Journal of Okayama Medical Association
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定型的偏頭痛ノ1例ニ對スル臨牀學的考察

榎本 正治 岡山醫科大學北山内科教室
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抄録
Es ist bereits festgestellt worden, dass ein Teil der Migräne eine allergische Erkrankung ist, welche aber bei uns in Japan verhaltnismässig selten vorkommt. Der Verf. konnte in der letzten Zeit einen Fall von typischer vulgärer Migräne beobachten, welche bei einem 31 jährigen Mann, dessen Vater an Spätepilepsie litt, auftrat. An diesem Fall hat der Verf. folgendermassen einige klinische Beobachtungen angestillt. Der Anfall trat beim genannten Kranken neulich in den Intervallen von etwa einer Woche auf. Weder veranlassende Momente noch eigentliche Ursachen liessen sich feststellen, was indes dazu führte, die Erkrankung als eine idiopathische aufzufassen. Vor und nach dem Anfall wurde keine Veränderung am Liquordruck beobachtet, so dass es nicht berechtigt zu sein schien, in bezug auf die Ursache der Theorie von Hirndrücksteigerungen beizustimmen. Vielmehr musste der Verf. bei diesem Fall zunächst an Erkrankung von allergischer Natur denken, da während des Anfalls einerseits eine Eosinophilie sowie eine leichte Senkung des Blutdruckes nachweisbar war, andererseits der Verf. durch Histamininjektion gleichen Anfall provozieren konnte. Allergene jedoch machten sich nie auffindig. Schliesslich hat der Verf. zur Klarlegung irgendwelcher Zusammenhänge zwischen dem Anfall und der Epilepsie Wasservesuch und Cardiazolinjektion vorgenommen, um einen epileptischen Anfall künstlich hervorzurufen, umsonst. Daraus liegt es nahe anzunehmen, dass bei diesem Kranken keine wesentliche Beziehung zur Epilepsie bestand. Therapeutisch erkannte der Verf. zwar eine gewisse Überlegenheit der Einverleibung von Luminal als andere pharmakologische und physikalische Behandlungen, es wollte ihm aber nicht gelingen, den Anfall zum völligen Aufhören zu bringen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489