1) Die Leucocyten des Kaninchens besitzen lipolytische Kraft. 2) Die Leucocytenlipase erwies sich als durch Cholsäure und Desoxycholsäure aktivierbar und zwar wirkte die Desoxycholsäure viel stärker als die Cholsäure auf die Leucocytenlipase. Dadurch ist erwiesen, dass die Leucocytenlipase sich gegenüber den Gallensäuren genau wie Pankreaslipase verhalte. 3) Die Leucocytenlipase lässt sich aus Glycerinauszügen sowohl durch Aluminium-hydroxyd wie auch durch Kaolin leicht adsorbieren. 4) Die durch Kaolin und Tonerde adsorbierte Leucocytenlipase lässt sich alkalisches Phosphat eluieren und in der Elution sind schon nach einmaliger Adsorption die Lipasen konzentrierter als im Glycerinauszug nachweisbar.