Journal of Okayama Medical Association
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Über den Einfluss der Rattenbissspirochaetenbehandelung auf die Hodensyphilis des Kaninchens

Sudô, Goitirô
43_2763.pdf 1.33 MB
Published Date
1931-11-30
Abstract
12 Kaninchen mit typischer Hodensyphilis wurden mit Rattenbisspirochaeten behandelt. Am vierten oder fünften Tage nach der Impfung setzt das Fieber ein, einige Tage nachher fängt der Hoden an zu verkleinern, was anatomisch dem Zurücktreten des pathologischen Prozesses entspricht. Der gesamte Verlauf d. h. vom Fieberanstieg bis zu völliger Heilung dauert 11 bis 26 Tage. Im Vergleich mit den Kontrollversuchen zeigt das Ergebnis eine bedeutende Verkürzung des gesamten Verlaufes. Bald nach dem Fieberanstieg bieten die Spirochaeten verschiedene Zerfallserscheinungen. Zunächst werden sie dicker und silbergieriger, dann windungsarm, stäbchenförmig und rosenkranzförmig. Schliesslich zerfallen sie in körniger Masse. Nach der Fiebertherapie von 11 bis 26 tätigem Dauer lassen sich die Spirochaeten nicht mehr im Hodengewebe nachweisen. So scheint der Analogieschluss berechtigt, dass der Erfolg der Malariatherapie für die Paralyse auf den ähnlichen Zerstörungsvorgängen der Syphilisspirochaeten beruhe.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489