Journal of Okayama Medical Association
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實驗的急性膵臓壞死時ニ於ケル「リパーゼ」竝ニ毒性ニ關スル研究(第4編)實驗的急性膵臓壞死時ニ於ケル膵臓ノ毒性ニ關スル研究

中川 美雄 岡山醫科大學津田外科教室
Thumnail 53_1179.pdf 631 KB
抄録
Es ist bereits von vielen Autoren festgestellt worden, dass bei tödlicher Nekrose der Bauchspeicheldrüse die Spaltungsprodukte von Eiweiss eine wichtige Rolle spielen. Um diese Verhältnisse noch häher zu erörtern, hat der Verf. 50%ige Emulsion von Hundpankreas in die Schwanzvenen von Mäusen eingeführt und fand, dass zwischen dem normalen und dem nekrotischen Pankreas an Toxizität kein erheblicher Unterschied vorhanden war. Beim Kochen der Emulsion auf 10'-30' aber gingen die Fermente des Pankreas fast vollstandig verloren und es ergab sich, dass in diesen Fall das durch Einführung von Olivenöl nekrotisierte Pankreas die stärkste Giftigkeit hervorbrachte. Als er ferner gesundes und nekrotisiertes Pankreas von Hunden nach Goodpasture und Clark auf autolytischem Wege verflüssigte und sodann das angesäuerte Filtrat durch Hinzufügung von Eisessig zum Fall brachte, konnte er zwischen den beiden Niederschlägen keinen grossen Unterschied an Giftigkeit feststellen. Das Kommt nach dem Erachten des Verf.s daher, dass beim gesunden Pankreas durch Autolyse giftige Substanzen in reichlicher Menge entstehen. Wenn man aber das Pankreas ohne Ausführung der Autolyse emulgierte und das sauer reagierende Filtrat sofort durch Eisessig zum Fall brachte, ergab sich, dass das in stärkerem Masse nekrotisierte Pankreas viel beträchtlichere Giftigkeit aufwies als das nicht so stark krankhaft veränderte Pankreas. Um den Einfluss der Autolyse auf die Giftigkeit festzustellen, liess der Verf. das Pankreas nach der Einfübrung von Galle, Ölusw. 24-48 Stunden lang der Autolyse verfallen. Daraus stellte sich heraus, dass die Giftigkeit um so stärker auftrat, je länger das Pankreas auf der Autolyse verlassen worden waren. Um schliesslich das Wesen dieser giftigen Substanzen festzustellen, hat der Verf. bei der Pankreasemulsion die Phosphorwolframsäure-Isolierung durchgeführt und fand, dass der basische Rückstand viel stärkere Giftigkeit aufwies als das saure Filtrat.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489