Der Verf. hat sowohl beim ausgeschnittenen Dünndarm, Uterus und bei der Harnblase (Trigonum vesicae) als auch beim im Körper befindlichen Dünndarm und Uterus des Kaninchens die Wirkungen des Theophyllin-Äthyleddiamins untersucht. In kleinen und mittleren Dosen wirkt dieser Stoff auf den ausgeschnittenen Dünndarm erregend, bisweilen aber auch hemmend. In grossen Dosen lost es auf den Dünndarm nur eine erregende Wirkung aus. Auf den geschnittenen Uterus und die Harnblase übt es in kleinen bis grossen Dosen immer nur eine hemmende Wirkung aus. Beim im Körper befindlichen Dünndarm ruft es in kleinen Dosen eine erregende, in mittleren nach einer vorübergehenden Erregung eine hemmende und in grossen nur eine hemmende Wirkung hervor. Auf den im Körper befindlichen Uberus hat es eine hemmende, manchmal eine erregende Wirkung. Aus der Summe dieser Ergebnisse schleisst der Verf., dass die Erregung der genannten glattmuskligen Organe hauptsächlich auf die Erregung der Muskeln selbst zurücksuführen ist. Was die hemmende Wirkung dieses Mittels anbelangt, so liegt die Annahme nahe, dass sie auf der Lähmung der motorischen Ganglien beruht und dass man sie nicht auf die Erregung der Hemmungsfasern des sympathischen Nervensstems zurückführen darf, weil dieser Stoff auf den ausgeschnittenen Uterus und auf die Harnblase in allen Dosen immer nur eine hemmende Wirkung auslöst.