Journal of Okayama Medical Association
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哺乳動物ノJacobson'sches Organノ形態學的發生ニ關スル研究(其ノ2)Mus molosseimusニ於ケル檢索

藤井 正和 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 53_1834.pdf 17.2 MB
抄録
Im Anschluss an den vorhergehenden Bericht hat der Verf. in dieser Abteilung bei 10 Embryonen von Mus molosseimus von 4,0mm an bis zu 25,0mm Sch. -St. -L. (d. h. bis zum Alter von einem Tag nach der Geburt) das Jacobsonsche Organ morphogenetisch untersucht und kam zu folgendem Schluss: 1) Bei diesen Mäusen wird das erste Anzeichen des Jacobsonschen Organes bei einem Embryo von 4,0mm Sch. -St. -L. als eine Verdickung der lateralen Wand der Nasenhöhle angedeutet. In die verdickte Partie hinein sinkt sodann das innere Lumen des Sulcus olfactroius ein und bildet dadurch die erste Anlage des inneren Lumens des Jacobsonschen Organes. 2) Der Schlauch des Jacobsonschen Organes bildet sich aus der Anlage des betr. Organes, indem die Anlage, gerade wie bei der Ratte, vom kaudalen Ende her nach dem kranialen Teile hin allmählich eingeschnürt und schliesslich von der Wand des Sulcus olfactorius abgetrennt wird. 3) Das Jacobsonsche Organ der Mäuse sieht wie ein Stäbchen aus. An beiden Seiten des Cartilago septi nasi verläuft es entlang der Körperachse in kaudal-kranialer Richtung fast propotional zur inneren Seitenwand der Nasenhöhle, und zwar an der Mitte der dorsoventralen Linie der Seitenwand. Das kraniale Ende des Organes öffnet sich durch einen engen Ausfuhrüngsgang am kranialen Ende der inneren Wand der Nasenhöhle. Das kaudale Ende des Organes läuft in ein Blindende ungefahr an der Mitte kranial-kaudalwärts verlaufender Linie der Nasenhöhle aus. 4) Das Jacobsonsche Organ dreht sich, gerade wie bei der Ratte, ein wenig um seine eigene Längsachse. Die Längsfurche, welche auf der Aussenwand des Organes in die Erscheinung tritt, bringt ihre erste Spur schon bei einem Embryo von 6,2mm Sch. -St. -L. zum Vorschein. Mit der Entwicklung des Embryos nimmt sie an Tiefe zu. 5) Bei einem Embryo von 14,2mm Sch. -St. -L. werden die Anlage der Enddrüse und die der dorsoventralen Glandula erkennbar. Die Anlage der ventralen Glandula tritt etwas später auf. 6) Das Epithel der Schlauchwand ist am dünnen Teile der äusseren Furche von einem dünnen Respirationsepithel umhult, die innere Wand des Schlauches ist mit einem dicken Geruchsepithel überzogen. 7) Bei Emgryonen von Mausen ist die Enddrüse am besten ausgebildet.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489