Journal of Okayama Medical Association
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皮膚感受性ノ實驗的研究(第1編)實驗的肝臟障碍ノ皮膚,血液電解質竝ニ皮膚感受性ニ及ボス影響

江原 敏夫 岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室
Thumnail 54_1009.pdf 1.19 MB
抄録
Es ist bereits von vielen Forschern hingewiesen worden, dass die verschiedenartigen Hautkrankheiten und vor allem entzündliche Hauterkrankungen funktionelle Beschädigung oder organische Veränderungen der Leber zur Folge haben. Der Verf. hat nun experimentelle Untersuchungen vorgenommen, um die Einflüsse der mit Hautkrankheiten auf das engste vcrbunden zu sein scheinenden Leberstörungen auf die Hautempfindlichkeit und die Elektrolyten im Blut sowohl wie in der Haut einerseits und die Wechselbeziehungen zwischen den beiden andererseits klarzulegen. Die Ergebnisse waren wie folgt: 1) Bei gesunden Kaninchen beträgt der Wassergehalt der Haut 63,8-69,0% und ist im Durchschnitt 65, 8%. 2) Bei gesunden Kaninchen sind in der Haut die Elektrolyten im Mittel so viel enthalten wie: Na=205,8mg%, K=85,15mg%, Ca=12, 80mg%, Mg=4,15mg%, die Gesamtberechnungsmenge=12,02. Im Blut so viel wie: Na=215,8mg%, K=171,4mg%, Ca=9,50mg%, Mg =5,28mg% die Gesamtberechnungsmenge=14,67. 3) Bei gesunden Kaninchen verhalten sich die Berechnungsmengen der Elektrolyten gegen das Ca wie: (in der Haut) Na:K:Ca:Mg=13,8:3,5:1:0,54 (im Blut) 19,8:9,4:1:0,98. Bei gesunden Kaninchen wird das Verhaltnis von K+Na: Ca in der Haut als 17,3:1 berechnet; im Blut als 29,2:1. Das Verhaltnis von Mg:Ca wird in der Haut wie 0,54:1, im Biut wie 0,98:1 bcrechnet. 5) Bei akuter Leberkrankheit zeigt die Haut in ihrer Empfindlichkeit 3 Tage nach der Verabreichung von Rattengift keine erhebliche Variationen. Nach einer Woche ist die Empfindlichkeit der Haut in beträchtlichem Masse gesteigert. Nach Ablauf von 3 Wochen bietet die Haut in 2 von 3 Fällen eine nur leichtgradig gesteigerte Empfindlickkeit dar. Bei chronischer Leberkrankheit bleibt die Empfindlichkeit der Haut unverändert oder wird in verschwindend geringem Masse gesteigert. 6) Bei akuter Leberkrankheit erleidet 3 Tage nach der Verabreichung von Rattengift das Na unter den Elektrolyten der Haut eine geringe Abnahme, das K eine erhebliche Verringerung, das Ca und Mg dagegen keine bemerkenswerten Veränderungen. Die Gesamtberechnungsmenge nimmt infolgedessen auch beträchtlich ab. Also K+Na:Ca=9,39:1, Mg:Ca=0, 45:1. Nach Ablauf von einer Woche nimmt das K ziemlich stark zu, im Vergleich zur Kontrolle jedoch ist das K im Wert noch immer viel geringer. Auch beim Mg ist eine geringe Abnahme feststellbar. Das Ca zeigt hingegen eine Zunahme in leichtem Masse; das Na aber keine Veranderungen. Also K+Na:Ca=10,7:1, Mg:Ca=0,22:1. Nach Ablauf von 3 Wochen wird sowohl beim Na als auch beim K und Ca sowie Mg keine grösseren Veränderungen beobachtet. Also K+Na:Ca=17,9:1, Mg:Ca=0,45:1. Bei chronischer Leberkrankheit nimmt das K etwas ab, das Ca dagegen etwas zu, während beim Na und Mg keine Veränderungen eintreten. Also K+Na:Ca=12,1:1, Mg:Ca=0,36:1. 7) Bei akuter Leberkrankheit zeigen 3 Tage nach der Verabreichung von Rattengift das Na und Mg unter den Elektrolyten des Blutes eine kleine Abnahme, auch das Ca zeigt die Tendenz abzunehmen, während das K fast unverändert bleibt. Nach Ablauf von einer Woche treten beim Na, K und Mg keine Veränderungen in die Erscheinung, während das Ca allein eine geringe Abnahme erleidet. Nach Ablauf von 3 Wochen sind bei allen Elektrolyten, Na, K, Ca, Mg, keine Variationen feststellbar. Bei chronischer Leberkrankheit erleiden weder Na noch K noch Ca noch Mg erhebliche Abweichungen. 8) Die Hautempfindlichkeit zeigt sich erst dann als normal, wenn sich die Elektrolyten der Haut im Verhältnis von K+Na:Ca=17.3:1 befinden. Bei starker Abweichung von dieser Norm (meistens durch Abnahme) wird die Hautempfindlichkeit dementsprechend gestreigert. Auch das Verhältnis von Mg:Ca verändert sich (meistens mit Abnahme) in beträchtlichem Masse, wobei die Hautempfindlichkeit eine erhebliche Steigerung erfährt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489