Journal of Okayama Medical Association
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Über die Empfindlichkeit der Gefässe der hinteren Extremitäten des Frosches gegenüber Adrenalin oder einigen Arzneimitteln beim Durchstömungsexperiment

Mori, Nobutane
47_751.pdf 31.7 MB
Published Date
1935-03-31
Abstract
Um die sensibilisierende Wirkung irgendeiner Substanz auf die Gefässwirkung von Adrenalin zu ermitteln, wendet man gewöhnlich den Durchströmungsversuch an den hinteren Extremitäten des Frosches an. Für diesen Zweck ist es notwendig, zuerst das Verhalten des obengenannten Froschschenkelpräparates gegen die wiederholte Darreichung einer bestimmten Substanz festzustellen. Verfasser untersuchte diese Verhältnisse für die wiederholte Darreichung von Adrenalin am Froschschenkelpräparat und gelangte zu folgenden Resultaten. 1) Innerhalb von 2 bis 4 Stunden nach dem Beginn des Experimentes steigt die Empfindlichkeit des Präparates allmählich an. Danach reagiert das Präparat ziemlich konstant, falls die Darreichung von Adrenalin in Intervallen von zwei Stunden vorgenommen wird. 2) Ebenso verhält sich das Präparat den frisch bereiteten Hypophysenhiterlappenextrakt oder Pituitrin. Aber alter, mit Luft kräftig durchschüttelter Extrakt oder gleich behandeltes Pituitrin wirken sehr wenig und zeigen keinen sensibilisatorischen Anstieg der Wirkung. 3) Histamin zeigt auch keinen Anstieg der Wirkung bei wiederholter Darreichung.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489