Journal of Okayama Medical Association
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鳥類ニ於ケル原腎原基初期發生ニ關スル形態學的研究(殊ニ燕ニ於ケル檢索)

板倉 順 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
抄録
Schon seit langen Jahren werden Forschungen über die Entwicklung der Urniere von vielen Autoren angestellt, aber eine eingehende Darstellung der morphologischen Entwicklung der einzelnen Kanälchen ist noch immer nicht vorhanden. Daher habe ich unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. J. Shikinami die Untersuchung der morphologischen Entwicklung der Vogelurniere mit Wachsplattenmodellen vorgenommen. Dabei werden Embryonen von Hirundo rustica gutturalis als Material verwendet und folgende Ergebnisse erzielt. 1) Der erste Mutterboden des Urnierenkanälchens und der Bowmanschen Kapsel ist der Ursegmentstiel, durch dessen Zellwucherung sich der nephrogene Gewebsstrang ent wickelt. 2) Die Bildung des nephrogenen Gewebsstranges beginnt beim Embryo von 17 Ursegmentpaarnn. 3) Im nächsten Stadium differenzieren sich aus dem nephrogenen Gewebsstrange durch Abschnürung Zellkugeln, weiche sich durch Zentrierung der Zellen und Ausbildung einer Lichtung gleichfalls in Urnierenbläschen umwandeln. 4) Dieser Prozess schreitet kranio-kaudalwärts fort, besonders nach der kaudalrich- tung hin. 5) Aus jedem Urnierenkanalchen entwickelt sich ein Hauptkänalchen, welches die Anlage zu dem Tubulus collectivus ist und in verbindung mit dem Urnierengange steht. 6) Das Urnierenbläschen selbst ist das gemeinsame Fundament für die Bowmanschen Kapsel und den Tubulus secretorius. 7) Das Urnierenkanälchen windet sich zunächst meist S-förmig, aber mit dem Fortschritt des Entwicklungsprozesses wird es ein Kanälchen. von schlängeligem verlaufe in Formen Schlinge oder Schleife. 8) Das Urnierenkanälchen schwillt manchmal an dieser Knickungsstellen an, so dass bisweilen eine Ampulla entsteht. 9) Das kraniale Ende der Urniere kommt in der Höhe des 12. Ursegmentes zum Vorschein, während das Urnierenkanälchen in dem Mittelabschnitt der Urniere die höchste Entwicklung zeigt. 10) Der Urnierengang entwickelt sich auch fast parallel mit dem Urnierenkanälchen, indem er das grösste Weite am Mittelstücke zeigt. Das kaudale Ende des Urnierenganges mündet endlich im Niveau des 31. Ursegmentes aus in die Kloake an ihrer lateralen Wand.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489