Journal of Okayama Medical Association
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Studien über Resorption und locale Reaktion der Harnblase bei Antigenzuführung (II. Mitteilung A.) Blasenimmunisierung mit Serumantigen

Akaeda, Moriichi
47_2511.pdf 9.35 MB
Published Date
1935-09-30
Abstract
Verfasser macht in dieser Arbeit Mitteilungen über Resorption und Antikörperbildung der Kaninchenharnblase mit Serumantigen bei verschiedenen Injektionsweisen. Die gebildeten Antikörper werden durch die Präzipitinreaktion sowohl auf die Antigenmenge (nach Uhlenhuth'scher Methode) als auch auf die Antikörpermenge (nach Ogata'scher Methode) genau bestimmt. Als Serumantigen wird Rinder- und Pferdeserum und zwar über 10cc. in die normale Blase mit Hilfe des Katheters injiziert. In bezug auf die Antikörperbildung wirkt die Harnleiter-bindung oder Antigenmenge nicht so merklich. 1) Nach einmaliger Blasenimmunisierung bildet das Versuchstier nach 14 Tagen das Serumpräzipitin, das nach der Uhlenhuth'schen Methode stark (1:1,000-1:10,000) reagiert und nach der Antikör perverdünnungsmethode höchstens 1:2-1:8 beträgt; die Bindungszone steht dabei aber relativ hoch (1:500-1:1,000). Diese Präzipitinreaktion eignet sich deshalb bei intravenöser Injektion mit minimaler Antigendosis, weil die Antigenresorption durch die Blase sehr langsam und sehr schwach vor sich geht. 2) Die Präcipitinbildung bei mehr als 2-maliger Injektion kann etwas schneller sein und zeigt den höchsten Titer am 5.-7. Tage nach der letzten Injektion. Es ist bemerkenswert, dass sich durch 2-malige Injektion die Präzipitinmenge stark vermehrt (1:10-1:100 nach der Verdünnungsmethode). 3) Die Verwandtschaftsreaktion ist streng specifisch bei einmaliger Injektion, Zeigt sich aber etwas schwankend bei 2-maliger Injektion.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489