Die dopareagierbaren Substanzen im Melanoblastensystem können bei der Formalin-fixierung einer bestimmten Ionenkonzentration (PH 6.8-7.5) am längsten ihre Reaktions-fähigkeit gegen Dopa erhalten. Die Dopareaktion der Melanoblasten verschwindet im warmen Wasser von 80°C schon nach 30 Sekunden, während die der Leukozyten (in fixiertem Gewebe) erst beim Kochen nach 2 Minuten verloren geht, dagegen verstärken die Erythrozyten bei dieser Bedingung ihre Färbbarkeit. Obwohl die Dopareaktion der Melanoblasten durch ultraviolette Strahlen, Alkohol, Aceton usw. eine Schädigung erleidet, so wird sie doch durch Röntgenstrahlen, Radium, Chloroform, Aether, Toluol usw. nicht beeinflusst. Die Indophenolreaktion und die Dopareaktion der Leukozyten gehen nicht immer parallel miteinander. Die Dopareaktion der Melanoblasten scheint auf einer Fermentwirkung und die der Erythrozyten auf einer chemischen Wirkung zu beruhen. Was die Reaktion der Leukozyten anbelangt, so stehen wir noch bei der Untersuchung. Die oben erwähnten Befunde sind im allgemeinen aus fixiertem Gewebe gewonnen.