Journal of Okayama Medical Association
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銅ノ糖代謝ニ及ボス影響ニ就テ

松岡 健雄 岡山醫科大學北山内科教室
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抄録
Bei Kaninchen hat der Verf. den Einfluss von Kupfer auf den Zuckerumsatz zu einer weiteren Prüfung unterzogen, um dann an Hand der 6 Källe von Diabetikern die Wirkung des Kupfers festzustellen. Dadurch ist der Verf. zu folgendem Schluss gekommen: 1) Durch eine täglich vongenommene intravenöse Injektion 20%iger Traubenzuckerlösung werden die betr. normalen Kaninchen an Zuckertoleranz herabgesetzt. 2) Durch die Traubenzuckereinfuhrüng mit Zusatz von Kupfer erholen sich die normalen Kaninchen von der herabgesetzten Zuckertoleranz, indem die bestehende Hyperglykämie herabgeht und die Menge des Harnzuckers abnimmt. Es sei erwähnt, dass die Wirkung dieser Injektion auf den Harnzucker unr von transitorischer Natur ist. 3) Die Wirkung dieser Injektion richtet sich nach der Grösse der zugefügten Kupfermenge. In der Dosis von 1,0mg pro Körperkilogramm zugesetzt ruft namentlich das Kupfer bei den betr. Kaninchen eine stärkere Wirkung hervor als Zusatz in der Dosis von 0,2mg pro Körkerkilogramm. 4) Wenn man splenektomierten Kaninchen Traubenzucker aufeinanderfolgend täglich injiziert, werden sie in der Zuckertolerenz herabgesetzt, wenn auch die Ergebnisse im Vergleich zu normalen Kaninchen Schwankungen unterworfen sind. 5) Durch die mit Kupferzusatz vorgenommene Injektion von Traubenzucker kommt bei splenektomierten Kaninchen die herabgesetzte Zuckertoleranz nicht so bedeutendermassen zurück wie bei normalen Kaninchen der Fall ist. 6) Bei Diabetikern wird die Insulinwirkung in 3 von 6 Fällen durch die Einführung von Kupfer gesteigert, während in den übrigen 3 Fällen diese Steigerung nicht beobachtet wird. In einem dieser 3 Fölle wird die Krankheit dadurch vielmehr verschlechtert.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489