Journal of Okayama Medical Association
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臟器相關ニ對スル實驗的研究(第7報)脾臟ノ他臟器ニ對スル作用

勝山 榮 岡山醫科大學柿沼,北山内科教室
52_430.pdf 14.7 MB
抄録
Dem in bestimmter Zeit und mit bestimmter Nahrung gefütterten Kaninchen gibt man 0.5% Olivenöllösung des gelben Phosphors oral oder injiziert es subkutan. Nachdem man auf diese Weise die Vergiftung in einem bestimmten Zeitraum hervorgerufen hat, untersucht man die hämolytischen Substanzen in den Organen, die Fettmenge (Nach Sudan III-Färbung) und den Golgi'schen Apparat der Niere. 1) Sowohl beim normalen Kaninchen als auch bei demjenigen, dessen Milz entfernt ist, werden die hämolytischen Substanzen in der Leber, Niere, (Milz) und Gallenblase nicht wahrgenommen. 2) Im Vergleich zum normalen Kaninchen zeigt sich bei jenen Kaninchen bei dennen die Milz entfernt wurde, nach 1 bis 5 Tagen eine geringere Menge hamolytischer Substanzen, die sich bei der enteralen oder parenteralen Phosphorvergiftung in der Leber, Niere und Gallenblase entwickeln. Diese Neigung findet sich ein wenig auch etwa 15 Tage nach der Milzentfernung. Aber bei Kaninchen, die mehr als 28 Tage nach der Milzentfernung hinter sich haben, verläuft die Entwicklung der hämolytischen Substanzen infolge der Phosphorvergiftung gleichgradig wie beim normalen. 3) Im obigen Falle verhält sich die Menge hämolytischer Substanzen in der Niere zum Golgi'schen Apparat umgekehrt proportional. Obgleich im allgemeinem die Menge hämolytischer Substanzen mit der fettigen Degeneration parallel geht, so ist das noch nicht immer der Fall. Vielmehr scheint dies eine engere Beziehung zum verschiedenen Strukturveränderungen der Zellen zu haben. 4) Wie vorher in mehreren Malen berichtet, ist es klar, dass die Gallenblase die bestimmten Einflüsse von seiten der Niere, des Pankreas, der Milz usw. erfährt. Zur Prüfung, ob umgekehrt die Gallenblase diese Organen beeinflussen kann, unterband ich nun Ductus cysticus, um die Gallenblase auszuschalten. Trotzdem gab es in der Niere, Milz, Leber usw. keine Entwicklung der hamolytischen Stoffe.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489