasser untersuchte über diese Frage und kam zu anderartigen Schlüssen wie in folgender gezeigt. 1. Durch die Reizung der Nasenschleimhaut wird die Atembewegung bei Kaninchen und Fröschen reflektorisch gehemmt. Dieser Reflex wird durch Sympathicus vermittelt. Bei Kaninchen wird dadurch auch die Darmbewegung gehemmt. 2. Die Stimmritze des Kaninchens werden durch die Reizung der Nasenschleimhaut reflektorisch geschlossen, dabei bildet der Vagus die zentrifugale Bahn. 3. Der Herzschlag bei Kaninchen, Fröschen, Kröten und Aalmolche wird durch die Reizung der Nasenschleimhaut reflektorisch gehemmt, dabei bildet der Vagus die zentrifugale Bahn. 4. Aus obigen Tatsachen kann man vermuten, dass der durch die Reizung der Nasenschleimhaut ausgelöste Reflex nicht nur durch Sympathikus, sondern auch durch Vagus vermittelt wird. 5. Bei der direkte Applikation des Atropine auf dem blossgelegten verlängerten Mark des Kaninchens traten die obenerwähnte Reflexe unbeeinflusst auf.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489